PROPHEZEIT AM 22. OKTOBER 2014, NAJOTH BERLIN - KÖPENICK

„Da ist die Zeit, in der die Summe aller Dinge zum Vorschein kommt, die gesät wurden (vgl. Jeremia 21,14a i.V.m. Galater 6,7)!
Die Hand des HERRN weist auf die Werte in deiner Zeit hin, die in diesem Abschnitt zum Ergebnis führen!
Es ist die Zeit, die in sich einen Bogen enthält und wo Menschen sagen, dass sie sich „krümmt“ aber der Geist des HERRN spricht: „Es geht um Meine Gegenwart, die selbst in den bittersten Umständen deines Lebens vorhanden war und dir in dieser Zeit das grüne Licht gibt, so dass du im Glauben beschleunigt handelst und weiter gehst!
Es ist der Beginn einer Zeit, die dich erfrischt und deinen Geist aufsprießen lässt!“
Da sind Dinge, die absolut neu für dich sind und die das, was du besitzt in die Multiplikation führt!
Du machst auf Missstände und Spaltung aufmerksam, um die Apostel auf den Plan zu rufen (vgl. 1.Korinther 1,10-12)!
Es ist das grüne Licht, das sich aus dem Thronsaal auf der Erde erstreckt und die wahre Regierung und Autorität des himmlischen Vaters beinhaltet, der abdeckt, spricht der Geist des Propheten (vgl. Offenbarung 4,2-3)!
Das führt dazu, dass der vollbrachte Sieg von Jesus Christus am Kreuz von Golgatha offenbart wird, der sagte: „Es ist vollbracht (vgl. Matthäus 27,34 i.V.m. Johannes 19,28-30)!“
Täuschung und eine falsche Größe werden entfernt, um auf das Haupt und den Neubeginn hinzuweisen!
Das Gift wird durch das echte Licht gebunden, damit der wahre Wachstum in Jesus Christus deutlich erkennbar ist, spricht der Geist des Propheten (vgl. 2.Könige 4,39-41) !
Lasse es nicht zu, dass Enttäuschung dich krümmt, sondern gebrauche das Maß der Demut und des Vertrauens dem HERRN gegenüber, um Seine Regierungsautorität in deinem Leben noch stärker zu erfahren!
Da ist die plötzliche Zunahme der Gegenwart Gottes und Seine Bewahrung in deinem Leben, weil du dich wie Gras dem Licht des neuen Tages und dem Windhauch Seiner Gnade hingegeben hast, spricht der Geist des Propheten (vgl. Psalm 90,5-6a i.V.m. Offenbarung 9,4)!“


Bibelstellen zu dem prophetischen Reden

Jeremia 21,14a:
14 Ich will euch heimsuchen, spricht der HERR, nach der Frucht eures Tuns; …

Galater 6,7:
7 Irret euch nicht! Gott lässt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten.

1.Korinther 1,10-12:
10 Ich ermahne euch aber, liebe Brüder, im Namen unseres Herrn Jesus Christus, dass ihr alle mit einer Stimme redet und lasst keine Spaltungen unter euch sein, sondern haltet aneinander fest in einem Sinn und in einer Meinung.
11 Denn es ist mir bekannt geworden über euch, liebe Brüder, durch die Leute der Chloë, dass Streit unter euch ist.
12 Ich meine aber dies, dass unter euch der eine sagt: Ich gehöre zu Paulus, der andere: Ich zu Apollos, der Dritte: Ich zu Kephas, der Vierte: Ich zu Christus.

Offenbarung 4,2-3:
2 Alsbald wurde ich vom Geist ergriffen. Und siehe, ein Thron stand im Himmel und auf dem Thron saß einer.
3 Und der da saß, war anzusehen wie der Stein Jaspis und Sarder; und ein Regenbogen war um den Thron, anzusehen wie ein Smaragd.

Matthäus 27,34:
… 34 gaben sie ihm (Anm.: Jesus Christus) Wein zu trinken mit Galle vermischt; und als er es schmeckte, wollte er nicht trinken.

Johannes 19,28-30:
28 Danach, als Jesus wusste, dass schon alles vollbracht war, spricht er, damit die Schrift erfüllt würde: Mich dürstet.
29 Da stand ein Gefäß voll Essig. Sie aber füllten einen Schwamm mit Essig und steckten ihn auf ein Ysoprohr und hielten es ihm an den Mund.
30 Als nun Jesus den Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht!, und neigte das Haupt und verschied.

2.Könige 4,39-41:
39 Da ging einer aufs Feld, um Kraut zu sammeln, und fand ein Rankengewächs und pflückte sein Kleid voll mit wilden Gurken. Und als er kam, schnitt er es in den Topf zum Gemüse – sie kannten es aber nicht – 40 und legte es den Männern zum Essen vor. Als sie nun von dem Gemüse aßen, schrien sie und sprachen: O Mann Gottes, der Tod im Topf! Denn sie konnten es nicht essen.
41 Er aber sprach: Bringt Mehl her! Und er tat es in den Topf und sprach: Lege es den Leuten vor, dass sie essen! Da war nichts Böses mehr in dem Topf.

Psalm 90,5-6a :
5 Du lässest sie (Anm.: die Menschen) dahinfahren wie einen Strom, sie sind wie ein Schlaf, wie ein Gras, das am Morgen noch sprosst, 6a das am Morgen blüht und sprosst …
 
Offenbarung 9,4:
4 Und es wurde ihnen gesagt, sie sollten nicht Schaden tun dem Gras auf Erden noch allem Grünen noch irgendeinem Baum, sondern allein den Menschen, die nicht das Siegel Gottes haben an ihren Stirnen.

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm

Einleitung

Ich möchte zu Beginn des Wortes auf einige Ereignisse bzw. prophetische Zeichen eingehen, die mit diesem Wort in Verbindung stehen und uns dabei behilflich sind, den Zusammenhang besser ergreifen zu können.

Die Feldjäger

Während ich mich vor einiger Zeit im Rahmen einer Dienstreise auf dem Weg zum Flughafen befand, kamen mir auf dem Weg mehrere Militärfahrzeuge der Feldjäger entgegen.
Nachdem mich die Militärfahrzeuge passiert hatten, kam mir eine öffentliche Buslinie entgegen, auf dem ein großes Werbebanner der Bundeswehr angebracht war, auf dem ein deutscher Soldat mit einem Funkgerät abgebildet war, durch das er gerade sprach.

Die Fluggesellschaft "Germanwings"

Als ich mich dem Flughafen näherte, nahm ich in vermehrtem Maße Flugzeuge der deutschen Fluggesellschaft "Germanwings" (Anm.: deutsche Flügel) wahr, die zu dieser Zeit starteten und landeten.

Die Lande- Startbahn und das Wort "TORA"

Während ich mich im Flugzeug, das zur Startbahn rollte befand, sah ich ein gelbes Schild mit schwarzen Großbuchstaben, das den Schriftzug "TORA" (Anm.: bedeutet in Hebräisch "Lehre, Weisung") trug.

Gottes Reden - Komme unter die Adlerflügel des HERRN!

Durch all diese Ereignisse fing der Heilige Geist an zu sprechen und machte mich auf die Wichtigkeit aufmerksam, dass jeder Heilige im Volk Gottes in dieser Zeit am richtigen Platz bzw. auf der richtigen Position in der Armee des HERRN stehen sollte, die mit der regierenden Position auf den Adlerflügeln aber auch mit der Position des Schutzes unter den Adlerflügeln Gottes verbunden ist (vgl. 2.Mose 19,3-6; 5.Mose 32,10-12 i.V.m. Psalm 91,1-4; Jesaja 40,31; Offenbarung 12,13-14).

2.Mose 19,3-6:

3 Und Mose stieg hinauf zu Gott. Und der HERR rief ihm vom Berge zu und sprach: So sollst du sagen zu dem Hause Jakob und den Israeliten verkündigen: 4 Ihr habt gesehen, was ich mit den Ägyptern getan habe und wie ich euch getragen habe auf Adlerflügeln und euch zu mir gebracht.
5 Werdet ihr nun meiner Stimme gehorchen und meinen Bund halten, so sollt ihr mein Eigentum sein vor allen Völkern; denn die ganze Erde ist mein.
6 Und ihr sollt mir ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk sein. Das sind die Worte, die du den Israeliten sagen sollst.

5.Mose 32,10-12:
10 Er fand ihn (Anm.: Jakob) in der Wüste, in der dürren Einöde sah er ihn. Er umfing ihn und hatte Acht auf ihn. Er behütete ihn wie seinen Augapfel.
11 Wie ein Adler ausführt seine Jungen und über ihnen schwebt, so breitete er seine Fittiche aus und nahm ihn und trug ihn auf seinen Flügeln.
12 Der HERR allein leitete ihn, und kein fremder Gott war mit ihm.

Psalm 91,1-4:
1 Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, 2 der spricht zu dem HERRN: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe.
3 Denn er errettet dich vom Strick des Jägers und von der verderblichen Pest.
4 Er wird dich mit seinen Fittichen decken, und Zuflucht wirst du haben unter seinen Flügeln. Seine Wahrheit ist Schirm und Schild, ...

Jesaja 40,31:
... 31 aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.

Offenbarung 12,13-14:
13 Und als der Drache sah, dass er auf die Erde geworfen war, verfolgte er die Frau, die den Knaben geboren hatte.
14 Und es wurden der Frau gegeben die zwei Flügel des großen Adlers, dass sie in die Wüste flöge an ihren Ort, wo sie ernährt werden sollte eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit fern von dem Angesicht der Schlange.

Aufstieg in die Phase des Übergangs und das Niederlassen in der Bestimmung

Um tiefer in das Feld der Verheißung eintreten zu können, ist es notwendig, dass wir als Volk Gottes nicht vom Willen Gottes wegrennen, jedoch seinem Geist erlauben uns durch sein Wort den Aufstieg in den nächsten Bereich des Übergangs zu lehren und wie wir uns an unserem jetzigen Ort der Bestimmung niederlassen können (vgl. Johannes 16,13-15 i.V.m. 2.Korinther 3,6).

Johannes 16,13-15:
13 Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.
14 Er wird mich verherrlichen; denn von dem Meinen wird er es nehmen und euch verkündigen.
15 Alles, was der Vater hat, das ist mein. Darum habe ich gesagt: Er wird es von dem Meinen nehmen und euch verkündigen.

2.Korinther 3,6:
... 6 der uns auch tüchtig gemacht hat zu Dienern des neuen Bundes, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes. Denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig.

"Das Buch des Übergangs"

Ich nenne die Tora in meinen Worten "das Buch des Übergangs", weil es die fünf Bücher von Mose beinhaltet, der das Volk Israel aus Ägypten herausführte und an die Grenze des verheißenen Landes brachte.
Ich betrachte die fünf Bücher Mose als die fünf Finger der rechten Hand Gottes, die uns an unseren Platz der Bestimmung in den jeweiligen Lebensabschnitten führt.
Jedes der fünf Bücher hat eine Überschrift, mit dem jedes jeweilige Buch beginnt und aus der wir eine Strategie für unseren Wandel erhalten können.

1. Bereschit-בְּרֵאשִׁית: "Im Anfang" = Der Heilige Geist schwebte über dem Chaos und arbeitete mit dem Licht des Vaters zusammen. (Anm.: Das Buch berührt die Zeit des biblischen Monats "Tischri/ Ethanim", der der 7.Monat des heiligen Jahres ist und mit dem Stamm Ephraim- Doppelfruchtbarkeit verbunden ist.; vgl. Jesaja 61,7-9)

2. Schemot- שִׁמוֹת‎: "Namen" = Es geht um die Wichtigkeit des Wissens der Identität in Christus inmitten von Ägypten. (Anm.: Das Buch berührt die Zeit des biblischen Monats "Tebeth", der der 10.Monat des heiligen Jahres ist und mit dem Stamm Dan- Richter verbunden ist.; Jesaja 1,18-19)

3. Wajikra- וַיִּקְרׇא‎: "Und er rief" = Das direkte Reden Gottes zur Anbetung. (Anm.: Das Buch berührt die Zeit des biblischen Monats "Abib/ Nissan", der der 1.Monat des heiligen Jahres ist und mit dem Stamm Juda- Lob, Preis verbunden ist.; Psalm 41,14)

4. Bemidbar- בְמִדְבַּ: "In der Wüste" = Der Ruf Gottes, um die Menschen für den Dienst in seiner Armee zu weihen. (Anm.: Das Buch berührt die Zeit des biblischen Monats "Siwan", der der 3.Monat des heiligen Jahres ist und mit dem Stamm Sebulon- Wohnung verbunden ist.; vgl. Hebräer 13,14).

5. Devarim- דְבָרִים‎: "Worte" = Die direkten Worte des Leiters "Mose" an das Volk Gottes, was die strategische, apostolische Wegweisung für die Zukunft meint. (Anm.:  Das Buch berührt die Zeit des biblischen Monats "Ab", der der 5.Monat des heiligen Jahres ist und mit dem Stamm Simeon- Gott erhört./ Gott antwortet. verbunden ist.; vgl. 2.Chronik 6,24-39 i.V.m. 2.Chronik 7,13-15)

Positioniert zu sein, wie die Sterne auf ihren von Gott gesetzten Bahnen

Es ist notwendig und wichtig in dieser Zeit richtig in der Lehre des Heiligen Geistes positioniert zu sein, weil das uns die wahre Offenbarung von den Zeiten und Zeitphasen Gottes gibt, sowie den Durchbruch in der Zeit des Kampfes (vgl. 1.Mose 1,14-18; Jesaja 40,26; Daniel 12,3; Richter 5,2.20).

1.Mose 1,14-18:
14 Und Gott sprach: Es werden Lichter an der Feste des Himmels, die da scheiden Tag und Nacht und geben Zeichen, Zeiten, Tage und Jahre 15 und seien Lichter an der Feste des Himmels, dass sie scheinen auf die Erde. Und es geschah so.
16 Und Gott machte zwei große Lichter: ein großes Licht, das den Tag regiere, und ein kleines Licht, das die Nacht regiere, dazu auch die Sterne.
17 Und Gott setzte sie an die Feste des Himmels, dass sie schienen auf die Erde 18 und den Tag und die Nacht regierten und schieden Licht und Finsternis. Und Gott sah, dass es gut war.

Jesaja 40,26:
26 Hebt eure Augen in die Höhe und seht! Wer hat dies geschaffen? Er führt ihr Heer vollzählig heraus und ruft sie alle mit Namen; seine Macht und starke Kraft ist so groß, dass nicht eins von ihnen fehlt.

Daniel 12,3:
3 Und die da lehren, werden leuchten wie des Himmels Glanz, und die viele zur Gerechtigkeit weisen, wie die Sterne immer und ewiglich.

Richter 5,2.20:
2 Lobet den HERRN, dass man sich in Israel zum Kampf rüstete und das Volk willig dazu gewesen ist.
20 Vom Himmel her kämpften die Sterne, von ihren Bahnen stritten sie wider Sisera.
Wahre Leiter führen nicht nur in den Kampf, sondern auch wieder nach Hause!

Der HERR zeigte mir weiterhin, dass die Sichtweise jedes einzelnen Heiligen über die Einheit als ein Leib inmitten der "Kampfeinheit" gemäß Epheser 6,12 sowie die richtige Herzenshaltung der gesetzten Leiter notwendig ist, die nicht nur ihre Heiligen in den Kampf führen, sondern auch wieder nach Hause zurück, was Freude und Frieden in die Herzens der wartenden Ehefrauen bzw. deren ganzen Familien bringt (vgl. 2.Samuel 5,1-2 i.V.m. 1.Samuel 18,6-7).

2.Samuel 5,1-2:
1 Und es kamen alle Stämme Israels zu David nach Hebron und sprachen: Siehe, wir sind von deinem Gebein und deinem Fleisch (vgl. 1.Mose 2,23-25).
2 Schon früher, als Saul über uns König war, führtest du Israel ins Feld und wieder heim. Dazu hat der HERR dir gesagt: Du sollst mein Volk Israel weiden und sollst Fürst sein über Israel.

1.Samuel 18,6-7:
6 Es begab sich aber, als David zurückkam vom Sieg über die Philister, dass die Frauen aus allen Städten Israels herausgingen mit Gesang und Reigen dem König Saul entgegen unter Jauchzen, mit Pauken und mit Zimbeln.
7 Und die Frauen sangen im Reigen und sprachen: Saul hat tausend erschlagen, aber David zehntausend.

König David kooperierte mit dem Gott des Himmels!

Die Begründung, warum David bei seinem Volk anerkannt war und es siegreich führte ist, weil er mit dem Gott, der Himmel und Erde machte, zusammenarbeitete.
David verstand die Kraft des geistlichen Bereichs und des irdischen Territoriums, das damit verbunden war (vgl. 2.Samuel 5,17-20ff.)

2.Samuel 5,17-20ff.:
17 Als die Philister hörten, dass man David zum König über Israel gesalbt hatte, zogen sie alle herauf, um sich Davids zu bemächtigen. Sobald das David erfuhr, zog er hinab nach der Bergfeste (vgl. Psalm 91,1-2).
18 Aber die Philister kamen und breiteten sich aus in der Ebene Refaïm.
19 Und David befragte den HERRN und sprach: Soll ich hinaufziehen gegen die Philister? Wirst du sie in meine Hand geben? Der HERR sprach zu David: Zieh hinauf, ich werde die Philister in deine Hand geben.
20 Und David kam nach Baal-Perazim und schlug sie dort und sprach: Der HERR hat meine Feinde vor mir durchbrochen, wie Wasserfluten durchbrechen. Daher nannte man den Ort "Baal-Perazim" (Anm.: HERR, der Durchbrüche).

Nicht am richtigen Ort positioniert zu sein, bringt Umherirren hervor!

Wenn wir uns als Volk Gottes nicht im Willen des HERRN bzw. seiner Bahn in dieser Zeit bewegen, sind wir nicht ordnungsgemäß in der Armee des HERRN positioniert.
Das Resultat dessen ist, dass wir keine wirkliche Kraft besitzen, um den Menschen eine klare Wegweisung geben zu können (vgl. Judas 13= falsche Lehrer).

Judas 13:
... Sie sind ... 13 wilde Wellen des Meeres, die ihre eigene Schande ausschäumen, umherirrende Sterne; deren Los ist die dunkelste Finsternis in Ewigkeit.

Anhand von Judas 13 würde das bedeuten, dass jeder Gläubige, der nicht richtig in Gottes Armee positioniert ist, sich in einer umherirrenden Wanderungsposition befindet (Anm.: Leben eines Vagabund).

Es ist unabdingbar für diese Zeit, dass wir die Weisheit und Lehren der vergangenen Zeit beherzigen und die frische Lehre des Heiligen Geistes für diese Zeit umarmen. So sind wir als Volk Gottes in der Lage die Kraft, die Gott in dieser Zeit durch seinen Heiligen Geist ausgießt, richtig zu verwalten (vgl. 1.Korinther 1,19-20).

1.Korinther 1,19-20:
19 Denn es steht geschrieben (vgl. Jesaja 29,14): "Ich will zunichte machen die Weisheit der Weisen, und den Verstand der Verständigen will ich verwerfen."
20 Wo sind die Klugen? Wo sind die Schriftgelehrten? Wo sind die Weisen dieser Welt? Hat nicht Gott die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht?

Diese neue Zeit verlangt von uns, dass wir als Volk Gottes unser Herz im Glauben in eine höhere Struktur bringen, die für uns neue Berechtigung und neuen Zugang in einen Bereich beinhaltet, der für uns zuvor unmöglich zu sein schien.
Es verhält sich so ähnlich wie mit einem normalen Mobilfunktelefon und einem sogenannten Smartphone, wo uns auf beiden Seiten z.B. das Telefonieren und das Schreiben von Kurznachrichten ermöglicht wird, jedoch bei dem Smartphone noch ein größeres Kontingent von Anwendungen zur Verfügung steht, wenn wir unsere „SIM-Karte“ (Anm.: Symbol für unser Herz) dort eingesetzt haben.

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm

Einleitung

Mit dieser Botschaft möchte ich auf die Umleitung des Wassers von der Gihonquelle eingehen, die der König Hiskia in die Davidstadt nach Jerusalem umleitete, um seinen Feinden den Weg zur Wasserquelle abzuschneiden (vgl. 2.Könige 20,20 i.V.m. 2.Chronik 32,2-4.30).

2.Könige 20,20:
20 Was mehr von Hiskia zu sagen ist und alle seine tapferen Taten und wie er den Teich und die Wasserleitung gebaut hat, durch die er Wasser in die Stadt geleitet hat, siehe, das steht geschrieben in der Chronik der Könige von Juda.

2.Chronik 32,2-4.30:
2 Und als Hiskia sah, dass Sanherib kam und willens war, gegen Jerusalem zu kämpfen, 3 beriet er sich mit seinen Obersten und Kriegshelden, ob man die Wasserquellen verdecken sollte, die draußen vor der Stadt waren; und sie stimmten ihm zu.
4 Und es versammelte sich viel Volk, und sie verdeckten alle Quellen und den Bach, der durch die Erde geleitet wird, und sprachen: Dass die Könige von Assur nur kein Wasser finden, wenn sie kommen!
30 Das ist der Hiskia, der die obere Wasserquelle des Gihon verschloss und sie hinunterleitete westwärts zur Stadt Davids; denn es gelangen Hiskia alle seine Werke.

Im Zusammenhang mit der Wasserumleitung des Gihons möchte ich darauf hinweisen, dass wir als Volk Gottes während wir mit Jesus Christus auf unserem Weg voranschreiten in Zeitfenster eintreten, wo Gott auf eine neue Weise vorgehen möchte, die es von uns fordert, dass wir alte Vorgehensweisen beenden und bereit sind, den Weg für die neuen Prozesse des HERRN in unserem Leben zu öffnen!

Die Quelle Gihon

Zu der Umleitung der Gihonquelle ist zu sagen, dass sie vom König Hiskia und seinen Mitarbeitern durch einen circa 540 Meter langen Tunnel in einem Felsen geleitet wurde und in den Teich Siloah westwärts zur Stadt Davids mündete.
Siloah war der Teich, in dem sich der Blindgeborene auf den Befehl Jesu hin wusch und so die Finsternis aus seinem Sichtfeld entfernte, um mit dem offenbarenden Licht voranzugehen (vgl. Johannes 9,1-7).

Johannes 9,1-7:
1 Und Jesus ging vorüber und sah einen Menschen, der blind geboren war.
2 Und seine Jünger fragten ihn und sprachen: Meister, wer hat gesündigt, dieser oder seine Eltern, dass er blind geboren ist?
3 Jesus antwortete: Es hat weder dieser gesündigt noch seine Eltern, sondern es sollen die Werke Gottes offenbar werden an ihm.
4 Wir müssen die Werke dessen wirken, der mich gesandt hat, solange es Tag ist; es kommt die Nacht, da niemand wirken kann.
5 Solange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt.
6 Als er das gesagt hatte, spuckte er auf die Erde, machte daraus einen Brei und strich den Brei auf die Augen des Blinden.
7 Und er sprach zu ihm: Geh zum Teich Siloah – das heißt übersetzt: gesandt – und wasche dich! Da ging er hin und wusch sich und kam sehend wieder.

An dieser Stelle ist anzumerken, das „Gihon“ soviel wie „Ausbruch oder Hervorbruch des Wassers, starke Quelle oder Strom“ und „Siloah“ „Entsendung oder Ausströmung (des Wassers)“ bedeutet.
Weiterhin war das Wasser der Gihonquelle die Substanz, die Jesus zum höchsten Tag des Laubhüttenfestes (Anm.: Sukkot) schöpfte und hierbei folgendes zu den Menschen sagte:

„Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke! Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen.“ Johannes 7,37-38

Das Wasser der Gihonquelle steht also in einer engen Verbindung mit einer Neustrukturierung und einem Umdenken, sowie mit dem Empfangen einer neuen Sicht.
Deshalb müssen wir als Volk Gottes auf unruhige Situationen vorbereitet sein, die zu einem normalen Prozess des Umdenkens gehören. Hierbei ist es wichtig, dass die Pioniere (Anm.: mit dem Gedankengut von Kaleb und Josua, vgl. 4.Mose 14,24) im Reich Gottes bei der Umpositionierung behilflich sind, um den veränderungswilligen Heiligen die richtige Richtung zu weisen.
Es verhält sich ähnlich wie bei einem Wasserstrom, der plötzlich durch eine gewollte Blockade umgeleitet wird und nicht mehr in seiner Ursprungsstruktur fließt.
Und genau an solchen Punkten der Umleitung kommt es zu Wasserverwirbelungen.
Diese Neustrukturierung ist eine Bewegung, die mit einem neuen Geborenwerden eng im Zusammenhang steht, so ähnlich wie es Jesus zu Nikodemus sagte als er sprach:

„Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.
Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen.“
Johannes 3,3.5

Der Fluss Gihon

Der Gihon war aber auch der zweite Fluss, der aus dem Garten Eden in die Region „Kusch“ (Anm.: bedeutet „Schwarzer oder Mohr“) floss (vgl. 1.Mose 2,13).

1.Mose 2,13:
13 Der zweite Strom heißt Gihon, der fließt um das ganze Land Kusch.

Es war der Fluss, der aus dem Zentrum der Freude in den Bereich des Verborgenen floss, um die Geheimnisse Gottes, die in der Region vorhanden waren, hervorsprießen zu lassen (vgl. Kolosser 2,2-3).

Kolosser 2,2-3:
… 2 damit ihre Herzen gestärkt und zusammengefügt werden in der Liebe und zu allem Reichtum an Gewissheit und Verständnis, zu erkennen das Geheimnis Gottes, das Christus ist, 3 in welchem verborgen liegen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis.

Die prophetischen Fürbitter und ihr Potential

Weiterhin setzte der Heilige Geist in dieser Verbindung seinen Schwerpunkt auf das Potential der prophetischen Fürbitter in dieser Zeit, die in den dunklen Stunden (Anm.: in den Nächten) von ihm geweckt werden, um die Bühne (Anm.: Mauer) für die Propheten zu errichten, so dass ihnen das richtige Gehör und die von Gott festgesetzte Anerkennung im Leib Jesu in Deutschland geschenkt wird, damit dieser in der Lage ist in Kühnheit die neue Struktur Gottes in Deutschland aufzurichten. Aufgrund dieser Tatsache kommt der Hauptstadt Berlin eine wichtige und geistliche Rolle zu, da auch der Prophet Jesaja von den Mauern Jerusalems (Anm.: ewige Hauptstadt Israels) im Zusammenhang mit den Wächtern und ihrem Aufbau prophezeite (vgl. Jesaja 62,6-7).

Jesaja 62,6-7:
6 O Jerusalem, ich habe Wächter über deine Mauern bestellt, die den ganzen Tag und die ganze Nacht nicht mehr schweigen sollen. Die ihr den HERRN erinnern sollt, ohne euch Ruhe zu gönnen, 7 lasst ihm keine Ruhe, bis er Jerusalem wieder aufrichte und es setze zum Lobpreis auf Erden!
 
Das ist auch einer der Gründe warum Nehemia die Mauer Jerusalems wieder herstellen musste (vgl. Nehemia 1- 4).
Es ist vonnöten, dass die Apostel in Deutschland klar Stellung für die Propheten beziehen und ihre wichtige und strategische Stellung vor dem Volk Gottes untermauern. Das ist unter anderem die Aufgabe, die die Nehemias in unserer heutigen Zeit tragen.

Die frische und neue Struktur

Anhand dieser Offenbarungserkenntnis, zeigte mir der HERR eine Strategie für die Braut Jesu in Deutschland und ließ mich wissen, dass es zu einem Umdenken in Deutschland kommen wird, welches dazu führt, dass veraltete, prophetische und priesterliche Vorgehensweisen absterben, um Platz für die frische und neue Struktur bzw. den neuen Weinschlauch zu machen.

Der Tod von Mirjam

Hierzu führte mich der HERR zu dem Wort aus 4.Mose 20,1, wo von dem Volk Israel in der Wüste Zin berichtet wird, wo auch Mirjam, die Prophetin und zugleich die Schwester Moses und Aarons starb und kurz danach das Wasser aus dem Felsen floss (vgl. 2.Mose 15,20).

4.Mose 20,1:
1 Und die ganze Gemeinde der Israeliten kam in die Wüste Zin im ersten Monat und das Volk lagerte sich in Kadesch. Und Mirjam starb dort und wurde dort begraben.

2.Mose 15,20:
20 Da nahm Mirjam, die Prophetin, Aarons Schwester, eine Pauke in ihre Hand und alle Frauen folgten ihr nach mit Pauken im Reigen.

Dieser Tod war ein Hinweis für das Volk Israel auf eine Beendigung einer alten, prophetischen Vorgehensweise und die Eröffnung Gottes für eine neue Kraft der prophetischen Befehle, denn Mose und Aaron sollten zu dem Felsen sprechen, so dass dieser Wasser geben sollte (vgl. 4.Mose 20,7-8).

4.Mose 20,7-8:
7 Und der HERR redete mit Mose und sprach: 8 Nimm den Stab und versammle die Gemeinde, du und dein Bruder Aaron, und redet zu dem Felsen vor ihren Augen; der wird sein Wasser geben. So sollst du ihnen Wasser aus dem Felsen hervorbringen und die Gemeinde tränken und ihr Vieh.

An dieser Stelle können wir einen Bezug zur Gihonquelle ziehen, die König Hiskia wie zuvor erwähnt durch einen Felsen leitete, welches für die Frische Jesu steht, die er für diese Zeit für uns als sein Volk (Anm.: auch in Deutschland) freisetzen möchte.
Sind wir durstig nach dem Neuen und Frischen das Jesus in Deutschland tun möchte?
Wenn du mit „JA!“ geantwortet hast, dann lasst uns gemeinsam zu dem Zentrum seiner Quelle gehen, um mit neuer Kraft hervorzubrechen sowie den neuen Weg mit erleuchteten Augen des Herzens zu beschreiten und mit dem alten Gedankengut zu brechen, damit es zu einer Erneuerung des Sinnes kommt (vgl. Epheser 4,23-24).

Epheser 4,23-24:
23 Erneuert euch aber in eurem Geist und Sinn 24 und zieht den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit.

Der Name „Mirjam“ (Anm.: hebräisch) bedeutet „Bitterkeit oder Betrübnis“ und ist auch gleichzusetzen mit dem Namen „Maria“, der nach der Wurzel „mara“ auch „gesund, stark, fett machend und die Fette“ bedeutet.

Der Tod von Aaron

Auch Aaron (Anm.: repräsentiert eine alte priesterliche Vorgehensweise bzw. Verwaltung/ Verständnis im Wort) starb einige Zeit später auf dem Berg Hor.
Bevor er jedoch verstarb, kam es zu einer Übertragung der Salbung, die seinen Herzschlag und den der Vorväter des Glaubens trug, um dann auf die neue Generation (Anm.: seinen Sohn Eleasar) lebendig überzugehen (vgl. 4.Mose 20,25-28).

4.Mose 20,25-28:
25 Nimm aber Aaron und seinen Sohn Eleasar und führe sie auf den Berg Hor 26 und zieh Aaron seine Kleider aus und zieh sie seinem Sohn Eleasar an. Und Aaron soll dort zu seinen Vätern versammelt werden und sterben.
27 Da tat Mose, wie ihm der HERR geboten hatte, und sie stiegen auf den Berg Hor vor der ganzen Gemeinde.
28 Und Mose zog Aaron seine Kleider aus und zog sie seinem Sohn Eleasar an. Und Aaron starb dort oben auf dem Berge. Mose aber und Eleasar stiegen herab vom Berge.

Diese Übertragung der Salbung kommt dem Geist des Elijas gleich, von dem der Prophet Maleachi prophezeite (vgl. Maleachi 3,23-24).

Maleachi 3,23-24:
23 Siehe, ich will euch senden den Propheten Elija, ehe der große und schreckliche Tag des HERRN kommt.
24 Der soll das Herz der Väter bekehren zu den Söhnen und das Herz der Söhne zu ihren Vätern, auf dass ich nicht komme und das Erdreich mit dem Bann schlage.

Eleasar, der Sohn Aarons bewegte sich somit in seiner von Gott zugeteilten Frische für diese Zeit voran und erhielt ebenfalls Unterstützung durch das angefüllte Maß des Glaubens seiner Vorväter auf seinem priesterlichen Weg, weil auch sein Vater Aaron durch den Tod zu den Vorvätern des Glaubens gezählt wurde (vgl. Hebräer 11).
In meinen Worten bedeuten diese beiden Todesfälle von Mirjam und Aaron, dass wir die Bitterkeit und Betrübnis der Vergangenheit sowie die alten Vorgehensweisen der Prophetie und das veraltete Verständnis im Wort sterben lassen müssen, um gesund in der Kraft der Salbung des Sohnes Gottes, das Wasser des Heiligen Geistes fließen zu lassen.
Es ist die Zeit, in der wir als kleine Felsen von dem Atem und prophetischen Befehl Jesu berührt werden, um die Kraft Gottes aus uns heraus zu den Menschen verstärkt fließen zu lassen, um sie zu tränken, damit sie zu Gesandten werden! Es ist der Atem des endgültigen Sieges von Jesus Christus über die Finsternis und seine Auferstehungskraft, mit der wir in Berührung kommen (vgl. Johannes 20,21-22).

Johannes 20,21-22:
21 Da sprach Jesus abermals zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.
22 Und als er das gesagt hatte, blies er sie an und spricht zu ihnen: Nehmt hin den Heiligen Geist!

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit
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Daniel Glimm