Einleitung

Vor einiger Zeit führte mich der HERR zu der Bibelstelle aus Matthäus 13,1-3, wo Jesus sein privates Umfeld verließ, um an den Ort der Verheißung des Vaters, die er für die Menschen hatte, zu treten (vgl. 1.Mose 22,17).

Matthäus 13,1-3:
1 An demselben Tage ging Jesus aus dem Hause und setzte sich an den See.
2 Und es versammelte sich eine große Menge bei ihm, sodass er in ein Boot stieg und sich setzte, und alles Volk stand am Ufer.
3 Und er redete vieles zu ihnen in Gleichnissen und sprach: Siehe, es ging ein Sämann aus zu säen. …

1.Mose 22,17:
… 17 will ich dein (Anm.: Abraham) Geschlecht segnen und mehren wie die Sterne am Himmel und wie den Sand am Ufer des Meeres, und deine Nachkommen sollen die Tore ihrer Feinde besitzen; ...

Als sich Jesus im Willen des Vaters vom Haus zu dem Ufer des Sees Genezareth voranbewegte, bewegten sich auch die Menschen, um die Geheimnissprache Gottes kennenzulernen, die Jesus später vom Boot aus auf dem See aussäte, so dass sie die Möglichkeit bekamen, in das Zentrum des Willens Gottes einzutreten.

Beurteile die Entfernung Jesu nicht als negativ!


Jesus nahm in diesem Zusammenhang Bezug auf die „übernatürliche Landwirtschaft“, weil er in den Gleichnissen vom Himmelreich sprach (Anm.: Ackerbestellung, Unkrautentfernung, Ernte, Potential von Saatgut, ...).
Viele dieser Gleichnisse redete er vom Boot aus, weil die Menschen sich ihm am Ufer des Sees näherten, so dass er sich von ihnen entfernte, indem er in das Boot stieg, um noch effektiver in den Herzen der Menschen Einfluss zu nehmen.
Ich möchte gerade an dieser Stelle die Heiligen ermutigen, die sich so fühlen als hätte sich Jesus von ihnen entfernt; was nicht dem tatsächlichen Umstand entspricht, sondern Jesus ist dabei mehr Einfluss in eurem persönlichen Leben und Umfeld zu nehmen, weil er eure Gebete erhört hat (vgl. Matthäus 13,2)!

Matthäus 13,2:

2 Und es versammelte sich eine große Menge bei ihm, sodass er in ein Boot stieg und sich setzte, und alles Volk stand am Ufer.

Das Geheimnis des Senfkorns

In all den Gleichnissen sprach Jesus besonders über das Potential eines ganz bestimmten Saatguts, bei dem es sich um das Senfkorn handelte (vgl. Matthäus 13,31-32).

Matthäus 13,31-32:

31 Ein anderes Gleichnis legte er ihnen vor und sprach: Das Himmelreich gleicht einem Senfkorn, das ein Mensch nahm und auf seinen Acker säte; 32 das ist das kleinste unter allen Samenkörnern; wenn es aber gewachsen ist, so ist es größer als alle Kräuter und wird ein Baum, sodass die Vögel unter dem Himmel kommen und wohnen in seinen Zweigen.

Das Senfkorn hat die besondere Eigenschaft in seiner Struktur klein zu sein aber es hat eine große Durchschlagskraft, wenn es in Kontinuität genährt wird, so dass es reifen kann und zu einem großen Baum wird, wo sich die Vögel des Himmel niederlassen.
Das Senfkorn spricht aber auch von der Herzsubstanz eines Heiligen, der die Anfänge Gottes nicht gering achtet, sich in seinem Feuer/ Heiligkeit bewegt und Demut übt, um die Gnade Gottes zur richtigen Zeit sowie die Gegenwart seiner dienstbaren Geister zu empfangen (vgl. Sprüche 3,34; Lukas 16,10; Hebräer 1,14).

Sprüche 3,34:
34 Er wird der Spötter spotten, aber den Demütigen wird er Gnade geben.

Lukas 16,10:
10 Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu; und wer im Geringsten ungerecht ist, der ist auch im Großen ungerecht.

Hebräer 1,14:
14 Sind sie nicht allesamt dienstbare Geister, ausgesandt zum Dienst um derer willen, die das Heil ererben sollen?

Wer in seinem Leben einmal scharfen Senf gegessen hat, ist sich dessen bewusst, was für „Feuer“ sich hinter diesen kleinen Senfkörnern verbirgt! Diese Würze steigt bis in den Kopf und genau das ist es, was das Feuer Gottes bewirkt. Es erneuert unsere Gedanken und brennt weg, was verzehrt werden muss.
Alle Ehre sei unserem HERRN JESUS CHRISTUS, der uns sein feuriges Blut gab, damit unser Gewissen gereinigt ist (vgl. Hebräer 9,14 i.V.m. Epheser 4,23-24)!

Hebräer 9,14:
… 14 um wie viel mehr wird dann das Blut Christi, der sich selbst als Opfer ohne Fehl durch den ewigen Geist Gott dargebracht hat, unser Gewissen reinigen von den toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott!

Epheser 4,23-24:
23 Erneuert euch aber in eurem Geist und Sinn 24 und zieht den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit.

Ein „Senfkornjünger“

In Bezug auf das Senfkorn fragte ich den HERRN, ob er mir einen Jünger nennen könnte, der solch ein Potential trug.
Er gab mir den Hinweis zum Jünger Nathanael, der durch Philippus mit dem selben inhaltlichen Befehl, den Jesus zu den zwei ersten Jüngern sprach, aufgefordert wurde, seinen „Istzustand“ zu verlassen, um mit erleuchteten Augen zu sehen (vgl. Johannes 1,39 i.V.m. Johannes 1,46).

Johannes 1,39:
39 Er (Anm.: Jesus) sprach zu ihnen: Kommt und seht! Sie kamen und sahen es und blieben diesen Tag bei ihm. Es war aber um die zehnte Stunde.

Johannes 1,46:
46 Und Nathanael sprach zu ihm: Was kann aus Nazareth Gutes kommen! Philippus spricht zu ihm: Komm und sieh es!

Der Name „Nathanael“ bedeutet „Gott hat gegeben.“, was ein Hinweis auf geisterfüllte Menschen ist, die die Gunst Gottes für Menschen in ihrem Umfeld hervorbringen, so dass diese sogar von ihnen sagen: „Du bist ein Geschenk des Himmels!“
Es sind Personen, die sich zur richtigen Zeit am richtigen Ort aufhalten und die übernatürliche Gegenwart durch ihre über Jahre entwickelte geistliche Reife, aufgrund von beständiger Nachfolge freisetzen.
Es ist kein Zufall, dass Nathanael von Philippus, dem „Pferdefreund“, ein Heiliger, der es verstand mit den kriegerischen Heerscharen Gottes zusammenzuarbeiten, um Menschenseelen durch das Wort Gottes zu retten, auf Jesus hingewiesen wurde.
Diese beiden Jünger Jesu waren zwei Personen, die das kriegerische Wesen Gottes und seine Engelsbewegungen verstanden und es liebten mit ihnen zusammenzuarbeiten.
Ich möchte jedoch an dieser Stelle mehr auf Nathanael eingehen, dem Jesus mit dem Wort der Erkenntnis diente und seine reine, kriegerische Art öffentlich machte, indem er von ihm sagte, dass er ein wahrer Israelit (Anm.: Gotteskämpfer) war. Doch nicht nur das; Jesus prophezeite über ihn von übernatürlichen Manifestationen seiner Heerscharen!
Nathanael war der Jünger, der unter dem Feigenbaum saß und mit meinen Worten ausgedrückt, die Verheißung eines Senfkorns erhielt und dazu beitrug, dass viele andere Menschen in übernatürliche Manifestationen eintraten (vgl. Johannes 1,47-51)!

Johannes 1,47-51:
47 Jesus sah Nathanael kommen und sagt von ihm: Siehe, ein rechter Israelit, in dem kein Falsch ist.
48 Nathanael spricht zu ihm: Woher kennst du mich? Jesus antwortete und sprach zu ihm: Bevor Philippus dich rief, als du unter dem Feigenbaum warst, sah ich dich.
49 Nathanael antwortete ihm: Rabbi, du bist Gottes Sohn, du bist der König von Israel!
50 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Du glaubst, weil ich dir gesagt habe, dass ich dich gesehen habe unter dem Feigenbaum. Du wirst noch Größeres als das sehen.
51 Und er spricht zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet den Himmel offen sehen und die Engel Gottes hinauf- und herabfahren über dem Menschensohn.

Ein wahrer Israelit

Deshalb war es auch kein Zufall, dass Jesus von Nathanael als wahren Israeliten ohne Falsch sprach, weil der Name Israel mit Jakob im Zusammenhang steht, der auch die Engel Gottes auf- und niedersteigen sah, sowie es verstand die Segnungen Gottes durch eine heilige und reine „Gewaltanwendung“ an sich zu reißen, was sogar zu einer Nahrungsveränderung im Volk Gottes führte (vgl. 1.Mose 28,11-12 i.V.m. 1.Mose 32,29.33).

1.Mose 28,11-12:
… 11 und kam an eine Stätte, da blieb er über Nacht, denn die Sonne war untergegangen. Und er nahm einen Stein von der Stätte und legte ihn zu seinen Häupten und legte sich an der Stätte schlafen.
12 Und ihm träumte, und siehe, eine Leiter stand auf Erden, die rührte mit der Spitze an den Himmel, und siehe, die Engel Gottes stiegen daran auf und nieder.

1.Mose 32,29.33:
29 Er sprach: Du sollst nicht mehr Jakob heißen, sondern Israel; denn du hast mit Gott und mit Menschen gekämpft und hast gewonnen.
33 Daher essen die Israeliten nicht das Muskelstück auf dem Gelenk der Hüfte bis auf den heutigen Tag, weil er auf den Muskel am Gelenk der Hüfte Jakobs geschlagen hatte.

Prophetische Geographie

Dieser Segenskampf von Jakob fand am Bach Jabbok (Anm.: bedeutet „spalten, ausgießen, sich ergießen, ringen“)  statt, der zu dem Erbgebiet des Stammes Gad (Anm.: bedeutet „Glück“) zählte und die Grenze zu dem „Ostflügel“ von Manasse (Anm.: bedeutet „Der vergessen macht.“) bildete.
Bevor Jakob mit dem Engel des HERRN kämpfte, verließ er die Zeitperiode der Täuschung und des Betruges, die Laban an ihm verübte. Danach traf er die Engel Gottes und nannte den Ort „Mahanajim“, was „Doppellager“ bedeutet und in der Nähe des Flusses Jabbok liegt.
Es war eine Engelseinheit, die zum doppelten Segen für Jakob gemäß Jesaja 61,7 in der Zeit seiner Herausforderung führte, weil er sich auf die Begegnung mit seinem Bruder Esau vorbereitete, der ihn hasste und umbringen wollte (vgl. 1.Mose 32,2-3).

1.Mose 32,2-3:
2 Jakob aber zog seinen Weg. Und es begegneten ihm die Engel Gottes.
3 Und als er sie sah, sprach er: Hier ist Gottes Heerlager, und nannte diese Stätte Mahanajim.

Jesaja 61,7:
7 Dafür, dass mein Volk doppelte Schmach trug und Schande ihr Teil war, sollen sie doppelten Anteil besitzen in ihrem Lande und ewige Freude haben.

Wenn wir den Ort „Mahanajim“ auf der Landkarte von Israel betrachten, können wir feststellen, dass Gott mit diesem „geographischen Diagramm“ auf die Kraft seiner prophetischen Manifestation hinweist. Es war eine von Gott gesetzte geistliche Anhöhe für Jakob mit einer hohen/ wichtigen prophetischen „Frequenz“, die wie das Rauschen vieler Wasser war (vgl. Offenbarung 1,15)!

Offenbarung 1,15:
… 15 und seine (Anm.: Jesus) Füße wie Golderz, das im Ofen glüht, und seine Stimme wie großes Wasserrauschen; ...

Gott war dabei eine heilige Einteilung der Generationen durch Jakob zu bringen, so dass er in der Lage war mit dem kriegerischen Segen Gottes seinem Bruder Esau in Zuversicht zu begegnen und sich vor ihm mit der Gunst Gottes (Anm.: „Gad= Glück“) auszugießen sowie die bedrückende Vergangenheit von seinem Leben abzutrennen (Anm.: „Manasse= Der vergessen macht.“; vgl. 1.Mose 33,1-4).

1.Mose 33,1-4:
1 Jakob hob seine Augen auf und sah seinen Bruder Esau kommen mit vierhundert Mann. Und er verteilte seine Kinder auf Lea und auf Rahel und auf die beiden Leibmägde 2 und stellte die Mägde mit ihren Kindern vornean und Lea mit ihren Kindern dahinter und Rahel mit Josef zuletzt.
3 Und er ging vor ihnen her und neigte sich siebenmal zur Erde, bis er zu seinem Bruder kam.
4 Esau aber lief ihm entgegen und herzte ihn und fiel ihm um den Hals und küsste ihn und sie weinten.

Es ist also kein Zufall, dass Jesus mit seiner Aussage den Jünger Nathanael mit dem Leben Jakobs und sein geistliches Erbe in Verbindung brachte.
Lasst uns bereit sein zu leben wie Nathanael, um zu einem Segen für die Menschen in unserem Umfeld zu werden, um bedrückende Umstände aufzulösen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm

PROPHEZEIT AM 10. DEZEMBER 2014, NAJOTH BERLIN - SPANDAU

„Da ist der entscheidende Schritt, den viele Heilige in dieser Zeit machen, der eine Wegstrecke vollkommen abschließt, um einen neuen Klang zu kreieren, welcher sie auf frische Weise in Bewegung setzt, spricht der Geist des Propheten!
Dort, wo du in der Vergangenheit Verlust erlebt und dich deshalb aus deinem Umfeld entfernt hast, kommst du wieder in das Umfeld zurück, weil du aus dem Opfer von Jesus Christus am Kreuz vergeben hast und einen neuen Klang der Anbetung in deinem Herzen trägst, der dich in die tiefere Gegenwart Gottes eintreten lässt, so dass du dich auf neue Weise in Bewegung setzt (vgl. 2.Samuel 6,6-7.12-14)!
Da ist die Gegenwart, des HERRN DER HEERSCHAREN, der sich mit dir voranbewegt, so dass sich „die Fenster“ öffnen, die mit den Entscheidungen von Menschen im Zusammenhang stehen und beinhalten, ob sie sich mit dir oder ohne dich voranbewegen wollen!
Fühle dich nicht enttäuscht, wenn sie sich von dir abwenden, weil sie aus einer anderen Perspektive schauen als du es tust!
Du kannst dir sicher sein, dass du dich nahe am Herzen des HERRN DER HEERSCHAREN bewegst, spricht der Geist des Propheten!
Dort, wo du dich voranbewegst, breiten sich Ruhe und Frieden aus, weil du nicht aus deiner eigenen Kraft heraus dienst, sondern aus dem Zusammenschluss von Heiligen, die ein demütiges Herz besitzen!
Da ist ein Unterschied zwischen dem Aufenthaltsort Davids und dem Aufenthaltsort Michals (vgl. 2.Samuel 6,16)!
Fürchte dich nicht vor dem „Löwen im Brunnen“, weil der HERR dich in Seinen Frieden hineinführt, indem er dich wachsam und nüchtern hält, um deine Widerstandskraft gegen das Böse ans Tageslicht zubringen, spricht der Geist des Propheten (vgl. 1.Petrus 5,7-9 i.V.m. 2.Samuel 23,20c)!
Der schwarze Zylinder wurde durch die Kraft Gottes in deinem Umfeld umgedreht und die Kraft von Zauberei gebrochen!
Der Löwe ist in seine eigene Falle getappt und besiegt!
Da ist die Gegenwart des Wortes Gottes, das zu einer neuen Sicht beiträgt und auf den kindlichen Glauben hinweist (vgl. Matthäus 18,3 i.V.m. Hebräer 11,1)!
Dein Glaube wird die Herzen von Menschen wachrütteln und aufwecken!
Der undurchsichtige Zustand wird sich aufklären, so dass sich Frieden etabliert!“


Bibelstellen zu dem prophetischen Reden

2.Samuel 6,6-7.12-14:
6 Und als sie zur Tenne Nachons kamen, griff Usa zu und hielt die Lade Gottes fest, denn die Rinder glitten aus.
7 Da entbrannte des HERRN Zorn über Usa und Gott schlug ihn dort, weil er seine Hand nach der Lade ausgestreckt hatte, sodass er dort starb bei der Lade Gottes.
12 Und es wurde dem König David angesagt, dass der HERR das Haus Obed-Edoms segnete und alles, was er hatte, um der Lade Gottes willen. Da ging er hin und holte die Lade Gottes aus dem Hause Obed-Edoms herauf in die Stadt Davids mit Freuden.
13 Und als die Träger mit der Lade des HERRN sechs Schritte gegangen waren, opferte man einen Stier und ein fettes Kalb.
14 Und David tanzte mit aller Macht vor dem HERRN her und war umgürtet mit einem leinenen Priesterschurz.

2.Samuel 6,16:
16 Und als die Lade des HERRN in die Stadt Davids kam, guckte Michal, die Tochter Sauls, durchs Fenster und sah den König David springen und tanzen vor dem HERRN und verachtete ihn in ihrem Herzen.

Matthäus 18,3:
…  3 und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.

Hebräer 11,1:
1 Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.

1.Petrus 5,7-9:
7 Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.
8 Seid nüchtern und wacht; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge.
9 Dem widersteht, fest im Glauben, und wisst, dass ebendieselben Leiden über eure Brüder in der Welt gehen.

2.Samuel 23,20c:

20c Er (Anm.: Benaja) stieg hinab und erschlug einen Löwen in einem Brunnen, als Schnee gefallen war.

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm

PROPHEZEIT AM 12. DEZEMBER 2014, NAJOTH BERLIN - SPANDAU

„Da sind Bodenwellen, die auf dem Weg auftauchen, weil Gott dazu veranlasst, die eigene Geschwindigkeit zu drosseln, um synchron mit Seinem Willen zu sein!
Es geht um die Bewegung und das Voranschreiten im Zentrum des Willens Gottes, spricht der Geist des Propheten!
Da sind Menschen, die dich darin halten wollen, dass du dich weiter in deiner eigenen Schnelligkeit voranbewegst, weil sie denken, dass es beschleunigter geht!
Aber der HERR sagt: „Achte auf Meine Geschwindigkeit, die für einige zu langsam erscheint, aber wenn du auf Meine Geschwindigkeit achtest, wirst du verstehen, was es bedeutet, sich im Zentrum Meines Willens voranzubewegen!
Eigene Schnelligkeit verursacht Verlangsamung, weil du in der Zukunft warten musst!
Meine Geschwindigkeit, die eng mit Beständigkeit verbunden ist, verursacht „Plötzlichkeiten“, die dich sofort reagieren lassen, weil du dich am richtigen Ort zur richtigen Zeit befindest, so dass du nur noch in den „Zug“ einsteigen brauchst, ohne zu warten!“
Da sind zwei Winde, von dem einer stärker ist als der andere und die auf die Stadt Berlin treffen, so dass die Heiligen in Deutschland an Offenbarung und Erkenntnis zunehmen!
Es kommt zu einem himmlischen Verständnis über die neue Brut der Prophetenschaft und Königsherrschaft!
Es geht um die Gegenwart des Engels Michael im Geistbereich, der dazu beiträgt, dass sich die Gegenwart des Engels Gabriel als ein starker Wind verdichtet, der als Zeichen der Heimsuchung die Temperaturen „hüpfen“ lässt (vgl. Daniel 9,21-23 i.V.m. Daniel 10,12-13)!
Diese beiden Winde sind von Gott gewollt, weil es um Israel und die Heidenvölker geht (vgl. Hebräer 1,7)!
Gabriel ist befugt sich über Israel und den Heidenvölkern zu bewegen!
Wer Ohren hat, der höre, was der Geist zur Gemeinde sagt!
War es nicht Gabriel, der zu Daniel nach Persien kam! War es nicht Gabriel, der zu Zacharias nach Israel kam und das Leben des Propheten ankündigte (vgl. Lukas 1,10-22)?!
War es nicht Gabriel, der zu Maria nach Israel kam und das Leben des Königs der Könige ankündigte (vgl. Lukas 1,26-33)?!
Da ist das Wort des HERRN, das an die ältere Generation ergeht und an die adressiert ist, die viel mit ihrem Verstand analysieren!
Dieser Umstand ist kein Grund für Gott diese Generation nicht heimzusuchen, spricht der Geist des Propheten! Gott wird unter ihnen und mit ihnen natürlich übernatürlich wirken!
Der Geist des HERRN spricht: „Viel Zeit ging vorüber, um jetzt das Wunder zu offenbaren!“
Da ist das Wort des HERRN, das an die jüngere Generation ergeht, die nicht zweifelt, sondern durch die Kraft des Glaubens bereit ist, das Übernatürliche auf übernatürliche Weise zu empfangen!
Der Geist des HERRN spricht: „Die Zeit ist nicht zu jung, um jetzt das Wunder zu wirken!“
Es wird keine Rivalität unter den Generationen geben, sondern die jüngere Generation wird sich vor denen mit grauem Haar beugen, so dass es zu einem besonderen Lob und Wertschätzung aus dem Mund der älteren Generation kommt (vgl. Lukas 1,39-45 i.V.m. 3.Mose 19,32)!“


Bibelstellen zu dem prophetischen Reden


Daniel 9,21-23:
… 21 eben als ich noch so redete in meinem Gebet, da flog der Mann Gabriel, den ich zuvor im Gesicht gesehen hatte, um die Zeit des Abendopfers dicht an mich heran.
22 Und er unterwies mich und redete mit mir und sprach: Daniel, jetzt bin ich ausgegangen, um dir zum rechten Verständnis zu verhelfen.
23 Denn als du anfingst zu beten, erging ein Wort, und ich komme, um dir es kundzutun; denn du bist von Gott geliebt. So merke nun auf das Wort, damit du das Gesicht verstehst.

Daniel 10,12-13:
12 Und er sprach zu mir: Fürchte dich nicht, Daniel; denn von dem ersten Tage an, als du von Herzen begehrtest zu verstehen und anfingst, dich zu demütigen vor deinem Gott, wurden deine Worte erhört, und ich wollte kommen um deiner Worte willen.
13 Aber der Engelfürst des Königreichs Persien hat mir einundzwanzig Tage widerstanden; und siehe, Michael, einer der Ersten unter den Engelfürsten, kam mir zu Hilfe, und ihm überließ ich den Kampf mit dem Engelfürsten des Königreichs Persien.

Hebräer 1,7:
7 Von den Engeln spricht er zwar (vgl. Psalm 104,4): „Er macht seine Engel zu Winden und seine Diener zu Feuerflammen“, …

Lukas 1,10-22:
10 Und die ganze Menge des Volkes stand draußen und betete zur Stunde des Räucheropfers.
11 Da erschien ihm der Engel des Herrn und stand an der rechten Seite des Räucheraltars.
12 Und als Zacharias ihn sah, erschrak er, und es kam Furcht über ihn.
13 Aber der Engel sprach zu ihm: Fürchte dich nicht, Zacharias, denn dein Gebet ist erhört, und deine Frau Elisabeth wird dir einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Johannes geben.
14 Und du wirst Freude und Wonne haben, und viele werden sich über seine Geburt freuen.
15 Denn er wird groß sein vor dem Herrn; Wein und starkes Getränk wird er nicht trinken und wird schon von Mutterleib an erfüllt werden mit dem Heiligen Geist.
16 Und er wird vom Volk Israel viele zu dem Herrn, ihrem Gott, bekehren.
17 Und er wird vor ihm hergehen im Geist und in der Kraft Elijas, zu bekehren die Herzen der Väter zu den Kindern und die Ungehorsamen zu der Klugheit der Gerechten, zuzurichten dem Herrn ein Volk, das wohl vorbereitet ist.
18 Und Zacharias sprach zu dem Engel: Woran soll ich das erkennen? Denn ich bin alt und meine Frau ist betagt.
19 Der Engel antwortete und sprach zu ihm: Ich bin Gabriel, der vor Gott steht, und bin gesandt, mit dir zu reden und dir dies zu verkündigen.
20 Und siehe, du wirst stumm werden und nicht reden können bis zu dem Tag, an dem dies geschehen wird, weil du meinen Worten nicht geglaubt hast, die erfüllt werden sollen zu ihrer Zeit.
21 Und das Volk wartete auf Zacharias und wunderte sich, dass er so lange im Tempel blieb.
22 Als er aber herauskam, konnte er nicht mit ihnen reden; und sie merkten, dass er eine Erscheinung gehabt hatte im Tempel. Und er winkte ihnen und blieb stumm.

Lukas 1,26-33:
26 Und im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott gesandt in eine Stadt in Galiläa, die heißt Nazareth, 27 zu einer Jungfrau, die vertraut war einem Mann mit Namen Josef vom Hause David; und die Jungfrau hieß Maria.
28 Und der Engel kam zu ihr hinein und sprach: Sei gegrüßt, du Begnadete! Der Herr ist mit dir!
29 Sie aber erschrak über die Rede und dachte: Welch ein Gruß ist das?
30 Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria, du hast Gnade bei Gott gefunden.
31 Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben.
32 Der wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben, 33 und er wird König sein über das Haus Jakob in Ewigkeit, und sein Reich wird kein Ende haben.
Lukas 1,39-45:
39 Maria aber machte sich auf in diesen Tagen und ging eilends in das Gebirge zu einer Stadt in Juda 40 und kam in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabeth.
41 Und es begab sich, als Elisabeth den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leibe. Und Elisabeth wurde vom Heiligen Geist erfüllt 42 und rief laut und sprach: Gepriesen bist du unter den Frauen, und gepriesen ist die Frucht deines Leibes!
43 Und wie geschieht mir das, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt?
44 Denn siehe, als ich die Stimme deines Grußes hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leibe.
45 Und selig bist du, die du geglaubt hast! Denn es wird vollendet werden, was dir gesagt ist von dem Herrn.

3.Mose 19,32:
32 Vor einem grauen Haupt sollst du aufstehen und die Alten ehren und sollst dich fürchten vor deinem Gott; ich bin der HERR.

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm