Die richtige Entscheidung und Umwandlung

In Verbindung mit der intensiver zunehmenden Strukturveränderung in der Gemeinde Jesu offenbarte mir der HERR, dass jeder einzelne von uns im Volk Gottes vor Herausforderungen steht, die durch das Treffen der richtigen Entscheidung eine Umwandlung in unserem Leben und Umfeld zur Folge hat.
Hierbei ist es wichtig, dass wir auf die Stimme des Heiligen Geistes achten und ihm genau zuhören, um in der Wahrheit Gottes aufzublühen (vgl. Johannes 16,13).

Johannes 16,13:
13 Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.

Wir sollten uns nicht fürchten, wenn der HERR uns auffordert eine auf lange Zeit gewohnte und gelebte Glaubensstruktur zu verlassen, um in seine neue lebendige Struktur einzutreten.
Jesus Christus ist dabei mit dem Wind seines Geistes uns auf dem Pfad unser gewohnten Sicherheiten entgegenzutreten, um uns so ähnlich wie Jona auf dem Weg nach Tarsis (Anm.: Festung) aufzuhalten (vgl. Jona 1,3-4).

Jona 1,3-4:
3 Aber Jona machte sich auf und wollte vor dem HERRN nach Tarsis fliehen und kam hinab nach Jafo. Und als er ein Schiff fand, das nach Tarsis fahren wollte, gab er Fährgeld und trat hinein, um mit ihnen nach Tarsis zu fahren und dem HERRN aus den Augen zu kommen.
4 Da ließ der HERR einen großen Wind aufs Meer kommen, und es erhob sich ein großes Ungewitter auf dem Meer, dass man meinte, das Schiff würde zerbrechen.

Die hohen Pläne und Gedanken Gottes

Wir befinden uns im Zeitfenster Gottes, in dem wir nicht nach unserem Trasis suchen sollten, sondern den hohen Plänen und Gedanken Gottes erlauben, sich in unserem Leben zu manifestieren (vgl. Jesaja 55,8-9).

Jesaja 55,8-9:
8 Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR, 9 sondern so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.

Das ist die wahre Erfüllung und unser Erbe, das wir als Heilige auf Erden erleben dürfen (vgl. Galater 4,7).

Galater 4,7:
7 So bist du nun nicht mehr Knecht, sondern Kind; wenn aber Kind, dann auch Erbe durch Gott.

Der Grund, warum der Heilige Geist einigen Heiligen in dieser Zeit ungemütlich in das Gesicht bläst ist, weil er sie auf ihre Berufung in Jesus Christus aufmerksam macht.
Jeder Einzelne von uns hat von Gott eine Berufung erhalten, die wesentlich höher ist als wir es uns erahnen können.
Die Bewegung des Heiligen Geistes ist dazu da, um unsere Augen nach oben zu richten, damit wir fähig sind, das zu sehen, was Gott für uns sieht (vgl. Kolosser 3,1-4).

Kolosser 3,1-4:
1 Seid ihr nun mit Christus auferstanden, so sucht, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes.
2 Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist.
3 Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott.
4 Wenn aber Christus, euer Leben, sich offenbaren wird, dann werdet ihr auch offenbar werden mit ihm in Herrlichkeit.

Der Kampf um die Berufung

Wenn wir uns persönlich dafür entschieden haben an einen anderen Ort der Bestimmung zu gelangen als wir ihn von Gott verheißen bekommen haben, dann müssen wir in dieser Zeit darauf gefasst sein, dass wir mit Personen auf unserem Weg in Konfrontation geraten, weil da ein Kampf über unserer Berufung ist (vgl. Jona 1,8-10).

Jona 1,8-10:
8 Da sprachen sie zu ihm (Anm.: Jona): Sage uns, warum geht es uns so übel? Was ist dein Gewerbe und wo kommst du her? Aus welchem Lande bist du und von welchem Volk bist du?
9 Er sprach zu ihnen: Ich bin ein Hebräer und fürchte den HERRN, den Gott des Himmels, der das Meer und das Trockene gemacht hat.
10 Da fürchteten sich die Leute sehr und sprachen zu ihm: Warum hast du das getan? Denn sie wussten, dass er vor dem HERRN floh; denn er hatte es ihnen gesagt.

Die Hilfe von Engeln

Da Engel gemäß dem Wort Gottes auch als Winde beschrieben werden und sich ein starker Wind von Gott auf dem Meer zur Zeit von Jona manifestierte, sehe ich an dieser Stelle die unterstützende Kraft der Engel (vgl. Hebräer 1,7).

Hebräer 1,7:
7 Von den Engeln spricht er zwar (vgl. Psalm 104,4): "Er macht seine Engel zu Winden und seine Diener zu Feuerflammen", ...


Gott hat seine Engel ausgesandt, um uns zu helfen in unserer Berufung fest zu stehen (vgl. Hebräer 1,14).

Hebräer 1,14:
14 Sind sie (Anm.: Engel) nicht allesamt dienstbare Geister, ausgesandt zum Dienst um derer willen, die das Heil ererben sollen?

Hierbei spielt es für Gott keine Rolle, ob wir in der Vergangenheit aufgrund von Schwierigkeiten in der Mitte oder am Anfang des Weges unserer richtigen Bestimmung die Nachfolge abgebrochen haben.
Jetzt ist der Zeitpunkt, wo uns der Vater wieder positioniert und wir ihm gegenüber einwilligen sollten.

Das Geheimnis von Mose und Jona

Lasst und das Geheimnis erkennen, das sich hinter Mose und Jona befindet.
Beide waren unterschiedlich alt als sie in das Wasser „geworfen“ wurden, um in der Schönheit Gottes (Anm.: Salbung) ihre Berufung zu erfüllen (vgl. 2.Mose 1,22; 2.Mose 2,1-3; Jona 1,12.15).

2.Mose 1,22:
22 Da gebot der Pharao seinem ganzen Volk und sprach: Alle Söhne, die geboren werden, werft in den Nil, aber alle Töchter lasst leben.

2.Mose 2,1-3:
1 Und es ging hin ein Mann vom Hause Levi und nahm ein Mädchen aus dem Hause Levi zur Frau.
2 Und sie ward schwanger und gebar einen Sohn (Anm.: Mose). Und als sie sah, dass es ein feines Kind war, verbarg sie ihn drei Monate.
3 Als sie ihn aber nicht länger verbergen konnte, machte sie ein Kästlein von Rohr und verklebte es mit Erdharz und Pech und legte das Kind hinein und setzte das Kästlein in das Schilf am Ufer des Nils.

Jona 1,12.15:
12 Er (Anm.: Jona) sprach zu ihnen: Nehmt mich und werft mich ins Meer, so wird das Meer still werden und von euch ablassen. Denn ich weiß, dass um meinetwillen dies große Ungewitter über euch gekommen ist.
15 Und sie nahmen Jona und warfen ihn ins Meer. Da wurde das Meer still und ließ ab von seinem Wüten.

Diese Ereignisse der beiden Männer Gottes deute ich auf die heutige, gesalbte, junge und alte Generation, die sich unter dem Geist von Elija bewegt (vgl. Maleachi 3,23-24).

Maleachi 3,23-24:
23 Siehe, ich will euch senden den Propheten Elija, ehe der große und schreckliche Tag des HERRN kommt.
24 Der soll das Herz der Väter bekehren zu den Söhnen und das Herz der Söhne zu ihren Vätern, auf dass ich nicht komme und das Erdreich mit dem Bann schlage.

Das Einsaugen in die lebendige Struktur


Ich möchte uns in dieser Zeit ermutigen, dass wir uns in die Hand Gottes fallen lassen, so dass wir in die lebendige Struktur des Kreuzes Jesu „eingesaugt“ werden, um auf einer frischen und neuen Anhöhe Gottes in der Schönheit (Anm.: Salbung) zu stehen, die Gott uns gegeben hat.
Es mag sein, dass sich einige im Volk Gottes über einen langen Zeitraum versteckt haben aber jetzt werden sie die helfenden Hände in ihrem Leben spüren, die sie in das lebendige Zentrum des Kreuzes von Jesus Christus „wirft“, um die verschiedenen Bewegungen des Heiligen Geistes in und über ihrem Leben zu spüren (vgl. Jona 1,15; Jona 2,1-2.11).

Jona 1,15:
15 Und sie nahmen Jona und warfen ihn ins Meer. Da wurde das Meer still und ließ ab von seinem Wüten.

Jona 2,1-2.4.6.11:
1 Aber der HERR ließ einen großen Fisch kommen, Jona zu verschlingen. Und Jona war im Leibe des Fisches drei Tage und drei Nächte.
2 Und Jona betete zu dem HERRN, seinem Gott, im Leibe des Fisches …
4 Du warfst mich in die Tiefe, mitten ins Meer, dass die Fluten mich umgaben. Alle deine Wogen und Wellen gingen über mich, …
6 Wasser umgaben mich und gingen mir ans Leben, die Tiefe umringte mich, Schilf bedeckte mein Haupt.
11 Und der HERR sprach zu dem Fisch und der spie Jona aus ans Land.

Eine neue Ebene der Fürbitte


Einige von uns werden in dieser Zeit in eine neue Ebene der Fürbitte hinein gehoben, um die Herrlichkeit Jesu auf der Erde hervorzubringen.
Es sind die Jeremias in dieser Zeit, die unter der Bewegung des Heiligen Geistes gebärend beten (vgl. Römer 8,26-27).

Römer 8,26-27:
26 Desgleichen hilft auch der Geist unsrer Schwachheit auf. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich es gebührt; sondern der Geist selbst vertritt uns mit unaussprechlichem Seufzen.
27 Der aber die Herzen erforscht, der weiß, worauf der Sinn des Geistes gerichtet ist; denn er vertritt die Heiligen, wie es Gott gefällt.

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm

Einleitung
 
Anhand der dritten Plage (Anm.: die Stechmücken; vgl. 2.Mose 8,12-15), die der HERR gegenüber den Ägyptern tat und mit dem Gericht über den Götzen Set (Anm.: Set ist der "Gott" der Wüste. Der Name bedeutet im Hebräischen "Ersatz". => Symbol für den religiösen Geist, der Religion als Ersatz gegenüber der wahren Liebesbeziehung zu Jesus Christus einsetzt.; vgl. 2.Timotheus 3,5) offenbarte mir der Geist des HERRN sein Vorgehen und seinen Plan in dieser Zeit auf der Erde.

Der Staub und die Stechmücken

Es ist der Zeigefinger Gottes, der in dieser Zeit die im Fluch lebenden Menschen berührt, um sie durch das hölzerne Kreuz (Anm.: Die Botschaft von Jesu Christus dem Gekreuzigten) aus der Finsternis zu befreien, damit sie ein lebendiges Zeichen und Wunder durch das Blut von Jesus Christus vor den Augen der Welt sind (vgl. 2.Mose 8,12-15a i.V.m. Lukas 11,20).

2.Mose 8,12-15a:
12 Und der HERR sprach zu Mose: Sage Aaron: Strecke deinen Stab aus und schlag in den Staub der Erde, dass er zu Stechmücken werde in ganz Ägyptenland.
13 Sie taten so und Aaron reckte seine Hand aus mit seinem Stabe und schlug in den Staub auf der Erde. Und es kamen Mücken und setzten sich an die Menschen und an das Vieh; aller Staub der Erde ward zu Mücken in ganz Ägyptenland.
14 Die Zauberer taten ebenso mit ihren Künsten, um Mücken hervorzubringen; aber sie konnten es nicht. Und die Mücken waren sowohl an den Menschen als am Vieh.
15a Da sprachen die Zauberer zum Pharao: Das ist Gottes Finger.

Lukas 11,20:
20 Wenn ich (Anm.: Jesus) aber durch Gottes Finger die bösen Geister austreibe, so ist ja das Reich Gottes zu euch gekommen.

Diese Heimsuchung Gottes löst die Kraft der Vergebung, der Heilung und der Befreiung in einem noch größeren Maß auf der Erde aus als wir es derzeit erleben, so dass das Reich Gottes deutlich erkannt wird.

Die zwei Arten von Erdschichten

Es existieren zwei Arten von Erdschichten, bei dem es sich bei der ersten Erdschicht, um den Boden des Segens handelt (vgl. 1.Mose 2,7).

1.Mose 2,7:
7 Da machte Gott der HERR den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen.

Bei der zweiten Erdschicht geht es um den Boden des Fluches, welcher durch den Sündenfall von Adam und Eva entstand und den der himmlische Vater durch den Kreuzestod von Jesus Christus wieder aufhob, so dass das von Gott uns zugeteilte Verantwortungsfeld wieder Segen erlangen kann.
Das vollzieht Gott in der Weise, indem er durch unsere priesterlichen und königlichen Erlässe (Anm.: die wir im Zentrum des Willens Gottes in unserem Verantwortungsfeld freisetzen), die Fundamente der Erde erschüttert und böse Strukturen in ihr offenlegt, so dass Befreiung für die Schöpfung kommen kann (vgl. 1.Mose 3,17 i.V.m. Psalm 18,16; Kolosser 1,19-20; Römer 8,19-21).

1.Mose 3,17:
17 Und zum Mann sprach er: Weil du gehorcht hast der Stimme deiner Frau und gegessen von dem Baum, von dem ich dir gebot und sprach: Du sollst nicht davon essen, verflucht sei der Acker um deinetwillen! Mit Mühsal sollst du dich von ihm nähren dein Leben lang.

Psalm 18,16:
16 Da sah man die Tiefen der Wasser, und des Erdbodens Grund ward aufgedeckt vor deinem Schelten, HERR, vor dem Odem und Schnauben deines Zornes.

Kolosser 1,19-20:
19 Denn es hat Gott wohlgefallen, dass in ihm (Anm.: Jesus Christus) alle Fülle wohnen sollte 20 und er durch ihn alles mit sich versöhnte, es sei auf Erden oder im Himmel, indem er Frieden machte durch sein Blut am Kreuz.

Römer 8,19-21:
19 Denn das ängstliche Harren der Kreatur wartet darauf, dass die Kinder Gottes offenbar werden.
20 Die Schöpfung ist ja unterworfen der Vergänglichkeit – ohne ihren Willen, sondern durch den, der sie unterworfen hat –, doch auf Hoffnung; 21 denn auch die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der Vergänglichkeit zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes.

Die neue Sicht- der Blickwinkel des Segens

Eine ähnliche Fluchaufhebung fand auf der Erde in der Region von Israel statt als Jesus dem von Geburt an blinden Mann begegnete und ihn heilte.
Hierbei wurde der von Geburt an blinde Mann durch den Eingriff von Jesus mit der Sicht des Segens bereichert, so dass er nicht in einer alten, religiösen Vorstellung herumtappte, die mit Strafe zu tun hatte, sondern in die Freiheit als „Gesandter“ eintrat, der die Botschaft vertrat, dass Krankheit nicht immer mit Sünde in Verbindung stehen musste.
Der Fluch der „eingeschränkten Sicht“ im Leben des Blinden wurde durch den Eingriff von Jesus, der seinen Speichel und den Sand der Region gebrauchte, aufgehoben und durch seine DNA in Segen umgewandelt (vgl. Johannes 9,1-3.6-7)!"

Johannes 9,1-3.6-7:
1 Und Jesus ging vorüber und sah einen Menschen, der blind geboren war.
2 Und seine Jünger fragten ihn und sprachen: Meister, wer hat gesündigt, dieser oder seine Eltern, dass er blind geboren ist?
3 Jesus antwortete: Es hat weder dieser gesündigt noch seine Eltern, sondern es sollen die Werke Gottes offenbar werden an ihm.
6 Als er das gesagt hatte, spuckte er (Anm.: Jesus) auf die Erde, machte daraus einen Brei und strich den Brei auf die Augen des Blinden.
7 Und er sprach zu ihm: Geh zum Teich Siloah, das heißt übersetzt: gesandt und wasche dich! Da ging er hin und wusch sich und kam sehend wieder.

Sünde und körperliche Erkrankung

Chuck D. Pierce schrieb in seiner Andacht zum Thema „Wiederherstellung“ über die Verbindung von Sünde und der körperlichen Erkrankung, die ich an dieser Stelle wichtig empfinde zu erwähnen folgendes (Anm.: sinngemäß wiedergegeben):

=> Durch die Sünde werden wir als Menschen fragmentiert und in einer Weise geteilt, die zu körperlichen Erkrankungen führen kann, sogar bis zu dem Punkt, dass sich unsere Lebensspanne verringert.
Aber Gott ist der allmächtige Arzt (Anm.: JAHWE RAPHEKA; vgl. 2.Mose 15,26), der unsere Gesundheit wieder herstellt. Der Herr heilt!
Doch oft sehen wir diese Art von Resultat in der gefallenen Welt um uns herum. Umweltveränderungen und Verfall, Blutlinien- und Generationserkrankungen, Traumata von dieser Welt und die enge Verbindung mit einer sehr bevölkerungsreichen Gesellschaft sind alles Faktoren, die auf unsere Gesundheit einwirken.
Doch die Behandlung Jesu von Krankheit war Teil seines Erlösungsplans der Freiheit. Jesus heilte kranke Menschen. Dies war einer seiner wichtigsten Aufgaben. Er befasste sich mit vielen organischen Ursachen von Krankheit, mit Einzelpersonen, die vom Wahnsinn befallen waren, Geburtsdefekte und Infektionen.
Der Blinde, der Taube, der Lahme und andere kranke Menschen näherten sich Jesus, um Hilfe zu erhalten.
Manchmal müssen wir uns in der gefallenen Welt für unsere Heilung durch Hindernisse hindurch drücken, die eine falsche oder auch religiöse, gesetzliche Denkweise sein können.
Dieses Hindurchdrücken beinhaltet eine persönliche Überwindung der religiösen Struktur in unserer heutigen Zeit.
Zur Zeit der blutflüssigen Frau war es Frauen nicht erlaubt einen Mann aufgrund der Gefahr von Unreinheit zu berühren (vgl. 3.Mose 15,19). Doch diese Frau durchbrach mit der Kraft ihres Glaubens die Anschauung von Religion in ihrer Zeit, so dass sie Jesus berührte und vollkommen geheilt wurde (vgl. Lukas 8,43-48).
Ihre Berührung im Glauben aktivierte die Heilungskraft Gottes!
In der hebräischen Kultur dieser Zeit glaubten die meisten Menschen, dass Krankheit die direkte Folge von Sünde war, die eine Bestrafung beinhaltete (vgl. Johannes 9,1-3).
Doch Jesus veränderte diese Anschauung der Menschen in dieser Zeit, indem er den blinden Mann heilte, der von Geburt an krank war.
Er erklärte, dass diese Krankheit nicht im Zusammenhang mit dem Erkrankten oder seinem Vater stand, sondern für die Verherrlichung Gottes bestimmt war. Diese Erklärung verlagerte das Konzept der Strafe, die mit Sünde im Zusammenhang stand.
Viele unserer falschen Entscheidungen produzieren Konsequenzen, die unseren Körper beeinflussen. Trotzdem kam Jesus, um Gnade zu erweitern und uns von der Knechtschaft der Strafe der Sünde zu befreien sowie in Heilung und in die Ganzheit hineinzubringen. Jesus hat(te) die Macht, sowohl die Sünde zu vergeben als auch zu heilen (vgl. Matthäus 9,6-7 i.V.m. Markus 2,6-12a; Lukas 5,20-25).
<= (Teilauszug aus der Andacht von Chuck D. Pierce zum Thema Wiederherstellung, Tag 10; www.glory-of-zion.org)

Matthäus 9,6-7:
6 Damit ihr aber wisst, dass der Menschensohn Vollmacht hat, auf Erden die Sünden zu vergeben – sprach er zu dem Gelähmten: Steh auf, hebe dein Bett auf und geh heim!
7 Und er stand auf und ging heim.

Markus 2,6-12a:
6 Es saßen da aber einige Schriftgelehrte und dachten in ihren Herzen: 7 Wie redet der so? Er lästert Gott! Wer kann Sünden vergeben als Gott allein?
8 Und Jesus erkannte sogleich in seinem Geist, dass sie so bei sich selbst dachten, und sprach zu ihnen: Was denkt ihr solches in euren Herzen?
9 Was ist leichter, zu dem Gelähmten zu sagen: Dir sind deine Sünden vergeben, oder zu sagen: Steh auf, nimm dein Bett und geh umher?
10 Damit ihr aber wisst, dass der Menschensohn Vollmacht hat, Sünden zu vergeben auf Erden – sprach er zu dem Gelähmten: 11 Ich sage dir, steh auf, nimm dein Bett und geh heim!
12 Und er stand auf, nahm sein Bett und ging alsbald hinaus vor aller Augen, …

Lukas 5,20-25:
20 Und als er ihren Glauben sah, sprach er: Mensch, deine Sünden sind dir vergeben.
21 Und die Schriftgelehrten und Pharisäer fingen an zu überlegen und sprachen: Wer ist der, dass er Gotteslästerungen redet? Wer kann Sünden vergeben als allein Gott?
22 Als aber Jesus ihre Gedanken merkte, antwortete er und sprach zu ihnen: Was denkt ihr in euren Herzen?
23 Was ist leichter, zu sagen: Dir sind deine Sünden vergeben, oder zu sagen: Steh auf und geh umher?
24 Damit ihr aber wisst, dass der Menschensohn Vollmacht hat, auf Erden Sünden zu vergeben – sprach er zu dem Gelähmten: Ich sage dir, steh auf, nimm dein Bett und geh heim!
25 Und sogleich stand er auf vor ihren Augen und nahm das Bett, auf dem er gelegen hatte, und ging heim und pries Gott.

Die Empfindung bis jetzt verstoßen und unbedeutend zu sein, trägt in dieser Zeit das Maß der Heilung!

Im Zusammenhang mit der Heilungskraft von Jesus Christus möchte ich auf die Worte von Jeremia eingehen, die ein großes Maß an Trost und Heilung zu denen bringen, die bis zum heutigen Zeitpunkt sich abgelehnt und unbedeutend fühlen (vgl. Jeremia 30,17).

Jeremia 30,17:
17 Aber dich will ich wieder gesund machen und deine Wunden heilen, spricht der HERR, weil man dich nennt: „die Verstoßene“ und: „Zion, nach der niemand fragt“.

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm

PROPHEZEIT AM 27. JANUAR 2015, NAJOTH BERLIN - SPANDAU

„Da ist ein Umweg, dem du auf deinem Weg gegenüberstehst, weil es die Zeitphase ist, in der du die Gunst Gottes erlebst, durch die etwas Positives in deinem Herzen geschieht, so dass du auf eine neue Weise denkst (vgl. 2.Mose 13,17-18; Apostelgeschichte 16,6-10 i.V.m. Sprüche 18,16)!
Dort, wo du jetzt einen Umweg gehst, ist der Heilige Geist dabei, einen geraden Weg in deinem Herzen zu schaffen, der dich die Liebe Gottes richtig erkennen lässt, spricht der Geist des Propheten!
Das führt dazu, dass du vom Feld des Wissens in das Feld des Verständnisses wechselst und auf diese Weise ein noch nicht dagewesenes Erbarmen entwickelst, so dass es in dir zu neuem Leben kommt!
Menschen werden die Struktur der neuen Ordnung in deinem Leben erkennen und ihre Meinung über dich ändern, so dass du Segen aus Gebieten erhältst, mit dem du nicht gerechnet hast (vgl. 2.Mose 13,18 i.V.m. 4.Mose 24,1-9; Offenbarung 21,5-7 i.V.m. Jesaja 43,19-21)!
Da ist ein Briefumschlag, der den Segen des Umwegs in sich trägt und dich zur Freude veranlasst!
Es ist ein Umschlag, der dich drehen wird und dich beauftragt dem Ruf Gottes zu folgen!
Es geht um den Empfänger und den Absender, spricht der Geist des Propheten!“

Bibelstellen zu dem prophetischen Reden

2.Mose 13,17-18:
17 Als nun der Pharao das Volk hatte ziehen lassen, führte sie Gott nicht den Weg durch das Land der Philister, der am nächsten war; denn Gott dachte, es könnte das Volk gereuen, wenn sie Kämpfe vor sich sähen, und sie könnten wieder nach Ägypten umkehren.
18 Darum ließ er das Volk einen Umweg machen und führte es durch die Wüste zum Schilfmeer. Und Israel zog wohlgeordnet aus Ägyptenland.

Apostelgeschichte 16,6-10:
6 Sie zogen aber durch Phrygien und das Land Galatien, da ihnen vom Heiligen Geist verwehrt wurde, das Wort zu predigen in der Provinz Asien.
7 Als sie aber bis nach Mysien gekommen waren, versuchten sie, nach Bithynien zu reisen; doch der Geist Jesu ließ es ihnen nicht zu.
8 Da zogen sie durch Mysien und kamen hinab nach Troas.
9 Und Paulus sah eine Erscheinung bei Nacht: Ein Mann aus Mazedonien stand da und bat ihn: Komm herüber nach Mazedonien und hilf uns!
10 Als er aber die Erscheinung gesehen hatte, da suchten wir sogleich nach Mazedonien zu reisen, gewiss, dass uns Gott dahin berufen hatte, ihnen das Evangelium zu predigen.

Sprüche 18,16:
16 Das Geschenk des Menschen schafft ihm Raum und bringt ihn zu den großen Herren.

2.Mose 13,18:
18 Darum ließ er das Volk einen Umweg machen und führte es durch die Wüste zum Schilfmeer. Und Israel zog wohlgeordnet aus Ägyptenland.

4.Mose 24,1-9:

1 Als nun Bileam sah, dass es dem HERRN gefiel, Israel zu segnen, ging er nicht wie bisher auf Zeichen aus, sondern richtete sein Angesicht zur Wüste, 2 hob seine Augen auf und sah Israel, wie sie lagerten nach ihren Stämmen. Und der Geist Gottes kam auf ihn 3 und er hob an mit seinem Spruch und sprach: Es sagt Bileam, der Sohn Beors, es sagt der Mann, dem die Augen geöffnet sind; 4 es sagt der Hörer göttlicher Rede, der des Allmächtigen Offenbarung sieht, dem die Augen geöffnet werden, wenn er niederkniet: 5 Wie fein sind deine Zelte, Jakob, und deine Wohnungen, Israel!
6 Wie die Täler, die sich ausbreiten, wie die Gärten an den Wassern, wie die Aloebäume, die der HERR pflanzt, wie die Zedern an den Wassern.
7 Sein Eimer fließt von Wasser über, und seine Saat hat Wasser die Fülle. Sein König wird höher werden als Agag, und sein Reich wird sich erheben.
8 Gott, der ihn aus Ägypten geführt hat, ist für ihn wie das Horn des Wildstiers. Er wird die Völker, seine Verfolger, auffressen und ihre Gebeine zermalmen und mit seinen Pfeilen zerschmettern.
9 Er hat sich hingestreckt, sich niedergelegt wie ein Löwe und wie ein junger Löwe – wer will ihn aufstören? Gesegnet sei, wer dich segnet, und verflucht, wer dich verflucht!

Offenbarung 21,5-7:
5 Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er spricht: Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss!
6 Und er sprach zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.
7 Wer überwindet, der wird es alles ererben, und ich werde sein Gott sein und er wird mein Sohn sein.

Jesaja 43,19-21:
19 Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr es denn nicht? Ich mache einen Weg in der Wüste und Wasserströme in der Einöde.
20 Das Wild des Feldes preist mich, die Schakale und Strauße; denn ich will in der Wüste Wasser und in der Einöde Ströme geben, zu tränken mein Volk, meine Auserwählten; 21 das Volk, das ich mir bereitet habe, soll meinen Ruhm verkündigen.

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm