Was ist eine orakelhafte Andeutung?

Eine orakelhafte Andeutung ist etwas, das den Nachfolgern Christi ständig passiert, doch viele erkennen
ihre Bedeutung einfach deshalb nicht, weil es irgendwie nicht eindeutig und unbestimmt ist. Träume, Visionen, Trancen und sogar Vorstellungen – diese sind niemals klar. Gott hat uns immer kleine Stücke eines großen Puzzles gegeben, damit wir das eine, mächtige Ding, das Er uns gegeben hat und das Ihm gefällt, anwenden können: Glaube. Wie ihr wisst, bedeutet Andeutung „ein Wink oder Hinweis“. Orakelhaft bedeutet einfach „Äußerungen von sich geben, göttlich inspiriert wenngleich nicht eindeutig“.
Wenn es darum geht, die Stimme Gottes zu hören, solltest du deinem Herzen folgen und vom Geist geleitet sein. Die Bibel lehrt uns, dass wir im Geist wandeln und leben sollen. Das Wort wandeln wird definiert als „mit dem Geist Schritt halten“. Es geht um Rhythmus. Ich bringe immer das Beispiel von zwei tanzenden Menschen. Wenn das Tempo ein ¾ Takt, ein Walzer ist, müssen beide Partner während dem Tanz diesen Rhythmus halten. Wenn einer der Partner sich dazu entschließt, im 4/4 Takt zu tanzen, wird einer der beiden hinfallen. Gott diktiert den Rhythmus und wir haben mit ihm zu fließen. Wenn wir voranstürmen, stolpern wir; und wenn wir zurückbleiben, kommen wir auch aus dem Takt.
Das andere Wort ist, im Geist zu leben. Die biblische Definition von leben ist „im Geist zu atmen“. Die zwei gehören also zusammen. Wenn du also aus dem Takt kommst und den Rhythmus verlierst, verlierst du auch deinen Atem. Und genau das ist es, was der Feind möchte. Wenn du um Atem ringst, beginnst du hinten zu bleiben.

Folge deinem Stern

Die weisen Männer folgten dem Stern – einem einfachen Stern – um zu dem jungen Prinzen, der in der Krippe lag, zu gelangen. Sie hatten keine Unterstützung, keine Synagoge, keinen Rabbiner, keine Gerichte oder Führer. Sie folgten einem Stern. Manchmal neigen wir dazu, nach komplizierten Führungsmethoden Ausschau zu halten: Engel, eine dröhnende Stimme vom Himmel, Donner usw., doch Tatsache ist, dass Gott uns durch einfache Methoden führt.
Die Kinder Israels wurden von einer Feuersäule ins Verheißene Land geführt und die weisen Männer wurden von einem Stern zum verheißenen Samen geführt. Ihre Neugier führte sie zum König der Juden. Beachtet bitte, wie gnädig Gott sie führte. Von der ersten Erscheinung des Sternes an wussten sie, wo sie nach dem König fragen sollten und dann… verschwand der Stern. An diesem Punkt waren sie auf ihre gewöhnlichen Methoden angewiesen, um Ihn zu finden. Außergewöhnliche Hilfe ist nicht zu erwarten, wenn gewöhnliche Mittel zur Verfügung stehen.

Ein dunkler Ort

Das prophetische Wort ist wie der Stern: ein Zeichen. In 2.Petrus 1,19 heißt es: „Und so halten wir nun fest an dem völlig gewissen prophetischen Wort, und ihr tut gut daran, darauf zu achten als auf ein
Licht, das an einem dunklen Ort scheint, BIS der Tag anbricht und der Morgenstern aufgeht in euren Herzen."
(Schlachter)
Allzu oft verbinden Menschen Finsternis mit etwas Bösem (Sünde oder dergleichen). Und oftmals ist das der Fall. Doch kann Dunkelheit auch von einem Mangel an Sicht sprechen, wo wir unseren Glauben anwenden müssen. „Wir wandeln nicht im Sehen, sondern im Glauben“ ist das Wort, dass uns von dem Apostel gegeben ist. In anderen Worten ist im Glauben Wandeln etwas, das du nicht unbedingt mit allzu viel Licht, möglicherweise mit nur etwas Licht tust. Abraham verließ das Ur der Chaldäer und wusste nicht, wohin er gehen würde. Und er ging einfach im Glauben oder „im Dunklen“ voran. Du hast die Redensart sicherlich schon gehört „Ich tappe im Dunklen“. Und da hinein kommt jetzt der Glaube.
Abraham hatte ein prophetisches Wort (ein Licht an seinem dunklen Ort), das du in 1.Mose 12,1-3 nachlesen kannst: Der Herr aber hatte zu Abram gesprochen: „Geh hinaus aus deinem Land und aus deiner Verwandtschaft und aus dem Haus deines Vaters in das Land, das ich dir zeigen werde! Und ich will dich zu einem großen Volk machen und dich segnen und deinen Namen groß machen, und du sollst ein Segen sein. Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf der Erde!“ (Schlachter)
Abraham ging aufgrund eines kleinen Lichtes weiter, aber es war genug, um ihn in Bewegung zu halten.
Gott wird dir Zeichen auf dem Weg senden, so dass du weißt, dass du in die richtige Richtung gehst. Im Falle Abrahams erschien er ihm sogar in menschlicher Form, als drei Männer. Abraham hätte leicht vermuten können, dass diese einfach nur ein paar Männer waren, die vorüber gingen, doch er erkannte die „Gestalt des Herrn“, so wie Moses es tat. In 4.Mose 12,8 informiert Gott das Volk darüber, dass Moses in der Lage ist, die Gestalt des Herrn zu „sehen“ bzw. zu erkennen. Dieses Wort bedeutet auch Ähnlichkeit – „ein Ding oder eine Person ist wie oder ein Pendant von etwas anderem, hat eine Ähnlichkeit oder erinnert daran“.
Abraham erkannte, dass es Gott war, als die drei Fremden auf ihn zukamen. Moses erkannte Gott in dem brennenden Dornbusch und noch unzählige Male danach.

Suche Ihn allezeit

Gott möchte dich leiten und wird es durch Seinen Geist tun. Trotzdem musst du den Heiligen Geist erkennen, wenn er erscheint, denn es mag leicht sein, dass er erscheint und dich durch die Technologie und Mittel der heutigen Zeit führt: Radio, Fernsehen, Plakatwände, Naturerscheinungen, Internet oder durch andere menschliche Wesen. Halte deine Augen offen.
Es ist erstaunlich, wie einfach wir Seine Gestalt und Erscheinung erkennen werden, wenn wir eifrig nach Ihm suchen. Er ist ein „Belohner“ derer, die Ihn eifrig suchen.

Kim Clement
The Sound of Kim Clement

Übersetzung:
Karin Meitz

Viele Irrtümer, die die geistliche Bedeutung des prophetischen Dienstes abgewertet haben, entspringen aus der Tatsache, dass man nicht unterschieden hat zwischen der Berufung und dem eigentlichen Beginn des Dienstes. Wie wir in der Apostelgeschichte sehen können, war Paulus als Apostel bereits seit vielen Jahren berufen, bevor er seinen Dienst begann. Die Schätzungen, wie viel Zeit zwischen der Berufung des Paulus und dem Beginn seines Dienstes lagen, schwanken zwischen acht und vierzehn Jahren. Es wird in der Apostelgeschichte und aus den Briefen des Paulus deutlich, dass diese Zeit der Vorbereitung und Zurüstung diente, und dass er während dieser Zeit als Prophet oder Lehrer, oder auch als beides, aktiv war.
Wenn sie sich vielleicht fragen, warum sie bisher noch keinen konkreten Auftrag bekommen haben, dann haben sie auch tatsächlich noch keinen Auftrag. Wenn der Ernstfall eintritt, dann wird es klar sein, und sie werden es ganz klar wissen, dass es von Gott kommt und nicht von Menschen. Bis dahin sind wir in der Ausbildung und Vorbereitung, und je bedeutsamer und wichtiger unsere Berufung ist, desto intensiver, und in der Regel auch länger und härter, wird unsere Zeit der Ausbildung sein.

Jeder Prophet in der Heiligen Schrift war einzigartig.
 
Es gibt natürlich gemeinsame Merkmale, aber der Herr, der jede einzelne Schneeflocke unterschiedlich geschaffen hat, liebt die Vielfalt, und er beschäftigt sich mit jedem Menschen auf eine ganz einzigartige und persönliche Weise. Deshalb können wir auch niemals die exakte Kopie eines anderen Menschen sein. Wir können von anderen lernen, aber unser Schwerpunkt muss immer auf dem Herrn liegen. Unser Blick muss auf Seine Herrlichkeit gerichtet sein, und wir müssen gestaltet und verändert werden zu Seinem Bild, damit wir zu dem werden, wozu wir geschaffen und bestimmt wurden.

Wandel in der Hingabe und im Gehorsam gegenüber dem Herrn

Dies führt uns zu einer weiteren grundlegenden Wahrheit über den prophetischen Dienst - jeder Mensch, jede Kirche und jede Situation, in der wir unseren Dienst verrichten, ist einzigartig. Derjenige, der ein Wort vom Herrn empfängt und dann versucht, es für alle Menschen oder für jede Situation anwenden zu wollen, verursacht bestenfalls eine Menge Verwirrung und Durcheinander.
Sogar als der Herr zu den sieben Gemeinden in den Sendschreiben der Offenbarung sprach, hatte er ein anderes spezielles Wort für jede der sieben Gemeinden. Diese Gemeinden existierten in derselben Region und zur gleichen Zeit, aber sie waren alle unterschiedlich und benötigten allesamt ein anderes Wort. Anstatt dass wir uns nur auf uns selbst konzentrieren und darauf, dass unsere Botschaft wahr ist, müssen wir unseren Blick vielmehr auf jene richten, denen wir dienen, und wir müssen sensibel werden für das, was sie wirklich brauchen.
Das setzt natürlich nicht die Tatsache außer Kraft, dass einige Worte auch für die Kirche oder die Gemeinde im Allgemeinen wichtig und bedeutsam sein können, wie zum Beispiel das Wort, welches Agabus bekam, wonach eine Hungersnot über den ganzen Erdkreis kommen sollte. Apg. 11:28:
„Einer aber von ihnen, mit Namen Agabus, stand auf und zeigte durch den Geist eine große Hungersnot an, die über den ganzen Erdkreis kommen sollte.“
 
Dies war selbstverständlich ein Wort, welches alle Gemeinden unbedingt hören mussten. Allerdings sind die meisten Worte, die wir empfangen, nicht so universell einsetzbar. Von daher müssen wir noch viel sensibler werden zu erkennen, wem dieses Wort gilt und wann wir es an die Betreffenden weitergeben sollen. Dies erfordert andauernden Gehorsam gegenüber dem Herrn.
In den kommenden Wochen werden wir zahlreiche Beispiele beleuchten, wo Menschen Offenbarungen empfingen, und vor allem auch, wie einige dieser Offenbarungen missverstanden oder sogar missbraucht wurden, damit andere daraus lernen können und hoffentlich nicht die gleichen Fehler machen. Die Bibel geht mit diesem Problem ganz offen um, und wir müssen uns ebenso verhalten, wenn wir gewillt und bereit sind, dass uns noch größere Vollmacht und Offenbarungen anvertraut werden. In der zunehmenden Intensität und Spannung der heutigen Zeit werden die vollmächtigen und vertrauenswürdigen prophetischen Stimmen immer wichtiger. Wir dürfen deshalb unsere Ausbildung und Zurüstung nicht abkürzen.
Solange, bis wir einen konkreten Auftrag als Prophet bekommen, dürfen wir die Freiheit haben, Fehler zu machen und aus diesen Fehlern auch zu lernen. Diejenigen, die meinen, keine Fehler zu machen, unterliegen bereits einer gefährlichen Täuschung.
Auch gereifte, vollmächtige Propheten können und dürfen Fehler machen, und wenn sie meinen, sie stehen darüber, dann ist es umso gewisser, dass sie Fehler machen.
Unser Schauen ist Stückwerk, unser Wissen bzw. unsere Erkenntnis ist Stückwerk und unsere Prophetie ist Stückwerk (siehe 1. Korinther 13:9). Auch eine unvollständige Offenbarung kann sehr hilfreich sein, aber es muss immer Raum bleiben für Demut, die sich zeigt in der Offenheit gegenüber Anderen und in dem Bedürfnis, ständig den Herrn zu suchen. Beide Punkte sind von wesentlicher Bedeutung für alle, die dem Herrn gegenüber treu bleiben wollen.  

Rick Joyner
MorningStar Ministries

Übersetzung:
Reinhard Lewke

Ich sehe die “Weintrauben” nicht die “Riesen”

Liebe Kämpfer,
 
Die Seligpreisungen haben mich sehr beeinflusst, sind sie doch der Sprungbrett zur Bergpredigt. Deine Angehörigen zu lieben, das ist leicht, doch Er sagte „Liebe deine Feinde.“ Das ist der springende Punkt! Es ist schlichtweg unmöglich ohne eine spezielle Gnade. Deinen Feinden zu vergeben ist schwierig genug. Doch der Gedanke, dass unsere Feinde ein Sprungbrett in unsere Bestimmung sind und dass Vergebung die Handlung ist, die uns dorthin bewegt, wurde mir bewusst, als ich bedachte, dass diese Feinde im Begriff waren, meine Zimmergenossen zu werden.

Sehen wir also die Dynamik im Dämonischen?
 
Nach 33 Jahren im hingegebenen Dienst für den Herrn der Ewigkeit, des ewigen Elohim, kann ich die Dynamik „sehen“ und nicht das Dämonische. Es ist nicht leicht, weißt du. Ich sehe jetzt die Weintrauben und nicht die Riesen, die Ausbeute und nicht die Mühe. Unser Feind möchte, dass wir „lieder-los“ bleiben aufgrund der Bedrängnis, die auf uns gekommen ist, doch die Tatsache ist, dass meine schönsten Lieder aus Schmerz geboren werden. Wenn wir sehen, dass unser Schöpfer uns Lieder in der Nacht gibt, werden unsere Lippen mit der Melodie des Himmels in Einklang gebracht.
 
Jeder Pfeil der Schuld, den Satan auf uns schießt, ist zerbrochen, denn wer kann Gottes Auserwählten etwas vorwerfen? Nutzlos sind die scharfen Schwerter der innerhöllischen Bosheit und die unaufhörlichen Schlachten des Samens der Schlange. Heißt es nicht, dass in der Mitte der Gemeinde, die Lahmen die Beute nehmen und die schwächsten Krieger gekrönt werden? Versagen ist von entscheidender Bedeutung für den Erfolg. Abwesenheit von Krieg = Abwesenheit von Helden.
 
Ich teile euch heute mit, was mir am Herzen liegt. Ich kann nur das weitergeben, was ich erfahren und auf dieser prophetischen Reise gelernt habe. Mit 11 Jahren wollte ich reich sein und ein Vermögen besitzen. Ich hätte alles dafür gegeben, doch jetzt, wo ich alt (älter) bin und seine Niederträchtigkeit geschmeckt habe, verberge ich mich vor seinen Schiedsrichtern. Ich bin nicht ins Rennen eingestiegen; vielmehr bin ich davor davongerannt. Jeder begehrt Vermögen, und manchmal wird dazu verholfen, doch Ruhm wird verdient. Hast du beobachtet wie Ruhm, der in falsche Hände gelangt, immer in Extreme verfällt? Furchtbare Monster oder brillante Wunderkinder.
 
Ich kann mir eure Reise nur vorstellen. Jeder ist anders. Ich hoffe, dass ihr für eure Reise gestärkt werdet, wenn ich euch meine eigenen „vom Schmerz, zum Gewinn, zur Herrschaft“ Geschichten („pain to gain to reign“ stories) mitteile. Ein bekanntes Sprichwort heißt „Du BIST (wirst), was du SIEHST“ („What you SEE you BE“). Jakob hatte ein Problem, als er seine Reise antrat. Sein Bruder hasste ihn und wünschte ihm den Tod. Jakob musste eilig seine Heimat verlassen und machte an einem Wüstenort für eine Ruhepause halt. Er hatte keinen Kopfpolster, deshalb verwendete er einen Stein, um seinen Kopf darauf zu legen. Warst du schon jemals an so einem Ort? Sicherlich – nur halt in anderen Umständen.
 
In der Nacht gibt Gott ihm einen Traum und verkündet, was IN Jakob DRINNEN ist. ISRAEL ist in Jakob drinnen. Israel ist ein Prinz mit Gott. Gott musste den Israel aus Jakob herausziehen, deshalb begann er mit einer Offenbarung. Jakob wachte auf und ab diesem Zeitpunkt änderte sich alles: seine Wahrnehmung, seine Haltung und schlussendlich auch seine Worte. Jakob begann über seinem Schmerz zu prophezeien. Er nannte denselben Ort des Schmerzes bei seinem richtigen Namen – Bethel. „Dies ist nichts anderes als das HAUS GOTTES!“ Denk daran, derselbe Platz, worauf er seinen Kopf zur Ruhe gelegt hatte, war das Land, das Gott ihm verheißen hatte.
 
Wir erfahren viel über Israels Anfang. Gerade kürzlich meditierte ich über Jakobs Geschichte. Gott schützte Jakob, denn Jakob hatte Israel (Gottes Auserwählten) in sich drinnen. Gott beschützte Seine Zukunft – Seine Bestimmung. Gott schützt dich, wenn du Bestimmung trägst und Ihm erlaubst, dich auf der Reise zu führen. Er fand Jakob in der Wüste und in der riesigen Öde der Wildnis; Er umgab ihn, Er sorgte für ihn und Er hütete ihn wie Seinen Augapfel.
 
Wie ich am Silvesterabend 2010 weitergegeben habe, haben wir als Gottes Volk die Fähigkeit, in Seinem Namen HELDENTATEN zu vollbringen. Ich fuhr fort über einige der größten Heldentaten Gottes durch Jesus zu sprechen. Wir scheinen uns auf übernatürliche Manifestationen als große Heldentaten zu konzentrieren, doch denken wir jemals wirklich über die Heldentaten nach, die kein übernatürliches Eingreifen benötigen, sondern einfach Mut, Aufopferung und innere Stärke?

Die menschlichen Heldentaten Jesu Christi
 
Dies sind die menschlichen Heldentaten Jesu Christi:

1. Er demütigte sich selbst bis zum Tod
2. Er war gehorsam bis zum Tod
3. Er aß mit Sündern – sagte Nein zur Sünde, aber Ja zu den Sündern
4. Er wies einen reichen jungen Herrscher zurück
5. Er widerstand öffentlich den Pharisäern und Sadduzäern
6. Er brach religiöse, von Menschen gemachte Gesetze
7. Er stellte sich zur Frau, die beim Ehebruch ertappt wurde, und widerstand der Scheinheiligkeit der Männer
8. Er berührte den Aussätzigen
(Gott belehrte den Aussätzigen nicht länger über seinen Aussatz, indem er ihn auf Distanz hielt, sondern Er selbst erlitt die Strafe der Verunreinigung des Aussätzigen. Jesus berührte den Aussätzigen. Diese unreine Person hatte die Regeln des zeremoniellen Gesetzes gebrochen und war in das Haus eingedrungen. Doch anstatt den Aussätzigen zu verurteilen, durchbrach Jesus selbst das Gesetz, um ihm zu begegnen. Er machte einen Austausch mit dem Aussätzigen, denn während Er ihn reinigte, nahm Jesus durch diese Berührung eine levitische Verunreinigung auf sich. Er nahm die Krankheit auf Seinen Körper.)
9. Er liebte Kinder und ließ sie zu sich kommen
10. Er war feinfühlig gegenüber den Nöten der Armen wie auch der Reichen
 
Die Frau mit den Blutungen tat etwas mit der Angst, verurteilt und verdammt zu werden. Sie näherte sich Ihm und berührte Sein Gewand. Jesus antwortete sofort: „Jemand hat Mich berührt.“
Was ist es, das Menschen davon abhält, Heldentaten zu vollbringen? Angst vor Versagen und Angst vor Konflikt oder Krieg. Versagen ist von entscheidender Bedeutung für Erfolg! Wie ich schon sagte: Abwesenheit von Krieg = Abwesenheit von Helden. Entscheide dich dazu, jeden Tag etwas Mutiges zu tun. Dein Opfer wird die Aufmerksamkeit des Himmels und der Erde auf sich ziehen. Wenn du einmal die Dynamik siehst und nicht das Dämonische, dann wirst du deine Reise als viel angenehmer empfinden. Schau auf die Ausbeute und ignoriere die Mühe.
 
Kim Clement
Prophetic Image Expressions

Übersetzung:
Karin Meitz