Beachtung der Sicherheitslinien im Sandstrand

Heilige, wir befinden uns in einer Zeit, in der es wichtig ist, dass wir auf unsere Sicherheitslinien im Sandstrand bzw. auf unsere von Gott gesetzten Mauern achten, die das Feld unserer Verantwortung und Autorität beinhalten.
Wenn wir das nicht tun und unser Verantwortungsfeld ohne die Übereinstimmung mit dem Willen des Vaters ausdehnen, kann es zu Angriffen des Feindes kommen, der sich als "alte Schlange" in unser Territorium einschleicht (vgl. Prediger 10,8).

Prediger 10,8:
8 Wer eine Grube gräbt, der kann selbst hineinfallen, und wer eine Mauer einreißt, den kann eine Schlange beißen.

Da uns Jesus mit seinem Blut erkauft und zu Königen und Priestern berufen hat, ist es jetzt wichtig, dass wir auf unser geistliches (Anm.: Tempel= unser Leib) und natürliches Feld (Anm.: Palast= unser Verantwortungsfeld in der Familie, auf der Arbeit, …), in dem wir Verantwortung tragen, achten (vgl. Offenbarung 5,9-10).

Offenbarung 5,9-10:
… 9 und sie sangen ein neues Lied: Du bist würdig, zu nehmen das Buch und aufzutun seine Siegel; denn du bist geschlachtet und hast mit deinem Blut Menschen für Gott erkauft aus allen Stämmen und Sprachen und Völkern und Nationen 10 und hast sie unserm Gott zu Königen und Priestern gemacht, und sie werden herrschen auf Erden.

Der Angriffsversuch durch die alte Schlange

Die alte Schlange, die der Satan heißt, versucht mit Einflüssen von außen und auch durch falsches Hervorrufen von Gefühlen in unserer Seele von innen unsere Sicherheitsmauer zu durchbrechen, die im Zusammenhang mit der Ordnung Gottes steht.
Wir dürfen jetzt nicht zu voreilig handeln und unsere Grenzen, die Gott uns zugeteilt hat, verrücken.
Das Verrücken beinhaltet, dass wir uns nicht zurückziehen aber auch nicht uns ohne Gottes Genehmigung ausdehnen, weil das einen Fluch freisetzt (vgl. 5.Mose 19,14; 5.Mose 27,17 i.V.m. Sprüche 22,28; Sprüche 23,10-11).

5.Mose 19,14:
14 Du sollst deines Nächsten Grenze, die die Vorfahren festgesetzt haben, nicht verrücken in deinem Erbteil, das du erbst, im Lande, das dir der HERR, dein Gott, gegeben hat, es einzunehmen.

5.Mose 27,17:
17 Verflucht sei, wer seines Nächsten Grenze verrückt! Und alles Volk soll sagen: Amen.

Sprüche 22,28:
28 Verrücke nicht die uralten Grenzen, die deine Väter gemacht haben.

Sprüche 23,10-11:
10 Verrücke nicht uralte Grenzen und vergreife dich nicht an dem Acker der Waisen, 11 denn ihr Helfer ist mächtig; der wird ihre Sache gegen dich führen.

Fürchte dich nicht!

Habe keine Furcht davor oder lasse dich auch nicht davon einschüchtern, wenn Menschen aus deinem Umfeld, einen Vertreter der Schlange in deinem Palast sehen und diesen Umstand dazu gebrauchen, um mit dem Finger auf dich zu zeigen.
Es ist nicht das Böse, mit dem du einen Vertrag gemacht hast, sondern es ist eine Gegenwart, die es vorhat, dich auf deinem Weg mit Jesus zu lähmen.
Auch König Salomo wusste, dass er als König nicht davon ausgelassen war, Feinde in seinem Umfeld zu haben, was wir aus Sprüche 30,28 entnehmen können.

Sprüche 30,28:
 … 28 die Eidechse – man greift sie mit den Händen, und sie ist doch in der Könige Schlössern.

Das an dieser Stelle verwendete Wort für
“Eidechse” ist im Hebräischen “semamiyth” und bedeutet, dass es sich um eine besondere Art von einer giftigen Eidechse handelt. Diese Art von Eidechse besitzt auf ihrem Körper Punkte, wie die Hautkrankheit Lepra.
Da Lepra, gemäß dem Wort Gottes auch Aussatz meint, steht es im Zusammenhang mit dem Einfluss von Sünde. Mirjam, die Schwester von Mose, die auch eine Prophetin war und unter der Führung von Mose stand, wurde aufgrund ihres falschen Verhaltens gegen Mose von Gott mit Aussatz geschlagen (vgl. 4.Mose 12,10).

4.Mose 12,10:
… 10 auch wich die Wolke von der Stiftshütte. Und siehe, da war Mirjam aussätzig wie Schnee. Und Aaron wandte sich zu Mirjam und wird gewahr, dass sie aussätzig ist, …

Was bedeutet eine Eidechse im prophetischen Kontext?

A) Ein religiöses Symbol der früheren Zivilisation mit schlangenähnlichen Eigenschaften.
B) Sie wurden angebetet für ihre Weisheit, List, Wahrsagerei, Magie und Zauberei. Als ein ägyptisches Symbol von diesen eben genannten Eigenschaften und des geheimen Wissens, wurden Eidechsen für ihre mystische Logik und Kunst konsultiert.
C) Eidechsenabbildungen wurden benutzt, um schützende Monster, wie die Wasserspeier und ihre typischen Helden des Altertums zu symbolisieren. Sie stellten auch Ahnengeister dar, die für ihren Schutz in der Familienlinie geehrt wurden.
D) Das englische Wort Lizard, das für die Eidechse verwendet wird, bedeutet muskulös, kräftig und kernig. Die Eidechse ist gemäß 3.Mose 11,29-30 ein unreines Tier, was auf einen bösen Einfluss in unserer heutigen Zeit hindeutet.
(Teilauszug aus dem „Prophet`s Dictionary„ von Paula A. Price, Ph. D.; Seite 315)

Wenn wir nun Bezug auf die Aussage von König Salomo aus Sprüche 30,28 nehmen, bedeutet das, dass sich Salomo als König der Gegenwart des Feindes bewusst war. Seine Aussage gibt uns als wiedergeborenes Volk Gottes in der heutigen Zeit eine Strategie, wie wir den dunklen Einfluss des Feindes aus unserem Territorium entfernen können, nämlich indem wir unsere Hände stärken und den Feind ergreifen und aus unserem Palast oder auch Tempel herausschmeißen.
Genau das ist, was Jesus uns als Verheißung hinterlassen hat (vgl. Markus 16,17-18).

Markus 16,17-18:
17 Die Zeichen aber, die folgen werden denen, die da glauben, sind diese: In meinem Namen werden sie böse Geister austreiben, in neuen Zungen reden, 18 Schlangen mit den Händen hochheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nicht schaden; auf Kranke werden sie die Hände legen, so wird es besser mit ihnen werden.

Das Ergreifen des Feindes mit den Händen

Da Jesus und auch Salomo von dem Ergreifen des Feindes mit den Händen sprechen, gibt diese Aussage uns Aufschluss über den Aufenthaltsort der bösen Macht.
Wenn wir auf finstere Mächte treten, bedeutet es, dass wir Sieg über sie haben, weil wir sie durch den Kreuzestod von Jesus Christus besiegt haben. Wenn wir sie jedoch mit den Händen ergreifen, weist das auf eine Macht hin, die wir in unserem Leben noch unter den Sieg Jesu bringen müssen, was bedeutet, dass sie sich an den Wänden und Decken befinden (vgl. 2.Korinther 10,4-5).

2.Korinther 10,4-5:
4 Denn die Waffen unsres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig im Dienste Gottes, Festungen zu zerstören.
5 Wir zerstören damit Gedanken und alles Hohe, das sich erhebt gegen die Erkenntnis Gottes, und nehmen gefangen alles Denken in den Gehorsam gegen Christus.

Das heißt, dass diese bösen Mächte es versuchen uns dazu zu animieren, unsere Grenzen zu verrücken bzw. die Ordnung Gottes für unser Leben zu durchbrechen (Anm.: Symbol für die Wände). Die böse Macht an der Decke steht für eine Verunreinigung in der geistlichen Atmosphäre, um unsere Gedanken zu pervertieren, damit unsere Beziehung zum Vater und zu Jesus Christus eingeschränkt bzw. blockiert wird.
Das Ergreifen mit den Händen bedeutet, dass wir in der Regierungsautorität des Königs der Könige das Urteil über die bösen Mächte in unserem Autoritätsfeld sprechen, indem wir das Wort Gottes erlassen, wie ein Richter, der ein Urteil fällt, um dadurch Gerechtigkeit in der Gesellschaft zu etablieren und den Riss der Ungerechtigkeit zu vermauern. Genau das ist, was Mose mit seinem Stab in der Wüste tat als dieser zur Schlange wurde und später auch der Stab Aarons die Schlangen der ägyptischen Zauberer verschlang (vgl. 2.Mose 4,2-4 i.V.m. 2.Mose 7,11-12).

2.Mose 4,2-4:
2 Der HERR sprach zu ihm: Was hast du da in deiner Hand? Er sprach: Einen Stab.
3 Der HERR sprach: Wirf ihn auf die Erde. Und er warf ihn auf die Erde; da ward er zur Schlange und Mose floh vor ihr.
4 Aber der HERR sprach zu ihm: Strecke deine Hand aus und erhasche sie beim Schwanz. Da streckte er seine Hand aus und ergriff sie, und sie ward zum Stab in seiner Hand.

2.Mose 7,11-12:
11 Da ließ der Pharao die Weisen und Zauberer rufen und die ägyptischen Zauberer taten ebenso mit ihren Künsten: 12 Ein jeder warf seinen Stab hin, da wurden Schlangen daraus; aber Aarons Stab verschlang ihre Stäbe.

Das Ergebnis von der Proklamation des Wortes Gottes

Wenn wir das Wort Gottes in die Umstände des “Einschleichens der alten Schlange” sprechen, führt das dazu, dass sie in ein Chaos fällt, was für sie selbst unkontrollierbar ist, um vom Feuer Gottes verzehrt zu werden. Aufgrund dessen hat die Schlange nicht mehr die Möglichkeit, sich daraus zu entfernen, so wie es in der Zeit von Paulus geschah, als er sich auf der Insel Malta aufhielt (vgl. Apostelgeschichte 28,1-6).

Apostelgeschichte 28,1-6:
1 Und als wir gerettet waren, erfuhren wir, dass die Insel Malta hieß.
2 Die Leute aber erwiesen uns nicht geringe Freundlichkeit, zündeten ein Feuer an und nahmen uns alle auf wegen des Regens, der über uns gekommen war, und wegen der Kälte.
3 Als nun Paulus einen Haufen Reisig zusammenraffte und aufs Feuer legte, fuhr wegen der Hitze eine Schlange heraus und biss sich an seiner Hand fest.
4 Als aber die Leute das Tier an seiner Hand hängen sahen, sprachen sie untereinander: Dieser Mensch muss ein Mörder sein, den die Göttin der Rache nicht leben lässt, obgleich er dem Meer entkommen ist.
5 Er aber schlenkerte das Tier ins Feuer und es widerfuhr ihm nichts Übles.
6 Sie aber warteten, dass er anschwellen oder plötzlich tot umfallen würde. Als sie nun lange gewartet hatten und sahen, dass ihm nichts Schlimmes widerfuhr, änderten sie ihre Meinung und sprachen: Er ist ein Gott.

Bitte verstehe, dass es kein schöner Umstand war, in dem Paulus sich befand. Nichts schien auf der Seite von Paulus zu sein.
Er betrat kurz nach dem Schiffsbruch die Insel bei schlechtem Wetter, was ebenfalls für uns in der heutigen Zeit für emotionelle Schwierigkeiten steht, die uns nicht erfreuen, und dann war Paulus dabei das Feuer der Einheit noch stärker durch seine apostolische Fähigkeit zu entfachen, was dazu führte, dass ihn bei diesem ergreifenden Vorgang die alte Schlange, der Teufel angriff. Doch Paulus verstand als Apostel zu handeln und geriet nicht durch Angst in einen Schockzustand, sondern wusste, wie er das Wort Gottes mit gestärkten Händen anwenden musste (vgl. Hebräer 4,12-13; Hebräer 12,12 i.V.m. Psalm 149,6).

Hebräer 4,12:
12 Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens.

Hebräer 12,12-13:
12 Darum stärkt die müden Hände und die wankenden Knie 13 und macht sichere Schritte mit euren Füßen, damit nicht jemand strauchle wie ein Lahmer, sondern vielmehr gesund werde.

Psalm 149,6 (Rev. Elberfelder):
6 Lobpreis Gottes sei in ihrer Kehle und ein zweischneidiges Schwert in ihrer Hand, …

Die geisterfüllte Anwendung des Wortes Gottes steht für das Abschütteln der Schlange ins Feuer, wo sie zu Tode kam! Das bedeutete, dass Paulus einen Sieg auf der Insel Malta für das Königreich Gottes durch den Sieg von Jesus Christus am Kreuz einfuhr, was kurze Zeit später durch die Heilungsbewegung auf der Insel erkennbar war (vgl. Apostelgeschichte 28,7-9).

Apostelgeschichte 28,7-9:
7 In dieser Gegend hatte der angesehenste Mann der Insel, mit Namen Publius, Landgüter; der nahm uns auf und beherbergte uns drei Tage lang freundlich.
8 Es geschah aber, dass der Vater des Publius am Fieber und an der Ruhr darnieder lag. Zu dem ging Paulus hinein und betete und legte die Hände auf ihn und machte ihn gesund.
9 Als das geschehen war, kamen auch die andern Kranken der Insel herbei und ließen sich gesund machen.

Der apostolische Befreiungsschlag von Paulus, fand im Zentrum der Süße Gottes (Anm.:
“Malta” bedeutet “Honigfluss”) statt, die mit der zunehmenden Offenbarung bzw. dem Geheimnis des Evangeliums im Zusammenhang steht und große Siege für das Volk Gottes auf der Erde hervorbringt (vgl. 1.Samuel 14,27-30 i.V.m. Epheser 6,19 i:v.m. Kolosser 2,2-3).

1.Samuel 14,27-30:
27 Jonatan aber hatte nicht gehört, dass sein Vater das Volk mit einem Schwur belegt hatte. Und er streckte seinen Stab aus, den er in seiner Hand hatte, und tauchte die Spitze in den Honigseim und führte seine Hand zum Munde; da strahlten seine Augen.
28 Da hob einer aus dem Volk an und sprach: Dein Vater hat das Volk mit einem Fluch belegt und geschworen: Verflucht sei jedermann, der heute etwas isst! So ist das Volk nun matt geworden.
29 Da sprach Jonatan: Mein Vater bringt das Land ins Unglück; seht, wie strahlend sind meine Augen geworden, weil ich ein wenig von diesem Honig gekostet habe.
30 Fürwahr, hätte doch das Volk heute gegessen von der Beute seiner Feinde, die es gemacht hat! Wäre dann die Niederlage der Philister nicht noch größer geworden?

Epheser 6,19:
… 19 und für mich, dass mir das Wort gegeben werde, wenn ich meinen Mund auftue, freimütig das Geheimnis des Evangeliums zu verkündigen, …

Kolosser 2,2-3:
… 2 damit ihre Herzen gestärkt und zusammengefügt werden in der Liebe und zu allem Reichtum an Gewissheit und Verständnis, zu erkennen das Geheimnis Gottes, das Christus ist, 3 in welchem verborgen liegen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis.

Prophetischer Rat

Wie ich schon zuvor erwähnt habe, wenn du dich derzeit in einem widrigen Umstand befindest und Menschen dich anklagen, weil sie eine Schlange in deinem Leben sehen, die sich hinter dir oder in deinem Umfeld bewegt, dann lasse mich dir etwas sagen:

“Auch Adam und Eva hatten die alte Schlange in ihrem von Gott zugeteilten Garten! Doch das machte sie noch lange nicht zu Verlierern, weil sie das Potential der Herrschaft in sich trugen!
Gott hat dich dazu berufen, dass du dich in der Kraft von Jesus Christus in deine Vergangenheit umdrehst und wie Paulus dem Klang der Pythonschlange gebietest, zu schweigen und deine Vergangenheit zu verlassen (vgl. Apostelgeschichte 16,16-18)!


Apostelgeschichte 16,16-18:
16 Es geschah aber, als wir zum Gebet gingen, da begegnete uns eine Magd, die hatte einen Wahrsagegeist (Anm.:
“python“) und brachte ihren Herren viel Gewinn ein mit ihrem Wahrsagen.
17 Die folgte Paulus und uns überall hin und schrie: Diese Menschen sind Knechte des allerhöchsten Gottes, die euch den Weg des Heils verkündigen.
18 Das tat sie viele Tage lang. Paulus war darüber so aufgebracht, dass er sich umwandte und zu dem Geist sprach: Ich gebiete dir im Namen Jesu Christi, dass du von ihr ausfährst. Und er fuhr aus zu derselben Stunde.

Erlaube es der Manipulation aus deiner Vergangenheit nicht, dass sie dich in deiner Gegenwart beeinflussen kann!
Menschen, die dich von früher her kannten und es immer noch nicht verstanden haben, dass du dein Leben geändert hast, lasse stehen, indem du dem Siegeskranz in Jesus Christus nachjagst (vgl. 1.Korinther 9,24-25 i.V.m. 2.Timotheus 2,5)!


1.Korinther 9,24-25:
24 Wisst ihr nicht, dass die, die in der Kampfbahn laufen, die laufen alle, aber einer empfängt den Siegespreis? Lauft so, dass ihr ihn erlangt.
25 Jeder aber, der kämpft, enthält sich aller Dinge; jene nun, damit sie einen vergänglichen Kranz empfangen, wir aber einen unvergänglichen.

2.Timotheus 2,5:
5 Und wenn jemand auch kämpft, wird er doch nicht gekrönt, er kämpfe denn recht.

Erlasse das Wort Gottes in deine Vergangenheit und stelle dadurch deine temporäre Zeit, die du auf der Erde lebst wieder her, damit sie im Zentrum des Willens Gottes steht und erlöst ist, so dass das von Gott geistliche Erbe aus deiner Vergangenheit jetzt für dich in dieser Zeit freigesetzt wird, um dich zuversichtlich in deine gute Zukunft mit Jesus Christus zu bewegen (vgl. Epheser 5,15-16)!

Epheser 5,15-16:
15 So seht nun sorgfältig darauf, wie ihr euer Leben führt, nicht als Unweise, sondern als Weise, 16 und kauft (Anm.: erlöst) die Zeit aus; denn es ist böse Zeit.

Sei dir sicher, dass der HERR dir deinen Feind in deine Hände gegeben hat (vgl. 1.Samuel 24,5)!"

1.Samuel 24,5:
5 Da sprachen die Männer Davids zu ihm: Siehe, das ist der Tag, von dem der HERR zu dir gesagt hat: Siehe, ich will deinen Feind in deine Hände geben, dass du mit ihm tust, was dir gefällt. Und David stand auf und schnitt leise einen Zipfel vom Rock Sauls.

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm

Einleitung

Vor einigen Tagen wachte ich in den frühen Morgenstunden der vierten Nachtwache auf, so dass ich für einige Zeit nicht mehr einschlafen konnte.
Aufgrund dieser Tatsache fragte ich den HERRN, ob er eine Nachricht für mich hatte.
Da die vierte Nachtwache mit dem zunehmenden Morgenlicht und dem Tagesanbruch im Zusammenhang steht, bin ich der Überzeugung, dass der Heilige Geist uns als sein Volk auf einen neuen und wichtigen Tag vorbereitet, in dem es von Bedeutung ist, dass wir als wiedergeborenes Volk Gottes seine freigesetzten Zeichen im Alltag in dieser Zeit verstehen, die das Wort Gottes auch als Orakel beschreibt.
Das Wort Orakel mag für einige Gläubige einen komischen Beigeschmack besitzen, da es schnell mit den Kräften der Zauberei in Verbindung gebracht wird, was von Gott jedoch so nicht gedacht ist.


Was ist ein Orakel?

Es ist eine göttliche Nachricht, die von Gott als Antwort auf eine Bitte für Führung über Verhalten, religiöse Verordnungen oder des täglichen Lebens gegeben wird.
Normalerweise sind der Prophet und der Priester diejenigen, die die Orakel empfangen.
Die Anfrage der Priester des Alten Testaments von Urim (Anm.: Lichter) und Tummim (Anm.: Vollkommenheiten, auch Heiligkeit, Wahrheit, Recht) ist ein Beispiel für die Antwort auf ein ersuchtes Orakel (vgl. 2.Mose 28,30; 3.Mose 8,8).
Die Aufgabe der beiden Lose (Anm.: Offenbarung= Licht; Wahrheit= Recht) übernimmt heutzutage der Heilige Geist (vgl. Johannes 16,13).
Die Antworten wurden durch die beiden Lose hervorgerufen oder vom Gesetz Gottes gewahrt. Durch sie setzte Er oder erläuterte Er Seinen Dienern Seine Befehle.
Orakel unterscheiden sich von Prophetie, indem sie erbeten und gegeben werden auf die Antwort eines Gebetes, Fürbitte oder Ersuchens.
Prophetie kommt als direkte Initiative von Gott unabhängig davon, ob der Prophet oder der Hörer nach dem Wort Ausschau hält.
Salomos Tempel beinhaltete einen Bereich für Orakel (vgl. 1.Könige 6,31= KJV übersetzt hier das Wort Orakel -“debiyr“= das Hintere, der Hinterraum, Rücken oder auch Sprecher).
Orakel wurden durch Ersuchen hervorgebracht.
Orakel sind oft lehrreich und können auch eine aufgebaute Handlung von einem speziellen Reden des Herrn sein. Das griechische Wort für Orakel ist “logion“. Es bezieht sich auf “ein Reden oder die Last vom Reden des HERRN“.
Orakel beinhalten die Gebote und die Führung, welche nicht unbedingt voraussagend oder offenbarend in ihrer Natur sind. Das hebräische Wort für Orakel ist “dabar” (sprechen) und sein Grundwort ist “debiyr“. Es bezieht sich auf die Führung, die jemand von Gott empfängt als Antwort auf eine Frage (vgl. Richter 6,36-40: Auslegung eines Fließ/ Orakel durch Gideon). 
(Teilauszug aus dem „Prophet`s Dictionary„ von Paula A. Price, Ph. D.; Seite 367 und 368)

Kurz gesagt, sind Orakel Zeichen von Gott, die er dazu gebraucht, um zu uns im Alltag zu sprechen.
Der Prophet Jeremia erhielt z.B. von Gott durch alltägliche Geschehnisse prophetische Wegweisung bzw. Offenbarung (vgl. Jeremia 18,1-6).

Jeremia 18,1-6:
1 Dies ist das Wort, das geschah vom HERRN zu Jeremia: 2 Mach dich auf und geh hinab in des Töpfers Haus; dort will ich dich meine Worte hören lassen.
3 Und ich ging hinab in des Töpfers Haus, und siehe, er arbeitete eben auf der Scheibe.
4 Und der Topf, den er aus dem Ton machte, missriet ihm unter den Händen. Da machte er einen andern Topf daraus, wie es ihm gefiel.
5 Da geschah des HERRN Wort zu mir: 6 Kann ich nicht ebenso mit euch umgehen, ihr vom Hause Israel, wie dieser Töpfer?, spricht der HERR. Siehe, wie der Ton in des Töpfers Hand, so seid auch ihr vom Hause Israel in meiner Hand.

Auch Jesus gebrauchte die Situation seiner Jünger, wo sie das Brot, von der zweiten Brotvermehrung vergaßen, um sie vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer zu warnen (vgl. Matthäus 16,5-7).

Matthäus 16,5-7:
5 Und als die Jünger ans andre Ufer gekommen waren, hatten sie vergessen, Brot mitzunehmen.
6 Jesus aber sprach zu ihnen: Seht zu und hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer!
7 Da dachten sie bei sich selbst und sprachen: Das wird es sein, dass wir kein Brot mitgenommen haben.

Achte auf Gottes gesetzte Zeichen!

Es ist wichtig, dass wir auf die Zeichen der Zeiten von Gott achten und diese gemäß unserem geistlichen Reifegrad bzw. Glauben analysieren, wie es der königliche Beamte tat, dessen Sohn in der siebenten Stunde geheilt wurde (vgl. Johannes 4,49-54 i.V.m. Römer 12,6).

Johannes 4,49-54:
49 Der Mann sprach zu ihm: Herr, komm herab, ehe mein Kind stirbt!
50 Jesus spricht zu ihm: Geh hin, dein Sohn lebt! Der Mensch glaubte dem Wort, das Jesus zu ihm sagte, und ging hin.
51 Und während er hinabging, begegneten ihm seine Knechte und sagten: Dein Kind lebt.
52 Da erforschte er von ihnen die Stunde, in der es besser mit ihm geworden war. Und sie antworteten ihm: Gestern um die siebente Stunde verließ ihn das Fieber.
53 Da merkte der Vater, dass es die Stunde war, in der Jesus zu ihm gesagt hatte: Dein Sohn lebt. Und er glaubte mit seinem ganzen Hause.
54 Das ist nun das zweite Zeichen, das Jesus tat, als er aus Judäa nach Galiläa kam.

Römer 12,6:
… 6 und haben verschiedene Gaben nach der Gnade, die uns gegeben ist. Ist jemand prophetische Rede gegeben, so übe er sie dem Glauben gemäß.

Es ist kein Zufall, dass der Beamte nach der Stunde der Heilung forschte, weil er wissen wollte, was sich für ein Zeichen bzw. eine Botschaft dahinter verbarg.
Wenn wir die Stellung des Beamten in einem prophetischen Kontext betrachten, weist diese auf einen hohen Grad der geistlichen Reife und Autorität hin, da ein Beamter im Leib Jesu als ein Amtsträger des fünffältigen Dienstes gesehen werden kann, der dazu eingeteilt ist, das Volk Gottes mündig zu machen und in die geistliche Reife zu bringen (vgl. Epheser 4,11-14).

Epheser 4,11-14:
11 Und er (Anm.: Jesus) hat einige als Apostel eingesetzt, einige als Propheten, einige als Evangelisten, einige als Hirten und Lehrer, 12 damit die Heiligen zugerüstet werden zum Werk des Dienstes. Dadurch soll der Leib Christi erbaut werden, 13 bis wir alle hingelangen zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes, zum vollendeten Mann, zum vollen Maß der Fülle Christi, 14 damit wir nicht mehr unmündig seien und uns von jedem Wind einer Lehre bewegen und umhertreiben lassen durch trügerisches Spiel der Menschen, mit dem sie uns arglistig verführen.

Die Heilung des Sohnes vom königlichen Beamten fand in
Kana Galiläa/ Kapernaum statt, wo Jesus zuvor das Wasser zu Wein verwandelt hatte. Kana bedeutet “Schilfrohr” und Kapernaum bedeutet “Dorf des Trostreiches”.
Die Heilung vom Sohn des königlichen Beamten ist ein Hinweis auf die Transformation der königlichen Priester, die sich derzeit in einem genickten Zustand befinden und durch die Kraft Jesu vollkommen aufgerichtet werden, um wieder den Himmel offen zu sehen und Träger der hohen Gedanken des Vaters zu sein, um diese an die betreffenden Personen zu übermitteln und dadurch den Menschen Ermutigung und Trost spenden (vgl. Matthäus 12,20-21 i.V.m. Jesaja 55,8-9).

Matthäus 12,20-21:
“… 20 das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen, bis er das Recht hinausführt zum Sieg; 21 und die Heiden werden auf seinen Namen hoffen.”

Jesaja 55,8-9:
8 Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR, 9 sondern so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.

Das erste Zeichen Jesu in Galiläa (Anm.: die Verwandlung von Wasser zu Wein) und das zweite Zeichen Jesu in Galiläa (Anm.: Heilung des Sohnes vom königlichen Beamten) fanden beide nicht in direkter Öffentlichkeit statt, sondern im Verborgenen. Wenn ich das in meinen Worten ausdrücken würde, fanden diese Zeichen im
“Hinterraum Gottes” statt, der auch als das hebräische Wort “debiyr“ (Anm.: bedeutet  “das Hintere, der Hinterraum, Rücken oder auch Sprecher“) übersetzt werden kann und in der King James Bibel bei 1.Könige 6,31 als Orakel genannt wird.
Jesus offenbarte schon im voraus an dieser Stelle durch die beiden Zeichen die Kraft seines Leidens, das er aufgrund der Sünde der Welt auf sich nahm (vgl. Jesaja 53,4-5 i.V.m. Johannes 19,33-34).

Jesaja 53,4-5:
4 Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre.
5 Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.

Johannes 19,33-34:

33 Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, dass er schon gestorben war, brachen sie ihm die Beine nicht; 34 sondern einer der Soldaten stieß mit dem Speer in seine Seite, und sogleich kam Blut und Wasser heraus (Anm.: Geburtsstunde der Braut Jesu).

Und diese ersten beiden genannten Zeichen in Galliläa zeugen deutlich davon.
 
Das Morgenlicht und der frische Tageswind

Es ist wichtig, dass wir uns tiefer in das prophetische Feld in Jesus Christus begeben und wie der Prophet Samuel das frische Licht und den offenbarenden Tagwind in das Haus des HERRN fluten lassen, um die Schritte Gottes, welche seine offenbarenden Pläne für unser Leben sind, mit Freude in Empfang zu nehmen (vgl. 1.Samuel 3,15 i.V.m. 1.Mose 3,8a).

1.Samuel 3,15:
15 Und Samuel lag bis an den Morgen und tat dann die Türen auf am Hause des HERRN. Samuel aber fürchtete sich, Eli anzusagen, was ihm offenbart worden war.

1.Mose 3,8a:
8a Und sie (Anm.: Adam und Eva) hörten Gott den HERRN, wie er im Garten ging, als der Tag kühl (Anm.: beim Wind des Tages) geworden war.

Der Schlüssel: Die Nahrungsaufnahme des Wortes Gottes

Es ist von höchster Wichtigkeit, dass wir nur gemäß unserem Glauben und aus dem Blickfeld unserer geistlichen Reife (Anm.: Verständnis im Wort durch das Aufnehmen der festen Speise, vgl. Hebräer 5,13-14) die Zeichen Gottes erkennen, die er uns zeigt und nicht die, von denen wir denken, dass sie ein Zeichen von Gott sind (vgl. 2.Petrus 1,21).

2.Petrus 1,21:
21 Denn es ist noch nie eine Weissagung aus menschlichem Willen hervorgebracht worden, sondern getrieben von dem Heiligen Geist haben Menschen im Namen Gottes geredet.

Wenn wir uns dem eben genannten Vorgehen widersetzen, kommt es zu hypnotischen Situationen, in denen die Kraft der Seele die Menschen in geistliche Sphären treibt, was sogar im Wahnsinn enden kann. Es ist eine falsche Trance, die Menschen in eine Sphäre von Illusionen hineindrückt, die aus dem eigenen Herzen und nicht von Gott kommen.
Deshalb ist es wichtig, dass wir das Wort Gottes lesen und es auf diese Weise in uns aufnehmen, um Gott und seinen Willen mehr zu erkennen, was zu wahrem Leben führt (vgl. Johannes 17,3).

Johannes 17,3:
3 Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.

Das königliche- priesterliche Leben

Um die Orakel (Anm.: Zeichen) Gottes richtig zu verstehen, bedarf es eines königlichen und priesterlichen Lebens, das sich vollkommen dem Willen von Jesus unterstellt (vgl. 2.Mose 19,5-6).

2.Mose 19,5-6:
5 Werdet ihr nun meiner Stimme gehorchen und meinen Bund halten, so sollt ihr mein Eigentum sein vor allen Völkern; denn die ganze Erde ist mein.
6 Und ihr sollt mir ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk sein. Das sind die Worte, die du den Israeliten sagen sollst.

Es waren die Priester im Alten Testament, die dazu fähig waren die Lose Urim und Tummim anzuwenden.
Um in der Autorität des Priesters zu stehen und Wegweisung zu geben, bedarf es eines hohen Maßes an Demut und Training im Wort Gottes.
Hierbei handelt es sich um ein Gott hingegebenes Leben, das sich in erster Linie aus unserer persönlichen Kammer (Anm.: Hinterraum=
“debiyr“), also aus der persönlichen Beziehung zu Jesus entwickelt, damit wir in der Lage sind zu einem klaren Klang der Richtungsweisung in unserem Verantwortungsfeld zu werden.
Ja, wir sind gemäß Offenbarung 1,5-6 als Könige und Priester durch das Blut von Jesus berufen, jedoch müssen wir in dem Feld unserer Verantwortung und Autorität heranreifen.
Es verhält sich ähnlich wie bei einem Kind, das durch seine Mutter zur Welt gebracht wird. Es ist ein vollkommener Mensch, jedoch muss es trotzdem in seine Reife gebracht werden.

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm

Einleitung

Diese Botschaft ist ursprünglich der Inhalt von dem Dienstpartnerbrief unseres Dienstes aus dem Monat August 2011. Da er eine hohe Wichtigkeit trägt, möchte ich diesen dem Volk Gottes zugänglich machen.

In der Vergangenheit wurden mir vermehrt Nachrichten von Heiligen im Königreich Gottes entgegengebracht, die an Krebs erkrankten, so dass ich vor den HERRN trat und ihn diesbezüglich befragte.
Ich muss dazu anmerken, dass ich persönlich für die betreffenden Menschen betete und es trotzdem keine sichtbare Heilung eintrat.
Ich weiß, dass man nicht gerne über solche Umstände spricht und ich sehe auch nicht meine Aufgabe darin, Angst unter dem Volk Gottes zu schüren, jedoch waren die von der Plage betroffenen Personen in verzweifelten Umständen, wo sie sich teilweise fragten, warum Gott mit seiner heilenden Kraft nicht eingriff.
Einige Heilige mussten sich einer Operation und danach einer Chemotherapie unterziehen.
Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass diese folgende Botschaft keine Anklage für die Heiligen sein soll, die in dieser Zeit an Krebs erkrankt sind, sondern ich möchte zu einer Strategie beitragen, um die Plage des Krebs unter dem Volk Gottes durch die Kraft von Jesus Christus am Kreuz von Golgatha zu eliminieren.

Die Plagen gegen das Volk Israel

Da ich wie zuvor erwähnt den HERRN bezüglich der Plage „Krebs“ im Volk Gottes befragte, wurde ich an eine bestimmte Niederlage und den verschiedenen Plagen erinnert, die dem Volk Israel zustießen (vgl. 4.Mose 11,33; 4.Mose 14,35-37; 4.Mose 17,11-14; 4.Mose 25,7-8.18; 2.Samuel 24,1.10-17; Josua 7,1-12).
Die Plagen, die Gott erlaubte sich unter dem Volk Israel auszubreiten, waren ein Aufruf an das gesamte Volk und deren Leiterschaft vollkommen umzukehren bzw. in den Riss zu treten und sich mit einem bußfertigen Herzen mit Gott vorwärts zu bewegen.

Die Kriegsformation und der geistliche Kampf

Das Volk Israel befand sich während seines Auszugs aus Ägypten auf dem Weg in das verheißene Land in der Kriegsformation des HERRN. Dies ist für uns ein Abbild auf die Ordnung in unserem geistlichen Kampf auf der Erde, den wir durch den Sieg Jesu, den er am mittleren Kreuz von Golgatha errungen hat gegen die Finsternis führen, um unser Land der Verheißung einzunehmen bzw. es tiefer zu betreten (vgl. 2.Mose 13,18b; 4.Mose 24,1-2 i.V.m. Epheser 6,12).

2.Mose 13,18b:
18b Und Israel zog wohlgeordnet aus Ägyptenland.

4.Mose 24,1-2:
1 Als nun Bileam sah, dass es dem HERRN gefiel, Israel zu segnen, ging er nicht wie bisher auf Zeichen aus, sondern richtete sein Angesicht zur Wüste, 2 hob seine Augen auf und sah Israel, wie sie lagerten nach ihren Stämmen.

Epheser 6,12:

12 Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in dieser Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel.

Die Fehler Israels und die Plagen

Es waren folgende Fehlhaltungen des Volkes Israels auf ihrem Weg in die Verheißung, die die Plagen unter ihnen hervorriefen.:

1. Plage aufgrund der Undankbarkeit über die von Gott gegebene übernatürliche Versorgung (vgl. 4.Mose 11,33-34)

4.Mose 11,33-34:
33 Als aber das Fleisch noch zwischen ihren Zähnen war und ehe es ganz aufgebraucht war, da entbrannte der Zorn des HERRN gegen das Volk und er schlug sie mit einer sehr großen Plage.
34 Daher heißt die Stätte “Lustgräber“, weil man dort das lüsterne Volk begrub.

2. Plage aufgrund des bösen Gerüchtes (Anm.: Hervorrufen von Angst durch das Verbreiten von Lüge mit dem Ziel der Auflehnung) durch die zehn Kundschafter (vgl. 4.Mose 14,35-37)

4.Mose 14,35-37:

35 Ich, der HERR, habe es gesagt und wahrlich, das will ich auch tun mit dieser ganzen bösen Gemeinde, die sich gegen mich empört hat. In dieser Wüste sollen sie aufgerieben werden und dort sterben.
36 So starben vor dem HERRN durch eine Plage alle die Männer, die Mose ausgesandt hatte, um das Land zu erkunden, und die zurückgekommen waren und die ganze Gemeinde gegen ihn zum Murren verleitet hatten, 37 dadurch dass sie über das Land ein böses Gerücht aufbrachten.

3. Plage aufgrund von Stolz und Selbstgerechtigkeit von Korach, Datan, Abiram und ihre Anhänger, die das Murren im Volk Gottes verursachten (vgl. 4.Mose 17,11-14; Bitterkeit aufgrund des gerechten Urteils)

4.Mose 17,11-14:
11 Und Mose sprach zu Aaron: Nimm die Pfanne und tu Feuer hinein vom Altar und lege Räucherwerk darauf und geh eilends zu der Gemeinde und schaffe für sie Sühne; denn der Zorn ist von dem HERRN ausgegangen und die Plage hat angefangen.
12 Und Aaron tat, wie ihm Mose gesagt hatte, und lief mitten unter die Gemeinde; und siehe, die Plage hatte schon angefangen unter dem Volk. Da räucherte er und schaffte Sühne für das Volk 13 und stand zwischen den Toten und den Lebenden. Da wurde der Plage gewehrt.
14 Die aber gestorben waren an der Plage, waren vierzehntausendsiebenhundert, außer denen, die mit Korach starben.

4. Plage aufgrund der geistlichen und körperlichen Hurerei mit dem Dämonenfürsten der Unzucht „Baal-Pegor“ (vgl. 4.Mose 25,7-8.18; 4.Mose 31,16; Josua 22,17; Psalm 106,28-31; 1.Korinther 10,8= geistliche Hurerei beinhaltet Kompromisse mit der Welt und das setzt Plagen frei)

4.Mose 25,7-8.18:
7 Als das Pinhas sah, der Sohn Eleasars, des Sohnes des Priesters Aaron, stand er auf aus der Gemeinde und nahm einen Spieß in seine Hand 8 und ging dem israelitischen Mann nach in die Kammer und durchstach sie beide, den israelitischen Mann und die Frau, durch ihren Leib. Da hörte die Plage auf unter den Israeliten.
… 18 denn sie haben euch Schaden getan mit ihrer List, die sie gegen euch geübt haben durch den Peor und durch ihre Schwester Kosbi, die Tochter eines Obersten der Midianiter, die erschlagen wurde am Tag der Plage, die um des Peor willen kam.

4.Mose 31,16:
16 Siehe, haben nicht diese die Israeliten durch Bileams Rat abwendig gemacht, dass sie sich versündigten am HERRN durch den Baal-Peor, sodass der Gemeinde des HERRN eine Plage widerfuhr?

Josua 22,17:
17 Ist's nicht genug mit der Schuld von Peor, von der wir bis zum heutigen Tag noch nicht gereinigt sind und um derentwillen eine Plage unter die Gemeinde des HERRN kam?

Psalm 106,28-31:
28 Und sie hängten sich an den Baal-Peor und aßen von den Opfern für die Toten 29 und erzürnten den Herrn mit ihrem Tun. Da brach die Plage herein über sie.
30 Da trat Pinhas hinzu und vollzog das Gericht; da wurde der Plage gewehrt; 31 das wurde ihm gerechnet zur Gerechtigkeit von Geschlecht zu Geschlecht ewiglich.

1.Korinther 10,8:
8 Auch lasst uns nicht Hurerei treiben, wie einige von ihnen Hurerei trieben: und an einem einzigen Tag kamen dreiundzwanzigtausend um.

5. Niederlage aufgrund der Habgier (Anm.: Dienen dem Mammon= Liebe zum Besitztum/ Wohlstand) von Achan, den Sohn Karmis (vgl. Josua 7,1-12)

Josua 7,1-12:
1 Aber die Israeliten vergriffen sich an dem Gebannten; denn Achan, der Sohn Karmis, des Sohnes Sabdis, des Sohnes Serachs, vom Stamm Juda, nahm etwas vom Gebannten. Da entbrannte der Zorn des HERRN über die Israeliten.
2 Und Josua sandte Männer aus von Jericho nach Ai, das bei Bet-Awen liegt östlich von Bethel, und sprach zu ihnen: Geht hinauf und erkundet das Land. Und als sie hinaufgegangen waren und Ai erkundet hatten, 3 kamen sie zu Josua zurück und sprachen zu ihm: Lass nicht das ganze Kriegsvolk hinaufziehen, sondern etwa zwei- oder dreitausend Mann sollen hinaufziehen und Ai schlagen, damit nicht das ganze Volk sich dorthin bemühe; denn ihrer sind wenige.
4 So zogen hinauf vom Volk etwa dreitausend Mann; aber sie flohen vor den Männern von Ai.
5 Und die Männer von Ai erschlugen von ihnen etwa sechsunddreißig Mann; sie hatten sie nämlich von dem Tor bis zu den Steinbrüchen gejagt und am Abhang erschlagen. Da verzagte das Herz des Volks und ward zu Wasser.
6 Josua aber zerriss seine Kleider und fiel auf sein Angesicht zur Erde vor der Lade des HERRN bis zum Abend samt den Ältesten Israels, und sie warfen Staub auf ihr Haupt.
7 Und Josua sprach: Ach, Herr HERR, warum hast du dies Volk über den Jordan geführt und gibst uns in die Hände der Amoriter, um uns umzubringen? O dass wir doch jenseits des Jordans geblieben wären!
8 Ach, Herr, was soll ich sagen, nachdem Israel seinen Feinden den Rücken gekehrt hat?
9 Wenn das die Kanaaniter und alle Bewohner des Landes hören, so werden sie uns umringen und unsern Namen ausrotten von der Erde. Was willst du dann für deinen großen Namen tun?
10 Da sprach der HERR zu Josua: Steh auf! Warum liegst du da auf deinem Angesicht?
11 Israel hat sich versündigt, sie haben meinen Bund übertreten, den ich ihnen geboten habe, und haben von dem Gebannten genommen und gestohlen und haben's verheimlicht und zu ihren Geräten gelegt.
12 Darum kann Israel nicht bestehen vor seinen Feinden, sondern sie müssen ihren Feinden den Rücken kehren; denn sie sind dem Bann verfallen. Ich werde hinfort nicht mit euch sein, wenn ihr nicht das Gebannte aus eurer Mitte tilgt.

6. Plage aufgrund des Vertrauens von David an seine eigene Kraft bzw. Kriegspotential durch die nicht von Gott gewollte Volkszählung (vgl. 2.Samuel 24,1.10-17 i.V.m. Sacharja 4,6)

2.Samuel 24,1.10-17:
1 Und der Zorn des HERRN entbrannte abermals gegen Israel, und er reizte David gegen das Volk und sprach: Geh hin, zähle Israel und Juda!
10 Aber das Herz schlug David, nachdem das Volk gezählt war. Und David sprach zum HERRN: Ich habe schwer gesündigt, dass ich das getan habe. Und nun, HERR, nimm weg die Schuld deines Knechts; denn ich hab sehr töricht getan.
11 Und als David am Morgen aufstand, kam des HERRN Wort zu Gad, dem Propheten, Davids Seher: 12 Geh hin und rede mit David: So spricht der HERR: Dreierlei lege ich dir vor; erwähle dir eins davon, dass ich es dir tue.
13 Gad kam zu David und sagte es ihm an und sprach zu ihm: Willst du, dass drei Jahre lang Hungersnot in dein Land kommt oder dass du drei Monate vor deinen Widersachern fliehen musst und sie dich verfolgen oder dass drei Tage Pest in deinem Lande ist? So bedenke nun wohl, was ich antworten soll dem, der mich gesandt hat.
14 David sprach zu Gad: Es ist mir sehr angst, aber lass uns in die Hand des HERRN fallen, denn seine Barmherzigkeit ist groß; ich will nicht in der Menschen Hand fallen.
15 Da ließ der HERR die Pest über Israel kommen vom Morgen an bis zur bestimmten Zeit, sodass von dem Volk starben von Dan bis Beerscheba siebzigtausend Mann.
16 Als aber der Engel seine Hand ausstreckte über Jerusalem, um es zu verderben, reute den HERRN das Übel und er sprach zum Engel, der das Verderben anrichtete im Volk: Es ist genug; lass nun deine Hand ab! Der Engel des HERRN aber war bei der Tenne Araunas, des Jebusiters.
17 Als aber David den Engel sah, der das Volk schlug, sprach er zum HERRN: Siehe, ich habe gesündigt, ich habe die Missetat getan; was haben diese Schafe getan? Lass deine Hand gegen mich und meines Vaters Haus sein!

Sacharja 4,6:
6 Und er antwortete und sprach zu mir: Das ist das Wort des HERRN an Serubbabel: Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der HERR Zebaoth.

Anhand dieser oben genannten Bibelstellen können wir erkennen, dass entweder eine Person, ein Personenkreis oder auch das gesamte Volk Israel in Mitleidenschaft aufgrund eines Fehlers von einer führenden Person im Volk gezogen wurde.
Auf den Zerbruch des Einflusses von Plagen werde ich in Kürze eingehen. Zuvor möchte ich noch über das geistliche Krebsgeschwür gemäß des Neuen Testamentes sprechen.

Das geistliche Krebsgeschwür

Wenn wir das Neue Testament studieren, dürfen wir erkennen, dass Krebs im Zusammenhang mit ungeistlichem, leeren Geschwätz und der Irrlehre steht (vgl. 2.Timotheus 2,16-18).

2.Timotheus 2,16-18:
16 Halte dich fern von ungeistlichem losem Geschwätz; denn es führt mehr und mehr zu ungöttlichem Wesen, 17 und ihr Wort frisst um sich wie der Krebs. Unter ihnen sind Hymenäus und Philetus, 18 die von der Wahrheit abgeirrt sind und sagen, die Auferstehung sei schon geschehen, und bringen einige vom Glauben ab.

Der geistliche Krebs trägt in sich Kräfte, die das Wort Gottes in seiner Kraft als die einzige Wahrheit unterwandern und in den Dreck ziehen wollen (vgl. 2.Timotheus 3,5).

2.Timotheus 3,5:
… 5 sie haben den Schein der Frömmigkeit, aber deren Kraft verleugnen sie; solche Menschen meide!

Es ist die Aufgabe dieser bösen Mächte, das Werk von Jesus am Kreuz nochmals zu verspotten bzw. zu bespucken, um das Evangelium der Wahrheit in Frage zu stellen (vgl. 1.Mose 3,1 i.V.m. Markus 15,29-32).

1.Mose 3,1:
1 Aber die Schlange war listiger als alle Tiere auf dem Felde, die Gott der HERR gemacht hatte, und sprach zu der Frau: Ja, sollte Gott gesagt haben: Ihr sollt nicht essen von allen Bäumen im Garten?

Markus 15,29-32:
29 Und die vorübergingen, lästerten ihn und schüttelten ihre Köpfe und sprachen: Ha, der du den Tempel abbrichst und baust ihn auf in drei Tagen, 30 hilf dir nun selber und steig herab vom Kreuz!
31 Desgleichen verspotteten ihn auch die Hohenpriester untereinander samt den Schriftgelehrten und sprachen: Er hat andern geholfen und kann sich selber nicht helfen.
32 Ist er der Christus, der König von Israel, so steige er nun vom Kreuz, damit wir sehen und glauben. Und die mit ihm gekreuzigt waren, schmähten ihn auch.

Das Wort Gottes jedoch ist voll von Kraft (vgl. Markus 16,20; 1.Korinther 4,20)!

Markus 16,20:
20 Sie aber zogen aus und predigten an allen Orten. Und der Herr wirkte mit ihnen und bekräftigte das Wort durch die mitfolgenden Zeichen.

1.Korinther 4,20:
20 Denn das Reich Gottes steht nicht in Worten, sondern in Kraft.

Jesus ist gekommen, um zu heilen und nicht um zu zerstören (vgl. Lukas 19,10)!

Lukas 19,10:
10 Denn der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.

Jesus ist gekommen, um das, was geknickt ist wieder aufzurichten und in heiligem Feuer lodern zu lassen (vgl. Jesaja 42,3).

Jesaja 42,3:
3 Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen. In Treue trägt er das Recht hinaus.

Das Abwenden des Einflusses der Plage

Da wir als Volk Gottes teilweise in Mitleidenschaft gezogen werden können, aufgrund von widrigen geistlichen Umständen in der Gemeinde Jesu, die nicht immer direkt von uns persönlich verursacht sein müssen, ist es wichtig, dass wir natürlich zuerst bei uns anfangen und unsere Sünden und die damit im Zusammenhang stehende Schuld vor Jesus bekennen, damit der Fluch über uns wegbricht. Danach sollten wir für den Leib Jesu stellvertretend in den „Knick“ treten, um zur Aufrichtung des Schilfrohrs beizutragen, damit es in einem heiligen Feuer und Leidenschaft für Jesus gemäß Jesaja 42,3 brennt.
Wenn wir Schuld bekennen und für unser Volk eintreten, wird Gott die Plagen von uns abwenden (vgl. 2.Chronik 6,24-31).
Genau das ist auch, was der Prophet Jesaja tat als er im Thronsaal Gottes war. (vgl. Jesaja 6,5-7).

2.Chronik 6,24-31:
24 Wenn dein Volk Israel vor dem Feind geschlagen wird, weil sie an dir gesündigt haben, und sie bekehren sich dann und bekennen deinen Namen, bitten und flehen vor dir in diesem Hause, 25 so wollest du hören vom Himmel her und vergeben die Sünde deines Volkes Israel und sie in das Land zurückbringen, das du ihnen und ihren Vätern gegeben hast.
26 Wenn der Himmel verschlossen ist, dass es nicht regnet, weil sie an dir gesündigt haben, und sie beten dann an dieser Stätte und bekennen deinen Namen und bekehren sich von ihren Sünden, weil du sie bedrängt hast, 27 so wollest du hören im Himmel und vergeben die Sünde deiner Knechte und deines Volkes Israel, dass du sie den guten Weg lehrst, auf dem sie wandeln sollen, und regnen lässt auf dein Land, das du deinem Volk zum Erbe gegeben hast.
28 Wenn eine Hungersnot im Lande sein wird oder Pest oder Dürre, Getreidebrand, Heuschrecken, Raupen oder wenn sein Feind im Lande seine Städte belagert oder irgendeine Plage oder Krankheit da ist, – 29 wer dann bittet oder fleht, es seien einzelne Menschen oder dein ganzes Volk Israel, wenn jemand seine Plage und Schmerzen fühlt und seine Hände ausbreitet zu diesem Hause, 30 so wollest du hören vom Himmel her, vom Sitz deiner Wohnung, und gnädig sein und jedermann geben nach all seinem Wandel, wie du sein Herz erkennst – denn du allein erkennst das Herz der Menschenkinder –, 31 damit sie dich fürchten und wandeln in deinen Wegen alle Tage, solange sie in dem Lande leben, das du unsern Vätern gegeben hast.

Jesaja 6,5-7:
5 Da sprach ich: Weh mir, ich vergehe! Denn ich bin unreiner Lippen und wohne unter einem Volk von unreinen Lippen; denn ich habe den König, den HERRN Zebaoth, gesehen mit meinen Augen.
6 Da flog einer der Seraphim zu mir und hatte eine glühende Kohle in der Hand, die er mit der Zange vom Altar nahm, 7 und rührte meinen Mund an und sprach: Siehe, hiermit sind deine Lippen berührt, dass deine Schuld von dir genommen werde und deine Sünde gesühnt sei.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm