Als Volk Gottes befinden wir uns im Zeitfenster des biblischen Monats Ijar|Siw, der mit dem Stamm Issaschar verbunden ist. Bei dem Stamm Issaschar handelt es sich um das Bindeglied in der ersten Einheit der israelischen Armee (Anm.: vier Einheiten zu jeweils drei Stämmen geordnet), das den Stamm Juda mit dem Stamm Sebulon verbindet (vgl. 4.Mose 2,2-3.5.7.9).
 
4.Mose 2,2-3.5.7.9:
2 Die Israeliten sollen um die Stiftshütte her sich lagern, ein jeder bei seinem Banner und Zeichen, nach ihren Sippen.
3 Nach Osten soll sich lagern das Banner des Lagers Juda mit seinen Heerscharen: sein Fürst Nachschon, der Sohn Amminadabs, …
5 Neben ihm soll sich lagern der Stamm Issaschar: sein Fürst Netanel, der Sohn Zuars, …
7 Dazu der Stamm Sebulon: sein Fürst Eliab, der Sohn Helons, …
… 9 sodass alle, die ins Lager Juda gehören, seien nach ihren Heerscharen zusammen 186400 Mann. Und die sollen vornean ziehen.
 
Wir wissen bereits, dass alles Erste bei Gott eine besondere Stellung hat, weshalb dem Zusammenschluss der ersten drei Stämme Israels, die die erste Einheit innerhalb des Volkes Gottes ergeben, eine besondere Bedeutung zukommt (vgl. 2.Mose 13,12-13; 2.Mose 23,19).

2.Mose 13,12-13:
… 12 so sollst du dem HERRN alles aussondern, was zuerst den Mutterschoß durchbricht. Alle männliche Erstgeburt unter dem Vieh gehört dem HERRN.
13 Die Erstgeburt vom Esel sollst du auslösen mit einem Schaf; wenn du sie aber nicht auslöst, so brich ihr das Genick. Beim Menschen aber sollst du alle Erstgeburt unter deinen Söhnen auslösen.

2.Mose 23,19:
19 Das Beste von den Erstlingen deines Feldes sollst du in das Haus des HERRN, deines Gottes, bringen.
 
In dieser Verbindung liegt eine offenbarende Wahrheit verborgen, die es gilt im Licht des Geistes der Weisheit und Offenbarung näher zu beleuchten, um dabei den Plan Gottes deutlicher zu erkennen (vgl. Epheser 1,17-18).
 
Epheser 1,17-18:
… 17 dass der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch gebe den Geist der Weisheit und der Offenbarung, ihn zu erkennen.
18 Und er gebe euch erleuchtete Augen des Herzens, damit ihr erkennt, zu welcher Hoffnung ihr von ihm berufen seid, wie reich die Herrlichkeit seines Erbes für die Heiligen ist …
 
Der Wohnort des Propheten Samuel und die Dynamik der Prophetie
 
Unter anderem ruft uns der Heilige Geist dazu auf, dass wir uns durch die Kraft der Anbetung (Anm.: Juda bedeutet „Lob, Preis“) beflügeln lassen, um an einen neuen Ort der Gemeinschaft mit Gott zu gelangen, was dem Wohnort (Anm.: Sebulon bedeutet „Wohnung“) des Propheten Samuel gleichkommt. Samuel lebte zu Najot in Rama, wo David Zuflucht vor Saul suchte (vgl. 1.Samuel 19,18-19).

1.Samuel 19,18-19:
18 David aber floh und konnte entrinnen und kam zu Samuel nach Rama und sagte ihm alles,
was ihm Saul angetan hatte. Und er ging mit Samuel und sie blieben zu Najot.
19 Und es wurde Saul angesagt: Siehe, David ist zu Najot in Rama.
 
In diesem Kontext handelt es sich um die Gemeinschaft von Heiligen, die sich in der prophetischen Kultur Gottes aufhalten bzw. niederlassen, indem sie in der Dynamik des Geistes der Prophetie leben.
 
Das hat eine geistliche Erweiterung zur Folge, die der prophetischen Verzückung ähnelt, in die diese Boten Sauls und auch später Saul selbst eintraten als sie in die Gegenwart der Gesellschaft der Propheten kamen (vgl. 1.Samuel 19,20-24).
 
1.Samuel 19,20-24:
20 Da sandte Saul Boten, um David zu holen. Und sie sahen die Schar der Propheten in Verzückung und Samuel an ihrer Spitze. Da kam der Geist Gottes auf die Boten Sauls, sodass auch sie in Verzückung gerieten.
21 Als das Saul angesagt wurde, sandte er andere Boten; die gerieten auch in Verzückung. Da sandte er die dritten Boten; die gerieten auch in Verzückung.
22 Da ging er selbst nach Rama. Und als er zum großen Brunnen kam, der in Sechu ist, fragte er: Wo sind Samuel und David? Da wurde ihm gesagt: Siehe, zu Najot in Rama.
23 Und er machte sich von dort auf nach Najot in Rama. Und der Geist Gottes kam auch über ihn und er ging einher in Verzückung, bis er nach Najot in Rama kam.
24 Da zog auch er seine Kleider aus und war in Verzückung vor Samuel und fiel hin und lag nackt den ganzen Tag und die ganze Nacht. Daher sagt man: Ist Saul auch unter den Propheten?
 
Das hebräische Wort „nājôt“ bedeutet „Wohnungen“ und entspringt dem Wurzelwort „nāwāh“, was so viel wie „Weideplatz, zum Ziel kommen“ bedeutet. (Teilauszug aus der Elberfelder Studienbibel zu dem Wort „nājôt“ und dem Wort „nāwāh“ mit der Wortschlüsselnummer: 5293*, 5199*, 5196*)
 
Es ist im Fokus Gottes, dass wir ans nächste Teilziel durch Christus Jesus gelangen und den himmlischen Vater auf diese Weise verherrlichen (vgl. Johannes 10,9 i.V.m. Psalm 23,2).
 
Johannes 10,9:
9 Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.
 
Psalm 23,2:
2 Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser.
 
Auch Jesus als er als König auf einem Esel nach Jerusalem ritt und dort vom Volk öffentlich als Prophet erkannt und zum König ausgerufen wurde sowie später in das Haus Gottes, den Tempel eintrat, macht diese Verbindung innerhalb der ersten Formation der Stämme Israels zwischen Juda, Issaschar und Sebulon deutlich.
 
Juda weist in diesem Kontext auf die Dimension des Königs, Issaschar auf die Dienerschaft im Heiligen Geist und Sebulon auf den Wohnort in Gott hin (vgl. Matthäus 21,4-11).
 
Matthäus 21,4-11:
4 Das geschah aber, damit erfüllt würde, was gesagt ist durch den Propheten, der da spricht (vgl. Sacharja 9,9): 5 „Sagt der Tochter Zion: Siehe, dein König kommt zu dir sanftmütig und reitet auf einem Esel und auf einem Füllen, dem Jungen eines Lasttiers.“
6 Die Jünger gingen hin und taten, wie ihnen Jesus befohlen hatte, 7 und brachten die Eselin und das Füllen und legten ihre Kleider darauf und er setzte sich darauf.
8 Aber eine sehr große Menge breitete ihre Kleider auf den Weg; andere hieben Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg.
9 Die Menge aber, die ihm voranging und nachfolgte, schrie: Hosianna dem Sohn Davids! Gelobt sei, der da kommt in dem Namen des Herrn! Hosianna in der Höhe!
10 Und als er in Jerusalem einzog, erregte sich die ganze Stadt und fragte: Wer ist der?
11 Die Menge aber sprach: Das ist Jesus, der Prophet aus Nazareth in Galiläa.
 
Der an den Weinstock gebundene Esel
 
Markant ist, dass es im Segen von Jakob über seinen Sohn Juda heißt, dass dieser seinen Esel an den Weinstock und das Füllen seiner Eselin an die edle Rebe binden wird. Das wurde durch den Auftrag Jesu an seine zwei ausgesandten Jünger erfüllt, die die Eselin und das Füllen losbanden, um sie zu Jesus zu bringen (vgl. 1.Mose 49,11a).
 
1.Mose 49,11a:
11a Er wird seinen Esel an den Weinstock binden und seiner Eselin Füllen an die edle Rebe. …
 
Entsprechend dem Potential Issaschars, die Zeiten zu erkennen, um göttlichen Rat dem Volk Gottes zu geben und das Zeichen eines Esels tragend (vgl. 1.Chronik 12,33 i.V.m. 1.Mose 49,14), sind wir dazu angehalten, dass wir unsere prophetische Befähigung allein an Christus gebunden haben. Aus dem Grund, da Christus allein der wahre Weinstock ist, und weil wir berufen sind in seiner Wahrheit zu leben.
 
Daraus resultiert, dass wir dementsprechend gute Frucht, was Entscheidungen im Willen Gottes bedeutet, hervorbringen und somit der himmlische Vater verherrlicht wird (vgl. Johannes 15,5.7-8).
 
1.Chronik 12,33:
… 33 der Männer von Issaschar, die erkannten und rieten, was Israel zu jeder Zeit tun sollte, 200 Hauptleute, und alle ihre Brüder folgten ihrem Befehl; …
 
1.Mose 49,14:
14 Issaschar wird ein knochiger Esel sein und sich lagern zwischen den Sattelkörben.
 
Johannes 15,5.7-8:
5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun. …
7 Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren.
8 Darin wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringt und werdet meine Jünger.
 
Außerdem ist der Weinstock eine sich nach oben windende Pflanze, was uns dazu aufruft in Christus Jesus in der königlichen Autorität hinaufzusteigen, um Gottes Königreichsschätze auf die Erde zu bringen und sie durch die Weisheit Issaschars an ihren vorherbestimmten Ort zu tragen.
 
Der „Fleischfresser“, der „Pflanzenfresser“ und der Wohnort Gottes
 
Anhand der Verbindung der drei Stämme Israels der ersten Einheit wird ebenfalls die Verbindung zwischen einem Raubtier/Fleischfresser, Juda trägt das Emblem eines Löwen, einem Pflanzenfresser, Issaschar trägt das Emblem eines Esels, deutlich, die auf den Wohnort hinweisen. Daraus dürfen wir den Aufruf Gottes erkennen, der uns dazu ermutigt sein Fleisch, also seine feste Speise zu essen (vgl. Hebräer 5,14) und uns währenddessen im Geist der Weisheit und Offenbarung wie Daniel, Hananja, Mischaël und Asarja leiten lassen, als sie vegetarisch gegessen haben (vgl. Daniel 1,11-12.14-17), während wir tiefer in den Wohnort Gottes, nämlich seine Gegenwart eintreten (vgl. Johannes 14,2).
 
Hebräer 5,14:
14 Feste Speise aber ist für die Vollkommenen, die durch den Gebrauch geübte Sinne haben und Gutes und Böses unterscheiden können.
 
Daniel 1,11-12.14-17:
11 Da sprach Daniel zu dem Aufseher, den der oberste Kämmerer über Daniel, Hananja, Mischaël und Asarja gesetzt hatte: 12 Versuch es doch mit deinen Knechten zehn Tage und lass uns Gemüse zu essen und Wasser zu trinken geben. …
14 Und er hörte auf sie und versuchte es mit ihnen zehn Tage.
15 Und nach den zehn Tagen sahen sie schöner und kräftiger aus als alle jungen Leute, die von des Königs Speise aßen.
16 Da tat der Aufseher die Speise und den Trank, die für sie bestimmt waren, weg und gab ihnen Gemüse.
17 Und diesen vier jungen Leuten gab Gott Einsicht und Verstand für jede Art von Schrift und Weisheit. Daniel aber verstand sich auf Gesichte und Träume jeder Art.
 
Johannes 14,2:
2 In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich dann zu euch gesagt: Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten?
 
Der Ostwind und Gottes Intervention
 
Darüber hinaus dürfen wir erwarten, dass der HERR mit der Gegenwart seines Angesichts als Menschensohn zu uns spricht und in Form des „Ostwinds“ interveniert, denn es ist die erste Einheit der Armee Israels, die sich im Osten (Anm.: vorne) lagert. Das kann zur Folge haben, dass die Wirtschaft der „Frevler“ erschüttert wird (vgl. 2.Mose 10,13-15 i.V.m. Psalm 48,5-8).
 
2.Mose 10,13-15:
13 Mose streckte seinen Stab über Ägyptenland, und der HERR trieb einen Ostwind ins Land, den ganzen Tag und die ganze Nacht. Und am Morgen führte der Ostwind die Heuschrecken herbei.
14 Und sie kamen über ganz Ägyptenland und ließen sich nieder überall in Ägypten, so viele, wie nie zuvor gewesen sind noch hinfort sein werden.
15 Denn sie bedeckten den Erdboden so dicht, dass er ganz dunkel wurde. Und sie fraßen alles, was im Lande wuchs, und alle Früchte auf den Bäumen, die der Hagel übrig gelassen hatte, und ließen nichts Grünes übrig an den Bäumen und auf dem Felde in ganz Ägyptenland.
 
Psalm 48,5-8:
5 Denn siehe, Könige waren versammelt und miteinander herangezogen.
6 Sie haben sich verwundert, als sie solches sahen; sie haben sich entsetzt und sind davongestürzt.
7 Zittern hat sie da erfasst, Angst wie eine Gebärende.
8 Du zerbrichst die großen Schiffe durch den Sturm vom Osten.
 
Entscheidend ist, dass wir uns mit der Intervention Gottes weiter voran bewegen, um den Triumph Gottes über unsere Feinde, die ebenfalls seine Feinde sind, zu sehen. Es verhält sich ähnlich wie zur Zeit der Spaltung des Schilfmeers während der Verfolgung des Volkes Israel durch die Horden des Pharaos, deren Vorhaben der HERR vereitelt hatte (vgl. 2.Mose 14,21-25).
 
2.Mose 14,21-25:
21 Als nun Mose seine Hand über das Meer reckte, ließ es der HERR zurückweichen durch einen starken Ostwind die ganze Nacht und machte das Meer trocken und die Wasser teilten sich.
22 Und die Israeliten gingen hinein mitten ins Meer auf dem Trockenen, und das Wasser war ihnen eine Mauer zur Rechten und zur Linken.
23 Und die Ägypter folgten und zogen hinein ihnen nach, alle Rosse des Pharao, seine Wagen und Männer, mitten ins Meer.
24 Als nun die Zeit der Morgenwache kam, schaute der HERR auf das Heer der Ägypter aus der Feuersäule und der Wolke und brachte einen Schrecken über ihr Heer 25 und hemmte die Räder ihrer Wagen und machte, dass sie nur schwer vorwärts kamen. Da sprachen die Ägypter: Lasst uns fliehen vor Israel; der HERR streitet für sie wider Ägypten.
 
Wir sollten unser Angesicht Gottes Angesicht zuwenden, damit er uns mit der erforderlichen Dynamik seines Heiligen Geistes für die Zukunft berührt und wir somit kühn unseren von ihm übertragenen apostolischen Auftrag erfüllen (vgl. Johannes 20,21-22).
 
Johannes 20,21-22:
21 Da sprach Jesus abermals zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.
22 Und als er das gesagt hatte, blies er sie an und spricht zu ihnen: Nehmt hin den Heiligen Geist!
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

PROPHEZEIT AM 03. MAI 2023 | 12. IJAR|SIW 5783, NAJOTH BERLIN – SPANDAU
 
„Da ist die dir von Gott gegebene Schönheit und Verheißung, die dazu führen, dass du deinen neuen vom Vater vorherbestimmten Bestimmungsort erkennst, der bereits mit Seiner Präsenz gefüllt ist!
 
Gehe und betrete den neuen Ort, was zur Folge hat, dass du den HERRN auf frische Weise zu dir sprechen hörst! Das hat Offenbarungserkenntis und Weisung für deine Zukunft zur Folge!
 
Da ist der Druck von Gläubigen, der dich aufgrund ihrer Ansichten dazu bringt, einen neuen Weg einzuschlagen (vgl. 1.Mose 16,6 i.V.m. 1.Mose 21,10)!
 
Fürchte dich nicht vor der „Wüste“, weil die „Wüste“ darauf wartet mit dem, was du bist gefüllt zu werden (vgl. 1.Mose 16,7)!
 
Sei dir sicher, dass du in der Wahrheit des Wortes Gottes und der Kraft des Geistes der Prophetie wandelst und dein Geistwesen damit ernährst, um erfrischt mit Zuversicht die Ströme lebendigen Wassers in der Wüste freizusetzen (vgl. 1.Mose 21,14)! Dadurch kommen die Potentiale an die Oberfläche, die bis zu dieser Zeit verborgen im „Grund“ der Wüste lagen, spricht der Geist des Propheten (vgl. Johannes 7,38 i.V.m. Jesaja 35,1-7)!
 
Da ist der Wert von Vision und Gehorsam, die die Präsenz der Liebe Gottes offenbaren (vgl. Lukas 11,34a i.V.m. Johannes 14,23)!
 
Das, was zuvor wie gelähmt aussah, kommt plötzlich in Bewegung, so dass es zu einem Aufstehen und Erwachen für die Wahrheit kommt, spricht der Geist des Propheten!
 
Da ist die duftende „Staubwolke“ des uneingeschränkten Gehorsams und der Reinheit des Herzens, die aus der Wüste hervortritt und mit einer großen Dynamik der Wahrheit des Wortes Gottes einhergeht (vgl. Hohelied 3,6-8 i.V.m. Epheser 6,14a.17b)!
 
Der Wohlgeruch und die Wahrheit des Wortes Gottes werden ein stechender Gestank im Lager „Isebels“ und ihrer falschen Propheten sein, so dass Ich sie allein an ihrem scheinbaren Ort der Sicherheit übriglasse und Mein gerechtes Urteil über sie fälle, spricht der HERR (vgl. 2.Korinther 2,14-16 i.V.m. 2.Könige 9,17a.20b; Offenbarung 2,20-22)!“
 
Bibelstellen zu dem prophetischen Reden
 
1.Mose 16,6:
6 Abram aber sprach zu Sarai: Siehe, deine Magd ist unter deiner Gewalt; tu mit ihr, wie dir es gefällt.
Als nun Sarai sie demütigen wollte, floh sie von ihr.
 
1.Mose 21,10:
10 Da sprach sie zu Abraham: Treibe diese Magd aus mit ihrem Sohn; denn der Sohn dieser Magd soll nicht erben mit meinem Sohn Isaak.

1.Mose 16,7:
7 Aber der Engel des HERRN fand sie bei einer Wasserquelle in der Wüste, nämlich bei der Quelle am Wege nach Schur.
 
1.Mose 21,14:
14 Da stand Abraham früh am Morgen auf und nahm Brot und einen Schlauch mit Wasser und legte es Hagar auf ihre Schulter, dazu den Knaben, und schickte sie fort. Da zog sie hin und irrte in der Wüste umher bei Beerscheba.
 
Johannes 7,38:
38 Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen.
 
Jesaja 35,1-7:
1 Die Wüste und Einöde wird frohlocken, und die Steppe wird jubeln und wird blühen wie die Lilien.
2 Sie wird blühen und jubeln in aller Lust und Freude. Die Herrlichkeit des Libanon ist ihr gegeben, die Pracht von Karmel und Scharon. Sie sehen die Herrlichkeit des HERRN, die Pracht unsres Gottes.
3 Stärkt die müden Hände und macht fest die wankenden Knie!
4 Sagt den verzagten Herzen: „Seid getrost, fürchtet euch nicht! Seht, da ist euer Gott! Er kommt zur Rache; Gott, der da vergilt, kommt und wird euch helfen.“
5 Dann werden die Augen der Blinden aufgetan und die Ohren der Tauben geöffnet werden.
6 Dann werden die Lahmen springen wie ein Hirsch, und die Zunge der Stummen wird frohlocken. Denn es werden Wasser in der Wüste hervorbrechen und Ströme im dürren Lande.
7 Und wo es zuvor trocken gewesen ist, sollen Teiche stehen, und wo es dürre gewesen ist, sollen Brunnquellen sein. Wo zuvor die Schakale gelegen haben, soll Gras und Rohr und Schilf stehen.
 
Lukas 11,34a:
34a Dein Auge ist das Licht des Leibes. Wenn nun dein Auge lauter ist, so ist dein ganzer Leib licht; …
 
Johannes 14,23:
23 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen.
 
Hohelied 3,6-8:
6 Was steigt da herauf aus der Wüste wie ein gerader Rauch, wie ein Duft von Myrrhe, Weihrauch und allerlei Gewürz des Krämers?
7 Siehe, es ist die Sänfte Salomos; sechzig Starke sind um sie her von den Starken in Israel.
8 Alle halten sie Schwerter und sind geübt im Kampf; ein jeder hat sein Schwert an der Hüfte gegen die Schrecken der Nacht.
 
Epheser 6,14a.17b:
14a So steht nun fest, umgürtet an euren Lenden mit Wahrheit …
… 17b und nehmt das Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes.
 
2.Korinther 2,14-16:
14 Gott aber sei gedankt, der uns allezeit Sieg gibt in Christus und offenbart den Wohlgeruch seiner Erkenntnis durch uns an allen Orten!
15 Denn wir sind für Gott ein Wohlgeruch Christi unter denen, die gerettet werden, und unter denen, die verloren werden: 16 diesen ein Geruch des Todes zum Tode, jenen aber ein Geruch des Lebens zum Leben. Wer aber ist dazu tüchtig?
 
2.Könige 9,17a.20b:
17a Aber der Wächter, der auf dem Turm in Jesreel stand, sah die Staubwolke, als Jehu
herankam, und sprach: Ich sehe eine Staubwolke. …
… 20b Und es ist ein Jagen wie das Jagen Jehus, des Sohnes Nimschis; denn er jagt, wie wenn er unsinnig wäre.
 
Offenbarung 2,20-22:
20 Aber ich habe gegen dich, dass du Isebel duldest, diese Frau, die sagt, sie sei eine Prophetin, und lehrt und verführt meine Knechte, Hurerei zu treiben und Götzenopfer zu essen.
21 Und ich habe ihr Zeit gegeben, Buße zu tun, und sie will sich nicht bekehren von ihrer Hurerei.
22 Siehe, ich werfe sie aufs Bett und die mit ihr die Ehe gebrochen haben in große Trübsal, wenn sie sich nicht bekehren von ihren Werken, …
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

Ein prophetisches Wort wird mit der Absicht im Willen Gottes ausgesprochen, damit es „Fleisch“ wird, was bedeutet, dass es sich als Licht im dunklen Chaos manifestiert, so dass es Leben und Hoffnung hervorbringt.
 
Immer wenn Gott sein Wort sprach und heute noch spricht, kommt es auch in unserer Zeit zur Manifestation. Man kann das Wort Gottes auch als den unsichtbaren Atem Gottes nennen, der mit irdischer Substanz umschlossen wird, so dass das, was Gott gesprochen bzw. verheißen hat, für die Menschen sichtbar wird (vgl. 1.Mose 1,1-5 i.V.m. Johannes 1,1-5.14).
 
1.Mose 1,1-5:
1 Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.
2 Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.
3 Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.
4 Und Gott sah, dass das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis 5 und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.
 
Johannes 1,1-5.14:
1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.
2 Dasselbe war im Anfang bei Gott.
3 Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.
4 In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
5 Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht ergriffen.
14 Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.
 
Gottes Verheißung gemeinsam tragen
 
Deshalb dürfen wir wissen, dass das, was Gott uns als seinem Volk verheißen hat, nicht alleine in Anspruch genommen oder getragen werden kann. Das wird in den Aussagen von Mose deutlich, der sagte, dass er sich nicht allein in der Lage dazu sah, das Volk Israel aufgrund seiner Größe und auch aufgrund des immer wieder auftretenden Widerstands gegen Gott zu tragen (vgl. 5.Mose 1,9 i.V.m. 2.Mose 18,18; 4.Mose 11,14).
 
5.Mose 1,9:
9 Da sprach ich zur selben Zeit zu euch: Ich kann euch nicht mehr allein tragen; …
 
2.Mose 18,18:
18 Du machst dich zu müde, dazu auch das Volk, das mit dir ist. Das Geschäft ist dir zu schwer; du kannst es allein nicht ausrichten.
 
4.Mose 11,14:
14 Ich vermag all das Volk nicht allein zu tragen, denn es ist mir zu schwer.
 
Mose benötigte eine vereinte Gruppe von Menschen, um das Volk Israel in seine Verheißung hineinzubringen, was letztendlich unter der Führung von Josua geschah (vgl. Josua 1,1-3).
 
Josua 1,1-3:
1 Nachdem Mose, der Knecht des HERRN, gestorben war, sprach der HERR zu Josua, dem Sohn Nuns, Moses Diener: 2 Mein Knecht Mose ist gestorben; so mach dich nun auf und zieh über den Jordan, du und dies ganze Volk, in das Land, das ich ihnen, den Israeliten, gegeben habe.
3 Jede Stätte, auf die eure Fußsohlen treten werden, habe ich euch gegeben, wie ich Mose zugesagt habe.
 
Die Notwendigkeit von wahrer bzw. echter Leiterschaft
 
Es ist auf unserem Weg mit Jesus Christus unabdingbar, dass wir als Heilige eine Umgebung schaffen, die die Menschen erreicht und die Welt verändert. Der Schlüssel, um solch eine Umgebung inmitten des Leibes Jesu hervorzubringen, ist die Wiederherstellung von wahrer bzw. echter Leiterschaft.
 
Wahre Leiterschaft beinhaltet einen oder mehrere gesalbte Leiter, die von Gott auf eine Ebene der Reife in kompetenter Führung und der Autorität in einer spezifischen Region bevollmächtigt sind. Auch bedarf es ein besonderes Maß der Herrschaft über dämonische Fürstentümer zu besitzen, was reife Leiter von Gott zugeteilt bekommen.
 
Das bedeutet, dass die Person mit der Führungsgabe das Recht hat die Herrschaftsautorität in ihrem von Gott zugeteilten Verantwortungsfeld auszuüben, um das Königreich Gottes in der Region zu etablieren.
 
Eine Führungsgabe bzw. eine Person in einer Führungsposition beinhaltet, dass die jeweilige Person nicht nur bis zur nächsten Ebene sieht, sondern zur nächsten Dimension. Das bedeutet, dass die Führungsperson eine übernatürliche Sicht besitzen muss, die die Dimension nicht in erster Linie mit dem natürlichen Auge sieht. Eine Dimension kann aufgrund ihrer Größe oder Umfang an Komplexität nicht mit dem natürlichen Auge in ihrer Fülle erfasst werden.
 
Es geht hierbei um eine Sichtweise mit dem geistlichen Auge, das aus der offenbarenden Kraft des Glaubens (Anm.: Licht) blickt, so wie es auch Josua und Kaleb taten als sie die „Dimension“ der Verheißung Gottes mit deren Früchten und auch vorhandenen Gegnern erkannten und sagten, dass es möglich ist, das Land der Verheißung einzunehmen (vgl. 4.Mose 13,28-30; 4.Mose 14,6-9).
 
4.Mose 13,28-30:
28 Aber stark ist das Volk, das darin wohnt, und die Städte sind befestigt und sehr groß; und wir sahen dort auch Anaks Söhne.
29 Es wohnen die Amalekiter im Südland, die Hetiter und Jebusiter und Amoriter wohnen auf dem Gebirge, die Kanaaniter aber wohnen am Meer und am Jordan.
30 Kaleb aber beschwichtigte das Volk, das gegen Mose murrte, und sprach: Lasst uns hinaufziehen und das Land einnehmen, denn wir können es überwältigen.
 
4.Mose 14,6-9:
6 Und Josua, der Sohn Nuns, und Kaleb, der Sohn Jefunnes, die auch das Land erkundet hatten, zerrissen ihre Kleider 7 und sprachen zu der ganzen Gemeinde der Israeliten: Das Land, das wir durchzogen haben, um es zu erkunden, ist sehr gut.
8 Wenn der HERR uns gnädig ist, so wird er uns in dies Land bringen und es uns geben, ein Land, darin Milch und Honig fließt.
9 Fallt nur nicht ab vom HERRN und fürchtet euch vor dem Volk dieses Landes nicht, denn wir wollen sie wie Brot auffressen. Es ist ihr Schutz von ihnen gewichen, der HERR aber ist mit uns. Fürchtet euch nicht vor ihnen!
 
Rebekka und die von Gott verheißene Position von Jakob und Esau
 
Um die Einsetzung von Personen durch Gott in Führungspositionen im Leib Jesu richtig zu verstehen, soll uns das Beispiel von Rebekka und die Geburt ihrer Zwillingssöhne Jakob und Esau dienen.
 
Rebekka war schwanger von ihrem Mann Isaak mit Zwillingssöhnen als der HERR sie wissen ließ, dass der Jüngere über den Älteren herrschen sollte (vgl. 1.Mose 25,21-23 i.V.m. Lukas 22,27).
 
1.Mose 25,21-23:
21 Isaak aber bat den HERRN für seine Frau, denn sie war unfruchtbar. Und der HERR ließ sich erbitten, und Rebekka, seine Frau, ward schwanger.
22 Und die Kinder stießen sich miteinander in ihrem Leib. Da sprach sie: Wenn mir es so gehen soll, warum bin ich schwanger geworden? Und sie ging hin, den HERRN zu befragen.
23 Und der HERR sprach zu ihr: Zwei Völker sind in deinem Leibe, und zweierlei Volk wird sich scheiden aus deinem Leibe; und ein Volk wird dem andern überlegen sein, und der Ältere wird dem Jüngeren dienen.
 
Lukas 22,27:
27 Denn wer ist größer: der zu Tisch sitzt oder der dient? Ist es nicht der, der zu Tisch sitzt? Ich (Anm.: Jesus) aber bin unter euch wie ein Diener.
 
Auch wenn Esau zuerst vor Jakob geboren wurde, war in der Vorphase der Geburt und im Geburtsprozess ein geistliches und bedeutendes Zeichen zu erkennen. Jakob hielt die Ferse von Esau fest, was ein Hinweis auf die höhere Stellung Jakobs gegenüber Esau war.
 
Jakob war die „Hand“ und Esau war der „Fuß“. Wenn wir dieses Zeichen auf den Leib Jesu anwenden, wird deutlich, dass die Hand in einer höheren Position des menschlichen Körpers ihre Verwendung findet als der Fuß.
 
Das bedeutet, das Jakob die Führungsposition erhielt und es notwendig war, dass Jakob den Erstlingssegen durch die Hilfestellung seiner Mutter Rebekka empfing (vgl. 1.Mose 27). Die Begründung ist darin zu finden, weil sein Vater Isaak von Anfang an nicht mutig genug war Jakob Esau vorzuziehen, um sie auf diese Weise nach der väterlichen Ordnung zu positionieren, so dass Frieden zwischen beiden Brüdern geherrscht hätte. Wenn Isaak das getan hätte, wäre es jedem von beiden Brüdern möglich gewesen zu erkennen, wo ihr Platz gewesen wäre.
 
Letztendlich verstand Jakob diese Vorgehensweise bzw. den Plan Gottes, indem er später seine Enkel Ephraim und Manasse auf diese Weise segnete, indem er den Zweitgeborenen -Ephraim vor dem Erstgeborenen- Manasse segnete. Wir wissen, dass später Josua aus dem Stamm Ephraim es war, der das Volk Israel im Auftrag Gottes in das verheißene Land hineinführen durfte (vgl. 1.Mose 48 i.V.m. 4.Mose 13,8.16; Josua 1,1-3).
 
Wahre Leiterschaft in der richtigen Position/Ordnung Gottes und die „Perfektion“ der Ekklēsia
 
Diese Ereignisse bedeuten für den Leib Jesu in dieser Zeit, dass es einige Diener und Dienste gibt, die durch Jahre von Schwierigkeiten und Widerstand gegangen sind, um in ihre Verheißung einzutreten.
 
Diese Zeitphase der Kämpfe wäre jedoch in ihrem Stärkegrad vermeidbar gewesen, wenn Leiterschaft am richtigen Platz und die Regierung in der richtigen Ordnung gewesen wäre.
 
Der Apostel Paulus schrieb von der „Perfektion“ der Gemeinde Jesu in der Form, indem er in 1.Korinther 13,10 sagte: „Wenn aber kommen wird das Vollkommene (Anm.: Perfekte), so wird das Stückwerk aufhören.“
 
Diese „Perfektion“ ist nicht direkt mit dem Ende der Zeiten verbunden, sondern deutet auf eine funktionierende Vollkommenheit der Gemeinde Jesu in der Endzeit hin, die aus der Dimension von der Hand des Vaters in voller „Mannesreife“ auf der Erde regiert, so dass Jesus in Kraft wiederkommen kann.
 
Die hier gemeinte Reife der Gemeinde Jesu beinhaltet Ordnung und Regierungsherrschaft, was bedeutet, dass die Heiligen im Leib Jesu ihre Positionen bzw. Plätze erkennen müssen und darin in verantwortlichem Umgang dienen. Wenn das geschieht, wird uns der ganze Himmel auf der Erde unterstützen.
 
Gott möchte, dass wir als Heilige in Einheit in der Ordnung und unter wahrer Leiterschaft zusammenkommen, so dass wir effektiv im Geist des HERRN dienen können (vgl. Jesaja 11,2 i.V.m. Lukas 4,18-19).
 
Jesaja 11,2:
2 Auf ihm (Anm.: Jesus Christus) wird ruhen der Geist des HERRN, der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Furcht des HERRN.
 
Lukas 4,18-19:
18 „Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, zu verkündigen das Evangelium den Armen; er hat mich gesandt, zu predigen den Gefangenen, dass sie frei sein sollen, und den Blinden, dass sie sehen sollen, und den Zerschlagenen, dass sie frei und ledig sein sollen, 19 zu verkündigen das Gnadenjahr des Herrn.“
 
Die Zuteilung der Salbung und die Erwartung der Zeit lebendig zu werden
 
Deshalb ist es von zunehmender Bedeutung für die Zukunft, dass sich besonders Personen in Führungspositionen im Leib Jesu in der Salbung Gottes bewegen. Gottes Salbung wird denen gegeben, die sensibel auf die Zeit, den Ort und die Phase reagieren, in der Gott arbeitet.
 
Sensibilität, die in der Hingabe zum Heiligen Geist besteht, ist notwendig, wenn wir die frische, beginnende Salbung für diese Zeit empfangen wollen (vgl. Lukas 19,42.44b).
 
Lukas 19,42.44b:
… 42 und sprach: Wenn doch auch du erkenntest zu dieser Zeit, was zum Frieden dient! Aber nun ist es vor deinen Augen verborgen.
… 44b weil du die Zeit nicht erkannt hast, in der du heimgesucht worden bist.
 
Erst wenn wir gesalbt in die von Gott festgesetzte Zeit eintreten, entstehen Momente, die mit dem Atem des göttlichen Lebens gefüllt werden. Gott hat uns dazu erschaffen, dass wir sein Leben, welches er uns gegeben hat in die Momente der von ihm kreierten temporären Zeit bringen (vgl. 1.Mose 1,1), so dass diese zur lebendigen Zeit wird.
 
Als Adam und Eva von Gott erschaffen wurden, erhielt die Zeit eine menschlich - göttliche Lebendigkeit (Anm.: „Adam“ bedeutet „Mensch/rote Erde“, und „Eva“ bedeutet „Leben“.; vgl. 1.Mose 1,26-28 i.V.m. 1.Mose 2,21-22).
 
Auf diese Weise wird die Zeit zu einem bedeutenden Moment, der mit Gott verbunden ist, weil er die Zeit in Existenz brachte.
 
Jeder Gläubige, der Jesus Christus in seinem Herzen trägt, wird somit zu einem Potential, das der Zeit einen lebendigen Wert gibt, indem die Menschen, auf die der Gläubige in seinem Alltag trifft, durch diesen auf die Art und Weise Segen erhalten, wie es der Heilige Geist ihm offenbart. Dadurch wird der Moment mit Leben gefüllt und die Zeit lebendig.
 
Selbst wenn wir uns als Gläubige zu Hause befinden und sich eine Art Langeweile breit machen möchte, haben wir die Möglichkeit diese Zeit mit Leben zu füllen, indem wir den Hauch Gottes in der Form seines geschriebenen Wortes in uns aufnehmen (vgl. Johannes 1,14 i.V.m. Johannes 6,63; 2.Korinther 3,6).
 
Johannes 1,14:
14 Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.
 
Johannes 6,63:
63 Der Geist ist es, der lebendig macht; das Fleisch ist nichts nütze. Die Worte, die ich zu euch geredet habe, die sind Geist und sind Leben.
 
2.Korinther 3,6:
… 6 der uns auch tüchtig gemacht hat zu Dienern des neuen Bundes, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes. Denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig.
 
Um in der frischen Salbung zuzunehmen ist es notwendig, dass wir als Heilige das Wort Gottes nicht nur lesen, sondern es studieren und den Heiligen Geist um göttliche Offenbarung bitten.
 
Für ein tieferes Verständnis zu Autorität und dessen Bedeutung für unser Leben im individuellen sowie gemeinschaftlichen Zusammenhang ist die Lehrbotschaft „Autorität im geistlichen und irdischen Leben“ zu empfehlen.
 
(Anm.: Diese Botschaft basiert auf Offenbarungen aus dem Buch „The Anointing Of A Thousand Times More“ [Anm.: „Die Salbung, die mehr als tausendfach ist“] – ISBN: 0-9725533-1-2 von Tudor Bismark.)
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm