Während wir uns als Volk Gottes tiefer in die uns von Gott zugeteilte Verheißung hineinbewegen, ist es erforderlich, dass wir uns im Triumph Jesu in Form der „drei Tage“ voranbewegen, was seinen Sieg über Sünde, Tod und Teufel umfasst (vgl. Markus 9,31 i.V.m. Kolosser 2,13-15).
 
Markus 9,31:
31 Denn er lehrte seine Jünger und sprach zu ihnen: Der Menschensohn wird überantwortet werden in die Hände der Menschen und sie werden ihn töten; und wenn er getötet ist, so wird er nach drei Tagen auferstehen.
 
Kolosser 2,13-15:
13 Und er hat euch mit ihm lebendig gemacht, die ihr tot wart in den Sünden und in der Unbeschnittenheit eures Fleisches, und hat uns vergeben alle Sünden.
14 Er hat den Schuldbrief getilgt, der mit seinen Forderungen gegen uns war, und hat ihn weggetan und an das Kreuz geheftet.
15 Er hat die Mächte und Gewalten ihrer Macht entkleidet und sie öffentlich zur Schau gestellt und hat einen Triumph aus ihnen gemacht in Christus.
 
Es heißt in 4.Mose 10,33-36, dass das Volk Israel vom Berg Horeb/Sinai drei Tagesreisen weit zogen, während die Bundeslade des HERRN vor ihnen herzog.
 
4.Mose 10,33-36:
33 So zogen sie von dem Berge des HERRN drei Tagereisen weit, und die Lade des Bundes des HERRN zog vor ihnen her die drei Tagereisen, um ihnen zu zeigen, wo sie ruhen sollten.
34 Und die Wolke des HERRN war bei Tage über ihnen, wenn sie aus dem Lager zogen.
35 Und wenn die Lade aufbrach, so sprach Mose: HERR, steh auf! Lass deine Feinde zerstreut werden und alle, die dich hassen, flüchtig werden vor dir!
36 Und wenn sie sich niederließ, so sprach er: Komm wieder, HERR, zu der Menge der Tausende in Israel!
 
Das deutet in einem prophetischen Kontext auf den Wandel im Triumph und der Auferstehungskraft in Christus Jesus hin, die von seiner herrlichen Gegenwart begleitet wird und uns den Weg in die Zukunft weist (vgl. Micha 2,13 i.V.m. Psalm 119,105).
 
Micha 2,13:
13 Er wird als ein Durchbrecher vor ihnen heraufziehen; sie werden durchbrechen und durchs Tor hinausziehen, und ihr König wird vor ihnen hergehen und der HERR an ihrer Spitze.
 
Psalm 119,105:
105 Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege.
 
Der Begründung liegt darin, weil sich in der Bundeslade die drei Elemente in Form des goldenen Krugs mit Manna (Anm.: prophetisches Wort => Zeugnis Jesu), der grünende Mandelstab Aarons (Anm.: Wegweisung Gottes auf der Grundlage einer aufblühenden und fruchtbaren Zeit => Der Mandelbaum kündigt die Frühlingszeit in Israel an.) sowie die zwei Bundestafeln (Anm.: Wertemaßstab Gottes) befanden.
 
Christus, der Bahnbrecher und der richtige Zeitpunkt, um voranzugehen
 
In alledem ist es erforderlich, dass wenn wir uns in einer Zeitphase befinden, in der uns der Widersacher vehement gegenübersteht, um uns im Voranschreiten mit Christus aufzuhalten, wir zuerst darauf achten sollten, ob sich die herrliche Gegenwart unseres Bahnbrechers – Jesus Christus vor uns befindet, damit wir mit ihm als „Speerspitze“ in Form seines Triumphs am Kreuz von Golgatha durch den Widerstand des Feindes stechen, um weiterhin abgesichert im Sieg in Christus voranzugehen.
 
Wenn wir als Volk Gottes ohne seine Gegenwart vorrücken und aus eigenem Gutdünken handeln, selbst, wenn wir über gemachte Fehler Buße getan haben, kann das verheerende Folgen mit sich bringen, so ähnlich wie es das Volk Israel erlebte (vgl. 4.Mose 14,40-45).
 
4.Mose 14,40-45:
40 Und sie machten sich früh am Morgen auf und zogen auf die Höhe des Gebirges und sprachen: Hier sind wir und wollen hinaufziehen in das Land, von dem der HERR geredet hat; denn wir haben gesündigt.
41 Mose aber sprach: Warum wollt ihr das Wort des HERRN übertreten? Es wird euch nicht gelingen.
42 Zieht nicht hinauf – denn der HERR ist nicht unter euch –, dass ihr nicht geschlagen werdet vor euren Feinden.
43 Denn die Amalekiter und Kanaaniter stehen euch dort gegenüber und ihr werdet durchs Schwert fallen, weil ihr euch vom HERRN abgekehrt habt, und der HERR wird nicht mit euch sein.
44 Aber sie waren so vermessen und zogen hinauf auf die Höhe des Gebirges; aber die Lade des Bundes des HERRN und Mose wichen nicht aus dem Lager.
45 Da kamen die Amalekiter und Kanaaniter, die auf dem Gebirge wohnten, herab und schlugen und zersprengten sie bis nach Horma.
 
Daraus wird deutlich, dass wir entsprechend zu dem von Gott festgesetzten Zeitpunkt gemäß seinem Willen handeln sollten, um nicht unseren von Gott herbeigeführten Augenblick zu torpedieren.
 
Wenn wir jedoch nicht gemäß seinem Willen zur richtigen Zeit reagieren, kann es dazu führen, dass wir durch den Feind auf unserem Weg zurückgedrängt werden, was Verlust und Verwirrung zur Folge haben kann.
 
Um zu erkennen, wann bzw. auf welche Art und Weise sich die Herrlichkeit bzw. Gegenwart Gottes bewegt, ist die Erkenntnis über die biblischen Monate und die drei von Gott angeordneten biblischen Feste – Pessach, Schawuot und Sukkot von Bedeutung (vgl. Matthäus 16,2-3 i.V.m. 2.Mose 23,14-17).
 
Matthäus 16,2-3:
2 Aber er antwortete und sprach: Des Abends sprecht ihr: Es wird ein schöner Tag werden, denn der Himmel ist rot.
3 Und des Morgens sprecht ihr: Es wird heute ein Unwetter kommen, denn der Himmel ist rot und trübe. Über das Aussehen des Himmels könnt ihr urteilen; könnt ihr dann nicht auch über die Zeichen der Zeit urteilen?
 
2.Mose 23,14-17:
14 Dreimal im Jahr sollt ihr mir ein Fest feiern: 15 Das Fest der Ungesäuerten Brote (Anm.: Pessach) sollst du so halten, dass du sieben Tage ungesäuertes Brot isst, wie ich dir geboten habe, im Monat Abib, denn zu dieser Zeit bist du aus Ägypten gezogen – erscheint aber nicht mit leeren Händen vor mir! –, 16 und das Fest der Ernte, der Erstlinge deiner Früchte, die du auf dem Felde gesät hast (Anm.: Schawuot – Das Feste der Wochen/Pfingsten), und das Fest der Lese am Ausgang des Jahres, wenn du den Ertrag deiner Arbeit eingesammelt hast vom Felde (Anm.: Sukkot – Laubhüttenfest).
17 Dreimal im Jahre soll erscheinen vor dem HERRN, dem Herrscher, alles, was männlich ist unter dir.
 
Diese drei von Gott angeordneten biblischen Feste tragen in sich eine dreifaltige Schnur, die es gilt geistlich richtig zu beurteilen. Hierbei geht es um:
 
1. die Kraft des Blut des Lammes,
2. die Kraft des Heiligen Geistes auf der Grundlage des gegebenen Wortes Gottes,
3. die Kraft der Herrlichkeit Gottes.
 
Wenn wir uns aus Glauben mit dieser Erkenntnis vereinen sowie die biblischen Feste in der Freiheit des Geistes, die auf der Grundlage der Wahrheit des Wortes Gottes basiert, feiern und nicht aus religiöser Gesetzlichkeit, dann hat das die Intensivierung der Präsenz Gottes in unserem Leben zur Folge.
 
Um die Herrlichkeit bzw. Gegenwart Gottes in unserem Leben verstärkter zu erfahren, bedarf es einen Raum der Niederkunft für seine Gegenwart, was daran deutlich wird, dass Gott seine beiden erschaffenen Jahresanfänge achtet, indem er zur Zeit von Mose bei der Fertigstellung der Stiftshütte im ersten biblischen Monat „Nissan/Abib“ (Anm.: Beginn des heiligen, biblischen Jahres) und zur Zeit von König Salomo bei der Einweihung des Tempels im siebenten biblischen Monat „Tischri/Ethanim“ (Anm.: Beginn des biblischen, bürgerlichen Jahres) diese etablierten heiligen Räumlichkeiten erfüllte. Dementsprechend ist es auch für uns als sein Volk wichtig, den Wert von Zeit in einem biblischen Kontext zu erkennen und diesen zu achten, indem auch wir im Glauben zu diesen Zeitfenstern rechtzeitig eine Stätte für Gottes Gegenwart bereitet haben, damit er sich mit seiner Gegenwart auf die Folgemonate ausbreiten kann (vgl. 2.Mose 40,1-2.16-17 i.V.m. 1.Könige 8,2.8-12).
 
2.Mose 40,1-2.16-17:
1 Und der HERR redete mit Mose und sprach: 2 Du sollst die Wohnung der Stiftshütte aufrichten am ersten Tage des ersten Monats. …
16 Und Mose tat alles, wie ihm der HERR geboten hatte.
17 Also wurde die Wohnung aufgerichtet im zweiten Jahr am ersten Tage des ersten Monats.
 
1.Könige 8,2.8-12:
2 Und es versammelten sich beim König Salomo alle Männer in Israel am Fest im Monat Ethanim, das ist der siebente Monat. …
8 Und die Stangen waren so lang, dass ihre Enden gesehen wurden in dem Heiligen, das ist die Tempelhalle, vor dem Chorraum; aber von außen sah man sie nicht. Und dort sind sie bis auf diesen Tag.
9 Und es war nichts in der Lade als nur die zwei steinernen Tafeln des Mose, die er hineingelegt hatte am Horeb, die Tafeln des Bundes, den der HERR mit Israel schloss, als sie aus Ägyptenland gezogen waren.
10 Als aber die Priester aus dem Heiligen gingen, erfüllte die Wolke das Haus des HERRN, 11 sodass die Priester nicht zum Dienst hinzutreten konnten wegen der Wolke; denn die Herrlichkeit des HERRN erfüllte das Haus des HERRN.
12 Da sprach Salomo: Die Sonne hat der HERR an den Himmel gestellt; er hat aber gesagt, er wolle im Dunkel wohnen.
 
Die zwei biblischen Zeitzyklen und die Wolke Gottes
 
Um die festgelegte Zeit Gottes besser zu verstehen, ist es entscheidend zu wissen, dass es zwei biblische Zeitzyklen gibt. Der erste Zeitzyklus ist das biblische, bürgerliche Jahr, das den Segenszyklus meint und sich vom Zeitpunkt der Erschaffung des Menschen ausrichtet, da Gott Adam segnete. (Anm.: beginnend im Herbst; Der Segenszyklus beginnt mit dem siebenten biblischen Monat „Tischri/Ethanim“.)
 
Bei dem zweiten Zeitzyklus handelt es sich um den Zyklus der Erlösung im biblischen, heiligen Jahr, das mit dem biblischen Monat „Nissan/Abib“ beginnt, welches sich nach dem Blut des Lammes Gottes ausrichtet, das zu Pessach vergossen wurde (Anm.: beginnend im Frühjahr).
„Nissan/Abib“ ist der Monat, nach dem sich alle anderen biblischen Monate ausrichten müssen (vgl. 2.Mose 12,1-2 i.V.m. 2.Mose 34,18).
 
2.Mose 12,1-2:
1 Der HERR aber sprach zu Mose und Aaron in Ägyptenland: 2 Dieser Monat soll bei euch der erste Monat sein, und von ihm an sollt ihr die Monate des Jahres zählen.
 
2.Mose 34,18:
18 Das Fest der Ungesäuerten Brote sollst du halten. Sieben Tage sollst du ungesäuertes Brot essen, wie ich dir geboten habe, zur Zeit des Monats Abib; denn im Monat Abib bist du aus Ägypten gezogen.
 
Gottes Präsenz begleitet uns auf unserem „Weg des Tages“ in Form einer Wolke, die im hebräischen „‘ānān“ genannt wird und zweifach mit dem hebräischen Buchstaben „Nun“ endet, was unter anderem „Fisch“ bedeutet.
Da Fische im Wasser leben und sich somit vor dem menschlichen Auge in einer verborgenen Welt aufhalten, steht dies mit der geheimnisvollen Gegenwart Gottes in Verbindung, durch die der HERR die Weisheit und Erkenntnis, die in seinem Sohn Christus Jesus verborgen liegt, kommuniziert (vgl. Kolosser 2,2-3).
 
Kolosser 2,2-3:
… 2 damit ihre Herzen gestärkt und zusammengefügt werden in der Liebe und zu allem Reichtum an Gewissheit und Verständnis, zu erkennen das Geheimnis Gottes, das Christus ist, 3 in welchem verborgen liegen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis.
 
Diese Kommunikation kommt den zwei Fischen gleich, die in Verbindung mit den fünf Broten zum Segen in Form eines Vermehrungswunders beitrugen als Jesus auf den Hunger des Volkes reagierte (vgl. Matthäus 14,16-19).
 
Matthäus 14,16-19:
16 Aber Jesus sprach zu ihnen: Es ist nicht nötig, dass sie fortgehen; gebt ihr ihnen zu essen.
17 Sie sprachen zu ihm: Wir haben hier nichts als fünf Brote und zwei Fische.
18 Und er sprach: Bringt sie mir her!
19 Und er ließ das Volk sich auf das Gras lagern und nahm die fünf Brote und die zwei Fische, sah auf zum Himmel, dankte und brach es und gab die Brote den Jüngern, und die Jünger gaben sie dem Volk.
 
Darüber hinaus kann diese Art von göttlicher Kommunikation für unerfahrene Gläubige anfangs verstörend wirken oder auch Angst aufgrund von einem Mangel an Erkenntnis hervorrufen, so ähnlich wie es dem Volk Israel erging als der HERR sich mit seiner dunklen Wolke auf dem Berg Horeb/Sinai niederließ und Mose somit bedeckte bzw. umhüllte (vgl. 2.Mose 19,16; 2.Mose 20.18-19.21).
 
2.Mose 19,16:
16 Als nun der dritte Tag kam und es Morgen ward, da erhob sich ein Donnern und Blitzen und eine dichte Wolke auf dem Berge und der Ton einer sehr starken Posaune. Das ganze Volk aber, das im Lager war, erschrak.
 
2.Mose 20,18-19.21:
18 Und alles Volk wurde Zeuge von dem Donner und Blitz und dem Ton der Posaune und dem Rauchen des Berges. Als sie aber solches sahen, flohen sie und blieben in der Ferne stehen 19 und sprachen zu Mose: Rede du mit uns, wir wollen hören; aber lass Gott nicht mit uns reden, wir könnten sonst sterben. …
21 So stand das Volk von ferne, aber Mose nahte sich dem Dunkel, darinnen Gott war.
 
Durch den Mangel an Erkenntnis kann es vorkommen, dass manche Gläubige diese Präsenz Gottes als Zauberei und Wahrsagerei oder ähnliches betiteln, was jedoch geschulte bzw. reife Heilige in der Gegenwart Gottes nicht davon abhalten sollte davor zurückzuschrecken, sondern souverän aus dieser göttlichen Präsenz zu agieren, um die Wegweisung Gottes zu übermitteln.
 
Zum Beispiel wurde der Prophet Daniel aufgrund seiner innigen Beziehung zu Gott und der ihm von Gott zugeteilten Salbung vom König Nebukadnezar über alle Zeichendeuter, Weisen, Gelehrten und Wahrsager gesetzt (vgl. Daniel 5,11-12).
 
Daniel 5,11-12:
11 Es ist ein Mann in deinem Königreich, der den Geist der heiligen Götter hat. Denn zu deines Vaters Zeiten fand sich bei ihm Erleuchtung, Klugheit und Weisheit wie der Götter Weisheit. Und dein Vater, der König Nebukadnezar, setzte ihn über die Zeichendeuter, Weisen, Gelehrten und Wahrsager, 12 weil ein überragender Geist bei ihm gefunden wurde, dazu Verstand und Klugheit, Träume zu deuten, dunkle Sprüche zu erraten und Geheimnisse zu offenbaren. Das ist Daniel, dem der König den Namen Beltschazar gab. So rufe man nun Daniel; der wird sagen, was es bedeutet.
 
Das bedeutet, dass selbst wenn Menschen uns gegenüber die uns von Gott gegebene Salbung nicht richtig beurteilen können, wir souverän in dem handeln sollten, was wir kennen, ohne uns in unserem Auftrag einschüchtern bzw. zurückdrängen zu lassen.
 
Die Gegenwart Gottes in Form der dunklen Wolke – ‘ānān ist seine äußere Herrlichkeit, die ihm vorausgeht, so dass seine schwere und dichte Gegenwart – kābôd in Verbindung mit der Gegenwart seiner innewohnenden Herrlichkeit – Schechina in Erscheinung tritt.
 
Die äußere Herrlichkeit – ‘ānān, ist die Gegenwart des HERRN, die uns auf unserem persönlichen Weg mit Christus (Anm.: Symbol für die Bundeslade) begleitet, während die schwere und innewohnende Herrlichkeit – kābôd/Schechina mit der Etablierung der Wohnstätte an dem Ort einhergehen, wo der HERR sich niederlassen möchte. Hierbei ist es erforderlich, dass wir es der herrlichen Präsenz des HERRN (Anm.: Bundeslade) erlauben als Bahnbrecher vor uns herzugehen und für uns eine Ruhestätte zu finden, die seinem Willen und dem Zeitpunkt seiner Heimsuchung entspricht (vgl. 4.Mose 10,33).
 
4.Mose 10,33:
33 So zogen sie von dem Berge des HERRN drei Tagereisen weit, und die Lade des Bundes des HERRN zog vor ihnen her die drei Tagereisen, um ihnen zu zeigen, wo sie ruhen sollten.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

PROPHEZEIT AM 17. NOVEMBER 2022 | 23. BUL/MARCHESCHWAN 5783, NAJOTH BERLIN – SPANDAU
 
„Da sind die ausgestreckten Arme der alten Generation in der Ekklēsia, die MEIN apostolisches Potential für die Zukunft freigibt! Es ist die Freigabe in die Phase der Verborgenheit, um es an den Ort der Regierung für die Zukunft zu transportieren (vgl. 2.Mose 2,2-3)!
 
Es ist ähnlich, wie zu der Zeit als ICH den Himmel und die Erde erschuf, während Chaos gegenwärtig war!
ICH gebrauche „das Wasser“ und MEINEN „Wind“, die sich mit der Kraft MEINES ausgesandten Wortes vereinen, um das Licht von der Finsternis zu trennen (vgl. 1.Mose 1,1-5a)!
 
Da ist das schützende Licht MEINER prophetischen Wachsamkeit, das durch diesen Prozess begleitet und den Leviathan „am Ufer des Flusses“ konfrontieren wird, spricht der HERR (vgl. 2.Mose 2,4)!
 
Fürchtet nicht die Präsenz des Bösen, das darauf aus ist zu stehlen, zu schlachten und zu zerstören (vgl. Johannes 10,10 i.V.m. 1.Petrus 5,8)!
 
Ich werde vor ihren Augen MEINEN Erlösungsplan vorbeileiten, ohne dass sie es erkennen!
Es ist MEINE „Geheimwaffe“, die sie konfrontieren und zu Fall bringen wird, spricht der HERR (vgl. 2.Mose 2,5)!
 
Da ist eine Zunahme von Bosheit, die dem Zusammenschluss von Leviathan auf der einen Seite und Nimrod auf der anderen Seite gleichkommt, weil sie ihren Regierungssitz des Bösen verstärken wollen! Doch ICH konfrontiere die Macht des Behemot und die Macht des Leviathan (vgl. Hiob 40,15a.25)!
ICH mache einen Strich durch ihre Rechnung! Ihre Rechnung wird nicht aufgehen, weil sie etwas übersehen haben! Es ist MEINE „Geheimwaffe“, spricht der HERR! Sie durchläuft den Bereich der Gesellschaft des Bösen, ohne von ihnen gesehen zu werden, weil ICH sie mit einer bestimmten Art von Blindheit geschlagen habe!
 
Es wird eine Zeit und noch eine Zeit vergehen, die dazu führt, dass Mein apostolischer Ruf inmitten ihres Lagers ertönt und sie bis auf ihre Grundfesten erschüttert werden, spricht der HERR (vgl. Psalm 74,12-14)!
 
Da sind die ausgestreckten Arme MEINER Ekklēsia auf der einen Seite von Zeit und die ausgestreckte Arme MEINER Ekklēsia auf der anderen Seite von Zeit, weil ICH MEINE apostolische Kraft in eine neue Dynamik bringe! Diese trägt zur Freiheit und Gerechtigkeit bei, weil ICH MEIN Volk separieren werde und somit die Schafe von den Böcken trenne, spricht der HERR (vgl. 2.Mose 2,7-10 i.V.m. Matthäus 25,32-33)!“
 
Bibelstellen zu dem prophetischen Reden
 
2.Mose 2,2-3:
2 Und sie ward schwanger und gebar einen Sohn. Und als sie sah, dass es ein feines Kind war, verbarg sie ihn drei Monate.
3 Als sie ihn aber nicht länger verbergen konnte, machte sie ein Kästlein von Rohr und verklebte es mit Erdharz und Pech und legte das Kind hinein und setzte das Kästlein in das Schilf am Ufer des Nils.
 
1.Mose 1,1-5a:
1 Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.
2 Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.
3 Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.
4 Und Gott sah, dass das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis 5a und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. …
 
2.Mose 2,4:
4 Aber seine Schwester (Anm.: Prophetin Mirjam) stand von ferne, um zu erfahren, wie es ihm ergehen würde.
 
Johannes 10,10:
10 Ein Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und umzubringen. Ich bin gekommen, damit sie das Leben und volle Genüge haben sollen.
 
1.Petrus 5,8:
8 Seid nüchtern und wacht; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge.
 
2.Mose 2,5:
5 Und die Tochter des Pharao ging hinab und wollte baden im Nil, und ihre Gespielinnen gingen am Ufer hin und her. Und als sie das Kästlein im Schilf sah, sandte sie ihre Magd hin und ließ es holen.
 
Hiob 40,15a.25:
15a Siehe da den Behemot, …
25 Kannst du den Leviatan fangen mit der Angel und seine Zunge mit einer Fangschnur fassen?
 
Psalm 74,12-14:
12 Gott ist ja mein König von alters her, der alle Hilfe tut, die auf Erden geschieht.
13 Du hast das Meer gespalten durch deine Kraft, zerschmettert die Köpfe der Drachen im Meer.
14 Du hast dem Leviatan die Köpfe zerschlagen und ihn zum Fraß gegeben dem wilden Getier.
 
2.Mose 2,7-10:
7 Da sprach seine Schwester zu der Tochter des Pharao: Soll ich hingehen und eine der hebräischen Frauen rufen, die da stillt, dass sie dir das Kindlein stille?
8 Die Tochter des Pharao sprach zu ihr: Geh hin. Das Mädchen ging hin und rief die Mutter des Kindes.
9 Da sprach die Tochter des Pharao zu ihr: Nimm das Kindlein mit und stille es mir; ich will es dir lohnen. Die Frau nahm das Kind und stillte es.
10 Und als das Kind groß war, brachte sie es der Tochter des Pharao, und es ward ihr Sohn und sie nannte ihn Mose; denn sie sprach: Ich habe ihn aus dem Wasser gezogen.
 
Matthäus 25,32-33:
… 32 und alle Völker werden vor ihm versammelt werden. Und er wird sie voneinander scheiden, wie ein Hirt die Schafe von den Böcken scheidet, 33 und wird die Schafe zu seiner Rechten stellen und die Böcke zur Linken.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

Als Volk Gottes ist es gerade in einer Zeit wie dieser wichtig zu verstehen, auf welche Weise wir bittere Umstände in Süße verwandeln können. Hierbei ist es erforderlich, dass wir die bitteren Gegebenheiten nicht als negativ betrachten, sondern als eine gewisse Art der Prüfung, ob wir in der Lage sind, mit unseren geistlichen Augen, das bereits von Gott in unseren Bereich von Raum und Zeit gelegte Potential zu erkennen, das zur Süße und somit zur Offenbarungserkenntnis inmitten von Herausforderungen führt (vgl. 2.Mose 15,22-26 i.V.m. 1.Samuel 14,27).
 
2.Mose 15,22-26:
22 Mose ließ Israel ziehen vom Schilfmeer hinaus zu der Wüste Schur. Und sie wanderten drei Tage in der Wüste und fanden kein Wasser.
23 Da kamen sie nach Mara; aber sie konnten das Wasser von Mara nicht trinken, denn es war sehr bitter. Daher nannte man den Ort Mara.
24 Da murrte das Volk wider Mose und sprach: Was sollen wir trinken?
25 Er schrie zu dem HERRN und der HERR zeigte ihm ein Holz; das warf er ins Wasser, da wurde es süß. Dort gab er ihnen Gesetz und Recht und prüfte sie 26 und sprach: Wirst du der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorchen und tun, was recht ist vor ihm, und merken auf seine Gebote und halten alle seine Gesetze, so will ich dir keine der Krankheiten auferlegen, die ich den Ägyptern auferlegt habe; denn ich bin der HERR, dein Arzt (Anm.: JAHWE-RAPHEKA).
 
1.Samuel 14,27:
27 Jonatan aber hatte nicht gehört, dass sein Vater das Volk mit einem Schwur belegt hatte. Und er streckte seinen Stab aus, den er in seiner Hand hatte, und tauchte die Spitze in den Honigseim und führte seine Hand zum Munde; da strahlten seine Augen.
 
Die geistliche Reife und feste Speise
 
In diesem Zusammenhang sind wir zur geistlichen Reife aufgefordert, was bedeutet, unserem Geistmenschen feste Speise zuzuführen, um das Gute vom Bösen zu unterscheiden, was eine kompromisslose Nachfolge gegenüber Christus ausdrückt (vgl. Hebräer 5,14).
 
Hebräer 5,14:
14 Feste Speise aber ist für die Vollkommenen, die durch den Gebrauch geübte Sinne haben und Gutes und Böses unterscheiden können.
 
Bei der Verinnerlichung der festen Speise kann diese in bestimmten Umständen für uns mit einem bitteren Geschmack einhergehen, so ähnlich wie das Fleisch des Passalamm, das mit bitteren Kräutern vom Volk Israel gegessen wurde, bevor sie aus der Sklaverei Ägyptens in ihre Freiheit auszogen (vgl. 2.Mose 12,8).
 
2.Mose 12,8:
… 8 und sollen das Fleisch essen in derselben Nacht, am Feuer gebraten, und ungesäuertes Brot dazu und sollen es mit bitteren Kräutern essen.
 
Diese bitteren Kräuter beinhalten die Offenbarung Gottes, die an Abraham erging, wo der HERR zu Abraham von der Versklavung seiner Nachkommen sprach, was durch die bitteren Kräuter repräsentiert ist (vgl. 1.Mose 15,13-14).
 
1.Mose 15,13-14:
13 Da sprach der HERR zu Abram: Das sollst du wissen, dass deine Nachkommen werden Fremdlinge sein in einem Lande, das nicht das ihre ist; und da wird man sie zu dienen zwingen und plagen vierhundert Jahre.
14 Aber ich will das Volk richten, dem sie dienen müssen. Danach sollen sie ausziehen mit großem Gut.
 
Das hebräische Wort für „Kräuter“ ist „‘ôrāh“ und kann auch „Licht“ bedeuten und einen „heiteren Zustand“ umfassen. (Teilauszug aus der Elberfelder Studienbibel zu dem hebräischen Wort „Kraut – ‘ôrāh“ mit der Wortschlüsselnummer: 224*I und 225*II)
 
Daraus wird deutlich, dass prophetische Offenbarung immer auf dem Wort Gottes gegründet sein muss, weil der Heilige Geist die Wahrheit des Wortes Gottes gebraucht, wenn er offenbarende Wahrheit kommuniziert (vgl. 2.Petrus 1,19-20).
 
2.Petrus 1,19-21:
19 Umso fester haben wir das prophetische Wort, und ihr tut gut daran, dass ihr darauf achtet als auf ein Licht, das da scheint an einem dunklen Ort, bis der Tag anbreche und der Morgenstern aufgehe in euren Herzen.
20 Und das sollt ihr vor allem wissen, dass keine Weissagung in der Schrift eine Sache eigener Auslegung ist.
21 Denn es ist noch nie eine Weissagung aus menschlichem Willen hervorgebracht worden, sondern getrieben von dem Heiligen Geist haben Menschen im Namen Gottes geredet.
 
Der bittere Umstand und die darin enthaltene Offenbarung
 
Um die in einem bitteren Umstand enthaltene Offenbarung zu erkennen, bedarf es zuerst der Verinnerlichung der Liebe Gottes, die durch das Passalamm repräsentiert ist, als Hinweis auf Jesus Christus (vgl. Johannes 1,29; Johannes 3,16 i.V.m. Offenbarung 5,12).
 
Johannes 1,29:
29 Am nächsten Tag sieht Johannes, dass Jesus zu ihm kommt, und spricht: Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt!
 
Johannes 3,16:
16 Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
 
Offenbarung 5,12:
… 12 die sprachen mit großer Stimme: Das Lamm, das geschlachtet ist, ist würdig, zu nehmen Kraft und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Preis und Lob.
 
Erst wenn wir die Liebe Gottes in unserem Geistmenschen verinnerlichen, sind wir in der Lage, seine Weisung selbst in herausfordernden Situationen klar zu erkennen (vgl. Römer 8,28).
 
Römer 8,28:
28 Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind.
 
Durch die Verinnerlichung der Liebe Gottes sind wir befähigt in unserem inwendigen Menschen an Stärke zuzunehmen und standhaft im Glauben in Christus Jesus voranzugehen (vgl. Epheser 3,16-17).
 
Epheser 3,16-17:
…16 dass er euch Kraft gebe nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit, stark zu werden durch seinen Geist an dem inwendigen Menschen, 7 dass Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne und ihr in der Liebe eingewurzelt und gegründet seid.
 
Wie bereits erwähnt, liegen Süße und Bitterkeit dicht beieinander, wenn diese dazu von Gott erwählt sind, uns auf unserem Weg in eine tiefere Offenbarungserkenntnis zu führen. Die Zunahme von Stärke ist in unserem Leben entscheidend, weil sie dazu beiträgt, den Widersacher in die Schranken zu weisen sowie in die Flucht zu schlagen.
 
Hierbei spielt die Süße eine außerordentliche Rolle, was wir anhand der Aussage von Jonathan inmitten des Kampfes gegen die Philister, aber auch anhand der Darreichung der offenbarenden Wahrheit des Wortes Gottes in Form einer Schriftrolle gegenüber Hesekiel und Johannes deutlich erkennen (vgl. 1.Samuel 14,27 i.V.m. Hesekiel 3,3; Offenbarung 10,9-10).

1.Samuel 14,27:
27 Jonatan aber hatte nicht gehört, dass sein Vater das Volk mit einem Schwur belegt hatte. Und er streckte seinen Stab aus, den er in seiner Hand hatte, und tauchte die Spitze in den Honigseim und führte seine Hand zum Munde; da strahlten seine Augen.

Hesekiel 3,3:
… 3 und sprach zu mir: Du Menschenkind, du musst diese Schriftrolle, die ich dir gebe, in dich hineinessen und deinen Leib damit füllen. Da aß ich sie und sie war in meinem Munde so süß wie Honig.

Offenbarung 10,9-10:
9 Und ich ging hin zu dem Engel und sprach zu ihm: Gib mir das Büchlein (Anm.: Schriftrolle)! Und er sprach zu mir: Nimm und verschlinge es! Und es wird dir bitter im Magen sein, aber in deinem Mund wird es süß sein wie Honig.
10 Und ich nahm das Büchlein aus der Hand des Engels und verschlang es. Und es war süß in meinem Mund wie Honig, und als ich es gegessen hatte, war es mir bitter im Magen.

Die süße Gottes und Wirkung offenbarender Wahrheit
 
Die Süße des Wortes Gottes, welche offenbarende Wahrheit umfasst, führt uns darin, die Dinge, die Gott offenbaren möchte, zu erkennen und gemäß dessen, was man sieht, auch zu prophezeien (vgl. Hesekiel 3,4 i.V.m. Offenbarung 10,11).

Hesekiel 3,4:
4 Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, geh hin zum Hause Israel und verkündige ihnen meine Worte.

Offenbarung 10,11:
11 Und mir wurde gesagt: Du musst abermals weissagen von Völkern und Nationen und Sprachen und vielen Königen.

Der Geschmack des offenbarenden Wortes Gottes bewirkt übernatürliche Sicht (vgl. Psalm 34,9).

Psalm 34,9:
9 Schmecket und sehet, wie freundlich der HERR ist. Wohl dem, der auf ihn trauet!

Darüber hinaus kann offenbarende Wahrheit des Wortes Gottes auch durch den Dienst von Engeln erfolgen, was sich dadurch bemerkbar macht, dass sie von außen nach innen wirkt mit dem Ziel in das vorherbestimmte Auftragsfeld im irdischen Bereich und deren Personenkreis zu prophezeien (vgl. Offenbarung 10,8-11 i.V.m. Hebräer 1,14).

Offenbarung 10,8-11:
8 Und die Stimme, die ich vom Himmel gehört hatte, redete abermals mit mir und sprach: Geh hin, nimm das offene Büchlein (Anm.: Schriftrolle) aus der Hand des Engels, der auf dem Meer und auf der Erde steht!
9 Und ich ging hin zu dem Engel und sprach zu ihm: Gib mir das Büchlein! Und er sprach zu mir: Nimm und verschlinge es! Und es wird dir bitter im Magen sein, aber in deinem Mund wird es süß sein wie Honig.
10 Und ich nahm das Büchlein aus der Hand des Engels und verschlang es. Und es war süß in meinem Mund wie Honig, und als ich es gegessen hatte, war es mir bitter im Magen.
11 Und mir wurde gesagt: Du musst abermals weissagen von Völkern und Nationen und Sprachen und vielen Königen.

Hebräer 1,14:
14 Sind sie nicht allesamt dienstbare Geister, ausgesandt zum Dienst um derer willen, die das Heil ererben sollen?
 
Wir befinden uns als Volk Gottes in der „Pe – Dekade“ also dem Jahrzehnt des „Mundes“.
Der Mund ist der Eingang für die offenbarende Süße Gottes, der zu dem Bestimmungsort des Magens führt. Der Magen wiederum ist mit dem bitteren Geschmack verbunden. Deshalb ist es bereichernd zu wissen, wie sich Bitteres in die offenbarende Wahrheit Gottes in unserem „Magen“ umwandelt. Der Magen bzw. Bauch ist im geistlichen Kontext der Bereich bzw. Sitz unseres Geistes.
 
Der Magen und das Innere des Menschen
 
Im hebräischen sowie im griechischen wird das Wort „Magen“ in Zusammenhang mit „dem Inneren des Menschen“ verwendet, was auch als „Ausbuchtung, etwas, was ausgehöhlt ist“ bedeutet. (Teilauszug aus der Elberfelder Studienbibel zu dem hebräischen Wort „bäṭän – Magen, Bauch, Inneres, etwas, das ausgehöhlt ist, Ausbuchtung“ mit der Wortschlüsselnummer: 1017 und dem griechischen Wort „koilịa“ mit der Wortschlüsselnummer: 2810)
 
Entsprechend dem Wort Gottes steht das o.g. „Hohlmaß“ unter anderem in Verbindung mit der Hand Gottes, mit der er das Maß der Wasser abmisst, so wie es Jesaja offenbart (vgl. Jesaja 40,12).
 
Jesaja 40,12:
12 Wer misst die Wasser mit der hohlen Hand, und wer bestimmt des Himmels Weite mit der Spanne und fasst den Staub der Erde mit dem Maß und wiegt die Berge mit einem Gewicht und die Hügel mit einer Waage?
 
Damit im Zusammenhang wurde ich zu der Bibelstelle aus 2.Könige 3 geführt, wo der König Israel gemeinsam mit dem König von Juda und dem König von Edom in den Krieg gegen Moab zogen. Moab bedeutet „Wasser – Nachkommenschaft des Vaters“, was im übertragenen Sinn bedeutet, dass sie (Anm.: König von Israel, Juda und Edom) durch den Bereich der Kommunikation des „Vaters der Lüge“ gingen (vgl. Johannes 8,44).
 
Johannes 8,44:
44 Ihr habt den Teufel zum Vater, und nach eures Vaters Gelüste wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er Lügen redet, so spricht er aus dem Eigenen; denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge.
 
Als sie (Anm.: König von Israel, Juda und Edom) durch die Wüste von Edom zogen, hatten sie für sich und ihre Tiere kein Wasser mehr und befanden sich in einem sogenannten „bitteren Umstand“, so dass der König von Juda aufgrund des Rates von einem der Diener des Königs von Israel dazu aufforderte zum Propheten Elischa zu gehen.
 
Daraufhin gingen der König von Israel, der König von Juda und der König von Edom zum Propheten Elischa und baten ihn um prophetischen Rat, worauf er auf die Bedeutung des Königs von Juda hinwies, ohne den keine prophetische Offenbarung in dieser herausfordernden Situation zustande gekommen wäre.
 
2.Könige 3,11-16a:
11 Joschafat aber sprach: Ist kein Prophet des HERRN hier, damit wir den HERRN durch ihn befragen? Da antwortete einer unter den Männern des Königs von Israel und sprach: Hier ist Elisa, der Sohn Schafats, der Elia Wasser auf die Hände goss.
12 Joschafat sprach: Des HERRN Wort ist bei ihm. So zogen zu ihm hinab der König von Israel und Joschafat und der König von Edom.
13 Elisa aber sprach zum König von Israel: Was habe ich mit dir zu schaffen? Geh hin zu den Propheten deines Vaters und zu den Propheten deiner Mutter! Der König von Israel sprach zu ihm: Nicht doch! Denn der HERR hat diese drei Könige hergerufen, um sie in die Hände der Moabiter zu geben.
14 Elisa sprach: So wahr der HERR Zebaoth lebt, vor dem ich stehe: Wenn ich nicht Joschafat, den König von Juda, ehrte, ich wollte dich nicht ansehen noch achten.
15 So bringt mir nun einen Spielmann!
Und als der Spielmann auf den Saiten spielte, kam die Hand des HERRN auf Elisa 16a und er sprach: So spricht der HERR: …
 
Daraus erkennen wir die Wichtigkeit, den geistlichen Kampf (Anm.: Israel => „Gotteskämpfer“) mit Anbetung (Anm.: Juda => „Lob, Preis“) auf der Grundlage des Triumphs Jesu (Anm.: Edom => „rot, rötlich“) zu führen, um mit prophetischer Wegweisung agieren zu können (vgl. Psalm 149,5-9).
 
Psalm 149,5-9:
5 Die Heiligen sollen fröhlich sein und preisen und rühmen auf ihren Lagern.
6 Ihr Mund soll Gott erheben; sie sollen scharfe Schwerter in ihren Händen halten, 7 dass sie Vergeltung üben unter den Heiden, Strafe unter den Völkern, 8 ihre Könige zu binden mit
Ketten und ihre Edlen mit eisernen Fesseln, 9 dass sie an ihnen vollziehen das Gericht, wie geschrieben ist.
Solche Ehre werden alle seine Heiligen haben. Halleluja!
 
David ist ein Beispiel für eine solche Mischung. Er kreierte viele Musikinstrumente und Instrumente der Kampfführung. Der Grund für diese Mischung liegt darin, dass strategische Kampfführung nur aus der Ruhe heraus erfolgt.

Man muss von einem Sitz der Ruhe aus wirken, um ein großer Kämpfer und nicht nur ein zerstörerischer zu sein. Ein Kämpfer muss zudem kreativ sein. Das bedeutet, dass das, was zur Zerstörung bestimmt ist, zerstört wird, so dass das, was produktiv ist, erhalten bleibt. Das ist es, was ein guter Krieger tut.

Wahre Kampfführung besteht demnach darin, das Unproduktive, also all das, was nicht da sein sollte, zu entfernen und das Produktive aufrechtzuerhalten.
 
Der hohle und bittere Bereich des Geistes
 
Der Prophet Elischa verstand diesen „hohlen und bitteren Bereich des Geistes“, was anhand seiner prophetischen Intervention in Verbindung mit dem Klang der Anbetung einherging, indem er die drei Könige anwies, Gruben im Tal auszuheben, damit sie in der Lage waren, ein größeres Maß der Ausgießung Gottes zu tragen. Diese war mit einem Sieg über ihre Feinde verbunden (vgl. 2.Könige 3,15b-20).
 
2.Könige 3,15b-20:
… 15b Und als der Spielmann auf den Saiten spielte, kam die Hand des HERRN auf Elisa 16 und er sprach: So spricht der HERR: Macht hier und da Gruben in diesem Tal.
17 Denn so spricht der HERR: Ihr werdet weder Wind noch Regen sehen; dennoch soll das Tal voll Wasser werden, dass ihr und euer Heer und euer Vieh trinken könnt.
18 Und das ist noch ein Geringes vor dem HERRN; er wird auch die Moabiter in eure Hände geben, 19 sodass ihr wüste machen werdet alle festen Städte und alle auserwählten Städte und fällen alle guten Bäume und verstopfen alle Wasserbrunnen und alle guten Äcker mit Steinen verderben.
20 Aber am nächsten Morgen, zur Zeit, da man Speisopfer opfert, siehe, da kam Wasser von Edom her und füllte das Land mit Wasser.
 
Somit wird deutlich, dass wenn wir, die wir Gott lieben und nach seinem Willen berufen sind in bittere Lebensumstände in Form von Herausforderungen und Verlusten gelangen, diese uns zum Besten dienen müssen (vgl. Römer 8,28).
 
Römer 8,28:
28 Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind.
 
Deshalb lasst uns das wichtige Potential unserer Anbetung in den geistlichen Kampf integrieren, so dass wir in dieser göttlichen Symbiose dynamisch den Willen Gottes in unserem Leben etablieren und effektiv zur Süße Gottes beitragen.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm