Anhand von Lukas 9,51 dürfen wir als Leib Jesu auf Erden ein göttliches Prinzip erkennen, das uns dazu aufruft mit der richtigen geistlichen Ausrichtung voll fokussiert voranzugehen. Es geht hierbei um ein geistiges Vorwärtsgehen, bei dem wir auf unserem Weg weder nach links noch nach rechts mit unserem Blick abweichen.
 
Lukas 9,51:
51 Es begab sich aber, als die Zeit erfüllt war, dass er hinweggenommen werden sollte, da wandte er sein Angesicht, stracks nach Jerusalem zu wandern.
 
In diesem Kontext kommt der Erfüllung einer bestimmten Zeitphase besondere Bedeutung zu, weil diese mit einer neuen geistlichen Bewegung bzw. einem Voranschreiten gemäß dem Willen Gottes einhergehen kann (vgl. Galater 4,4).
 
Galater 4,4:
4 Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und unter das Gesetz getan, …
 
Das geistliche Voranschreiten setzt den richtigen Fokus voraus, um sich nicht durch das mögliche „Stürzen“ auf der rechten bzw. linken Seite beeinflussen zu lassen (vgl. Psalm 91,7 i.V.m. Sprüche 4,25-27; Sprüche 17,24).
 
Psalm 91,7:
7 Wenn auch tausend fallen zu deiner Seite und zehntausend zu deiner Rechten, so wird es doch dich nicht treffen.
 
Sprüche 4,25-27:
25 Lass deine Augen stracks vor sich sehen und deinen Blick geradeaus gerichtet sein.
26 Lass deinen Fuß auf ebener Bahn gehen, und alle deine Wege seien gewiss.
27 Weiche weder zur Rechten noch zur Linken; wende deinen Fuß vom Bösen.
 
Sprüche 17,24:
24 Ein Verständiger hat die Weisheit vor Augen; aber ein Tor wirft die Augen hin und her.
 
Wenn wir jedoch unseren Fokus ändern und von dem Zentrum der Regierung Gottes, symbolisiert durch die Stadt Jerusalem, abwenden, wird der Widersacher damit beginnen, Widrigkeiten auf der rechten und der linken Seite dazu zu gebrauchen, um seine Kommunikation der Zerstörung anzusetzen. Diese feindliche Kommunikation führt dazu, falsche Schlussfolgerungen in unseren Gedanken hervorzubringen, so dass wir in Hoffnungslosigkeit geraten sollen und auf unserem Weg mit Christus schließlich zum Stillstand kommen.
 
Deshalb sollen wir mit unseren geistlichen Augen geradeaus blicken und in der dort befindlichen Weisheit zunehmen, so ähnlich wie es Daniel tat als er sich in der Gefangenschaft in Babylon aufhielt.

Der Grund, warum Daniel trotz seinem Aufenthalt in der Gefangenschaft seinen göttlichen Fokus nicht verloren hat, liegt darin, dass er seinen Blick auf Jerusalem und Israel ausgerichtet hatte, während er dem Geist Gottes erlaubte, sich in Offenbarungskraft zu bewegen. Das wird durch die von Daniel geöffneten Fenster nach Jerusalem deutlich (vgl. Daniel 6,11b).
 
Daniel 6,11b:
… 11b Er hatte aber an seinem Obergemach offene Fenster nach Jerusalem, und er fiel dreimal am Tag auf seine Knie, betete, lobte und dankte seinem Gott, wie er es auch vorher zu tun pflegte.

Die Stadt Jerusalem und das Volk Israel
 
Jerusalem ist der Bauchnabel der Erde und Israel der Augapfel Gottes (vgl. Hesekiel 38,12; Sacharja 2,12).

Hesekiel 38,12:
… 12 damit du rauben und plündern kannst und deine Hand an die zerstörten Orte legst, die wieder bewohnt sind, und an das Volk, das aus den Heiden gesammelt ist und sich Vieh und Güter erworben hat und in der Mitte (Anm.: Nabel) der Erde wohnt.

Sacharja 2,12:
12 Denn so spricht der HERR Zebaoth, der mich gesandt hat, über die Völker, die euch beraubt haben: Wer euch antastet, der tastet meinen Augapfel an.
 
In einem geistlichen Kontext gesprochen, kommt der Charakter der Hauptstadt Jerusalem einer geöffneten Tür im Himmel gleich. Diese basiert auf der Intimität mit Jesus Christus als dem Bräutigam in Form des Wandels in der ersten Liebe und der kontinuierlichen wahrhaftigen Beziehung zu ihm, da die Stadt als die Braut und auch Ehefrau des Lammes bezeichnet wird (vgl. Offenbarung 21,2.9-10).

Offenbarung 21,2.9-10:
2 Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann. …
9 Und es kam zu mir einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen mit den letzten sieben Plagen hatten, und redete mit mir und sprach: Komm, ich will dir die Frau zeigen, die Braut des Lammes.
10 Und er führte mich hin im Geist auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem herniederkommen aus dem Himmel von Gott, …

Diese Stadt entspricht einer neuen Dimension der Erkenntnis von Christus als dem ewigen König. Bei dieser Dimension handelt es sich um eine höhere geistliche Ebene, was anhand der Bibelstelle aus Offenbarung 19,11-16 für uns nachdrücklich wird. Dort sieht Johannes den Himmel in einer neuen Ebene geöffnet und erkennt Christus als den ewigen König, der sich reitend auf einem weißen Pferd mit seinem königlichen Heer kriegerisch in verschiedenen Facetten offenbart.
 
Er ist der Treue und Wahrhaftige, der Verborgene – mit Namen, den niemand kannte als er selbst; als das Wort Gottes, König aller Könige und HERR aller Herren bewegt er sich voran.

Offenbarung 19,11-16:
11 Und ich sah den Himmel aufgetan; und siehe, ein weißes Pferd. Und der darauf saß, hieß: Treu und Wahrhaftig, und er richtet und kämpft mit Gerechtigkeit.
12 Und seine Augen sind wie eine Feuerflamme, und auf seinem Haupt sind viele Kronen; und er trug einen Namen geschrieben, den niemand kannte als er selbst.
13 Und er war angetan mit einem Gewand, das mit Blut getränkt war, und sein Name ist: Das Wort Gottes.
14 Und ihm folgte das Heer des Himmels auf weißen Pferden, angetan mit weißem, reinem Leinen.
15 Und aus seinem Munde ging ein scharfes Schwert, dass er damit die Völker schlage; und er wird sie regieren mit eisernem Stabe; und er tritt die Kelter, voll vom Wein des grimmigen Zornes Gottes, des Allmächtigen, 16 und trägt einen Namen geschrieben auf seinem Gewand und auf seiner Hüfte: König aller Könige und Herr aller Herren.
 
Das himmlische bzw. messianische Jerusalem kann den Zutritt durch Christus in zwölf verschiedenen Charakteren gewähren, die sich aus den zugeteilten Engeln der 12 Stämme Israels ergeben, die in einer Allianz von jeweils drei Einheiten den vier Winden zugeordnet sind (vgl. Johannes 10,9 i.V.m. Offenbarung 21,10-13.21a).

Johannes 10,9:
9 Ich (Anm.: Jesus Christus) bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.

Offenbarung 21,10-13.21a:
10 Und er führte mich hin im Geist auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem herniederkommen aus dem Himmel von Gott, 11 die hatte die Herrlichkeit Gottes; ihr Licht war gleich dem alleredelsten Stein, einem Jaspis, klar wie Kristall; 12 sie hatte eine große und hohe Mauer und hatte zwölf Tore und auf den Toren zwölf Engel und Namen darauf geschrieben, nämlich die Namen der zwölf Stämme der Israeliten: 13 von Osten drei Tore, von Norden drei Tore, von Süden drei Tore, von Westen drei Tore. …
21a Und die zwölf Tore waren zwölf Perlen, ein jedes Tor war aus einer einzigen Perle, …

Dieser Zutrittsbereich durch die Perlentore der Stadt beinhaltet den Zugang ins Königreich des Himmels, da dieses selbst einer Perle gleichkommt (vgl. Matthäus 13,44-46).

Matthäus 13,44-46:
44 Das Himmelreich gleicht einem Schatz, verborgen im Acker, den ein Mensch fand und verbarg; und in seiner Freude ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte den Acker.
45 Wiederum gleicht das Himmelreich einem Kaufmann, der gute Perlen suchte, 46 und als er eine kostbare Perle fand, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie.
 
Die richtige Fokussierung und das Emporheben auf eine höhere geistliche Ebene
 
Der geistliche Fokus auf Jerusalem bedeutet demnach eine Zunahme an apostolischem Regierungsverständnis sowie der engen Liebesbeziehung zu Christus Jesus als Bräutigam und Ehemann (vgl. Offenbarung 21,2.9-10).
 
Offenbarung 21,2.9-10:
2 Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann. …
9 Und es kam zu mir einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen mit den letzten sieben Plagen hatten, und redete mit mir und sprach: Komm, ich will dir die Frau zeigen, die Braut des Lammes.
10 Und er führte mich hin im Geist auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem herniederkommen aus dem Himmel von Gott, …
 
Darüber hinaus hält sich der himmlische Vater in Form des Allmächtigen und das Lamm Gottes als Tempel in der Stadt auf (vgl. Offenbarung 21,22).
 
Offenbarung 21,22:
22 Und ich sah keinen Tempel darin; denn der Herr, der allmächtige Gott, ist ihr Tempel, er und das Lamm.
 
Die richtige geistliche Fokussierung zu haben, bringt ein Emporheben auf eine höhere geistliche Ebene hervor. Diese sogenannte Hinwegnahme beinhaltet, an einem anderen höheren Ort zu sein, so wie es in Lukas 9,51 beschrieben ist. Diesen Weg mit dem richtigen Fokus höher zu gehen, kann dazu führen, dass uns Menschen ablehnen, so wie es Jesus mit seinen Jüngern erlebte als sie durch Samarien gingen, während Jesus seinen Blick auf Jerusalem ausgerichtet hatte.
 
Das sollte uns keinesfalls einschüchtern, sondern wir sollten darauf achten, dass wir die Präsenz der Gnade Gottes nicht mit unserem Eigenwillen (Anm.: was wir meinen, was richtig ist) verbinden, sondern mit seinem Erlösungsplan, allein dem Willen Gottes. Das trägt dazu bei, dass wir nicht zu voreilig sind, Gericht zu sprechen, sondern souverän unseren Weg weiter fokussiert mit Christus fortsetzen (vgl. Lukas 9,52-56).
 
Lukas 9,52-56:
52 Und er (Anm.: Jesus Christus => Erlösung) sandte Boten vor sich her; die gingen hin und kamen in ein Dorf der Samariter, ihm Herberge zu bereiten.
53 Und sie nahmen ihn nicht auf, weil er sein Angesicht gewandt hatte, nach Jerusalem zu wandern.
54 Als aber das seine Jünger Jakobus (Anm.: Eigenwille nach eigener Vorstellung) und Johannes (Anm.: Gnade Gottes) sahen, sprachen sie: Herr, willst du, so wollen wir sagen, dass Feuer vom Himmel falle und sie verzehre.
55 Jesus aber wandte sich um und wies sie zurecht.
56 Und sie gingen in ein andres Dorf.
 
Wenn wir mit dem richtigen geistlichen Fokus vorangehen gehört dazu, sich der Gnade Gottes bewusst zu sein, um diese mit der erforderlichen Wahrheit des Wortes Gottes zu vermengen, so ähnlich wie es zur Zeit nach der Evangelisation von Samarien durch Philippus geschah. Diese Evangelisation hatte zur Folge, dass aus dem Zentrum Jerusalems das apostolische Team von Wahrheit (Anm.: Petrus) und Gnade (Anm.: Johannes) ausgesandt wurde, um die noch vorhandene Zauberei in Samarien, von einem Mann namens Simon ausgeübt, zu konfrontieren.
 
Der Zauberer Simon manipulierte die Menschen mit seiner „Gabe“, indem er Zeichen und Wunder tat. Sein Ziel war es bei den Menschen anerkannt zu sein, weshalb er darauf aus war, jeden Fokus der Gesellschaft von Jesus Christus wegzuziehen, um sie allein auf ihn und seinen Dienst auszurichten.
 
Darüber hinaus kooperierte er mit der Kraft der Wurzel allen Übels, nämlich dem Mammon, die Liebe zum Geld. Das wird anhand der Aussage des Zauberers Simon deutlich, der die Kraft des Heiligen Geistes von den zwei Aposteln Petrus und Johannes käuflich erwerben wollte, um noch mehr bei Menschen Einfluss nehmen und diese dadurch manipulieren zu können sowie von der Wahrheit abzuhalten (vgl. 1.Timotheus 6,10 i.V.m. Apostelgeschichte 8,5.9-11.18-23).
 
1.Timotheus 6,10:
10 Denn Geldgier ist eine Wurzel alles Übels; danach hat einige gelüstet und sie sind vom Glauben abgeirrt und machen sich selbst viel Schmerzen.
 
Apostelgeschichte 8,5.9-11.18-23:
5 Philippus aber kam hinab in die Hauptstadt Samariens und predigte ihnen von Christus. …
9 Es war aber ein Mann mit Namen Simon, der zuvor in der Stadt Zauberei trieb und das Volk von Samaria in seinen Bann zog, weil er vorgab, er wäre etwas Großes. 10 Und alle hingen ihm an, Klein und Groß, und sprachen: Dieser ist die Kraft Gottes, die die Große genannt wird.
11 Sie hingen ihm aber an, weil er sie lange Zeit mit seiner Zauberei in seinen Bann gezogen hatte. …
14 Als aber die Apostel in Jerusalem hörten, dass Samarien das Wort Gottes angenommen hatte, sandten sie zu ihnen Petrus und Johannes. …
18 Als aber Simon sah, dass der Geist gegeben wurde, wenn die Apostel die Hände auflegten, bot er ihnen Geld an 19 und sprach: Gebt auch mir die Macht, damit jeder, dem ich die Hände auflege, den Heiligen Geist empfange.
20 Petrus aber sprach zu ihm: Dass du verdammt werdest mitsamt deinem Geld, weil du meinst, Gottes Gabe werde durch Geld erlangt.
21 Du hast weder Anteil noch Anrecht an dieser Sache; denn dein Herz ist nicht rechtschaffen vor Gott.
22 Darum tu Buße für diese deine Bosheit und flehe zum Herrn, ob dir das Trachten deines Herzens vergeben werden könne.
23 Denn ich sehe, dass du voll bitterer Galle bist und verstrickt in Ungerechtigkeit.
 
Mit Hilfe der genannten Ereignisse aus Lukas 9,51ff. und Apostelgeschichte 8,4ff. wird deutlich, dass die Stadt Jerusalem eine besondere Bedeutung trägt. Einmal ging es um die Bewegung in Samarien mit dem Fokus auf Jerusalem und das andere Mal ging es um die Bewegung aus Jerusalem nach Samarien.
 
Somit wird für uns deutlich, dass die Bewegung des „Leibes Jesu“ mit dem Fokus nach Jerusalem die gnadenvolle Verschonung vor einem Urteil mit sich bringt, wobei die apostolische Bewegung aus Jerusalem heraus ein gerechtes Urteil für die zur Folge hat, die eine korrupte Herzenshaltung haben.
 
Die richtige Verbindung von Gnade
 
Im Voranschreiten mit Christus Jesus erkennen wir, dass wir die Kraft seiner Gnade (Anm.: symbolisiert durch Johannes) in der richtigen Korrelation haben, bei der es sich um die uneingeschränkte Verbindung zur Erlösung (Anm.: symbolisiert durch Jesus) und Wahrheit (Anm.: symbolisiert durch Petrus) handelt, ohne hierbei zu versuchen, aus menschlichem Eifer (Anm.: symbolisiert durch Jakobus), den Plan Gottes in die jeweilige Situation zu implementieren.
 
Es ist diese Kraft der heilsamen Gnade Gottes, die die Menschen erzieht, um sich von dem ungöttlichen Wesen und den Begierden der Welt abzuwenden. Es gilt besonnen, gerecht und gottesfürchtig zu leben, während man in Geduld auf die Erscheinung der Herrlichkeit Gottes und der Gegenwart seines Sohnes wartet (vgl. Titus 2,11-14).
 
Titus 2,11-14:
11 Denn es ist erschienen die heilsame Gnade Gottes allen Menschen 12 und nimmt uns in Zucht, dass wir absagen dem ungöttlichen Wesen und den weltlichen Begierden und besonnen, gerecht und fromm in dieser Welt leben 13 und warten auf die selige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unseres Heilands Jesus Christus, 14 der sich selbst für uns gegeben hat, damit er uns erlöste von aller Ungerechtigkeit und reinigte sich selbst ein Volk zum Eigentum, das eifrig wäre zu guten Werken.
 
Menschlich angetriebener Eifer, ohne die Gegenwart der Erlösungskraft und Wahrheit Gottes bringt eine Schlussfolgerung und Aussage hervor, die nicht dem Willen Gottes entspricht. Deshalb ist es ratsam als Volk Gottes im messianischen, gesalbten apostolischen Verständnis der Königsherrschaft Gottes voranzugehen, die von dem geistlichen Fürstentum „Jerusalem“ ausgeht und als Zentrum den himmlischen Vater und den Sohn Gottes trägt (Anm.: Dimension des Tempels).
 
Der darauf ausgerichtete Fokus trägt entscheidend dazu bei, dass wir die richtigen Entscheidungen gemäß dem Willen Gottes treffen, weil alle Entscheidungen aus der innigen Beziehung mit dem Vater und dem Sohn entspringen (vgl. Offenbarung 21,22).
 
Offenbarung 21,22:
22 Und ich sah keinen Tempel darin (Anm.: der messianischen Stadt Jerusalem); denn der Herr, der allmächtige Gott, ist ihr Tempel, er und das Lamm.
 
Es ist das messianische Jerusalem, welches das apostolische Maß des Tenach, auch „Altes Testament“ genannt, in Form von 12 Perlentoren der Stämme Israels sowie des „Neuen Testaments“ in Form der 12 Grundsteine der Apostel des Lammes trägt (vgl. Offenbarung 21,10-14).
 
Offenbarung 21,10-14:
10 Und er führte mich hin im Geist auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die heilige
Stadt Jerusalem herniederkommen aus dem Himmel von Gott, 11 die hatte die Herrlichkeit Gottes; ihr Licht war gleich dem alleredelsten Stein, einem Jaspis, klar wie Kristall; 12 sie hatte eine große und hohe Mauer und hatte zwölf Tore und auf den Toren zwölf Engel und Namen darauf geschrieben, nämlich die Namen der zwölf Stämme der Israeliten: 13 von Osten drei Tore, von Norden drei Tore, von Süden drei Tore, von Westen drei Tore.
14 Und die Mauer der Stadt hatte zwölf Grundsteine und auf ihnen die zwölf Namen der zwölf Apostel des Lammes.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

 
5783 Pe Gimel
(Bild von Team CRAZYCHRISTIANS)
 
Geliebtes Volk Gottes,
 
dieses prophetische Wort dient als Stückwerk und Hinweis auf das folgende biblische Jahr 5783/2023, das vor uns liegt. Wir ermutigen jeden von euch über dieses Wort zu beten sowie den Plan des Vaters über das kommende Jahr zu proklamieren.
 
Der 25. September 2022 und das neue biblische Jahr 5783
 
Mit Wirkung des Abends des 25.09.2022 sind wir als Leib Jesu gemeinsam mit dem jüdischen Volk in das neue biblische Jahr 5783, auch Segenszyklus oder „bürgerliches Jahr“ genannt, ein. Dies anzuerkennen ist für uns als eingepfropfte wilde Ölzweige in den edlen Olivenbaum deshalb von großer Bedeutung, da wir Anteil an der Fettigkeit der Wurzel haben, an der in ihr liegenden Salbung (vgl. Römer 11,17-18).
 
Römer 11,17-18:
17 Wenn aber nun einige von den Zweigen ausgebrochen wurden und du, der du ein wilder Ölzweig warst, in den Ölbaum eingepfropft worden bist und teilbekommen hast an der Wurzel und dem Saft des Ölbaums, 18 so rühme dich nicht gegenüber den Zweigen. Rühmst du dich aber, so sollst du wissen, dass nicht du die Wurzel trägst, sondern die Wurzel trägt dich.
 
Der Augapfel Gottes
 
Gemäß Sacharja 2,12b ist Israel der Augapfel Gottes, von dem Jerusalem wie seine Pupille fungiert, so dass es für uns als Christen aus den Völkern von Heiden und Nationen gut ist, wenn wir durch Israel auf unser Leben und Umfeld schauen. Das führt dazu, dass wir mit erleuchteten Augen zuversichtlich in unsere Zukunft mit Jesus Christus gehen können.
 
Sacharja 2,12b:
… 12b Wer euch (Anm.: Israel) antastet, der tastet meinen Augapfel an.
 
Offenbarungen, die wir durch diese Vorgehensweise erhalten, beinhalten Strategien, die uns helfen, unser Leben im Zentrum des Willens Gottes und seinem Frieden zu positionieren, so wie auch Epaphras betete (vgl. Kolosser 4,12).
 
Kolosser 4,12:
12 Es grüßt euch Epaphras, der einer von den Euren ist, ein Knecht Christi Jesu, der allezeit in seinen Gebeten für euch ringt, damit ihr fest steht, vollkommen und erfüllt mit allem, was Gottes Wille ist.
 
Die Ausdrucksweise von Erkenntnis
 
Als Volk Gottes befinden wir uns derzeit im biblischen Zyklus der „80er“, welcher mit dem hebräischen Buchstaben „Pe“, was unter anderem „Mund” bedeutet, verbunden ist.
 
Diese Dekade ist mit der mündlichen „Ausdrucksweise von Erkenntnis“ verbunden und bringt das in Worten Gesprochene hervor. Außerdem bildet sie demnach in ihrem Anfang auch die Grundlage für die weiteren Jahre innerhalb dieses biblischen Jahrzehnts (vgl. Habakuk 2,14 i.V.m. Sprüche 18,21).
 
Habakuk 2,14:
14 Denn die Erde wird voll werden von Erkenntnis der Ehre des HERRN, wie Wasser das Meer bedeckt.
 
Sprüche 18,21:
21 Tod und Leben stehen in der Zunge Gewalt; wer sie liebt, wird ihre Frucht essen.
 
Der hebräische Buchstabe „Gimel“
 
Das biblische Jahr 5783 ist mit dem hebräischen Buchstaben „Gimel“ verknüpft, der ebenfalls den Zahlenwert „3“ trägt und ein Hinweis auf die Erscheinungsform Gottes in Form von „Elohim“, dessen Name eine Pluralform trägt und somit auf die Präsenz des dreieinigen Gottes (Anm.: Vater, Sohn, Heiliger Geist) hinweist. So ähnlich wie es Abraham im Hain Mamre erlebte als der HERR in Form der drei Männer auf ihn zukam, um ihn zu besuchen (vgl. 1.Mose 18,1-3).
 
1.Mose 18,1-3:
1 Und der HERR erschien ihm im Hain Mamre, während er an der Tür seines Zeltes saß, als der Tag am heißesten war.
2 Und als er seine Augen aufhob und sah, siehe, da standen drei Männer vor ihm. Und als er sie sah, lief er ihnen entgegen von der Tür seines Zeltes und neigte sich zur Erde 3 und sprach: Herr, hab ich Gnade gefunden vor deinen Augen, so geh nicht an deinem Knecht vorüber.
 
=> Der hebräische Gottesname „Elohim“ beschreibt Gott als den Höchsten, den Ewigen, den Allmächtigen, der der Schöpfer des Universums ist. Die meisten Lehrer stimmen darin überein, dass der Name „Elohim“ die größte Kraft bedeutet. Er ist der Seiende, dem alle Macht zugehört. Es wird ihm eine unabhängige, uneingeschränkte und unbegrenzte Kraft zugeschrieben. <= (Der in „=>“ gesetzte Text ist eine Teilauszug aus dem Buch „Die Namen Gottes“ von Abraham Meister; ISBN: 3-85810-092-7.)
 
Der hebräische Buchstabe „Gimel“ ist eng mit dem hebräischen Wort für „Kamel“ verbunden und bedeutet anhand der hebräischen Wurzelworte „vollenden, reifen lassen, zur Reife bringen, Entwöhnung, jemandem etwas tun/erweisen, Brücke, Güte“. Darüber hinaus hat das „Gimel“ die piktografische Darstellung eines „Kamels“ sowie einer „Person, die nach links (Anm.: Richtung Norden)“ geht.
 
Somit wird deutlich, dass wir in dem biblischen Jahr 5783 erwarten dürfen, dass der HERR uns mit einer neuen Fülle seiner Gegenwart begegnen möchte. Das erfordert von uns eine demütige Herzenshaltung sowie einen gesunden Bezug zu den uns von Gott zugeteilten Finanzen sowie Ressourcen. Das wird anhand von Matthäus 19,24 deutlich, wo Jesus sagte, dass es „leichter für ein Kamel wäre durch ein Nadelöhr zu gehen, als dass ein Reicher ins Reich Gottes komme.“
 
Darüber hinaus sind Kamele Lastentiere, die unter anderem mit der zukünftigen Herrlichkeit Zions in Verbindung stehen und Gold mit Weihrauch bringen (vgl. Jesaja 60,6).
 
Jesaja 60,6:
6 Denn die Menge der Kamele wird dich bedecken, die jungen Kamele aus Midian und Efa. Sie werden aus Saba alle kommen, Gold und Weihrauch bringen und des HERRN Lob verkündigen.
 
Man kann die Kamele auch als eine Dienerschaft im Auftrag des HERRN betrachten, die zur Intensivierung von Glauben sowie zur Ehrerbietung Gottes beiträgt (vgl. Offenbarung 3,18a).
 
Offenbarung 3,18a:
18a Ich rate dir, dass du Gold von mir kaufst, das im Feuer geläutert ist, damit du reich werdest, …
 
=> Weiterhin ist Gold ein Element, das Feinheit bzw. Veredelung des Geistes symbolisiert; Königlichkeit und Erhabenheit, Überlegenheit. Gold repräsentiert den Geist; reichlichen Wohlstand und geistliche Kraft. <= (Der in „=>“ gesetzte Text ist ein Teilauszug aus dem „Prophet’s Dictionary“ von Paula A. Price, Ph. D.; Seite 239.)
 
=> Weihrauch bedeutet Reinheit oder auch Heiligkeit bzw. Weihung. Es ist ein Gummiharz, das von dem inneren Holz des Weihrauchbaumes (Olibanum) gewonnen wird.
 
Das Wort kommt im Hebräischen von einem Wurzelwort das „rein” oder „weiß” bedeutet, aufgrund der glitzernden, milchweißen „Harztränen“.
 
Diese „Tränen“ geben, wenn sie verbrannt werden, einen starken Duft bzw. Balsamduft ab. Das feinste Räucherwerk beinhaltet reinen Weihrauch, das in weißem Rauch aufsteigt. Es symbolisiert die geisterfüllten und im Willen Gottes gebeteten Gebete vor seinem Thron (vgl. Offenbarung 8,3-4).
 
Der Weihrauch wurde gemäß Offenbarung 8,3-4 von Gott den Gebeten der Heiligen hinzugefügt und ist somit auch ein Hinweis auf den Geist des Vaters. Weihrauch war ein Teil des heiligen Räucherwerks, das in dem Wüstenheiligtum verwendet wurde (vgl. 2.Mose 30,34-35).
 
Es repräsentiert die Reinheit der Weihung des auferstandenen Christus in seinem Dienst in unserer Sache vor dem Vater (vgl. Römer 8,34). Unser Herr Jesus hat sich geheiligt oder sich selbst abgesondert (vgl. Johannes 17,19). Dies tat er vor dem Vater als der „heilige, unschuldige, reine” Hohepriester (vgl. Hebräer 7,25-26) in der Ordnung Melchisedeks, „um uns zu erlösen von jeder Gesetzlosigkeit und uns für ihn selbst als ein Volk zu heiligen für sein Eigentum” (vgl. Titus 2,14).
 
Wenn Christus in Herrlichkeit erscheint, sollen wir wie er sein, weil wir ihn sehen sollen wie er ist. Und jeder, der diese Hoffnung hat, die auf ihn gesetzt ist, reinigt sich selbst, so wie er rein ist (vgl. 1.Johannes 3,2-3). <= (Der in „=>“ Text beruht auf einer Erklärung zu „Weihrauch“ aus dem Buch “Heaven Awaits the Bride” von Anna Rountree, Seite 259.)
 
Wachstum im Glauben und die Herrlichkeit Gottes
 
Somit ist es das Ziel Gottes, dass wir in diesem biblischen Jahr im Glauben wachsen, indem wir uns im Zentrum seiner Heiligkeit positionieren, die sein verzehrendes Wesen enthält, das Feuer ist (vgl. 5.Mose 4,24 i.V.m. Hebräer 12,29).
 
5.Mose 4,24:
24 Denn der HERR, dein Gott, ist ein verzehrendes Feuer und ein eifernder Gott.
 
Hebräer 12,29:
… 29 denn unser Gott ist ein verzehrendes Feuer.
 
Daraus resultiert, dass wir auf geisterfüllte Weise in der Fürbitte aktiv sind, die dem Willen Gottes entspricht, so dass sich sein Plan auf der Erde vollzieht, der damit einhergeht, dass sich seine Herrlichkeit auf der Erde ausbreitet (vgl. Offenbarung 8,3-5 i.V.m. Haggai 2,6-9).
 
Offenbarung 8,3-5:
3 Und ein anderer Engel kam und trat an den Altar und hatte ein goldenes Räuchergefäß; und ihm wurde viel Räucherwerk (Anm.: Weihrauch) gegeben, dass er es darbringe mit den Gebeten aller Heiligen auf dem goldenen Altar vor dem Thron.
4 Und der Rauch des Räucherwerks stieg mit den Gebeten der Heiligen von der Hand des Engels hinauf vor Gott.
5 Und der Engel nahm das Räuchergefäß und füllte es mit Feuer vom Altar und schüttete es auf die Erde. Und da geschahen Donner und Stimmen und Blitze und Erdbeben.
 
Haggai 2,6-9:
6 Denn so spricht der HERR Zebaoth: Es ist nur noch eine kleine Weile, so werde ich Himmel und Erde, das Meer und das Trockene erschüttern.
7 Ja, alle Heiden will ich erschüttern. Da sollen dann kommen aller Völker Kostbarkeiten, und ich will dies Haus voll Herrlichkeit machen, spricht der HERR Zebaoth.
8 Denn mein ist das Silber, und mein ist das Gold, spricht der HERR Zebaoth.
9 Es soll die Herrlichkeit dieses neuen Hauses größer werden, als die des ersten gewesen ist, spricht der HERR Zebaoth; und ich will Frieden geben an dieser Stätte, spricht der HERR Zebaoth.
 
Diese Herrlichkeit, die mit Erschütterung einhergeht, basiert auf dem Sieg von Christus, den er am Kreuz von Golgatha errungen hat, so dass wir den Wohlgeruch seiner Erkenntnis in unserem Auftragsfeld freisetzen können (vgl. 2.Korinther 2,14-16a i.V.m. Matthäus 27,51-53; Matthäus 28,2-3).
 
2.Korinther 2,14-16a:
14 Gott aber sei gedankt, der uns allezeit Sieg gibt in Christus und offenbart den Wohlgeruch seiner Erkenntnis durch uns an allen Orten!
15 Denn wir sind für Gott ein Wohlgeruch Christi unter denen, die gerettet werden, und unter denen, die verloren werden: 16a diesen ein Geruch des Todes zum Tode, jenen aber ein Geruch des Lebens zum Leben. …
 
Matthäus 27,51-53:
51 Und siehe, der Vorhang im Tempel zerriss in zwei Stücke von oben an bis unten aus.
52 Und die Erde erbebte und die Felsen zerrissen, und die Gräber taten sich auf und viele Leiber der entschlafenen Heiligen standen auf 53 und gingen aus den Gräbern nach seiner Auferstehung und kamen in die heilige Stadt und erschienen vielen.
 
Matthäus 28,2-3:
2 Und siehe, es geschah ein großes Erdbeben. Denn der Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat hinzu und wälzte den Stein weg und setzte sich darauf.
3 Seine Gestalt war wie der Blitz und sein Gewand weiß wie der Schnee.
 
Der Wohlgeruch der Erkenntnis Gottes trägt in sich offenbarende Wahrheit, die denen zum Segen dient, die das Erlösungswerk Christi angenommen haben aber auch zum Anstoß für die wird, die sein Erlösungswerk ablehnen.
 
Ermahnung zur Entwicklung von geistlicher Reife und Geduld
 
Da wir uns in der Dekade von „Pe – Mund“ bewegen, aus der das „Gimel – Kamel“ hervorgeht, kann man eine Ermahnung zur Reifeentwicklung und Geduld erkennen, die die zwei hebräischen Buchstaben umfasst. Diese ergeben das hebräische Wort פג – paḡ“, was „unreife Feige“ bedeutet und nur einmal im Wort Gottes in Hohelied 2,13 vorkommt. (Anm.: Teilauszug zu dem hebräischen Wort פג – paḡ“ aus der Elberfelder Studienbibel mit der Wortschlüsselnummer: 6422*)
Aus den Evangelien können wir entnehmen, dass sich Jesus mit seinen Jüngern an einen Ort begab, der „Bethphage“ hieß und mit der Vorbereitung des Einzugs Jesu als König nach Jerusalem verbunden ist (vgl. Markus 11,1-4.11).
 
Markus 11,1-4.11:
1 Und als sie in die Nähe von Jerusalem kamen, nach Betfage und Betanien an den Ölberg, sandte er zwei seiner Jünger 2 und sprach zu ihnen: Geht hin in das Dorf, das vor euch liegt. Und sobald ihr hineinkommt, werdet ihr ein Füllen angebunden finden, auf dem noch nie ein Mensch gesessen hat; bindet es los und führt es her!
3 Und wenn jemand zu euch sagen wird: Warum tut ihr das?, so sprecht: Der Herr bedarf seiner, und er sendet es alsbald wieder her.
4 Und sie gingen hin und fanden das Füllen angebunden an einer Tür draußen am Weg und banden es los. …
11 Und Jesus ging hinein nach Jerusalem in den Tempel und er besah ringsum alles, und spät am Abend ging er hinaus nach Betanien mit den Zwölfen.
 
„Bethphage“ bedeutet übersetzt „Haus der noch unreifen, kleinen Feigen – es beschreibt die Feige, die sich vor dem Blatt ansetzt und deshalb unreif bleibt“.
 
Der Feigenbaum ist eine Repräsentation für das Volk Israel und ist einer der wichtigsten Fruchtbäume in Israel. Darüber hinaus bringt er dreimal im Jahr Frucht und zwar zu den Zeiten der von Gott angeordneten biblischen Feste Pessach, Schawuot, Sukkot (vgl. 2.Mose 23,14-17), wobei die Feigen im Frühjahr ungenießbar und auf den Opfertod Jesu zur Pessachzeit hinweisen.

Es ist kein Zufall, dass der Feigenbaum indirekt im Schöpfungsbericht mit Namen erwähnt ist (vgl. 1.Mose 3,7-8).

1.Mose 3,7-8:
7 Da wurden ihnen beiden die Augen aufgetan und sie wurden gewahr, dass sie nackt waren, und flochten Feigenblätter zusammen und machten sich Schurze.
8 Und sie hörten Gott den HERRN, wie er im Garten ging, als der Tag kühl geworden war. Und Adam versteckte sich mit seiner Frau vor dem Angesicht Gottes des HERRN unter den Bäumen im Garten.

Man kann davon ausgehen, dass Adam und Eva beim Sündenfall in der Nähe des Feigenbaums bzw. sogar unter dem Feigenbaum standen, um seine Blätter zur Bedeckung ihrer Nacktheit zu benutzen und sich möglicherweise auch hinter ihm vor Gott zu verstecken.

Gott sagte, dass Adam und Eva von allen Bäumen des Gartens essen durften, außer vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse, der im Zentrum des Gartens stand (vgl. 1.Mose 2,9.16-17).

1.Mose 2,9.16-17:
9 Und Gott der HERR ließ aufwachsen aus der Erde allerlei Bäume, verlockend anzusehen und gut zu essen, und den Baum des Lebens mitten im Garten und den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen. …
16 Und Gott der HERR gebot dem Menschen und sprach: Du darfst essen von allen Bäumen im Garten, 17 aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen sollst du nicht essen; denn an dem Tage, da du von ihm isst, musst du des Todes sterben.

Somit wird deutlich, dass Gott den Feigenbaum von den anderen Bäumen im Garten absonderte bzw. hervorhob, so dass dieser die Stellung eines auserwählten Baums erhielt, indem dieser im Zentrum des Gartens stand.
Auf ähnliche Weise hat Gott sein Volk Israel und deren Hauptstadt Jerusalem aus allen Völkern der Erde als sein besonderes Eigentum auserwählt und in das Zentrum inmitten der Völker der Erde gesetzt (vgl. 5.Mose 7,6-7 i.V.m. Hesekiel 5,5).

5.Mose 7,6-7:
6 Denn du bist ein heiliges Volk dem HERRN, deinem Gott. Dich hat der HERR, dein Gott, erwählt zum Volk des Eigentums aus allen Völkern, die auf Erden sind.
7 Nicht hat euch der HERR angenommen und euch erwählt, weil ihr größer wäret als alle Völker – denn du bist das kleinste unter allen Völkern –, …

Hesekiel 5,5:
5 So spricht Gott der HERR: Das ist Jerusalem, das ich mitten unter die Heiden gesetzt habe und unter die Länder ringsumher!

Es war der Feigenbaum, der zur Prüfung für Adam und Eva wurde, nämlich sich der Weisung Gottes zu fügen, um in einer reinen Beziehung gemeinsam mit Gott zu leben oder sich seiner Weisung entgegenzustellen und aus der unmittelbaren Nähe von Gott entfernt zu sein.

Diese Erklärung macht außerdem deutlich, dass Gott uns als Menschheit herausfordert, indem wir uns entscheiden müssen, ob wir uns für sein auserwähltes Volk (Anm.: Israel) entscheiden oder nicht.
 
Aufruf zur Beständigkeit und das „Höhergehen“ in Christus
 
Der Feigenbaum ist verbunden mit der Prüfung des Herzens, als der Ort, wo wir unsere Entscheidungen treffen. Deshalb ist es unabdingbar, dass wir die Wahrheit des Wortes Gottes fest verankert in uns tragen, mit dieser übereinstimmen und uns unserer von Gott übertragenen Verantwortung bewusst sind. Nur so sind wir dazu befähigt, diese wahrzunehmen und uns dabei nicht vom Widersacher verlocken zu lassen, während wir kurz- und langfristige Entscheidungen fällen.
 
Der Zustand „der noch unreifen Feigen, die sich vor dem Blatt ansetzen und deshalb unreif bleiben“ ist ein Aufruf an uns in Geduld und Beständigkeit Schritt für Schritt mit Christus voranzugehen und ihm nicht vorauseilen, selbst, wenn wir uns im Klaren darüber sind, dass er sich in Kürze mit größerer Herrlichkeit offenbart.
 
Darüber hinaus kann man aus dem noch unreifen Feigenzustand entnehmen, dass bevor Jesus Christus auf neue und kraftvolle Weise kommt, der Prozess vorausgeht, dass es leider Menschen gibt, die aufgrund von Ungeduld ihre eigenen Pläne vollziehen. Indem sie nicht geduldig sind, sondern voreilig handeln, können sie als Konsequenz nicht in die wahre geistliche Reife bzw. Beziehung, so wie Gott sie in seinem Wort definiert, eintreten.
 
Zugleich befinden sich die Gläubigen, die sich nahe am Herzen Gottes bewegen und seinen Willen kennen, in einer Phase in der sie geistlich höher gehen und dazu aufgerufen sind, sich Jesus Christus, dem Bräutigam zu nähern, so wie es Hohelied 2,13 beschreibt.
 
Hohelied 2,13:
13 Der Feigenbaum hat Knoten (Anm.: hebr. „paḡ“) gewonnen, und die Reben duften mit ihren Blüten.
Steh auf, meine Freundin, und komm, meine Schöne, komm her!
 
In Hohelied 2,13 wird erstmalig und einzig das hebräische Wort für „unreife Feige – paḡ“ verwendet, worin eine besondere Bedeutung liegt, da alles Erste dem HERRN gehört (vgl. 2.Mose 23,19).

2.Mose 23,19:
19 Das Beste von den Erstlingen deines Feldes sollst du in das Haus des HERRN, deines Gottes, bringen.
 
Das „Höhergehen“ in Form von „Aufstehen“, so wie es in Hohelied 2,13 beschrieben ist, geht mit der Intensivierung von Beziehung (Anm.: Freundin) und der Ausstrahlung bzw. Herrlichkeit (Anm.: Schöne) einher.
 
Das sogenannte „Höhergehen“ umfasst das Verlassen des alten Umfelds sowie das Brechen mit fehler- und sündhaften Gedankenmustern, die nur aufhalten und zu falschen Schlussfolgerungen führen.
 
Es gilt für uns, die Entscheidung zu treffen, sich mit der zugeteilten Gegenwart Gottes und seinen Gedanken zu vereinen. Die Begründung liegt darin, weil sich die Herrlichkeit des Sohnes – Jesus Christus naht und die Herrlichkeit des Vaters darüber aufgehen möchte (vgl. Jesaja 60,1-3).
 
Jesaja 60,1-3:
1 Mache dich auf (Anm.: Verlasse dein altes Umfeld-/ Gedankenmuster.), werde licht (Anm.: Werde eins mit der dir zugeteilten Gegenwart Gottes und seinen Gedanken.); denn dein Licht (Anm.: Gegenwart des Sohnes – Jesus Christus) kommt, und die Herrlichkeit des HERRN (Anm.: Gegenwart des himmlischen Vaters) geht auf über dir!
2 Denn siehe, Finsternis bedeckt das Erdreich und Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der HERR, und seine Herrlichkeit erscheint über dir.
3 Und die Heiden werden zu deinem Lichte ziehen und die Könige zum Glanz, der über dir aufgeht.
 
Die Jahreslosung für das gregorianische Jahr 2023
 
Die Herrenhuter Jahreslosung für das gregorianische Kalenderjahr 2023 ist aus 1.Mose 16,13 worin es heißt:
 
„Und sie nannte den Namen des HERRN, der mit ihr redete: Du bist ein Gott, der mich sieht (Anm.: EL-ROI). Denn sie sprach: Gewiss hab ich hier hinter dem hergesehen, der mich angesehen hat.“
 
Bei dieser Bibelstelle geht es um die Aussage der ägyptischen Magd Hagar, die das Potential der Führung Gottes als „EL-ROI“ offenbart, der der Hirte ist, welcher nach einem sieht, so dass es einem an nichts mangelt (vgl. Psalm 23,1).

Psalm 23,1:
1 Ein Psalm Davids.
Der HERR ist mein Hirte (Anm.: hebräisch „rā’āh“), mir wird nichts mangeln.
 
Somit wird deutlich, dass die Versorgung Gottes mit seinen hütenden Augen aus der Facette des Hirten verbunden ist, so dass unser Umfeld mit dem Licht der Offenbarung Gottes nach dem Prinzip vom „Licht des Auges“ durchflutet wird. Wir können seine bereits etablierte Versorgung mit aufgedecktem Angesicht erkennen (vgl. Matthäus 6,22a; Jakobus 1,17 i.V.m. 2.Korinther 3,18).
 
Matthäus 6,22a:
22a Das Auge ist das Licht des Leibes. …
 
Jakobus 1,17:
17 Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts, bei dem keine Veränderung ist noch Wechsel des Lichts und der Finsternis.
 
2.Korinther 3,18:
18 Nun aber schauen wir alle mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn wie in einem Spiegel, und wir werden verklärt in sein Bild von einer Herrlichkeit zur andern von dem Herrn, der der Geist ist.
 
Hagar und ihre Empfängnis
 
Es war die ägyptische Magd Hagar, die aufgrund des Unglaubens von Abram, der später von Gott als Abraham umbenannt wurde, durch ihn einen Sohn empfing, was ihr durch den Engel des HERRN in der Wüste offenbart wurde (vgl. 1.Mose 16,1-2.11).
 
1.Mose 16,1-2.11:
1 Sarai, Abrams Frau, gebar ihm kein Kind. Sie hatte aber eine ägyptische Magd, die hieß Hagar.
2 Und Sarai sprach zu Abram: Siehe, der HERR hat mich verschlossen, dass ich nicht gebären kann. Geh doch zu meiner Magd, ob ich vielleicht durch sie zu einem Sohn komme. Und Abram gehorchte der Stimme Sarais. …
11 Weiter sprach der Engel des HERRN zu ihr: Siehe, du bist schwanger geworden und wirst einen Sohn gebären, dessen Namen sollst du Ismael nennen; denn der HERR hat dein Elend erhört.
 
Auch wenn Abram im Unglauben von seiner Frau Sarai, die später von Gott als Sarah umbenannt wurde, handelte, was Sünde war (vgl. Römer 14,23b), bedeutete es indessen für Hagar nicht, dass sie sich in einem sündhaften Muster bewegte, da sie ihnen unterstellt war.

Römer 14,23b:
… 23b Was aber nicht aus dem Glauben kommt, das ist Sünde.

Folglich wird daraus klar, dass selbst im Falle von Versagen im Sinne einer Fehlentscheidung durch über Gläubige eingesetzte Autoritätspersonen, dies nicht bedeuten muss, dass Gläubige die Verheißung Gottes für ihr Leben versäumen (vgl. Römer 8,28).

Römer 8,28:
28 Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind.
 
Gott sah Hagar, wie sie schwanger mit einem Sohn in der Wüste umherging, so dass er sie mit seiner offenbarenden Gegenwart in Form des Engels des HERRN umgab, der sie wissen ließ, dass sie eine Verheißung in sich trug, die sie bis zu diesem Zeitpunkt nicht definieren konnte. Das wird dadurch deutlich, weil der Engel des HERRN Hagar auftrug, ihre Verheißung „Ismael“, „Gott erhört“ zu nennen.
 
Weiterhin befahl ihr der Engel des HERRN sich wieder zurück zu ihrer Herrin Sarai, der Frau Abrams zu begeben (vgl. 1.Mose 16,9).

1.Mose 16,9:
9 Und der Engel des HERRN sprach zu ihr: Kehre wieder um zu deiner Herrin und demütige dich unter ihre Hand.

Der Grund für diese Anweisung war, weil Gott durch Hagar dem Abraham sowie seiner Frau offenbaren wollte, dass es ihn nicht gereut Verheißungen zu geben, selbst wenn Autoritätspersonen versagt haben, damit sie ebenfalls in Übereinstimmung mit dem Willen Gottes kommen (vgl. 1.Mose 16,15).

1.Mose 16,15:
15 Und Hagar gebar Abram einen Sohn, und Abram nannte den Sohn, den ihm Hagar gebar, Ismael.

Hierbei ist wichtig, dass man sich nicht gegenüber denen erhebt, die zuvor Fehler begangen haben, sondern mit einer demütigen Herzenshaltung vorangeht, was mit der Gnade und der Erhebung des HERRN zum richtigen Zeitpunkt zusammenhängt (vgl. 1.Petrus 5,5-6).

1.Petrus 5,5-6:
5 Desgleichen ihr Jüngeren, ordnet euch den Ältesten unter.
Alle aber miteinander haltet fest an der Demut; denn Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.
6 So demütigt euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zu seiner Zeit.
 
Anhand der Jahreslosung für das neue gregorianische Jahr 2023 können wir erkennen, dass wir als Ekklēsia dazu ermutigt sind, trotz auftretender herausfordernder Umstände in unserem Alltag darauf zu vertrauen, dass der HERR bereits für uns gesorgt hat und uns die Quelle der Versorgung für diese und die kommende Zeit offenbart.
 
Durch diese Aussage Hagars: „Gewiss hab ich hier hinter dem hergesehen, der mich angesehen hat.“ ergibt sich das Prinzip, dass uns der HERR aus der Zukunft in unserer Gegenwart antrifft und diese durchläuft, indem wir ihn in unserer Zukunft erkennen, wo er uns bereits mit prophetischer Offenbarung fürsorgend begegnet.
 
Diese fürsorgende prophetische Führung Gottes entspricht der Aussage Jesu, der von sich sagte, dass er die Tür ist, seine Schafe seine Stimme hören und ihm nachfolgen, um daraus resultierend „grüne Weide“ (Anm.: Gottes Gegenwart) zu finden (vgl. Johannes 10,9.27-28 i.V.m. Offenbarung 4,3).
 
Johannes 10,9.27-28:
9 Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden. …
27 Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir; 28 und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen.
 
Offenbarung 4,3:
3 Und der da saß, war anzusehen wie der Stein Jaspis und Sarder; und ein Regenbogen war um den Thron, anzusehen wie ein Smaragd (Anm.: grün).
 
Lasst uns gemäß dieser vom Vater vorherbestimmten Zeit auf die völlige Hingabe zum Dienst im Königreich Gottes ausgerichtet sein und von ganzem Herzen unser Leben in Christus als Träger der Herrlichkeit des HERRN gewissenhaft führen.
 
Amen und Amen.
 
Ein lebendiges und süßes Jahr 5783,
 
Daniel und Tina Glimm

PROPHEZEIT AM 04. JANUAR 2023 | 11. TEBETH 5783, NAJOTH BERLIN – SPANDAU
 
„Da ist die Kraft der Zeitzyklen Gottes und der Zeitzyklus der Kultur in deiner Nation, in die du gesetzt bist!
 
Ich bin dabei deine Bewegung zu verändern und dich höher zu heben, um dir zu offenbaren, was es heißt mit Mir an himmlischen Orten zu regieren, spricht der HERR (vgl. Epheser 2,6)!
 
Es ist als würdest du dich auf ein Fahrrad setzen und losfahren, so dass du zugleich in eine höhere Geschwindigkeit gelangst, die dich in deinem Vorankommen beschleunigt!
 
Dieses Vorankommen geht einher mit dem Verständnis über die Säulen des Thrones Gottes, bei denen es sich um Sein Recht und Seine Gerechtigkeit handelt (vgl. Psalm 89,15)!
 
Es ist die Zeit, in der du dich entscheiden solltest weiter voranzugehen und nicht stehen zu bleiben, um durch das Recht und die Gerechtigkeit Gottes das Gleichgewicht zu halten!
 
Dadurch wird das Vollmaß Gottes offenbar und die Zunahme Seiner Gunst nimmt in deinem Leben zu (vgl. 3.Mose 19,35 i.V.m. Sprüche 11,1)!
 
Übe Gerechtigkeit und halte dich an den Standard und die Werte des Wortes Gottes, ohne Kompromisse einzugehen!
 
Da ist übernatürliches Verlangen nach der Gegenwart Gottes, die dich in die Kraft der Suche führt, so dass du das Verständnis über den göttlichen Maßstab der Gerechtigkeit findest!
 
Deine Entscheidungen sind dabei, sich gemäß dem Standard des Wortes Gottes zu justieren, so dass dein Geistmensch die Wahrheit findet, wonach er gesucht hat (vgl. Jesaja 26,9a i.V.m. Matthäus 7,7)!
 
Dort, wo Menschen von Gericht sprechen, erfreust du dich an dem Zuwachs von Gerechtigkeit in den Herzen der Menschen (vgl. Jesaja 26,9b)!
 
Da ist die Kraft Gottes, die sich auf die Beine erstreckt und den Schwerpunkt auf die Knie legt, weil es um die Beschleunigung innerhalb der jeweiligen Kultur Seiner Heiligen geht, die in Symbiose mit dem Erkennen der biblischen Zeiten läuft (vgl. 1.Chronik 12,33)!
 
Das Erkennen der von Gott festgesetzten Zeit führt zu einer größeren Offenbarungserkenntnis, um souverän nach dem Plan und Willen Gottes zu handeln, spricht der Geist des Propheten!
 
Da ist die Waagschale der Positionierung auf der einen Seite der Waage und die Waagschale des Besitztums auf der anderen Seite! Es handelt sich hierbei um die Distanz zwischen Nord und Süd sowie zwischen Ost und West (vgl. Hesekiel 48,1-3ff.)!
 
Inmitten dieser Distanz der vier Winde liegt in Christus Jesus ein besonderes Portal der Zugangsberechtigung in die höheren Bereiche des Geistes, das als Grundlage die Bedeutung der Familie nach dem Wertemaßstab des Wortes Gottes und die Wichtigkeit der Gemeinschaft von Heiligen inmitten Seiner Ekklēsia trägt! Es geht hierbei um das Potential, das sich hinter dem Tag des Shabbat, der die Woche komplettiert und hinter dem Tag des Rosch Chodesch befindet, der den neuen biblischen Monat einläutet!
 
Inmitten des „Osttors“ befinden sich zwei Tage der „Krönung“, die in sich mit der Herrschaft Jesu verwoben sind, der das Alpha und das Omega ist (vgl. Hesekiel 46,1 i.V.m. Johannes 10,9; Matthäus 12,8; Offenbarung 22,13)!
 
Da ist der Fokus auf „dem Letzten“, der an Bedeutung gewinnt und zur großen Überraschung beiträgt, um zur Vervollständigung und Absicherung beizutragen (vgl. Lukas 13,30 i.V.m. Offenbarung 1,17-18)!
 
Du wirst erfahren, was es heißt, dass das, was verloren war, wieder gefunden ist und durch die Gnade Gottes vom Boden erhoben wird (vgl. Lukas 15,5-6)!“
 
Bibelstellen zu dem prophetischen Reden
 
Epheser 2,6:
… 6 und er hat uns mit auferweckt und mit eingesetzt im Himmel in Christus Jesus, …
 
Psalm 89,15:
15 Gerechtigkeit und Gericht sind deines Thrones Stütze, Gnade und Treue gehen vor dir einher.
 
3.Mose 19,35:
35 Ihr sollt nicht unrecht handeln im Gericht, mit der Elle, mit Gewicht, mit Maß.
 
Sprüche 11,1:
1 Falsche Waage ist dem HERRN ein Gräuel; aber ein volles Gewicht ist sein Wohlgefallen.
 
Jesaja 26,9a:
9a Von Herzen verlangt mich nach dir des Nachts, ja, mit meinem Geist suche ich dich am Morgen. …
 
Matthäus 7,7:
7 Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.
 
Jesaja 26,9b:
… 9b Denn wenn deine Gerichte über die Erde gehen, so lernen die Bewohner des Erdkreises Gerechtigkeit.
 
1.Chronik 12,33:
… 33 der Männer von Issachar, die erkannten und rieten, was Israel zu jeder Zeit tun sollte, 200 Hauptleute, und alle ihre Brüder folgten ihrem Befehl; …
 
Hesekiel 48,1-3ff.:
1 Dies sind die Namen der Stämme: Von Norden vom Meer an auf dem Wege nach Hetlon zu nach Hamat und Hazar-Enan, sodass Damaskus nördlich liegen bleibt, gegen Hamat: das soll Dan als seinen Anteil haben von Osten bis nach Westen.
2 Neben Dan soll Asser seinen Anteil haben von Osten bis nach Westen.
3 Neben Asser soll Naftali seinen Anteil haben von Osten bis nach Westen. …
 
Hesekiel 46,1:
1 So spricht Gott der HERR: Das Tor am inneren Vorhof im Osten soll an den sechs Werktagen zugeschlossen sein, aber am Sabbattag und am Neumond (Anm.: Rosch Chodesch) soll man es auftun.
 
Johannes 10,9:
9 Ich (Anm.: Jesus Christus) bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.
 
Matthäus 12,8:
8 Der Menschensohn ist ein Herr über den Sabbat.
 
Offenbarung 22,13:
13 Ich (Anm.: Jesus Christus) bin das A und das O, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.
 
Lukas 13,30:
30 Und siehe, es sind Letzte, die werden die Ersten sein, und sind Erste, die werden die Letzten sein.
 
Offenbarung 1,17-18:
17 Und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen wie tot; und er legte seine rechte Hand auf mich und sprach zu mir: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte 18 und der Lebendige. Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle.
 
Lukas 15,5-6:
5 Und wenn er es gefunden hat, so legt er sich es auf die Schultern voller Freude.
6 Und wenn er heimkommt, ruft er seine Freunde und Nachbarn und spricht zu ihnen: Freut euch mit mir; denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm