Im Zusammenhang mit der Begegnung zwischen Jesus und der Samariterin am Brunnen in Sychar (Anm.: bedeutet „Bergrücken“), das zur Region von Samaria (Anm.: bedeutet „zum Wächter gehörig, Wachtberg“) gehörte, offenbarte mir der Heilige Geist ein Prinzip der Wiederherstellung der zwischenmenschlichen Beziehung von Mann und Frau.
 
Die prophetische Salbung
 
Hierbei kommt der prophetischen Salbung eine besondere Bedeutung zu. Diese wird durch den Brunnen in Sychar sowie der Region von Samaria repräsentiert, wobei ich den Brunnen in Form eines Auges betrachte, das von unten nach oben schaut, was mit Hoffnung verbunden ist (vgl. Johannes 4,5-6 i.V.m. Römer 5,5).
 
Johannes 4,5-6:
5 Da kam er in eine Stadt Samariens, die heißt Sychar, nahe bei dem Feld, das Jakob seinem Sohn Josef gab.
6 Es war aber dort Jakobs Brunnen. Weil nun Jesus müde war von der Reise, setzte er sich am Brunnen nieder; es war um die sechste Stunde.
 
Römer 5,5:
5 Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.
 
Es ist kein Zufall, dass die Jünger nicht vor Ort zugegen waren als Jesus am Brunnen auf die Frau aus Samaria traf, da sie auf dem Weg in die Stadt waren, um Essen einzukaufen.
 
Während der Zeit ihrer Abwesenheit diente Jesus der Samariterin durch die prophetische Salbung in Form des Wortes der Erkenntnis, indem er ihr ihren Lebensumstand mitteilte, so dass sie ihn daraufhin als Propheten erkannte (vgl. Johannes 4,7-8.16-19 i.V.m. 1.Korinther 12,8).
 
Johannes 4,7-8.16-19:
7 Da kommt eine Frau aus Samarien, um Wasser zu schöpfen. Jesus spricht zu ihr: Gib mir zu trinken!
8 Denn seine Jünger waren in die Stadt gegangen, um Essen zu kaufen. …
16 Jesus spricht zu ihr: Geh hin, ruf deinen Mann und komm wieder her!
17 Die Frau antwortete und sprach zu ihm: Ich habe keinen Mann. Jesus spricht zu ihr: Du hast recht geantwortet: Ich habe keinen Mann.
18 Fünf Männer hast du gehabt, und der, den du jetzt hast, ist nicht dein Mann; das hast du recht gesagt.
19 Die Frau spricht zu ihm: Herr, ich sehe, dass du ein Prophet bist.
 
1.Korinther 12,8:
… 8 dem einen wird durch den Geist gegeben, von der Weisheit zu reden; dem andern wird gegeben, von der Erkenntnis zu reden, nach demselben Geist; …
 
Jesus Christus, die Liebe des Vaters
 
Man kann davon ausgehen, dass die Begründung für die Abwesenheit der Jünger darin lag, weil es im Plan des Vaters war, die Seele der Samariterin in Bezug auf männliche Autorität wiederherzustellen. Und hierzu war es zuerst vonnöten, dass Jesus allein als wahre geistliche Autorität in Form der Liebe des Vaters präsent war, um der Samariterin die Vollständigkeit der Liebe Gottes zu offenbaren.
 
Jesus Christus diente der Samariterin aus der Postion des „siebenten Mannes“, um ihr das vollständige Werk des himmlischen Vaters und sein Verständnis von Liebe und Hingabe zu offenbaren. Das wird aus der Konversation zwischen Jesus und der Samariterin deutlich.
 
Jesus machte sie ohne Anklage darauf aufmerksam, dass sie fünf Männer hatte und der sechste Mann, mit dem sie in einer Beziehung lebte, nicht ihr rechtmäßiger Ehemann war (vgl. Johannes 4,18).
 
Johannes 4,18:
18 Fünf Männer hast du gehabt, und der, den du jetzt hast, ist nicht dein Mann; das hast du recht gesagt.
 
Es war der Plan des himmlischen Vaters durch seine Liebe, welche sein Sohn Jesus Christus ist, eine neue Zeitphase für die Samariterin einzuläuten (vgl. Johannes 3,16).
 
Johannes 3,16:
16 Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
 
Durch die prophetische Salbung führte Jesus die Samariterin Stück für Stück in einen höheren Erkenntnisbereich über ihn als Person. Das wird in der Aussage der Samariterin gegenüber Jesus deutlich, die ihn zuerst als Herrn, dann als Propheten und darauf als Christus erkennt (vgl. Johannes 4,11.19.29).
 
Johannes 4,11.19.29:
11 Spricht zu ihm die Frau: Herr, hast du doch nichts, womit du schöpfen könntest, und der Brunnen ist tief; woher hast du dann lebendiges Wasser? …
19 Die Frau spricht zu ihm: Herr, ich sehe, dass du ein Prophet bist. …
29 Kommt, seht einen Menschen, der mir alles gesagt hat, was ich getan habe, ob er nicht der Christus sei!
 
Das Gespräch zwischen Jesus und der Frau aus Samaria beruhte auf der wahren geistlichen Hingabe in Form von Lobpreis, die die Anbetung und Liebe zum himmlischen Vater beinhaltet (vgl. Johannes 4,23-24).
 
Johannes 4,23-24:
23 Aber es kommt die Zeit und ist schon jetzt, in der die wahren Anbeter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn auch der Vater will solche Anbeter haben.
24 Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.
 
Der Autoritätsbereich des Vaters
 
Es ist der himmlische Vater, der die höchste geistliche Autorität im Himmel ist.
 
Um die verletzte Seele der Frau aus Samarien wiederherzustellen, machte Jesus sie auf das geistliche Prinzip von wahrer Hingabe bzw. Liebe gegenüber der höchsten geistlichen Autorität aufmerksam, die allein der himmlische Vater ist.
 
Ich persönlich bin der Überzeugung, dass die Frau aus Samarien kein richtiges (Anm.: gesundes, vorbildliches) Vaterbild besaß und deshalb nach Liebe, Annahme und Anerkennung bei Männern suchte, die selbst nicht das richtige Verständnis von Liebe und Achtung gegenüber Frauen aufweisen konnten.
 
Die Samariterin trug in ihrem Herzen eine sogenannte geistliche emotionale Leere, die sie dazu antrieb nach Schutz, Liebe, Achtung und Anerkennung durch einen Mann zu suchen, was sie vor ihrer Begegnung mit Jesus Christus nicht erlebte. Nachdem Jesus Christus der Samariterin die Prinzipien von wahrhaftiger Hingabe und Liebe in Bezug auf den himmlischen Vater lehrte, erhielt sie zudem Wiederherstellung ihres inneren Menschen, so dass sie mit ihrem bereits von Gott gegebenen Potential in eine neue Zeitphase eintrat.
 
Diese Samariterin besaß das Potential dazu beizutragen, Männer in die hohe Ebene der Gegenwart des himmlischen Vaters und seine Liebe zu bringen, so dass sie ebenfalls Wiederherstellung in ihrem inneren Menschen erlebten, um als wahre geistliche Autoritäten im irdischen Bereich mit der richtigen Herzenshaltung zu agieren sowie mit einem reinen Herzen wahrhaftigen Schutz, Liebe, Achtung und Anerkennung zu geben.
 
Das wird anhand der Reaktion der Samariterin erkennbar, die nach dem Gespräch mit Jesus beschleunigt in ihren Ort zurück ging, um den Leuten von der Liebe des Vaters (Anm.: Jesus Christus) zu berichten, unter denen auch viele Männer waren (vgl. Johannes 4,29.39-42).
 
Johannes 4,29.39-42:
29 Kommt, seht einen Menschen, der mir alles gesagt hat, was ich getan habe, ob er nicht der Christus sei! …
39 Es glaubten aber an ihn viele der Samariter aus dieser Stadt um der Rede der Frau willen, die bezeugte: Er hat mir alles gesagt, was ich getan habe.
40 Als nun die Samariter zu ihm kamen, baten sie ihn, bei ihnen zu bleiben; und er blieb zwei Tage da.
41 Und noch viel mehr glaubten um seines Wortes willen 42 und sprachen zu der Frau: Von nun an glauben wir nicht mehr um deiner Rede willen; denn wir haben selber gehört und erkannt: Dieser ist wahrlich der Welt Heiland.
 
Es ist an der Zeit und der Wille des Vaters in den Himmeln, dass Männer im Volk Gottes den Vater mit ihrer Gegenwart in Christus reflektieren, um Frauen in ihrer Verletzung und Mangel väterlicher Zuwendung wiederherstellen zu können.
 
Daraus resultiert eine Zunahme für das Königreich Gottes in der Ausbreitung der Botschaft des Evangeliums, was sich wiederum auf eine Zunahme von Söhnen im Reich Gottes auswirkt, die ihre gottgegebene Bestimmung anerkennen und Schutz geben können, der die kommenden Generationen absichert.
 
Das Bild der Rolle der Frau in der Gemeinde Jesu und die Beziehungsfähigkeit zwischen Männern und Frauen muss wiederhergestellt werden, um in der Endzeit effektiv die Ernte einzubringen, worauf uns Jesus Christus, als Haupt seiner Gemeinde strategisch hinweist.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm
 
Hinweis:
Für ein tieferes Verständnis über die Thematik der Symbiose zwischen Männern und Frauen im Leib Jesu empfehlen wir das Buch „Die apostolische Frau“ von Linda Heidler mit Chuck D. Pierce, das beim Glory Star Verlag erhältlich ist.

Der HERR offenbarte mir, dass es in seinem Plan ist, sein Volk in Anbetracht des Wandels im übernatürlichen Bereich in Christus Jesus von menschlicher Intelligenz und dem rationalen Denken zu befreien, indem er auf wunderliche und seltsame Weise agiert.
 
Dies tut er, um irdische Weisheit enden zu lassen sowie menschliche Klugheit aufgrund der Präsenz des offenbarenden Lichtes seiner von oben kommenden Weisheit dazu zu bringen, sich zu entfernen (vgl. Jesaja 29,14 i.V.m. 1.Korinther 1,19).
 
Jesaja 29,14:
… 14 darum will ich auch hinfort mit diesem Volk wunderlich umgehen, aufs Wunderlichste und Seltsamste, dass die Weisheit seiner Weisen vergehe und der Verstand seiner Klugen sich verbergen müsse (vgl. Matthäus 11,25; 1.Korinther 1,19).
 
1.Korinther 1,19:
19 Denn es steht geschrieben (vgl. Jesaja 29,14): „Ich will zunichte machen die Weisheit der Weisen, und den Verstand der Verständigen will ich verwerfen.“
 
Hierbei kommt dem kindlichen Glauben eine besondere Bedeutung zu, der wie ein Schlüssel zu den Türen der Bereiche der Weisheit und Erkenntnis Gottes fungiert, bei denen es sich um die Schätze handelt, die in Christus Jesus verborgen liegen (vgl. Matthäus 11,25; Matthäus 18,2-3; Kolosser 2,2-3 i.V.m. Jesaja 11,8).
 
Matthäus 11,25:
25 Zu der Zeit fing Jesus an und sprach: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du dies den Weisen und Klugen verborgen hast und hast es den Unmündigen offenbart.
 
Matthäus 18,2-3:
2 Jesus rief ein Kind zu sich und stellte es mitten unter sie 3 und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.
 
Kolosser 2,2-3:
… 2 damit ihre Herzen gestärkt und zusammengefügt werden in der Liebe und zu allem Reichtum an Gewissheit und Verständnis, zu erkennen das Geheimnis Gottes, das Christus ist, 3 in welchem verborgen liegen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis.
 
Jesaja 11,8:
8 Und ein Säugling wird spielen am Loch der Otter, und ein entwöhntes Kind wird seine Hand stecken in die Höhle der Natter.
 
Es ist der kindliche Glaube in der Sohnschaft Christi, der mit seiner Regierungsautorität verbunden ist, um in der Freude Gottes und seiner Weisheit furchtlos über den Feind zu regieren.
 
Der wunderliche und seltsame Eingriff Gottes
 
=> Das verwendete hebräische Wort in Jesaja 29,14 für „wunderlich umgehen“ ist „pālā‘“ und bedeutet unter anderem „wunderbar sein, außergewöhnlich sein, schwer begreiflich sein.“
Das Wort findet Verwendung für ein Ereignis, das für den Menschen unerwartet, unmöglich und außergewöhnlich erscheint. Es ist gleichzusetzen mit einer überraschten, staunenden Reaktion.
Darüber hinaus steht es im Zusammenhang mit dem rettenden Eingreifen Gottes zugunsten seines Volkes oder auch einzelner Personen (vgl. Nehemia 9,17; Psalm 106,7.22; Micha 7,15).
Das Wort „pālā‘“ beschreibt das unerwartete rettende Eingreifen Gottes, das die Erwartungen von Menschen übersteigt (vgl. Psalm 17,7) und ist zugleich mit dem Erfüllen eines Gelübdes verbunden.
Weiterhin wird das Wort gebraucht, um die enge Freundschaft zwischen David und Jonathan darzulegen (vgl. 2.Samuel 1,26).
Das hebräische Wort für „Seltsamste“ ist abgeleitet von dem hebräischen Wort „pālā‘“ und weist auf das Eingreifen Gottes in Form einer Wundertat hin, die sich auch in Form eines wunderbaren Rates durch die Struktur des kindlichen Glaubens und einem richtigen Autoritätsverständnis in der Sohnschaft Christi widerspiegeln kann (vgl. Jesaja 9,5). <= (Anm.: Der in „=>“ gesetzte Text basiert auf einer Worterklärung zu den Worten „wunderlich/seltsam – pālā‘“ aus der Elberfelder Studienbibel mit der Wortschlüsselnummer: 6513, 6514, 6515.)
 
Anhand dieser Worterklärungen wird deutlich, dass es im Interesse Gottes ist auf unerwartete Weise für sein Volk einzugreifen und es mit „Unmöglichkeiten“ in Form von Wundern und seinem Ratschluss zu überraschen, um es von dem kontrollierenden Einfluss der menschlichen Intelligenz, Klugheit und irdischen Weisheit zu befreien (vgl. 1.Korinther 2,6-9).
 
1.Korinther 2,6-9:
6 Wovon wir aber reden, das ist dennoch Weisheit bei den Vollkommenen; nicht eine Weisheit dieser Welt, auch nicht der Herrscher dieser Welt, die vergehen.
7 Sondern wir reden von der Weisheit Gottes, die im Geheimnis verborgen ist, die Gott vorherbestimmt hat vor aller Zeit zu unserer Herrlichkeit, 8 die keiner von den Herrschern dieser Welt erkannt hat; denn wenn sie die erkannt hätten, so hätten sie den Herrn der Herrlichkeit nicht gekreuzigt.
9 Sondern es ist gekommen, wie geschrieben steht (vgl. Jesaja 64,3): „Was kein Auge gesehen hat und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die ihn lieben.“
 
Die Bibelstelle aus Sprüche 25,2 macht deutlich, dass es Gott eine Ehre ist, eine Sache zu verbergen, es jedoch die Ehre von Königen ist, eine Sache zu erforschen. In diesem Kontext offenbarte mir der Heilige Geist das Prinzip der Zugangsberechtigung zu dem Bereich der Geheimnisse Gottes.
 
Sprüche 25,2:
2 Es ist Gottes Ehre, eine Sache zu verbergen; aber der Könige Ehre ist es, eine Sache zu erforschen.
 
Die Grundvoraussetzung, um die Geheimnisse Gottes erforschen zu können, besteht darin, dass man sich als Mensch selbst in Christus Jesus gestorben ist und ihm hingegeben nicht mehr nach seinen eigenen Vorstellungen lebt (vgl. Galater 2,20).
 
Galater 2,20:
20 Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt hat und sich selbst für mich dahingegeben.
 
Das hat zur Folge, dass Jesus Christus durch seinen Heiligen Geist in einem wohnt und somit sein Blut das Königtum und die Priesterschaft aktiviert (vgl. Offenbarung 1,5-6).
 
Offenbarung 1,5-6:
… 5 und von Jesus Christus, welcher ist der treue Zeuge, der Erstgeborene von den Toten und Herr über die Könige auf Erden! Ihm, der uns liebt und uns erlöst hat von unsern Sünden mit seinem Blut
6 und uns zu Königen und Priestern gemacht hat vor Gott, seinem Vater, ihm sei Ehre und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.
 
Diese göttliche Aktivierung bedeutet, dass man in der Stellung des Königtums Christi steht, um mit Zuversicht vor den Thron der Gnade zu treten und die Geheimnisse Gottes zu offenbaren (vgl. Hebräer 4,16a).
 
Hebräer 4,16a:
16a Darum lasst uns hinzutreten mit Zuversicht zu dem Thron der Gnade, …
 
Hierbei sind die Adressaten dieser Geheimnisse Menschen, die ein reines Herz haben und das ehren, was Gott spricht (vgl. Matthäus 7,6).
 
Matthäus 7,6:
6 Ihr sollt das Heilige nicht den Hunden geben und eure Perlen sollt ihr nicht vor die Säue werfen, damit die sie nicht zertreten mit ihren Füßen und sich umwenden und euch zerreißen.
 
Um in den Bereich der Geheimnisse Gottes einzutreten, ist es unabdingbar, wie Mose durch den Bereich der dunklen Wolke zu gehen. Dies erfordert und beinhaltet, dass man persönlich im Glauben in dem Opfer von Jesus Christus lebt und sich darin vor Gott bewegt.
 
Darüber hinaus sollte man sich im Klaren darüber sein, wenn man in den Bereich der Geheimnisse Gottes als König in Christus eintreten möchte, man sich bereits über einen gewissen Zeitraum der Schulung des Heiligen Geistes hingegeben haben sollte.
 
Darin erst reift man in dem Verständnis in allen Umständen unter seiner Führung zu wandeln, weil der Weg zu den Geheimnissen Gottes mit dem Ungewissen verbunden ist, der unser volles Vertrauen und die aufrichtige Ehrfurcht Gott als höchste Autorität gegenüber voraussetzt.
 
Gottes Interesse ist es, Dinge zu verhüllen
 
Das in Sprüche 25,2 verwendete hebräische Wort für „Ehre“ ist bôd und steht unter anderem mit der „schweren Herrlichkeit/Majestät Gottes“ in Verbindung, weshalb es kein Zufall ist, dass David in Psalm 18 beschreibt, dass Gott die Finsternis ringsum zu seinem Zelt macht und in schwarzen, dichten Wolken verborgen ist.
 
Auch sein Sohn König Salomo sprach von der Gegenwart Gottes im Dunkeln (vgl. 1.Könige 8,12 i.V.m. 2.Mose 20,21). (Anm.: Die in kursiv geschriebenen Worte basieren auf einer Worterklärung aus der Elberfelder Studienbibel zu dem Wort „Ehre – kābôd mit der Wortschlüsselnummer: 3593.)
 
Psalm 18,12:
12 Er machte Finsternis ringsum zu seinem Zelt; in schwarzen, dicken Wolken war er verborgen.
 
1.Könige 8,12:
12 Da sprach Salomo: Die Sonne hat der HERR an den Himmel gestellt; er hat aber gesagt, er wolle im Dunkel wohnen.
 
2.Mose 20,21:
21 So stand das Volk von ferne, aber Mose nahte sich dem Dunkel, darinnen Gott war.
 
Das macht uns nur deutlich, dass es im Interesse Gottes liegt, Dinge (Anm.: Wahrheiten) zu verhüllen, die die Tiefen seines Wesens betreffen.
 
Das ist unter anderem auch die Begründung dafür, dass Jesus Christus in Gleichnissen bzw. Rätseln zu Menschen sprach und bestimmten Personen zu bestimmten Zeitpunkten verbot, die Wahrheit über ihn bzw. seine Taten zu verbreiten (vgl. Matthäus 13,10-15 i.V.m. Markus 5,43; Markus 7,36; Markus 8,30).
 
Matthäus 13,10-13:
10 Und die Jünger traten zu ihm und sprachen: Warum redest du zu ihnen in Gleichnissen?
11 Er antwortete und sprach zu ihnen: Euch ist es gegeben, die Geheimnisse des Himmelreichs zu verstehen, diesen aber ist es nicht gegeben.
12 Denn wer da hat, dem wird gegeben, dass er die Fülle habe; wer aber nicht hat, dem wird auch das genommen, was er hat.
13 Darum rede ich zu ihnen in Gleichnissen. Denn mit sehenden Augen sehen sie nicht und mit hörenden Ohren hören sie nicht; und sie verstehen es nicht.
14 Und an ihnen wird die Weissagung Jesajas erfüllt, die da sagt (vgl. Jesaja 6,9-10): „Mit den Ohren werdet ihr hören und werdet es nicht verstehen; und mit sehenden Augen werdet ihr sehen und werdet es nicht erkennen.
15 Denn das Herz dieses Volkes ist verstockt: Ihre Ohren hören schwer und ihre Augen sind geschlossen, damit sie nicht etwa mit den Augen sehen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren, und ich ihnen helfe.“
 
Markus 5,43
43 Und er gebot ihnen streng, dass es niemand wissen sollte, und sagte, sie sollten ihr zu essen geben.
 
Markus 7,36a:
36a Und er gebot ihnen, sie sollten es niemandem sagen. …
 
Markus 8,30:
30 Und er gebot ihnen, dass sie niemandem von ihm sagen sollten.
 
Der Zugang zu den Geheimnissen Gottes ist keinem ohne Opferbereitschaft gegeben. Opfer zu bringen und allein aus dem vollkommenen Opfer des Lammes Gottes zu leben, führt zu einem erneuerten Denken in göttlicher Dienerschaft, die der Heilige Geist in einem wirkt und verfeinert.
 
Diese demütige und dem Vater in den Himmeln untergeordnete Haltung bringt erst das Potential echter Regierungsautorität hervor, um Gott als König zu reflektieren, so wie es Jesus sagte (vgl. Johannes 14,9): „Wer mich sieht, sieht den Vater.“
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

PROPHEZEIT AM 06. AUGUST 2020 | 16. AB 5780, NAJOTH BERLIN – SPANDAU
 
Da ist der Bereich des göttlichen Rates, der dazu führt, dass du deinen Umstand im richtigen Licht und aus der richtigen Perspektive betrachtest (vgl. Psalm 36,10)!
Das hat zur Folge, dass dort, wo Menschen Ruinen sehen, du das Potential des Beginns einer abgesicherten Stadt erkennst!
Dort, wo Menschen eine zerbrochene Mauer sehen, erkennst du den Beginn von Sicherheit innerhalb der Gemeinschaft von Heiligen und den „Podest“ der Propheten, die den Ort mit offenbarender Wahrheit füllen (vgl. Jesaja 62,6)!
Dort, wo Menschen die Dinge schlecht sehen und sich mit denen verbinden, die die Dinge negativ prognostizieren, sehe ICH den Beginn von Großartigkeit und Freude, spricht der HERR!
Da ist die Phase des „Gnadenjahrs des HERRN“, die mit anhaltender Gunst und Gerechtigkeit einhergeht, welche vom Thronraum Gottes freigesetzt sind (vgl. Jesaja 61,2-4)!
Da sind Gläubige, die sich in unterschiedlichen Dimensionen des Himmels aufhalten und mit den Tiefen Gottes in Form von Weisheit und Erkenntnis vertraut sind! Sie gelangen plötzlich mit dem Brüllen des Löwen von Juda in Berührung, das dazu führt, dass sie die Gegenwart des Himmels an die Orte bringen, die trocken sind, so dass es zur Umwandlung kommt (vgl. Matthäus 4,18-22 i.V.m. Amos 3,8; Jesaja 43,19-20)!
Sie sind mit dem Verständnis von der Präsenz des Himmels vertraut und dienen mit dem Ziel, den Himmel auf die Erde zu bringen, um das Volk Gottes abzusichern!
Es sind Gläubige mit einem apostolischen Auftrag, die auf die Anweisung Gottes hin einen „Fang“ machen, um Menschen in der Gegenwart Gottes, die wie eine Bergfeste ist, abzusichern!
Es geht um den Wechsel von einer Qualität zur nächsten Qualität! Dieser Wechsel geht einher mit dem Brüllen des Löwen, das die Gedanken von Menschen gemäß dem Standard des Wortes Gottes für diese Zeit richtig justiert, damit sie erfüllt und vollkommen im Zentrum des Willens Gottes vorangehen und darin fest verankert stehen (vgl. Römer 12,2)!
Da ist die Transferierung zwischen zwei Bereichen, die in einer Wechselwirkung stehen, um die Dimension des Himmels in den irdischen Bereich fließen zu lassen, spricht der Geist des Propheten (vgl. Offenbarung 10,1-3)!
Da ist verdeckt die Dimension von Juda, die auf die Dimension von Dan trifft!
Da ist die Dimension von Klang, die auf die Dimension von Gerechtigkeit trifft!
Da ist die Dimension des Lobpreises, der auf die Dimension des Gerichts trifft, weil sich der Löwe von Juda in Sebulon und Naphtali bewegt (vgl. Matthäus 4,15-16)!
Inmitten des Bereichs der „Könige“, die in der Wirtschaft Einfluss nehmen und inmitten des Bereichs der „Könige“, die in den Medien führen, wird es durch den apostolischen Klang und der offenbarenden Wahrheit des Wortes Gottes zu Gerechtigkeit kommen!
Da ist der Lobpreis, gepaart mit dem offenbarenden Wort Gottes, so dass Ungerechtigkeit in ihrem Einfluss in ihre Schranken gewiesen wird (vgl. Psalm 149,5-9 i.V.m. Hebräer 4,12)!“
 
Bibelstellen zu dem prophetischen Reden
 
Psalm 36,10:
10 Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Lichte sehen wir das Licht.
 
Jesaja 62,6:
6 O Jerusalem, ich habe Wächter über deine Mauern bestellt, die den ganzen Tag und die ganze Nacht nicht mehr schweigen sollen. Die ihr den HERRN erinnern sollt, ohne euch Ruhe zu gönnen, …
 
Jesaja 61,2-4:
… 2 zu verkündigen ein gnädiges Jahr des HERRN und einen Tag der Vergeltung unsres Gottes, zu trösten alle Trauernden, 3 zu schaffen den Trauernden zu Zion, dass ihnen Schmuck statt Asche, Freudenöl statt Trauerkleid, Lobgesang statt eines betrübten Geistes gegeben werden, dass sie genannt werden „Bäume der Gerechtigkeit“, „Pflanzung des HERRN“, ihm zum Preise.
4 Sie werden die alten Trümmer wieder aufbauen und, was vorzeiten zerstört worden ist, wieder aufrichten; sie werden die verwüsteten Städte erneuern, die von Geschlecht zu Geschlecht zerstört gelegen haben.
 
Matthäus 4,18-22:
18 Als nun Jesus am Galiläischen Meer entlangging, sah er zwei Brüder, Simon, der Petrus genannt wird, und Andreas, seinen Bruder; die warfen ihre Netze ins Meer; denn sie waren Fischer.
19 Und er sprach zu ihnen: Folgt mir nach; ich will euch zu Menschenfischern machen!
20 Sogleich verließen sie ihre Netze und folgten ihm nach.
21 Und als er von dort weiterging, sah er zwei andere Brüder, Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und Johannes, seinen Bruder, im Boot mit ihrem Vater Zebedäus, wie sie ihre Netze flickten. Und er rief sie.
22 Sogleich verließen sie das Boot und ihren Vater und folgten ihm nach.
 
Amos 3,8:
8 Der Löwe brüllt, wer sollte sich nicht fürchten? Gott der HERR redet, wer sollte nicht Prophet werden?
 
Jesaja 43,19-21:
19 Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr es denn nicht? Ich mache einen Weg in der Wüste und Wasserströme in der Einöde.
20 Das Wild des Feldes preist mich, die Schakale und Strauße; denn ich will in der Wüste Wasser und in der Einöde Ströme geben, zu tränken mein Volk, meine Auserwählten; 21 das Volk, das ich mir bereitet habe, soll meinen Ruhm verkündigen.
 
Römer 12,2:
2 Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene
 
Offenbarung 10,1-3:
1 Und ich sah einen andern starken Engel vom Himmel herabkommen, mit einer Wolke bekleidet, und der Regenbogen auf seinem Haupt und sein Antlitz wie die Sonne und seine Füße wie Feuersäulen.
2 Und er hatte in seiner Hand ein Büchlein, das war aufgetan. Und er setzte seinen rechten Fuß auf das Meer und den linken auf die Erde, 3 und er schrie mit großer Stimme, wie ein Löwe brüllt. Und als er schrie, erhoben die sieben Donner ihre Stimme.
 
Matthäus 4,15-16:
15 „Das Land Sebulon und das Land Naphtali, das Land am Meer, das Land jenseits des Jordans, das heidnische Galiläa, 16 das Volk, das in Finsternis saß, hat ein großes Licht gesehen; und denen, die saßen am Ort und im Schatten des Todes, ist ein Licht aufgegangen.“
 
Psalm 149,5-9:
5 Die Heiligen sollen fröhlich sein und preisen und rühmen auf ihren Lagern.
6 Ihr Mund soll Gott erheben; sie sollen scharfe Schwerter in ihren Händen halten, 7 dass sie Vergeltung üben unter den Heiden, Strafe unter den Völkern, 8 ihre Könige zu binden mit Ketten und ihre Edlen mit eisernen Fesseln, 9 dass sie an ihnen vollziehen das Gericht, wie geschrieben ist. Solche Ehre werden alle seine Heiligen haben. Halleluja!
 
Hebräer 4,12:
12 Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm