PROPHEZEIT AM 11. JUNI 2020 | 19. SIWAN 5780, NAJOTH BERLIN - SPANDAU
 
Es scheint als würdest du dich gerade in einem ganz normalen Alltagsablauf auf deinem Weg mit Christus Jesus voranbewegen; doch plötzlich eröffnet sich dir ein Zugangsweg in die Phase des Übergangs, auf den du gelangst!
Während du diesen Weg im Glauben beschreitest, kommst du in Berührung mit einer bestimmten Art von Stimme, die dem Wiehern eines Pferdes gleichkommt!
Es ist der Klang, der vom Thron Gottes mit Blitzen einhergeht, um dich mit Stärke und Zuversicht zu füllen (vgl. Offenbarung 4,5)!
Da ist die Gegenwart von Engeln, die in einem neuen übernatürlichen Bereich auf dich warten, um mit dir zusammenzuarbeiten, so dass du in deinem geistlichen Wandel beschleunigt wirst, spricht der Geist des Propheten!
Weil du dich entschieden hast, deinen Weg im Glauben fortzusetzen, gelangst du in einen höheren übernatürlichen Bereich, der mir der Königreichsregierung des HERRN einhergeht!
Es ist der Ort, wo du im Geist auf neue Weise genährt und versorgt wirst, um die Tiefen und Höhen Gottes zu verstehen (vgl. Offenbarung 4,1-3 i.V.m. Johannes 6,9-11; Hesekiel 3,1-3; Offenbarung 10,9-11)!
Fürchte dich nicht auf diesem Weg!
Dort, wo du erkennst, dass du an „Substanz“ verlierst, dient es als ein Zeichen dafür, dass der HERR dabei ist, Seine Gegenwart in deinem Leben zunehmen zu lassen!
Du wechselst aus dem Bereich des „Dieners“ in den Bereich des Sohnes Gottes, spricht der Geist des Propheten (vgl. Johannes 3,30)!
Aufgrund der Begegnung mit der Gegenwart von Jesus Christus als das Wort Gottes beginnst du deinen Geistbereich zu erneuern (vgl. Offenbarung 19,13 i.V.m. Epheser 4,23), indem du das Vergangene loslässt und eine neue Qualität des Wortes Gottes durch die Hand des Vaters und des Sohnes in deinem Leben empfängst!
Das hat zum Ergebnis, dass du dich in Christus Jesus in einer neuen Dimension des Himmels bewegst und von dort aus regierst (vgl. Epheser 2,4-7)!“
 
Bibelstellen zu dem prophetischen Reden
 
Offenbarung 4,5:
5 Und von dem Thron gingen aus Blitze, Stimmen und Donner; und sieben Fackeln mit Feuer brannten vor dem Thron, das sind die sieben Geister Gottes.
 
Offenbarung 4,1-3:
1 Danach sah ich, und siehe, eine Tür war aufgetan im Himmel, und die erste Stimme, die ich mit mir hatte reden hören wie eine Posaune, die sprach: Steig herauf, ich will dir zeigen, was nach diesem geschehen soll.
2 Alsbald wurde ich vom Geist ergriffen. Und siehe, ein Thron stand im Himmel und auf dem Thron saß einer.
3 Und der da saß, war anzusehen wie der Stein Jaspis und Sarder; und ein Regenbogen war um den Thron, anzusehen wie ein Smaragd.
 
Johannes 6,9-11:
9 Es ist ein Kind hier, das hat fünf Gerstenbrote und zwei Fische; aber was ist das für so viele?
10 Jesus aber sprach: Lasst die Leute sich lagern. Es war aber viel Gras an dem Ort. Da lagerten sich etwa fünftausend Männer.
11 Jesus aber nahm die Brote, dankte und gab sie denen, die sich gelagert hatten; desgleichen auch von den Fischen, soviel sie wollten.
 
Hesekiel 3,1-3:
1 Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, iss, was du vor dir hast! Iss diese Schriftrolle und geh hin und rede zum Hause Israel!
2 Da tat ich meinen Mund auf und er gab mir die Rolle zu essen 3 und sprach zu mir: Du Menschenkind, du musst diese Schriftrolle, die ich dir gebe, in dich hineinessen und deinen Leib damit füllen. Da aß ich sie und sie war in meinem Munde so süß wie Honig.
 
Offenbarung 10,9-11:
9 Und ich ging hin zu dem Engel und sprach zu ihm: Gib mir das Büchlein! Und er sprach zu mir: Nimm und verschling es! Und es wird dir bitter im Magen sein, aber in deinem Mund wird es süß sein wie Honig.
10 Und ich nahm das Büchlein aus der Hand des Engels und verschlang es. Und es war süß in meinem Mund wie Honig, und als ich es gegessen hatte, war es mir bitter im Magen.
11 Und mir wurde gesagt: Du musst abermals weissagen von Völkern und Nationen und Sprachen und vielen Königen.
 
Johannes 3,30:
30 Er (Anm.: Jesus Christus) muss wachsen, ich (Anm.: Johannes der Täufer) aber muss abnehmen.
 
Offenbarung 19,13:
13 Und er war angetan mit einem Gewand, das mit Blut getränkt war, und sein Name ist: Das Wort Gottes.
 
Epheser 4,23:
23 Erneuert euch aber in eurem Geist und Sinn …
 
Epheser 2,4-7:
4 Aber Gott, der reich ist an Barmherzigkeit, hat in seiner großen Liebe, mit der er uns geliebt hat, 5 auch uns, die wir tot waren in den Sünden, mit Christus lebendig gemacht – aus Gnade seid ihr selig geworden –; 6 und er hat uns mit auferweckt und mit eingesetzt im Himmel in Christus Jesus, 7 damit er in den kommenden Zeiten erzeige den überschwänglichen Reichtum seiner Gnade durch seine Güte gegen uns in Christus Jesus.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

Ich empfinde tief in meinem Herzen, dass wir als Volk Gottes in eine neue Ära der Herrlichkeit Gottes eingetreten sind, die die Herrlichkeit des Vaters bedeutet.
 
Es ist die Herrlichkeit des Vaters in Christus Jesus seinem Sohn, die uns auf einer neuen Ebene der Regierungsautorität sowie Verwaltung der Offenbarung des Thronraums Gottes wandeln lässt.
Dies ist eng verbunden mit einem neuen Leben im übernatürlichen Bereich, das gegründet ist in der Intimität mit dem dreieinigen Gott (vgl. Römer 6,4).
 
Römer 6,4:
4 So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, auch wir in einem neuen Leben wandeln.
 
Das Leben in diesem übernatürlichen Bereich von Regierung und der Herrlichkeit des Vaters steht im Zusammenhang mit dem Opfer der Selbstlosigkeit und wahrhaftiger Liebe ihm gegenüber.
 
Daraus resultiert eine neue gewichtige Ernte der Herrlichkeit, die mit Vielfalt einhergeht (vgl. Johannes 12,27-29 i.V.m. Johannes 12,24).
 
Johannes 12,27-29:
27 Jetzt ist meine Seele betrübt. Und was soll ich sagen? Vater, hilf mir aus dieser Stunde? Doch darum bin ich in diese Stunde gekommen.
28 Vater, verherrliche deinen Namen! Da kam eine Stimme vom Himmel: Ich habe ihn verherrlicht und will ihn abermals verherrlichen.
29 Da sprach das Volk, das dabeistand und zuhörte: Es hat gedonnert. Die andern sprachen: Ein Engel hat mit ihm geredet.
 
Johannes 12,24:
24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht.
 
Unsere hohe Berufung als Liebhaber des Vaters in Christus Jesus ist es, wie Christus opferbereit als Weizenkörner hervorzutreten, die alles daran setzen, um die Regierung des Vaters zu demonstrieren und die „Norm“ seines Königreiches auf der Erde zu lehren.
 
Die Herrlichkeit des Vaters und der hohe Offenbarungsbereich
 
Die Herrlichkeit des Vaters sowie seine Verherrlichung geht mit hoher prophetischer Offenbarung einher, die für die Menschen die nicht bereit sind den Preis zu bezahlen und sich somit nicht nahe am Herzen Gottes befinden als Rätsel oder auch Gleichnis wahrgenommen wird, obwohl der Vater deutlich spricht. Gemäß unserer Intensität der Beziehung zum Vater wird die jeweilige Offenbarung wahrgenommen werden (vgl. Matthäus 13,10-13 i.V.m. Johannes 12,28-29; Daniel 10,7).
 
Matthäus 13,10-13:
10 Und die Jünger traten zu ihm und sprachen: Warum redest du zu ihnen in Gleichnissen?
11 Er antwortete und sprach zu ihnen: Euch ist es gegeben, die Geheimnisse des Himmelreichs zu verstehen, diesen aber ist es nicht gegeben.
12 Denn wer da hat, dem wird gegeben, dass er die Fülle habe; wer aber nicht hat, dem wird auch das genommen, was er hat.
13 Darum rede ich zu ihnen in Gleichnissen. Denn mit sehenden Augen sehen sie nicht und mit hörenden Ohren hören sie nicht; und sie verstehen es nicht.
 
Johannes 12,28-29:
28 Vater, verherrliche deinen Namen! Da kam eine Stimme vom Himmel: Ich habe ihn verherrlicht und will ihn abermals verherrlichen.
29 Da sprach das Volk, das dabeistand und zuhörte: Es hat gedonnert. Die andern sprachen: Ein Engel hat mit ihm geredet.
 
Daniel 10,7:
7 Aber ich, Daniel, sah dies Gesicht allein, und die Männer, die bei mir waren, sahen es nicht; doch fiel ein großer Schrecken auf sie, sodass sie flohen und sich verkrochen.
 
Wir befinden uns als Volk Gottes in der Zeit des „Unterschieds“, in der vermehrter erkennbar wird, wer dem Vater wirklich dient und wer ihm nicht dient (vgl. Maleachi 3,18).
 
Maleachi 3,18:
18 Ihr werdet am Ende doch sehen, was für ein Unterschied ist zwischen dem Gerechten und dem Gottlosen, zwischen dem, der Gott dient, und dem, der ihm nicht dient.
 
Dieser Unterschied wird durch die Kraft der offenbarenden Wahrheit des Wortes Gottes und die Unterweisung sowie Führung des Heiligen Geistes ersichtlich, so dass das Leben der Gläubigen, die sich in der Sohnschaft Christi bewegen wie Stecken und Stäbe vor den Augen der Menschen erscheint, mit dem Ziel Kurskorrektur zu bringen.
 
Jeder Gläubige, der sich dieser offenbarenden Wahrheit fügt und sie annimmt, tritt in einen neuen Bereich des Trostes Gottes (Anm.: Zuspruch, Führung) ein (vgl. Psalm 23,4 i.V.m. Johannes 16,7b.13).
 
Psalm 23,4:
4 Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.
 
Johannes 16,7b.13:
… 7b Denn wenn ich nicht weggehe, kommt der Tröster nicht zu euch. Wenn ich aber gehe, will ich ihn zu euch senden. …
13 Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.
 
Der o.g. „Unterschied“ wird eine deutliche Grenzlinie sein, die zwischen einem „Seelenchrist“ und einem „Geistchrist“ trennt. Diesbezüglich erhielt ich das Wort aus Hesekiel 10,6-8 i.V.m. 1.Korinther 15,45 und Galater 3,27, die uns dazu aufrufen mit Christus Jesus in Gerechtigkeit bekleidet zu sein und als Christ im Geist zu leben.
 
Hesekiel 10,6-8:
6 Und als er dem Mann in dem Kleid von Leinwand geboten hatte: Nimm von dem Feuer zwischen dem Räderwerk zwischen den Cherubim, ging dieser hinein und trat neben das Rad.
7 Und der Cherub streckte seine Hand aus der Mitte der Cherubim hin zum Feuer, das zwischen den Cherubim war, nahm davon und gab es dem Mann in dem Kleid von Leinwand in die Hände; der empfing es und ging hinaus.
8 Und es erschien an den Cherubim etwas wie eines Menschen Hand unter ihren Flügeln.
 
1.Korinther 15,45:
45 Wie geschrieben steht: Der erste Mensch, Adam, „wurde zu einem lebendigen Wesen (Anm.: lebendigen Seele)“ (vgl. 1.Mose 2,7), und der letzte Adam zum Geist, der lebendig macht.
 
Galater 3,27:
27 Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angezogen.
 
Der „Mann“ im Leinengewand und das verzehrende Feuer
 
Der in Hesekiel 10,6-8 erwähnte Mann im Gewand von Leinen ist ein Aufruf für uns als Gläubige in der Sohnschaft Christi in Gerechtigkeit und Reinheit voranzugehen, um die Ernte der Herrlichkeit des Vaters für diese und die kommende Zeit mit offenen Händen in Empfang zu nehmen.
Hierbei handelt es sich um das verzehrende Element des Wesens Gottes, bei dem es sich um ein verzehrendes Feuer handelt (vgl. 5.Mose 4,24 i.V.m. Hebräer 12,29)
 
5.Mose 4,24:
24 Denn der HERR, dein Gott, ist ein verzehrendes Feuer und ein eifernder Gott.
 
Hebräer 12,29:
… 29 denn unser Gott ist ein verzehrendes Feuer.
 
Diese feurige Herrlichkeit des inneren Wesens Gottes geht einher mit der Bewegung seiner Herrlichkeit, die ein hohes Maß von „elektrischer Ladung“ trägt, die zuckenden Blitzen gleichkommt.
 
Weiterhin geht die feurige Präsenz des Wesens Gottes einher mit seiner Herrlichkeit und der Bewegung seiner Regierungsherrschaft, so wie wir sie so noch nicht zuvor auf Erden erlebt haben (vgl. Hesekiel 10,6).
 
Hesekiel 10,6:
6 Und als er dem Mann in dem Kleid von Leinwand geboten hatte: Nimm von dem Feuer zwischen dem Räderwerk zwischen den Cherubim, ging dieser hinein und trat neben das Rad.
 
Das hat zur Folge, dass sich die Lebendigkeit und Auferstehungskraft des Sohnes Gottes im geheiligten Leib Jesu auf Erden intensiviert, so dass eine kühne Empfangsbereitschaft entsteht, die aus der Hand Gottes sein feuriges Wesen in Empfang nimmt, um das Königreich Gottes im Element des verzehrenden Feuers auf Erden weiter auszudehnen (vgl. Johannes 11,25 i.V.m. Hesekiel 10,7-8).
 
Johannes 11,25:
25 Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; …
 
Hesekiel 10,7-8:
7 Und der Cherub streckte seine Hand aus der Mitte der Cherubim hin zum Feuer, das zwischen den Cherubim war, nahm davon und gab es dem Mann in dem Kleid von Leinwand in die Hände; der empfing es und ging hinaus.
8 Und es erschien an den Cherubim etwas wie eines Menschen Hand unter ihren Flügeln.
 
Damit es zur Überreichung dieses heiligen Feuers kommen kann, wird der HERR die einsatzbereiten Amtsträger des fünffältigen Dienstes (vgl. Epheser 4,11) in einen neuen und höheren Offenbarungsbereich seiner Herrlichkeit heben, damit sie in der Lage sind, das verzehrende Feuer aus der Thronraumgegenwart Gottes als einheitliche Hand zu empfangen, um es in die Hände des Leibes Jesu auf Erden zu übertragen.
 
Hierbei kommt es zu einer Umwandlung innerhalb der Beziehungsebene der Braut Jesu, die zur Folge hat, dass sie sich von einer zweidimensionalen Struktur (Anm.: Freundin, Schwester) in die dreidimensionale Struktur (Anm.: Taube) verwandelt, die das geisterfüllte Leben in Übereinstimmung mit dem Heiligen Geist beinhaltet. Das wird anhand der Bibelstelle aus Hohelied 5,1a.2 deutlich.
 
Hohelied 5,1a.2:
1a Ich bin gekommen, meine Schwester, liebe Braut, in meinen Garten. …
2 Ich schlief, aber mein Herz war wach. Da ist die Stimme meines Freundes, der anklopft: „Tu mir auf, liebe Freundin, meine Schwester, meine Taube, meine Reine! Denn mein Haupt ist voll Tau und meine Locken voll Nachttropfen.“
 
Die Umwandlung der Beziehungsebene
 
Diese Umwandlung der Beziehungsebene und uneingeschränkte Hingabe gegenüber dem Heiligen Geist hat eine Zunahme der Ernte der Herrlichkeit Gottes zur Folge. Der Heilige Geist führt uns als Braut Jesu in eine neue Dimension von geistlicher Ernte, die sich im natürlichen Bereich widerspiegeln wird.
 
Hierbei ist es wichtig, dass wir uns bedingungslos auf dem Feld unseres Bräutigams Jesus Christus aufhalten und bereit sind, unsere vom Vater zugeteilte Ernte der Herrlichkeit mit einem demütigen Herzen zu sammeln, um kurz darauf von „der Anhöhe“ seiner Herrlichkeit zu empfangen. Es verhält sich ähnlich wie bei Ruth, die auf Anweisung ihrer Schwiegermutter Naomi auf das Feld von Boas trat und in den Genuss der Ernte kam (vgl. Ruth 2,17 i.V.m Ruth 3,15).
 
Ruth 2,17:
17 So las sie bis zum Abend auf dem Felde und klopfte die Ähren aus, die sie aufgelesen hatte, und es war ungefähr ein Scheffel Gerste (Anm.: ungefähr 17 kg).
 
Ruth 3,15:
15 Und er sprach: Nimm das Tuch, das du umhast, und halt es auf. Und sie hielt es hin. Und er maß sechs Maß Gerste (Anm.: ungefähr 25-33 kg) hinein und lud ihr es auf. Und er ging in die Stadt.
 
Dieses Gewicht der Ernte Ruths ist ein Hinweis auf das Gewicht der Herrlichkeit Gottes, die mit einem prophetischen Erbe im Zusammenhang steht und zu viel Freisetzung führt.
 
=> Der Begriff „Herrlichkeit“ umfasst die wahrnehmbare Gegenwart, zusammenarbeitende Kraft und den Glanz Gottes, der sich manifestiert durch seine Erscheinung. Es ist die Gegenwart des Vaters des Sohnes oder des Heiligen Geistes.
Die Herrlichkeit war mehr als eine glänzende Erscheinung. Sie beinhaltet auch ein Zeugnis von der Gunst und Gnade des HERRN. Sie ist ein Zeichen seiner Ehre sowie die Entgegennahme der Opfer des Lobpreises seines anbetenden Volkes.
Das hebräische Wort für Herrlichkeit ist „kābôd“ oder „kavod“. Wörtlich ist „kābôd“ das „Gewichtige, Lastende, Respektable“.
Das griechische Wort ist „doxa“, von dem wir den Begriff „Doxologie“ (Anm.: Verherrlichung Gottes) erhalten haben.
Herrlichkeit beinhaltet in Bezug auf seinen Schein, Ehre, Ansehen, Kraft und Segen. Bezüglich aller Definitionen von Herrlichkeit, ist ihr Ziel jemanden im geistlichen Bereich zu einer wichtigen Person „mit Gewicht“ zu machen bzw. zu etablieren.
Die Gegenwart Gottes bringt automatisch eine Zunahme in jedem Bereich, weil irdischer Reichtum und Wohlstand ihren Sitz in der geistlichen Welt haben.
Die Herrlichkeit ist ein automatischer Aufbewahrungsort der Salbung. <= (Der in „=>“ gesetzte Text beruht auf einer Erklärung zu dem Wort „Herrlichkeit“ aus dem „Prophet`s Dictionary„ von Paula A. Price, Ph. D.; Seite 237).
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

Wenn wir vom Heiligen Geist als Volk Gottes in einen neuen geistlichen Bereich von Raum und Zeit in Christus Jesus geführt werden und dieser einer grünen Weide gleichkommt, steht diese mit der Zunahme von geistlichem Regierungsverständnis in Verbindung (vgl. Johannes 10,9 i.V.m. Offenbarung 4,2-3).
 
Johannes 10,9:
9 Ich (Anm.: Jesus Christus) bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.
 
Offenbarung 4,2-3:
2 Alsbald wurde ich vom Geist ergriffen. Und siehe, ein Thron stand im Himmel und auf dem Thron saß einer.
3 Und der da saß, war anzusehen wie der Stein Jaspis und Sarder; und ein Regenbogen war um den Thron, anzusehen wie ein Smaragd (Anm.: grün).
 
Es ist deshalb für uns sehr wichtig, dass wir dort, wo wir in der Gegenwart scheinbarem Verlust gegenüberstehen, uns entscheiden in unsere gute Zukunft einzutreten.
 
Um in diese gute Zukunft eintreten zu können, welche das Eintreten in unsere Verheißung beinhaltet, ist es von Bedeutung, dass wir dort, wo wir mit bitteren (Anm.: herausfordernden) Umständen konfrontiert sind nach der Gnade bzw. Gunst Gottes Ausschau halten, um uns darin zu bewegen. Diese Gnade geht einher mit der prophetischen Salbung, die eine erleuchtete Sicht von den Dingen der Zukunft beinhaltet.
 
Ein solches Vorgehen ähnelt dem Kontext von Jesus Christus als er am Kreuz hing und in diesem Umstand nur von verschiedenen „Maria-Persönlichkeiten“ (Anm.: Der Vorname „Maria“ bedeutet „Bitterkeit“) sowie von seinem Jünger Johannes (Anm.: bedeutet JAHWE ist gnädig.“) begleitet wurde (vgl. Johannes 19,25-27).
 
Johannes 19,25-27:
25 Es standen aber bei dem Kreuz Jesu seine Mutter und seiner Mutter Schwester, Maria, die Frau des Klopas, und Maria von Magdala.
26 Als nun Jesus seine Mutter sah und bei ihr den Jünger, den er lieb hatte, spricht er zu seiner Mutter: Frau, siehe, das ist dein Sohn!
27 Danach spricht er zu dem Jünger: Siehe, das ist deine Mutter! Und von der Stunde an nahm sie der Jünger zu sich.
 
Das Auffüllen von prophetischer „Leere“
 
Anhand dieser Begebenheit wird deutlich, dass unser großer Hirte Jesus Christus niemals einen leeren Platz bzw. prophetische/geistliche Leere hinterlässt, sondern sich in Treue dafür einsetzt, dass dieser Platz mit der richtigen Person bzw. Offenbarung gefüllt wird.
 
Der Begriff „prophetische Leere“ kann ein Hinweis auf nicht ordnungsgemäße funktionierende oder unzureichende prophetische Abdeckung bzw. Schutzbeziehung sein, wo es an einer offiziellen kompetenten prophetischen Führung und somit am prophetischen Wort mangelt. Darüber hinaus kann eine sogenannte geistliche Leere entstehen, wenn Bereiche von dämonischen Mächten gereinigt und diese nicht mit geistlicher Offenbarung bzw. der Gegenwart des Heiligen Geistes gefüllt wurden (vgl. Matthäus 12,43-45).
 
Matthäus 12,43-45:
43 Wenn der unreine Geist von einem Menschen ausgefahren ist, so durchstreift er dürre Stätten, sucht Ruhe und findet sie nicht.
44 Dann spricht er: Ich will wieder zurückkehren in mein Haus, aus dem ich fortgegangen bin. Und wenn er kommt, so findet er es leer, gekehrt und geschmückt.
45 Dann geht er hin und nimmt mit sich sieben andre Geister, die böser sind als er selbst; und wenn sie hineinkommen, wohnen sie darin; und es wird mit diesem Menschen hernach ärger, als es vorher war. So wird es auch diesem bösen Geschlecht ergehen.
 
Es ist unabdingbar, darauf zu achten, dass das prophetische Wort vorhanden und jederzeit gegenwärtig ist, so wie es 2.Petrus 1,19 offenbart.
 
2.Petrus 1,19:
19 Umso fester haben wir das prophetische Wort, und ihr tut gut daran, dass ihr darauf achtet als auf ein Licht, das da scheint an einem dunklen (Anm.: dreckigen) Ort, bis der Tag anbreche und der Morgenstern aufgehe in euren Herzen.
 
Fokusänderung und die Flügels des Adlers
 
Betrachten wir in Bezug auf die Situation von Jesus Christus am Kreuz die verschiedenen „Maria-Persönlichkeiten“ als die Gemeinde Jesu in ihren verschiedenen Zeitphasen (Anm.: Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft) und Johannes als das erforderliche Potential der prophetischen Führung in der Sohnschaft Gottes, wird hieraus deutlich, dass wir als Gemeinde Jesu die Bereitschaft haben sollten, unseren Fokus zu verändern, wenn dies dem Willen Gottes entspricht.
 
Hierbei geht es darum, sich im Auftrag Jesu vom Kreuz in den Bereich der prophetischen Offenbarung sowie unter die prophetische Salbung zu begeben, die mit der Gunst und Führung Gottes einhergeht.
 
Man kann die prophetische Salbung bzw. den Salbungsmantel von kompetenten Propheten/ Prophetinnen als „Adlerflügel“ bezeichnen, die den Schutz Gottes und dessen Führung in die wahre Freiheit der Söhne Gottes bedeutet als auch hervorbringt (vgl. 2.Mose 19,4; 5.Mose 32,11; Psalm 91,4 i.V.m. Römer 8,21).
 
2.Mose 19,4:
4 Ihr habt gesehen, was ich mit den Ägyptern getan habe und wie ich euch getragen habe auf Adlerflügeln und euch zu mir gebracht.
 
5.Mose 32,11:
11 Wie ein Adler ausführt seine Jungen und über ihnen schwebt, so breitete er seine Fittiche aus und nahm ihn und trug ihn auf seinen Flügeln.
 
Psalm 91,4:
4 Er wird dich mit seinen Fittichen decken, und Zuflucht wirst du haben unter seinen Flügeln. Seine Wahrheit ist Schirm und Schild, …
 
Römer 8,21:
… 21 denn auch die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der Vergänglichkeit zu der herrlichen Freiheit der Kinder (Anm.: Söhne) Gottes.
 
Das Flügelpaar des großen Adlers, sowie in Offenbarung 12,14 erwähnt, kann ein Hinweis auf die kooperative Salbung der Propheten innerhalb der messianischen Braut/Gemeinde sein, die die messianische Gemeinde in einen höheren geistlichen Bereich trägt, der unabhängig von dem Aufenthaltsort der Schlange besteht (vgl. Offenbarung 12,14-16).
 
Offenbarung 12,14-16:
14 Und es wurden der Frau gegeben die zwei Flügel des großen Adlers, dass sie in die Wüste flöge an ihren Ort, wo sie ernährt werden sollte eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit fern von dem Angesicht der Schlange.
15 Und die Schlange stieß aus ihrem Rachen Wasser aus wie einen Strom hinter der Frau her, um sie zu ersäufen.
16 Aber die Erde half der Frau und tat ihren Mund auf und verschlang den Strom, den der Drache ausstieß aus seinem Rachen.
 
Es ist diese prophetische Offenbarungskraft Gottes, die mit der Verantwortung gegenüber der Gemeinde verbunden ist, um sie in die Offenbarung des HERRN für diese und die kommende Zeit hineinzuführen, damit sie befähigt ist mit Offenbarungskraft in Christus Jesus auf der Erde zu regieren (vgl. Kolosser 3,1-3).
 
Kolosser 3,1-3:
1 Seid ihr nun mit Christus auferstanden, so sucht, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes.
2 Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist.
3 Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott.
 
Unter „die Flügel des großen Adlers“ zu kommen, kann unter anderem den Eintritt unter prophetische Mentorenschaft umfassen.
 
Jesus sprach von dieser Wichtigkeit, indem er zu seiner Zeit als Mensch auf der Erde lebte und auf die Hauptstadt Israels blickte sowie dazu aufrief, unter seine versorgende Mentorenschaft/Führung zu kommen. In exakt diesem Zusammenhang nahm er Bezug auf die Bedeutung der Propheten (vgl. Matthäus 23,37).
 
Matthäus 23,37:
37 Jerusalem, Jerusalem, die du tötest die Propheten und steinigst, die zu dir gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne ihre Küken versammelt unter ihre Flügel; und ihr habt nicht gewollt!
 
Prophetische Mentorenschaft und Flügel
 
Prophetische Mentorenschaft bedeutet Verantwortung im Bereich von Offenbarung zu übernehmen, um sie ordnungsgemäß in der Gemeinde Jesu zu administrieren und Gläubige darin zu führen und heranzubilden.
 
Dies beinhaltet unter anderem die geistgeführte Ausbildung derer, die mit einem aufrichtigen Herzen danach verlangen, tiefer in den Bereich von Offenbarung hineinzukommen.
 
Es ist entscheidend, dass ein Gläubiger, der danach verlangt, Offenbarungsbereiche tiefer zu verstehen, einen kompetente(n) Propheten/in oder prophetische Gemeinschaft suchen sollte, um sich in die prophetische Gegenwart zu begeben und darin unterwiesen zu werden.
 
Hierzu gehört für beide Seiten, dass lange Gespräche geführt, Fragen angehört und beantwortet sowie andere Notwendigkeiten der Begleitung, Übung und des Trainings gegeben werden. Ein Lehrplan und strukturiertes Vorgehen kann diesbezüglich hilfreich sein sowie ausgewähltes Lehrmaterial sowie gute Bücher, die sich mit prophetischer/offenbarender Thematik beschäftigen.
 
Protokoll: Unter den Flügel des Mentors kommen
 
Unter den schützenden Flügel eines Propheten zu kommen, kann am Anfang herausfordernd sein und aufgrund der Ungewissheit, was damit verbunden ist, wird es manches Mal von Unsicherheiten begleitet. Sobald man sich entschieden hat sich unter den Offenbarungsmantel von Propheten zu begeben, kommt man daher zu dem Ergebnis, dass es mit Herausforderung und Demut einhergeht.
 
Um effiziente prophetische Führung zu garantieren, ist eine Bekanntmachung von vorhandenen Richtlinien des jeweiligen prophetischen Dienstes gegenüber dem „Schüler/Jünger“ ratsam.
 
=> Um aus einer prophetischen Mentorenschaft das Beste zu erhalten, sollten folgende Dinge beachtet werden:
 
  • Wahrhaftigkeit in den Motiven, Taten, Reaktionen, Verletzungen und Schutzhaltungen
  • eigene Motive hinterfragen und sich selbst wahrhaftig zeigen, besonders bezüglich dem Umgang mit verantwortlicher Mentorenschaft und ihren Aufgaben
  • Entdeckung von Ängsten, Zweifel, Ärger und Ablehnung, teilweise auch wenn sie gegenüber Personen in Autorität auftreten oder aus Erfahrungen der Vergangenheit resultieren
  • sich die Frage zu stellen, worin selbstbezogene Motive liegen, oder wenn man ein wahres Problem in einem Bereich identifiziert, danach zu suchen, wie man es sofort beheben kann
Diese Fragen sollte man sich entsprechend stellen:
 
  • Ist man wirklich daran interessiert fruchtbringend in Christus zu sein? Was würde man dafür opfern? Wird es Stolz, das Ego und die eigene Unabhängigkeit sein?
  • Was erwartet man vom (zukünftigen) Dienst zu bekommen und was ist man bereit dafür zu geben? Inwieweit waren/sind die eigenen Vorstellungen realistisch?
  • Wenn man sein Wort zu einem Mentoring gegeben hat, hat man vor auszusteigen, wenn es „fordernd“ wird oder bringt man zu Ende, wofür der HERR einen gerufen hat? <= (Anm.: Der in „=>“ gesetzte Text beruht auf einem Teilauszug aus dem Buch „Church Prophets“ von Paula A. Price D.Min., Ph.D., Seite 178-179)
Demnach gilt es zu überlegen, inwieweit man sich der Schulung und einer Mentorenschaft im prophetischen Kontext hingeben möchte, um sich in der Zunahme übernatürlicher Offenbarung und Strategiebildung in der Endzeit durch den Geist Gottes zu bewegen.
 
Es gilt dabei, sich nicht mehr länger wie ein Zuschauer auf einer Tribüne anzusehen, sondern herunter zu gehen und geschult zu sein, seinen Platz im Königreich Gottes aktiv einzunehmen.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm