Vor einiger Zeit erhielt ich einen Traum, der sich in lebendigen Farben abspielte und von dem ich empfinde, dass dieser in dieser Zeit von Wichtigkeit ist.
 
Das Kunstwerk „Elliot“ und der messianische Kalender
 
Einen Tag bevor ich den Traum erhielt, sandte mir eine an Christus gläubige Künstlerin, die eine gemeinsame Freundin von meiner Frau und mir ist, ein Foto von ihrem letzten gemalten Bild auf mein Mobilfunktelefon.
Als ich das Bild betrachtete, sah ich einen Seraphim – Engel (Anm.: bedeutet „Die Verbrennenden, die Läuternden“ oder auch „Feuerdrachen“) und hörte fast zeitgleich den Namen „Elliot“ in meinem Geist. Der Name „Elliot“ ist abgleitet vom Namen des Propheten Elija und bedeutet „Gott ist JAHWE.“
 
Nachdem ich das Bild meiner Frau in der Küche zeigte, blickte ich auf den bei uns an der Küchenwand hängenden messianischen Kalender, auf dem im Vordergrund das Foto eines Kirchengebäudes mit mehreren goldenen Zwiebeltürmen abgebildet war. Auf den jeweiligen Spitzen der Zwiebeltürme befand sich ein Kreuz und im Hintergrund war die Stadt Jerusalem zu sehen.
Unter dem Bild war die Bibelstelle aus Markus 16,9 zu lesen, wo es heißt:
 
Als aber Jesus auferstanden war früh am ersten Tag der Woche, erschien er zuerst Maria von Magdala, von der er sieben böse Geister ausgetrieben hatte.“
 
Die zwei Träume
 
Nachdem meine Frau und ich an diesem Tag schlafen gingen, hatte sie in der Nacht einen Traum, in dem zweimal die o.g. Bibelstelle aus Markus 16,9 betont wurde.
 
In der selben Nacht erhielt ich, wie bereits erwähnt einen Traum, der sich zur Sommerzeit bei Sonnenuntergang abspielte. Hierbei leuchtete der Himmel aufgrund der untergehenden Sonne in zarten Orangetönen. Während ich das sah, nahm ich am Horizont wahr, wie sich eine Sturmfront kommend von Norden bildete. Sie bestand aus einer dunklen Wolkendecke, die sich horizontal in die Länge erstreckte und auf mich wie eine ans Ufer kommende Welle wirkte, bei der sich in der Mitte ein Seraphim – Engel aus der dunklen Wolkendecke formierte.
Daraufhin hörte ich zum wiederholten Mal den Namen „Elliot“.
 
Danach wechselte die Traumsequenz und ich sah eine männliche Person, die mit seinem an Christus gläubigen Freund auf einem bepflanzten Flachdach eines in die Länge gezogenen Gebäudes spazieren ging.
 
Während sich die Personen miteinander unterhielten, sah ich rechts (Anm.: Ostrichtung) von ihnen auf der Dachterrasse eines Nachbargebäudes ein aus der westlichen Welt kommendes Ehepaar in Sonnenstühlen liegen, das sich in englischer Sprache lebendig über ihren Dienst in der Gemeinde Jesu unterhielt.
Anhand des Gesagten realisierte ich, dass der Mann ein ungesundes Selbstbewusstsein hatte, das von Stolz geprägt war.
 
Dann schwenkte mein Blick auf die linke Seite zum Horizont (Anm.: westliche Richtung), wo gerade die Sonne unterging und durch deren Licht der Himmel in ein warmen Orangeton eingehüllt wurde.
Während ich nach links schaute, bemerkte ich, dass sich drei Sturmfronten am Horizont hintereinander bildeten, die sich nacheinander kraftvoll von Westen nach Osten bewegten.
Als ich die erste Sturmfront sah, realisierte ich, dass die beiden gläubigen Personen, die sich beim Spazierengehen unterhielten, sich versuchten der Sturmfront zu entziehen, was ihnen aufgrund der Geschwindigkeit des Sturms nicht gelang. In der Mitte der dunklen Wolkenformation sah ich einen Pferdekopf und dessen Nackenbereich, der eine weiß – blaue Kontur aufwies, von der elektrische Kraft (Anm.: wie Blitze) ausging. Aus den Nüstern des Pferdekopfes kam ein starkes Schnauben.
 
Danach folgten zwei weitere Sturmfronten, die genauso aussahen, wie die erste Sturmfront, die ich zuvor von Norden hatte kommen sehen, bei der sich in der Mitte ein Seraphim – Engel aus der dunklen Wolkendecke formierte, der den Namen „Elliot“ trug.
 
Nachdem die Sturmfronten über die Region, die ich sah, gezogen waren, herrschte eine friedvolle Ruhe wie nach einem Sommergewitter, wo der heruntergefallene Regen als weißer Nebel vom warmen Boden in die Luft steigt.
 
Während ich das sah, erkannte ich den einen gläubigen Mann, der sich zuvor auf dem Dach mit seinem Freund unterhielt, wie er eine ihm bekannte Nachbarin (Anm.: schien nicht gläubig) ansprach, ob sie die Sturmfronten mitbekommen hätte, was sie verneinte.
Danach endete der Traum.
 
Die vier Sturmfronten und der Geist Elijas
 
Als ich über diesen Traum sowie den Traum meiner Frau nachdachte und den HERRN diesbezüglich um Offenbarungserkenntnis bat, ließ er mich wissen, dass es sich bei den Sturmfronten um geistliche Bewegungen im Geist des Elijas handelt, die mit der Vater – und Sohnschaft verbunden sind (vgl. Maleachi 3,23-24).
 
Maleachi 3,23-24:
23 Siehe, ich will euch senden den Propheten Elija, ehe der große und schreckliche Tag des HERRN kommt.
24 Der soll das Herz der Väter bekehren zu den Söhnen und das Herz der Söhne zu ihren Vätern, auf dass ich nicht komme und das Erdreich mit dem Bann schlage.
 
Bei den vier Sturmfronten handelt es sich um:
 
  1. die Bewegung des himmlischen Vaters (Anm.: geistliche Vaterschaft),
  2. die Bewegung seines Volkes Israel (Anm.: der eine neue Mensch/die messianische Gemeinde Jesu; vgl. Epheser 2,13-18),
  3. die Bewegung des Sohnes Gottes – Jesus Christus (Anm.: geistliche Sohnschaft) und
  4. die Bewegung des Heiligen Geistes (Anm.: geistliche Fürsorge, ähnlich wie die einer Mutter).
Damit im Zusammenhang offenbarte mir der himmlische Vater, dass er die westlich geprägte Gemeinde von den Einflüssen der Dunkelheit (z.B. Religion, Stolz, …) auf ähnliche Weise befreien wird, wie er es durch seinen Sohn Jesus Christus vollzog als er auf der Erde in Fleisch und Blut lebte und den Tempel in Jerusalem von den Händlern und Geldwechslern befreite (vgl. Johannes 2,13-19).
 
Johannes 2,13-19:
13 Und das Passafest der Juden war nahe, und Jesus zog hinauf nach Jerusalem.
14 Und er fand im Tempel die Händler, die Rinder, Schafe und Tauben verkauften, und die Wechsler, die da saßen.
15 Und er machte eine Geißel aus Stricken und trieb sie alle zum Tempel hinaus samt den Schafen und Rindern und schüttete den Wechslern das Geld aus und stieß die Tische um 16 und sprach zu denen, die die Tauben verkauften: Tragt das weg und macht nicht meines Vaters Haus zum Kaufhaus!
17 Seine Jünger aber dachten daran, dass geschrieben steht (vgl. Psalm 69,10): „Der Eifer um dein Haus wird mich fressen.“
18 Da fingen die Juden an und sprachen zu ihm: Was zeigst du uns für ein Zeichen, dass du dies tun darfst?
19 Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Brecht diesen Tempel ab und in drei Tagen will ich ihn aufrichten.
 
Darüber hinaus hörte ich, wie der HERR sprach:
 
Eine Zeit hat sich dem Ende geneigt, um eine neue Zeit anzukündigen!
Ich habe Mein Haus inmitten Meines Volkes Israel durch Meinen Sohn Jesus Christus, der als König und Hohepriester zu ihnen kam, gereinigt.
Auf die gleiche Weise reinige Ich in diesem Zeitalter Meine Gemeinde durch die Gegenwart Meines auferstandenen Sohnes, der der König der Könige und Priester des Höchsten nach der Ordnung Melchisedeks ist (vgl. 1.Mose 14,18 i.V.m. Psalm 110,4; Hebräer 5,5-6).
Diese Reinigung ist eine Reinigung der geistlichen Ebene.
Jesus handelt diesmal aus Seiner Struktur als Geistmensch und fordert durch ungewöhnliche Wunder dazu auf, die Herzen zu reinigen (vgl. Offenbarung 1,12-16 i.V.m. Jakobus 4,8; 1.Petrus 4,17).“
 
Diese Erscheinungsform Jesu als der Erste und der Letzte und der Lebendige, wird dazu führen, dass er die westlich geprägte Gemeinde als Priester des Höchsten reinigt, um die Gerechtigkeit in seinem Haus wieder herzustellen.
 
Dort, wo aufgrund von Ignoranz gegenüber seinem jetzigen und kommenden Wirken Dunkelheit herrscht, wird Jesus Christus mit offenbarendem Licht antworten, was unter anderem zur Folge hat, dass sich die Wirtschaft innerhalb seines Hauses verändern wird.
 
Die Kraft der Gnade Gottes wird dazu führen, dass die Gläubigen, die sich über ihre Gaben und Ämter definieren, plötzlich zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen und die Möglichkeit erhalten Jesus Christus bei seinem Reinigungsprozess behilflich zu sein. Das macht die Aufforderung Jesu an die Taubenhändler deutlich (vgl. Johannes 2,16).
 
Das Ergebnis dessen wird sein, dass die Beziehung zum himmlischen Vater im Vordergrund steht und Finanzen nicht mehr für die eigenen Visionen und Pläne verwendet werden, sondern für die Visionen und Pläne des Vaters. Diese Umsetzung entspringt aus der wahren Beziehung mit Gott, dem Vater, die seinen Plan im Mittelpunkt hat.
 
An dieser Stelle ist festzuhalten, dass während Jesus den Tempel in Jerusalem mit dem Eifer Gottes von den unaufrichtigen Händlern und Käufern reinigte, er auf den wahren Handel/das wahre „Tauschgeschäft“ im Himmel aufmerksam machte. Dieser kann nur mit einem aufrichtigen Herzen durch die Beziehung zum himmlischen Vater vonstatten gehen. Darauf weisen die von Jesus Christus umgeworfenen Tische (Anm.: Symbol für Gemeinschaft) hin, bei denen die Tischbeine wie Zeigefinger nach oben in den Himmel zeigten und somit auf den wahrhaftigen himmlischen Handel in der Beziehung mit dem himmlischen Vater durch Jesus Christus hinweisen.
 
Das „Tauschgeschäft“ beinhaltet, die Zeit auf die Weise einzusetzen, um wahrhaftige Beziehung mit dem himmlischen Vater zu verbringen und auch Finanzen gemäß dem Willen und Plan des Vaters zu verwenden.
 
Die ungewöhnliche Erscheinungsform von Jesus Christus
 
Jesus Christus erscheint auf ungewöhnliche Weise und wird sich mit der jeweiligen Region des Landes, in die er eintritt verbinden, so dass er sich in der Facette gemäß des geistlichen von Gott zugeteilten Erbes der Region offenbart.
Melchisedek war der König der Gerechtigkeit und wurde durch die Stadt „Salem“ als Friedefürst erkennbar.
 
Fazit
 
Die Bewegung bzw. der Eintritt von Jesus Christus als König der Gerechtigkeit und Priester des höchsten Gottes in die westlich geprägte Gemeinde wird mit einer frischen Salbung einhergehen, die von Führungsengeln/Winden getragen wird und ungewöhnliche Wunder zur Folge hat, die herausfordern (vgl. Matthäus 21,1-2.4-5).
 
Matthäus 21,1-2.4-5:
1 Als sie nun in die Nähe von Jerusalem kamen, nach Betfage an den Ölberg, sandte Jesus zwei Jünger voraus 2 und sprach zu ihnen: Geht hin in das Dorf, das vor euch liegt, und gleich werdet ihr eine Eselin angebunden finden und ein Füllen bei ihr; bindet sie los und führt sie zu mir! …
4 Das geschah aber, damit erfüllt würde, was gesagt ist durch den Propheten, der da spricht (vgl. Sacharja 9,9): 5 „Sagt der Tochter Zion: Siehe, dein König kommt zu dir sanftmütig und reitet auf einem Esel und auf einem Füllen, dem Jungen eines Lasttiers.“
 
Das Ergebnis dieser Reinigung wird sein, dass die Gemeinde Jesu weltweit als der eine neue Mensch – messianische Gemeinde aufsteigt und in seinem Triumph und seiner Auferstehungskraft für dieses Zeitalter wandelt.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

Der Aufruf, Gottes Angesicht zu suchen
 
David spricht in Psalm 27,8 von dem Appell seines Herzens, das Angesicht Gottes zu suchen.
 
Psalm 27,8 (Rev. Elberfelder):
8 Mein Herz erinnert dich: „Suchet mein Angesicht!“ – Dein Angesicht, HERR, suche ich.
 
Die Suche nach dem Angesicht des HERRN mit dem Ziel, ihn zu finden, ist mit einem reinen bzw. aufrichtigen Herzen verbunden.
 
Weiterhin kommt hierbei dem Leben in der Heiligung eine besondere Bedeutung zu, weil es ohne Heiligung nicht möglich ist, den HERRN zu sehen (vgl. Matthäus 5,8; Matthäus 7,7; Hebräer 12,14)
 
Matthäus 5,8:
8 Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.
 
Matthäus 7,7:
7 Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.
 
Hebräer 12,14:
14 Jagt dem Frieden nach mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den HERRN sehen wird, …
 
Das Leben in der Heiligung
 
Das Leben in der Heiligung bedeutet, dass jeder einzelne Gläubige in Jesus Christus seine Seele der Ordnung des Wortes Gottes unterstellt. Hierbei handelt es sich um die Bereiche des Willens, der Emotionen und des Verstandes. Alle drei Bereiche der menschlichen Seele sollten sich der Ordnung des Wortes Gottes fügen, die sich im Geist befindet (vgl. Galater 5,16-17).
 
Galater 5,16-17:
16 Ich sage aber: Lebt im Geist, so werdet ihr die Begierden des Fleisches nicht vollbringen.
17 Denn das Fleisch begehrt auf gegen den Geist und der Geist gegen das Fleisch; die sind gegeneinander, sodass ihr nicht tut, was ihr wollt.
 
Der Begriff „Fleisch”, so wie er in Galater 5 erwähnt wird, => beschreibt das Denken, Wollen und Handeln des Menschen, das nicht von Gott und seinem Willen bestimmt wird, sondern nur vom irdischen Wesen – von der Sünde (vgl. Römer 8,1-17; Galater 5,13-6,12; Epheser 2,3; Philipper 3,3-4). Fleisch beschreibt hier im Gegensatz zu Geist den Tatbestand, dass die Sünde sich des Menschen und seiner Glieder so bemächtigt, dass sein „Fleisch” wie eine fremde Macht sein ganzes Wesen bestimmt, was mit dem Tod verbunden ist (vgl. Römer 7,5-25). <= (Teilauszug aus der CD-ROM Bibel Edition zur Lutherbibel von 1984; Worterklärungsnummer 10)
 
Das Angesicht Gottes und Erkenntnis
 
Um die Eigenschaft des Angesichtes Gottes besser zu verstehen, sollte man das hebräische Wort für „Angesicht“, „pānîm“, eingehend betrachten, was „Angesichter“ sowie „die Gegenwart einer Person, das Aussehen und Vorderseite“ bedeutet. (Anm.: Teilauszug aus der Elberfelder Studienbibel zu dem Wort „Angesicht- pānîm“ mit der Wortschlüsselnummer 6574)
 
Dieses hebräische Wort „pānîm“, steht in Pluralform, was uns deutlich macht, dass Gott Interesse daran hat, auf vielfältige Weise zu uns zu sprechen. Er hat nicht nur ein Angesicht, sondern offenbart sich in verschiedenen Charakteren.
 
Nach dem biblischen Kalender befinden wir uns in der neuen Dekade von „Pe“, die mit dem „Mund“ im Zusammenhang steht. Da der Mund zum Bereich des Gesichts zählt und in der Kommunikation eine wichtige Rolle spielt, sehe ich darin eine besondere Bedeutung.
 
Es sei anzumerken, dass das hebräische Wort für „Angesicht“ mit dem Buchstaben „Pe“ beginnt.
 
In einem prophetischen Kontext und in Verbindung mit der Dekade „Pe“ ist der Mund ein Hinweis darauf, dass der Heilige Geist uns als Volk Gottes in den Bereich der mündlichen „Ausdrucksweise von göttlicher Erkenntnis“ führt.
 
Dieses Anerkennen göttlicher Erkenntnis kann sich über die verschiedenen Facetten des „Angesichts – pānîm“ Gottes ausdrücken.
 
Die vier offenbarenden Charakteren des Angesichts Gottes sind:
 
  1. das Gesicht des Löwen => Das Gesicht des Löwen ist mit dem Geist des HERRN sowie dem Geist der Furcht des HERRN verbunden.
  2. das Gesicht des Stiers => Das Gesicht des Stiers ist verbunden mit dem Geist der Stärke.
  3. das Gesicht des Menschen => Das Gesicht des Menschen ist verbunden mit dem Geist des Verstandes und des Rates.
  4. das Gesicht des fliegenden Adlers => Das Gesicht des fliegenden Adlers steht in Verbindung mit dem Geist der Weisheit und der Erkenntnis.
Gottes Erkenntnis ist gepaart mit Verhüllung, weil diese zu den Schätzen gehört, die in Jesus Christus verborgen liegen (vgl. Kolosser 2,3).
 
Kolosser 2,3:
… 3 in welchem (Anm.: Jesus Christus) verborgen liegen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis.
 
Sprüche 25,2 erklärt, dass es Gott eine Ehre ist, eine Sache zu verbergen und es die Ehre von Königen ist, eine Sache zu erforschen.
 
Sprüche 25,2:
2 Es ist Gottes Ehre, eine Sache zu verbergen; aber der Könige Ehre ist es, eine Sache zu erforschen.
 
Um in der Stellung eines Königs in Christus agieren zu können, ist die Voraussetzung in der Kraft seines Blutes zu wandeln und in seinem Opfertod am Kreuz zu leben.
 
Das geschieht, indem man Jesus Christus als Sohn Gottes durch Glauben im eigenen Leben empfangen hat und ihm uneingeschränkt (Anm.: in Treue, mit aufrichtigem Herzen, in Demut) mit seinem Leben nachfolgt.
 
Das hat zur Folge, dass Jesus Christus durch seinen Heiligen Geist in einem wohnt und sein Blut somit das Königtum und die Priesterschaft aktiviert (vgl. Offenbarung 1,5-6).
 
Offenbarung 1,5-6:
… 5 und von Jesus Christus, welcher ist der treue Zeuge, der Erstgeborene von den Toten und Herr über die Könige auf Erden! Ihm, der uns liebt und uns erlöst hat von unsern Sünden mit seinem Blut 6 und uns zu Königen und Priestern gemacht hat vor Gott, seinem Vater, ihm sei Ehre und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.
 
Wenn wir unsere persönliche Beziehung zu Jesus Christus vertiefen und pflegen, hat das zur Folge, dass wir in ihm verstärkter den himmlischen Vater erkennen und die Art und Weise, wie er uns erscheint und kommuniziert.
 
Hierbei kann die Schriftrolle der Offenbarung unsere geistliche Kapazität im Segen erweitern, weil es darin heißt, dass der gesegnet ist, der die Worte liest, hört und die Weissagung darin bewahrt, (vgl. Offenbarung 1,3).
 
Offenbarung 1,3:
3 Selig ist, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und behalten, was darin geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe.
 
Um die Offenbarungen in dieser Schriftrolle zu verstehen, müssen wir als Grundvoraussetzung im Geist wandeln, um befähigt zu sein, geisterfüllte Lehre zu empfangen und diese zu verstehen (vgl. 1.Korinther 2,13-14).
 
1.Korinther 2,13-14:
13 Und davon reden wir auch nicht mit Worten, wie sie menschliche Weisheit lehren kann, sondern mit Worten, die der Geist lehrt, und deuten geistliche Dinge für geistliche Menschen.
14 Der natürliche Mensch aber vernimmt nichts vom Geist Gottes; es ist ihm eine Torheit und er kann es nicht erkennen; denn es muss geistlich beurteilt werden.
 
Dieser Wandel im Geist beinhaltet in erster Linie die vollständige Hingabe und das Vertrauen gegenüber dem Heiligen Geist (vgl. Johannes 3,8).
 
Johannes 3,8:
8 Der Wind bläst, wo er will, und du hörst sein Sausen wohl; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er fährt. So ist es bei jedem, der aus dem Geist geboren ist.
 
Darüber hinaus erfordert der Wandel im Heiligen Geist unsere Flexibilität, die beinhaltet, auf das Wirken Gottes und seine Führung zu achten. Daraus resultiert, dass man eigene Vorstellungen, Pläne bzw. Vorgehensweisen niederlegt, wenn es Gottes Absicht ist, auf eine andere Weise vorzugehen.
 
Wenn man aus der Postion als Liebhaber Gottes dient, hat das wiederum Gunst zur Folge, die die betreffende Person in eine besondere Position hebt. Johannes, der Jünger Jesu, hatte solche Gunst. Selbst sein Name proklamierte durch seine Präsenz tagtäglich die Gunst Gottes (Anm.: Johannes => „JAHWE ist gnädig.“).
 
Es war Johannes, der sich nahe am Herzen des Sohnes Gottes befand (vgl. Johannes 13,23).
 
Johannes 13,23:
23 Es war aber einer unter seinen Jüngern, den Jesus lieb hatte, der lag bei Tisch an der Brust Jesu.
 
Wenn man das Buch der Offenbarung betrachtet, ist erkennbar, dass Johannes am Ende seines irdischen Lebens zu einem Boten für die „Gemeinde – ekklēsịa“ (Anm.: sieben Gemeinden) wurde.
 
Das macht uns deutlich, dass aus einer wahrhaften und intimen Beziehung mit Jesus Christus Autorität und Weisungsbefugnis erwächst. Das bedeutet, dass man in erster Linie nicht ein Empfänger von Offenbarung ist, sondern ein Geber von Offenbarung, die die Weisung für eine Gemeinschaft beinhalten kann.
 
Demnach liegt es an uns, in welcher geistlichen Struktur (Anm.: „Johannes“ oder „die Gemeinde“ => hier repräsentativ einmal für „Beziehung“ oder „Gemeinschaft“ stehend) wir uns aufhalten möchten.
 
Es war Johannes, der von Gott (Anm.: JAHWE) dazu befugt war, durch verschiedene geistliche Kanäle Gunst und Frieden (Anm.: hebr. Shalom) über den sieben Gemeinden in Asien freizusetzen (vgl. Offenbarung 1,4-5a).
 
Offenbarung 1,4-5a:
4 Johannes an die sieben Gemeinden in der Provinz Asien: Gnade sei mit euch und Friede von dem, der da ist und der da war und der da kommt, und von den sieben Geistern, die vor seinem Thron sind, 5a und von Jesus Christus, welcher ist der treue Zeuge, der Erstgeborene von den Toten und Herr über die Könige auf Erden! …
 
Diese Freisetzung der Gunst und des Friedens hatte in den sieben Gemeinden in der Provinz Asiens unterschiedliche Manifestationen zur Folge.
 
Johannes setzte Gnade und Frieden durch folgende geistliche „Kanäle“ frei:
 
  1. Der da ist, Der da war und Der da kommt (Anm.: Gott der Zeitalter; vgl. Daniel 7,9),
  2. von den sieben Geistern vor dem Thron (Anm.: sieben brennende Fackeln; vgl. Offenbarung 4,5) und
  3. von Jesus Christus, der treue Zeuge, der Erstgeborene von den Toten und HERR über die Könige auf Erden.
Die Manifestation von Gnade und Frieden durch die o.g. Strukturen kann folgendes bedeuten:
 
  1. Segen vom Gott der Zeitalter im von Gott gesetzten Zeitraum
  2. Segen vom regierenden Wesen Gottes
  3. Segen von der Liebe Gottes als endgültiger Sieger sowie der Regierung des Sohnes Gottes.
Gott, der da IST, der da war und der da kommt!
 
Aus Offenbarung 1,4a und Offenbarung 1,8 ist zu entnehmen, das Gott IST, war und kommt. Es heißt dort nicht, dass Gott war, ist und kommt.
 
Da Gott Geist ist, bedeutet diese Aussage, dass es Gottes Verlangen für uns ist, nicht die Vergangenheit in unserem Leben an vorderster Stelle einzuordnen, sondern in seinem geistlichen „IST-STATUS => ICH BIN“ zu wandeln und von dort aus Lebensabschnitte und Zeiten zu betrachten.
 
Für Gott ist der Zeitraum der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft nicht tot, sondern vollkommen lebendig, weil er als der „ICH BIN – JAHWE“ alle Zeiten ausfüllt und umschließt.
Der Wandel in ihm umfasst das Voranschreiten in allen Zeiten im Geist und in der Wahrheit sowie in seiner Königs-/ und Regierungsherrschaft (vgl. Kolosser 3,1-3).
 
Kolosser 3,1-3:
1 Seid ihr nun mit Christus auferstanden, so sucht, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes.
2 Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist.
3 Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott.
 
Im Gegensatz hierzu sind die vier Wesen vor Gottes Thron berechtigt, den Allmächtigen (Anm.: hebr. „`ēl šaddaj“) in einer chronologischen Zeitabfolge (Anm.: „der da war und der da ist und der da kommt“) zu nennen.
 
Diese Nennung der Zeitabfolge ist ein Hinweis darauf, dass der HERR zu unterschiedlichen Zeiten unseres irdischen Lebens auf unterschiedliche Weise in verschiedenen Facetten zu uns spricht (vgl. Offenbarung 4,8).
 
Offenbarung 4,8:
8 Und eine jede der vier Gestalten hatte sechs Flügel, und sie waren außen und innen voller Augen, und sie hatten keine Ruhe Tag und Nacht und sprachen: Heilig, heilig, heilig ist Gott der Herr, der Allmächtige, der da war und der da ist und der da kommt.
 
Die Reflektion des Angesichtes Gottes durch Mose
 
Als z.B. Mose auf den Berg Sinai stieg und sich dort in der Gegenwart Gottes aufhielt, heißt es, dass die Haut seines Gesichtes Licht ausstrahlte, als er vom Berg herabstieg.
 
Das in diesem Zusammenhang verwendete Wort für „zu strahlen“ ist „qāran“ und kommt von dem Wurzelwort „qärän“, was „Horn, Hörner“ bedeutet (vgl. 2.Mose 34,29-30). (Anm.: Teilauszug aus der Elberfelder Studienbibel zu dem Wort „strahlen/glänzen-qāran“ mit der Wortschlüsselnummer 7328*, 7329) .
 
2.Mose 34,29-30:
29 Als nun Mose vom Berge Sinai herabstieg, hatte er die zwei Tafeln des Gesetzes in seiner Hand und wusste nicht, dass die Haut seines Angesichts glänzte, weil er mit Gott geredet hatte.
30 Als aber Aaron und ganz Israel sahen, dass die Haut seines Angesichts glänzte, fürchteten sie sich, ihm zu nahen.
 
Aus der o.g Bibelstelle wird deutlich, dass das Volk Israel diese Art von Angesicht noch nicht kannte, weil es sich fürchtete.
 
So kann es Gläubigen in Gemeinschaften bzw. Gemeinden ergehen, wenn Leiter oder Personen mit einem Mandat in Offenbarungskraft zu predigen mit dem offenbarenden Inhalt ihrer Botschaften befremdlich erscheinen, was jedoch nicht dem Inhalt zuzuordnen ist.
 
Mose spiegelte in einem Stückwerk das Angesicht Gottes in Form des Stiers wider, der ein Hinweis auf Gottes Stärke war. Hierbei sprach Mose mit einem unverhüllten Angesicht zum Volk Israel.
Das macht deutlich, dass sie mit dem Angesicht Gottes vertraut wurden.
 
Als Mose wieder auf den Berg stieg, um mit Gott zu reden und ein zweites Mal zum Volk Israel herabstieg, verhüllte er sein Angesicht, während er mit ihnen sprach. Diese Verhüllung kann ein Hinweis darauf sein, dass Mose in einer neuen Facette des Angesichts Gottes, mit der sie nicht vertraut waren, zum Volk Israel sprach (vgl. 2.Mose 34,34-35 i.V.m. 2.Korinther 3,7-8).
 
2.Mose 34,34-35:
34 Und wenn er hineinging vor den HERRN, mit ihm zu reden, tat er die Decke ab, bis er wieder herausging. Und wenn er herauskam und zu den Israeliten redete, was ihm geboten war, 35 sahen die Israeliten, wie die Haut seines Angesichts glänzte. Dann tat er die Decke auf sein Angesicht, bis er wieder hineinging, mit ihm zu reden.
 
2.Korinther 3,7-8:
7 Wenn aber schon das Amt, das den Tod bringt und das mit Buchstaben in Stein gehauen war, Herrlichkeit hatte, sodass die Israeliten das Angesicht des Mose nicht ansehen konnten wegen der Herrlichkeit auf seinem Angesicht, die doch aufhörte, 8 wie sollte nicht viel mehr das Amt, das den Geist gibt, Herrlichkeit haben?
 
Daraus wird ersichtlich, dass es entscheidend ist, sich vom Heiligen Geist führen zu lassen, um vertrauter mit dem „Angesicht – pānîm“ Gottes zu werden und zu unterscheiden, welche Art von Salbung präsent ist, um sich darin auszurichten und so den Menschen angemessen dienen zu können (vgl. 1.Korinther 2,13-14).
 
1.Korinther 2,13-14:
13 Und davon reden wir auch nicht mit Worten, wie sie menschliche Weisheit lehren kann, sondern mit Worten, die der Geist lehrt, und deuten geistliche Dinge für geistliche Menschen.
14 Der natürliche Mensch aber vernimmt nichts vom Geist Gottes; es ist ihm eine Torheit und er kann es nicht erkennen; denn es muss geistlich beurteilt werden.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

Jünger Jesu erreichen in ihrer geistlichen Entwicklung häufig einen Reifegrad, der sich durch die Schulung des Heiligen Geistes in der Wahrheit Gottes vollzieht. Wenn dieser (Anm.: nächste) Reifegrad erreicht wird, bleibt es nicht aus, dass der HERR demnach Jünger in eine höhere geistliche Dimension ruft, um dort das Gelernte anzuwenden und sich weiterzuentwickeln.
 
Das Resultat der Unterweisung des Heiligen Geistes beinhaltet, dass der Gläubige ins Verständnis über die geistlichen Dinge gelangt. Hierbei handelt es sich um geistliche Dinge, die ihm der Heilige Geist zuvor offenbart. Der himmlische Bereich ist diese Dimension, von der Gott erwartet, dass wir dort in Christus Jesus heranreifen und uns auch dort entsprechend aufhalten (vgl. Epheser 2,4-6 i.V.m. Kolosser 3,1-2).
 
Epheser 2,4-6:
4 Aber Gott, der reich ist an Barmherzigkeit, hat in seiner großen Liebe, mit der er uns geliebt hat, 5 auch uns, die wir tot waren in den Sünden, mit Christus lebendig gemacht – aus Gnade seid ihr selig geworden –; 6 und er hat uns mit auferweckt und mit eingesetzt im Himmel in Christus Jesus, …
 
Kolosser 3,1-2:
1 Seid ihr nun mit Christus auferstanden, so sucht, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes.
2 Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist.
 
Der Eintritt in das Licht Gottes
 
Der Eintritt in diese neue geistliche Dimension erfordert immer auch die vollständige Hingabe dem Willen des himmlischen Vaters gegenüber, was mit dem Ablegen von eigenen Vorstellungen, Wünschen und Bedürfnissen einhergeht (vgl. Matthäus 16,24).
 
Matthäus 16,24:
24 Da sprach Jesus zu seinen Jüngern: Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir.
 
Je mehr wir in die Dimension von Gottes Bereichen eintreten, desto mehr gelangen wir in sein Licht, so dass wir befähigt werden, die offenbarende Wahrheit, die Gott für uns bereithält zu ergreifen. Wenn dem so ist, wird uns ermöglicht in ihr auf der Erde aus dem Ursprung des Lebens der Ewigkeit zu wandeln (vgl. Psalm 36,10 i.V.m. 1.Johannes 1,5).
 
Psalm 36,10:
10 Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Lichte sehen wir das Licht.
 
1.Johannes 1,5:
5 Und das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen: Gott ist Licht, und in ihm ist keine Finsternis.
 
Die Wichtigkeit des Opfers Jesu und die Quelle des ewigen Lebens
 
Da Jesus Christus als Sohn Gottes der Weg in die Dimension des Vaters ist und man nur in diesen Bereich durch die Anerkennung seines Opfers hineingelangt, macht das deutlich, dass auch wir in dem Opfer Jesu leben müssen, um Anteil an der Quelle des ewigen Lebens bereits hier auf der Erde zu haben (vgl. Johannes 3,16; 1.Johannes 4,15; Johannes 12,25-26).
 
Johannes 3,16:
16 Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
 
1.Johannes 4,15:
15 Wer nun bekennt, dass Jesus Gottes Sohn ist, in dem bleibt Gott und er in Gott.
 
Johannes 12,25-26:
25 Wer sein Leben lieb hat, der wird es verlieren; und wer sein Leben auf dieser Welt hasst, der wird es erhalten zum ewigen Leben.
26 Wer mir dienen will, der folge mir nach; und wo ich bin, da soll mein Diener auch sein. Und wer mir dienen wird, den wird mein Vater ehren.
 
Diese ewige Quelle trägt den Namen des himmlischen Vaters in sich, der der Gott Israels ist und den Namen JHWH – יהוה trägt, welcher aus vier hebräischen Buchstaben (Anm.: Jod, He, Waw, He) besteht. Ich betrachte es deshalb als kein Zufall, dass aus Eden, dem Paradies ein Strom entspringt, der aus vier Flüssen besteht.
Das verdeutlicht, dass die vier Flüsse ihren Ursprung in Gott haben und seine Sehnsucht offenbaren, uns Zugang zu den verborgenen Schätzen seines Sohnes Christus Jesus zu geben (vgl. 1.Mose 2,10-14 i.V.m. Kolosser 2,2-3).
 
1.Mose 2,10-14:
10 Und es ging aus von Eden ein Strom, den Garten zu bewässern, und teilte sich von da in vier Hauptarme.
11 Der erste heißt Pischon, der fließt um das ganze Land Hawila und dort findet man Gold; 12 und das Gold des Landes ist kostbar. Auch findet man da Bedolachharz und den Edelstein Schoham.
13 Der zweite Strom heißt Gihon, der fließt um das ganze Land Kusch.
14 Der dritte Strom heißt Tigris, der fließt östlich von Assyrien. Der vierte Strom ist der Euphrat.
 
Kolosser 2,2-3:
… 2 damit ihre Herzen gestärkt und zusammengefügt werden in der Liebe und zu allem Reichtum an Gewissheit und Verständnis, zu erkennen das Geheimnis Gottes, das Christus ist, 3 in welchem verborgen liegen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis.
 
Der Zugang zu den verbogenen Schätzen in Christus
 
Wie bereits erwähnt, können wir nur Zugang zu den verborgenen Schätzen in Christus erhalten, wenn wir wahrhaftig unser Leben in seinem Opfertod am Kreuz abgelegt haben, um ihn zu leben (vgl. Galater 2,20).
 
Galater 2,20:
20 Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt hat und sich selbst für mich dahingegeben.
 
Wenn wir uns mit einem ehrlichen Herzen im Triumph von Jesus Christus am Kreuz aufhalten, werden wir Tag für Tag in der Weisheit und Erkenntnis in ihm zunehmen, was zur Folge hat, dass dort, wo wir antichristliche (Anm.: Widersetzlichkeit gegen den Plan Gottes) Ansätze in unserem Leben erkennen, diese durch seinen Triumph niederreißen und richten (vgl. 2.Korinther 10,3-6).
 
2.Korinther 10,3-6:
3 Denn obwohl wir im Fleisch leben, kämpfen wir doch nicht auf fleischliche Weise.
4 Denn die Waffen unsres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig im Dienste Gottes, Festungen zu zerstören.
5 Wir zerstören damit Gedanken und alles Hohe, das sich erhebt gegen die Erkenntnis Gottes, und nehmen gefangen alles Denken in den Gehorsam gegen Christus.
6 So sind wir bereit, zu strafen allen Ungehorsam, sobald euer Gehorsam vollkommen geworden ist.
 
Das Gericht über die antichristliche Struktur
 
Es ist kein Zufall, dass Jesus am Kreuz von den römischen Besatzern durch drei Nägel befestigt wurde, die mit dem Zahlenwert 666 im Zusammenhang stehen. (Anm.: Der Nagel steht in Verbindung mit dem hebräischen Buchstaben „Waw“, der den Zahlenwert „6“ trägt und piktographisch einen Nagel symbolisiert.)
 
Es mag paradox klingen, doch das aufgerichtete Kreuz mit den drei Nägeln diente zweckmäßig dazu, dass Jesus im Bereich der Luft hing, wo der Widersacher regiert, um diesen, seine Pläne als auch seine antichristliche Struktur vollständig zu richten (vgl. Epheser 2,2 i.V.m. Galater 3,13).
 
Epheser 2,2:
… 2 in denen ihr früher gelebt habt nach der Art dieser Welt, unter dem Mächtigen, der in der Luft herrscht, nämlich dem Geist, der zu dieser Zeit am Werk ist in den Kindern des Ungehorsams.
 
Galater 3,13:
13 Christus aber hat uns erlöst von dem Fluch des Gesetzes, da er zum Fluch wurde für uns; denn es steht geschrieben (vgl. 5.Mose 21,23): „Verflucht ist jeder, der am Holz hängt“, …
 
Bei dem Bereich der „Luft“ handelt es sich um den (Anm.: nicht sichtbaren) Bereich der Gedanken, wo wir entscheiden, ob wir die Gedanken Gottes oder die des Widersachers kultivieren.
 
Durch Jesu vollständige Hingabe und Unterordnung dem Willen seines himmlischen Vaters gegenüber hat er durch seinen Opfertod am Kreuz das antichristliche System bzw. die „Dreieinigkeit der Finsternis“ (Anm.: in Form eines bösen Dreiecks => Satan, der falsche Prophet, das Tier; vgl. Offenbarung 20,10 => zwei Nägel in den Händen von Jesus und ein Nagel in den Füßen von Jesus) gerichtet.
 
Dort, wo der Widersacher davon ausging, den endgültigen Sieg durch seinen antichristlichen Plan zu erreichen, hat es dazu geführt, dass sein widersetzlicher Plan durch das Werk von Jesus Christus, dem vollkommenen Sohn Gottes zerstört wurde. Die drei Nägel öffneten den Weg für die vier Wunden des Sohnes Gottes, der die Tür in die Vollständigkeit/Vollkommenheit des Vaters ist (Anm.: 3 Nägel + 4 Wunden = 7 => Erfüllung des Wortes Gottes; vgl. Matthäus 5,17; Johannes 14,6 i.V.m. Hebräer 12,2).
 
Matthäus 5,17:
17 Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen.
 
Johannes 14,6:
6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.
 
Hebräer 12,2:
… 2 und aufsehen zu Jesus, dem Anfänger und Vollender des Glaubens, der, obwohl er hätte Freude haben können, das Kreuz erduldete und die Schande gering achtete und sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones Gottes.
 
Die offenbarende Wahrheit zur oben gemachten Aussage bzgl. der Zahl „7“ ist in den Zahlenwerten zu finden, bei denen es sich um die hebräischen Buchstaben „Gimel“, „Daleth“, „Sajin“ handelt.
Der Zahlenwert „3“ ist verbunden mit dem hebräischen Buchstaben „Gimel“, der die piktographische Darstellung eines „Kamels“ hat, das auch mit der Zugangsberechtigung ins Königreich Gottes verbunden ist (vgl. Matthäus 19,24).
 
Matthäus 19,24:
24 Und weiter sage ich euch: Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als dass ein Reicher ins Reich Gottes komme.
 
Der hebräische Buchstabe „Daleth“ ist verbunden mit dem Zahlenwert „4“ und hat die piktographische Darstellung einer „geöffneten Tür“ (vgl. Johannes 10,9).
 
Johannes 10,9:
9 Ich (Anm.: Jesus Christus) bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.
 
Der Zahlenwert „7“ steht im Zusammenhang mit dem hebräischen Buchstaben „Sajin“, welches unter anderem ein gekröntes Schwert symbolisiert und somit auf das lebendige Wort Gottes hinweist (vgl. Hebräer 4,12 i.V.m. Offenbarung 19,13).
 
Hebräer 4,12:
12 Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens.
 
Offenbarung 19,13:
13 Und er (Anm.: Jesus Christus) war angetan mit einem Gewand, das mit Blut getränkt war, und sein Name ist: Das Wort Gottes.
 
Der Eintritt ins Licht Gottes und dessen Ergebnis
 
Wenn wir uns als Gläubige in Christus tiefer in das Licht Gottes hineinbewegen möchten, bleibt es nicht aus, dass uns der Heilige Geist falsche Gedankenmuster offenbart, die es gilt im Opfertod Jesu zu richten. Erst dadurch sind wir berechtigt in der Demut, höher in die Dimension Gottes einzutreten, um darin geistlich zu reifen. Deshalb ist es kein Zufall, dass sich das Lamm, das wie geschlachtet ist vor dem Thron Gottes befindet (vgl. Offenbarung 5,6).
 
Offenbarung 5,6:
6 Und ich sah mitten zwischen dem Thron und den vier Gestalten und mitten unter den Ältesten ein Lamm stehen, wie geschlachtet; es hatte sieben Hörner und sieben Augen, das sind die sieben Geister Gottes, gesandt in alle Lande.
 
Dieser Eintritt in die höhere Dimension Gottes kommt dem geistlichen Wachstum von Gläubigen gleich, die wahrhaftig in der Liebe Gottes sind und zu Christus hinwachsen, der das Haupt ist (vgl. Epheser 4,15).
 
Epheser 4,15:
15 Lasst uns aber wahrhaftig sein in der Liebe und wachsen in allen Stücken zu dem hin, der das Haupt ist, Christus, …
 
Demnach ist eine tägliche Ausrichtung auf den Heiligen Geist die beste Grundlage in unsere Bestimmung und nächste Dimension zu gelangen, die höher führt als die vorherige.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm