Das Wort „Purim“ bedeutet „Lose“ und ist ein biblischer Feiertag (Anm.: Fest), der an die Rettung des jüdischen Volkes vor Haman, dem königlichen Fürsten des Königs Ahasveros (Anm.: Artaxerxes) im antiken persischen Reich erinnert.
 
Das Los der „Vernichtung“
 
Das Fest „Purim“ trägt diesen Namen, weil Haman das „Los“ (Anm.: „pûr“) gebrauchte, um den Tag der Vernichtung des jüdischen Volkes zu wählen. Sein Grund war, dass er sich durch den Juden Mordechai in seiner Ehre gekränkt fühlte. Mordechai hatte sich entschieden, nicht vor Haman in Ehrerbietung niederzufallen (vgl. Esther 3,5-7 i.V.m. 5.Mose 5,7-8).
 
Esther 3,5-7:
5 Und als Haman sah, dass Mordechai nicht die Knie beugte noch vor ihm niederfiel, wurde er voll Grimm.
6 Aber es war ihm zu wenig, dass er nur an Mordechai die Hand legen sollte, denn sie hatten ihm gesagt, von welchem Volk Mordechai sei; sondern er trachtete danach, das Volk Mordechais, alle Juden, die im ganzen Königreich des Ahasveros waren, zu vertilgen.
7 Im ersten Monat, das ist der Monat Nisan, im zwölften Jahr des Königs Ahasveros, wurde das Pur, das ist das Los, geworfen vor Haman, von einem Tage zum andern und von Monat zu Monat, und das Los fiel auf den dreizehnten Tag im zwölften Monat, das ist der Monat Adar.
 
5.Mose 5,7.9a:
7 Du sollst keine anderen Götter haben neben mir. …
9a Du sollst sie nicht anbeten noch ihnen dienen. Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifernder Gott, …
 
Diese Situation war bereits ein verschlüsselter Hinweis Gottes auf Jesus Christus, als er in der Wüste dem Satan gegenüberstand und ihn in die Schranken wies, indem Jesus auf die alleinige Anbetung von JHWH, dem Gott Israels, klar Bezug nahm (vgl. Matthäus 4,9-10).
 
Matthäus 4,9-10:
… 9 und sprach zu ihm: Das alles will ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest.
10 Da sprach Jesus zu ihm: Weg mit dir, Satan! Denn es steht geschrieben (vgl. 5.Mose 6,13): „Du sollst anbeten den Herrn (Anm.: JHWH), deinen Gott, und ihm allein dienen.“
 
Haman beabsichtigte mit einem von König Ahasveros gebilligten Erlass, alle Juden in den Provinzen zu töten.
 
Die gesamte Geschichte von Purim ist im Buch Esther zu finden.
 
Zur Zeit von Esther erstreckte sich das persische Reich über 127 Provinzen von Indien bis nach Äthiopien (vgl. Esther 1,1).
 
Esther 1,1:
1 So lautete aber das Schreiben: Der Großkönig Artaxerxes entbietet den Statthaltern der hundertundsiebenundzwanzig Provinzen vom Indus bis zum Nil und den Fürsten, die seiner Herrschaft untertan sind, seinen Gruß.
 
Mordechai und Esther
 
Der Vernichtungsplan Hamans wurde von Mordechai, dem Benjaminiter und Cousin von Esther vereitelt. Er adoptierte Esther als seine Tochter, da sie ihre Eltern bereits in jungem Alter verloren hatte (vgl. Esther 2,5-7).
 
Esther 2,5-7:
5 Es war ein jüdischer Mann im Schloss zu Susa, der hieß Mordechai, ein Sohn Jaïrs, des Sohnes Schimis, des Sohnes des Kisch, ein Benjaminiter, 6 der mit weggeführt war von Jerusalem, als Jechonja, der König von Juda, durch Nebukadnezar, den König von Babel, in die Gefangenschaft geführt wurde.
7 Und er war der Pflegevater der Hadassa, das ist Ester, einer Tochter seines Oheims (Anm.: Onkels); denn sie hatte weder Vater noch Mutter. Und sie war ein schönes und feines Mädchen. Und als ihr Vater und ihre Mutter starben, nahm sie Mordechai als Tochter an.
 
Esther wurde später zur Königin von Persien gewählt, die mit ihrem Mut dazu beitrug, dass das jüdische Volk von der Todesgefahr befreit wurde (vgl. Esther 2,17).
 
Esther 2,17:
17 Und der König gewann Ester lieber als alle Frauen und sie fand Gnade und Gunst bei ihm vor allen Jungfrauen. Und er setzte die königliche Krone auf ihr Haupt und machte sie zur Königin an Waschtis statt.
 
Dieser Tag der Befreiung wurde für das Volk Israel zu einem Tag des Feierns und der Freude (vgl. Esther 9,17-22).
 
Esther 9,17-22:
17 Das geschah am dreizehnten Tage des Monats Adar und sie ruhten am vierzehnten Tage desselben Monats. Den machten sie zum Tage des Festmahls und der Freude.
18 Aber die Juden in Susa waren zusammengekommen am dreizehnten und vierzehnten Tage und ruhten am fünfzehnten Tage, und diesen Tag machten sie zum Tage des Festmahls und der Freude.
19 Darum machen die Juden, die in den Dörfern und Höfen wohnen, den vierzehnten Tag des Monats Adar zum Tag des Festmahls und der Freude und senden einer dem andern Geschenke.
20 Und Mordechai schrieb diese Geschichten auf und sandte Schreiben an alle Juden, die in allen Ländern des Königs Ahasveros waren, nah und fern, 21 sie sollten als Feiertage den vierzehnten und fünfzehnten Tag des Monats Adar annehmen und jährlich halten 22 als die Tage, an denen die Juden zur Ruhe gekommen waren vor ihren Feinden, und als den Monat, in dem sich ihre Schmerzen in Freude und ihr Leid in Festtage verwandelt hatten: dass sie diese halten sollten als Tage des Festmahls und der Freude und einer dem andern Geschenke und den Armen Gaben schicke.
 
Der Jude Mordechai hatte von dem mörderischen Plan Hamans erfahren und sein Volk aufgerufen zu beten und zu fasten. Zeitgleich plante seine Cousine, die Königin Esther den Fall von Haman bei einem von ihr arrangierten und mit Wein begleiteten Festessen, zu dem sie lediglich den König und Haman, seinen Regierenden, einlud.
 
Das arrangierte Festessen von Esther
 
Das Festessen erstreckte sich über mehrere Tage, so dass der Plan Hamans am zweiten Tag des Festessens dem König gegenüber offenbart wurde.
 
Daraufhin wurde Haman auf den Befehl des Königs hin gehängt. Somit wurde das jüdische Volk am 13. Adar in einem zweiten Erlass des Königs, welcher ein Erlass gegen das Dekret der Ermordung des jüdischen Volkes war, berechtigt, sich gegen Personen mit dem Vorhaben sie zu töten zu verteidigen (vgl. Esther 7,3-6.9-10; Esther 8,8; Esther 9,1).
 
Esther 7,3-6.9-10:
3 Die Königin Ester antwortete: Hab ich Gnade vor dir gefunden, o König, und gefällt es dem König, so gib mir mein Leben um meiner Bitte willen und mein Volk um meines Begehrens willen.
4 Denn wir sind verkauft, ich und mein Volk, dass wir vertilgt, getötet und umgebracht werden. Wären wir nur zu Knechten und Mägden verkauft, so wollte ich schweigen; denn die Bedrängnis wäre nicht so groß, dass man den König darum belästigen müsste.
5 Der König Ahasveros antwortete und sprach zu der Königin Ester: Wer ist der oder wo ist der, der sich hat in den Sinn kommen lassen, solches zu tun?
6 Ester sprach: Der Feind und Widersacher ist dieser niederträchtige Haman! Haman aber erschrak vor dem König und der Königin. …
9 Und Harbona, einer der Kämmerer vor dem König, sprach: Siehe, es steht ein Galgen beim Hause Hamans, fünfzig Ellen hoch, den er für Mordechai aufgerichtet hat, der doch zum Wohl des Königs geredet hat. Der König sprach: Hängt ihn daran auf!
10 So hängte man Haman an den Galgen, den er für Mordechai aufgerichtet hatte. Da legte sich des Königs Zorn.
 
Esther 8,8:
8 So schreibt nun ihr wegen der Juden, wie es euch gefällt, in des Königs Namen und siegelt es mit des Königs Ring. Denn ein Schreiben, das in des Königs Namen geschrieben und mit des Königs Ring gesiegelt war, durfte niemand widerrufen.
 
Esther 9,1-2:
1 Im zwölften Monat, das ist der Monat Adar, am dreizehnten Tage, als des Königs Wort und Gesetz ausgeführt werden sollte, eben an dem Tage, als die Feinde der Juden hofften, sie zu überwältigen, und sich es wandte, dass nun die Juden ihre Feinde überwältigen sollten, 2 da versammelten sich die Juden in ihren Städten in allen Ländern des Königs Ahasveros, um Hand anzulegen an die, die ihnen übel wollten. Und niemand konnte ihnen widerstehen; denn die Furcht vor ihnen war über alle Völker gekommen.
 
Die Vereitelung Gottes
 
Der Tag des 13. Adar, an dem Haman das Los (Anm.: „pûr“) warf und die Vernichtung des jüdischen Volkes plante, wurde zu einem Tag der eigenen Falle für ihn (vgl. Sprüche 26,27).
 
Sprüche 26,27:
27 Wer eine Grube macht, der wird hineinfallen; und wer einen Stein wälzt, auf den wird er zurückkommen.
 
Es ist kein Zufall, dass das hebräische Wort „pûr“ auch „einen Bund brechen, (einen Plan) zunichte machen, vereiteln“ bedeutet. (Anm.: Teilauszug aus der Elberfelder Studienbibel mit der Wortschlüsselnummer: 6463, 6464*)
 
Anhand dieser Worterklärung wird deutlich, dass Gott in seinem Ewigkeitsplan den im Erlass festgelegten Angriff des Feindes auf sein Volk bereits zum Zeitpunkt des „Lose-werfens“ vereitelte, woraus folgte, dass der Feind einige Zeit später mit dessen Gefolgschaft seine eigene Vernichtung erlebte (vgl. Kolosser 2,15).
 
Kolosser 2,15:
15 Er (Anm.: JHWH) hat die Mächte und Gewalten ihrer Macht entkleidet und sie öffentlich zur Schau gestellt und hat einen Triumph aus ihnen gemacht in Christus.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

Im Zusammenhang mit dem Thron Salomos offenbarte mir der Heilige Geist das Grundprinzip von der Regierung Jesu Christi als Friedefürst, der zur Rechten Gottes sitzt (vgl. Psalm 110).
 
Psalm 110:
1 Ein Psalm Davids.
Der HERR sprach zu meinem Herrn: „Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde zum Schemel deiner Füße mache.“
2 Der HERR wird das Zepter deiner Macht ausstrecken aus Zion. Herrsche mitten unter deinen Feinden!
3 Wenn du dein Heer aufbietest, wird dir dein Volk willig folgen in heiligem Schmuck.
Deine Söhne werden dir geboren wie der Tau aus der Morgenröte.
4 Der HERR hat geschworen und es wird ihn nicht gereuen: „Du bist ein Priester ewiglich nach der Weise Melchisedeks.“
5 Der Herr zu deiner Rechten wird zerschmettern die Könige am Tage seines Zorns.
6 Er wird richten unter den Heiden, wird viele erschlagen, wird Häupter zerschmettern auf weitem Gefilde.
7 Er wird trinken vom Bach auf dem Wege, darum wird er das Haupt emporheben.
 
Nach der Regierungsherrschaft Gottes trachten
 
Der Apostel Paulus ermutigte die Heiligen in Kolossai danach zu trachten, was hoch oben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes.
 
Kolosser 3,1-4:
1 Seid ihr nun mit Christus auferstanden, so sucht, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes.
2 Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist.
3 Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott.
4 Wenn aber Christus, euer Leben, sich offenbaren wird, dann werdet ihr auch offenbar werden mit ihm in Herrlichkeit.
 
Jesus Christus ist das Lamm Gottes, welches die Tür zum Bereich bzw. der Dimension des Königtums des Königs der Könige ist und von Paulus als sitzend beschrieben wird (vgl. Offenbarung 17,14; Offenbarung 19,16). Daraus wird deutlich, dass es Paulus wichtig war, dass die Heiligen in Kolossai in den Bereich der geistlichen Regierungsherrschaft von Christus Jesus eintreten sollten.
 
Offenbarung 17,14:
14 Die werden gegen das Lamm kämpfen und das Lamm wird sie überwinden, denn es ist der Herr aller Herren und der König aller Könige, und die mit ihm sind, sind die Berufenen und Auserwählten und Gläubigen.
 
Offenbarung 19,11.16:
11 Und ich sah den Himmel aufgetan; und siehe, ein weißes Pferd. Und der darauf saß, hieß: Treu und Wahrhaftig, und er richtet und kämpft mit Gerechtigkeit. …
… 16 und trägt einen Namen geschrieben auf seinem Gewand und auf seiner Hüfte: König aller Könige und Herr aller Herren.
 
Der erste notwendige Schritt, um sich im Regierungsbereich Gottes aufzuhalten
 
Der Eintritt in diesen Bereich fordert zuerst die völlige Hingabe dem Willen Gottes gegenüber, was die Selbstaufgabe beinhaltet (vgl. Lukas 9,23 i.V.m. Galater 2,20), um ein Verständnis über den Bereich des Königtums des ewigen Friedefürsten zu erhalten und darin agieren zu können.
 
Lukas 9,23:
23 Da sprach er (Anm.: Jesus Christus) zu ihnen allen: Wer mir folgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach.
 
Galater 2,20:
20 Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt hat und sich selbst für mich dahingegeben.
 
Es existiert kein anderer Zugang oder eine andere Option des Eintretens zu diesem Bereich.
 
Die Bedeutung des Throns
 
Ein Thron repräsentiert Herrschaft und royale Macht. Es ist ein Sitz der Autorität.
 
=> Ein Thron ist der Sitz eines Hohenpriesters, Militärchefs oder Königs. Weiterhin ist er der Sitz der königlichen Macht und Autorität (vgl. 2.Samuel 7,13; Psalm 45,7; Psalm 89,15; Hesekiel 1,26; Daniel 7,9-10; Offenbarung 4,2-3; Offenbarung 20,4a.12).
Das hebräische Wort für „Thron“ ist „kiśśē'“ und meint auch die Königsherrschaft Gottes in Form des Sitzens auf dem Thron, der im Himmel mit der Erde als Schemel oder im Tempel in Jerusalem steht (vgl. Hiob 26,9; Psalm 11,4; Psalm 97,2; Jesaja 66,1; Jesaja 6,1).
Das hebräische Wurzelwort des Wortes „Thron“ ist „kāśāh“ und bedeutet „zu bedecken“ bzw. „abzudecken“. <= (Anm.: Teilauszug aus dem „Prophet`s Dictionary„ von Paula A. Price, Ph. D.; Seite 558 und der Elberfelder Studienbibel zum Wort „Thron-kiśśē'“ und „abdecken-kāśāh“; Wortschlüsselnummer: H3749, H3750)
 
Psalm 22,4 macht deutlich, dass Gott auf dem Lobpreis seines Volkes thront.
 
Psalm 22,4:
4 Du aber bist heilig, der du thronst über den Lobgesängen Israels.
 
Ein Thron ist ein Ort, an dem Edikte erlassen, Gesetze verabschiedet, Befehle erteilt, Proklamationen verkündet, Bevollmächtigungen erteilt und Belohnungen in Form von Anerkennungen gegeben werden. Es ist der Ort, wo Herrscher ihre Arbeit verrichten. Das Wort „inthronisiert“ kommt vom hebräischen Wort „jāšab und bedeutet, als Richter zu sitzen.
 
Deshalb sollte uns als Volk Gottes bewusst sein, dass Gott die Atmosphäre unseres Lobpreises auswählt, um darauf seinen Thron der Autorität über dem jeweiligen Territorium zu errichten. Es ist der Lobpreis, auf dem Gott als Richter thront.
 
Hierbei ist nicht bloßer Klang von Musik, Gesang und Lobpreisliedern gemeint, sondern vielmehr die im Inneren vorhandene Intimität durch Christus mit Gott als Vater in der Beziehung zum ihm im Heiligen Geist, so dass man ihn in Geist und in Wahrheit anbetet (vgl. Johannes 4,24).
 
Johannes 4,24:
24 Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.
 
Salomo und Jesus Christus
 
Da der Name „Salomo“, „der Friedreiche, Mann der Ruhe“ bedeutet und er der König Israels war, der den Tempel für Gott bauen durfte, ist es weise über die Struktur seines Throns zu studieren, da seine Identität ein Hinweis auf Jesus Christus als König und Friedefürst ist, der aus dem Bereich der Weisheit Gottes agiert (vgl. Jesaja 9,5-6; Matthäus 13,54; Lukas 2,52; Johannes 7,15 i.V.m. 1.Könige 5,9-11.14).
 
Jesaja 9,5-6:
5 Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst; 6 auf dass seine Herrschaft groß werde und des Friedens kein Ende auf dem Thron Davids und in seinem Königreich, dass er es stärke und stütze durch Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Solches wird tun der Eifer des HERRN Zebaoth.
 
Matthäus 13,54:
… 54 und kam in seine Vaterstadt und lehrte sie in ihrer Synagoge, sodass sie sich entsetzten und fragten: Woher hat dieser solche Weisheit und solche Taten?
 
Lukas 2,47.52:
47 Und alle, die ihm (Anm.: Jesus Christus im Alter von 12 Jahren) zuhörten, verwunderten sich über seinen Verstand und seine Antworten. …
52 Und Jesus nahm zu an Weisheit, Alter und Gnade bei Gott und den Menschen.
 
Johannes 7,15:
15 Und die Juden verwunderten sich und sprachen: Wie kann dieser die Schrift verstehen, wenn er es doch nicht gelernt hat?
 
1.Könige 5,9-11.14
9 Und Gott gab Salomo sehr große Weisheit und Verstand und einen Geist, so weit, wie Sand am Ufer des Meeres liegt, 10 dass die Weisheit Salomos größer war als die Weisheit von allen, die im Osten wohnen, und als die Weisheit der Ägypter.
11 Und er war weiser als alle Menschen, auch weiser als Etan, der Esrachiter, Heman, Kalkol und Darda, die Söhne Mahols, und war berühmt unter allen Völkern ringsum. …
14 Und aus allen Völkern kam man, zu hören die Weisheit Salomos, und von allen Königen auf Erden, die von seiner Weisheit gehört hatten.
 
Die Struktur vom Thron Salomos
 
Die Struktur des Throns von Salomo enthält Grundstrukturen der Regierungsherrschaft Gottes, die es gilt richtig zu verstehen.
 
In 1.Könige 10,18-20 sowie in 2.Chronik 9,17-19 wird uns vom Thron Salomos berichtet, der eine besondere Größe hatte und aus folgenden Attributen bestand:
 
  1. Elfenbein mit edelstem Gold überzogen => Weisheit und Erkenntnis im Reichtum des Glaubens, um in die Herzen von Menschen hindurchzudringen (vgl. Kolosser 2,2-3)
  2. sechs Stufen => Die Berechtigung der Heiligen auf Erden durch Jesus Christus in die Thronraumregierung Gottes einzutreten (vgl. Hebräer 4,16)
  3. Stierköpfe/goldenes Lamm an der Rückseite => regierendes Gedankengut (Anm.: Macht) durch das Opfer Jesu und seine Auferstehung in der Ordnung Melchisedeks (vgl. Hebräer 5,8-10)
  4. goldener Fußschemel => Sieg bzw. Triumph über den Feind (vgl. Psalm 110,1; Matthäus 22,44; Hebräer 1,13)
  5. Armlehnen auf beiden Seiten => Aufrechterhaltung der Regierung und des Sieges Jesu durch sein Kreuzestod (vgl. 2.Mose 17,11-13)
  6. zwei Löwen an den Lehnen => Königsherrschaft Gottes in den Stämmen Israels und den Aposteln des Lammes
  7. zwölf Löwen aufgeteilt auf zwei Seiten zu den sechs Stufen => apostolische Zugangsberechtigung durch die Weisheit und Erkenntnis in Jesus Christus zu den Offenbarungsbereichen der zwölf Stamme Israels und der zwölf Apostel des Lammes auf der Grundlage von Jesus Christus als Tür sowie als kostbarer Eckstein (vgl. Offenbarung 21,10-14 i.V.m. Johannes 10,9; Epheser 2,20; 1.Petrus 2,4-7)
1.Könige 10,18-20:
18 Und der König machte einen großen Thron von Elfenbein und überzog ihn mit dem edelsten Gold.
19 Und der Thron hatte sechs Stufen und hinten am Thron waren Stierköpfe, und es waren Lehnen auf beiden Seiten am Sitz und zwei Löwen standen an den Lehnen.
20 Und zwölf Löwen standen auf den sechs Stufen zu beiden Seiten. Dergleichen ist nie gemacht worden in allen Königreichen.
 
2.Chronik 9,17-19 (Rev. Jerusalemer Bibel):
17 Ferner ließ der König einen großen Thron aus Elfenbein anfertigen und mit purem Gold überziehen.
18 Sechs Stufen führten zum Thron hinauf. An seiner Rückseite war ein goldenes Lamm, und zu beiden Seiten des Sitzes befanden sich Armlehnen. Zwei Löwen standen neben den Lehnen und 19 zwölf zu beiden Seiten der sechs Stufen. Dergleichen ist noch für kein Königreich geschaffen worden.
 
Diese sieben o.g. Eigenschaften tragen eine tiefe Offenbarungserkenntnis über die Regierung des Leibes Jesu auf der Erde.
 
Gottes Verlangen, seine Regierung aufzurichten
 
Es ist Gottes Verlangen, dass wir als Leib Jesu vom Geist der Weisheit und Offenbarung geführt werden, um seine Regierung auf der Erde aufzurichten bzw. auszuweiten (vgl. Epheser 1,17)
 
Epheser 1,17:
… 17 dass der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch gebe den Geist der Weisheit und der Offenbarung, ihn zu erkennen.
 
So wie es Paulus sagte, ist unser Wissen bzw. Erkennen Stückwerk (vgl. 1.Korinther 13,9) und ich empfinde, dass es höchste Zeit ist, dass Heilige innerhalb des Leibes Jesu auf Erden zur Erkenntnis der ewigen Regierungsherrschaft Gottes gelangen und diese verstehen, um seine Pläne aus der Ewigkeit im sichtbaren Bereich zu manifestieren.
 
Das ist, was Jesus Christus als Sohn Gottes tat als er auf Erden lebte. Er tat das, was er den Vater tun sah und sprach die Worte, die er vom Vater hörte. Ebenfalls kam er nicht in seinem eigenen Namen, sondern im Namen seines himmlischen Vaters (vgl. Johannes 5,19.43a; Johannes 14,10)
 
Johannes 5,19.43a:
19 Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn. …
43a Ich bin gekommen in meines Vaters Namen und ihr nehmt mich nicht an. …
 
Johannes 14,10:
10 Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und der Vater in mir? Die Worte, die ich zu euch rede, die rede ich nicht von mir selbst aus. Und der Vater, der in mir wohnt, der tut seine Werke.
 
Jesus verkörperte als Sohn Gottes auf Erden die Präsenz seines Vaters, was deutlich wird durch die Aussagen Jesu, die er gegenüber den Menschen machte als er auf der Erde lebte (vgl. Johannes 12,45; Johannes 14,9).
 
Johannes 12,45:
45 Und wer mich sieht, der sieht den, der mich gesandt hat.
 
Johannes 14,9:
9 Jesus spricht zu ihm: So lange bin ich bei euch und du kennst mich nicht, Philippus? Wer mich sieht, der sieht den Vater! Wie sprichst du dann: Zeige uns den Vater?
 
Deshalb ist es wichtig, dass wir den geistlichen Regierungsbereich Gottes richtig verstehen, um den Plan des Vaters auf der Erde umzusetzen. Diese Umsetzung der Regierungsherrschaft Gottes kann nur durch unser Leben geschehen, wenn wir uns selbst in Jesus Christus gestorben sind.
 
Dieses „Opfer“ (Anm.: Hingabe) ist der Schlüssel, um in der ewigen Regierungsherrschaft Gottes zu agieren (vgl. Lukas 24,7; Markus 16,19 i.V.m. 2.Korinther 5,15) und seine Autorität auszuführen.
 
Lukas 24,7:
7 Der Menschensohn muss überantwortet werden in die Hände der Sünder und gekreuzigt werden und am dritten Tage auferstehen.
 
Markus 16,19:
19 Nachdem der Herr Jesus mit ihnen geredet hatte, wurde er aufgehoben gen Himmel und setzte sich zur Rechten Gottes.
 
2.Korinther 5,15:
15 Und er ist darum für alle gestorben, damit, die da leben, hinfort nicht sich selbst leben, sondern dem, der für sie gestorben und auferstanden ist.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

In der Nacht vom 31. März auf den 1. April 2019 (24./25. Adar II 5779) hörte und sah ich zugleich beim Aufwachen das Wort „Kryptonit“.
 
=> Kryptonit ist ein fiktives Element, das hauptsächlich in den Supermann-Geschichten vorkommt. In seiner bekanntesten Form ist es ein grünes, kristallines Mineral, das eine besondere Strahlung abgibt, die Supermann schwächt. <= (Der in „=>“ eingestellte Text ist ein Teilauszug, der auf der Definition des Wortes „Kryptonit“ von https://en.wikipedia.org/wiki/Kryptonite basiert.)
 
=> Krypton (aus dem Altgriechischen: κρυπτός, translit. kryptos „das Verborgene“) ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Kr und der Ordnungszahl 36.
Es ist Teil der Elementengruppe 18 (Edelgase). <= (Der in „=>“ eingestellte Text ist ein Teilauszug, der auf der Definition des Wortes „Krypton“ von https://en.wikipedia.org/wiki/Krypton basiert.)
 
Das prophetische Wort von Bob Jones aus dem Jahr 2007

Als ich über diese Erscheinung meditierte, wurde ich an ein prophetisches Wort des Seher - Propheten Bob Jones († 2014) vom Mai 2007 erinnert, wo er sagte: „Die weiße Taube kommt wieder. Es ist die Zeit der Taube. Die Taube kann die Natur des Heiligen Geistes - Seine Heiligkeit - darstellen. Der Heilige Geist bereitet sich darauf vor, sich an den Orten der Taube zu bewegen. Die Taube macht sich in der Realität wieder bekannt. Die Realität offenbart den geistlichen Bereich.“

Dann fuhr Bob Jones fort und sagte: „Gestern Abend war ich in einem Tempel mit einigen Heiligen. Da waren noch Plätze frei, und ich dachte: „Wow, wo sind die Leute, die zuhören sollten?“ Als wir dort saßen, sah ich, wie Steine zu fallen begannen. Sie sind gestern Abend gefallen. … Sie waren wie grünes Feuer. Sie wurden grünes Feuer genannt. Was ist das grüne Feuer? Es ist eine vom Smaragd inspirierte Lehre – eine feurige Lehre mit Offenbarung. Es ist das Lehren mit einem Feuer, wie man es noch nie zuvor gesehen hat. Es beginnt, die Wahrheit auf eine Ebene zu bringen, wie ihr sie noch nie zuvor gesehen habt. Sogar die Geheimnisse Gottes werden geöffnet.
Der Geist der Wahrheit – der Heilige Geist – verbirgt sich dahinter, aber es ist seine Natur als Taube in euch, die diese Wahrheit bringt. Als ich sah, wie sich die Leute dort versammelten, sah ich wie die Schwalbe ihr Nest dort baute. Ich sehe solche Dinge, damit ich sehen kann, wo in der Schrift das nächste ist, was Gott tut. … Großartige Offenbarung kommt wie die grünen Steine, die Feuer enthalten.“
<= (Der in „=>“ gesetzte Text ist ein Teilauszug basierend auf dem prophetischen Wort „Die weiße Taube kommt wieder – Es ist Zeit der weißen Taube“ von
http://www.elijahlist.com/words/display_word/5249)
 
Im Zusammenhang mit dem Element „Kryptonit/Krypton“, seiner chemischen Ordnungszahl und dessen Hauptgruppennummer (Anm.: 36 = 6x6; 18 = 3x6) sowie der Schwächung von Supermann erhielt ich die Bibelstelle aus Markus 3,27, wo Jesus Christus über die „Fesselung des starken Menschen“ spricht.

Markus 3,27:
27 Niemand kann aber in das Haus eines Starken eindringen und seinen Hausrat rauben, wenn er nicht zuvor den Starken fesselt; erst dann kann er sein Haus berauben.

Weiterhin zeigte mir der HERR in Verbindung mit der griechischen Bedeutung des chemischen Elements „Krypton“ (Anm.: bedeutet „der Verborgene“), dass er dabei ist, die Offenbarung seiner Geheimnisse im Zusammenhang mit seiner herrschenden Königsreichspräsenz zu intensivieren, um die Kräfte der Dunkelheit durch seine lebendigen (Anmerkung: grünen) Feuersteine zu schwächen (Anm.: Söhne Gottes; vgl. 1.Petrus 2,5 i.V.m. Lukas 10,19).

1.Petrus 2,5:
… 5 Und auch ihr als lebendige Steine erbaut euch zum geistlichen Hause und zur heiligen Priesterschaft, zu opfern geistliche Opfer, die Gott wohlgefällig sind durch Jesus Christus.
 
Lukas 10,19:
19 Seht, ich habe euch Macht gegeben, zu treten auf Schlangen und Skorpione, und Macht über alle Gewalt des Feindes; und nichts wird euch schaden.
 
Die abdeckende Gegenwart Gottes
 
Darüber hinaus erinnerte mich der Heilige Geist in Verbindung mit den grünen Steinen an die abdeckende Gegenwart Gottes inmitten seines Thronraums. Der Regierungssitz des himmlischen Vaters ist umgeben von einer Wölbung – dem Regenbogen, der einem Firmament gleicht und mit einem grünen Licht ummantelt ist (vgl. Offenbarung 4,2-3).
 
Offenbarung 4,2-3:
2 Alsbald wurde ich vom Geist ergriffen. Und siehe, ein Thron stand im Himmel und auf dem Thron saß einer.
3 Und der da saß, war anzusehen wie der Stein Jaspis und Sarder; und ein Regenbogen war um den Thron, anzusehen wie ein Smaragd.
 
Das hebräische Wort für „Firmament“ ist „rāqîa'“ und bedeutet „Himmel, Weite, Wölbung, Ausdehnung“. Es kommt von dem hebräischen Verb „rāqa'“, was „feststampfen, breithämmern“ bedeutet. Es meint weiterhin eine „gehämmerte Platte oder Schale, eine nach allen Seiten ausgeweitete Fläche oder Wölbung (vgl. Jeremia 23,29).“ (Anm.: Teilauszug aus der Elberfelder Studienbibel zu dem Wort „Firmament - rāqîa'„ und „rāqa' – feststampfen“ mit der Wortschlüsselnummer H7729* und H7734*)
 
Jeremia 23,29:
29 Ist mein Wort nicht wie ein Feuer, spricht der HERR, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmeißt?
 
Der Regenbogen befindet sich über dem Haupt bzw. Regierungssitz des Vaters und trägt die Aufgabe ihn abzudecken. In der Gegenwart des himmlischen Vaters existiert das Element des Wassers und das Element des Lichts (Anm.: Feuer; vgl. Offenbarung 4,6a; Hebräer 12,29).
 
Offenbarung 4,6a:
6a Und vor dem Thron war es wie ein gläsernes Meer, gleich dem Kristall, …
 
Hebräer 12,29:
… 29 denn unser Gott ist ein verzehrendes Feuer.
 
An dem Ort, wo der Vater ist, agiert das Element des Lichts (vgl. Jakobus 1,17 i.V.m. 1.Johannes 1,5).
 
Jakobus 1,17:
17 Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts (Anm.: der Lichter/Gestirne), bei dem keine Veränderung ist noch Wechsel des Lichts und der Finsternis.
 
1.Johannes 1,5:
5 Und das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen: Gott ist Licht, und in ihm ist keine Finsternis.
 
An dem Ort, wo das Wort Gottes auf der Erde regiert, agiert die Kraft des Wassers.
 
Es handelt sich hierbei um das lebendige – offenbarende Wort, das geisterfüllt (Anm.: von oben gesandt) ist (vgl. Epheser 5,26 i.V.m. 1.Mose 1,2-3).
 
Epheser 5,26:
… 26 um sie zu heiligen. Er hat sie gereinigt durch das Wasserbad im Wort, damit er …
 
1.Mose 1,2-3:
2 Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.
3 Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.
 
Auf ähnliche Weise wie der Apostel Johannes sah auch der Prophet Hesekiel die Gegenwart des Regierungssitzes Gottes (vgl. Hesekiel 1,26-28a).
 
Hesekiel 1,26-28a:
26 Und über der Feste (Anm.: festes Gewölbe), die über ihrem Haupt war, sah es aus wie ein Saphir, einem Thron gleich, und auf dem Thron saß einer, der aussah wie ein Mensch.
27 Und ich sah, und es war wie blinkendes Kupfer aufwärts von dem, was aussah wie seine Hüften; und abwärts von dem, was wie seine Hüften aussah, erblickte ich etwas wie Feuer und Glanz ringsumher.
28a Wie der Regenbogen steht in den Wolken, wenn es geregnet hat, so glänzte es ringsumher. So war die Herrlichkeit des HERRN anzusehen. …
 
Über den vier Wesen, die den Regierungssitz Gottes trugen, befand sich eine gehämmerte Wölbung, die wie ein Saphir aussah.
 
Die gehämmerte Saphirplatte
 
Es ist die gehämmerte Saphirplatte, die mit der göttlichen Versorgung sowie der Gegenwart von königlicher/apostolischer-priesterlicher Führung und offenbarender Weisheit verbunden ist (vgl. 2.Mose 24,9-11).
 
2.Mose 24,9-11:
9 Da stiegen Mose (Anm.: königliche/apostolische Führung) und Aaron, Nadab und Abihu (Anm.: priesterliche Führung) und siebzig von den Ältesten Israels (Anm.: offenbarende Weisheit) hinauf 10 und sahen den Gott Israels. Unter seinen Füßen war es wie eine Fläche (Anm.: gehämmerte Platten) von Saphir und wie der Himmel, wenn es klar ist.
11 Und er reckte seine Hand nicht aus wider die Edlen Israels. Und als sie Gott geschaut hatten, aßen und tranken sie.
 
Anhand der genannten Bibelstellen wird deutlich, dass Gottes Regierungssitz in sich eine gehämmerte Sphäre trägt, was bedeutet, dass nichts ohne die Gegenwart seines offenbarenden Wortes existiert (vgl. 1.Mose 1,3; Johannes 1,1-3 i.V.m. Jeremia 23,29).
 
1.Mose 1,3:
3 Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.
 
Johannes 1,1-3:
1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.
2 Dasselbe war im Anfang bei Gott.
3 Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.
 
Jeremia 23,29:
29 Ist mein Wort nicht wie ein Feuer, spricht der HERR, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmeißt?
 
Die „Saphirplatte“ und die Gegenwart des himmlischen Vaters
 
Auf der Sphäre der „gehämmerten Saphirplatte“, dem kristallenen Meer befindet sich der Regierungssitz des himmlischen Vaters. Und es sind die vier Wesen, die den Vater in seiner Regierungsautorität tragen (vgl. Hesekiel 1,26).
 
Hesekiel 1,26:
26 Und über der Feste (Anm.: festes Gewölbe), die über ihrem Haupt war, sah es aus wie ein Saphir, einem Thron gleich, und auf dem Thron saß einer, der aussah wie ein Mensch.
 
Diese gehämmerte Saphirplatte ist nicht nur blau in ihrer Farbe, sondern es gehen blaue Lichtstrahlen von ihr aus, weil Gott mit seinem Licht durch diese leuchtet.
 
Der Regenbogen und der Smaragd
 
Wenn wir in diesem Zusammenhang die Bibelstelle aus Offenbarung 4,2-3 lesen, können wir feststellen, dass Johannes noch detaillierter den Regierungssitz Gottes erkennen durfte, indem er einen Regenbogen um den Thron Gottes sah, der wie ein Smaragd aussah.
 
Das bedeutet, dass alle sieben Farben des Regenbogens mit einem herrlichen grünen Licht umgeben waren, das Gott umstrahlte und abdeckte.
 
Offenbarung 2,2-3:
2 Alsbald wurde ich vom Geist ergriffen. Und siehe, ein Thron stand im Himmel und auf dem Thron saß einer.
3 Und der da saß, war anzusehen wie der Stein Jaspis und Sarder; und ein Regenbogen war um den Thron, anzusehen wie ein Smaragd.
 
Der Regenbogen, der Gott abdeckend und seinen Regierungssitz umgibt, ist ein Hinweis auf den Bereich der Anbetung der Söhne Gottes, die den himmlischen Vater durch ihre Anbetung im Geist und in der Wahrheit „abdecken“, was die Verherrlichung des Vaters im unsichtbaren sowie im sichtbaren Bereich beinhaltet.
 
Der aus der Gegenwart Gottes ausgewiesene schirmende Kerub
 
Aus dieser Position wurde der schirmende Kerub (Anm.: jetzt Satan) von Gott verwiesen, dessen ursprüngliche Aufgabe es war, Gott durch seinen anbetenden Klang abzudecken (vgl. Jesaja 14,11 i.V.m. Hesekiel 26,13; Hesekiel 28,14-17).
 
Jesaja 14,11:
„ … 11 Deine Pracht ist herunter zu den Toten gefahren samt dem Klang deiner Harfen. Gewürm wird dein Bett sein und Würmer deine Decke.“
 
Hesekiel 26,13:
13 Und ich will dem Getön deiner Lieder ein Ende machen, und den Klang deiner Harfen soll man nicht mehr hören.
 
Hesekiel 28,14-17:
14 Du warst ein glänzender, schirmender Kerub und auf den heiligen Berg hatte ich dich gesetzt; ein Gott warst du und wandeltest inmitten der feurigen Steine.
15 Du warst ohne Tadel in deinem Tun von dem Tage an, als du geschaffen wurdest, bis an dir Missetat gefunden wurde.
16 Durch deinen großen Handel wurdest du voll Frevels und hast dich versündigt. Da verstieß ich dich vom Berge Gottes und tilgte dich, du schirmender Kerub, hinweg aus der Mitte der feurigen Steine.
17 Weil sich dein Herz erhob, dass du so schön warst, und du deine Weisheit verdorben hast in all deinem Glanz, darum habe ich dich zu Boden gestürzt und ein Schauspiel aus dir gemacht vor den Königen.
 
Da dieser Bereich nach dem Fall des schirmenden Kerubs eine Leere trug, verlangte Gott nach einem neuen Klang der hingebenden und verherrlichenden Anbetung, die ihn in seinem Licht abdecken sowie seine Regierung im unsichtbaren und sichtbaren Bereich offenbar machen würde.
 
Die Anbetung der Söhne Gottes
 
Die Anbetung der reifen Söhne Gottes, die durch den Bereich der Wunde des geschlachteten Lammes vor dem Thron Gottes in die Brautstruktur eingetreten sind, beinhaltet, dass sie jetzt berechtigt im Bereich über/um Gott, dem himmlischen Vater stehen und zwar mit dem einzigen und wahrhaftigen Ziel, ihn allein zu verherrlichen. Diese Verehrung bedeutet zu sein, ohne etwas von ihm zu fordern.
 
Ihr anbetender Ausruf von „Heilig, heilig, heilig!“ über dem Thron Gottes findet Resonanz in den verschiedenen Geistwesen auf ihren zugeteilten Ebenen im Thronraum, so dass alles im Himmel und auf der Erde den himmlischen Vater anbetet (vgl. Offenbarung 4,8-11)!
 
Offenbarung 4,8-11:
8 Und eine jede der vier Gestalten hatte sechs Flügel, und sie waren außen und innen voller Augen, und sie hatten keine Ruhe Tag und Nacht und sprachen: Heilig, heilig, heilig ist Gott der Herr, der Allmächtige, der da war und der da ist und der da kommt.
9 Und wenn die Gestalten Preis und Ehre und Dank gaben dem, der auf dem Thron saß, der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit, 10 fielen die vierundzwanzig Ältesten nieder vor dem, der auf dem Thron saß, und beteten den an, der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit, und legten ihre Kronen nieder vor dem Thron und sprachen: 11 Herr, unser Gott, du bist würdig, zu nehmen Preis und Ehre und Kraft; denn du hast alle Dinge geschaffen, und durch deinen Willen waren sie und wurden sie geschaffen.
 
Die lebendigen Steine
 
Weiterhin sind die Söhne Gottes lebendige Steine, weil Jesus der kostbare Eckstein ist. Wenn wir durch das Feuer des Lammes Gottes gegangen sind, sind wir durch sein Wort wunderbar zurecht gehämmerte/getriebene lebendige Edelsteine, die sein Licht tragen, so wie es die Apostel des Lammes im messianischen (Anm.: gesalbten) Jerusalem sind (vgl. Epheser 2,20 i.V.m. Offenbarung 21,14.19-20).
 
Epheser 2,20:
… 20 erbaut auf den Grund der Apostel und Propheten, da Jesus Christus der Eckstein ist, …
 
Offenbarung 21,14.19-20:
14 Und die Mauer der Stadt hatte zwölf Grundsteine und auf ihnen die zwölf Namen der zwölf Apostel des Lammes. …
19 Und die Grundsteine der Mauer um die Stadt waren geschmückt mit allerlei Edelsteinen. Der erste Grundstein war ein Jaspis, der zweite ein Saphir, der dritte ein Chalzedon, der vierte ein Smaragd, 20 der fünfte ein Sardonyx, der sechste ein Sarder, der siebente ein Chrysolith, der achte ein Beryll, der neunte ein Topas, der zehnte ein Chrysopras, der elfte ein Hyazinth, der zwölfte ein Amethyst.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm