Vor einiger Zeit erhielt eine Heilige aus unserer Gemeinschaft einen Traum, den ich für einige Jahre zurückhielt und von dem ich es empfinde, diesen zu dieser Zeit zu veröffentlichen, weil der Traum mit dem biblischen Monat (Anm.: Tischri/Ethanim) verbunden ist, der das neue biblische Jahr einläutet, das in Kürze bevorsteht (Anm.: 5779).
 
Der Traum
 
Im Traum befand sich die Träumerin an einem Strand in einer nicht unbedingt realen oder natürlichen Umgebung, zu der sie hingeführt wurde. Sie war mit ihrem Ehemann unterwegs und beide agierten als verdeckte Agenten in der Charaktere von Zuschauergästen.
Hierbei wurden sie von einem Mann mit seinem Assistenten herumgeführt, der ihnen seine Arbeit erklärte. Dieser Mann war gutaussehend, gepflegt, mittleren Alters und erschien der Träumerin wie ein einflussreicher Hollywoodregisseur, der mit einem teuren Anzug bekleidet war. Dieser Regisseur präsentierte der Träumerin und ihrem Mann ein Konzept des Bösen (Anm.: Manipulation auf höchster Ebene, er schien nicht zu wissen, dass die Träumerin und ihr Mann Christusgläubige waren, da sie verdeckt operierten).
 
Während dieser Präsentation befanden sie sich an einem abgelegenen Strand, wobei der Regisseur über dem Boden schwebte und vor deren Augen am Strand im Himmel die Sternbilder der zwölf Tierkreiszeichen, wie eine Produktpalette begeistert vorstellte.
 
Hierbei bewegte er sich im Himmel wie auf einer Beamer-Leinwand und sagte beim Höhepunkt seiner Rede angekommen: „So nehmen wir Einfluss auf die ganze Menschheit, indem wir uns der Sternbilder bedienen.“ Und während er dies sagte, blinkten durch seine Macht die zwölf Sternbilder am Himmel in violetter Farbe auf.
 
Darüber hinaus erzählte dieser Regisseur, dass die Menschen in Bezug auf Beziehungen am besten im Monat der „nutzbaren Energie“ des Sternbildes der „Waage“ zu beeinflussen sind und sagte hierbei zweimal begeistert: „Darin liegt der Schlüssel; in der sich in diesem Monat und Sternzeichen befindenden Balance! Diese Balance im Tierkreiszeichen der Waage, die wir uns zunutze machen, nutzen wir dazu, um alle Menschen zu beeinflussen und die Beziehungen aller Menschen zu lenken. Denn nur in diesem Monat der Waage befindet sich eine Leiter, die zum Himmel führt.“
 
Dann zeigte er auf die von ihm erwähnte Leiter im Sternbild der Waage, wobei die Träumerin bei sich dachte, dass es auf Jakobs Erfahrung mit der Leiter hinweist und es sich bei dem Gezeigten um eine geheime machtvolle Strategie handelt, die ihr offenbart wurde. Aufgrund dessen dachte die Träumerin weiterhin bei sich, dass sie zuhause unbedingt danach recherchieren müsse, was der Monat Waage im biblischen/hebräischen Jahr und Kontext bedeutet, um zu verstehen, was der Regisseur mit seinem Assistenten vorhaben würde.
Für beide war es höchst interessant von einer Person mit Einfluss die Agenda einer Manipulationsstrategie auf höchster Ebene zu erfahren.
Dann endete der Traum.
 
Interpretation:
 
Der Einblick in die Schaltzentrale der Finsternis
 
Dieser Traum kann darauf hinweisen, dass der Heilige Geist uns Einblick in die Schaltzentrale des Feindes gewährt, was mit dem Jahreszyklus des Segens Gottes im Zusammenhang steht (Anm.: Rosch ha-Schana), da die Sternkonstellation der Waage auf den biblischen Monat Tischri/ Ethanim fällt, der das neue biblische Jahr des Segens einläutet (vgl. 2.Könige 6,8-12 i.V.m. Hesekiel 8,7-16).
 
Weiterhin ist es der Monat, der mit dem Stamm Joseph (Anm.: Ephraim/Manasse) in Verbindung steht, wobei anzumerken ist, dass Joseph ein Mann der Wirtschaft war.
 
Die Sternkonstellation der Waage
 
Die Waage ist ein Hinweis darauf, dass es unter anderem das Zeitfenster ist, in dem die Handlungen der Menschen gewogen werden und Gericht freigesetzt ist (Jesaja 1,18-20 i.V.m. Jesaja 26,9; Daniel 5,25-29).
 
Jesaja 1,18-20:
18 So kommt denn und lasst uns miteinander rechten, spricht der HERR. Wenn eure Sünde auch blutrot ist, soll sie doch schneeweiß werden, und wenn sie rot ist wie Scharlach, soll sie doch wie Wolle werden.
19 Wollt ihr mir gehorchen, so sollt ihr des Landes Gut genießen.
20 Weigert ihr euch aber und seid ungehorsam, so sollt ihr vom Schwert gefressen werden; denn der Mund des HERRN sagt es.
 
Jesaja 26,9:
9 Von Herzen verlangt mich nach dir des Nachts, ja, mit meinem Geist suche ich dich am Morgen. Denn wenn deine Gerichte über die Erde gehen, so lernen die Bewohner des Erdkreises Gerechtigkeit.
 
Daniel 5,25-29:
25 So aber lautet die Schrift, die dort geschrieben steht: Mene mene tekel u-parsin.
26 Und sie bedeutet dies: Mene, das ist, Gott hat dein Königtum gezählt und beendet.
27 Tekel, das ist, man hat dich auf der Waage gewogen und zu leicht befunden.
28 Peres, das ist, dein Reich ist zerteilt und den Medern und Persern gegeben.
29 Da befahl Belsazar, dass man Daniel mit Purpur kleiden sollte und ihm eine goldene Kette um den Hals geben; und er ließ von ihm verkünden, dass er der Dritte im Königreich sei.
 
Der Hollywoodregisseur und der Assistent
 
Der Hollywoodregisseur und sein Assistent können auf den Feind und seine falsche prophetische Stimme hinweisen, der mit einem hohen Grad an Manipulation, Stolz, Arroganz, Zügellosigkeit, Übertreibung, Prunk und Verlogenheit arbeitet (Anm.: Symbolik der Farbe Violett, wenn diese in einem negativen Kontext steht), um die zwischenmenschlichen Beziehungen zu stören.
 
Das Ufer
 
Der Grund, warum sich der Traum an einem Ufer abspielte ist, weil ein Ufer bzw. eine Küste eine Grenze oder Öffnung für den Eintritt von wiederkehrenden und fremden Einheiten (dämonische Geister mit inbegriffen) in ein Gebiet symbolisiert (vgl. Offenbarung 12,18).
Alle Küstengebiete waren und sind Handelszentren.
 
Seitdem viele Reisen mit Schiffen durchgeführt werden und große Importe und Exporte auf ihnen ruhen, sind die Küsten bekannt für die Geschäfte, den Handel, den Götzendienst und die Hurerei. An dieser Stelle kann man erkennen, warum die Endzeit auf die Hure und den Handel in gemeinsamer Verbindung hinweist.
 
Die Seefahrer, die für lange Zeitperioden auf See waren, waren selbst danach aus, sich durch verschiedene Dinge zu „erfrischen”, so dass die Prostitution in den Hafengebieten aufblühte und diese Vorgehensweise als ein Ritual diente, weil die Prostituierten durch ihre Tätigkeit ihren Tempeln und Götzen viel Profit durch das eingebrachte Geld brachten.
 
Die Himmelskönigin, Herrin der Königreiche und die babylonischen Huren waren alles bevorzugte Bedeutungen für die Brut der Küstenbordelle durch den Handel von internationalen Kommerz als auch die heidnischen und götzendienerischen Kunden hinter dem Handel selbst.
In Jesaja 47,5-7 ist Chaldäa eine andere Bezeichnung für Babylon, das mit der Herrin der Königreiche betitelt ist (vgl. Offenbarung 18,1-24). (Teilauszug aus dem „Prophet`s Dictionary„ von Paula A. Price, Ph. D.; Seite 130)
 
Das Ziel des Feindes
 
Das Ziel des finsteren Fürsten, der in der Luft herrscht ist es (vgl. Epheser 2,2), die Wirtschaft auf der Erde zu manipulieren, indem er Reichtum mit Ungerechtigkeit verbindet, um diese in sein finsteres Königreich zu transferieren mit dem Ziel, die Botschaft des Triumphs Jesu am Kreuz sowie seiner Auferstehung aufzuhalten (vgl. Matthäus 28,11-15).
 
Matthäus 28,11-15:
11 Als sie aber hingingen, siehe, da kamen einige von der Wache in die Stadt und verkündeten den Hohenpriestern alles, was geschehen war.
12 Und sie kamen mit den Ältesten zusammen, hielten Rat und gaben den Soldaten viel Geld 13 und sprachen: Sagt, seine Jünger sind in der Nacht gekommen und haben ihn gestohlen, während wir schliefen.
14 Und wenn es dem Statthalter zu Ohren kommt, wollen wir ihn beschwichtigen und dafür sorgen, dass ihr sicher seid.
15 Sie nahmen das Geld und taten, wie sie angewiesen waren. Und so ist dies zum Gerede geworden bei den Juden bis auf den heutigen Tag.
 
Um die Botschaft des Evangeliums zu verdrehen, geht der Widersacher auf die Weise vor, indem er Menschen manipuliert, so dass sie ihre Finanzen für nichtige/negative Dinge einsetzen bzw. vergeuden, indem sie der Lust ihres Fleisches nachgehen oder auch darin verführt werden.
 
Das richtige Verständnis der Sternkonstellationen
 
Um den Bezug zum Sternbild im Traum aus der richtigen Perspektive zu verstehen, ist es wichtig, dass wir als Volk Gottes eine biblische Sicht bezüglich der Sternkonstellationen besitzen und sie auf die Weise erkennen, wie Gott sie geschaffen und in ihren Bahnen positioniert hat.
 
Sonne, Mond und Sterne sind gemäß dem Wort Gottes von Gott geschaffen und an ihren Ort gesetzt worden, um sein Erbe und seine Herrlichkeit ans Licht zu bringen (vgl. 1.Mose 1,14-19; 1.Mose 15,5 i.V.m. Richter 5,20; Psalm 8,2.4.10; Psalm 19,2; Hiob 9,8-9; Hiob 38,31-33; Amos 5,8).
 
1.Mose 1,14-19:
14 Und Gott sprach: Es werden Lichter an der Feste des Himmels, die da scheiden Tag und Nacht und geben Zeichen, Zeiten, Tage und Jahre 15 und seien Lichter an der Feste des Himmels, dass sie scheinen auf die Erde. Und es geschah so.
16 Und Gott machte zwei große Lichter: ein großes Licht, das den Tag regiere, und ein kleines Licht, das die Nacht regiere, dazu auch die Sterne.
17 Und Gott setzte sie an die Feste des Himmels, dass sie schienen auf die Erde 18 und den Tag und die Nacht regierten und schieden Licht und Finsternis. Und Gott sah, dass es gut war.
19 Da ward aus Abend und Morgen der vierte Tag.
 
1.Mose 15,5:
5 Und er (Anm.: Gott) hieß ihn (Anm.: Abram) hinausgehen und sprach: Sieh gen Himmel und zähle die Sterne; kannst du sie zählen? Und sprach zu ihm: So zahlreich sollen deine Nachkommen sein!
 
Psalm 8,2.4.10:
2 HERR, unser Herr, wie herrlich ist dein Name auf der ganzen Erde, der du deine Hoheit gelegt hast auf den Himmel!
4 Wenn ich anschaue deinen Himmel, deiner Finger Werk, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast: …
10 HERR, unser Herr, wie herrlich ist dein Name auf der ganzen Erde!
 
Psalm 19,2:
2 Der Himmel erzählt die Herrlichkeit Gottes, und das Himmelsgewölbe verkündet seiner Hände Werk.
 
Hiob 9,8-9:
8 Er allein breitet den Himmel aus und geht auf den Wogen des Meers.
9 Er macht den Wagen am Himmel und den Orion und das Siebengestirn und die Sterne des Südens.
 
Hiob 38,31-33:
31 Kannst du die Bande des Siebengestirns zusammenbinden oder den Gürtel des Orion auflösen?
32 Kannst du die Sterne des Tierkreises aufgehen lassen zur rechten Zeit oder die Bärin samt ihren Jungen heraufführen?
33 Weißt du des Himmels Ordnungen, oder bestimmst du seine Herrschaft über die Erde?
 
Amos 5,8:
8 Der das Siebengestirn und den Orion macht, der aus der Finsternis den Morgen macht und aus dem Tag die finstere Nacht, der das Wasser im Meer herbeiruft und schüttet es auf den Erdboden – er heißt „HERR“ –, …
 
Wenn wir diese Bibelstellen betrachten, zeigen sie uns eindeutig auf, dass die Konstellation der Sterne nichts mit der unerleuchteten Astrologie zu tun hat, weil sie als Lichter am Himmel ein Bestandteil von Gottes Schöpfung sind.
 
Der Konflikt um den Aufenthaltsort in der Ewigkeit
 
Die Sternkonstellation der Waage befindet sich direkt neben dem Skorpion, dessen Scheren versuchen die Waage zu umgreifen. Das bedeutet, dass es hierbei um den Konflikt oder den Kampf geht, an welchem Ort die Menschen ihre Ewigkeit verbringen.
 
Und dieser Kampf findet zwischen dem Skorpion (Anm.: der Verkläger der Brüder; vgl. Offenbarung 12,10-11) und dem Lamm statt, was die Auseinandersetzung zwischen dem Königreich Satans und dem Königreich Gottes repräsentiert.
 
Offenbarung 12,10-11:
10 Und ich hörte eine große Stimme, die sprach im Himmel: Nun ist das Heil und die Kraft und das Reich unseres Gottes geworden und die Macht seines Christus; denn der Verkläger unserer Brüder ist verworfen, der sie verklagte Tag und Nacht vor unserm Gott.
11 Und sie haben ihn überwunden durch des Lammes Blut und durch das Wort ihres Zeugnisses und haben ihr Leben nicht geliebt bis hin zum Tod.
 
Erklärung zum Skorpion
 
Der Skorpion ist ein „Stecher“ und ein untergeordneter Vertreter der Schlange unter dem Drachen (vgl. Lukas 10,19).
Er ist der stechende „Eine”, welcher wacht und seine Opfer von weitem studiert, um sie auf Anordnung zu stechen.
Seine Vorgehensweise beinhaltet Verletzung durch Heimlichkeit und Verschwiegenheit, so wie die okkulten, psychischen und magischen Mittel.
Er ist ein übernatürlicher Wächter auf der Ausschau als ein Späher für die Dunkelheit mit der Möglichkeit zu stechen, zu verführen und andere zu verlocken, im Auftrag des Drachens.
Er ist ein Vertreter, welcher die Oberfläche durchsticht, um sein Gift in sein Opfer hineinzuspritzen.
Weiterhin repräsentiert der Skorpion einen Skandalhändler, welcher Täuschungen benutzt.
Er verleitet seine Opfer zur Sünde und stößt sie schließlich ab (Teilauszug aus dem „Prophet`s Dictionary„ von Paula A. Price, Ph. D.; Seite 488).
 
Die Dekans und Gottes Reden
 
Die Dekans (Anm.: Jedes der zwölf Sternbilder besitzt drei begleitende Konstellationen, die „Dekans“ genannt werden.), die zu der Sternkonstellation der Waage gehören, sind das Kreuz (Anm.: das südliche Kreuz), das Opfer und die Krone.
 
Ihre Symbolik offenbart die Himmelsleiter der Liebe des himmlischen Vaters, der seinen eingeborenen Sohn Jesus Christus zu uns Menschen auf die Erde sandte, um uns durch sein Opfer zu erretten und durch sein Blut zu Königen sowie Priestern zu machen, wenn wir darin einwilligen und es für uns annehmen (vgl. Johannes 1,51 i.V.m. Offenbarung 1,5-6).
 
Johannes 1,51:
51 Und er (Anm.: Jesus Christus) spricht zu ihm (Anm.: Nathanael): Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet den Himmel offen sehen und die Engel Gottes hinauf- und herabfahren über dem Menschensohn.
 
Offenbarung 1,5-6:
... 5 und von Jesus Christus, welcher ist der treue Zeuge, der Erstgeborene von den Toten und Herr über die Könige auf Erden! Ihm, der uns liebt und uns erlöst hat von unsern Sünden mit seinem Blut 6 und uns zu Königen und Priestern gemacht hat vor Gott, seinem Vater, ihm sei Ehre und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.
 
Die Herrlichkeit Gottes und Beziehungen
 
Der böse Plan (Anm.: Agenda) der Finsternis durch Satan wird in dem prophetischen Traum mit der Beeinflussung von Beziehungen der Menschen verbunden. Es sollen die Beziehungen manipuliert werden, was beinhaltet, dass sich in falschen (Anm.: von satanischer Herkunft) Beziehungen und Konstellationen von Verbindungen große Potentiale befinden, von Gottes Herrlichkeit wegzuführen. Nicht allein nur der Ewigkeit sollen Menschen als erschaffene Geistwesen beraubt werden, sondern auch in ihrem ihnen zugeteilten Leben soll sich so wenig Herrlichkeit Gottes wie möglich widerspiegeln. Das ist der Plan des Widersachers.
 
Diesen Plan können wir als Heilige anwenden und umkehren: Hierzu gehört das größere und „über den Tellerrand“ hinaus gerichtete Verständnis geistlicher Dinge, die Hinwendung zu den biblischen (Anm.: einige missverstehen diese als lediglich jüdisch) Zeiten und Feste, eine geistige Einheit mit Israel als Gottes auserwähltes Volk und die Hingabe im prophetischen Wandel in Christus in unserem persönlichen Leben, unseren Familien und allen Bereichen des Lebens (vgl. Offenbarung 19,10e).
 
Offenbarung 19,10e:
… 10e Das Zeugnis Jesu aber ist der Geist der Weissagung.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

Ajin Teth 5779
(Bild von Simon Glimm)
 
Geliebtes Volk Gottes,
 
dieses prophetische Wort soll uns als Stückwerk und Hinweis auf das nächste biblische Jahr (Anm.: 5779/2019) dienen.
Ich ermutige jeden Leser über diesem Wort zu beten und den Plan des Vaters über das kommende Jahr zu proklamieren.
 
Der 09. September 2018 und das neue biblische Jahr 5779
 
Am Abend des 09.09.2018 tritt das jüdische Volk in das neue biblische Jahr 5779 ein, das für uns als eingepfropfte wilde Ölzweige in den edlen Olivenbaum ebenfalls von Bedeutung ist, da wir Anteil an der Fettigkeit (Anm.: Salbung) der Wurzel haben (vgl. Römer 11,17-18).
 
Römer 11,17-18:
17 Wenn aber nun einige von den Zweigen ausgebrochen wurden und du, der du ein wilder Ölzweig warst, in den Ölbaum eingepfropft worden bist und teilbekommen hast an der Wurzel und dem Saft des Ölbaums, 18 so rühme dich nicht gegenüber den Zweigen. Rühmst du dich aber, so sollst du wissen, dass nicht du die Wurzel trägst, sondern die Wurzel trägt dich.
 
Der Augapfel Gottes
 
Weiterhin besitzt Israel gemäß Sacharja 2,12b die Stellung des Augapfels Gottes, von dem Jerusalem wie seine Pupille fungiert, so dass es für uns als Heidenchristen gut ist, wenn wir durch Israel auf unser Leben und Umfeld schauen, um mit erleuchteten Augen zuversichtlich in unsere Zukunft mit Jesus Christus zu gehen.
 
Sacharja 2,12b:
12b Wer euch (Anm.: Israel) antastet, der tastet meinen Augapfel an.
 
Die Offenbarungen, die wir durch diese Vorgehensweise erhalten, beinhalten strategische Maßnahmen, die uns dabei behilflich sind, dass wir unser Leben in dem Zentrum des Willens Gottes und seinem Frieden positionieren, so wie auch Epaphras betete (vgl. Kolosser 4,12).
 
Kolosser 4,12:
12 Es grüßt euch Epaphras, der einer von den Euren ist, ein Knecht Christi Jesu, der allezeit in seinen Gebeten für euch ringt, damit ihr fest steht, vollkommen und erfüllt mit allem, was Gottes Wille ist.
 
Die Zahl “9”
 
Da dieses Jahr mit dem hebräischen Buchstaben “Teth” im Zusammenhang steht, der ebenfalls den Zahlenwert “9” trägt, möchte ich auf die Bedeutung der Zahl eingehen, die erstmalig in 3.Mose 23,32 genannt wird und in Verbindung mit dem großen Versöhnungstag (Anm.: Jom Kippur) steht, bei dem es sich um den höchsten Fastentag handelt.
 
3.Mose 23,32:
32 Ein feierlicher Sabbat soll er euch sein und ihr sollt fasten. Am neunten Tage des Monats, am Abend, sollt ihr diesen Ruhetag halten, vom Abend an bis wieder zum Abend.
 
Die Wichtigkeit des großen Versöhnungstages
 
Der große Versöhnungstag ist der heiligste (Anm.: „ausgesondert, speziell, ein Tag wie kein anderer”) Tag im Jahr, der von Gott festgelegt wurde für einen sehr wichtigen Zweck.
Der große Versöhnungstag ist kein Festtag wie die anderen festgesetzten Zeiten in Gottes Kalender; es ist ein Fasttag. An diesem Tag demütigt man sich selbst vor Gott durch das Fasten.
Dieser Tag war eine andauernde Anordnung Gottes für alle Generationen.
Das Kommen von Jesus erfüllte die Anordnung Gottes aber es hob sie nicht auf.
Durch die Erfüllung der Anweisung Gottes öffnete Jesus die Möglichkeit für alle, die glauben und füllte sie mit frischer Bedeutung.
Die Beachtung des großen Versöhnungstages war von Gott dazu bestimmt, um sein Volk in allen Generationen zu segnen.
Gott verlangt danach, dass wir seine Versöhnung erneut jedes Jahr erleben.
Der Versöhnungstag trägt folgende Frage in sich verborgen:
 
Wie kann ein mit Sünden beladener Mensch Gemeinschaft mit Gott genießen?”
 
Jom Kippur feiert die Kraft des Sieges von Jesus Christus am Kreuz, der die Sünde der Menschheit auf sich genommen hat, um die Kraft der Vergebung denen zur Verfügung zu stellen, die ein bußfertiges Herz besitzen und bereit sind, sein Werk am Kreuz in ihrem Leben anzunehmen und anzuwenden (vgl. Hebräer 9,14 i.V.m. 1.Johannes 1,9; 1.Johannes 3,5).
 
Hebräer 9,14:
… 14 um wie viel mehr wird dann das Blut Christi, der sich selbst als Opfer ohne Fehl durch den ewigen Geist Gott dargebracht hat, unser Gewissen reinigen von den toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott!
 
1.Johannes 1,7.9:
7 Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft untereinander, und das Blut Jesu, seines Sohnes, macht uns rein von aller Sünde. …
9 Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.
 
1.Johannes 3,5:
5 Und ihr wisst, dass er erschienen ist, damit er die Sünden wegnehme, und in ihm ist keine Sünde.
 
Jesus, der Hohepriester nach der Ordnung Melchisedeks
 
Ursprünglich war Jom Kippur der Tag, an dem der Hohepriester in das Allerheiligste eintrat.
Jesus ist unser Hohepriester, der für uns durch seinen Kreuzestod ins Allerheiligste eingetreten ist und uns den Weg zum Vater gebahnt hat (vgl. Hebräer 4,14-16; Hebräer 5,1-6).
 
Hebräer 4,14-16:
14 Weil wir denn einen großen Hohenpriester haben, Jesus, den Sohn Gottes, der die Himmel durchschritten hat, so lasst uns festhalten an dem Bekenntnis.
15 Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht könnte mit leiden mit unserer Schwachheit, sondern der versucht worden ist in allem wie wir, doch ohne Sünde.
16 Darum lasst uns hinzutreten mit Zuversicht zu dem Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zu der Zeit, wenn wir Hilfe nötig haben.
 
Hebräer 5,1-6:
1 Denn jeder Hohepriester, der von den Menschen genommen wird, der wird eingesetzt für die Menschen zum Dienst vor Gott, damit er Gaben und Opfer darbringe für die Sünden.
2 Er kann mitfühlen mit denen, die unwissend sind und irren, weil er auch selber Schwachheit an sich trägt.
3 Darum muss er wie für das Volk, so auch für sich selbst opfern für die Sünden.
4 Und niemand nimmt sich selbst die hohepriesterliche Würde, sondern er wird von Gott berufen wie auch Aaron.
5 So hat auch Christus sich nicht selbst die Ehre beigelegt, Hoherpriester zu werden, sondern der, der zu ihm gesagt hat (vgl. Psalm 2,7): “Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt.”
6 Wie er auch an anderer Stelle spricht (vgl. Psalm 110,4): “Du bist ein Priester in Ewigkeit nach der Ordnung Melchisedeks.”
 
Die Vergebungskraft Gottes durch Jesus Christus
 
Da der hebräische Buchstabe „Teth“ mit „Schlamm, nasser Lehmerde, Töpferlehm, einer Gebärmutter sowie einem Weinschlauch und der Darstellung einer Schlange“ verbunden ist, kann man in Verbindung mit dem großen Versöhnungstag daraus schließen, dass dort, wo der Widersacher versucht einen Gläubigen in einem sündhaften Muster gefangen zu nehmen bzw. zu halten, dass dieser damit bricht, indem der Gläubige Jesu Sieg am Kreuz anerkennt und in seiner Vergebungskraft, die durch Buße geschieht, lebt.
 
Der Wandel in der Vergebungskraft Gottes, die sich nur bei einem Menschen mit einem bußfertigen Herzen aktiviert, hat zur Folge, dass Gott das Leben des jeweiligen Gläubigen frisch hält. Das tut er, indem er die Gegenwart des Heiligen Geist im Leben des jeweiligen Gläubigen intensiviert, so wie es Jesus Christus sagte, dass neuer Wein in neue Weinschläuche gehört (vgl. Markus 2,22).
 
Markus 2,22c:
… 22c sondern man soll neuen Wein in neue Schläuche füllen.
 
Buße im Leben eines Gläubigen ist ein wichtiger Schlüssel, um von Gott auf neue Weise geformt zu werden, so wie es auch der Prophet Jeremia im Haus des Töpfers sah (vgl. Jeremia 18,1-6).
 
Jeremia 18,1-6:
1 Dies ist das Wort, das geschah vom HERRN zu Jeremia: 2 Mach dich auf und geh hinab in des Töpfers Haus; dort will ich dich meine Worte hören lassen.
3 Und ich ging hinab in des Töpfers Haus, und siehe, er arbeitete eben auf der Scheibe.
4 Und der Topf, den er aus dem Ton machte, missriet ihm unter den Händen. Da machte er einen andern Topf daraus, wie es ihm gefiel.
5 Da geschah des HERRN Wort zu mir: 6 Kann ich nicht ebenso mit euch umgehen, ihr vom Hause Israel, wie dieser Töpfer?, spricht der HERR. Siehe, wie der Ton in des Töpfers Hand, so seid auch ihr vom Hause Israel in meiner Hand.
 
Das neue Leben und die Gebärmutter
 
Auf die Weise, wie eine schwangere Frau in ihrer Gebärmutter neues Leben trägt und dieses zum richtigen Zeitpunkt auf die Welt bringt, so ähnlich verhält es sich in einem biblischen „Teth-Jahr“!
 
Eine Geburt ist meistens mit Schmerzen verbunden und fordert den Säugling sowie die Mutter heraus, da sie sich beide in einer sogenannten „Pressphase“ befinden.
 
Die neunte Stunde
 
An dieser Stelle ist es interessant anzumerken, dass Jesus Christus am Kreuz zur neunten Stunde (Anm.: „Teth => Zahlenwert 9“) starb und seinen Geist aufgab, um die Braut aus seiner Seite mit Blut und Wasser zu „gebären“ (vgl. Matthäus 27,46 i.V.m. Johannes 19,33-34).
 
Matthäus 27,46:
46 Und um die neunte Stunde schrie Jesus laut: Eli, Eli, lama asabtani? Das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
 
Johannes 19,33-34:
33 Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, dass er schon gestorben war, brachen sie ihm die Beine nicht; 34 sondern einer der Soldaten stieß mit dem Speer in seine Seite, und sogleich kam Blut und Wasser heraus.
 
Der Gelähmte an der schönen Pforte
 
Weiterhin wurde der Gelähmte, der an der schönen Pforte saß zur neunten Stunde durch die Apostel Petrus und Johannes im Auftrag Gottes geheilt. Auch in dieser Situation gab es einen „schlammigen“ (Anm.: widrigen) Umstand, der sich in eine „Gebärmutter“ verwandelte, um neues Leben hervorzubringen (vgl. Apostelgeschichte 3,1-8)!
 
Apostelgeschichte 3,1-8:
1 Petrus aber und Johannes gingen hinauf in den Tempel um die neunte Stunde, zur Gebetszeit.
2 Und es wurde ein Mann herbeigetragen, lahm von Mutterleibe; den setzte man täglich vor die Tür des Tempels, die da heißt die Schöne, damit er um Almosen bettelte bei denen, die in den Tempel gingen.
3 Als er nun Petrus und Johannes sah, wie sie in den Tempel hineingehen wollten, bat er um ein Almosen.
4 Petrus aber blickte ihn an mit Johannes und sprach: Sieh uns an!
5 Und er sah sie an und wartete darauf, dass er etwas von ihnen empfinge.
6 Petrus aber sprach: Silber und Gold habe ich nicht; was ich aber habe, das gebe ich dir: Im Namen Jesu Christi von Nazareth steh auf und geh umher!
7 Und er ergriff ihn bei der rechten Hand und richtete ihn auf. Sogleich wurden seine Füße und Knöchel fest,
8 er sprang auf, konnte gehen und stehen und ging mit ihnen in den Tempel, lief und sprang umher und lobte Gott.
 
Auch der Hauptmann Kornelius erlebte zur neunten Stunde eine Heimsuchung Gottes, indem ihm ein Engel aufgrund seines gebenden Herzens und seiner Gebete begegnete, um ihn und sein Haus für die neue Zeit des Heiligen Geistes vorzubereiten (vgl. Apostelgeschichte 10,1-4.22.30-33.44-48a).
 
Apostelgeschichte 10,1-4.22.30-33.44-48a:
1 Es war aber ein Mann in Cäsarea mit Namen Kornelius, ein Hauptmann der Abteilung, die die Italische genannt wurde.
2 Der war fromm und gottesfürchtig mit seinem ganzen Haus und gab dem Volk viele Almosen und betete immer zu Gott.
3 Der hatte eine Erscheinung um die neunte Stunde am Tage und sah deutlich einen Engel Gottes bei sich eintreten; der sprach zu ihm: Kornelius!
4 Er aber sah ihn an, erschrak und fragte: Herr, was ist? Der sprach zu ihm: Deine Gebete und deine Almosen sind vor Gott gekommen und er hat ihrer gedacht. …
22 Sie aber sprachen: Der Hauptmann Kornelius, ein frommer und gottesfürchtiger Mann mit gutem Ruf bei dem ganzen Volk der Juden, hat Befehl empfangen von einem heiligen Engel, dass er dich (Anm.: Petrus) sollte holen lassen in sein Haus und hören, was du zu sagen hast. …
30 Kornelius sprach: Vor vier Tagen um diese Zeit betete ich um die neunte Stunde in meinem Hause. Und siehe, da stand ein Mann vor mir in einem leuchtenden Gewand
31 und sprach: Kornelius, dein Gebet ist erhört und deiner Almosen ist gedacht worden vor Gott.
32 So sende nun nach Joppe und lass herrufen Simon mit dem Beinamen Petrus, der zu Gast ist im Hause des Gerbers Simon am Meer.
33 Da sandte ich sofort zu dir; und du hast recht getan, dass du gekommen bist. Nun sind wir alle hier vor Gott zugegen, um alles zu hören, was dir vom Herrn befohlen ist. …
44 Während Petrus noch diese Worte redete, fiel der Heilige Geist auf alle, die dem Wort zuhörten.
45 Und die gläubig gewordenen Juden, die mit Petrus gekommen waren, entsetzten sich, weil auch auf die Heiden die Gabe des Heiligen Geistes ausgegossen wurde; 46 denn sie hörten, dass sie in Zungen redeten und Gott hoch priesen. Da antwortete Petrus: 47 Kann auch jemand denen das Wasser zur Taufe verwehren, die den Heiligen Geist empfangen haben ebenso wie wir?
48 Und er befahl, sie zu taufen in dem Namen Jesu Christi.
 
Diese eben genannten Bibelstellen sollen als Ermutigung für das biblische Jahr 5779/2019 dienen und verdeutlichen, dass der HERR aus bitteren Umständen süße Umstände hervorkommen lässt.
Es gibt nichts, was für Gott unmöglich wäre (vgl. Matthäus 19,26)!
 
Matthäus 19,26:
26 Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich.
 
Die Unterscheidung von Gut und Böse
 
Das biblische Jahr 5779/2019 ist darüber hinaus ein Jahr, um besser das Gute vom Bösen sowie auch zwischen rein und unrein zu unterscheiden.
Hierbei ist es wichtig, dass wir im Wort der Gerechtigkeit geübt sind und zuvor unsere Sinne (Anm.: Gehör, Sicht, Geschmackssinn, Gefühl, Geruchssinn) in einem prophetischen Bezug eingesetzt haben, um das Gute vom Bösen zu unterscheiden.
Das hat zur Folge, dass wir die feste Speise aus der apostolischen Hand Gottes erhalten dürfen (vgl. Hebräer 5,13-14).
 
Hebräer 5,13-14:
13 Denn wem man noch Milch geben muss, der ist unerfahren in dem Wort der Gerechtigkeit, denn er ist ein kleines Kind.
14 Feste Speise aber ist für die Vollkommenen, die durch den Gebrauch geübte Sinne haben und Gutes und Böses unterscheiden können.
 
Die Bitte von König Salomo
 
Die Bitte von König Salomo, die er im Traum an Gott stellte, nämlich das Gute vom Bösen zu unterscheiden, hatte zur Folge, dass er Gunst und Weisheit von Gott erhielt (vgl. 1.Könige 3,9-14)
 
1.Könige 3,9-14:
9 So wollest du deinem Knecht ein gehorsames Herz geben, damit er dein Volk richten könne und verstehen, was gut und böse ist. Denn wer vermag dies dein mächtiges Volk zu richten?
10 Das gefiel dem Herrn gut, dass Salomo darum bat.
11 Und Gott sprach zu ihm: Weil du darum bittest und bittest weder um langes Leben noch um Reichtum noch um deiner Feinde Tod, sondern um Verstand, zu hören und recht zu richten, 12 siehe, so tue ich nach deinen Worten. Siehe, ich gebe dir ein weises und verständiges Herz, sodass deinesgleichen vor dir nicht gewesen ist und nach dir nicht aufkommen wird.
13 Und dazu gebe ich dir, worum du nicht gebeten hast, nämlich Reichtum und Ehre, sodass deinesgleichen keiner unter den Königen ist zu deinen Zeiten.
14 Und wenn du in meinen Wegen wandeln wirst, dass du hältst meine Satzungen und Gebote, wie dein Vater David gewandelt ist, so werde ich dir ein langes Leben geben.
 
Der hebräische Buchstabe „Teth“
 
Die Begründung des Aufrufs zur intensiveren Unterscheidung von Gut und Böse im Jahr 5779/2019, liegt darin, weil viele hebräischen Worte, die mit dem Buchstaben „Teth“ beginnen, positive und negative Worte beschreiben.
 
Bei den positiven Worten, die mit dem Buchstaben „Teth“ beginnen, handelt es sich zum Beispiel um die Worte: „sauber, rein, Reinheit, reinigen, heiligen, klar, Glanz“.
 
Bei den negativen Worten, die mit einem „Teth“ beginnen, handelt es sich unter anderem um die Worte: „verunreinigt, unrein, verschmutzen, verunreinigen, dreckig, in Schlamm hinuntersinken“.
 
Gott unterstellt
 
Nach biblischen Maßstab gut zu sein bedeutet, dass man als Gläubiger sein Leben dem König (Anm.: Jesus Christus) unterstellt und ihn in allem ehrt.
Es beinhaltet nicht, lediglich eine Liste von Regeln zu beachten, sondern aus der Liebesbeziehung zu Jesus Christus sein Wort zu achten und zu befolgen (vgl. Johannes 14,21; Matthäus 22,37-38 i.V.m. Lukas 9,23).
 
Johannes 14,21:
21 Wer meine Gebote hat und hält sie, der ist es, der mich liebt. Wer mich aber liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.
 
Matthäus 22,37-38:
37 Jesus aber antwortete ihm: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt.“ (vgl. 5.Mose 6,5)
38 Dies ist das höchste und größte Gebot.
 
Lukas 9,23:
23 Da sprach er zu ihnen allen: Wer mir folgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach.
 
Solch ein Lebensstil in der Unterordnung zum HERRN hat zur Folge, dass sich die neun Früchte des Geistes im Leben eines Gläubigen gut entwickeln (vgl. Römer 12,1 i.V.m. Galater 5,22-23).
 
Römer 12,1:
1 Ich ermahne euch nun, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig ist. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst.
 
Galater 5,22-23:
22 Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, 23 Sanftmut, Keuschheit; gegen all dies ist das Gesetz nicht.
 
Das Ergebnis von der Weigerung sich Jesus Christus zu unterstellen
 
Wenn sich Gläubige ihrem König Jesus Christus nicht unterstellen wollen, dann lauert das Böse vor ihrer Tür, das zum Ziel hat über sie hereinzubrechen.
 
Die Weigerung eines Gläubigen, sich Jesus Christus als König zu unterstellen, hat zur Folge, dass das innere Leben des jeweiligen Gläubigen den Charakter der Schlange annimmt, die Satan repräsentiert (vgl. Offenbarung 12,9a).
 
Offenbarung 12,9a:
9a Und es wurde hinausgeworfen der große Drache, die alte Schlange, die da heißt: Teufel und Satan, der die ganze Welt verführt, …
 
Wenn ein Christ sich entscheidet für sich selbst leben zu wollen, indem er sich auf seine eigene innere Überzeugung der Selbstbestimmung verlässt, wird es dazu führen, dass der Gläubige der Bestimmung des Widersachers (Anm.: Satan) folgt und den „Staub essen“ muss. Das ist das Ergebnis, wenn ein Christ den Begierden seines Fleisches nachgeht.
 
=> Der Begriff “Fleisch” beschreibt das Denken, Wollen und Handeln des Menschen, das nicht von Gott und seinem Willen bestimmt wird, sondern nur vom irdischen Wesen – von der Sünde (vgl. Römer 8,1-17; Galater 5,13-6,12; Epheser 2,3; Philipper 3,3-4). Fleisch beschreibt hier im Gegensatz zu Geist den Tatbestand, dass die Sünde sich des Menschen und seiner Glieder so bemächtigt, dass sein “Fleisch” wie eine fremde Macht sein ganzes Wesen bestimmt, was mit dem Tod verbunden ist (vgl. Römer 7,5-25). <= (Teilauszug aus der CD-ROM Bibel Edition zur Lutherbibel von 1984; Worterklärungsnummer 10)
 
Der Stab von Mose
 
Das Prinzip der Unterordnung dem HERRN gegenüber oder dem Nachgehen des eigenen Willens ist in der Geschichte von Mose und seinem Stab zu finden (2.Mose 4,2-4).
 
2.Mose 4,2-4:
2 Der HERR sprach zu ihm: Was hast du da in deiner Hand? Er sprach: Einen Stab.
3 Der HERR sprach: Wirf ihn auf die Erde. Und er warf ihn auf die Erde; da ward er zur Schlange und Mose floh vor ihr.
4 Aber der HERR sprach zu ihm: Strecke deine Hand aus und erhasche sie beim Schwanz. Da streckte er seine Hand aus und ergriff sie, und sie ward zum Stab in seiner Hand.
 
Der Stab in der Hand von Mose repräsentierte das Zepter seiner menschlichen Autorität, von der Gott wollte, dass Mose sie ihm im Gehorsam gegenüber „niederwirft“.
Dabei wurde der „fleischliche Stab“ in den geistlichen Stab des Herrn verwandelt, obwohl er noch das Prinzip der Schlange in sich trug (d.h. das fleischliche Prinzip des Lebens von Mose).
 
Später sündigte Mose, indem er diesen Stab auf fleischliche Weise benutzte und zweimal auf den Felsen schlug, obwohl er im Auftrag Gottes zum Felsen sprechen sollte.
Dieses Verhalten ist ein Hinweis darauf, dass Mose es versuchte nach seiner eigenen Vorstellung zu handeln, anstatt dem Willen des Herrn zu folgen (vgl. 4.Mose 20,7-8.11-12).
 
4.Mose 20,7-8.11-12:
7 Und der HERR redete mit Mose und sprach: 8 Nimm den Stab und versammle die Gemeinde, du und dein Bruder Aaron, und redet zu dem Felsen vor ihren Augen; der wird sein Wasser geben. So sollst du ihnen Wasser aus dem Felsen hervorbringen und die Gemeinde tränken und ihr Vieh. …
11 Und Mose erhob seine Hand und schlug den Felsen mit dem Stab zweimal. Da kam viel Wasser heraus, sodass die Gemeinde trinken konnte und ihr Vieh.
12 Der HERR aber sprach zu Mose und Aaron: Weil ihr nicht an mich geglaubt habt und mich nicht geheiligt habt vor den Israeliten, darum sollt ihr diese Gemeinde nicht ins Land bringen, das ich ihnen geben werde.
 
Die Jahreslosung für das Jahr 2019
 
Die Herrenhuter Jahreslosung für das gregorianische Jahr 2019 ist aus Psalm 34,15b, wo es heißt:
 
Psalm 34,15b:
… 15b suche Frieden und jage ihm nach!
 
Interessant an dieser Stelle anzumerken ist, dass der gesamte Vers aus Psalm 34 lautet, vom Bösen abzulassen und das Gute zu tun, um dann den Frieden zu suchen und ihm nachzujagen.
 
Psalm 34,15:
15 Lass ab vom Bösen und tu Gutes; suche Frieden und jage ihm nach!
 
In seiner Gesamtheit steht dieser Vers im engen Zusammenhang mit dem hebräischen Buchstaben „Teth“, der ein Aufruf ist, das Böse vom Guten zu unterscheiden.
Das Ergebnis dessen ist, dass wir als Volk Gottes befähigt sind, den Frieden Gottes zu finden, um ihm nachjagen zu können.
 
Frieden – Shalom
 
Das hebräische Wort für „Frieden“, so wie es in Psalm 34,15 verwendet wird, ist „Shalom“ und bedeutet weit mehr als „Frieden“. „Shalom“ steht im engen Zusammenhang mit JAHWE als “SHALOM” zur Zeit von Gideon aber auch mit Jesus Christus, dem Fürst des Friedens (vgl. Richter 6,24; Jesaja 9,5).
 
Richter 6,24:
24 Da baute Gideon dem HERRN dort einen Altar und nannte ihn „Der HERR ist Friede“. Der steht noch bis auf den heutigen Tag in Ofra, der Stadt der Abiësriter.
 
Jesaja 9,5:
5 Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst; …
 
Der Friede des Friedefürsten Jesus Christus kann nur erhalten werden, wenn ein Mensch Jesus Christus als Sohn Gottes in seinem Leben akzeptiert. Wenn das nicht geschieht, bleibt Jesus Christus eine „Gabe“ des himmlischen Vaters, die als Geschenk darauf wartet von der jeweiligen Person im Herzen angenommen zu werden, um das Privileg zu erhalten, die Sohnschaft Gottes durch den Heiligen Geist offenbart zu bekommen!
 
Es ist die Gegenwart des Shaloms – Friedens von Jesus Christus, die Gläubige wie Gideon kühn macht, falsche Herzenshaltungen von Menschen in der Wahrheit und Liebe Gottes zu konfrontieren, so dass sie die Möglichkeit erhalten, sich vor dem HERRN zu beugen, um durch sein Blut zu Königen und Priestern geadelt zu werden (vgl. Offenbarung 1,5-6).
 
Offenbarung 1,5-6:
… 5 und von Jesus Christus, welcher ist der treue Zeuge, der Erstgeborene von den Toten und Herr über die Könige auf Erden! Ihm, der uns liebt und uns erlöst hat von unsern Sünden mit seinem Blut
6 und uns zu Königen und Priestern gemacht hat vor Gott, seinem Vater, ihm sei Ehre und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.
 
Das hebräische Wort „Shalom“ bedeutet weiterhin „Vollständigkeit, einwandfreier Zustand, Wohlergehen, Frieden sowie Frieden in der Beziehung zu Gott und zu den Menschen, Sicherheit, Gesundheit, Erfolg, Ruhe, Zufriedenheit und Übereinstimmung.“ (Teilauszug aus der Strong's Konkordanz Nr. H7965).
 
Amen und Amen.
 
Ein lebendiges und süßes Jahr 5779,
 
Daniel Glimm

PROPHEZEIT AM 21. AUGUST 2018 | 10. ELUL 5778, NAJOTH BERLIN-SPANDAU
 
Da ist der Aufruf zu einer besonderen Investition! Es ist eine Investition, die Herzen berührt und dazu beiträgt, dass Menschen beginnen sich positiv zu verändern!
Diese Investition geschieht auf eine Weise, wie du es nicht erwartest!
Es geht um das „Brot“, das du auf das Wasser aussäst, spricht der Geist des Propheten (vgl. Prediger 11,1)!
Bist du im Besitz von „Brot“ in deinem Leben, das du auf das Wasser ausstreuen kannst?
Da ist ein lebendiges Zeugnis in dir, das du wie eine Aussaat auf das Wasser streust und die zur Ermutigung für andere Menschen wird!
Diese Zeit ist eine Zeit, in der du es empfindest, dich aus der Gesellschaft zu entfernen! Doch dieses Gefühl ist nicht dazu bestimmt, dass du dich von der Gesellschaft entfremdest, sondern es ist ein Hinweis für dich, dass du mehr Einfluss auf Menschen erhältst, die bereit sind, dir zuzuhören!
Jesus trat aus dem Haus heraus und sah die Menschenmenge um sich herum, so dass Er sich entschied, Seinen Einfluss auszudehnen, damit jedes einzelne Herz in der Lage war, die Wahrheit des himmlischen Vaters zu empfangen! Das tat Er, indem Er die Gesellschaft verließ und ins Boot stieg, um von außen – aus der Gegenwart Seines Vaters mit dem lebendigen Wort auf sie einzuwirken (vgl. Matthäus 13,1-3)!
Jesus verließ den Bereich des Strandes, um im „Holz“ auf dem Wasser zu sein und auf die Thronraumgegenwart Seines Vaters hinzuweisen (vgl. Offenbarung 4,6)!
Hierbei geht es nicht um die „Kanzel“ in der Front, sondern um den „Thron“ in der Mitte, von dem aus das lebendige Wort ergeht, spricht der Geist des Propheten (vgl. Johannes 6,63)!
Es geht um den lebendigen Samen und das lebendige Brot auf dem Wasser, weil es der Geist Gottes ist, der das Wort der offenbarenden Wahrheit wie ein helles Licht zu den Herzen der Menschen transportiert!
Diese Art von Übermittlung geht aufgrund von göttlicher Kraft mit einem „Vibrieren“ einher, das zum Erwachen führt (vgl. 1.Mose 1,2-3 i.V.m. Matthäus 4,4; Johannes 16,13-15)!
Es ist die offenbarende Wahrheit Gottes, die aufrüttelt, Dinge abbricht und große Freude hervorbringt (vgl. Psalm 29,3-9)!
Da ist der Aufruf des HERRN, Seine erschaffenen Elemente zu verstehen und darin zu wandeln, weil es nicht in erster Linie um irdische Sicherheit geht, sondern um den Wandel in Seinem Wort, in Seinem Geist, in Seiner gegebenen Verheißung und in Seiner Heiligkeit!
Beginne mit der Kraft deines von Gott zugeteilten Erbes in den Bereich des Geistes zu treten, um von dort aus zu agieren!
Gehe sicher, dass du mit „Wasser“ eingerieben und mit „Öl“ bedeckt bist, weil es um den Wandel im Glauben in der Struktur des neuen Weinschlauchs geht (vgl. Matthäus 9,17b i.V.m. Hebräer 11,1.6)!
Um darin zu wandeln, ist es notwendig, dass du dich im Zentrum des Kreuzes aufhältst und dich nicht selbst lebst, sondern Christus (vgl. Galater 2,20)!
Bist du bereit deine sichere Art von Reden zu verlassen und auf die Weise zu sprechen, wie es der Heilige Geist dir eingibt?!
Was ist deine Art von Investition, die du vom Wasser aus aussäst?!“
 
Bibelstellen zu dem prophetischen Reden
 
Prediger 11,1:
1 Lass dein Brot über das Wasser fahren; denn du wirst es finden nach langer Zeit.
 
Matthäus 13,1-3:
1 An demselben Tage ging Jesus aus dem Hause und setzte sich an den See.
2 Und es versammelte sich eine große Menge bei ihm, sodass er in ein Boot stieg und sich setzte, und alles Volk stand am Ufer.
3 Und er redete vieles zu ihnen in Gleichnissen und sprach: Siehe, es ging ein Sämann aus zu säen.
 
Offenbarung 4,6:
6 Und vor dem Thron war es wie ein gläsernes Meer, gleich dem Kristall, und in der Mitte am Thron und um den Thron vier himmlische Gestalten, voller Augen vorn und hinten.
 
Johannes 6,63:
63 Der Geist ist es, der lebendig macht; das Fleisch ist nichts nütze. Die Worte, die ich zu euch geredet habe, die sind Geist und sind Leben.
 
1.Mose 1,2-3:
2 Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte (Anm.: vibrierte) auf dem Wasser.
3 Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.
 
Matthäus 4,4:
4 Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben (vgl. 5.Mose 8,3): „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes geht.“
 
Johannes 16,13-15:
13 Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.
14 Er wird mich verherrlichen; denn von dem Meinen wird er es nehmen und euch verkündigen.
15 Alles, was der Vater hat, das ist mein. Darum habe ich gesagt: Er wird es von dem Meinen nehmen und euch verkündigen.
 
Psalm 29,3-9:
3 Die Stimme des HERRN erschallt über den Wassern, der Gott der Ehre donnert, der HERR, über großen Wassern.
4 Die Stimme des HERRN ergeht mit Macht, die Stimme des HERRN ergeht herrlich.
5 Die Stimme des HERRN zerbricht die Zedern, der HERR zerbricht die Zedern des Libanon.
6 Er lässt hüpfen wie ein Kalb den Libanon, den Sirjon wie einen jungen Wildstier.
7 Die Stimme des HERRN sprüht Feuerflammen; 8 die Stimme des HERRN lässt die Wüste erbeben; der HERR lässt erbeben die Wüste Kadesch.
9 Die Stimme des HERRN lässt Eichen wirbeln und reißt Wälder kahl. In seinem Tempel ruft alles: „Ehre!“
 
Matthäus 9,17b:
… 17b Sondern man füllt neuen Wein in neue Schläuche, so bleiben beide miteinander erhalten.
 
Hebräer 11,1.6:
1 Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht. …
6 Aber ohne Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, der muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn gibt.
 
Galater 2,20:
20 Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt hat und sich selbst für mich dahingegeben.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm