Das Zeichen der Hausschuhe
 
Vor einiger Zeit sprach der Heilige Geist während einer Versammlung in unserem apostolischen Zentrum „Holy Place“ durch ein Gleichnis über die Wachsamkeit vor dem geistlichen Ausbrennen.
Hierbei wurde mein Blick auf die Hausschuhe einer dort anwesenden Gläubigen gelenkt, bei denen die Schuhsohlen jeweils in Höhe des Ballens vom großen Zeh abgenutzt waren.
 
Die Fragen des Heiligen Geistes
 
Während ich das sah, begann der Heilige Geist zu mir zu sprechen und wies mich an, sinngemäß folgende Fragen den anwesenden Heiligen zu stellen:
 
  1. Auf welche Dinge legen wir das Gewicht in unserem Glaubensleben?
  2. Wo liegt das Zentrum des Gewichts in unserem Leben?
  3. Wie sind wir ausbalanciert?
  4. Wie gehen wir mit Druck um?
Die Aussage des Heiligen Geistes
 
Nach diesen Fragen hörte ich wie der Heilige Geist sinngemäß sprach:
 
Habt Acht nicht geistlich zu platzen!
Gebt Acht, dass ihr nicht geistlich platzt wie ein mit Luft gefüllter Reifen!
Wo verliert ihr Material?
In welchem Bereich eures Lebens verliert ihr Material oder Substanz?
Seid nicht einseitig mit Gewicht belastet!
Es ist Zeit, die Spur richtig einzustellen!“
 
Die Phase des Drucks und der neue Weinschlauch
 
Eine Phase des geistlichen Drucks kann in unserem Leben für eine gewisse Zeit gut sein, weil diese dazu bestimmt ist, in eine größere Kapazität einzutreten.
Hierbei ist es jedoch notwendig, dass wir uns in der Struktur des neuen Weinschlauchs bewegen, der ein frisches bzw. erneuertes Verständnis der Schrift sowie den Wandel in der Salbung des Heiligen Geistes für diese Zeit beinhaltet. Nur auf diese Weise sind wir in der Lage mit dem Druck, der durch die Präsenz des neuen Weins hervorgerufen wird, umzugehen (vgl. Markus 2,22 i.V.m. Römer 12,2; Epheser 4,23-24).
 
Markus 2,22:
22 Und niemand füllt neuen Wein in alte Schläuche; sonst zerreißt der Wein die Schläuche und der Wein ist verloren und die Schläuche auch; sondern man soll neuen Wein in neue Schläuche füllen.
 
Römer 12,2:
2 Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.
 
Epheser 4,23-24:
23 Erneuert euch aber in eurem Geist und Sinn 24 und zieht den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit.
 
Geistliches „Platzen“
 
=> Die Phase des Drucks bzw. der Ausdehnung sollte nicht fortwährend anhalten, weil man auf diese Weise in die Gefahr läuft, geistlich zu „platzen“.
Solch ein Vorgang kann bei Gläubigen eintreten, wenn diese sich bemühen ihr Verantwortungs-/ bzw. Autoritätsfeld auf eigene Intention hin über das ihnen von Gott derzeit zugeteilte Aufgabenfeld hinaus auszuweiten.
Es ist unabdingbar, dass sich jeder einzelne im Volk Gottes dessen bewusst ist, innerhalb des Bereiches seiner bzw. ihrer geistlich gegebenen Autorität zu verbleiben.
Es ist die uns verliehene Gnade Gottes, die uns befähigt in den Bereichen Bestand zu besitzen, für die wir berufen und ausgerüstet sind.
Wenn wir eigenwillig die Grenzen unserer Aufgabenfelder erweitern, setzt eine Abwärtsspirale in unserem Leben ein, weil die Kraft der Gnade Gottes in solchen Fällen nicht aktiv ist, um die Dinge bewältigen zu können (vgl. 5.Mose 19,14; 5.Mose 27,17).
 
5.Mose 19,14:
14 Du sollst deines Nächsten Grenze, die die Vorfahren festgesetzt haben, nicht verrücken in deinem Erbteil, das du erbst, im Lande, das dir der HERR, dein Gott, gegeben hat, es einzunehmen.
 
5.Mose 27,17:
17 Verflucht sei, wer seines Nächsten Grenze verrückt! Und alles Volk soll sagen: Amen.
 
Das bedeutet, dass alles, was sich außerhalb von dem für uns festgesetzten Gnadenbereich befindet, nur durch unsere eigene Stärke bzw. eigenen Fähigkeiten bewältigt werden kann, was zur Gefahr des geistlichen „Platzens“ führt.
 
Wenn Einzelne und in diesem Fall besonders Führungskräfte im Volk Gottes es versuchen mehr zu bewältigen, als es ihnen der HERR aufgetragen hat, führt das zu erhöhtem Druck auf Einzelne oder Dienste im Leib Jesu, die nicht in der Lage sind, diesen Druck auszuhalten.
Solch ein Vorgang kann mit einem Autoreifen, der kurz davor ist zu platzen verglichen werden, bei dem die schwachen Bereiche, während das Fahrzeug weiterhin mit hoher Geschwindigkeit fährt, freigelegt werden, bis letztendlich der Druck sich immer stärker aufbaut, so dass der Reifen beginnt sich aufzulösen. Wenn dieser Vorgang nicht rechtzeitig erkannt wird, kann das zu einer großen Gefahr für einen selbst und auch für die Mitmenschen im näheren Umfeld werden.
 
Geistliches Ausbrennen
 
Darüber hinaus gibt es eine weitere Gefahr, die es gilt als Volk Gottes zu beachten.
Hierbei geht es um das geistliche Ausbrennen, was in unserer Zeit unter dem Begriff „Burnout“ bekannt ist.
 
Der Prophet Elija kam in solch einen ähnlichen Zustand, nachdem er von der Drohung Isebels durch einen ihrer Boten hörte. Das führte ihn in die Wüste, wo er sich immer weiter von der Gesellschaft abschottete, so dass er sich sogar wünschte zu sterben.
Doch alle Ehre sei dem HERRN, der einen Engel sandte und ihn auf übernatürliche Weise stärkte, so dass Elija weiterhin befähigt war, den Plan Gottes auszuführen (vgl. 1.Könige 19,1-8)!
 
1.Könige 19,1-8:
1 Und Ahab sagte Isebel alles, was Elija getan hatte und wie er alle Propheten Baals mit dem Schwert umgebracht hatte.
2 Da sandte Isebel einen Boten zu Elija und ließ ihm sagen: Die Götter sollen mir dies und das tun, wenn ich nicht morgen um diese Zeit dir tue, wie du diesen getan hast!
3 Da fürchtete er sich, machte sich auf und lief um sein Leben und kam nach Beerscheba in Juda und ließ seinen Diener dort.
4 Er aber ging hin in die Wüste eine Tagereise weit und kam und setzte sich unter einen Wacholder und wünschte sich zu sterben und sprach: Es ist genug, so nimm nun, HERR, meine Seele; ich bin nicht besser als meine Väter.
5 Und er legte sich hin und schlief unter dem Wacholder. Und siehe, ein Engel rührte ihn an und sprach zu ihm: Steh auf und iss!
6 Und er sah sich um, und siehe, zu seinen Häupten lag ein geröstetes Brot und ein Krug mit Wasser. Und als er gegessen und getrunken hatte, legte er sich wieder schlafen.
7 Und der Engel des HERRN kam zum zweiten Mal wieder und rührte ihn an und sprach: Steh auf und iss! Denn du hast einen weiten Weg vor dir.
8 Und er stand auf und aß und trank und ging durch die Kraft der Speise vierzig Tage und vierzig Nächte bis zum Berg Gottes, dem Horeb.
 
Das Auftreten von geistlichem Ausbrennen
 
Das geistliche „Ausbrennen“ tritt auf, wenn Menschen intensiv damit beschäftigt sind, Dinge für Gott zu tun und hierbei des öfteren die Gelegenheit verpassen, die Dinge mit ihm zu tun.
 
Immer zu den Zeitpunkten, wenn der Feind einen positiven Prozess im Leben eines Gläubigen nicht mehr stoppen bzw. blockieren kann, zieht er eine andere strategische Handlungsweise vor, indem er entweder mit Einschüchterung kommt oder mit einem ungesunden Antrieb, der nur zu Werken führt, die nicht aus dem Glauben heraus geboren sind (vgl. Jakobus 2,17.22).
 
Jakobus 2,17.22:
17 So ist auch der Glaube, wenn er nicht Werke hat, tot in sich selber. …
22 Da siehst du, dass der Glaube zusammengewirkt hat mit seinen Werken, und durch die Werke ist der Glaube vollkommen geworden.
 
Der Plan des Feindes ist es, dass das Tätigwerden zu einer Zeit hervorgehoben wird, in der der Herr uns in einem Zustand des SEINS haben möchte, so ähnlich wie es bei Marta der Fall war, während sich Jesus als Gast bei ihr und ihrer Schwester Maria sowie ihrem Bruder Lazarus aufhielt (vgl. Lukas 10,40-42).
 
Lukas 10,40-42:
40 Marta aber machte sich viel zu schaffen, ihm zu dienen. Und sie trat hinzu und sprach: Herr, fragst du nicht danach, dass mich meine Schwester lässt allein dienen? Sage ihr doch, dass sie mir helfen soll!
41 Der Herr aber antwortete und sprach zu ihr: Marta, Marta, du hast viel Sorge und Mühe.
42 Eins aber ist Not. Maria hat das gute Teil erwählt; das soll nicht von ihr genommen werden.
 
Der Aufenthalt im Zustand des „SEINS“
 
Im Zustand des „SEINS“ sich aufzuhalten bedeutet, dass wir von der Natur des HERRN und seinem Charakter durch die Zeiten des Vertrauens und der Gemeinschaft mit ihm Besitz nehmen.
Wenn wir das beherzigen, bewegen wir uns von diesem Ort mit einer frischen Salbung voran und dienen von einem Ort der Ruhe aus (vgl. Psalm 23,2). <= (Anm.: Dieser Abschnitt beruht auf einer Offenbarungslehre aus dem Hirtenstab für das Jahr 2003 von Bob Jones und Paul Keith Davis.)
 
Psalm 23,2 (Rev. Elberfelder):
2 Er lagert mich auf grünen Auen, er führt mich zu stillen Wassern.
 
Es ist das Verlangen Gottes, uns in die Fülle seiner Ruhe hineinzuführen, um uns seine vielfältige Versorgung zu offenbaren, was anhand der grünen Auen und stillen Wassern deutlich wird.
Gott versorgt uns nicht einseitig, sondern vielseitig!
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

Liebe Heilige,

heute Morgen (Anm.: 07.08.2018 | 26. Aw 5778) hatte ich ein Textgespräch mit einer Gläubigen, die fragte: „Warum müssen wir für unsere Verheißung kämpfen?“ Dann fügte sie hinzu: „Wenn dein irdischer Vater dir etwas verspricht, musst du normalerweise nicht dafür kämpfen. Wenn dein irdischer Vater dir Segen und Gaben gibt, musst du nicht für sie kämpfen. Warum also müssen wir das mit unserem himmlischen Vater tun?“
Ich denke, das ist meine eigentliche Frage: „Wenn Gott den Menschen Kanaan versprochen und ihnen das Land gegeben hat, warum mussten sie dann Krieg führen? Warum hat der Kampf um Kanaan ihren Glauben an Jeschua (Anm.: Jesus Christus) Wirklichkeit werden lassen?“
 
Die Begründung von der Gegenwart des Kampfes inmitten der Verheißung

Die betreffende Gläubige hatte genau das gefragt, was ich „HEUTE“ sah. Daraufhin antwortete ich ihr folgendes: „Der Krieg ist im Moment im Lager des Feindes. Wir haben ein gewisses Maß an Glaubenssieg errungen, und durch die Gnade Gottes haben wir gegen den Feind die Oberhand gewonnen. Das bedeutet, dass der Widersacher uns das zurückgeben muss, was er uns geraubt hat und was wir verloren haben oder er muss sich zurückziehen. Er muss zurückgeben, aushusten, loslassen oder mit einer Niederlage weitergehen.“
 
Ich glaube, das Buch an die Hebräer und das Buch der Richter erklären am besten, warum wir um die Verheißung kämpfen müssen. Gott ließ Feinde im Land zurück, sogar durch das Land hindurch, das seinem Bundesvolk versprochen und gegeben worden war.
 
Ohne Feinde im Land wüssten die kommenden Generationen nicht, wie sie für ihre Zukunft kämpfen sollen.
 
Der Kampf und der Wachstum des Glaubens
 
Das Land Kanaan wurde dem Volk Israel von Gott verheißen, jedoch musste es bekämpft bzw. von den Feinden befreit werden. Dadurch wurde ihr Glaube an Jeschua (Anm.: Jesus Christus) Wirklichkeit. Krieg ist nicht das, was wir denken bzw. meinen. Der Krieg ist dazu bestimmt, unseren Glauben wachsen zu lassen (vgl. Jakobus 1,2-4)!
 
Jakobus 1,2-4:
2 Meine lieben Brüder, erachtet es für lauter Freude, wenn ihr in mancherlei Anfechtungen fallt, 3 und wisst, dass euer Glaube, wenn er bewährt ist, Geduld wirkt.
4 Die Geduld aber soll ihr Werk tun bis ans Ende, damit ihr vollkommen und unversehrt seid und kein Mangel an euch sei.
 
Der Kampf Jesu und der Zugang zum Vater

Der himmlische Vater hat bereits unseren Segen abgesichert, indem er seinen Sohn, der durch den letzten Kampf bis zum Kreuz gegangen ist, uns den Vater offenbart hat. Er ist es, der darum gekämpft hat, uns Zugang zum Vater zu geben (vgl. Johannes 3,16 i.V.m. Johannes 14,6).
 
Johannes 3,16:
16 Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
 
Johannes 14,6:
6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.
 
Jetzt kämpfen wir, um die Bestimmung zu demonstrieren, die Jesus Christus für uns bezahlt hat. Als der Heilige Geist Jesus in die Wüste sandte, kämpfte er 40 Tage lang, um jede Versuchung (Anm.: Prüfung) zu überwinden, die dem Menschen bekannt war, damit er enthüllen konnte, dass er der Messias war (vgl. Lukas 4,1-13).
 
Lukas 4,1-13:
1 Jesus aber, voll Heiligen Geistes, kam zurück vom Jordan und wurde vom Geist in die Wüste geführt 2 und vierzig Tage lang von dem Teufel versucht. Und er aß nichts in diesen Tagen, und als sie ein Ende hatten, hungerte ihn.
3 Der Teufel aber sprach zu ihm: Bist du Gottes Sohn, so sprich zu diesem Stein, dass er Brot werde.
4 Und Jesus antwortete ihm: Es steht geschrieben (vgl. 5.Mose 8,3): „Der Mensch lebt nicht allein vom Brot.“
5 Und der Teufel führte ihn hoch hinauf und zeigte ihm alle Reiche der Welt in einem Augenblick
6 und sprach zu ihm: Alle diese Macht will ich dir geben und ihre Herrlichkeit; denn sie ist mir übergeben und ich gebe sie, wem ich will.
7 Wenn du mich nun anbetest, so soll sie ganz dein sein.
8 Jesus antwortete ihm und sprach: Es steht geschrieben (vgl. 5.Mose 6,13): „Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen.“
9 Und er führte ihn nach Jerusalem und stellte ihn auf die Zinne des Tempels und sprach zu ihm: Bist du Gottes Sohn, so wirf dich von hier hinunter; 10 denn es steht geschrieben (vgl. Psalm 91,11-12): „Er wird seinen Engeln deinetwegen befehlen, dass sie dich bewahren.
11 Und sie werden dich auf den Händen tragen, damit du deinen Fuß nicht an einen Stein stößt.“
12 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Es ist gesagt (vgl. 5.Mose 6,16): „Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen.“
13 Und als der Teufel alle Versuchungen vollendet hatte, wich er von ihm eine Zeit lang
 
Jesus kämpfte und gewann einen Sieg über alles, was uns davon abhalten würde, zu dem zu werden, was wir durch ihn geworden sind (vgl. Kolosser 2,14-15). Nun treten wir täglich in den Kampf ein, um diesen Sieg zu offenbaren und zu enthüllen, zu dem wir geschaffen wurden, was unsere Bestimmung in ihm beinhaltet.
 
Die Anwendung des Sieges Jesu
 
Es ist der Plan Satans uns davon abzuhalten, unser Zeugnis zu entwickeln, weil es unser Zeugnis ist, das sein Königreich schwächt. Sein Königreich wurde bereits durch den Sieg von Jesus Christus am Kreuz besiegt! Doch nur wir, die wir in Jesus Christus sind, sind es, die diesen Sieg durchsetzen können. Weil der himmlische Vater einen perfekten Plan für uns hat, will er, dass wir bitten und nicht damit aufhören weiter zu bitten, zu suchen und weiterzusuchen sowie zu klopfen und weiter anzuklopfen. Jesus sagte in Matthäus 7,7-11, dass unser Vater im Himmel den irdischen Vätern übergeordnet ist.
 
Matthäus 7,7-11:
7 Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.
8 Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan.
9 Wer ist unter euch Menschen, der seinem Sohn, wenn er ihn bittet um Brot, einen Stein biete?
10 Oder, wenn er ihn bittet um einen Fisch, eine Schlange biete?
11 Wenn nun ihr, die ihr doch böse seid, dennoch euren Kindern gute Gaben geben könnt, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel Gutes geben denen, die ihn bitten
 
Der Kampf und die Ruhe

Wir können aus Hebräer 4 entnehmen, dass die erste Gruppe, die Kanaan einnehmen wollte, wegen des bevorstehenden Krieges in Unglauben verfallen war. In Vers 1 heißt es: „So lasst uns nun mit Furcht darauf achten, dass keiner von euch etwa zurückbleibe, solange die Verheißung noch besteht, dass wir zu seiner Ruhe kommen.“

Dieses Kapitel sagt, dass wir in den Kampf ziehen müssen, um in die Ruhe zu kommen. Die Verheißung ist gegenwärtig, aber wenn wir in unseren Glaubenskonflikt und unsere Anbetung eintreten, werden wir Ruhe finden und die Verheißung absichern.

„Da es nun bestehen bleibt, dass einige zu dieser Ruhe kommen sollen, und die, denen es zuerst verkündigt ist, nicht dahin gekommen sind wegen des Ungehorsams, 7 bestimmt er abermals einen Tag, ein „Heute“, und spricht nach so langer Zeit durch David, wie eben gesagt: „Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht.“ (vgl. Hebräer 4,6-7)
 
Ich glaube, das diese Offenbarungserkenntnis in diesem Zeitfenster sehr wichtig für uns ist.

Gottes Segen,
 
Chuck D. Pierce

PROPHEZEIT AM 10. AUGUST 2018 | 29. AW 5778, NAJOTH BERLIN-SPANDAU
 
Da ist das Maß einer Zeit, die in deinem Leben zu Ende gegangen ist und einem hohen Ort gleichkommt, an dem du stehst!
Betrachte das Ende nicht als Stillstand, weil es darum geht, dass du dich zur richtigen Seite drehst, um weiter mit Jesus Christus in der Gegenwart des Vaters voranzukommen!
Du befindest dich wie auf einem erhöhten Plateau, wo Gott dich mit der Gegenwart Seines Lichtes umgibt, weil Er auf dich schaut!
Du hast Seine Aufmerksamkeit, weil du den Weg gegangen bist, den Er dir gewiesen hat zu gehen!
Jetzt kommt dieser Weg an eine Abzweigung, wo du dich entscheiden musst in die Richtung zu gehen, die den HERRN in deiner Zukunft trägt!
Unterscheide und drehe dich in die richtige Richtung, um die Heimsuchung Gottes in deiner Zukunft zu erleben, spricht der Geist des Propheten!
Deine Entscheidung benötigt die Kühnheit im Glauben, um das in Zuversicht Gesehene im Sichtbaren manifestiert zu sehen (vgl. Hebräer 11,1)!
Da ist das Potential der Gemeinschaft von Heiligen, die besondere Gastfreundschaft üben, so dass sich das Feuer Gottes intensiviert (vgl. Apostelgeschichte 28,2 i.V.m. 5.Mose 4,24)!
Da sind Dinge, die ausgedient haben und in der Gegenwart Gottes niedergelegt werden, so dass größere geistliche Autorität hinzukommt, die die gespaltene Zunge der Schlange konfrontiert (vgl. Apostelgeschichte 28,3-6)!
Verdrehte Worte, werden im Licht der offenbarenden Wahrheit Gottes beleuchtet und als Lügen entlarvt!
Das hat zur Folge, dass dieser schlangenartige Einfluss nicht mehr von der Seite einschüchternd sprechen kann, um dich auf deinem Weg in der Zukunft zu behindern, spricht der Geist des Propheten (vgl. Apostelgeschichte 16,16-18)!
Die Hand Gottes und Seine verzehrende Gegenwart inmitten der Gemeinschaft von Heiligen haben die böse Zunge, die es geplant hat in der Zukunft gegen dich zu sprechen, in diesem Moment zum Schweigen gebracht!
Da sind Strukturen inmitten der Gemeinde, die durch die Einwirkung von offenbarender Wahrheit ein Ende nehmen müssen, um den Weg für die höhere Offenbarung freizumachen!
Es geht um die apostolische Bewegung, die Erschütterung in das Lager des Feindes bringt, der sich bereits verdeckt in der Gemeinde eingenistet hat!
Das Reptil und dessen Brut werden erschüttert und konfrontiert, weil Gott die Zukunft Seines Volkes absichert und Seine wahre Vaterschaft aufrechterhält, die heilt und versorgt, spricht der Geist des Propheten (vgl. Apostelgeschichte 28,8-10)!
Sei dir dessen bewusst, dass zwar das Reptil im von Gott gepflanzten Garten aufgrund der Unachtsamkeit Adams, diesen unterwandern konnte, jedoch nicht die Präsenz Gottes!
Die Gegenwart der Schlange wird dazu führen, dass du im Triumph Jesu auf sie trittst (vgl. Lukas 10,19)! Das hat zur Folge, dass sie dir wie die Kante eine Treppenstufe dienen muss und du dadurch mit Jesus Christus an einen höheren Ort gehst (vgl. Römer 8,28)!
Das Höhergehen ist eng verbunden mit einer neuen Priorität, die du in dieser Zeit für dein Leben setzt!
Achte darauf mit einem demütigen Herzen voranzugehen, damit du abgesichert an dem erhöhten Ort in Jesus Christus stehen kannst (vgl. Jakobus 4,10 i.V.m. 1.Petrus 5,6)!“
 
Bibelstellen zu dem prophetischen Reden
 
Hebräer 11,1:
1 Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.
 
Apostelgeschichte 28,2:
2 Die Leute aber erwiesen uns nicht geringe Freundlichkeit, zündeten ein Feuer an und nahmen uns alle auf wegen des Regens, der über uns gekommen war, und wegen der Kälte.
 
5.Mose 4,24:
24 Denn der HERR, dein Gott, ist ein verzehrendes Feuer und ein eifernder Gott.
 
Apostelgeschichte 28,3-6:
3 Als nun Paulus einen Haufen Reisig zusammenraffte und aufs Feuer legte, fuhr wegen der Hitze eine Schlange heraus und biss sich an seiner Hand fest.
4 Als aber die Leute das Tier an seiner Hand hängen sahen, sprachen sie untereinander: Dieser Mensch muss ein Mörder sein, den die Göttin der Rache nicht leben lässt, obgleich er dem Meer entkommen ist.
5 Er aber schlenkerte das Tier ins Feuer und es widerfuhr ihm nichts Übles.
6 Sie aber warteten, dass er anschwellen oder plötzlich tot umfallen würde. Als sie nun lange gewartet hatten und sahen, dass ihm nichts Schlimmes widerfuhr, änderten sie ihre Meinung und sprachen: Er ist ein Gott.
 
Apostelgeschichte 16,16-18:
16 Es geschah aber, als wir zum Gebet gingen, da begegnete uns eine Magd, die hatte einen Wahrsagegeist und brachte ihren Herren viel Gewinn ein mit ihrem Wahrsagen.
17 Die folgte Paulus und uns überall hin und schrie: Diese Menschen sind Knechte des allerhöchsten Gottes, die euch den Weg des Heils verkündigen.
18 Das tat sie viele Tage lang. Paulus war darüber so aufgebracht, dass er sich umwandte und zu dem Geist sprach: Ich gebiete dir im Namen Jesu Christi, dass du von ihr ausfährst. Und er fuhr aus zu derselben Stunde.
 
Apostelgeschichte 28,8-10:
8 Es geschah aber, dass der Vater des Publius am Fieber und an der Ruhr darnieder lag. Zu dem ging Paulus hinein und betete und legte die Hände auf ihn und machte ihn gesund.
9 Als das geschehen war, kamen auch die andern Kranken der Insel herbei und ließen sich gesund machen.
10 Und sie erwiesen uns große Ehre; und als wir abfuhren, gaben sie uns mit, was wir nötig hatten.
 
Lukas 10,19:
19 Seht, ich habe euch Macht gegeben, zu treten auf Schlangen und Skorpione, und Macht über alle Gewalt des Feindes; und nichts wird euch schaden.
 
Römer 8,28:
28 Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind.
 
Jakobus 4,10:
10 Demütigt euch vor dem Herrn, so wird er euch erhöhen.
 
1.Petrus 5,6:
6 So demütigt euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zu seiner Zeit.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm