Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind. Römer 8, 28 LUT

Das bedeutet nicht, dass alle Dinge gut wären, sondern dass sogar schreckliche Dinge (alle Dinge - ohne Einschränkung) so zusammenwirken können, dass etwas "Gutes" dabei herauskommt. Dieses Gute (Gott) liegt nicht in diesen "Dingen" selbst, vielmehr liegt es darin, dass das "Abbild" unseres Herrn Jesus Christus in unser Wesen hineinverwoben wird. Und diese "alle Dinge" wurden zum Werkzeug, um dies zu bewerkstelligen.

Bis wir alle hingelangen zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes, zum vollendeten Mann [zur vollen Reife], zum vollen Maß der Fülle Christi.
Epheser 4, 13 LUT

Wir sollen zum "vollen Maß der Fülle Christi" heranwachsen. Unsere geistliche Reise beginnen wir zum Zeitpunkt unserer Errettung als "geistliches Baby" und dann wachsen wir immer weiter hin zur geistlichen Reife. Am Kreuz sprach Jesus: "Es ist vollbracht." Er lebte ein vollkommenes Leben und erfüllte den Willen Seines Vaters in vollem Umfang. So erlangte Jesus vollkommene geistliche Reife.
Auch wir sollen in dieses Maß an Reife, das an das "Maß" Seines Lebens herankommt, hineinwachsen. Vor dem Richterstuhl Christi wird unser Leben am Maßstab Seines Lebens gemessen werden. Um uns darauf vorzubereiten, wirkt der Herr in und durch die Umstände, die uns im Alltag umgeben. Unsere Aufgabe besteht darin, uns Ihm bedingungslos unterzuordnen, Ihm völlig freie Hand zu lassen und dann mit Ihm in allem zusammen zu arbeiten, was immer Er auch tun mag.

Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.
Epheser 2, 10 LUT

Der Wille des Herrn für uns liegt daher nicht darin, "wo" wir sein oder "was" wir tun sollen, sondern vielmehr darin, dass wir an dem Ort leben und wirken, wo die Umstände am besten sind, sodass der Herr Seine Ziele in uns (unser Umgestaltet-Werden in Sein Ebenbild dadurch, dass wir uns der Umsetzung Seines Willens und Seiner Bestimmung für uns unterordnen) erreichen kann.
Wenn wir das richtig verstehen, dann kann man sagen, dass es möglich ist, "im" Willen Gottes zu sein, obwohl wir uns scheinbar "außerhalb" des Willens Gottes befinden. Das ist aber nur dann möglich, wenn unser Herz bedingungslos auf den Herrn ausgerichtet ist. Dann kann der Herr diese "alle Dinge" - um was auch immer es sich hierbei handeln möge - dazu verwenden, um uns zur geistlichen Reife zu führen und uns auf den Platz vorzubereiten, an dem Er ein höheres Ziel durch uns realisieren kann. Doch zuerst müssen wir "bereit gemacht" werden.

Bereit gemacht

Dieses Prinzip können wir am Leben Mose erkennen.

Mose aber hütete die Schafe Jitros, seines Schwiegervaters, des Priesters in Midian... 2. Mose 3, 1 LUT

Mose wusste, dass er dazu berufen war, sein Volk, Israel, zu befreien, aber an einem Versuch, diese Berufung zu erfüllen, scheiterte er und musste fliehen.

Und Mose wurde in aller Weisheit der Ägypter unterrichtet und war mächtig in Worten und in Werken. Als er aber 40 Jahre alt geworden war, stieg der Gedanke in ihm auf, nach seinen Brüdern, den Söhnen Israels, zu sehen. Und als er einen Unrecht leiden sah, wehrte er es ab und schaffte dem Unterdrückten Recht, indem er den Ägypter erschlug. Er meinte aber, seine Brüder würden es verstehen, dass Gott ihnen durch seine Hand Rettung gebe; aber sie verstanden es nicht... Da floh Mose auf dieses Wort hin...  Apostelgeschichte 7, 22-25.29 Schlachter

Diese Ablehnung führte dazu, dass Mose am falschen Ort den falschen Menschen "diente" - nämlich Jitros Schafen. Auch heute gibt es Menschen, die sich in einer ähnlichen Situation befinden: jene, die das Gefühl haben, ihr Bestes zu geben, obwohl sie das Beste vermasselt haben. Aber es gibt auch jene, die dem Feind Gehör geschenkt haben, der ihnen einredete, sie hätten es vermasselt, und die aufgegeben haben.
Egal wie "fehl am Platz" wir uns fühlen mögen, wenn wir uns nach "Mehr" ausstrecken und vorwärts gehen, wird der Herr uns auf eine Ebene geistlicher Reife bringen, so dass Er uns dazu verwenden kann, Seine Ziele umzusetzen. So können jene "im Willen Gottes" sein, obwohl sie sich "außerhalb des Willens Gottes" befinden.
Mose ist ganz klar zu dieser Gruppe zu zählen. Er versank weder in Selbstmitleid noch saß er untätig herum. Die ursprüngliche Vision war nach wie vor in ihm lebendig - und er tat mit allem, was ihm zur Verfügung stand, das Beste, das ihm möglich war.
Mose war zu den "Schafen" Israels berufen, doch nun führte er stattdessen treu die "Schafe" des Priesters von Midian zum Berg Gottes. Dies berührte das Herz des Herrn, der Vorbereitungen traf (einen brennenden Dornbusch), um Mose zu begegnen. So "wirkte dies alles zum Guten zusammen". Scheinbar "außerhalb" des Willens Gottes war Mose "im Willen Gottes", während er ans Ende seiner eigenen Kraft gebracht wurde, was ihn auf seine Begegnung mit dem Herrn beim "brennenden Dornbusch" vorbereitete.

Bereit, "beiseite zu kommen"

Der Herr offenbarte sich Mose in einer Feuerflamme. Dadurch brannte der Busch und doch verbrannte er nicht. Man kann sagen, dass er nach wie vor brennt - auch für uns, wenn wir dieselbe Einstellung wie Mose besitzen und bereit werden, beiseite zu kommen, um in Gottes manifeste Gegenwart zu gelangen.
Für Mose wäre es einfacher gewesen, mit diesen Schafen in der Wüste zu bleiben, als zurückzugehen und sich seinem vergangenen Versagen zu stellen. In der Wüste gab es weder jemanden, bei dem er sich beklagen konnte, sodass man ihn bemitleiden würde, noch gab es jemanden, der sein Tun kritisierte. Jitros "Schafe" waren offensichtlich viel kooperativer und wertschätzender, als die "Herde" Israel es gewesen war.
Die Absicht des Herrn ist es jedoch immer, uns bereit zu machen - und zwar nicht nur deshalb, damit wir in dem Bereich Erfolg haben, worin wir versagt hatten, sondern um "darüber hinaus" zu gelangen. Deshalb beauftragte der Herr Mose, zurückzugehen und dem Pharao entgegenzutreten, um dem Volk, vor dem er geflohen war, Befreiung zu bringen.
Da der Herr nicht von Mose erwartete, dies aus eigener Kraft zu tun, wie er es zuvor versucht hatte, wurde Mose nun vom Herrn aufgefordert "seine Schuhe auszuziehen". Mose war so weit gegangen, so weit er aus eigener Kraft und aus seinen eigenen Fähigkeiten heraus gehen konnte. Nun würde er in der Stärke (den Schuhen) des Herrn wandeln.
Dieses "Eingreifen Gottes" konnte erst dann stattfinden, als Mose völlig ans Ende seiner Kraft gekommen und bereit war, als Eingeständnis seiner Bedürftigkeit beiseite zu kommen.  

Und Mose sagte sich: Ich will doch hinzutreten [vom Weg abbiegen] und diese große Erscheinung sehen, warum der Dornbusch nicht verbrennt. 2. Mose 3, 3 ELB

Gemäß den meisten modernen Lehrmeinungen wird der brennende Dornbusch als etwas gesehen, das vor uns steht. Sie behaupten, wir bräuchten nur mehr Glauben oder irgendwelche neuen Methoden. Doch in Wahrheit befand sich dieser brennende Dornbusch abseits von Moses Weg in Richtung Berg Gottes und es bedurfte einer einfachen Handlung seinerseits. Er musste ihn "bemerken" und sich dann von dem, was er gerade tat, "abwenden" und sich dem Herrn unterwerfen.
Die Tatsache, dass dieser "Busch" brannte, jedoch nicht verzehrt wurde, weist darauf hin, dass er bereits seit langer Zeit dort gewesen war, doch unbemerkt von Mose, der sich seinen Weg Richtung Berg Gottes bahnte.
Dieses Konzept des "Beiseitekommens" liegt dem Herrn sehr am Herzen. Er wünscht sich so sehr, dass wir Seine Gegenwart bemerken und darauf reagieren.

Mein Geliebter gleicht einer Gazelle oder dem jungen Hirsch. Siehe, da steht er hinter unserer Mauer, schaut zum Fenster hinein, blickt durchs Gitter. Hohelied 2, 9 Schlachter

"Er steht hinter unserer Mauer." Der Herr wartet im Verborgenen und schaut, ob wir Ihn bemerken, sodass Er dann in unsere Umstände eintreten und uns zu einer höheren Ebene Seiner Bestimmung für uns führen kann. Diese Fähigkeit, Ihn wahrzunehmen, und die Disziplin, auf Seine Gegenwart zu reagieren, kommt und entwickelt sich nicht von selbst. Um unsere Sensibilität für den geistlichen Bereich und die manifeste Gegenwart unseres Herrn weiterzuentwickeln, ist es notwendig, dass wir "ans Ende" unsere Möglichkeiten gelangt sind und Qualitätszeit in Seiner Gegenwart verbringen.
Wenn notwendig, hat der Herr einen "Jitro" oder einige spezielle "Schafe" parat, die uns dabei helfen, dies in unserem Leben zu erreichen, wenn wir zugeben, dass wir am Ende unserer Kraft und Möglichkeiten angelangt sind und zum Herrn rufen, dass wir "Mehr" brauchen, mehr als das, was wir zur Zeit besitzen.

Selig sind die Armen im Geist

Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich. Matthäus 5, 3 LUT

Gott segnet die, die erkennen, dass sie ihn brauchen, denn ihnen wird das Himmelreich geschenkt. Matthäus 5, 3 NL

Das bedeutet, dass wir in Bezug auf jegliche Fähigkeit, die wir besitzen, absolut mittellos werden müssen und aus Verzweiflung heraus bereit, beiseite zu kommen. Nur dann können wir teilhaben an allem, was das Himmelreich bereitstellt.

Glückselig die Trauernden [die da Leid tragen], denn sie werden getröstet werden. Matthäus 5, 4 ELB [LUT]

Wenn wir scheinbar in der Wildnis gestrandet sind, wo keine unserer "Begabungen" mehr funktioniert, dann trauern wir. Es ist einfach so, wir können es nicht ändern. Doch der Herr versteht und wird uns trösten. Dieser "Trost" wird die Folge dessen sein, was wir vom "brennenden Dornbusch" Seiner Gegenwart an Vollmacht übertragen bekommen. Dadurch empfangen wir - im Austausch gegen den Verlust unserer Kraft - die befähigende Gnade Seiner Kraft.

Glückselig sind die Sanftmütigen, denn sie werden das Land erben [das Erdreich besitzen]. Matthäus 5, 5 Schlachter [LUT]

Nur dann können wir den "Pharaonen" in unserem Leben entgegentreten und diese überwinden - all die Dinge, die uns aktiv daran hindern, unsere Berufung, die Gott uns gegeben hat, zu erfüllen.
Wenn wir beiseite kommen und in der Gegenwart dieses "Busches" stehen, der immer noch brennt, und die Bevollmächtigung erhalten, die für uns zur Verfügung steht, dann wird diese Welt noch zum Herrn bekehrt werden.

Wade Taylor
Wade Taylor Ministries / Parousia Ministries

Übersetzung:
Karin Meitz

PROPHEZEIT AM 09. JANUAR 2014, NAJOTH BERLIN - SPANDAU

"Da ist das Flussbett und das darin fließende Wasser, die gemeinsam auf das Fundament der Gemeinde Jesu hinweisen (vgl. Epheser 2,19-22)!
Es geht um die prophetische Salbung inmitten der apostolischen Ordnung, so dass die Schätze des HERRN in den jeweiligen Regionen an die Oberfläche kommen!
Die Hand Gottes bewegt sich aus dem Zentrum der Freude und macht sich durch Prophetie, die aus der apostolischen Ordnung heraus entsteht bemerkbar, so dass die Werte aus dem Grund und Boden des Landes der Verheißung hervorkommen, spricht der Geist des Propheten (vgl. 1.Mose 2,10-14)!
Da ist ein Rinnsal von der Gegenwart Gottes in deinem Territorium, dem es gilt näher zu kommen, weil Gott Seine prophetische Gegenwart in der apostolischen Ordnung fließen lässt (vgl. Hesekiel 47,1-7)!
Petrus steht mit den Elf auf, um das Wasser der Propheten zu erklären!
Es bedarf der "12" um die "11" zu erklären, spricht der Geist des Propheten (vgl. Apostelgeschichte 2,14-17ff.)!
Das Volk Israel verstand es in den Fluss einzutreten, um in die Verheißung Gottes zu gelangen!
Der Prophet Hesekiel verstand es in den Fluss einzutreten, um Erleichterung und Veränderung in seinem Vorangehen zu erfahren!
Der Prophet Johannes der Täufer verstand es im Fluss zu stehen, um das Lamm Gottes und den Himmel geöffnet zu sehen sowie die Stimme des Vaters deutlich zu hören (vgl. Matthäus 3,13-17)!
Da ist die Berührung Gottes, die dich in deinem Vorangehen verändert und dich in der Anfangsphase Furcht und Ärger spüren lässt, weil du in die Phase der Umwandlung eingetreten bist, in der dein Innerstes erneuert wird!
Diese Umwandlung ist mit einem Preis verbunden, den du bereit bist zu bezahlen (vgl. 2.Korinther 4,16)!
Jakob hinkt, weil er gesegnet ist und Gott sich in den Schwachen mächtig erweist (vgl. 1.Mose 32,25b-32 i.V.m. 2.Korinther 12,9)!
Der Grund dieser Art von Berührung ist, weil der HERR spricht: "Ich befahl Mose den Felsen in der Wüste Sin zu schlagen, doch jetzt ist die Zeit, in der Ich den Stein in dir berühre, um ihn lebendig zu machen (vgl. 2.Mose 17,5-6)!"
Es geht um die Verwandlung deines Herzens, das lebendig wird und wieder lieben kann (vgl. Hesekiel 11,19-20)!
Der behinderte Zustand in deinem Herzen wird entfernt, so dass der Stein in dir lebendig wird und über das Maß der Liebe Gottes zu prophezeien beginnt (vgl. Lukas 19,39-40)!
Das, was zuvor blind war, wird sehen! Das, was zuvor lahm war, wird gehen! Das, was zuvor aussätzig war, wird rein! Das, was zuvor taub war, wird hören! Das, was zuvor tot war, wird leben! Das, was zuvor arm war, wird reich, spricht der Geist des HERRN (vgl. Lukas 7,22)!"


Bibelstellen zu dem prophetischen Reden

Epheser 2,19-22:
19 So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen, 20 erbaut auf den Grund der Apostel und Propheten, da Jesus Christus der Eckstein ist, 21 auf welchem der ganze Bau ineinander gefügt wächst zu einem heiligen Tempel in dem Herrn.
22 Durch ihn werdet auch ihr mit erbaut zu einer Wohnung Gottes im Geist.

1.Mose 2,10-14:
10 Und es ging aus von Eden ein Strom, den Garten zu bewässern, und teilte sich von da in vier Hauptarme.
11 Der erste heißt Pischon, der fließt um das ganze Land Hawila und dort findet man Gold; 12 und das Gold des Landes ist kostbar. Auch findet man da Bedolachharz und den Edelstein Schoham.
13 Der zweite Strom heißt Gihon, der fließt um das ganze Land Kusch.
14 Der dritte Strom heißt Tigris, der fließt östlich von Assyrien. Der vierte Strom ist der Euphrat.

Hesekiel 47,1-7:
1 Und er führte mich wieder zu der Tür des Tempels. Und siehe, da floss ein Wasser heraus unter der Schwelle des Tempels nach Osten; denn die vordere Seite des Tempels lag gegen Osten. Und das Wasser lief unten an der südlichen Seitenwand des Tempels hinab, südlich am Altar vorbei.
2 Und er führte mich hinaus durch das Tor im Norden und brachte mich außen herum zum äußeren Tor im Osten; und siehe, das Wasser sprang heraus aus seiner südlichen Seitenwand.
3 Und der Mann ging heraus nach Osten und hatte eine Messschnur in der Hand, und er maß tausend Ellen und ließ mich durch das Wasser gehen; da ging es mir bis an die Knöchel.
4 Und er maß abermals tausend Ellen und ließ mich durch das Wasser gehen: da ging es mir bis an die Knie; und er maß noch tausend Ellen und ließ mich durch das Wasser gehen: da ging es mir bis an die Lenden.
5 Da maß er noch tausend Ellen: da war es ein Strom, so tief, dass ich nicht mehr hindurchgehen konnte; denn das Wasser war so hoch, dass man schwimmen musste und nicht hindurchgehen konnte.
6 Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, hast du das gesehen? Und er führte mich zurück am Ufer des Flusses entlang.
7 Und als ich zurückkam, siehe, da standen sehr viele Bäume am Ufer auf beiden Seiten.

Apostelgeschichte 2,14-17ff.:
14 Da trat Petrus auf mit den Elf, erhob seine Stimme und redete zu ihnen: Ihr Juden, liebe Männer, und alle, die ihr in Jerusalem wohnt, das sei euch kundgetan, und lasst meine Worte zu euren Ohren eingehen!
15 Denn diese sind nicht betrunken, wie ihr meint, ist es doch erst die dritte Stunde am Tage; 16 sondern das ist es, was durch den Propheten Joel gesagt worden ist (vgl. Joel 3,1-5): 17 "Und es soll geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, da will ich ausgießen von meinem Geist auf alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter sollen weissagen, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen, und eure Alten sollen Träume haben; ..."

Matthäus 3,13-17:

13 Zu der Zeit kam Jesus aus Galiläa an den Jordan zu Johannes, dass er sich von ihm taufen ließe.
14 Aber Johannes wehrte ihm und sprach: Ich bedarf dessen, dass ich von dir getauft werde, und du kommst zu mir?
15 Jesus aber antwortete und sprach zu ihm: Lass es jetzt geschehen! Denn so gebührt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen. Da ließ er es geschehen.
16 Und als Jesus getauft war, stieg er alsbald herauf aus dem Wasser. Und siehe, da tat sich ihm der Himmel auf, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herabfahren und über sich kommen.
17 Und siehe, eine Stimme vom Himmel herab sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.

2.Korinther 4,16:

16 Darum werden wir nicht müde; sondern wenn auch unser äußerer Mensch verfällt, so wird doch der innere von Tag zu Tag erneuert.

1.Mose 32,25b-32:
25b Da rang ein Mann mit ihm, bis die Morgenröte anbrach.
26 Und als er sah, dass er ihn nicht übermochte, schlug er ihn auf das Gelenk seiner Hüfte, und das Gelenk der Hüfte Jakobs wurde über dem Ringen mit ihm verrenkt.
27 Und er sprach: Lass mich gehen, denn die Morgenröte bricht an. Aber Jakob antwortete: Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn.
28 Er sprach: Wie heißt du? Er antwortete: Jakob.
29 Er sprach: Du sollst nicht mehr Jakob heißen, sondern Israel; denn du hast mit Gott und mit Menschen gekämpft und hast gewonnen.
30 Und Jakob fragte ihn und sprach: Sage doch, wie heißt du? Er aber sprach: Warum fragst du, wie ich heiße? Und er segnete ihn daselbst.
31 Und Jakob nannte die Stätte Pnuël; denn, sprach er, ich habe Gott von Angesicht gesehen, und doch wurde mein Leben gerettet.
32 Und als er an Pnuël vorüberkam, ging ihm die Sonne auf; und er hinkte an seiner Hüfte.

2.Korinther 12,9:
9 Und er hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. Darum will ich mich am allerliebsten rühmen meiner Schwachheit, damit die Kraft Christi bei mir wohne.

2.Mose 17,5-6:
5 Der HERR sprach zu ihm: Tritt hin vor das Volk und nimm einige von den Ältesten Israels mit dir und nimm deinen Stab in deine Hand, mit dem du den Nil schlugst, und geh hin.
6 Siehe, ich will dort vor dir stehen auf dem Fels am Horeb. Da sollst du an den Fels schlagen, so wird Wasser herauslaufen, dass das Volk trinke. Und Mose tat so vor den Augen der Ältesten von Israel.

Hesekiel 11,19-20:
19 Und ich will ihnen ein anderes Herz geben und einen neuen Geist in sie geben und will das steinerne Herz wegnehmen aus ihrem Leibe und ihnen ein fleischernes Herz geben, 20 damit sie in meinen Geboten wandeln und meine Ordnungen halten und danach tun. Und sie sollen mein Volk sein und ich will ihr Gott sein.

Lukas 19,39-40:
39 Und einige Pharisäer in der Menge sprachen zu ihm: Meister, weise doch deine Jünger zurecht!
40 Er antwortete und sprach: Ich sage euch: Wenn diese schweigen werden, so werden die Steine schreien.

Lukas 7,22:

22 Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Geht und verkündet Johannes, was ihr gesehen und gehört habt: Blinde sehen, Lahme gehen, Aussätzige werden rein, Taube hören, Tote stehen auf, Armen wird das Evangelium gepredigt; ...

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm

Der verborgene Ort der Intimität

Vor kurzem zeigte mir der Herr einige Dinge. Das Erste und Wichtigste, das Er mir offenbarte, war, dass Er den Leib Christi in eine vertrautere Beziehung zu sich ruft. Er wird sich denen, die Zeit mit Jesus verbringen, der das "Wort der Wahrheit" ist, als der Offenbarer der Geheimnisse zu erkennen geben.
Der Herr sagt:
"An diesem verborgenen Ort der Intimität werdet ihr Klarheit und Weisung für euer Leben bekommen. Mein Wort wird lebendig werden. Und für jene, die bereit sind, ihr Leben niederzulegen für das Leben in Fülle, das Ich für sie habe, wird auf neue Art und Weise Offenbarung freigesetzt werden. Während eine Tiefe die andere ruft, werde Ich als der Hochbetagte euch die verborgenen Schätze Meines Wortes zeigen und euch mit Meinem Willen in Einklang bringen. Lasst Mich in eurer Mitte wohnen, erlaubt Mir, mit euch zu gehen und mit euch zu reden. Wenn ihr dies tut, wird es für euch nicht schwierig sein, im Glauben zu wandeln."

Mutige, radikale Krieger

Dies ist keine Zeit, lax zu sein, denn der Herr hält Ausschau nach radikalen Kriegern. Schüttelt die geistliche Lethargie ab und bereitet euch auf eine geistliche Erweckung vor. Der Herr sagt:
"Ich halte Ausschau nach dem Überrest, der nicht ängstlich oder feige ist. Jene sind nicht verschüchtert, wenn Ich sie als Schafe unter die Wölfe sende, denn sie sind kühn und kennen ihre Autorität. Sie sind fest entschlossen und bereit, den Preis zu bezahlen und ihr Leben hinzugeben, und sie sind in der Lage, gegen die List des Feindes fest zu stehen. Es sind jene, die Meine Stimme kennen und die Lügen des Verklägers der Brüder nicht tolerieren.
Sie sind mutig, wenn ihnen Herausforderungen begegnen, denn sie wissen, dass Ich ihnen die Kraft geben werde, alle Prüfungen und Schwierigkeiten durchzustehen.
Ich rufe Wächter mit ausgeprägtem Unterscheidungsvermögen auf die Mauern. Sie werden lernen, sich auf Meine Wellenlänge einzustellen und den Auftrag zu erkennen, den Ich ihnen gegeben habe. Da sie in Meinem Wort verwurzelt sind, werden sie nicht vom Wind einer jeden Lehrmeinung hin und hergerissen werden."


Virenscanner und schadhafte Software

Weiter zeigte mir der Herr einen Virenscanner. So wie ein Virenscanner, der Viren, schadhafte Software und alles, was böse ist und unserem Computer schaden oder ihn zerstören könnte, beseitigt und ihn davon befreit.
Der Herr sagt:
"Mache dich frei von allem und jedem, was dich davon abhält, in die Fülle dessen zu gelangen, was Ich für dich für das kommende Jahr vorbereitet habe. Brich jede Beziehung ab, die dich in die Irre führt. Trenne dich von allem, was Zwietracht oder Spaltung bringt. Schließe dich mit integren Männern und Frauen des Glaubens zusammen und mit solchen, die ihr Wort halten. Baue Beziehungen zu Menschen auf, die dich stärken. So wie Eisen durch Eisen geschärft wird, so schärft der Mensch das Angesicht seines Freundes (Sprüche 27,17). Ich habe dich dazu berufen, der Welt Freude zu bringen, und nicht Leid. Unterlasse alles, was dich zur Sünde verleitet."

"Kein Auge hat je gesehen..."

Vor ein paar Tagen schenkte der Herr mir folgenden Traum. In diesem Traum überreichte mir eine Freundin gemeinsam mit ihrem Mann ein Geschenk in einer großen goldenen Schachtel. Ich öffnete die Schachtel und fand einen riesigen Feldstecher vor. Ich hob ihn auf und hielt ihn an meine Augen. Er war extrem überdimensioniert, doch war ich völlig aus dem Häuschen und freute mich sehr darüber.
Der Herr sagt:
"Ich vergrößere euer geistliches Wahrnehmungsvermögen. So wie man an Feldstechern Einstellungen vornehmen kann, um die Vergrößerung zu verändern, um Weitwinkel oder Rundumsicht einzustellen, so werde Ich die Augen Meines Volkes öffnen, so dass ihr auf neue Art und Weise sehen werdet. Für einige von euch wird sich eine Sehersalbung auftun und ihr werdet Visionen und Träume empfangen und eure Augen werden aufgetan werden, wenn die Binden von euren Augen genommen werden. Im Himmel steht eine Türe offen. Es ist keine natürliche Tür und Ich rufe euch zu, heraufzukommen und Ich werde euch die Dinge zeigen, die geschehen werden müssen. Ihr werdet etwas proklamieren und es wird geschehen."
2013 war für viele von uns ein schwieriges Jahr, doch der Herr wird uns wiederherstellen und jenen von uns Gerechtigkeit verschaffen, die benutzt, misshandelt, missbraucht und angegriffen wurden. Ihr, die ihr in diesem letzten Jahr eine Feuerprobe zu bestehen hattet, bittet Gott um Gerechtigkeit. Ihr, die ihr einen Rückfall erlitten habt oder vom Weg abgekommen seid, bittet Gott um Vergebung. Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist Er treu und gerecht und vergibt uns und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit. Dies ist ein Jahr, um unser Leben mit Jesus in Einklang zu bringen, während wir in eine Zeit eintreten, in der "kein Auge je gesehen und kein Ohr je gehört hat, die Dinge, die Er für uns vorbereitet hat."

Jesaja 21,6:
6 Denn so hat der Herr zu mir gesprochen: Geh hin, stell einen Späher auf! Was er sieht, soll er berichten.

Jeremia 30,17:
17 Aber dich will ich wieder gesund machen und deine Wunden heilen, spricht der HERR.

1.Korinther 2,9:
9 Sondern es ist gekommen, wie geschrieben steht: "Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben."

Offenbarung 4,1:
1 Als ich dann aufschaute, sah ich im Himmel eine Tür offen stehen, und dieselbe Stimme, die sich zuvor wie eine Posaune angehört hatte, sprach zu mir: "Komm hier herauf, und ich werde dir zeigen, was nach diesen Dingen noch geschehen muss."

Ein gutes neues Jahr

Ich wünsche euch und euren Familien ein gutes neues Jahr. Ihr, die ihr im Jahr 2013 schreckliche Prüfungen erlebt habt - nehmt diese Lasten nicht mit ins neue Jahr. Lasst sie zurück. Wenn ihr nach wie vor in einer schwierigen Situation steckt, dann bete ich, dass der Herr euch ganz schnell da heraus bringt, so dass ihr von Neuem beginnen könnt. Möge 2014 ein Jahr der Neuanfänge sein und ein Jahr einer neuen Intimität mit dem Heiligen Geist, so wie wir es noch nie zuvor erlebt haben.
Mein Gebet für euch alle ist, was der Apostel Paulus im Brief an die Philipper 3,13-14 schreibt: Brüder, ich denke von mir selbst nicht, es ergriffen zu haben; eines aber tue ich: Ich vergesse, was dahinten, strecke mich aber aus nach dem, was vorn ist, und jage auf das Ziel zu, hin zu dem Siegespreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus.

Elaine Tavolacci
A Word in Season

Übersetzung:
Karin Meitz