Für viele Gläubige in Christus ist klar, dass wir uns in einer Zeit aufhalten und voran bewegen, in der der Heilige Geist uns auf übernatürliche Weise gemäß dem Plan Gottes apostolisch zusammenführt. Dies dient dazu, dass sich der Charakter unserer Gemeinschaft von Heiligen, in der wir uns aufhalten von einem Ruf nach gesegnet zu sein in die Allianz einer Armee verwandelt, die es versteht, den geistlichen Kampf in dieser Zeit entsprechend mit den Waffen des Geistes zu kämpfen (vgl. Epheser 6,12-13).
 
Epheser 6,12-13:
12 Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in dieser Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel.
13 Deshalb ergreift die Waffenrüstung Gottes, damit ihr an dem bösen Tag Widerstand leisten und alles überwinden und das Feld behalten könnt.
 
Die Bibelstelle aus Micha 2,12 soll uns die von Gott eingeleitete Sammlung und sein apostolisches Zusammenziehen verdeutlichen, wo es heißt, dass der HERR Jakob ganz und gar sammelt und was von Israel übrig ist, zusammenbringt.
 
Micha 2,12:
12 „Ich will dich, Jakob, sammeln ganz und gar und, was übrig ist von Israel, zusammenbringen. Ich will sie wie Schafe miteinander in einen festen Stall tun und wie eine Herde in ihre Hürden, dass es von Menschen dröhnen soll.“
 
Darüber hinaus hat das Zusammenziehen eine größere Qualität der Beziehung untereinander zur Folge, die mit reicher übernatürlicher Versorgung einhergeht, so dass es durch das Volk Gottes zu einem übernatürlichen apostolischen Klang der Landeinnahme kommt.
 
Das apostolische Zusammenziehen Gottes
 
Dieser damit verbundene Klang ähnelt einem Dröhnen der Vorwärtsbewegung, das mit dem Brüllen des Löwen von Juda verknüpft ist (vgl. 5.Mose 11,24 i.V.m. Josua 1,3).
 
5.Mose 11,24:
24 Alles Land, darauf eure Fußsohle tritt, soll euer sein: von der Wüste bis an den Berg Libanon und von dem Strom Euphrat bis ans Meer im Westen soll euer Gebiet sein.
 
Josua 1,3:
3 Jede Stätte, auf die eure Fußsohlen treten werden, habe ich euch gegeben, wie ich Mose zugesagt habe.
 
Es handelt sich hierbei um die apostolische Dynamik in der Vorwärtsbewegung mit Christus Jesus in seinem Triumph, der sich in der übernatürlichen Überwindungskraft ausdrückt. Es gilt für uns als Heilige damit aufzuhören uns als Opfer zu sehen und mehr in der Kraft des Geistes Gottes trainiert zu sein strategisch vorzugehen, um unsere Verheißungen abzusichern (vgl. Offenbarung 5,5).
 
Offenbarung 5,5:
5 Und einer von den Ältesten spricht zu mir: Weine nicht! Siehe, es hat überwunden der Löwe aus dem Stamm Juda, die Wurzel Davids, aufzutun das Buch und seine sieben Siegel.
 
Wenn wir es dem Geist des himmlischen Vaters erlaubt haben, uns in der Präsenz des Löwen von Juda zu sammeln und uns zusammenziehen zu lassen, wie er es vorherbestimmt hat, folgt daraus das Erkennen einer neuen Facette Gottes als der Durchbrecher. Er gewinnt in unserer Zukunft an Substanz und bringt die Kühnheit in uns hervor, um furchtlos den Zugang in die neue Zeit mit ihm zu betreten. Dadurch wird die Bewegung des übernatürlichen Durchbruchs auf der Erde erkennbar, während die Königsherrschaft des Sohnes Gottes an Kraft durch das Vorschreiten seiner Ekklesia zunimmt. Daraus resultiert das Momentum Gottes inmitten der neuen von Gott eingeleiteten Zeit. Das wird für uns deutlich anhand der Bibelstelle aus Micha 2,13.
 
Micha 2,13:
13 Er wird als ein Durchbrecher vor ihnen heraufziehen; sie werden durchbrechen und durchs Tor hinausziehen, und ihr König wird vor ihnen hergehen und der HERR an ihrer Spitze.
 
Die Kraft der unabdingbaren Nachfolge
 
Deshalb lasst es uns dem HERRN erlauben, uns in seiner apostolischen Dynamik als geistliche Kämpfer (Anm.: Israel) zu versammeln, um uns in die Struktur des kompromisslosen Gehorsams zu verwandeln (Anm.: Schafe), damit wir die Stimme des großen und guten Hirten hören und ihm folgen, wohin er auch immer geht (vgl. Johannes 10,14.16.27).
 
Johannes 10,14.16.27:
14 Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen und die Meinen kennen mich, …
16 Und ich habe noch andere Schafe, die sind nicht aus diesem Stall; auch sie muss ich herführen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde und ein Hirte werden.
27 Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir; …
 
Wir sollten bereit dazu sein, den HERRN auf die Weise zu sehen, wie er sich uns in dieser Zeit offenbaren möchte, damit wir beginnen uns durch seine Gegenwart und seinen Ruf umformen zu lassen. Daraus resultiert, dass wir den HERRN, während er uns voranschreiten lässt, transformiert in der Facette erkennen, die er für diese Zeit als für uns nötig betrachtet, damit wir mit ihm in seiner Königsherrschaft verwandelt in der neuen Zeit durchbrechen (vgl. Offenbarung 19,11-16 i.V.m. Sacharja 10,3b-4).
 
Offenbarung 19,11-16:
11 Und ich sah den Himmel aufgetan; und siehe, ein weißes Pferd. Und der darauf saß, hieß: Treu und Wahrhaftig, und er richtet und kämpft mit Gerechtigkeit.
12 Und seine Augen sind wie eine Feuerflamme, und auf seinem Haupt sind viele Kronen; und er trug einen Namen geschrieben, den niemand kannte als er selbst.
13 Und er war angetan mit einem Gewand, das mit Blut getränkt war, und sein Name ist: Das Wort Gottes.
14 Und ihm folgte das Heer des Himmels auf weißen Pferden, angetan mit weißem, reinem Leinen.
15 Und aus seinem Munde ging ein scharfes Schwert, dass er damit die Völker schlage; und er wird sie regieren mit eisernem Stabe; und er tritt die Kelter, voll vom Wein des grimmigen Zornes Gottes, des Allmächtigen, 16 und trägt einen Namen geschrieben auf seinem Gewand und auf seiner Hüfte: König aller Könige und Herr aller Herren.
 
Sacharja 10,3b-4:
…, 3b denn der HERR Zebaoth wird seine Herde heimsuchen, nämlich das Haus Juda, und wird sie zurichten wie ein Ross, das geschmückt ist zum Kampf.
4 Die Ecksteine, Pflöcke, Kriegsbogen, alle Mächtigen sollen aus ihr hervorgehen.
 
Die Dynamik der zwei biblischen Monate und Gottes Zeughaus
 
Der HERR bringt hierin die Dynamik des ersten und siebenten biblischen Monats zusammen, bei denen es sich um den Monat Nissan | Abib und Tischri | Ethanim handelt mit dem Ziel einen kämpferischen Einfluss aus seinem Schatzhaus, das einem Waffenarsenal gleicht zu offenbaren (vgl. Jeremia 50,25).
 
Jeremia 50,25:
25 Der HERR hat sein Zeughaus aufgetan und die Waffen seines Zorns hervorgeholt; denn Gott, der HERR Zebaoth, hat etwas auszurichten in der Chaldäer Lande.
 
Hierbei geht es um die Symbiose von zwei neuen biblischen Zeitzyklen und den Festen von Pessach und Sukkot, was auf die Freiheit durch die Kraft des Blutes des Lammes Gottes und seine Herrlichkeit hinweist. Das wird durch das verwundete vor dem Thron Gottes stehenden Lamm mit seinen sieben Hörnern und sieben Augen verkörpert, mit dessen Strahlen, die sich wie Blitze von Osten nach Westen bewegen (vgl. Offenbarung 5,6).
 
Offenbarung 5,6:
6 Und ich sah mitten zwischen dem Thron und den vier Gestalten und mitten unter den Ältesten ein Lamm stehen, wie geschlachtet; es hatte sieben Hörner und sieben Augen, das sind die sieben Geister Gottes, gesandt in alle Lande.
 
Diese „Ost-West Bewegung“ weist auf die herrliche Heimsuchung des Sohnes Gottes auf der Erde hin, die mit der Intensivierung von Lobpreis, was Juda bedeutet, und des Erbes des Erstgeborenen verbunden ist, bei dem es sich außerdem um das Doppelte handelt (Anm.: „Ephraim“ bedeutet „Doppelfruchtbarkeit“; vgl. Matthäus 24,27 i.V.m. Richter 1,1-2; 5.Mose 21,17).
 
Matthäus 24,27:
27 Denn wie der Blitz ausgeht vom Osten und leuchtet bis zum Westen, so wird auch das Kommen des Menschensohns sein.
 
Richter 1,1-2:
1 Nach dem Tod Josuas befragten die Israeliten den HERRN und sprachen: Wer soll unter uns zuerst hinaufziehen, Krieg zu führen gegen die Kanaaniter?
2 Der HERR sprach: Juda soll hinaufziehen. Siehe, ich habe das Land in seine Hand gegeben.
 
5.Mose 21,17:
… 17 sondern er soll den Sohn der ungeliebten Frau als den ersten Sohn anerkennen und ihm zwei Teile geben von allem, was vorhanden ist; denn dieser ist der Erstling seiner Kraft, und sein ist das Recht der Erstgeburt.
 
Der Begriff des „Zeughauses“ bzw. der „Waffenkammer“ steht im Hebräischen in Verbindung mit dem Wort für „Kuss“. Hierbei handelt es sich um das hebräische Wort „nĕšîqā“, welches vom hebräischen Wurzelwort „nāšaq“ abgeleitet ist und „küssen, sich fügen“ bedeutet sowie auch mit den Worten „sich berühren, sich ausrüsten, Waffen, Rüstzeug und Zeughaus/Waffenkammer“ im Zusammenhang steht (Anm.: Teilauszug aus der Elberfelder Studienbibel zu den hebräischen Worten „nĕšîqā“ und „nāšaq“ mit der Wortschlüsselnummer 5480*, 5491)
 
Wir können somit erkennen, dass der geistliche Kampf seine Grundlage auf der Liebe und Zuneigung Gottes hat, die uns erst dazu befähigt, jegliche widerstehende Kraft des Feindes, wie beispielsweise Furcht zu vertreiben und zu herrschen (vgl. 2.Timotheus 1,7 i.V.m. 1.Johannes 4,18).
 
2.Timotheus 1,7:
7 Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.
 
1.Johannes 4,18:
18 Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus; denn die Furcht rechnet mit Strafe. Wer sich aber fürchtet, der ist nicht vollkommen in der Liebe.
 
Die Dynamik, die von Gottes Rüstkammer ausgeht, gleicht dem Pfeil und Bogen, die sich gegen die griechische Denkweise richtet, was den Geist des Humanismus und das Leben in Vernünfteleien (Anm.: eigene Vorstellungen/Logik, Schlussfolgerungen seelischen Ursprungs) beinhaltet (vgl. Sacharja 9,13-14 i.V.m. 2.Korinther 10,3-5).
 
Sacharja 9,13-14:
13 Denn ich habe mir Juda zum Bogen gespannt und Ephraim darauf gelegt und will deine Söhne, Zion, aufbieten gegen deine Söhne, Griechenland, und will dich zum Schwert eines Riesen [Anm.: Helden] machen.
14 Und der HERR wird über ihnen erscheinen, und seine Pfeile werden ausfahren wie der Blitz, und Gott der HERR wird die Posaune blasen und wird einherfahren in den Stürmen vom Südland.
 
2.Korinther 10,3-5:
3 Denn obwohl wir im Fleisch leben, kämpfen wir doch nicht auf fleischliche Weise.
4 Denn die Waffen unsres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig im Dienste Gottes, Festungen zu zerstören.
5 Wir zerstören damit Gedanken und alles Hohe, das sich erhebt gegen die Erkenntnis Gottes, und nehmen gefangen alles Denken in den Gehorsam gegen Christus.
 
=> Menschen mit einer griechischen Denkweise leben in einem Glaubenssatz, der zum Ausdruck bringt, dass man die Kraft in sich selbst hat und man selbst sein eigener Gott ist sowie durch gemeinsame Zusammenarbeit im eigenen Intellekt, um die Welt an Perfektion zunehmen zu lassen.
 
Die griechische Denkweise betont zudem die Bedeutung des Studiums von Theologie und Doktrin (Anm.: Wissenschaften), um fundiert argumentieren und den menschlichen Verstand kritisch einsetzen zu können, mit dem Ziel, durch systematische Analyse verlässliche Antworten zu finden. Das heißt, dass Menschen, die solch eine Denkweise kultivieren sicher sein wollen, dass alles mit ihrem Verstand und ihrer menschlichen Denkfähigkeit intellektuell erklärt wird und bestimmten logischen Prozessen folgt.
 
Für eine griechische Denkweise sind menschliche Gründe (Anm.: humanistisch) entscheidend, und deshalb akzeptiert diese nichts Unverständliches.
 
Wir, die wir mit Gott voranschreiten, müssen einige Dinge akzeptieren, die unverständlich sind, weil Gott den Verstand herausfordert, um das Herz zu prüfen. Das bedeutet auch, dass Gott Dinge tut oder in Zukunft tun wird, die wir nicht verstehen, nur um zu sehen, ob wir ihn trotzdem lieben und ihm vertrauen. <= (Anm.: Der in „=>“ gesetzte Text beruht auf einer Offenbarungslehre von Dr. Robert Heidler aus dem Buch „Zeit, vorwärts zu gehen“ von Chuck D. Pierce mit Robert und Linda Heidler; Kapitel 1, Seite 32-33.)
 
Die Attribute des Bogens und Pfeils Gottes aus seiner Rüstkammer ähneln der kerubischen Kraft, wie sie sich auf dem goldenen Gnadenthron der Bundeslade offenbart.
 
Die Eigenschaften des Bogens und Pfeils Gottes
 
Diese Verbindung von Bogen und Pfeil entsteht, wenn das zuvor Erlernte aus vergangenen Erfahrungen durch die Führung des Heiligen Geistes aktiviert wird – vergleichbar einem Blitz, der aus Gottes Verheißung von seinem Thron ausgeht (vgl. 2.Mose 25,17-20 i.V.m. Offenbarung 4,3.5a).
 
2.Mose 25,17-20:
17 Du sollst auch einen Gnadenthron machen aus feinem Golde; zwei und eine halbe Elle soll seine Länge sein und anderthalb Ellen seine Breite.
18 Und du sollst zwei Cherubim machen aus getriebenem Golde an beiden Enden des Gnadenthrones, 19 sodass ein Cherub sei an diesem Ende, der andere an jenem, dass also zwei Cherubim seien an den Enden des Gnadenthrones.
20 Und die Cherubim sollen ihre Flügel nach oben ausbreiten, dass sie mit ihren Flügeln den Gnadenthron bedecken und eines jeden Antlitz gegen das des andern stehe; und ihr Antlitz soll zum Gnadenthron gerichtet sein.
 
Offenbarung 4,3.5a:
3 Und der da saß, war anzusehen wie der Stein Jaspis und Sarder; und ein Regenbogen war um den Thron, anzusehen wie ein Smaragd. ...
5a Und von dem Thron gingen aus Blitze, …
 
Denn es ist der Pfeil, der auf der Sehne des Bogens zurückgezogen wird, um sein Ziel kraftvoll sowie schnell zu treffen.
 
Das hebräische Wort für „Kerub“ bedeutet „Glanzerscheinung, Blitzesleuchten“.
„Kerubim“ bedeutet übersetzt „Großer, Gewaltiger“. Anhand dieser Worterklärung wird auch erkennbar, dass die kerubische Präsenz Gottes mit seiner gewaltigen Kraft, Herrlichkeit und Offenbarung einhergeht. Dieses Prinzip der kraftvollen Intervention Gottes wird deutlich anhand der Bibelstelle aus Sacharja 9,13-14, wo Gott seinen Bogen Juda spannt und mit dem Pfeil Ephraim bestückt.
 
Sacharja 9,13-14:
13 Denn ich habe mir Juda zum Bogen gespannt und Ephraim darauf gelegt und will deine Söhne, Zion, aufbieten gegen deine Söhne, Griechenland, und will dich zum Schwert eines Riesen [Anm.: Helden] machen.
14 Und der HERR wird über ihnen erscheinen, und seine Pfeile werden ausfahren wie der Blitz, und Gott der HERR wird die Posaune blasen und wird einherfahren in den Stürmen vom Südland.
 
Anhand der o.g. Bibelstelle und weiteren Bibelstellen wird für uns klar deutlich, dass Gottes Pfeile Blitze sind, die von ihm ausgehen und mit seiner ewigen Regierungspräsenz und beschleunigten Bewegung verbunden sind (vgl. Psalm 18,15; Psalm 144,6 i.V.m. Hesekiel 1,13).
 
Psalm 18,15:
15 Er schoss seine Pfeile und streute sie aus, sandte Blitze in Menge und jagte sie dahin.
 
Psalm 144,6:
6 Sende Blitze und streue sie aus, schick deine Pfeile und jage sie dahin, …
 
Hesekiel 1,13:
13 Und in der Mitte zwischen den Gestalten sah es aus, wie wenn feurige Kohlen brennen, und wie Fackeln, die zwischen den Gestalten hin und her fuhren. Das Feuer leuchtete und aus dem Feuer kamen Blitze.
 
In einem prophetischen Kontext können Blitze auch für prophetische Erlässe stehen, die dem Willen Gottes entsprechen und ausführen, wozu sie gesandt sind. Dieser Vorgang ähnelt dem Prinzip aus Jesaja 55,11, da das hebräische verwendete Wort für „Regenbogen - qäšät“, das gleiche Wort für die Waffe des „Bogens“ ist. Darüber hinaus ist das griechisch verwendete Wort für „Regenbogen“, das Wort „ịris“ und stammt von dem Wurzelwort „er[e]ō“, das „sprechen, sagen, reden“ bedeutet. (Anm.: Worterklärungen entnommen aus der Elberfelder Studienbibel zu dem hebräischen Wort „Regenbogen – qäšät“ mit der Wortschlüsselnummer: 7370 und der Strong’s Konkordanz zu dem griechischen Wort „Regenbogen – ịris“ mit der Wortschlüsselnummer: G2463 und G2046)
 
Jesaja 55,11:
… 11 so soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: Es wird nicht wieder leer zu mir zurückkommen, sondern wird tun, was mir gefällt, und ihm wird gelingen, wozu ich es sende.
 
Zudem kann für uns der Bereich des Bogens und abgeschossenen Pfeils auf eine gebärende Gebetsdynamik hinweisen, was anhand des griechischen Bildungswortes für „Bogen – tọxon“, was „tịktō“ ist und „zu gebären, zur Welt bringen, hervorbringen“ bedeutet, deutlich wird. (Anm.: Worterklärungen zu den griechischen Worten für „Bogen – tọxon“ und für „zu gebären – tịktō“ entnommen aus der Elberfelder Studienbibel mit der Wortschlüsselnummer: 4943*, 4916*)
 
Lasst uns in der Dynamik des Triumphs von Christus Jesus und seiner Auferstehungskraft in der uns zur Verfügung gestellten Herrlichkeit im hohen Lobpreis Gottes voranschreiten. Erst darin werden wir all die sich dem Widersacher zur Verfügung stellenden Mächte in Ketten und eiserne Fesseln legen können, indem wir gehorsam sind gegenüber dem Wort Gottes (vgl. Psalm 149,5-9).
 
Psalm 149,5-9:
5 Die Heiligen sollen fröhlich sein und preisen und rühmen auf ihren Lagern.
6 Ihr Mund soll Gott erheben; sie sollen scharfe Schwerter [Anm.: geisterfülltes Wort Gottes; vgl. Hebräer 4,12] in ihren Händen halten, 7 dass sie Vergeltung üben unter den Heiden, Strafe unter den Völkern, 8 ihre Könige zu binden mit Ketten und ihre Edlen mit eisernen Fesseln, 9 dass sie an ihnen vollziehen das Gericht, wie geschrieben ist. Solche Ehre werden alle seine Heiligen haben. Halleluja!
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

Erst wenn wir es dem Heiligen Geist erlauben unsere Seele/Herz zu läutern, können wir mit einem geheiligten Herzen bzw. unserer Seele, dem Geist unterstellt, die richtigen (Anm.: weisen, angemessenen, guten) Entscheidungen treffen. Diese Entscheidungen basieren dann auf den uns vom himmlischen Vater gegebenen Offenbarungsimpulsen, die in unser Herz fallen, um dementsprechend die richtige Entscheidung zu treffen, was sich segensreich auswirkt.
 
Bevor Abram zu Abraham und Sarai zu Sarah von Gott berufen wurde, was der Zeit der Läuterung der Seele in eine Dimension des Geistes entspricht, lernte Abram sich der Führung Gottes, der Geist ist, zu unterstellen. Hierbei ließ sich Abram nicht von herausfordernden Umständen, in diesem Fall eine Hungersnot, in seiner Seele einschüchtern oder negativ beeinflussen (vgl. 1.Mose 12,10).
 
1.Mose 12,10:
10 Es kam aber eine Hungersnot in das Land. Da zog Abram hinab nach Ägypten, dass er sich dort als ein Fremdling aufhielte; denn der Hunger war groß im Lande.
 
Die Aktivierung der von Gott zugeteilten Herrlichkeit
 
Er entschied sich nach Ägypten zu gehen, indem er seine ihm von Gott gegebene Frau, also seine ihm anvertraute Herrlichkeit (Anm.: Die Frau ist die Krone ihres Mannes, vgl. Sprüche 12,4a i.V.m. 1.Mose 12,11) aktiv werden ließ, so dass er mit ihr in Ägypten bewahrt blieb und in seiner Wirtschaft an Segen zunahm (vgl. 1.Mose 12,11-16).
 
Sprüche 12,4a:
4 Eine tüchtige Frau ist ihres Mannes Krone; …
 
1.Mose 12,11-16:
11 Und als er nahe an Ägypten war, sprach er zu Sarai, seiner Frau: Siehe, ich weiß, dass du eine schöne Frau bist.
12 Wenn dich nun die Ägypter sehen, so werden sie sagen: Das ist seine Frau, und werden mich umbringen und dich leben lassen.
13 So sage doch, du seist meine Schwester, auf dass mir es wohlgehe um deinetwillen und ich am Leben bleibe um deinetwillen.
14 Als nun Abram nach Ägypten kam, sahen die Ägypter, dass seine Frau sehr schön war.
15 Und die Großen des Pharao sahen sie und priesen sie vor ihm. Da wurde sie in das Haus des Pharao gebracht.
16 Und er tat Abram Gutes um ihretwillen; und er bekam Schafe, Rinder, Esel, Knechte und Mägde, Eselinnen und Kamele.
 
Aufgrund der Umsetzung des Rates Abrams durch Sarai wuchs seine Wirtschaft durch den freigesetzten Segen des Pharaos und wurde von ihm bereichert. Anhand dessen können wir den Zusammenhang verstehen, dass wenn wir in unserem Herzen/Seele mit der Wahrheit des Wortes Gottes und seiner Instruktion in Übereinstimmung kommen, Gottes Herz berührt wird und er Segen für uns freisetzt. Das geschieht, indem wir uns aus der uns vorhandenen Erkenntnis gemäß der Wahrheit des Wortes Gottes entscheiden (vgl. 5.Mose 4,9a i.V.m. Psalm 103,2).
 
5.Mose 4,9a:
9a Hüte dich nur und bewahre deine Seele gut, dass du nicht vergisst, was deine Augen gesehen haben, und dass es nicht aus deinem Herzen kommt dein ganzes Leben lang. …
 
Psalm 103,2:
2 Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat: …
 
Die Kraft des Gehorsams gegenüber dem Wort Gottes
 
Der Bereich des Wandels Abrams und Sarais entspricht der Phase des Gehorsams gegenüber dem Wort Gottes und seiner Weisung, dem wir uns unterstellt haben, so dass es zu einem bestimmten Zeitpunkt zum Eingreifen des Geistes Gottes in unserem Leben kommt, der uns auf neue Weise beflügelt, so wie es in der Namensumbenennung von Abram zu Abraham und Sarai zu Sarah deutlich wird (vgl. 1.Mose 17,5.15 i.V.m. Jesaja 40,31).
 
1.Mose 17,5.15:
5 Darum sollst du nicht mehr Abram heißen, sondern Abraham soll dein Name sein; denn ich habe dich gemacht zum Vater vieler Völker. …
15 Und Gott sprach abermals zu Abraham: Du sollst Sarai, deine Frau, nicht mehr Sarai nennen, sondern Sarah soll ihr Name sein.
 
Jesaja 40,31:
… 31 aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.
 
Gott setzte, nachdem er einen Bund mit „Abram – erhabener Vater“ schloss den hebräischen Buchstaben „He“ in seinen Namen, so dass er zu „Abraham – Vater der Menge“ wurde. Nachdem Abraham seinen neuen Namen erhielt, nannte er auf die Anweisung Gottes hin seine Frau „Sarai – Die Fürstliche“ mit dem neuen Namen „Sarah – Fürstin, Magnatin“. Dieser hebräische Buchstabe „He“ trägt den Zahlenwert „5“ und bedeutet unter anderem „ein Windhauch“, der dazu aufruft die Dinge, die Gott offenbart zu erblicken. Darüber hinaus offenbart der Zahlenwert „5“, die Kraft der Hand Gottes in Form von Gnade.
 
Somit ist es allein der Wandel im Bereich des Geistes, der uns von neuen Dingen und verborgenen Ergebnissen hören lässt, von denen wir zuvor nichts wussten. Uns ist der Ausgangspunkt und das Ankunftsziel des Geistes verborgen, wobei wir uns von seiner Bewegung führen lassen, was unsere völlige Ergebenheit unter die Führung des Heiligen Geistes erfordert (vgl. Jesaja 48,6b-7 i.V.m. Johannes 3,8).
 
Jesaja 48,6b-7:
… 6b Von nun an lasse ich dich Neues hören und Verborgenes, das du nicht wusstest.
7 Jetzt ist es geschaffen und nicht vorzeiten, und vorher hast du nicht davon gehört, auf dass du nicht sagen könntest: Siehe, das wusste ich schon.
 
Johannes 3,8:
8 Der Wind bläst, wo er will, und du hörst sein Sausen wohl; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er fährt. So ist es bei jedem, der aus dem Geist geboren ist.
 
Wir können erkennen, dass durch das Aktivwerden der Herrlichkeit Abrams in Form von Sarai Gott begann übernatürlich im Leben des Pharaos aktiv zu werden, indem er auf sein Haus bedrückend einwirkte, so dass Abram mit Sarai behütetet und gesegnet weiterziehen konnte (vgl. 1.Mose 12,17-20).
 
1.Mose 12,17-20:
17 Aber der HERR plagte den Pharao und sein Haus mit großen Plagen um Sarais, Abrams Frau, willen.
18 Da rief der Pharao Abram zu sich und sprach zu ihm: Warum hast du mir das angetan? Warum sagtest du mir nicht, dass sie deine Frau ist?
19 Warum sprachst du denn: Sie ist meine Schwester –, sodass ich sie mir zur Frau nahm? Und nun siehe, da hast du deine Frau; nimm sie und zieh hin.
20 Und der Pharao bestellte Leute um seinetwillen, dass sie ihn geleiteten und seine Frau und alles, was er hatte.
 
Ihr Halt in Ägypten war notwendig, um die Wirtschaft von Abram zu segnen, ähnlich wie es später dem Volk Israel erging als sie sich in Ägypten in Sklaverei befanden und zum richtigen Zeitpunkt Gottes mit großem Besitz auszogen (vgl. 2.Mose 3,21-22; 2.Mose 11,2 i.V.m. 2.Mose 12,35-36).
 
2.Mose 3,21-22:
21 Auch will ich diesem Volk Gunst verschaffen bei den Ägyptern, dass, wenn ihr auszieht, ihr nicht leer auszieht, 22 sondern jede Frau soll sich von ihrer Nachbarin und Hausgenossin silbernes und goldenes Geschmeide und Kleider geben lassen. Die sollt ihr euren Söhnen und Töchtern anlegen und von den Ägyptern als Beute nehmen.
 
2.Mose 11,2:
2 So sage nun zu dem Volk, dass ein jeder sich von seinem Nachbarn und eine jede von ihrer Nachbarin silbernes und goldenes Geschmeide geben lasse.
 
2.Mose 12,35-36:
35 Und die Israeliten hatten getan, wie Mose gesagt hatte, und hatten sich von den Ägyptern silbernes und goldenes Geschmeide und Kleider geben lassen.
36 Dazu hatte der HERR dem Volk Gunst verschafft bei den Ägyptern, dass sie ihnen willfährig waren, und so nahmen sie es von den Ägyptern zur Beute.
 
Die Befreiung von „Gerechtigkeit“
 
Es heißt, dass nachdem Abram mit Sarai und seinen Leuten sowie Tieren, was funktionsfähige Wirtschaft repräsentiert, auszog, es danach zur Trennung zwischen ihm und seinem Neffen Lot aufgrund des wirtschaftlichen Wachstums kam. Später erfuhr Abram, dass Lot durch eine Allianz von vier Königen gefangengenommen wurde. Lot wird im Wort Gottes als Gerechter bezeichnet (vgl. 2.Petrus 2,7), weshalb man sagen kann, dass Abram seinen Auftrag darin sah, die Gerechtigkeit aus der Gefangenschaft zu befreien, um sie wieder in der Gesellschaft adäquat zu platzieren. Diese Situation, in der verbündete Könige gemeinsam kämpfen, lässt sich mit unserem geistlichen Kampf in der heutigen Zeit vergleichen: Es geht darum, die Gerechtigkeit aus dem Einfluss des Widersachers zu befreien und ihr wieder ihren Platz in der Gesellschaft einzuräumen.
 
Abram war nicht abhängig von den mit ihm verbündeten fünf Königen und ihrem Besitz, sondern er wusste, wer er in Gott war. Das wird später an der Konversation mit dem König von Sodom deutlich, nachdem der Sieg über den König Kedor-Laomer und seinen drei mit ihm verbündeten Königen errungen war (vgl. 1.Mose 14,21-23).
 
1.Mose 14,21-23:
21 Da sprach der König von Sodom zu Abram: Gib mir die Leute, die Güter behalte für dich!
22 Aber Abram sprach zu dem König von Sodom: Ich hebe meine Hand auf zu dem HERRN, dem höchsten Gott, der Himmel und Erde geschaffen hat, 23 dass ich von allem, was dein ist, nicht einen Faden noch einen Schuhriemen nehmen will, damit du nicht sagest, du habest Abram reich gemacht, …
 
Die fünf Könige, die Abram im Kampf unterstützte, repräsentieren eine geistliche Qualität, um den Zugang des Bösen, symbolisiert durch die vier verbündeten Könige niederzureißen.
 
Das wird anhand des hebräischen Buchstabes „He“ deutlich, der den Zahlenwert „5“ trägt und unter anderem „ein Windhauch“ bedeutet. Die Zahl „4“ steht im Hebräischen für das „Daleth“, was „Tür“ oder „Türflügel“ bedeutet und piktographisch eine „geöffnete Zelttür“ darstellt.
 
Das Niederreißen des Zugangs des Bösen verhält sich ähnlich wie das Vorgehen von Simson, der das Tor von Gaza aus seinen Angeln riss und an einem erhöhten Ort platzierte. Das umfasst das geistliche Herausreißen des Zugangs aus dem Ort der Ungerechtigkeit an den Ort der Gerechtigkeit Gottes, die das Fundament seines Wortes bedeutet, um gemäß dessen die Gerechtigkeit in der Gesellschaft zu reetablieren (vgl. Richter 16,3).
 
Richter 16,3:
3 Simson aber lag bis Mitternacht. Da stand er auf um Mitternacht und ergriff beide Torflügel am Stadttor samt den beiden Pfosten, hob sie aus mit den Riegeln und legte sie auf seine Schultern und trug sie hinauf auf die Höhe des Berges vor Hebron [Anm.: bedeutet „Verbindung, Gesellschaft, Bundesort“].
 
Die Heimsuchung Gottes durch Melchisedek
 
Nachdem Abram den Kampf mit den fünf verbündeten Königen über die vier Könige gewann, hatte er eine übernatürliche Heimsuchung im irdischen Bereich von Melchisedek, dem König von Salem und Priester des höchsten Gottes, der bereits ein Vorzeichen auf Jesus Christus war. Die Heimsuchung mit Melchisedek im Königstal konnte erst nach all dem für Abram zuvor Erlebten und seiner Etablierung von Gerechtigkeit stattfinden (vgl. 1.Mose 14,17-20 i.V.m. Hebräer 7,1-10).
 
1.Mose 14,17-20:
17 Als er nun zurückkam von dem Sieg über Kedor-Laomer und die Könige mit ihm, ging ihm entgegen der König von Sodom in das Tal Schawe, das ist das Königstal.
18 Aber Melchisedek, der König von Salem, trug Brot und Wein heraus. Und er war ein Priester Gottes des Höchsten 19 und segnete ihn und sprach: Gesegnet seist du, Abram, vom höchsten Gott, der Himmel und Erde geschaffen hat; 20 und gelobt sei Gott der Höchste, der deine Feinde in deine Hand gegeben hat. Und Abram gab ihm den Zehnten von allem.
 
Hebräer 7,1-10:
1 Dieser Melchisedek aber war König von Salem, Priester Gottes des Höchsten; er ging Abraham entgegen, als der vom Sieg über die Könige zurückkam, und segnete ihn; 2 ihm gab Abraham auch den Zehnten von allem. Erstens heißt er übersetzt: König der Gerechtigkeit; dann aber auch: König von Salem, das ist: König des Friedens.
3 Er ist ohne Vater, ohne Mutter, ohne Stammbaum und hat weder Anfang der Tage noch Ende des Lebens. So gleicht er dem Sohn Gottes und bleibt Priester in Ewigkeit.
4 Seht aber, wie groß der ist, dem auch Abraham, der Erzvater, den Zehnten gab von der eroberten Beute.
5 Zwar haben auch die von den Söhnen Levis, die das Priestertum empfangen, nach dem Gesetz das Recht, den Zehnten zu nehmen vom Volk, also von ihren eigenen Brüdern, obwohl auch diese von Abraham abstammen.
6 Der aber, der nicht von ihrem Stamm war, der nahm den Zehnten von Abraham und segnete den, der die Verheißungen hatte.
7 Nun ist aber unwidersprochen, dass das Geringere vom Höheren gesegnet wird.
8 Und hier nehmen den Zehnten sterbliche Menschen, dort aber einer, dem bezeugt wird, dass er lebt.
9 Und sozusagen ist auch Levi, der doch selbst den Zehnten nimmt, in Abraham mit dem Zehnten belegt worden.
10 Denn er sollte seinem Stammvater ja erst noch geboren werden, als Melchisedek diesem entgegenging.
 
Daraus wird deutlich, dass wir unsere Seele ordnungsgemäß unter den Geist platzieren, indem wir unsere Gedanken auf geistliche Wahrheit ausrichten, um mit den Impulsen der Offenbarung Gottes die richtigen Entscheidungen in unserem Herzen zu treffen. Dadurch können wir in die von Gott geplante Heimsuchung für uns, die übernatürlich-natürlich sein kann, eintreten.
 
Es ist das Bedürfnis des himmlischen Vaters uns tiefer mit seiner ersten Liebe vertraut zu machen, so dass wir dem Widersacher und seiner Horde der Furcht vehement entgegentreten und ihm widerstehen (vgl. Johannes 3,16; 1.Johannes 4,18 i.V.m. Jakobus 4,7).
 
Johannes 3,16:
16 Denn also hat Gott [Anm.: der Vater] die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
 
1.Johannes 4,18:
18 Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus; denn die Furcht rechnet mit Strafe. Wer sich aber fürchtet, der ist nicht vollkommen in der Liebe.
 
Jakobus 4,7:
7 So seid nun Gott untertan. Widersteht dem Teufel, so flieht er von euch.
 
Wie bereits erwähnt war Melchisedek zur Zeit Abrahams bereits ein hinweisendes Zeichen auf Jesus Christus, den gestorbenen und auferstandenen König der Könige und höchsten Priester.
 
Melchisedek und das Abendmahl

Das wird deutlich anhand seines Namens (Anm.: „Melchisedek“ => „König der Gerechtigkeit“), seines Wohnorts (Anm.: „Salem“ => „Friede, Gründung des Friedens“), seiner Autoritätsstellung (Anm.: König und Priester) sowie durch die Attribute des Abendmahls (Anm.: Brot und Wein), die er Abraham überreichte, nachdem Abraham seinen Neffen Lot aus der Hand des Königs Kedor-Laomer und der drei mit ihm verbündeten Könige befreite und diese besiegt hatte.
Nachdem Melchisedek das Brot und den Wein an Abraham überreicht hatte, segnete er ihn, was zur Folge hatte, dass Abraham ihm freiwillig den Zehnten von seiner Kriegsbeute gab (vgl. 1.Mose 14,17-20 i.V.m. Johannes 6,53-58).

1.Mose 14,17-20:
17 Als er nun zurückkam von dem Sieg über Kedor-Laomer und die Könige mit ihm, ging ihm entgegen der König von Sodom in das Tal Schawe, das ist das Königstal.
18 Aber Melchisedek, der König von Salem, trug Brot und Wein heraus. Und er war ein Priester Gottes des Höchsten 19 und segnete ihn und sprach: Gesegnet seiest du, Abram, vom höchsten Gott, der Himmel und Erde geschaffen hat; 20 und gelobt sei Gott der Höchste, der deine Feinde in deine Hand gegeben hat. Und Abram gab ihm den Zehnten von allem.

Johannes 6,53-58:
53 Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohns esst und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch.
54 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der hat das ewige Leben, und ich werde ihn am Jüngsten Tage auferwecken.
55 Denn mein Fleisch ist die wahre Speise, und mein Blut ist der wahre Trank.
56 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich in ihm.
57 Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und ich lebe um des Vaters willen, so wird auch, wer mich isst, leben um meinetwillen.
58 Dies ist das Brot, das vom Himmel gekommen ist. Es ist nicht wie bei den Vätern, die gegessen haben und gestorben sind. Wer dies Brot isst, der wird leben in Ewigkeit.
 
Deshalb können wir uns als Heilige in Christus in der Dynamik des Triumphs von Jesus Christus und seiner Kraft der Auferstehung in der uns zur Verfügung gestellten Herrlichkeit und seinem Segen kühn in unserer Identität voran bewegen. Es geht um unsere Entscheidungen als solche, die im Glauben leben und unsere Identität aus dem Sohn Gottes, wer wir in ihm sind kompromisslos und unbestechlich leben, um die sich dem Widersacher zur Verfügung stellenden Mächte in Ketten und eiserne Fesseln zu legen (vgl. Psalm 149,5-9).
 
Psalm 149,5-9:
5 Die Heiligen sollen fröhlich sein und preisen und rühmen auf ihren Lagern.
6 Ihr Mund soll Gott erheben; sie sollen scharfe Schwerter [Anm.: geisterfülltes Wort Gottes; vgl. Hebräer 4,12] in ihren Händen halten, 7 dass sie Vergeltung üben unter den Heiden, Strafe unter den Völkern, 8 ihre Könige zu binden mit Ketten und ihre Edlen mit eisernen Fesseln, 9 dass sie an ihnen vollziehen das Gericht, wie geschrieben ist. Solche Ehre werden alle seine Heiligen haben. Halleluja!
 
Scharfe Schwerter in den Händen zu halten beinhaltet unser nicht in Kompromissen und Widersprüchen gerechtes Verhalten, was in den Maßstäben Gottes gegründet ist und wahrhaftig vor Gott, uns selbst und den Menschen. Es ist befreit von stumpfer Angleichung an die irreführenden Normen der Welt und auch darin freigesetzt von humanistischer Irrlehre, die uns als Volk Gottes nur aufhalten will.
Das sollten wir nicht zulassen!
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

PROPHEZEIT AM 24. NOVEMBER 2025 | 04. KISLEW 5786, NAJOTH BERLIN – SPANDAU
 
„Da ist der Aufruf Gottes in eine höhere geistliche Gegenwart zu kommen, um das Wort Gottes zu verinnerlichen und auf neue Weise zu sehen sowie mit einer neuen Qualität zu dienen!
 
Das steht im Zusammenhang mit dem Hinaufbringen deines Geistes, deiner Seele und deines Leibes! Dieses Hinaufbringen erfordert deinen Wandel im Glauben (vgl. 1.Könige 18,41-43.a i.V.m. Hebräer 11,1; Kolosser 3,1)!
 
Du nimmst an geistlicher Autorität zu und die Art deines Gebets und Dienerschaft verändert sich!
Dieser höhere Bereich des Geistes kommt einem neuen Gewand gleich, das dir angezogen wird, um in einer verherrlichten Weise mit Christus voranzugehen (vgl. Kolosser 3,2-4)!
 
Der Geist des HERRN spricht: „Was hörst du und was siehst du?!“
 
Da ist ein lauter Klang, der in deinen Ohren erklingt und den du wie einen Lärm wahrnimmst, weil es um die Fülle der Ausgießung Gottes geht!
Während du den Klang hörst, erkennst du vor deinem geistlichen Auge „die Substanz“, die dich aufruft in die Wachsamkeit des Geistes zu treten! Sie zieht dich in eine höhere Ebene des Gebets, um das hervorzubringen, was der HERR für die kurz bevorstehende und zukünftige Zeit bestimmt hat (vgl. Jeremia 1,11-12)!
 
Da ist der Geist der Gnade, der sich Hand in Hand mit dem Geist des Gebets voran bewegt, so dass es zur größeren Erkenntnis der Wahrheit in Bezug auf den Triumph Jesu kommt!
Diese Erkenntnis eröffnet das Tal der Vision, weil in Tränen gesät wurde, um am Ende in Freude zu ernten, spricht der Geist des Propheten (vgl. Sacharja 12,10 i.V.m. Jesaja 22,1a; Psalm 126,5)!
 
Lasst nicht ab zu beten, wenn die Kraft Meiner Gnade präsent ist, weil Ich dabei bin, die Ausgießung zu bringen, die für manche wie ein großer Lärm daherkommt!
 
Achtet auf Meine Gegenwart im Bereich des „Ohel-Zeltes“ und im Bereich des „Mischkan-Zeltes“, weil Ich beginne wie eine Gebärende zu schnauben und zu schnaufen, um Meinen Königreichsplan hervorzubringen, spricht der HERR (vgl. 2.Mose 33,7.9 i.V.m. 2.Mose 40,1-2.33-35; Jesaja 42,14)!
 
Es ist die Facette von „El-Schaddai“, in der sich der HERR offenbart, um Seine übernatürliche Versorgung in Form der Liebe und Kraft zu zeigen (vgl. 1.Mose 17,1)! Hierbei geht es um die Pflugkraft, mit der der HERR den Boden der Herzen pflügt, um diese für das Saatgut Seiner offenbarenden Wahrheit vorzubereiten (vgl. Matthäus 13,3.8)!
 
Da ist die verborgene Sphäre der „Augen der Söhne Nuns“, die verstärkter aus dem gepflügten Feld der „Differenz“ hervorsprießt!
Es handelt sich um die Ernte der erlösten prophetischen Perspektive, um inmitten von Herausforderung den zerstörten „Schutzbereich“ des Bösen zu erkennen, um dementsprechend in der Zuversicht Gottes im Glauben zu handeln (vgl. 4.Mose 14,9)!
 
Bibelstellen zu dem prophetischen Reden
 
1.Könige 18,41-43a:
41 Und Elia sprach zu Ahab: Zieh hinauf, iss und trink; denn es rauscht, als wollte es sehr regnen.
42 Und als Ahab hinaufzog, um zu essen und zu trinken, ging Elia auf den Gipfel des Karmel und bückte sich zur Erde und hielt sein Haupt zwischen seine Knie 43a und sprach zu seinem
Diener: Geh hinauf und schaue zum Meer! …
 
Hebräer 11,1:
1 Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.
 
Kolosser 3,1:
1 Seid ihr nun mit Christus auferstanden, so sucht, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes.
 
Kolosser 3,2-4:
2 Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist.
3 Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott.
4 Wenn aber Christus, euer Leben, sich offenbaren wird, dann werdet ihr auch offenbar werden mit ihm in Herrlichkeit.
 
Jeremia 1,11-12:
11 Und es geschah des HERRN Wort zu mir: Jeremia, was siehst du? Ich sprach: Ich sehe einen erwachenden Zweig.
12 Und der HERR sprach zu mir: Du hast recht gesehen; denn ich will wachen über meinem Wort, dass ich es tue.
 
Sacharja 12,10:
10 Aber über das Haus David und über die Bürger Jerusalems will ich ausgießen den Geist der Gnade und des Gebets. Und sie werden mich ansehen, den sie durchbohrt haben, und sie werden um ihn klagen, wie man klagt um ein einziges Kind, und werden sich um ihn betrüben, wie man sich betrübt um den Erstgeborenen.
 
Jesaja 22,1a:
1a Dies ist die Last für das Schautal: …
 
Psalm 126,5:
5 Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten.
 
2.Mose 33,7.9:
7 Mose aber nahm das Zelt [Anm.: hebr. „‘ōhäl“] und schlug es draußen auf, fern von dem Lager, und nannte es Offenbarungszelt [Anm.: hebr. „‘ōhäl“]. Und wer den HERRN befragen wollte, musste herausgehen zum Offenbarungszelt [Anm.: hebr. „‘ōhäl“] vor das Lager. …
9 Und wenn Mose zum Offenbarungszelt [Anm.: hebr. „‘ōhäl“] kam, so kam die Wolkensäule hernieder und stand in der Tür der Stiftshütte, und der HERR redete mit Mose.
 
2.Mose 40,1-2.33-35:
1 Und der HERR redete mit Mose und sprach: 2 Du sollst die Wohnung [Anm.: hebr. „miškān“] der Stiftshütte aufrichten am ersten Tage des ersten Monats. …
33 Und er richtete den Vorhof auf rings um die Wohnung und um den Altar und hängte die Decke in das Tor des Vorhofs. Also vollendete Mose das ganze Werk.
34 Da bedeckte die Wolke die Stiftshütte und die Herrlichkeit des HERRN erfüllte die Wohnung [Anm.: hebr. „miškān“].
35 Und Mose konnte nicht in die Stiftshütte hineingehen, weil die Wolke darauf ruhte und die Herrlichkeit des HERRN die Wohnung [Anm.: hebr. „miškān“] erfüllte.
 
Jesaja 42,14:
14 Ich schwieg wohl eine lange Zeit, war still und hielt an mich. Nun aber will ich schreien wie eine Gebärende, ich will laut rufen und schreien.
 
1.Mose 17,1:
1 Als nun Abram neunundneunzig Jahre alt war, erschien ihm der HERR und sprach zu ihm: Ich bin der allmächtige Gott [Anm.: El Schaddai]; wandle vor mir und sei fromm.
 
Matthäus 13,3.8:
3 Und er redete vieles zu ihnen in Gleichnissen und sprach: Siehe, es ging ein Sämann aus zu säen. …
8 Einiges fiel auf gutes Land und trug Frucht, einiges hundertfach, einiges sechzigfach, einiges dreißigfach.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm