Die drei Arten der Denkweisen

In Bezug auf die menschliche Rasse unterscheidet das Wort Gottes, die Bibel, diese folgenden drei Gruppen:

1) Barbaren
2) Griechen
3) Juden (Hebräer).

Bezüglich menschlicher Denkweisen, Ideale und Überzeugungen wäre dies so anzuwenden, indem es barbarische, griechische und hebräische/ biblische Denkweisen gibt.
Um den Gedankenkrieg gemäß 2.Korinther 10,4-5 und Galater 5,16-17 zu verstehen, können wir das Konzept der oben genannten drei Denkweisen ergreifen und anwenden.

2.Korinther 10,4-5:
4 Denn die Waffen unsres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig im Dienste Gottes, Festungen zu zerstören.
5 Wir zerstören damit Gedanken und alles Hohe, das sich erhebt gegen die Erkenntnis Gottes, und nehmen gefangen alles Denken in den Gehorsam gegen Christus.

Galater 5,16-17:
16 Ich sage aber: Lebt im Geist, so werdet ihr die Begierden des Fleisches nicht vollbringen.
17 Denn das Fleisch begehrt auf gegen den Geist und der Geist gegen das Fleisch; die sind gegeneinander, sodass ihr nicht tut, was ihr wollt.

Die barbarische Denkweise

Zu der Zeit des Alten Testaments finden wir die barbarische Denkweise vorherrschend. Es wird Krieg geführt, in Schlachten gezogen und über jene geherrscht, die schwach oder unterlegen sind. Einschüchterung und Furcht sind hierbei wesentliche Grundsätze dieser Denkweise.
Barbaren messen beispielsweise die Macht und Stärke einer Regierung anhand der von ihr ausgeübten Demonstration ihrer Überlegenheit durch Einschüchterung, um die ihr Untergebenen in Angst zu halten.
Man kann bei der barbarischen Denkweise die Anordnung von Tyrannei und Grausamkeit in der Führung erkennen, die sich durch rücksichtslose und diktatorische Vorgehensweisen auszeichnet und die gezielte Ausübung von Macht durch das Instrument totalitärer Kontrolle über die ihr Unterstellten zum Ziel hat.
Aufgrund der Tatsache, dass sich von Angst erfüllte und eingeschüchterte Menschen überwiegend leicht kontrollieren lassen, bringt diese auch den Terrorismus hervor.
Satans beliebte Vorgehensweise ist demnach durch die barbarische Denkweise zu wirken, da er Bedränger und Unterdrücker ist, wie es die Schrift sagt, dass er nur kommt, um zu stehlen, zu morden und zu zerstören (vgl. Johannes 10,10 i.V.m. 1.Petrus 5,8). Die Menschheit sowie auch einige Christen werden durch ihn in einer so geschürten Angst gehalten, mit der Auswirkung, dass ihm nicht widerstanden wird, obwohl er Lügen hervorbringt.
Es gilt deshalb für uns die Aussage von Jakobus im Brief des Apostels Kapitel 4, Vers 7 zu verinnerlichen, selbst wenn wir Einschüchterung erfahren:

“So seid nun Gott untertan. Widersteht dem Teufel, so flieht er von euch.” Jakobus 4,7

Es wäre falsch, wenn wir uns als Kinder Gottes vom Teufel einschüchtern lassen, wie als wäre dieser ein brüllendes Tier, vor dem wir weglaufen und der uns hinterher rennt, um uns aus der uns zugeteilten Position von Christi Regierungsautorität zu verjagen.
Stattdessen sollen wir vielmehr stehen bleiben und befehlen, dass er als Lügner zu gehen hat!

Die griechische Denkweise

Für viele faszinierend, haben die alten Griechen der Menschheit Wege eröffnet, die Welt und ihr Geschehen auf eine neue Weise zu betrachten.
Alles in allem beteten sie Menschen und ihre Eigenschaften an. Zur Zeit der Entstehung des Neuen Testaments und danach, hatten viele begonnen, nicht mehr an die alten griechischen Götter zu glauben. Es wurden Götter in der Form von Menschen hergestellt. Personen mit der griechischen Denkweise sagten beispielsweise: “Wir haben die Kraft in uns selbst. Wir sind unsere eigenen Götter. Wir können die Welt perfekt machen, wenn wir alle zusammen daran arbeiten.”
Auch sagt die griechische Denkweise: “Studiere Theologie und Lehre (Anm.: Wissenschaften), um daraus zu argumentieren und mit menschlichem Intellekt begreifend kritisch vorgehen zu können, damit richtige Antworten um jeden Preis erhalten bleiben.”
Wie wir wissen, ging die Demokratie aus Griechenland hervor und diese war eine neue Form der Regierung und Gesellschaftsordnung.
Unter anderem glaubten sie daran, dass wenn Menschen sich selbst regieren, Utopie (Anm.: ausgedachte Gesellschaftsordnung) möglich wird.
In der Politik und in vielen gesellschaftlichen Schichten findet man zahlreiche Menschen, die auch heutzutage unbegründet an die Demokratie glauben.
Man sollte einsehen, dass Demokratie nicht in allen Nationen umsetzbar ist aufgrund diverser Unterschiede in gesellschaftlichen Idealen, Überzeugungen und kultureller Prägung, welche der griechischen Denkweise widersprechen.
Einige Nationen, die sich in einem barbarischen Gedankengut bewegen, sehen bei dem Einzug von demokratischen Absichten diese mit Terror verbunden und handeln entsprechend.
Die griechische Denkweise beinhaltet Stolz als wesentliches Prinzip, das sich hinter der Anwendung vom humanistischen Intellekt, der menschlichen Wahrnehmung entsprechend, verbirgt.
Dass Erkenntnis vor allem Kraft ist, glauben die Griechen und haben diese Denkweise so geprägt, dass wenn die Menschen verstehen wie etwas auftritt, dann wären sie in der Lage auch die Ereignisse kontrollieren und/ oder manipulieren (Anm.: steuern) zu können.
Menschen mit einer griechischen Denkweise wollen demnach sicher gehen, dass alles mit ihrem Verstand sowie menschlichem Denkvermögen entsprechend intellektuell zu erklären ist und nach bestimmten logischen Abläufen vonstatten geht.
Falls wir uns nicht innerhalb der barbarischen Denkweise bewegen, ist die griechische Weise zu denken, der „Plan B“ Satans.
Da Satan eher ein barbarisches Wesen aufweist, beabsichtigt er die Vorgehensweise der Bedrückung, wird aber ein griechisches Gedankengut gebrauchen, um uns als Menschen in säkularen Gedanken dahingehend zu lenken, dass wir nicht mitbekommen wie wir währenddessen beraubt werden, das Beste von Gott zu empfangen.
Bedauerlicherweise arbeitet vieles in der Gemeinde aus einer griechischen Denkweise. Man kann beispielsweise in einige kirchliche Gemeinschaften gehen und anfangen über den Heiligen Geist, dessen Geistesgaben und das Reden in Zungen zu sprechen, würde aber schnell erreichen, dabei gehindert zu werden.
Etliche Christen glauben deshalb nicht an diese Dinge, weil sie es nicht verstehen können wie Gott denkt.
Für eine griechische Denkweise sind menschliche Begründungen (Anm.: humanistisch) ausschlaggebend und sie wird demnach das Unbegreifliche nicht akzeptieren.
Wer sich mit Gott voranbewegt, muss einige Dinge akzeptieren, die nicht zu verstehen sind, weil Gott den Verstand herausfordert, um das Herz zu prüfen. Was auch bedeutet, dass Gott Dinge tut oder tun wird, die man nicht versteht, nur um zu sehen, ob man ihn liebt und ihm trotzdem vertraut.
Die griechische Denkweise mit ihrer heutigen Beliebtheit im Humanismus und daraus resultierender Humanität als ein Ausdruck humanistischer Vorstellungen hat leider im Leib Jesu bis heute viel Einzug gehalten.

Die hebräische Denkweise

Unter der hebräischen Denkweise ist eine biblische Denkweise zu verstehen. Man muss nicht jüdischer Herkunft sein, um die hebräische Denkweise zu haben. Römer 12,2 besagt folgendes:

“Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.”

Eine hebräische Denkweise ist ein Verstand (Anm.: Verständnis) einer Person, der durch die Wahrheit Gottes umgewandelt wurde.

Der Ursprung der hebräischen Denkweise

Gott nahm Abrahams Nachkommen und formte ihr Verständnis und ihre Kultur vor mehr als 2000 Jahren, um sie mit seiner Wahrheit in Übereinstimmung zu bringen. So gab Gott ihnen Offenbarungen zu seinem Wesen, wie nur er alleiniger Gott ist und eifersüchtig, was auch bedeutet, dass er seine Herrlichkeit nicht mit Götzen (Anm.: Idolen, Idealen als Gegenstand menschlicher Anbetung) teilt.
Er offenbarte sich den Menschen als heiliger, liebender und gerechter Gott. Auch hat er ihnen eine prophetische Sicht der Vergangenheit gegeben. Sie zu lehren, wo Geschichte begann und wohin sie steuert sowie das Wesentliche, was der kommende Messias tun würde. Gott prägte ihre täglichen Leben und lehrte sie über Heiligkeit und auch über heilige Tage, heilige Menschen und heilige Orte durch die Torah (Anm.: Lehre), die ersten fünf Bücher der Bibel, die Mose gegeben wurden.
Um sie über die Verunreinigung durch Sünde zu lehren und was es wirklich bedeutet, von Gott entfernt zu sein, teilte er ihre Welt in rein und unrein, und darin unterwies er sie auch in Gerechtigkeit und Vergebung.
Gott zeigte auf, was Bündnis bedeutet und brachte in ihnen den biblischen Lebenszyklus hervor.
In dem Wissen um die Vergesslichkeit der von ihm geschaffenen Menschen, hat er ihnen Sabbate und Feste vor Augen geführt, um sie zu unterweisen und in jedem Jahr an seine Prinzipien des Lebens zu erinnern.
Was Menschen in der Frage beschäftigt nach dem, was Erfolg bedeutet, gab Gott den Menschen praktische Weisheit und erklärte, wie man Erfolg haben und der Welt den Segen, Gottes Volk zu sein, demonstrieren konnte.
Gott etablierte in alledem eine neue Denkweise auf der Erde und lehrte sein Volk auf eine Weise zu denken, wie kein anderes auf der Erde denken würde anhand seines überlieferten Wortes.
Somit ist das Ergebnis von hebräischer Denkweise Erfolg anhand der Maßstäbe Gottes.
Das hierbei wesentliche Prinzip von hebräischer Denkweise ist Gott (allein) zu vertrauen.
Wenn wir verinnerlichen, dass Gott uns persönlich erwählt hat, und er über uns wacht, dann hat das zur Folge auf eine völlig andere (Anm.: anders als normal) Weise zu denken und zu leben, die für die Welt nahezu dumm und unverständlich erscheint.
Grob zusammengefasst, impliziert die hebräische Denkweise folgende Einstellung: “Wir mögen Gott zwar nicht verstehen, aber wir wollen und werden ihm vertrauen, ihn lieben, seinen Worten gehorchen und ihn anbeten.”
Weiterhin ist es in Bezug auf die hebräische/ biblische Denkweise wichtig zu verstehen, dass Gott sich uns Menschen durch die hebräische Kultur und den Weg des hebräischen Denkens offenbart hat.
Die kulturelle Denkweise der meisten von uns ist eine griechisch-römische Denkweise, die geschichtlich fast ganz Europa durchdrungen hat.
Kurz gesagt, wird es als die „griechische Denkweise“ betitelt.
Viele werden mit ihr geboren und können sie nicht vollständig loswerden, aber es ist notwendig, dass der Begriff gebraucht wird, um zu erkennen, wo wir uns aufhalten, damit wir in der Lage sind, unseren Geist zu erneuern (vgl. Römer 12,2 i.V.m. Epheser 4,23-24).
Gläubige, die nach Fleisch und Blut keine Juden sind, sollten trotzdem so weit wie möglich in das Verständnis über das, was Gott durch seine hebräische Denkweise spricht, hineingehen.
Je mehr wir als Volk Gottes im Einklang mit dem kulturellen Muster, das Gott erwählt hat hineingehen, je mehr werden wir die Verheißung, die er für uns hat, erfüllen.
Als das Zeitalter der christlichen Kirche begann, waren die Leiter alle Juden und deshalb war es natürlich in einer hebräischen Kirchenkultur zu leben.
Alle Autoren des Neuen Testaments außer Lukas waren Juden, was bedeutet, dass das Neue Testament von der hebräischen Denkweise geprägt ist.
Auf diese Weise war die Kirche etwa 300 Jahre effektiv aktiv.
Die Hauptperson, die die Kirche von einer hebräischen Denkweise zu einer griechischen Denkweise veränderte, war der römische Kaiser Konstantin.

Entschädigung/ Wiedergutmachung und die drei Denkweisen

Außerdem geht die hebräische Denkweise bei Verfehlungen, die durch Menschen verursacht wurden, ganz anders als die barbarische und griechische Denkweise vor.
Als Beispiel soll hier das Beispiel eines Diebes, der auf frischer Tat ertappt wurde, behilflich sein um den Unterschied zwischen den drei Arten von Denkweisen zu verdeutlichen.

Die barbarische Denkweise würde in diesem Fall folgendes vorschlagen:“Trennt die Hand des Diebes ab.” mit der Begründung oder dem Hintergrund, dass dadurch Furcht verursacht wird und dies die Wahrscheinlichkeit für ein weiteres böses Vorgehen minimiert.

Die griechische Denkweise würde in diesem Fall versuchen, den Dieb durch Bildung und Erziehung in ein Verständnis von gesellschaftlicher Ordnung zu führen, indem man die Zusammenhänge von Arbeit und Besitz erklärt.

Die hebräische Denkweise hingegen würde in diesem Fall von dem Dieb oder der verfehlenden Person für das, was gestohlen oder gar zerstört wurde, Entschädigung fordern in Form von einer Wiederherstellung. Weiterhin wird sie die Person zur Haltung anleiten, Gottes Wege (Anm.: Gedanken, Maßstäbe) zu akzeptieren (vgl. 2.Mose 21,37; Hesekiel 33,14-16 i.V.m. Lukas 19,8).

2.Mose 21,37:
37 Wenn jemand ein Rind oder ein Schaf stiehlt und schlachtet es oder verkauft es, so soll er fünf Rinder für ein Rind wiedergeben und vier Schafe für ein Schaf.

Hesekiel 33,14-16:
14 Und wenn ich zum Gottlosen spreche: Du sollst sterben!, und er bekehrt sich von seiner Sünde und tut, was recht und gut ist, 15 – sodass der Gottlose das Pfand zurückgibt und erstattet, was er geraubt hat, und nach den Satzungen des Lebens wandelt und nichts Böses tut –, so soll er am Leben bleiben und nicht sterben, 16 und all seiner Sünden, die er getan hat, soll nicht mehr gedacht werden, denn er hat nun getan, was recht und gut ist; darum soll er am Leben bleiben.

Lukas 19,8:
8 Zachäus aber trat vor den Herrn und sprach: Siehe, Herr, die Hälfte von meinem Besitz gebe ich den Armen, und wenn ich jemanden betrogen habe, so gebe ich es vierfach zurück.

(Anm.: Die Botschaft basiert auf der Offenbarungslehre aus dem Buch “A Time To Advance” von Chuck D. Pierce mit Robert und Linda Heidler; Kapitel 1, Seite 20-28; ISBN-13: 978-0-9791678-3-6)

Fazit

Lasst uns nach dieser hilfreichen Lehre unsere Denkweise überdenken und als Heilige in die Bestimmung als Gottes erwähltes Volk eintreten, indem wir der barbarischen als auch griechischen Denkweise keinen Raum in unserem Denken, Handeln und Leben geben.
Nur das Wort Gottes kann uns heiligen und uns den Weg zur Wahrheit aufzeigen, wie Jesus Christus für alle seine Jünger in Johannes 17,17 betete:

„Heilige sie durch die Wahrheit, dein Wort ist Wahrheit.“

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm

PROPHEZEIT AM 13. JANUAR 2016, NAJOTH BERLIN - SPANDAU

„Da ist die Lebendigkeit Gottes, die sich in deinem persönlichen Leben bemerkbar macht, weil der HERR etwas Neues in deinem Leben tut, das mit Seiner ewigen Freiheit verbunden ist (vgl. Jesaja 43,19a i.V.m. Jesaja 61,1-2; 2.Korinther 3,17)!
Dein Herz fängt auf übernatürliche Weise Feuer und das führt dazu, dass das Leben von Jesus Christus von außen in deinem Leben erkennbar ist, spricht der Geist des Propheten (vgl. Lukas 24,32)!
Du beginnst auf neue Weise, die von Gott freigesetzten Zeiten der Ewigkeit zu verstehen, so dass du dich richtig in der apostolischen Allianz des HERRN für diese Zeit positionierst (vgl. 1.Mose 1,14-19 i.V.m. 2.Mose 12,3.5-6)!
Da sind Menschen, die darauf achten und sich dadurch ins Zentrum des Willens Gottes begeben!
Weil du bereit bist, die vergangene Zeit gehen zu lassen, trittst du in deiner gegenwärtigen Zeit in das neue Leben ein, das mit der wahren Freiheit der Söhne Gottes verbunden ist (vgl. Römer 8,21)!
Da ist das Maß von Zeit, das sich zu einer Tür formiert hat, um dich zu einem wandelnden Zeugnis in Jesus Christus zu machen, das dem Geist der Angst vor dem Tod die Stirn bietet, spricht der Geist des Propheten (vgl. 2.Mose 12,7.12-13)!
Da ist die Zeit, die du im Wort Gottes verbringst und in der du einen Vers darin liest, der plötzlich zu einer großen Erkenntnis am Ende des Satzes führt!
Es ist der Satz, der in der nächsten Spalte sein Ende findet!
Da ist der Feind in Form einer Schlange, weil Ich einen Eingang für dein Leben in deiner temporären Zeit etabliert und diesen nicht dazu bestimmt habe, dir den Zugang zu Mir zu verwehren, sondern dir den Zugang durch das Blut Meines Sohnes, Jesus Christus zu gewähren, damit du lebst, spricht der HERR (vgl. 1.Mose 3,1.24 i.V.m. 2.Mose 12,3.5-6; Johannes 10,9; Johannes 14,6; Johannes 3,16)!
Du trittst auf die „alte Schlange“, so dass du die Quelle der giftigen Worte in deinem Leben zerstörst und die guten Gedanken Gottes in deinem Geist empfängst (vgl. Lukas 10,19)!
Du wirst Gottes gute Pläne in deinen Gedanken kultivieren und ernähren, so dass sich das Gute des Himmels in deinem Leben etabliert (vgl. Jesaja 55,8-9 i.V.m. Jeremia 29,11)!“


Bibelstellen zu dem prophetischen Reden

Jesaja 43,19a:
19a Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr es denn nicht? …

Jesaja 61,1-2:
1 Der Geist Gottes des HERRN ist auf mir, weil der HERR mich gesalbt hat. Er hat mich gesandt, den Elenden gute Botschaft zu bringen, die zerbrochenen Herzen zu verbinden, zu verkündigen den Gefangenen die Freiheit, den Gebundenen, dass sie frei und ledig sein sollen; 2 zu verkündigen ein gnädiges Jahr des HERRN und einen Tag der Vergeltung unsres Gottes, zu trösten alle Trauernden, …

2.Korinther 3,17:
17 Der Herr ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.

Lukas 24,32:
32 Und sie sprachen untereinander: Brannte nicht unser Herz in uns, als er (Anm.: Jesus Christus) mit uns redete auf dem Wege und uns die Schrift öffnete?

1.Mose 1,14-19:
14 Und Gott sprach: Es werden Lichter an der Feste des Himmels, die da scheiden Tag und Nacht und geben Zeichen, Zeiten, Tage und Jahre 15 und seien Lichter an der Feste des Himmels, dass sie scheinen auf die Erde. Und es geschah so.
16 Und Gott machte zwei große Lichter: ein großes Licht, das den Tag regiere, und ein kleines Licht, das die Nacht regiere, dazu auch die Sterne.
17 Und Gott setzte sie an die Feste des Himmels, dass sie schienen auf die Erde 18 und den Tag und die Nacht regierten und schieden Licht und Finsternis. Und Gott sah, dass es gut war.
19 Da ward aus Abend und Morgen der vierte Tag.

2.Mose 12,3.5-6:
3 Sagt der ganzen Gemeinde Israel: Am zehnten Tage dieses Monats nehme jeder Hausvater ein Lamm, je ein Lamm für ein Haus. …
5 Ihr sollt aber ein solches Lamm nehmen, an dem kein Fehler ist, ein männliches Tier, ein Jahr alt. Von den Schafen und Ziegen sollt ihr es nehmen 6 und sollt es verwahren bis zum vierzehnten Tag des Monats. Da soll es die ganze Gemeinde Israel schlachten gegen Abend.

Römer 8,21:
… 21 denn auch die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der Vergänglichkeit zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes.

2.Mose 12,7.12-13:
7 Und sie sollen von seinem Blut nehmen und beide Pfosten an der Tür und die obere Schwelle damit bestreichen an den Häusern, in denen sie es essen, …
12 Denn ich will in derselben Nacht durch Ägyptenland gehen und alle Erstgeburt schlagen in Ägyptenland unter Mensch und Vieh und will Strafgericht halten über alle Götter der Ägypter, ich, der HERR.
13 Dann aber soll das Blut euer Zeichen sein an den Häusern, in denen ihr seid: Wo ich das Blut sehe, will ich an euch vorübergehen und die Plage soll euch nicht widerfahren, die das Verderben bringt, wenn ich Ägyptenland schlage.

1.Mose 3,1.24:
1 Aber die Schlange war listiger als alle Tiere auf dem Felde, die Gott der HERR gemacht hatte, und sprach zu der Frau: Ja, sollte Gott gesagt haben: Ihr sollt nicht essen von allen Bäumen im Garten? …
24 Und er trieb den Menschen hinaus und ließ lagern vor dem Garten Eden die Cherubim mit dem flammenden, blitzenden Schwert, zu bewachen den Weg zu dem Baum des Lebens.

2.Mose 12,3.5-6:
3 Sagt der ganzen Gemeinde Israel: Am zehnten Tage dieses Monats nehme jeder Hausvater ein Lamm, je ein Lamm für ein Haus. …
5 Ihr sollt aber ein solches Lamm nehmen, an dem kein Fehler ist, ein männliches Tier, ein Jahr alt. Von den Schafen und Ziegen sollt ihr es nehmen 6 und sollt es verwahren bis zum vierzehnten Tag des Monats. Da soll es die ganze Gemeinde Israel schlachten gegen Abend.

Johannes 10,9:
9 Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.

Johannes 14,6:
6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.

Johannes 3,16:
16 Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

Lukas 10,19:
19 Seht, ich habe euch Macht gegeben, zu treten auf Schlangen und Skorpione, und Macht über alle Gewalt des Feindes; und nichts wird euch schaden.

Jesaja 55,8-9:
8 Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR, 9 sondern so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.

Jeremia 29,11:
11 Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der HERR: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe das Ende, das ihr wartet.

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm

Als sich das Volk Israel auf den Weg aus der Sklaverei aus Ägypten machte, stand es vor einer neuen Herausforderung, indem es mit der Größe des Roten Meeres konfrontiert war.
Durch die Führung Gottes, die der HERR seinem Volk durch Mose erwies, spaltete sich das Meer durch einen starken Ostwind in zwei Teile, so dass die Israeliten trockenen Fußes durch das Meer ziehen konnten (vgl. 2.Mose 14,21-22).

2.Mose 14,21-22:
21 Als nun Mose seine Hand über das Meer reckte, ließ es der HERR zurückweichen durch einen starken Ostwind die ganze Nacht und machte das Meer trocken und die Wasser teilten sich.
22 Und die Israeliten gingen hinein mitten ins Meer auf dem Trockenen, und das Wasser war ihnen eine Mauer zur Rechten und zur Linken.

Die Verfolgung des Pharaos


Der Pharao schreckte vor all den Wundern Gottes, die der HERR zuvor in Ägypten tat nicht zurück, das Volk Israel ziehen zu lassen, so dass der Pharao mit seinem Heer das Volk Gottes verfolgte und ihnen bis in das gespaltete Meer hinein nachjagte.
Inmitten des Meeres ließ Gott sein Volk in die Freiheit auf die andere Seite des Ufers gehen, wobei Gott der Streitmacht des Pharaos die Verfolgungsgeschwindigkeit nahm, indem er sie verwirrte und die Räder blockierte, so dass einige Zeit später das Wasser des Roten Meeres die Streitmacht des Pharaos in der Tiefe begrub (vgl. 2.Mose 14,24-28).

2.Mose 14,24-28:
24 Als nun die Zeit der Morgenwache kam, schaute der HERR auf das Heer der Ägypter aus der Feuersäule und der Wolke und brachte einen Schrecken über ihr Heer 25 und hemmte die Räder ihrer Wagen und machte, dass sie nur schwer vorwärts kamen. Da sprachen die Ägypter: Lasst uns fliehen vor Israel; der HERR streitet für sie wider Ägypten.
26 Aber der HERR sprach zu Mose: Recke deine Hand aus über das Meer, dass das Wasser wiederkomme und herfalle über die Ägypter, über ihre Wagen und Männer.
27 Da reckte Mose seine Hand aus über das Meer, und das Meer kam gegen Morgen wieder in sein Bett, und die Ägypter flohen ihm entgegen. So stürzte der HERR sie mitten ins Meer.
28 Und das Wasser kam wieder und bedeckte Wagen und Männer, das ganze Heer des Pharao, das ihnen nachgefolgt war ins Meer, sodass nicht einer von ihnen übrig blieb.

Die Anbetung in Freiheit

Nachdem das Volk Israel durch die Führung Gottes auf der anderen Seite des Meeres ankam, entstand eine Atmosphäre von Anbetung in Freiheit, da zu dieser Zeit die Ägypter das Volk Israel nicht mehr bedrängen konnten.
Hierbei fing Mose mit den Männern Israels an, Gott für die Befreiung zu loben und zu danken.
Während der apostolischen Anbetung der Männer (Anm.: Mose leitete die Anbetung) kam es zu einer Vereinigung mit der prophetischen Anbetung der Frauen (Anm.: die Prophetin Mirjam leitete die Anbetung), die nicht allein aus Gesang bestand, sondern aus einheitlichem Gesang, der durch Paukenschlag und Reigentanz der Frauen begleitet wurde (vgl. 2.Mose 15,1ff.20-21).

2.Mose 15,1ff.20-21:
1 Damals sangen Mose und die Israeliten dies Lied dem HERRN und sprachen: Ich will dem HERRN singen, denn er hat eine herrliche Tat getan; Ross und Mann hat er ins Meer gestürzt. ...
20 Da nahm Mirjam, die Prophetin, Aarons Schwester, eine Pauke in ihre Hand und alle Frauen folgten ihr nach mit Pauken im Reigen.
21 Und Mirjam sang ihnen vor: Lasst uns dem HERRN singen, denn er hat eine herrliche Tat getan; Ross und Mann hat er ins Meer gestürzt.

Propheten als Zeichen Gottes

Da Propheten gemäß dem Wort Gottes mit ihrem Leben ein Zeichen darstellen (vgl. 1.Könige 11,29ff.; Jesaja 20,2-4; Jeremia 13,1ff.; Jeremia 19,1ff.; Jeremia 27,2ff.; Hesekiel 4,1 – Hesekiel 5,4; Hesekiel 12,1-7.18; Hesekiel 21,23ff.; Hesekiel 37,15ff.; Apostelgeschichte 21,10-11), war die prophetische Anbetung von Mirjam und den Frauen Israels ein deutliches Zeichen des Triumphs (vgl. 2.Mose 15,20-21 i.V.m. Hohelied 7,1).

2.Mose 15,20-21:
20 Da nahm Mirjam, die Prophetin, Aarons Schwester, eine Pauke in ihre Hand und alle Frauen folgten ihr nach mit Pauken im Reigen.
21 Und Mirjam sang ihnen vor: Lasst uns dem HERRN singen, denn er hat eine herrliche Tat getan; Ross und Mann hat er ins Meer gestürzt.

Hohelied 7,1:
1 Dreh dich um, dreh dich um, Sulamith! Dreh dich um, dreh dich um, dass wir dich anschauen! Was wollt ihr an Sulamith schauen beim Reigen von Mahanajim (Anm.: Doppelreihentanz/ Lagertanz)?

Der Reigentanz der Prophetin Mirjam mit den ihr zugeteilten Frauen ist für uns als Volk Gottes heutzutage ein hinweisendes Zeichen auf die Brautstruktur der wirbelnden Windsbraut „Sulamith“, die es versteht im Sieg „des Wassers“ (Anm.: Wort Gottes; vgl. Epheser 5,26) und „des Windes“ (Anm.: Bewegung des Heiligen Geistes und der Engel; vgl. Johannes 3,8; Psalm 104,4 i.V.m. Hebräer 1,7) zu stehen; denn wo der Geist des HERRN ist, da ist Freiheit (vgl. 2.Korinther 3,17)!

2.Korinther 3,17:
17 Der Herr ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.

Die zwei Ruheorte

Der Name „Sulamith“ bedeutet „zwei Ruheorte“ und weist ebenfalls darauf hin, dass die Braut Jesu sich auf der Erde sowie im Himmel in der vollkommenen Ruhe befindet, was mit dem Land der Verheißung verbunden ist (vgl. Hebräer 4,1 i.V.m. 2.Mose 14,14; Jesaja 30,15a), auch wenn sie sich kraftvoll wirbelnd in beiden Bereichen bewegt.

Hebräer 4,1:
1 So lasst uns nun mit Furcht darauf achten, dass keiner von euch etwa zurückbleibe, solange die Verheißung noch besteht, dass wir zu seiner Ruhe kommen.

2.Mose 14,14:
14 Der HERR wird für euch streiten, und ihr werdet stille sein.

Jesaja 30,15a:
15a Denn so spricht Gott der HERR, der Heilige Israels: Wenn ihr umkehrtet und stille bliebet, so würde euch geholfen; durch Stillesein und Hoffen würdet ihr stark sein. …

Die Prophetin Mirjam machte mit den ihr zugeteilten Frauen deutlich, dass es die Braut Jesu versteht, sich im Auge des Wirbelsturms bzw. im Zentrum des Heiligen Geistes aufzuhalten.

Die Zunahme von Klang

Nachdem Mose das Loblied mit den Männern Israels sang, intensivierte sich die anbetende Gegenwart, so dass die Frauen zu dem gegenwärtigen Klang noch den Klang der Instrumente sowie ihren Ausdruck des Triumphs über den Feind durch Tanz hinzufügten.
Aufgrund dieser prophetischen Handlung inmitten von Anbetung etablierte sich eine göttliche Gegenwart des Triumphs im Volk Israel, der sie darauf vorbereitete, die Umwandlung des bitteren Wassers ins süße Wasser zu erkennen, was auf den Sieg Jesu am Kreuz und der Stärke des Gehorsams sowie auf die Kraft der Zunge hinwies (vgl. 2.Mose 15,23.25-26 i.V.m. Galater 3,13; Jakobus 3,10-12).

2.Mose 15,23.25-26:
23 Da kamen sie nach Mara; aber sie konnten das Wasser von Mara nicht trinken, denn es war sehr bitter. Daher nannte man den Ort Mara.
25 Er (Anm.: Mose) schrie zu dem HERRN und der HERR zeigte ihm ein Holz; das warf er ins Wasser, da wurde es süß.
Dort gab er (Anm.: Gott) ihnen Gesetz und Recht und prüfte sie 26 und sprach: Wirst du der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorchen und tun, was recht ist vor ihm, und merken auf seine Gebote und halten alle seine Gesetze, so will ich dir keine der Krankheiten auferlegen, die ich den Ägyptern auferlegt habe; denn ich bin der HERR, dein Arzt (Anm.: JAHWE-RAPHEKA).

Galater 3,13:
13 Christus aber hat uns erlöst von dem Fluch des Gesetzes, da er zum Fluch wurde für uns; denn es steht geschrieben (vgl. 5.Mose 21,23): „Verflucht ist jeder, der am Holz hängt“, …

Jakobus 3,10-12:
10 Aus einem Munde kommt Loben und Fluchen. Das soll nicht so sein, liebe Brüder.
11 Lässt auch die Quelle aus einem Loch süßes und bitteres Wasser fließen?
12 Kann auch, liebe Brüder, ein Feigenbaum Oliven oder ein Weinstock Feigen tragen? So kann auch eine salzige Quelle nicht süßes Wasser geben.

Die Begründung der Intensivierung des Lobpreises

Die Begründung, warum Mirjam mit den Frauen Israels den Klang des Lobpreises intensivierte ist darin zu finden, weil den Frauen zur Zeit als sie sich in der Sklaverei Ägyptens befanden, viel Leid aufgrund des Erlasses durch den Pharao zugefügt wurde, nämlich jeden ihrer Söhne durch das Hineinwerfen in den Nil zu töten (vgl. 2.Mose 1,22).

2.Mose 1,22:
22 Da gebot der Pharao seinem ganzen Volk und sprach: Alle Söhne, die geboren werden, werft in den Nil, aber alle Töchter lasst leben.

Das Maß des Schmerzes in den Müttern des Volkes Israel

Alle Mütter Israels, die Söhne zur Welt brachten, trugen ein großes Maß an Schmerz und Leid in ihrem Herzen, da es die Natur der Mutter ist, zu versorgen und tiefe Liebe dem Kind durch Körperkontakt zu spenden.
Durch den Erlass des Pharaos wurde den Müttern die Zeit der Mutterliebe, die sie ihren Söhnen gegenüber geben wollten entzogen, so dass es eine innere Leere in den Müttern gab, die mit Schmerz und Leid gefüllt wurde.

Gottes Wiederherstellung

Doch Gott hatte einen Plan der Wiederherstellung, indem er Jahrzehnte später diese Zeit des Schmerzes durch den Klang des Triumphs in Freude umwandelte (vgl. Psalm 126,5).

Psalm 126,5:
5 Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten.

Es waren die Frauen bzw. Mütter Israels, die aufgrund ihres großen Schmerzes in der Vergangenheit zur Zeit ihrer Befreiung, den Klang des Lobes im Volk Israel intensivierten!
Ich empfinde, dass der Heilige Geist in dieser und der kommenden Zeit die Frauen in seinem Volk, die durch viel Schmerz gegangen sind, gebrauchen wird, seine Ehre auf Erden auf der Grundlage der ordnungsgemäßen Anerkennung der Männer bzw. Väter zu intensivieren. Diese Art von Ehre wird dem Ausspruch aus Sprüche 12,4a gleichkommen.

Sprüche 12,4a:
4a Eine tüchtige Frau ist ihres Mannes Krone; …

Das bedeutet, dass Gott beide Geschlechter ehrbar zueinander positioniert, ohne das es zu Machtkämpfen kommt und dadurch wahre Autorität erkennbar ist!

Das gesunde Wachen über die Kinder Gottes

Es ist von Bedeutung, dass alle Väter und Mütter im Volk Gottes (Anm.: natürliche und geistliche Eltern) darauf achten, dass sich ihre Söhne (Anm.: wir sind Kinder/ Söhne Gottes; vgl. Römer 8,21) nicht durch die Sicht bzw. der Kultur der Welt zerstören lassen, indem sie ihre Identität in Jesus Christus mit der Identität in der Welt eintauschen und dadurch ihr wahres Leben bzw. ihren echten Wert verlieren (vgl. 1.Petrus 5,8-9)!

1.Petrus 5,8-9:
8 Seid nüchtern und wacht; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge.
9 Dem widersteht, fest im Glauben, und wisst, dass ebendieselben Leiden über eure Brüder in der Welt gehen.

Was bedeutet der Einfluss der Welt?

Wenn das Wort Gottes von dem Begriff  “Welt” in Bezug auf das System spricht, sind hiermit folgende Ebenen gemeint: Kommerz, Industrie, Finanzen, Bildung, Wissenschaft, Medizin und Gesetz. An diese Strukturen sollten wir nicht als Heilige unser Herz hängen.

Der geistliche Erfolg

Das bedeutet, dass es für uns als Heilige nicht zuerst um den materiellen Erfolg gehen sollte, sondern um den geistlichen Erfolg (vgl. Matthäus 6,30-33 i.V.m. Matthäus 22,36-40)!

Matthäus 6,30-33:
30 Wenn nun Gott das Gras auf dem Feld so kleidet, das doch heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird: sollte er das nicht viel mehr für euch tun, ihr Kleingläubigen?
31 Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden?
32 Nach dem allen trachten die Heiden. Denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr all dessen bedürft.
33 Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles (Anm.: materielle Versorgung) zufallen.

Matthäus 22,36-40:
36 Meister, welches ist das höchste Gebot im Gesetz?
37 Jesus aber antwortete ihm: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt (vgl. 5.Mose 6,5).“
38 Dies ist das höchste und größte Gebot.
39 Das andere aber ist dem gleich: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst (vgl. 3.Mose 19,18).“
40 In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.

Auch wenn einige natürliche oder auch geistliche Väter im Volk Gottes in dieser Zeit nicht genügend Zeit mit ihren Kindern verbringen können, was bedeutet, dass sie nicht genügend im Stande sind für ihre Kinder präsent zu sein, hat Gott einen segensreichen Plan, indem er den Frauen bzw. Müttern eine ganz wichtige Aufgabe zukommen lässt, die einer umsorgenden Henne, so wie es Jesus sagte, gleichkommt (vgl. Lukas 13,34a).

Das Ergebnis des mütterlichen Umsorgens

Durch dieses mütterliche Umsorgen wird es in der kommenden Zeit zu guten Ergebnissen kommen, was bedeutet, dass ihre Kinder zu Personen werden, die ihr Leben mit Jesus Christus führen und sich in der Kraft des lebendigen Glaubens voranbewegen.
Dieses Ergebnis wird zu einem großen Jubel im Volk Gottes führen, weil der Pharao im Sieg von Jesus Christus verschlungen ist (vgl. 1.Korinther 15,54-57)!

1.Korinther 15,54-57:

54 Wenn aber dies Verwesliche anziehen wird die Unverweslichkeit und dies Sterbliche anziehen wird die Unsterblichkeit, dann wird erfüllt werden das Wort, das geschrieben steht (vgl. Jesaja 25,8; Hosea 13,14): „Der Tod ist verschlungen vom Sieg. 55 Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?“
56 Der Stachel des Todes aber ist die Sünde, die Kraft aber der Sünde ist das Gesetz.
57 Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus!

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm

 
Hinweis:
Für ein tieferes Verständnis über die Thematik der Symbiose zwischen Männern und Frauen im Leib Jesu empfehlen wir das Buch „Die apostolische Frau“ von Linda Heidler mit Chuck D. Pierce, das beim Glory Star Verlag erhältlich ist.