Einleitung

Ich möchte dieses Wort durch das Licht des Rechtsspruchs Gottes dazu verwenden, um die Ordnung aus dem Thronsaal Gottes für diese Zeit über unserem Leben freizusetzen.
Das Licht des Rechtsspruchs Gottes ist Jesus Christus, der die Dinge, die sich nicht in der Ordnung Gottes befinden in die göttliche Ordnung bringt, so dass eine neue Zeit für uns beginnen kann (vgl. 1.Mose 1,2-5).

1.Mose 1,2-5:
2 Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.
3 Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.
4 Und Gott sah, dass das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis 5 und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.

Der göttliche Rechtsspruch trägt das richtungsweisende Wort Gottes, das unseren Weg mit dem HERRN in der neuen Zeit und Saison absichert.

Das Schlüsselloch

In Verbindung mit dem göttlichen Rechtsspruch zeigte mir der HERR bei Nacht während ich schlief und immer wieder in unterschiedlichen Abständen aufwachte, ein Gleichnis.
Ich sah buchstäblich ein zeitlich begrenztes Bild an der Wand im Flur einer Ferienwohnung in der ich mich mit meiner Frau aufhielt.
Das Bild entstand durch das von außen einstrahlende elektrische Licht der Außenbeleuchtung des Gebäudes und wurde durch das quadratische Fenster, das in der Haupteingangtür der Wohnung eingearbeitet war gebrochen. Dadurch entstand ein Bild, das die Form eines horizontalen Schlüssellochs hatte.
Das Bild wurde in der Ecke von zwei Türpfosten, die zu zwei unterschiedlichen Wänden gehörten reflektiert.
Die Türpfosten waren Teil von zwei Eingängen zu zwei unterschiedlichen Räumen, bei denen es sich um das Schlafzimmer und das Wohnzimmer handelte.
Während ich das Schlüsselloch sah, stellte ich fest, dass es ebenfalls so aussah, wie die Figur einer liegenden Frau, die mit einem Kleid bekleidet war.

Das Reden Gottes

Als ich das Bild betrachtete und darüber betete, begann der HERR zu mir zu sprechen und sagte sinngemäß:

„Damit Ich das Bild kreieren konnte, brauchte Ich die Dunkelheit, das Licht, das Fenster und die Wände!
Welchen herausfordernden Umständen ihr in eurem Leben auch immer entgegensteht, Ich tauche mit Meinem Licht auf!
Die einzige Sache, die ihr benötigt, ist die Sicht Meines Königreichs!
Richtet nicht durch eure eigene Sichtweise, weil es ein falsches Bild von Meinem Plan für euch zeigt!
ICH BIN DER KOSTBARE ECKSTEIN, DER aufrichtet und eure Ruhe und Beziehung mit MIR und dem VATER absichert (vgl. 1.Petrus 2,6-7 i.V.m. Johannes 3,16)!
ICH BIN DIE TÜR, DIE euch in eine tiefere Beziehung mit MIR führt, so dass ihr Leben im Überfluss habt (vgl. Johannes 10,9-10)!“


1.Petrus 2,6-7:
6 Darum steht in der Schrift (vgl. Jesaja 28,16): „Siehe, ich lege in Zion einen auserwählten, kostbaren Eckstein; und wer an ihn glaubt, der soll nicht zuschanden werden.“
7 Für euch nun, die ihr glaubt, ist er kostbar; für die Ungläubigen aber ist „der Stein, den die Bauleute verworfen haben und der zum Eckstein geworden ist, …“

Johannes 3,16:
16 Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn (Anm.: Jesus Christus) gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

Johannes 10,9-10:

9 Ich (Anm.: Jesus Christus) bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.
10 Ein Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und umzubringen. Ich bin gekommen, damit sie das Leben und volle Genüge haben sollen.

Der Knecht und die Tür

Im Zusammenhang mit den im o.g. Gleichnis erschienenen Türen erinnerte mich der HERR an die Bibelstelle aus 2.Mose 21,4-6, wo es heißt: "Hat ihm aber sein Herr eine Frau gegeben und hat sie ihm Söhne oder Töchter geboren, so sollen Frau und Kinder seinem Herrn gehören, er aber soll ohne Frau gehen.
Spricht aber der Sklave: Ich habe meinen Herrn lieb und meine Frau und Kind, ich will nicht frei werden, so bringe ihn sein Herr vor Gott und stelle ihn an die Tür oder den Pfosten und durchbohre mit einem Pfriemen sein Ohr und er sei sein Sklave für immer."


Diese Schriftstelle trägt ein tiefes Geheimnis über den Schutz von den Beziehungen in unserem Leben, wenn wir alle Dinge in unserem Leben in das Zentrum und den Willen unseres heiligen Meisters, der Jesus Christus ist bringen.
ER ist DER EINE, DER unseren persönlichen Bund mit ihm und den Bund mit unseren Frauen, wenn wir verheiratet sind sowie unsere zwischenmenschlichen Beziehungen schützt.

Das durchstochene Ohr

Das durchstochene Ohr des Knechts durch seinen Meister/ Herrn in 2.Mose 21,6 ist ein Zeichen für das Ohr eines Jüngers, so wie es Jesaja 50,4 sagt: „Gott der HERR hat mir eine Zunge gegeben, wie sie Jünger haben, dass ich wisse, mit den Müden zu rechter Zeit zu reden. Alle Morgen weckt er mir das Ohr, dass ich höre, wie Jünger hören.“

An dieser Stelle möchte ich eine Frage an alle die stellen, die verheiratet sind aber auch, an die, die eine Familie haben oder Freundschaftsbeziehungen pflegen.
Wie intensiv lieben wir unsere Frauen? Wie intensiv lieben wir unsere Familien? Wie intensiv lieben wir unseren Nächsten?
Wenn wir sie nicht lieben, dann lieben wir uns auch nicht selbst, was bedeutet, dass wir den wahren Wert unserer Identität in Jesus Christus nicht erkannt haben (vgl. Epheser 5,25-28).

Epheser 5,25-28:
25 Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie auch Christus die Gemeinde geliebt hat und hat sich selbst für sie dahingegeben, 26 um sie zu heiligen. Er hat sie gereinigt durch das Wasserbad im Wort, damit er
27 sie vor sich stelle als eine Gemeinde, die herrlich sei und keinen Flecken oder Runzel oder etwas dergleichen habe, sondern die heilig und untadelig sei.
28 So sollen auch die Männer ihre Frauen lieben wie ihren eigenen Leib. Wer seine Frau liebt, der liebt sich selbst.

Wenn wir als Ehemänner unsere Frauen gemäß des Wortes Gottes lieben, hat das zur Folge, dass die Gebetserhörungen zum richtigen Zeitpunkt Gottes eintreffen, ohne sich zu verzögern (vgl. 1.Petrus 3,7).

1.Petrus 3,7:
7 Desgleichen ihr Männer, wohnt vernünftig mit ihnen zusammen und gebt dem weiblichen Geschlecht als dem schwächeren seine Ehre. Denn auch die Frauen sind Miterben der Gnade des Lebens, und euer gemeinsames Gebet soll nicht behindert werden.

Das bedeutet, dass wahre Liebe zur Beschleunigung der Verheißung beiträgt!

Der Türpfosten

Damit der Knecht gemäß der Schriftstelle aus 2.Mose 21,4-6 im Haus seines Herrn verbleiben und seine Familie behalten konnte, musste er sein Ohr von seinem Herrn mit einem Pfriem an der Tür bzw. am Türpfosten durchstechen lassen.
Das hebräische Wort für Türpfosten ist “mĕsûsāh”. Es ist verbunden mit der „Mesusa“, bei der es sich um eine Schriftkapsel handelt, die durch das Volk Israel bis heute am rechten Türpfosten der Eingangstür befestigt wird.
Die „Mesusa“ enthält in sich eine kleine Schriftrolle, die die Aufschrift von speziellen hebräischen/ biblischen Versen der Torah trägt, welche sich aus dem Gebet mit dem beginnenden Satz: „Höre, O Israel, der HERR ist dein Gott, der HERR ist der einzige Gott ...“ zusammensetzt (vgl. 5.Mose 6,4-9 i.V.m. 5.Mose 11,13-21).
Auf der Rückseite der kleinen Schriftrolle ist die Charaktere der Allmacht Gottes in Form des Namens „Schaddai“ geschrieben.
=> „El-Schaddai“ wird erstmalig in 1.Mose 17,1 erwähnt nachdem Abram durch eine lange Zeit der Herausforderung ging, die ihn zum Ende seiner eigenen Fähigkeit führte (Anm.: Er war 99 Jahre alt als Gott begann einen Bund mit ihm über die Generationen zu schließen.).
„El-Schaddai“ ist der Eine, Mächtige und Gnadenvolle, durch den sich alleine die Verheißung erfüllte und zwar durch seine Liebe und Kraft.
Gottes barmherziges Verständnis, seine vollständige Kraft das Unmögliche zu erfüllen, seine Freude daran, die besten Gaben auszuteilen, sind in dem Namen „El-Schaddai“ mit inbegriffen.
Der Name „El-Schaddai“ war für Abraham als er ihn hörte ein harmonischer Klang. Er gab ihm eine neue Erkenntnis von Gott, besonders von seiner Liebe.
Die Periode der Vorväter des Glaubens ist der Zeitabschnitt von „El-Schaddai“.
Dieser Charakter Gottes ist die Allmacht, die auf das Natürliche einwirkt, um dem Übernatürlichen zu dienen.
„El-Schaddai“ beschreibt die Kraft Gottes, die aus dem Übernatürlichen in den natürlichen Bereich gelangt, um das Feld des natürlichen Bereiches zu pflügen, um es für den Empfang der übernatürlichen Verheißung vorzubereiten. (Anm.: basierend auf einer Erkenntnis von Dr. Abraham Meister aus dem Buch „Die Namen des Ewigen“ in Bezug auf den Gottesnamen „El-Schaddai“; Seite 141, Nr. 112) <=

Im Zusammenhang mit den speziellen Versen aus 5.Mose 6,4-9 und der Aufschrift des Gottesnamens „El-Schaddai“ bedeutet das, dass der HERR mit seiner Allmacht die umgibt, die auf ihn hören, um das Unmögliche, das in seinem Plan für deren Leben festgelegt ist zu ermöglichen.

Die Mesusa- Ein Zeichen für das Wachen Gottes

Die „Mesusa“ ist weiterhin ein Zeichen dafür, dass Gott über uns als sein Volk wacht aber auch ein Zeichen der Verbindung zwischen Gott und unserem von ihm gegebenen Erbe.

Fazit

Zusammengefasst bedeutet es, dass Gott danach verlangt, dass wir als sein Volk vollkommen seinem Sohn Jesus Christus ergeben bzw. untergeordnet sind, um alles durch ihn zu erhalten (vgl. Römer 8,32 i.V.m. Römer 6,17-18; Johannes 14,21.23).

Römer 8,32:
32 Der auch seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben – wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?

Römer 6,17-18:
17 Gott sei aber gedankt, dass ihr Knechte der Sünde gewesen seid, aber nun von Herzen gehorsam geworden der Gestalt der Lehre, der ihr ergeben seid.
18 Denn indem ihr nun frei geworden seid von der Sünde, seid ihr Knechte geworden der Gerechtigkeit.

Johannes 14,21.23:
21 Wer meine Gebote hat und hält sie, der ist es, der mich liebt. Wer mich aber liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren. …
23 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen.

Jesus Christus, die Tür

Jesus Christus ist die Tür zur göttlichen übernatürlichen und gesunden Beziehung. Er sichert uns in der vom Vater gegebenen Verheißung ab, der durch seine Liebe (Anm.: „agąpē“) das Unmögliche möglich macht.
Seine Liebe befreit unser Feld der Verheißung von aller Furcht (vgl. 2.Timotheus 1,7 i.V.m. 1.Johannes 4,18)!

2.Timotheus 1,7:
7 Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.

1.Johannes 4,18:
18 Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus; denn die Furcht rechnet mit Strafe. Wer sich aber fürchtet, der ist nicht vollkommen in der Liebe.

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm

PROPHEZEIT AM 08. FEBRUAR 2016, NAJOTH BERLIN - SPANDAU

„Da sind gewohnte Dinge, die in deinem Leben beginnen anders auszusehen und anders zu klingen!
Du schaust einmal hin und beim zweiten Mal erkennst du den Unterschied!
Achte genau auf die Veränderung, die erstmalig in dieser Erscheinung auftritt!
Auch wenn das, was du siehst herausfordernd erscheint, befindet sich darin die Weisung Gottes, spricht der Geist des Propheten!
Da sind die Propheten im Volk Gottes, die aus Meiner Gegenwart herabkommen und die Ich als Zeichen gebrauche, um Richtungsweisung zu geben, spricht der HERR (vgl. Apostelgeschichte 11,27; Apostelgeschichte 21,10)!
Achte auf den Prophet, mit dem du in Beziehung stehst und dich im Herzen verbunden fühlst, weil er zu einem Zeichen wird (vgl. Hesekiel 12,3-7)!
Da ist die Gegenwart des Friedens Gottes, die in das Gebäude einzieht, um Heilige zu einer einheitlichen Armee des Geistes zu formieren, die es versteht, den Feind durch den Sieg Jesu am Kreuz in die Flucht zu schlagen (vgl. Psalm 18,38-39 i.V.m. Lukas 10,19; Epheser 6,12)!
Da ist die Gegenwart des hohen Lobpreis Gottes, der die Liebe des HERRN durch die Weisung der Amtsträger des fünffältigen Dienstes trägt, die zur Erhabenheit mit Überblick führt!
Da sind Menschen, die keine Beziehung zu Propheten haben und deshalb die Zeichen Gottes sehen aber nicht erkennen!
Nur durch die wahre lebendige Beziehung zum Wort Gottes und zum Zeugnis Jesu ist das Zeichen zu erkennen (vgl. Offenbarung 19,10e)!
Es geht um das Potential von wahrhaftiger Beziehung, spricht der Geist des Propheten!
Die Zeichen, die Ich sende sind Zeichen, die Mein Volk dazu aufrufen, die temporäre Zeit mit dem Zeitzyklus Meiner Ewigkeit zu verbinden, spricht der HERR!
Es geht um das Rad, das auf der Linie rollt!
Es geht um das Gerstenbrot, das den Berg herunterrollt und die Gedanken innerhalb Meines Volkes erneuert, so dass sie die Kapazität besitzen von Mir die Fülle zu empfangen, die Ich freisetze (vgl. Richter 7,13 i.V.m Römer 12,2; Epheser 4,23-24)!
Es ist das Geheimnis über das Potential, das sich in Meinen Festzeiten verbirgt, spricht der HERR!
Sie sind die Rahmenbedingungen, um in der richtigen Erwartungshaltung vor Mir zu stehen!
In der kommenden Zeit wird es einen großen Unterschied geben zwischen denen, die im Geist auf den Zeitrahmen Meiner Ewigkeit achten und denen, die nicht darauf achten!
Der von Mir bestimmte Zeitrahmen ist dazu gesetzt, um jeden in Meinem Volk die Möglichkeit zu geben, sich richtig geistlich zu positionieren und vorzubereiten, spricht der HERR!“


Bibelstellen zu dem prophetischen Reden

Apostelgeschichte 11,27:
27 In diesen Tagen kamen Propheten von Jerusalem nach Antiochia.

Apostelgeschichte 21,10:
10 Und als wir mehrere Tage dablieben, kam ein Prophet mit Namen Agabus aus Judäa herab.

Hesekiel 12,3-7:
3 Du aber, Menschenkind, pack dir Sachen wie für die Verbannung und zieh am hellen Tage fort vor ihren Augen. Von deinem Ort sollst du ziehen an einen andern Ort vor ihren Augen. Vielleicht merken sie es, denn sie sind ein Haus des Widerspruchs.
4 Du sollst deine Sachen am hellen Tage vor ihren Augen herausschaffen wie Gepäck für die Verbannung und am Abend hinausziehen vor ihren Augen, wie man zur Verbannung auszieht, 5 und du sollst dir vor ihren Augen ein Loch durch die Wand brechen und da hinausziehen, 6 und du sollst deine Schulter vor ihren Augen beladen und hinausziehen, wenn es dunkel wird! Dein Angesicht sollst du verhüllen, damit du das Land nicht siehst. Denn ich habe dich für das Haus Israel zum Wahrzeichen gesetzt.
7 Und ich tat, wie mir befohlen war, und trug mein Gepäck hinaus wie Gepäck für die Verbannung am hellen Tage, und am Abend brach ich mit der Hand ein Loch durch die Wand. Und als es dunkel wurde, belud ich meine Schulter und zog hinaus vor ihren Augen.

Psalm 18,38-39:
38 Ich will meinen Feinden nachjagen und sie ergreifen und nicht umkehren, bis ich sie umgebracht habe.
39 Ich will sie zerschmettern, dass sie nicht mehr aufstehen können; sie müssen unter meine Füße fallen.

Lukas 10,19:

19 Seht, ich habe euch Macht gegeben, zu treten auf Schlangen und Skorpione, und Macht über alle Gewalt des Feindes; und nichts wird euch schaden.

Epheser 6,12:
12 Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in dieser Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel.

Offenbarung 19,10e:
10e Das Zeugnis Jesu aber ist der Geist der Weissagung.

Richter 7,13:
13 Als nun Gideon kam, siehe, da erzählte einer einem andern einen Traum und sprach: Siehe, ich habe geträumt: Ein Laib Gerstenbrot rollte zum Lager der Midianiter; und er kam an das Zelt, stieß es um, dass es einfiel, und kehrte es um, das Oberste zuunterst, sodass das Zelt am Boden lag.

Römer 12,2:
2 Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.

Epheser 4,23-24:
23 Erneuert euch aber in eurem Geist und Sinn 24 und zieht den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit.

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm

Einleitung

Anhand der Bibelstelle aus 2.Mose 25,17-22 offenbarte mir der HERR wie es für uns als Volk Gottes möglich ist, eine größere Aktivität seiner Engel in unserem Leben zu empfangen.

2.Mose 25,17-20:
17 Du sollst auch einen Gnadenthron machen aus feinem Golde; zwei und eine halbe Elle soll seine Länge sein und anderthalb Ellen seine Breite.
18 Und du sollst zwei Cherubim machen aus getriebenem Golde an beiden Enden des Gnadenthrones, 19 sodass ein Cherub sei an diesem Ende, der andere an jenem, dass also zwei Cherubim seien an den Enden des Gnadenthrones.
20 Und die Cherubim sollen ihre Flügel nach oben ausbreiten, dass sie mit ihren Flügeln den Gnadenthron bedecken und eines jeden Antlitz gegen das des andern stehe; und ihr Antlitz soll zum Gnadenthron gerichtet sein.

Die o.g. Bibelstelle offenbart uns, dass die beiden Engelswesen (Anm.: "Cherubim" bedeutet „Glanzerscheinung, Blitzesleuchten“) aus getriebenem Gold an den beiden Enden des Gnadensthrons herausgearbeitet wurden.
Aufgrund dieser Tatsache ist es gut, die biblische Bedeutung von Gold zu kennen, da sie uns mehr darüber Aufschluss gibt, was Gott uns geben möchte.
Die Cherubim sind die Engelswesen, die direkt mit dem Thronsaal Gottes und seiner Gegenwart verbunden sind (vgl. Psalm 99,1; Psalm 18,11 i.V.m. Hesekiel 10,1; Hesekiel 11,22).

Psalm 99,1:
1 Der HERR ist König, darum zittern die Völker; er sitzt über den Cherubim, darum bebt die Welt.

Psalm 18,11:
11 Und er fuhr auf dem Cherub und flog daher, er schwebte auf den Fittichen des Windes.

Hesekiel 10,1:
1 Und ich sah, und siehe, an der Himmelsfeste über dem Haupt der Cherubim glänzte es wie ein Saphir, und über ihnen war etwas zu sehen wie ein Thron.

Hesekiel 11,22:
22 Da schwangen die Cherubim ihre Flügel und die Räder gingen mit, und die Herrlichkeit des Gottes Israels war oben über ihnen.

Gold - der Reichtum des Glaubens

Gemäß dem Wort Gottes repräsentiert unter anderem das Edelmetall Gold, den Reichtum des Glaubens, so wie es in Offenbarung 3,18a geschrieben steht (vgl. 1.Petrus 1,7).

Offenbarung 3,18a (Anm.: Sendschreiben an die Gemeinde von Laodizea):
18a Ich rate dir, dass du Gold von mir kaufst, das im Feuer geläutert ist, …

1.Petrus 1,7:
… 7 damit euer Glaube als echt und viel kostbarer befunden werde als das vergängliche Gold, das durchs Feuer geläutert wird, zu Lob, Preis und Ehre, wenn offenbart wird Jesus Christus.

Mit der o.g. Erklärung bedeutet das, dass der Reichtum des Glaubens, der ein übernatürlicher Reichtum ist, die Aktivität von Engeln und die Gegenwart Gottes in unserem Leben verstärkt.

Engelsaktivität und die fünf Sinne

Der Hebräerbrief weist uns an, dass wir geistlich mündig sein sollen, um auf diese Weise berechtigt zu sein, die feste Speise zu empfangen.
Die geistliche Reife steht hierbei in Verbindung mit den Gläubigen, die ihre fünf Sinne trainiert haben (vgl. Hebräer 5,14).

Hebräer 5,14:
14 Feste Speise aber ist für die Vollkommenen, die durch den Gebrauch geübte Sinne haben und Gutes und Böses unterscheiden können.

Die Aktivität von Engeln kann durch unsere fünf geistlichen Sinne, wie Fühlen, Sehen, Hören, Riechen und Schmecken wahrgenommen werden, weil uns die Engel Gottes von außen dienen.
Der Heilige Geist hingegen dient uns von innen.
Der Sinn des Schmeckens ist mit dem Brot der Engel verbunden, das uns durch den himmlischen Vater gegeben wird. Es steht weiterhin im Zusammenhang mit Jesus Christus als DAS WORT GOTTES (vgl. 2.Mose 16,15.31; Weisheit 16,20-21 i.V.m. Hesekiel 3,1-3; Offenbarung 10,9-10; Johannes 6,31-35).

2.Mose 16,15.31:
15 Und als es die Israeliten sahen, sprachen sie untereinander: Man hu? Denn sie wussten nicht, was es war. Mose aber sprach zu ihnen: Es ist das Brot, das euch der HERR zu essen gegeben hat. …
31 Und das Haus Israel nannte es Manna. Und es war wie weißer Koriandersamen und hatte einen Geschmack wie Semmel mit Honig.

Weisheit 16,20-21:
20 Dagegen nährtest du dein Volk mit Engelspeise, und unermüdlich gewährtest du ihnen Brot vom Himmel, das ihnen Genuss bereitete und jedem nach seinem Geschmack war.
21 Denn deine Gabe machte offenbar, wie freundlich du zu deinen Kindern bist. Denn jedem, der davon aß, verwandelte sie sich nach seinem Verlangen in das, was er gern wollte.

Hesekiel 3,1-3:
1 Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, iss, was du vor dir hast! Iss diese Schriftrolle und geh hin und rede zum Hause Israel!
2 Da tat ich meinen Mund auf und er gab mir die Rolle zu essen 3 und sprach zu mir: Du Menschenkind, du musst diese Schriftrolle, die ich dir gebe, in dich hineinessen und deinen Leib damit füllen. Da aß ich sie und sie war in meinem Munde so süß wie Honig.

Offenbarung 10,9-10:
9 Und ich ging hin zu dem Engel und sprach zu ihm: Gib mir das Büchlein! Und er sprach zu mir: Nimm und verschling es! Und es wird dir bitter im Magen sein, aber in deinem Mund wird es süß sein wie Honig.
10 Und ich nahm das Büchlein aus der Hand des Engels und verschlang es. Und es war süß in meinem Mund wie Honig, und als ich es gegessen hatte, war es mir bitter im Magen.

Johannes 6,31-35:
31 Unsre Väter haben in der Wüste das Manna gegessen, wie geschrieben steht (vgl. Psalm 78,24): „Er gab ihnen Brot vom Himmel zu essen.“
32 Da sprach Jesus zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Nicht Mose hat euch das Brot vom Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel.
33 Denn Gottes Brot ist das, das vom Himmel kommt und gibt der Welt das Leben.
34 Da sprachen sie zu ihm: Herr, gib uns allezeit solches Brot.
35 Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.

Reines Gold- Glauben mit Bestand

Das Gold, das geläutert aus dem Feuer kommt, so wie es uns Offenbarung 3,18a sagt, meint den geprüften Glauben, den wir aus der bestandenen Prüfungsphase durch die Führung des Heiligen Geistes empfangen haben.
Es verhält sich ähnlich wie mit der Prüfungsphase, in der Jesus Christus war als er sich voll des Heiligen Geistes in der Wüste aufhielt und dort vom Teufel versucht wurde.
Nachdem Jesus die Prüfungsphase beendet hatte, kamen die Engel Gottes und dienten ihm (vgl. Matthäus 4,1.11 i.V.m. Jakobus 1,2-4; 1.Petrus 1,6-7).

Matthäus 4,1.11:
1 Da wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt, damit er von dem Teufel versucht würde. …
11 Da verließ ihn der Teufel. Und siehe, da traten Engel zu ihm und dienten ihm.

Jakobus 1,2-4:
2 Meine lieben Brüder, erachtet es für lauter Freude, wenn ihr in mancherlei Anfechtungen fallt, 3 und wisst, dass euer Glaube, wenn er bewährt ist, Geduld wirkt.
4 Die Geduld aber soll ihr Werk tun bis ans Ende, damit ihr vollkommen und unversehrt seid und kein Mangel an euch sei.

1.Petrus 1,6-7:
6 Dann werdet ihr euch freuen, die ihr jetzt eine kleine Zeit, wenn es sein soll, traurig seid in mancherlei Anfechtungen, 7 damit euer Glaube als echt und viel kostbarer befunden werde als das vergängliche Gold, das durchs Feuer geläutert wird, zu Lob, Preis und Ehre, wenn offenbart wird Jesus Christus.

Zentriert in Christus und übernatürlich verbunden mit Israel

Wenn wir uns in der Ruhe in Jesus Christus aufhalten, indem wir ihn als unseren kostbaren Eckstein als das Haupt in unserem Leben anerkennen und ebenfalls übernatürlich mit Israel verbunden sind, indem wir das biblische/ hebräische Gedankengut gemäß Römer 11,17-18 besitzen, werden wir auf stärkere Weise in unserem Leben die Engel Gottes sich bewegen sehen.

Römer 11,17-18:
17 Wenn aber nun einige von den Zweigen ausgebrochen wurden und du, der du ein wilder Ölzweig warst, in den Ölbaum eingepfropft worden bist und teilbekommen hast an der Wurzel und dem Saft des Ölbaums, 18 so rühme dich nicht gegenüber den Zweigen. Rühmst du dich aber, so sollst du wissen, dass nicht du die Wurzel trägst, sondern die Wurzel trägt dich.

Es verhält sich auf ähnliche Weise wie es Jakob auf seinem Weg nach Haran erlebte aber auch so wie es Jesus dem Jünger Nathanael prophezeite (vgl. 1.Mose 28,10-12 i.V.m. 1.Petrus 2,6; Epheser 2,20; Johannes 1,47-51).

1.Mose 28,10-12:
10 Aber Jakob zog aus von Beerscheba und machte sich auf den Weg nach Haran 11 und kam an eine Stätte, da blieb er über Nacht, denn die Sonne war untergegangen. Und er nahm einen Stein von der Stätte und legte ihn zu seinen Häupten und legte sich an der Stätte schlafen.
12 Und ihm träumte, und siehe, eine Leiter stand auf Erden, die rührte mit der Spitze an den Himmel, und siehe, die Engel Gottes stiegen daran auf und nieder.

1.Petrus 2,6:
6 Darum steht in der Schrift (vgl. Jesaja 28,16): „Siehe, ich lege in Zion einen auserwählten, kostbaren Eckstein; und wer an ihn glaubt, der soll nicht zuschanden werden.“

Epheser 2,20:
… 20 erbaut auf den Grund der Apostel und Propheten, da Jesus Christus der Eckstein ist, …

Johannes 1,47-51:
47 Jesus sah Nathanael kommen und sagt von ihm: Siehe, ein rechter Israelit, in dem kein Falsch ist.
48 Nathanael spricht zu ihm: Woher kennst du mich? Jesus antwortete und sprach zu ihm: Bevor Philippus dich rief, als du unter dem Feigenbaum warst, sah ich dich.
49 Nathanael antwortete ihm: Rabbi, du bist Gottes Sohn, du bist der König von Israel!
50 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Du glaubst, weil ich dir gesagt habe, dass ich dich gesehen habe unter dem Feigenbaum. Du wirst noch Größeres als das sehen.
51 Und er spricht zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet den Himmel offen sehen und die Engel Gottes hinauf- und herabfahren über dem Menschensohn.

Der Apostel Nathanael (Anm.: bedeutet „Gott hat gegeben“; vgl. Epheser 4,10-11) ist in erster Linie ein prophetisches Zeichen auf die Apostel hinweisend, aber auch auf die wahren Nachfolger Jesu. Es sind Heilige, die sich in der Fülle der Erkenntnis der vollen Mannesreife Christi bewegen (vgl. Epheser 4,13), da sie ein göttliches Verständnis über Israel (Anm.: Symbol für den Feigenbaum unter dem Nathanael saß) und die gesalbte Braut des Lammes haben.
Das hat zur Folge, dass sich die Bewegung Gottes durch die sieben Engel der Gemeinde Jesu und die zwölf Engel der Stämme Israels in kraftvoller Weise auf der Erde entfalten kann (vgl. Johannes 1,47-51 i.V.m. Offenbarung 1,16a.20; Offenbarung 21,12)

Offenbarung 1,16a.20:
… 16a und er hatte sieben Sterne in seiner rechten Hand, …
20 Das Geheimnis der sieben Sterne, die du gesehen hast in meiner rechten Hand, und der sieben goldenen Leuchter ist dies: Die sieben Sterne sind Engel der sieben Gemeinden, und die sieben Leuchter sind sieben Gemeinden.

Offenbarung 21,12:
… 12 sie hatte eine große und hohe Mauer und hatte zwölf Tore und auf den Toren zwölf Engel und Namen darauf geschrieben, nämlich die Namen der zwölf Stämme der Israeliten: …

Die Manifestation durch die Aktivität von Engeln

Engelsaktivität kann wie zuvor erwähnt durch unsere fünf Sinne wahrgenommen werden, weil von den Engeln gesagt wird, dass sie z.B. Winde oder auch Feuer sind (vgl. Psalm 104,4 i.V.m. Hebräer 1,7)

Psalm 104,4:
… 4 der du machst Winde zu deinen Boten und Feuerflammen zu deinen Dienern; …

Hebräer 1,7:
7 Von den Engeln spricht er zwar: „Er macht seine Engel zu Winden und seine Diener zu Feuerflammen“, …

Diese eben zwei genannten Elemente (Anm.: Wind und Feuer) kann man von außen fühlen.
Lasst uns im Glauben zunehmen, um die Gegenwart des HERRN stärker in unserem Leben ergreifen zu können.

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm