PROPHEZEIT AM 20. MAI 2015, NAJOTH BERLIN - SPANDAU

„Da ist der erste helle Stern am Firmament, der den Abend ankündigt und der letzte helle Stern, der auf den anbrechenden Tag hinweist, weil es dem himmlischen Vater um wahrhaftige Beziehung geht!
Da ist die Bewegung von Elija, der sich nach Sidon begibt, um einer Witwe inmitten von Dürre zu dienen und ihr den neuen Tag, der Versorgung in sich trägt anzukündigen!
Es geht um das wahre Geben, dass die echte Liebe gegenüber Jesus Christus zum Ausdruck bringt und dein Herz ihm gegenüber weiht (vgl. 1.Könige 17,9-10.13-14 i.V.m. Johannes 4,7.10; Matthäus 22,36-40)!
Du befindest dich in der Zeitphase, in der unechte Beziehungen sich auflösen und wahrhaftige Beziehungen geknüpft werden, spricht der Geist des Propheten!
Dort, wo du dich wie gefangen gefühlt hast, zerbricht die Ebene um dich herum, so dass du beginnst zu schmecken und zu sehen, wie freundlich der HERR ist (vgl. Psalm 34,9 i.V.m. Apostelgeschichte 27,6.13-14.41)!
Es ist die Zeit, in der Ich dich innerlich sättige und Versorgung durch Meine apostolische Salbung in einem größeren Maß freisetze, spricht der HERR (vgl. Apostelgeschichte 27,33-36.38)!
Der Heilige Geist bewegt sich in dieser Zeit als Geist des Rates gemeinsam mit der Kraft des Wortes Gottes und bricht die Vergangenheit von dir ab, so dass du in der Lage bist aus der doppelten Schmach und Schande herauszutreten, um doppelten Anteil und zweifache Freude zu erhalten (vgl. Jesaja 61,7; Apostelgeschichte 28,11)!
Du trittst in die Phase der einheitlichen Beziehung ein, die wahre Ergänzung in sich trägt, so dass du an einem ehrbaren Platz stehen wirst, der die Menschen anzieht, die sich nach wahrer Beziehung und echter Gemeinschaft sehnen, spricht der Geist des Propheten (vgl. Apostelgeschichte 28,30-31)!
Menschen suchen nach dem Schiff auf dem Wasser aber Ich zeige auf das Schiff im Himmel, dass die wahrhaftige Gemeinschaft mit und in Mir meint, spricht der HERR (vgl. Johannes 17,3.20-23 i.V.m. Kolosser 3,2-4)!“


Bibelstellen zu dem prophetischen Reden

1.Könige 17,9-10.13-14:
9 Mach dich auf und geh nach Zarpat, das bei Sidon liegt, und bleibe dort; denn ich habe dort einer Witwe geboten, dich zu versorgen.
10 Und er machte sich auf und ging nach Zarpat. Und als er an das Tor der Stadt kam, siehe, da war eine Witwe, die las Holz auf. Und er rief ihr zu und sprach: Hole mir ein wenig Wasser im Gefäß, dass ich trinke! …
13 Elija sprach zu ihr: Fürchte dich nicht! Geh hin und mach es, wie du gesagt hast. Doch mache zuerst mir etwas Gebackenes davon und bringe mir es heraus; dir aber und deinem Sohn sollst du danach auch etwas backen.
14 Denn so spricht der HERR, der Gott Israels: Das Mehl im Topf soll nicht verzehrt werden, und dem Ölkrug soll nichts mangeln bis auf den Tag, an dem der HERR regnen lassen wird auf Erden.

Johannes 4,7.10:
7 Da kommt eine Frau aus Samarien, um Wasser zu schöpfen. Jesus spricht zu ihr: Gib mir zu trinken!
10 Jesus antwortete und sprach zu ihr: Wenn du erkenntest die Gabe Gottes und wer der ist, der zu dir sagt: Gib mir zu trinken!, du bätest ihn und er gäbe dir lebendiges Wasser.

Matthäus 22,36-40:
36 Meister, welches ist das höchste Gebot im Gesetz?
37 Jesus aber antwortete ihm: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt (vgl. 5.Mose 6,5).“
38 Dies ist das höchste und größte Gebot.
39 Das andere aber ist dem gleich: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst (vgl. 3.Mose 19,18).“
40 In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.

Psalm 34,9:
9 Schmecket und sehet, wie freundlich der HERR ist. Wohl dem, der auf ihn trauet!

Apostelgeschichte 27,6.13-14.41:
6 Und dort fand der Hauptmann ein Schiff aus Alexandria, das nach Italien ging, und ließ uns darauf übersteigen. …
13 Als aber der Südwind wehte, meinten sie, ihr Vorhaben ausführen zu können, lichteten die Anker und fuhren nahe an Kreta entlang.
14 Nicht lange danach aber brach von der Insel her ein Sturmwind los, den man Nordost nennt. …
41 Und als sie auf eine Sandbank gerieten, ließen sie das Schiff auflaufen und das Vorderschiff bohrte sich ein und saß fest, aber das Hinterschiff zerbrach unter der Gewalt der Wellen.

Apostelgeschichte 27,33-36.38:
33 Und als es anfing, hell zu werden, ermahnte Paulus sie alle, Nahrung zu sich zu nehmen, und sprach: Es ist heute der vierzehnte Tag, dass ihr wartet und ohne Nahrung geblieben seid und nichts zu euch genommen habt.
34 Darum ermahne ich euch, etwas zu essen; denn das dient zu eurer Rettung; es wird keinem von euch ein Haar vom Haupt fallen.
35 Und als er das gesagt hatte, nahm er Brot, dankte Gott vor ihnen allen und brach es und fing an zu essen.
36 Da wurden sie alle guten Mutes und nahmen auch Nahrung zu sich. …
38 Und nachdem sie satt geworden waren, erleichterten sie das Schiff und warfen das Getreide in das Meer.

Jesaja 61,7:
7 Dafür, dass mein Volk doppelte Schmach trug und Schande ihr Teil war, sollen sie doppelten Anteil besitzen in ihrem Lande und ewige Freude haben.

Apostelgeschichte 28,11:
11 Nach drei Monaten aber fuhren wir ab mit einem Schiff aus Alexandria, das bei der Insel überwintert hatte und das Zeichen der Zwillinge führte.

Apostelgeschichte 28,30-31:
30 Paulus aber blieb zwei volle Jahre in seiner eigenen Wohnung und nahm alle auf, die zu ihm kamen, 31 predigte das Reich Gottes und lehrte von dem Herrn Jesus Christus mit allem Freimut ungehindert.

Johannes 17,3.20-23:
3 Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.
20 Ich bitte aber nicht allein für sie, sondern auch für die, die durch ihr Wort an mich glauben werden, 21 damit sie alle eins seien. Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, so sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast.
22 Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast, damit sie eins seien, wie wir eins sind, 23 ich in ihnen und du in mir, damit sie vollkommen eins seien und die Welt erkenne, dass du mich gesandt hast und sie liebst, wie du mich liebst.

Kolosser 3,2-4:
2 Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist.
3 Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott.
4 Wenn aber Christus, euer Leben, sich offenbaren wird, dann werdet ihr auch offenbar werden mit ihm in Herrlichkeit.

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm

PROPHEZEIT AM 24./25. MAI 2015, NAJOTH BERLIN - SPANDAU

„Da ist eine große „Alija“, die in Meinem Volk beginnt und die eine Bewegung ist, die zu einem höheren Ort in Meine Gegenwart führt!
Ich rufe Mein Volk höher und reiche den Kelch Meiner Erlösung, weil es um die Tür inmitten des feurigen Ofens geht!
Ich gebe die Rückerstattung, die das Doppelte in sich trägt, weil sie sich im Zentrum der Erlösung Meines Sohnes, Jesus Christus befindet (vgl. 1.Mose 44,1-2)!
Diese Rückerstattung ist mit Meinem gerechten Urteil verbunden, so dass Meine Erlösung sichtbar ist, spricht der HERR (vgl. 1.Mose 49,16-18)!
Da ist ein Schatten, der einheitlich wird, weil Gott Sein Volk zusammenzieht, um es in Seiner Gegenwart zu zentrieren!
Es ist eine Phase, in der es um das reine, gesprochene Wort Gottes geht, das höher hinauf führt als es zuvor der Fall war, spricht der Geist des Propheten (vgl. Daniel 3,19 i.V.m. Psalm 12,7)!
Da ist das lodernde Feuer und der vierte Mann, der auf die Tür hinweist, so dass Regierende die Wahrheit erkennen werden (vgl. Daniel 3,25 i.V.m. Johannes 10,9)!
Da ist das lodernde Feuer und der Fisch inmitten des Feuers, der auf die wahre Sohnschaft hinweist (vgl. Johannes 21,9)!
Es sind geisterfüllte Worte, die die Buchstaben des Wortes Gottes lebendig machen und den Weg erleuchten, damit Menschen sicher den nächsten Schritt tun (vgl. 2.Korinther 3,6; Hebräer 4,12-13 i.V.m. Psalm 119,105)!
Ich führe Meine Propheten in das Obergemach, um sie aus Meiner Gegenwart in Meinem Feuer prophezeien zu lassen und dadurch Leben zu bringen, spricht der HERR (vgl. 2.Könige 4,10-11.15-17i.V.m. Offenbarung 4,1-5)!
Es ist Meine Offenbarung, die Menschen aufruft an den Geburtsort der neuen Zeit zu treten, der die alte Zeit beendet!
Da sind Obergemächer, die fertiggestellt werden, so dass sich Meine Tür und Mein Fisch inmitten des feurigen Windes offenbart, spricht der HERR (vgl. Apostelgeschichte 1,13a i.V.m. Apostelgeschichte 2,1-4)!
Ich offenbare den einen neuen Menschen, der mit Meiner Gegenwart vereint ist und auf dem Meine Hand liegt und in dem Mein Geist ruht, spricht der HERR (vgl. 1.Mose 2,6-7 i.V.m. Epheser 2,14-16)!“


Bibelstellen zu dem prophetischen Reden

1.Mose 44,1-2:
1 Und Josef befahl seinem Haushalter und sprach: Fülle den Männern ihre Säcke mit Getreide, soviel sie fortbringen, und lege jedem sein Geld oben in seinen Sack.
2 Und meinen silbernen Becher lege oben in des Jüngsten Sack mit dem Gelde für das Getreide. Der tat, wie ihm Josef gesagt hatte.

1.Mose 49,16-18:
16 Dan wird Richter sein in seinem Volk wie nur irgendein Stamm in Israel.
17 Dan wird eine Schlange werden auf dem Wege und eine Otter auf dem Steige und das Pferd in die Fersen beißen, dass sein Reiter zurückfalle.
18 HERR, ich warte auf dein Heil (Anm.: Erlösung/ „jĕšû`āh“)!

Daniel 3,19:
19 Da wurde Nebukadnezar voll Grimm und der Ausdruck seines Angesichts veränderte sich gegenüber Schadrach, Meschach und Abed-Nego, und er befahl, man sollte den Ofen siebenmal heißer machen, als man sonst zu tun pflegte.

Psalm 12,7:
7 Die Worte des HERRN sind lauter wie Silber, im Tiegel geschmolzen, geläutert siebenmal.

Daniel 3,25:
25 Er (Anm.: Nebukadnezar) antwortete und sprach: Ich sehe aber vier Männer frei im Feuer umhergehen und sie sind unversehrt; und der vierte sieht aus, als wäre er ein Sohn der Götter.

Johannes 10,9:
9 Ich (Anm.: Jesus Christus) bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.

Johannes 21,9:
9 Als sie nun ans Land stiegen, sahen sie ein Kohlenfeuer und Fische darauf und Brot.

2.Korinther 3,6:
… 6 der uns auch tüchtig gemacht hat zu Dienern des neuen Bundes, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes. Denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig.

Hebräer 4,12-13:

12 Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens.
13 Und kein Geschöpf ist vor ihm verborgen, sondern es ist alles bloß und aufgedeckt vor den Augen Gottes, dem wir Rechenschaft geben müssen.

Psalm 119,105:
105 Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege.

2.Könige 4,10-11.15-17:
10 Lass uns ihm eine kleine Kammer oben (Anm.: Obergemach=> „ălÎjāh“) machen und Bett, Tisch, Stuhl und Leuchter hinstellen, damit er dort einkehren kann, wenn er zu uns kommt.
11 Und es begab sich eines Tages, dass Elisa dort einkehrte und sich oben in die Kammer legte und darin schlief. …
15 Er sprach: Ruf sie her! Und als er sie rief, trat sie in die Tür.
16 Und er sprach: Um diese Zeit übers Jahr sollst du einen Sohn herzen. Sie sprach: Ach nicht, mein Herr, du Mann Gottes! Täusche deine Magd nicht!
17 Und die Frau ward schwanger und gebar einen Sohn um dieselbe Zeit übers Jahr, wie ihr Elisa zugesagt hatte.

Offenbarung 4,1-5:
1 Danach sah ich, und siehe, eine Tür war aufgetan im Himmel, und die erste Stimme, die ich mit mir hatte reden hören wie eine Posaune, die sprach: Steig herauf, ich will dir zeigen, was nach diesem geschehen soll.
2 Alsbald wurde ich vom Geist ergriffen. Und siehe, ein Thron stand im Himmel und auf dem Thron saß einer.
3 Und der da saß, war anzusehen wie der Stein Jaspis und Sarder; und ein Regenbogen war um den Thron, anzusehen wie ein Smaragd.
4 Und um den Thron waren vierundzwanzig Throne und auf den Thronen saßen vierundzwanzig Älteste, mit weißen Kleidern angetan, und hatten auf ihren Häuptern goldene Kronen.
5 Und von dem Thron gingen aus Blitze, Stimmen und Donner; und sieben Fackeln mit Feuer brannten vor dem Thron, das sind die sieben Geister Gottes.

Apostelgeschichte 1,13a:
13a Und als sie hineinkamen, stiegen sie hinauf in das Obergemach des Hauses, wo sie sich aufzuhalten pflegten: …

Apostelgeschichte 2,1-4:
1 Und als der Pfingsttag (Anm.: Schawuot) gekommen war, waren sie alle an einem Ort beieinander.
2 Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen.
3 Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt wie von Feuer; und er setzte sich auf einen jeden von ihnen, 4 und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen gab auszusprechen.

1.Mose 2,6-7:

… 6 aber ein Nebel stieg auf von der Erde und feuchtete alles Land.
7 Da machte Gott der HERR den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen.

Epheser 2,14-16:
14 Denn er ist unser Friede, der aus beiden (Anm.: Juden und Jesusgläubige aus den Heidenvölkern) eines gemacht hat und den Zaun abgebrochen hat, der dazwischen war, nämlich die Feindschaft. Durch das Opfer seines Leibes 15 hat er abgetan das Gesetz mit seinen Geboten und Satzungen, damit er in sich selber aus den zweien einen neuen Menschen schaffe und Frieden mache 16 und die beiden versöhne mit Gott in einem Leib durch das Kreuz, indem er die Feindschaft tötete durch sich selbst.

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm

Die Erneuerung des Sinnes

Das Wort Gottes weist uns als Gläubige an, dass wir zu den von Gott bestimmten Zeitpunkten der Umwandlung unsere Gedanken bzw. unseren Sinn erneuern müssen, um in der Lage zu sein, seinen Willen für diese Zeit zu erkennen und mit ihm in Übereinstimmung zu kommen, damit wir an unserem nächsten Bestimmungsziel stehen können.
Die Erneuerung des Sinnes meint eine Renovierung sowie eine vollständige Veränderung von innen, um das Bessere in Empfang zu nehmen.

Die Veränderung des Umfelds

Die Übereinstimmung mit dem Willen Gottes kann zur Folge haben, dass sich unser Aufenthaltsort sowie Weg verändert (vgl. Römer 12,2 i.V.m. Epheser 4,23-24).

Römer 12,2:
2 Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.

Epheser 4,23-24:
23 Erneuert euch aber in eurem Geist und Sinn 24 und zieht den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit.

Zur Zeit von Mose hatte z.B. die Übereinstimmung des Volkes Israel mit dem Willen Gottes eine Veränderung ihres Umfelds sowie Weges zur Folge.
Sie verließen das Umfeld der Sklaverei und folgten dem Ruf Gottes in die Zeit der hohen Anbetung einzutreten, die das Maß der Hingabe und Auferstehung trug, da sie nach dem Verlassen Ägyptens nach drei Tagen in der Wüste dem HERRN Opfer darbrachten (vgl. 2.Mose 3,18 i.V.m. 2.Mose 5,1).

2.Mose 3,18:
18 Und sie werden auf dich hören. Danach sollst du mit den Ältesten Israels hineingehen zum König von Ägypten und zu ihm sagen: Der HERR, der Gott der Hebräer, ist uns erschienen. So lass uns nun gehen drei Tagereisen weit in die Wüste, dass wir opfern dem HERRN, unserm Gott.

2.Mose 5,1:
1 Danach gingen Mose und Aaron hin und sprachen zum Pharao: So spricht der HERR, der Gott Israels: Lass mein Volk ziehen, dass es mir ein Fest halte in der Wüste.

Die Sicht für die Generationen

Unser Gott und König ist ein Gott der Generationen und deshalb ist es notwendig, dass wir nicht alleine auf unsere Generation blicken, sondern einen Blick für alle Generationen haben, was die alte, die gegenwärtige und die kommende Generation meint (vgl. Hebräer 13,8).

Hebräer 13,8:
8 Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit.

Hierbei bleibt es nicht aus, dass jede Generation auf Erden unterschiedliche Umwandlungsphasen und Veränderungen durchläuft, wobei der himmlische Vater sich nie verändert (vgl. Jesaja 41,2).

Jesaja 41,2:
4 Wer tut und macht das? Wer ruft die Geschlechter von Anfang her? Ich bin es, der HERR, der Erste, und bei den Letzten noch derselbe.

Gott, der himmlische Vater verfolgt sein Ziel und Plan auf Erden und dazu blickt er auf die Generationen, damit sie seine hohen Gedanken auf Erden umsetzen (vgl. Jesaja 55,8-9 i.V.m. Johannes 14,12).

Jesaja 55,8-9:
8 Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR, 9 sondern so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.

Johannes 14,12:
12 Wahrlich, wahrlich, ich (Anm.: Jesus Christus) sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und er wird noch größere als diese tun; denn ich gehe zum Vater.

Die „Josuageneration“

Einige im Volk Gottes sprechen in dieser Zeit von der "Josuageneration", die für sie die junge Generation symbolisiert, da unter der Führung von Josua, der der Nachfolger von Mose war, das Volk Israel ins verheißene Land geführt wurde (vgl. 5.Mose 31,7-8).

5.Mose 31,7-8:
7 Und Mose rief Josua und sprach zu ihm vor den Augen von ganz Israel: Sei getrost und unverzagt; denn du wirst dies Volk in das Land bringen, das der HERR ihren Vätern geschworen hat, ihnen zu geben, und du wirst es unter sie austeilen.
8 Der HERR aber, der selber vor euch hergeht, der wird mit dir sein und wird die Hand nicht abtun und dich nicht verlassen. Fürchte dich nicht und erschrick nicht!

Mose als Sinnbild für die ältere Generation konnte zwar das Land der Verheißung vom Berg Nebo aus sehen, jedoch war es ihm von Gott nicht erlaubt das Land zu betreten (vgl. 5.Mose 34,1-4).
Josua hingegen führte im Auftrag von Gott und Mose das Volk Israel durch den Jordanfluss ins verheißene Land (vgl. Josua 3-4).
Es kam aber auch für Josua die Zeit, dass er in den Himmel aufgenommen werden sollte, so dass er alt wurde und starb, was bedeutete, dass das Volk Israel wieder in eine neue Phase des Übergangs eintrat.
Diese Phase des Übergangs brachte wie jede andere Herausforderungen mit sich.

Die gegenwärtige Zeit wird schnell zur Vergangenheit!

Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden, sollten wir uns als Volk Gottes im Klaren darüber sein, dass die gegenwärtige Zeit schnell zur Vergangenheit wird, selbst wenn wir uns in einer neuen Struktur befinden.
Daraus wird deutlich, dass es von Bedeutung ist, dass wir die Zeiten vorausschauend im Geist Gottes erkennen und wissen sollten, was zu tun ist.
Solche Herausforderungen können zum Beispiel Probleme mit Gläubigen beinhalten, die sich zwar zuvor in der Gegenwart aufhielten, jedoch aufgrund des Voranschreitens der Zeit jetzt in der Vergangenheit leben und nicht bereit sind, diesen Ort zu verlassen.
Wenn wir versuchen, diese Gläubigen mit in das Neue, das Gott tut, hinein zu nehmen, dann müssen wir uns mit Widerständen auseinandersetzen, mit denen wir uns normalerweise hätten nicht auseinandersetzen müssen, weil wir uns in einer anderen Zeitdimension aufhalten.

Das Zeichen der Präsenz durch die Geschuriter und Maachatiter

Bevor Josua in den Himmel aufgenommen wurde, heißt es, dass er alt geworden war und noch viel Land eingenommen werden musste, wobei das Volk Israel die Geschuriter und Maachatiter nicht vertrieb (vgl. Josua 13,1.13).

Josua 13,1.13:
1 Als nun Josua alt war und hochbetagt, sprach der HERR zu ihm: Du bist alt geworden und hochbetagt, und vom Lande bleibt noch sehr viel einzunehmen, …
13 Die Israeliten vertrieben aber die von Geschur und von Maacha nicht, sondern es wohnten beide, Geschur und Maacha, mitten unter Israel bis auf diesen Tag.

Die Unterlassung der Vertreibung der zwei genannten Völker soll uns in dieser Zeit deutlich machen, wie es sich emotionell anfühlen kann, wenn wir durch die Führung des Heiligen Geistes als Volk Gottes in eine Phase des Übergangs geleitet werden.
Das hebräische Wort für „Geschur“ ist „gĕšûr“ und bedeutet „Brücke“.
Das hebräische Wort für „Maacha“ ist „ma'ăkāh“ und bedeutet „Stoß“. Es kommt von dem Wurzelwort „mā'ak“, was „pressen, quetschen, stoßen“ bedeutet.
Diese Worterklärungen machen deutlich, dass es bei einer Phase des Übergangs (Anm.: Brücke) nicht ausbleibt, dass wir uns innerlich bedrückt oder sogar teilweise depressiv fühlen können, weil wir von vertrauten Dingen Abschied nehmen müssen, um in der Lage zu sein, das Neue aus den Händen des himmlischen Vaters für unsere Generation in Empfang zu nehmen.
Hierbei kommt es ebenfalls vor, dass vertraute Personen aus dem eigenen Umfeld, die sich der Veränderung noch nicht bewusst sind, uns nicht verstehen bzw. unsere Entscheidungen nicht nachvollziehen können.

Das Land, in dem Milch und Honig fließen

Der Wille des himmlischen Vaters ist es in erster Linie, uns durch seinen Heiligen Geist tiefer in das Land der Verheißung, in dem „Milch und Honig“ fließen hineinzuführen.
Das Land der Verheißung beinhaltet eine tiefere Erkenntnis im Wort Gottes und die intensivere Gemeinschaft mit ihm und unserem Bräutigam Jesus Christus, indem wir das Gespräch mit ihm in Offenbarungserkenntnis führen (vgl. Hohelied 4,11 i.V.m. Kolosser 2,3).

Hohelied 4,11:
11 Von deinen Lippen, meine Braut, träufelt Honigseim. Honig und Milch sind unter deiner Zunge,
und der Duft deiner Kleider ist wie der Duft des Libanon.

Kolosser 2,3:
… 3 in welchem (Anm.: Jesus Christus) verborgen liegen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis.

Das hebräische Wort für Milch ist „ḥālāb“ und trägt den Zahlenwert „40“.
Dieser Wert weist uns auf die vierzig Tage und Nächte hin, die Mose auf dem Berg Sinai in der Gegenwart Gottes verbrachte, bis er die Torah (Anm.: Lehre Gottes) und die zwei auf beiden Seiten beschriebenen Steintafeln erhielt, um diese dem Volk Israel zu geben (vgl. 2.Mose 24,18; 2.Mose 34,28).
Der Honig steht im prophetischen Kontext für das Zeugnis Jesu, der der Geist der Prophetie ist und dazu beiträgt, dass die Augen unseres Herzens erleuchtet werden (vgl. 1.Samuel 14,29 i.V.m. Offenbarung 19,10e; Epheser 1,18).

1.Samuel 14,29:
29 Da sprach Jonathan: Mein Vater bringt das Land ins Unglück; seht, wie strahlend sind meine Augen geworden, weil ich ein wenig von diesem Honig gekostet habe.

Offenbarung 19,10e:
10e Das Zeugnis Jesu aber ist der Geist der Weissagung.

Epheser 1,18:
18 Und er gebe euch erleuchtete Augen des Herzens, damit ihr erkennt, zu welcher Hoffnung ihr von ihm berufen seid, wie reich die Herrlichkeit seines Erbes für die Heiligen ist …

Der Widerstand im Land der Verheißung

Wenn wir uns in dem Land der Verheißung aufhalten und dort tiefer hineingehen, bleibt es nicht aus, dass wir einen geistlichen Kampf gegen den Widersacher im Zentrum des Kreuzes Jesu zu führen haben, der uns siegreich gegen den Feind hervorgehen lässt, so dass wir die Geheimnisse des Evangeliums erhalten (vgl. Epheser 6,12.18-19).

Epheser 6,12.18-19:
12 Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in dieser Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel. …
18 Betet allezeit mit Bitten und Flehen im Geist und wacht dazu mit aller Beharrlichkeit im Gebet für alle Heiligen 19 und für mich, dass mir das Wort gegeben werde, wenn ich meinen Mund auftue, freimütig das Geheimnis des Evangeliums zu verkündigen, …

Im Zentrum vom Thron Gottes

Das Land der Verheißung beinhaltet ebenfalls das Verlangen des himmlischen Vaters, dass wir uns nicht vor seinem Thron, sondern uns im Zentrum seines Throns aufhalten.
Wenn wir das tief in unserem Herzen verstehen und unsere dortige Position erkennen, dann warten wir nicht darauf, von Gott oder anderen Menschen gesegnet zu werden, sondern von uns geht der Segen des himmlischen Vaters aus (vgl. Kolosser 3,1-4 i.V.m. Offenbarung 4,5a; Offenbarung 22,1; Johannes 7,38).

Kolosser 3,1-4:
1 Seid ihr nun mit Christus auferstanden, so sucht, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes.
2 Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist.
3 Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott.
4 Wenn aber Christus, euer Leben, sich offenbaren wird, dann werdet ihr auch offenbar werden mit ihm in Herrlichkeit.

Offenbarung 4,5a:
5a Und von dem Thron gingen aus Blitze, Stimmen und Donner; …

Offenbarung 22,1:
1 Und er zeigte mir einen Strom lebendigen Wassers, klar wie Kristall, der ausgeht von dem Thron Gottes und des Lammes; …

Johannes 7,38:
38 Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen.

Der Übergang Jesu und das Zentrum des himmlischen Vaters

Auch Jesus trat als er zwölf Jahre alt war in eine Phase des Übergangs ein, die für uns als Volk Gottes eine wichtige Wegweisung beinhaltet.
Jesus ging mit seinen Eltern Maria und Joseph aufgrund des Pessachfestes von Nazareth nach Jerusalem. Es war das Fest, das mit dem Blut des Lammes verbunden ist (vgl. Lukas 2,41-50 i.V.m. 2.Mose 12,1-28).
Diese Reise nach Jerusalem geschah jedes Jahr, da das Pessachfest ein Pilgerfest ist.
Es handelte sich bei der Reise um eine traditionelle Reise nach Jerusalem und es war ein Weg, der der alten Generation und auch der jungen Generation vertraut war.
Zu dieser Zeit war Jesus zwölf Jahre alt, was auf ein Zeitfenster der göttlichen Ordnung hindeutete, indem sich Jesus aufhielt und wo Gott, der himmlische Vater die Menschen auf seine Ordnung für diese Zeit hinweisen wollte (vgl. Lukas 2,41-42).

Lukas 2,41-42:
41 Und seine Eltern gingen alle Jahre nach Jerusalem zum Pessachfest.
42 Und als er zwölf Jahre alt war, gingen sie hinauf nach dem Brauch des Festes.

Der Beginn der Suche

Als das Pessachfest vorüber war, machte sich die ältere Generation, die durch Joseph, Maria und die Verwandten repräsentiert wird auf den Weg zurück in ihre Heimatstadt, ohne zu wissen, dass Jesus nicht mit ihnen gegangen war.
Nach einer Tagesreise begannen ihn Joseph und Maria inmitten der Reisegruppe zu suchen, die aus Tradition nach Jerusalem kam und dabei war, auch wieder in Tradition an ihren Wohnort zurückzukehren (vgl. Lukas 2,43-44).

Lukas 2,43-44:
43 Und als die Tage vorüber waren und sie wieder nach Hause gingen, blieb der Knabe Jesus in Jerusalem und seine Eltern wussten es nicht.
44 Sie meinten aber, er wäre unter den Gefährten, und kamen eine Tagereise weit und suchten ihn unter den Verwandten und Bekannten.

Jesus machte sich nicht aufgrund von Tradition zurück auf den Nachhauseweg, sondern er hielt sich in seinem geistlichen Zuhause auf, was bedeutete, dass er im Zentrum des Willens seines himmlischen Vaters verweilte, um die Menschen auf die befreiende Kraft seiner Liebe (Anm.: als Lamm Gottes und Weg zum himmlischen Vater) hinzuweisen (vgl. Johannes 3,16 i.V.m. Johannes 14,6).

Johannes 3,16:
16 Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

Johannes 14,6:
6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.

Der Weg des Verlangens

Der Aufenthalt Jesu in Jerusalem veranlasste Maria und Joseph wieder nach Jerusalem zurückzukehren, um ihn zu suchen. Dieser Weg war kein Weg, der aus Tradition heraus geboren wurde, sondern aufgrund von Verlangen, nämlich die Wahrheit zu finden (vgl. Lukas 2,45-46 i.V.m. Matthäus 7,7).

Lukas 2,45-46:
45 Und da sie ihn nicht fanden, gingen sie wieder nach Jerusalem und suchten ihn.
46 Und es begab sich nach drei Tagen, da fanden sie ihn im Tempel sitzen, mitten unter den Lehrern, wie er ihnen zuhörte und sie fragte.

Matthäus 7,7:
7 Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.

Tradition, die nicht aus dem Geist heraus gelebt wird, führt dazu, dass wir zwar die richtigen Dinge vollziehen aber es nicht aus wahrer Hingabe und Liebe tun.
Dadurch verlieren wir den „Kern der Sache“ aus den Augen, so dass es uns manchmal gar nicht auffällt, dass wir das Wichtigste (Anm.: unsere Beziehung zu Jesus Christus und dem himmlischen Vater) vergessen haben.

Der Weg des Kreuzes und der Auferstehung

Die Phase der Suche von Maria und Joseph dauerte drei Tage, was für mich ein Hinweis auf den Weg des Kreuzes Jesu und seiner Auferstehung ist.
Den Weg auf der Suche nach Jesus, den Maria und Joseph in der Stadt Jerusalem gingen, soll uns heutzutage als ein Hinweis auf die Einnahme des neuen verheißenen Landes dienen, so ähnlich wie es auch Abraham und Josua auf die Anweisung Gottes hin in Bezug auf die Einnahme des verheißenen Landes taten (vgl. Lukas 2,46 i.V.m. 1.Mose 13,15-17; Josua 1,3)

Lukas 2,46:
46 Und es begab sich nach drei Tagen, da fanden sie ihn (Anm.: den zwölfjährigen Jesus) im Tempel sitzen, mitten unter den Lehrern, wie er ihnen zuhörte und sie fragte.

1.Mose 13,15-17:
15 Denn all das Land, das du (Anm.: Abraham) siehst, will ich dir und deinen Nachkommen geben für alle Zeit 16 und will deine Nachkommen machen wie den Staub auf Erden. Kann ein Mensch den Staub auf Erden zählen, der wird auch deine Nachkommen zählen.
17 Darum mach dich auf und durchziehe das Land in die Länge und Breite, denn dir will ich es geben.

Josua 1,3:
3 Jede Stätte, auf die eure Fußsohlen treten werden, habe ich euch gegeben, wie ich Mose zugesagt habe.

Das neue verheißene Land

Das neue verheißene Land in das Maria und Joseph eintraten, war zuerst die Struktur der Braut des Lammes, da im prophetischen Kontext die Stadt Jerusalem die Braut Jesu ist (vgl. Offenbarung 21,2.9-10).

Offenbarung 21,2.9-10:
2 Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann. ...
9 Und es kam zu mir einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen mit den letzten sieben Plagen hatten, und redete mit mir und sprach: Komm, ich will dir die Frau zeigen, die Braut des Lammes.
10 Und er führte mich hin im Geist auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem hernieder kommen aus dem Himmel von Gott, …

Als zweites traten Maria und Joseph in das Zentrum des Vaters und in die Gegenwart des Lammes ein, da sich Jesus im Tempel aufhielt und der Tempel im geistlichen Sinn die Gegenwart des Vaters repräsentiert, was ebenfalls durch die Aussage des zwölfjährigen Jesus deutlich wurde (vgl. Lukas 2,48-49 i.V.m. Offenbarung 21,2.9-10.22).

Lukas 2,48-49:
48 Und als sie ihn sahen, entsetzten sie sich. Und seine Mutter sprach zu ihm: Mein Sohn, warum hast du uns das getan? Siehe, dein Vater und ich haben dich mit Schmerzen gesucht.
49 Und er sprach zu ihnen: Warum habt ihr mich gesucht? Wisst ihr nicht, dass ich sein muss in dem, was meines Vaters ist?

Offenbarung 21,22-23:
22 Und ich sah keinen Tempel darin; denn der Herr, der allmächtige Gott, ist ihr Tempel, er und das Lamm.
23 Und die Stadt bedarf keiner Sonne noch des Mondes, dass sie ihr scheinen; denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie, und ihre Leuchte ist das Lamm.

Der höhere Weg

Wenn wir die Reise von Maria, Joseph und Jesus sowie der Verwandten betrachten, soll es uns als Volk Gottes darauf hinweisen, dass es einen höheren Weg gibt als „nur“ nach dem Schutz, der Erlösung und Vergebung durch das Blut des Lammes zu trachten.
Gott, der himmlische Vater verlangt danach, uns in die Brautstruktur für Jesus Christus hineinzubringen und uns dort positioniert zu halten, indem wir zugleich die Bereitschaft zeigen, unsere Gedanken an den Stellen zu erneuern, wo es notwendig ist, um sich dann in ihm, dem himmlischen Vater und seiner Weisheit beständig aufzuhalten (vgl. Hebräer 9,14; Epheser 5,27 i.V.m. Johannes 17,3.20-21).

Hebräer 9,14:
… 14 um wie viel mehr wird dann das Blut Christi, der sich selbst als Opfer ohne Fehl durch den ewigen Geist Gott dargebracht hat, unser Gewissen reinigen von den toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott!

Epheser 5,27:
… 27 sie vor sich stelle als eine Gemeinde, die herrlich sei und keinen Flecken oder Runzel oder etwas dergleichen habe, sondern die heilig und untadelig sei.

Johannes 17,3.20-21:
3 Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen. ...
20 Ich bitte aber nicht allein für sie, sondern auch für die, die durch ihr Wort an mich glauben werden, 21 damit sie alle eins seien. Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, so sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast.

Dieser Aufenthalt im himmlischen Vater bedeutet wahre Sohnschaft auf die die Schöpfung sehnsüchtig wartet (vgl. Römer 8,19)!

Römer 8,19:
19 Denn das ängstliche Harren der Kreatur wartet darauf, dass die Söhne Gottes offenbar werden.

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm