Ajin Aleph 5771
(Bild von Simon Glimm)
 
Geliebtes Volk Gottes,
 
dieses prophetische Wort soll uns als Stückwerk und Hinweis auf das neue Jahr (Anm.: 5771/ 2011) dienen.
Ich ermutige jeden Leser über diesem Wort zu beten und den Plan des Vaters über das kommende Jahr zu proklamieren.

Der 09. September 2010 und das neue hebräische Jahr 5771 - תשע " א

Am 09.09.2010 feierte das jüdische Volk das neue hebräische Jahr 5771, das für uns als eingepfropfte wilde Ölzweige in den edlen Olivenbaum ebenfalls von Bedeutung ist, da wir Anteil an der Fettigkeit (Anm.: Salbung) der Wurzel haben (vgl. Römer 11,17-18).

Römer 11,17-18:

17 Wenn aber nun einige von den Zweigen ausgebrochen wurden und du, der du ein wilder Ölzweig warst, in den Ölbaum eingepfropft worden bist und teilbekommen hast an der Wurzel und dem Saft des Ölbaums, 18 so rühme dich nicht gegenüber den Zweigen. Rühmst du dich aber, so sollst du wissen, dass nicht du die Wurzel trägst, sondern die Wurzel trägt dich.

Die Erneuerung der Gedanken

In Bezug auf das neue Jahr offenbarte mir der Heilige Geist, dass es sich um ein Jahr handelt, in dem er mit seiner prophetischen Salbung noch stärker in der Braut Jesu zunehmen wird.
Der HERR wird das Licht in den Augen der Herzen von vielen Gläubigen zunehmen lassen, was zur Folge hat, dass sie sich geistlich neu positionieren und ausrichten (vgl. Epheser 1,18-20).

Epheser 1,18-20:
18 Und er gebe euch erleuchtete Augen des Herzens, damit ihr erkennt, zu welcher Hoffnung ihr von ihm berufen seid, wie reich die Herrlichkeit seines Erbes für die Heiligen ist 19 und wie überschwänglich groß seine Kraft an uns, die wir glauben, weil die Macht seiner Stärke bei uns wirksam wurde, 20 mit der er in Christus gewirkt hat.

Das “Stammesdenken”

Viele werden von dem “Gemeindedenken” in das “Stammesdenken” eintreten und dadurch die Berufung des Königreich Gottes besser verstehen (vgl. 2.Mose 19,3-6 i.V.m. Jakobus 1,1).

2.Mose 19,3-6:
3 Und Mose stieg hinauf zu Gott. Und der HERR rief ihm vom Berge zu und sprach: So sollst du sagen zu dem Hause Jakob und den Israeliten verkündigen:
4 Ihr habt gesehen, was ich mit den Ägyptern getan habe und wie ich euch getragen habe auf Adlerflügeln und euch zu mir gebracht.
5 Werdet ihr nun meiner Stimme gehorchen und meinen Bund halten, so sollt ihr mein Eigentum sein vor allen Völkern; denn die ganze Erde ist mein.
6 Und ihr sollt mir ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk sein. Das sind die Worte, die du den Israeliten sagen sollst.

Jakobus 1,1:
1 Jakobus, ein Knecht Gottes und des Herrn Jesus Christus, an die zwölf Stämme in der Zerstreuung: Gruß zuvor!

Die Beziehung zwischen den edlen Ölzweigen und den eingepfropften wilden Ölzweigen

Hierbei wird der HERR einen Schwerpunkt auf die Verstärkung der Beziehungen zwischen den Heiligen aus den Heidenvölkern und den messianischen Juden im Volk Israel legen.
Diese Ausrichtung führt zu einer starken Salbungszunahme in der Offenbarungserkenntnis im Wort Gottes, die dazu genutzt werden wird, um die Herrlichkeit von Jesus Christus vor den Menschen auf dem Angesicht zu tragen, so ähnlich wie Mose es tat (vgl. 2.Mose 34,29 i.V.m. 2.Korinther 3,18).

2.Mose 34,29:
29 Als nun Mose vom Berge Sinai herabstieg, hatte er die zwei Tafeln des Gesetzes in seiner Hand und wusste nicht, dass die Haut seines Angesichts glänzte, weil er mit Gott geredet hatte.

2.Korinther 3,18:
18 Nun aber schauen wir alle mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn wie in einem Spiegel, und wir werden verklärt in sein Bild von einer Herrlichkeit zur andern von dem Herrn, der der Geist ist.

Das Jahr der Hörner und des Umbruchs

Das Jahr 5771 wird ein Jahr des Umbruchs und der Hörner sein, was bedeutet, dass es zu plötzlichen Krafterweisen und Salbungsausgießungen in der Braut Jesu kommt, die zu einem “Umbruch“ in den Gedanken der Menschen führt.
Hierbei wird das Blut des geschlachteten Lammes Gottes eine große Rolle spielen (vgl. Hebräer 9,14).

Hebräer 9,14:
… 14 um wie viel mehr wird dann das Blut Christi, der sich selbst als Opfer ohne Fehl durch den ewigen Geist Gott dargebracht hat, unser Gewissen reinigen von den toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott!

Viele Gläubige werden ein Sinneswandel und eine Erneuerung in ihrem Geist erleben, so wie es der Apostel Paulus in Epheser 4,23-24 schrieb.

Epheser 4,23-24:
23 Erneuert euch aber in eurem Geist und Sinn 24 und zieht den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit.

Der Prozess der Erneuerung wird dadurch verursacht, weil der HERR mit seinem Auge (Anm.: prophetische Offenbarungskraft) die Herzen seines Volkes pflügt.
Man wird die Braut Jesu immer stärker als die “Gehörnte” erkennen, die sich in der Vollmacht des Heiligen Geistes auf der Erde bewegt, so dass die Herrlichkeit von Jesus zu sehen ist (vgl. Offenbarung 5,6).

Offenbarung 5,6:
6 Und ich sah mitten zwischen dem Thron und den vier Gestalten und mitten unter den Ältesten ein Lamm stehen, wie geschlachtet; es hatte sieben Hörner und sieben Augen, das sind die sieben Geister Gottes, gesandt in alle Lande.

Zeitgleich wird Satan seine Kräfte auf der Erde bis zu einem bestimmten Punkt ausbauen und versuchen die Braut Jesu durch seine dunkle Kraft einzuschüchtern.
In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass wir als Heilige auf die internationale politische Ebene blicken und in Kühnheit die Gerechtigkeit Gottes über die verschiedene Systeme deklarieren, die durch Ungerechtigkeit die Schöpfung bedrücken wollen.

Das Horn von Manasse und der Klang der Landeinnahme

Der israelische Stamm Manasse erhielt von Mose unter dem Deckmantel von Joseph eine Segnung, die in diesem Jahr von Bedeutung ist (vgl. 5.Mose 33,17).

5.Mose 33,17 (Rev. Elberfelder):
17 Er ist herrlich wie sein erstgeborener Stier; und Hörner des Büffels sind seine Hörner. Mit ihnen stößt er die Völker nieder, alle miteinander bis an die Enden der Erde. Das sind die Zehntausende Ephraims, das die Tausende Manasses.   

Der Heilige Geist wird der Braut Jesu mehr Kühnheit zum Wandel in der Autorität auf der Erde geben, um den Klang der Gerechtigkeit und Offenbarung Gottes aus ihr ertönen zu lassen, so wie es die dreihundert Krieger unter der Führung von Gideon taten (vgl. Richter 7,16.19-20).

Richter 7,16-20:
16 Und er teilte die dreihundert Mann in drei Heerhaufen und gab jedem eine Posaune in die Hand und leere Krüge mit Fackeln darin 17 und sprach zu ihnen: Seht auf mich und tut ebenso; wenn ich nun an das Lager komme – wie ich tue, so tut ihr auch!
18 Wenn ich die Posaune blase und alle, die mit mir sind, so sollt ihr auch die Posaune blasen rings um das ganze Heerlager und rufen: Für den HERRN und für Gideon!
19 So kam Gideon mit hundert Mann an das Lager zu Anfang der mittleren Nachtwache, als sie eben die Wachen aufgestellt hatten, und sie bliesen die Posaunen und zerschlugen die Krüge in ihren Händen.
20 Da bliesen alle drei Heerhaufen die Posaunen und zerbrachen die Krüge. Sie hielten aber die Fackeln in ihrer linken Hand und die Posaunen in ihrer rechten Hand, um zu blasen, und riefen: Hier Schwert des HERRN und Gideons!

Auch Josua gebrauchte den Klang der Hörner zur Landeinnahme der “Festung“ von Jericho, um einen neuen Duft der Herrlichkeit Gottes in der Region freizusetzen (vgl. Josua 6,1-5).

Josua 6,1-5:
1 Jericho aber war verschlossen und verwahrt vor den Israeliten, sodass niemand heraus- oder hineinkommen konnte.
2 Aber der HERR sprach zu Josua: Sieh, ich habe Jericho samt seinem König und seinen Kriegsleuten in deine Hand gegeben.
3 Lass alle Kriegsmänner rings um die Stadt herumgehen einmal und tu so sechs Tage lang.
4 Und lass sieben Priester sieben Posaunen tragen vor der Lade her, und am siebenten Tage zieht siebenmal um die Stadt und lass die Priester die Posaunen blasen.
5 Und wenn man die Posaune bläst und es lange tönt, so soll das ganze Kriegsvolk ein großes Kriegsgeschrei erheben, wenn ihr den Schall der Posaune hört. Dann wird die Stadtmauer einfallen und das Kriegsvolk soll hinaufsteigen, ein jeder stracks vor sich hin.

Frauen in Führungspositionen

Weiterhin werden wir in diesem Jahr 5771 vermehrter im Königreich Gottes das Hineingehen der Frauen in Führungsposition sehen, weil sie Gott über die Jahre um ihr Erbe gebeten und ihn daran erinnert haben.
Diese bittende Erinnerung hat zur Folge, dass der HERR seine linke Hand auf die Häupter der Frauen von Manasse legt, damit sie in dieser Zeit fähig sind seine hohen Gedanken auf der Erde in ihrem zugeteilten Verantwortungsbereich zu etablieren (vgl. 1.Mose 48,14 i.V.m. 4.Mose 27,7 und Jesaja 55,8-9).

1.Mose 48,14:
14 Aber Israel streckte seine rechte Hand aus und legte sie auf Ephraims, des Jüngeren, Haupt und seine linke auf Manasses Haupt und kreuzte seine Arme, obwohl Manasse der Erstgeborene war.

4.Mose 27,7:
7 Die Töchter Zelofhads (Anm.: Stammvater aus Manasse) haben recht geredet. Du sollst ihnen ein Erbgut unter den Brüdern ihres Vaters geben und sollst ihres Vaters Erbe ihnen zuwenden.

Jesaja 55,8-9:
8 Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR, 9 sondern so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.

Die Frauen, die jetzt in ihren Berufungen aufstehen, werden einen kühnen Klang zur Ausbreitung der Lager im Königreich Gottes tragen und dabei behilflich sein, die Zeltpflöcke weit zu stecken und effektive göttliche Freundschaftsverbindungen herstellen und bestehende aufrechterhalten.
Hierbei wird es zu Spannungen kommen, die zur gesicherten Aufrichtung der Stammeslager im Königreich Gottes führt (vgl. Jesaja 54,2-3 i.V.m. Prediger 4,12; 4.Mose 2,1-2).

Jesaja 54,2-3:
2 Mache den Raum deines Zeltes weit und breite aus die Decken deiner Wohnstatt; spare nicht! Spann deine Seile lang und stecke deine Pflöcke fest!
3 Denn du wirst dich ausbreiten zur Rechten und zur Linken, und deine Nachkommen werden Völker beerben und verwüstete Städte neu bewohnen.

Prediger 4,12:
12 Einer mag überwältigt werden, aber zwei können widerstehen, und eine dreifache Schnur reißt nicht leicht entzwei.

4.Mose 2,1-2:
1 Und der HERR redete mit Mose und Aaron und sprach: 2 Die Israeliten sollen um die Stiftshütte her sich lagern, ein jeder bei seinem Banner und Zeichen, nach ihren Sippen.

Das Jahr, in der die Herzenshaltung und Salbung offenbart wird!

Der HERR wird im Jahr 5771 den Unterschied zwischen den Gefäßen, die seine Salbung tragen und denen, die sie nicht tragen eindeutig offenbaren.
Hierbei wurde ich an die Bibelstelle aus 1.Samuel 10,1 und 1.Samuel 16,12-13 erinnert, wo ein klarer Unterschied von Gott im Bereich des Trägers der Salbung gemacht wurde, um die Herzenshaltungen der Gesalbten (Anm.: Saul und David) zu offenbaren.

1.Samuel 10,1:
1 Da nahm Samuel den Krug mit Öl und goss es auf sein (Anm.: Sauls) Haupt und küsste ihn und sprach: Siehe, der HERR hat dich zum Fürsten über sein Erbteil gesalbt.

1.Samuel 16,12-13:
12 Da sandte er hin und ließ ihn holen. Und er war bräunlich, mit schönen Augen und von guter Gestalt. Und der HERR sprach: Auf, salbe ihn, denn der ist es.
13 Da nahm Samuel sein Ölhorn und salbte ihn mitten unter seinen Brüdern. Und der Geist des HERRN geriet über David von dem Tag an und weiterhin. Samuel aber machte sich auf und ging nach Rama.

Saul und David

Saul war unter anderem ein König, der das Volk Israel durch Gesetzlichkeit in Zeiten des Krieges in Schwierigkeiten brachte, indem er ihnen seine Regeln auftrug, die sie befolgen sollten.
Darauf sollte schon der Salbungskrug in 1.Samuel 10,1 hinweisen, womit der Prophet Samuel Saul zum Fürsten salbte. Der Krug stand nicht in Verbindung mit dem Opfertod eines Tieres, von dem die Hörner unter anderem für die Salbungsausgießung von Propheten benutzt wurden.
Bei der Salbung Davids hingegen wurde von dem Propheten Samuel ein Ölhorn verwendet, was auf die lebendige Autorität, Macht und das Heil in Gott hinweist (vgl. Psalm 18,3).

Psalm 18,3 (Rev. Elberfelder):
3 Der HERR ist mein Fels und meine Burg und mein Retter, mein Gott ist mein Hort, bei dem ich mich berge, mein Schild und das Horn meines Heils, meine hohe Feste.

Sauls eigene Festlegungen und das Ausbleiben des Durchbruchs

Durch die eigenen Festlegungen Sauls konnte das Volk Israel keinen gemeinschaftlichen prophetischen Durchbruch gegen den Feind erlangen, den Gott eigentlich seinem Volk geben wollte (vgl. 1.Samuel 14,24-30).

1.Samuel 14,24-30:
24 Und als die Männer Israels in Bedrängnis kamen an jenem Tage, belegte Saul das Volk mit seinem Fluch und schwor: Verflucht sei jedermann, der etwas isst bis zum Abend, bis ich mich an meinen Feinden räche! Da aß das ganze Volk nichts.
25 Es waren aber Honigwaben auf dem Felde 26 und als das Volk hinkam zu den Waben, siehe, da floss der Honig. Aber niemand nahm davon etwas mit der Hand in seinen Mund; denn das Volk fürchtete den Schwur.
27 Jonatan aber hatte nicht gehört, dass sein Vater das Volk mit einem Schwur belegt hatte. Und er streckte seinen Stab aus, den er in seiner Hand hatte, und tauchte die Spitze in den Honigseim und führte seine Hand zum Munde; da strahlten seine Augen.
28 Da hob einer aus dem Volk an und sprach: Dein Vater hat das Volk mit einem Fluch belegt und geschworen: Verflucht sei jedermann, der heute etwas isst! So ist das Volk nun matt geworden.
29 Da sprach Jonatan: Mein Vater bringt das Land ins Unglück; seht, wie strahlend sind meine Augen geworden, weil ich ein wenig von diesem Honig gekostet habe.
30 Fürwahr, hätte doch das Volk heute gegessen von der Beute seiner Feinde, die es gemacht hat! Wäre dann die Niederlage der Philister nicht noch größer geworden?

David hatte lange Zeit trotz seiner Salbung dem König Saul mit seiner kriegerischen und anbetenden Fähigkeit gedient, indem er z.B. durch den Sieg über Goliath und das Spielen von Musik beruhigend auf Sauls Herz einwirkte, das in Zorn und Angst war (vgl. 1.Samuel 16,23; 1.Samuel 17,11.49-52).

1.Samuel 16,23:

23 Sooft nun der böse Geist von Gott über Saul kam, nahm David die Harfe und spielte darauf mit seiner Hand. So wurde es Saul leichter und es ward besser mit ihm und der böse Geist wich von ihm.

1.Samuel 17,11.49-52:
11 Als Saul und ganz Israel diese Rede des Philisters hörten, entsetzten sie sich und fürchteten sich sehr.
49 Und David tat seine Hand in die Hirtentasche und nahm einen Stein daraus und schleuderte ihn und traf den Philister an die Stirn, dass der Stein in seine Stirn fuhr und er zur Erde fiel auf sein Angesicht.
50 So überwand David den Philister mit Schleuder und Stein und traf und tötete ihn. David aber hatte kein Schwert in seiner Hand.
51 Da lief er hin und trat zu dem Philister und nahm dessen Schwert und zog es aus der Scheide und tötete ihn vollends und hieb ihm den Kopf damit ab. Als aber die Philister sahen, dass ihr Stärkster tot war, flohen sie.
52 Und die Männer Israels und Judas machten sich auf, erhoben das Kampfgeschrei und jagten den Philistern nach bis nach Gat und bis an die Tore Ekrons. Und die Philister blieben erschlagen liegen auf dem Wege von Schaarajim bis nach Gat und Ekron.

Sammle glühende Kohlen auf das Haupt deines Feindes!


David sammelte kontinuierlich glühende Kohlen auf das Haupt von Saul bis er zum König über Israel ausgerufen wurde.
Diese Vorgehensweise Davids trägt ebenfalls in sich die Jahreslosung für das Jahr 2011.:

Römer 12,21:
21 Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.

Die Feinde, deine eigenen Hausgenossen

Da Jesus in Matthäus 10,36 davon sprach, dass die Feinde unsere eigenen Hausgenossen sein werden, möchte ich den Hinweis von Jesus gebrauchen, um jeden Heiligen dazu aufzufordern nicht in Bitterkeit und Ärger gegenüber von Menschen zu verfallen, die gegen uns reden, auch wenn es Personen sind, die uns nahe stehen.
Lasst uns vergeben und den Weg weiter wie David in Kühnheit fortsetzen, was nicht bedeutet, dass wir mit den betreffenden Personen weiter in Kontakt stehen müssen.
Es gab einen Zeitpunkt in dem Leben von David, wo Gott ihm gegenüber andeutete den Platz zu wechseln, weil das Spielen auf der Harfe nicht mehr zur Beruhigung von Sauls Herz beitrug (vgl. 1.Samuel 19,9-10).

1.Samuel 19,9-10c:

9 Aber der böse Geist vom HERRN kam über Saul und Saul saß in seinem Hause und hatte seinen Spieß in der Hand. David aber spielte mit der Hand auf den Saiten.
10a Und Saul trachtete danach, David mit dem Spieß an die Wand zu spießen. 10b Er aber wich aus vor Saul und der Spieß fuhr in die Wand. 10c David aber floh und entrann.

Der zwölfte Ochse von Elisa

Einige Heilige werden im Jahr 5771 an eine regionale Grenze in ihrem Gebiet der Verheißung kommen und wie Elisa herausgefordert werden unter eine höhere Salbung zu treten, die mit einer neuen Autorität in den Leben der Betreffenden zu tun hat, welche zu einer Gebietserweiterung beiträgt.
An dieser Stelle ist es wichtig, in den Erweiterungsprozess einzutreten und die Antwort Gottes auf das Gebet Jabez entgegenzunehmen. (vgl. 1.Könige 19,19-21 i.V.m. 1.Chronik 4,10).

1.Könige 19,19-21:
19 Und Elia ging von dort weg und fand Elisa, den Sohn Schafats, als er pflügte mit zwölf Jochen vor sich her, und er war selbst bei dem Zwölften. Und Elia ging zu ihm und warf seinen Mantel über ihn.
20 Und er verließ die Rinder und lief Elia nach und sprach: Lass mich meinen Vater und meine Mutter küssen, dann will ich dir nachfolgen. Er sprach zu ihm: Wohlan, kehre um! Bedenke, was ich dir getan habe!
21 Und Elisa wandte sich von ihm weg und nahm ein Joch Rinder und opferte es, und mit den Jochen der Rinder kochte er das Fleisch und gab es den Leuten, dass sie aßen. Und er machte sich auf und folgte Elia nach und diente ihm.

1.Chronik 4,10:
10 Und Jabez rief den Gott Israels an und sprach: Ach dass du mich segnetest und mein Gebiet mehrtest und deine Hand mit mir wäre und schafftest, dass mich kein Übel bekümmere! Und Gott ließ kommen, worum er bat.

Die Taten der Gerechtigkeit und das Blut des Lammes

Es ist wichtig, dass wir als Braut Jesu durch den Glauben an Jesus Christus in diesem Jahr die Rechttaten auf der Erde in unserem Umfeld folgen lassen, um die Gerechtigkeit Gottes zu offenbaren (vgl. Jakobus 2,26).
Solch ein Vorgehen verstärkt den Schutz im persönlichen Leben vor dem Verkläger der Brüder (vgl. Jesaja 1,18-20 i.V.m. Offenbarung 12,10-11; Offenbarung 19,8)!

Jesaja 1,18-20:
18 So kommt denn und lasst uns miteinander rechten, spricht der HERR. Wenn eure Sünde auch blutrot ist, soll sie doch schneeweiß werden, und wenn sie rot ist wie Scharlach, soll sie doch wie Wolle werden.
19 Wollt ihr mir gehorchen, so sollt ihr des Landes Gut genießen.
20 Weigert ihr euch aber und seid ungehorsam, so sollt ihr vom Schwert gefressen werden; denn der Mund des HERRN sagt es.

Offenbarung 12,10-11:
10 Und ich hörte eine große Stimme, die sprach im Himmel: Nun ist das Heil und die Kraft und das Reich unseres Gottes geworden und die Macht seines Christus; denn der Verkläger unserer Brüder ist verworfen, der sie verklagte Tag und Nacht vor unserm Gott.
11 Und sie haben ihn überwunden durch des Lammes Blut und durch das Wort ihres Zeugnisses und haben ihr Leben nicht geliebt bis hin zum Tod.

Offenbarung 19,8:
8 Und es wurde ihr (Anm.: Braut Jesu) gegeben, sich anzutun mit schönem reinem Leinen. Das Leinen aber ist die Gerechtigkeit (Anm.: Rechttaten) der Heiligen.

Verlange es prophetisch klarer zu sehen!


Verlange und drücke deine Sehnsucht Gott gegenüber aus, klarer mit deinem prophetischen Auge die Verheißung Gottes für dein Leben zu sehen (vgl. Psalm 119,123 i.V.m. 1.Korinther 15,1).

Psalm 119,123 (Anm.: Neue Jerusalemer):
123 Meine Augen sehnen sich nach deiner Hilfe, nach deiner gerechten Verheißung.

1.Korinther 14,1:
1 Strebt nach der Liebe! Bemüht euch um die Gaben des Geistes, am meisten aber um die Gabe der prophetischen Rede!

Ein tieferes Verständnis im Wort Gottes und der Bruch mit Gesetzlichkeit

Trete in ein tieferes Verständnis im Wort Gottes ein, indem du den Heiligen Geist bewusst darum bittest, dass er dir den Buchstaben des Wortes Gottes mit seinem Licht der Offenbarungserkenntnis aufschließt (vgl. Johannes 16,13; 2.Korinther 3,6).

Johannes 16,13:
13 Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.

2.Korinther 3,6:
… 6 der uns auch tüchtig gemacht hat zu Dienern des neuen Bundes, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes. Denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig.

Der Heilige Geist wird einige Gläubige in dem neuen Jahr aus dem Feld der Gesetzlichkeit herausholen und sie in das Feld der Freiheit des Geistes stellen, das Frieden im Herzen der Gläubigen mit sich bringt (vgl. 2.Korinther 3,17 i.V.m. 1.Korinther 14,33).

2.Korinther 3,17:
17 Der Herr ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.

1.Korinther 14,33:
33 Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung (Anm.: Verwirrung), sondern des Friedens.

Der Wandel des Gerechten und das Offenbarmachen der Gesetzesbrecher

In dem Jahr 5771 wird der Lebenswandel von vielen Heiligen zu einer Konfrontation mit den Menschen führen, die sich Christen nennen aber sich nicht nach dem Wort Gottes bewegen.
Der HERR offenbart seinen Maßstab der Nachfolge durch seine Kinder, die seine Gebote halten und dadurch ihre Liebe ihm gegenüber ausdrücken (vgl. Johannes 14,21; 1.Johannes 1,5-7; 1.Johannes 5,2-3).
 
Johannes 14,21:
21 Wer meine Gebote hat und hält sie, der ist es, der mich liebt. Wer mich aber liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.

1.Johannes 1,5-7:
5 Und das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen: Gott ist Licht, und in ihm ist keine Finsternis.
6 Wenn wir sagen, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben, und wandeln in der Finsternis, so lügen wir und tun nicht die Wahrheit.
7 Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft untereinander, und das Blut Jesu, seines Sohnes, macht uns rein von aller Sünde.

1.Johannes 5,2-3:
2 Daran erkennen wir, dass wir Gottes Kinder lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote halten.
3 Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer.

Die “geschälten Stäbe Gottes” und die freigesetzte Gunst

Der Wandel der “geschälten Stäbe Gottes” wird zu einer Fruchtzunahme der Gerechtigkeit im Volk Gottes führen und eine heilige Trennung zwischen denen verursachen, die an der Verheißung Gottes festhalten und denen die durch einen “scheinheiligen” Lebenswandel ein Vorangehen in billiger Gnade rechtfertigen (vgl. 1.Mose 30,37-43).

1.Mose 30,37-43:
37 Und Jakob nahm frische Stäbe von Pappeln, Mandelbäumen und Platanen und schälte weiße Streifen daran aus, sodass an den Stäben das Weiße bloß wurde, 38 und legte die Stäbe, die er geschält hatte, in die Tränkrinnen, wo die Herden hinkommen mussten zu trinken, dass sie da empfangen sollten, wenn sie zu trinken kämen.
39 So empfingen die Herden über den Stäben und brachten Sprenklige, Gefleckte und Bunte.
40 Da sonderte Jakob die Lämmer aus und machte sich eigene Herden; die tat er nicht zu den Herden Labans.
41 Wenn aber die Brunstzeit der kräftigen Tiere war, legte er die Stäbe in die Rinnen vor die Augen der Herde, dass sie über den Stäben empfingen.
42 Aber wenn die Tiere schwächlich waren, legte er sie nicht hinein. So wurden die schwächlichen Tiere dem Laban zuteil, aber die kräftigen dem Jakob.
43 Daher wurde der Mann über die Maßen reich, sodass er viele Schafe, Mägde und Knechte, Kamele und Esel hatte.

Gott wird mit denen sein, die seinen Plan auf der Erde umsetzen und sie zugleich mit seiner Gunst segnen.

Der Umbruch und Durchbruch

Durch den Wandel derer, die das Wortes Gottes beachten, kommt es zu einem Umbruch in den Herzen von den Gläubigen, die bereit sind, sich verändern zu lassen.
Der Durchbruch wird sich für all diejenigen bemerkbar machen, die durch ihren Wandel im Gehorsam zuvor den Umbruch verursachten.
Der Umbruch wird sich in den Leben der betreffenden Menschen in der Weise bemerkbar machen, dass sie feinfühliger für das Wirken des Heiligen Geistes sind und stärker seine Manifestationen erleben.
Dadurch kommt es zu einer noch nicht erlebten Frische Gottes, die einen schnellen Wachstum der geistlichen Früchte nach Galater 5,22-23 zur Folge hat.

Galater 5,22-23:
22 Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, 23 Sanftmut, Keuschheit; gegen all dies ist das Gesetz nicht.

Verständnis über die Urteile Gottes

In diesem Jahr 5771 ist es von Bedeutung, dass wir die gesetzten Urteile des HERRN aus der Perspektive der Liebe Gottes erkennen, um ein göttliches Verständnis von seinem heiligen Wesen und seiner Eifersucht zu erhalten (vgl. Psalm 119,7 i.V.m. 5.Mose 4,23-24).

Psalm 119,7 (Neue Jerusalmer):
Mit lauterem Herzen will ich dir danken, wenn ich deine gerechten Urteile lerne.

5.Mose 4,23-24 (Rev. Elberfelder):
23 Hütet euch, dass ihr ja nicht den Bund des HERRN, eures Gottes, vergesst, den er mit euch geschlossen hat, und euch ein Götterbild macht in der Gestalt von irgendetwas, das der HERR, dein Gott, dir verboten hat.
24 Denn der HERR, dein Gott, ist ein verzehrendes Feuer, ein eifersüchtiger Gott!

Unter Seinem Horn des Heils,

Daniel Glimm

Einleitung

Wir sind als Heilige in das gregorianische Jahr 2011 an einem Sabbat eingetreten, der die Charaktere des “Erscheinens Gottes” (Anm.:
Wa`era= Und ich erschien) trägt, das zur Freiheit und Gerechtigkeit führt (vgl. 2.Mose 6,2-6).

2.Mose 6,2-6:
2 Und Gott redete mit Mose und sprach zu ihm: Ich bin JAHWE 3 und bin erschienen Abraham, Isaak und Jakob als EL-SCHADDAI (Anm.: GOTT, DER ALLMÄCHTIGE), aber mit meinem Namen “JAHWE” habe ich mich ihnen nicht offenbart.
4 Auch habe ich meinen Bund mit ihnen aufgerichtet, dass ich ihnen geben will das Land Kanaan, das Land, in dem sie Fremdlinge gewesen sind.
5 Auch habe ich gehört die Wehklage der Israeliten, die die Ägypter mit Frondienst beschweren, und habe an meinen Bund gedacht.
6 Darum sage den Israeliten: Ich bin JAHWE und will euch wegführen von den Lasten, die euch die Ägypter auflegen, und will euch erretten von eurem Frondienst und will euch erlösen mit ausgerecktem Arm und durch große Gerichte; …

Der besondere Tag der Ruhe

Weiterhin ist der oben genannte Sabbat in diesem Jahr 2011 ein besonderer Sabbat, weil er den neuen Monat
“Schebat”  (Anm.: 11.Monat des heiligen Jahres; bedeutet “Stamm oder Stab“) im Kalender Gottes ankündigt bzw. segnet.
“Schebat” ist der Monat, der dem Stamm Ascher zugeteilt ist und mit der wahren apostolischen Führung und prophetischen Offenbarung in Verbindung steht (vgl. 4.Mose 17,21-24; Jeremia 1,11-12 i.V.m. 1.Mose 49,20; 5.Mose 33,24-25).

4.Mose 17,21-24:
21 Mose redete mit den Israeliten und alle ihre Fürsten gaben ihm zwölf Stäbe, ein jeder Fürst je einen Stab, nach ihren Sippen, und der Stab Aarons war auch unter ihren Stäben.
22 Und Mose legte die Stäbe vor dem HERRN nieder in der Hütte des Gesetzes.
23 Am nächsten Morgen, als Mose in die Hütte des Gesetzes ging, fand er den Stab Aarons vom Hause Levi grünen und die Blüte aufgegangen und Mandeln tragen.
24 Und Mose trug die Stäbe alle heraus von dem HERRN zu allen Israeliten, dass sie es sahen, und ein jeder nahm seinen Stab.

Jeremia 1,11-12:
11 Und es geschah des HERRN Wort zu mir: Jeremia, was siehst du? Ich sprach: Ich sehe einen erwachenden Zweig (Anm.: Mandelzweig).
12 Und der HERR sprach zu mir: Du hast recht gesehen; denn ich will wachen über meinem Wort, dass ich es tue.

1.Mose 49,20:
20 Assers Brot wird fett sein, und er wird leckere Speise wie für Könige geben.

5.Mose 33,24-25:
24 Und über Asser sprach er: Asser ist gesegnet unter den Söhnen. Er sei der Liebling seiner Brüder und tauche seinen Fuß in Öl.
25 Von Eisen und Erz sei der Riegel deiner Tore; dein Alter sei wie deine Jugend (vgl. Jesaja 40,31)!

Jesaja 40,31:
… 31 aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.

Aus diesem Zentrum der Ruhe Gottes erstreckt sich der Segen des Vaters für das Jahr 2011, weil es mit dem oben genannten Sabbat begonnen hat.
Und dies steht mit großer Gunst, Segnung, prophetischer Kraft und einem gesalbten Vorwärtsgehen tiefer in die Verheißung für unser Leben in Verbindung, sowie mit der Autorität geistliche Bewegungen in unserem Leben zu erlauben oder zu verbieten (Anm.: Hinweis der Riegel in 5.Mose 33,25; vgl. Matthäus 18,18).

Matthäus 18,18:
18 Wahrlich, ich sage euch: Was ihr auf Erden binden (Anm.: verbietet) werdet, soll auch im Himmel gebunden sein, und was ihr auf Erden lösen (Anm.: erlaubt) werdet, soll auch im Himmel gelöst sein.

Das Alpha und das Omega

Da der Vater und Jesus von sich sprechen, dass sie das Alpha und das Omega sind, ist es von Bedeutung, dass wir auf den Beginn und das Ende blicken (vgl. Offenbarung 1,8 i.V.m. Offenbarung 22,13).

Offenbarung 1,8:
8 Ich (Anm.: Gott Vater) bin das A und das O, spricht Gott der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige.

Offenbarung 22,13:
13 Ich (Anm.: Jesus) bin das A und das O, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.

Da wir als Volk Gottes wie schon erwähnt am letzten Tag des Jahres 2010 zu Beginn des Sabbats in die Sylvesternacht eingetreten sind und am Neujahrstag, den 01.01.2011 uns immer noch im Sabbatzeitraum befanden, ist es an dieser Stelle wichtig, Gottes Reden zu verstehen.

Der siebte Tag der Schöpfung

Der Sabbat steht in Verbindung mit der Ruhe Gottes und erscheint als erstes im Wort in 1.Mose 2,2-4, wo der siebte Tag, der Ruhetag Gottes ist, der die kreative Schöpfungszeitspanne des Vaters vollendet und abschließt.

1.Mose 2,2-4:
2 Und so vollendete Gott am siebenten Tage seine Werke, die er machte, und ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken, die er gemacht hatte.
3 Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, weil er an ihm ruhte von allen seinen Werken, die Gott geschaffen und gemacht hatte.
4 So sind Himmel und Erde geworden, als sie geschaffen wurden.

In die Ruhe eingesetzt

Auch Adam, der erste Mensch wurde von Gott in seine Ruhe eingesetzt, was bedeutet, dass Adam aus dem Frieden Gottes herrschte und den Willen Gottes auf der Erde in seinem vom Vater gegebenen Verantwortungsbereich (Anm.: Garten Eden) etablierte (vgl. 1.Mose 2,15).

1.Mose 2,15:
15 Und Gott der HERR nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte.

Das an dieser Stelle verwendete hebräische Wort für "einsetzte", ist
“yanach”, was “in die Ruhe einsetzen” bedeutet.
Das Dienen aus der Ruhe Gottes bedeutet, dass wir aus dem vollendeten Erlösungswerk von Jesus Christus am mittleren Kreuz von Golgatha fungieren.
Dies kann jedoch nur geschehen, wenn wir nicht nach unserem Maßstab Dinge für Gott umsetzen, sondern in Übereinstimmung mit seinem Willen gemeinsam seinen Maßstab auf der Erde etablieren.
Dies kann nur geschehen, wenn wir ein demütiges Herz haben, weil wir dadurch die Vorgehensweise Gottes besser erkennen und verstehen.
In diesem Zusammenhang aktiviert sich der Friede Gottes, der uns dazu befähigt ein reines Gewissen und ein reines Herz zu besitzen, was uns davor schützt unsere eigenen Pläne in unseren vom Vater eingesetzten Verantwortungsbereich zu etablieren (vgl. Philipper 4, 7 i.V.m. Hebräer 9,14)

Philipper 4,7:
7 Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus.

Hebräer 9,14:
… 14 um wie viel mehr wird dann das Blut Christi, der sich selbst als Opfer ohne Fehl durch den ewigen Geist Gott dargebracht hat, unser Gewissen reinigen von den toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott!

Die Prüfung der Nieren

Wir müssen uns bewusst sein, dass der Heilige Geist unsere Nieren (Anm.: Antriebe) prüft, warum wir Dinge für Gott tun.
Manchmal ist es sogar so, dass Gott es zulässt, dass er einflussreiche Menschen auf uns zukommen lässt, die uns in unserem Vorhaben bestärken, obwohl das Vorhaben nicht im Zeitplan Gottes ist.
An dieser Stelle ist es wichtig zu wissen, mit welchen Heiligen man geistlich verbunden ist, um nicht in die Irre geführt zu werden.
Gehorsam ist ein wichtiger Schlüssel und nicht das äußere Erscheinungsbild oder die Stellung einer einflussreichen Person (vgl. 1.Könige 13,11-34).

Der Ort Schilo

Der Ort Schilo, ist das Gebiet, das mit der Ruhe und der Herrlichkeit Gottes einhergeht (Anm.:
“Schilo” bedeutet “Ruhe; bis das Ruhe kommt” oder “Bis dass er zur Ruhe kommt.”).
Schilo war der Ort, an dem die Bundeslade stand, die ein Hinweis auf die Gegenwart von Jesus war.
Dort wurde Gott als JAHWE ZEBAOTH erstmalig angebetet (vgl. 1.Samuel 1,3; 1.Samuel 4,4).

1.Samuel 1,3:
3 Dieser Mann (Anm.: Elkana) ging jährlich hinauf von seiner Stadt, um anzubeten und dem HERRN Zebaoth zu opfern in Silo. Dort aber waren Hofni und Pinhas, die beiden Söhne Elis, Priester des HERRN.

1.Samuel 4,4:
4 Da sandte das Volk nach Silo und ließ von dort holen die Lade des Bundes des HERRN Zebaoth, der über den Cherubim thront. Es waren aber die beiden Söhne Elis bei der Lade des Bundes Gottes, Hofni und Pinhas.

JAHWE ZEBAOTH

JAHWE Zebaoth ist die Facette des Vaters, die ihn als Krieger mit seinen Kriegsengel im geistlichen Kampf erscheinen lässt und gemeinsam mit den Heiligen auf der Erde gegen die Bedrängung der Finsternis vorgeht.
Es ist die Erscheinung Gottes, die wir im Jahr 2011 verstärkter unter uns sehen dürfen.
Hierbei ist das Zentrum der Herrlichkeit Gottes (Anm.: Jesu Sieg am Kreuz von Golgatha) für die Heiligen auf der Erde der Schlüssel zum Sieg über die Finsternis.
Auch Jakob sah das Kriegsheer Gottes in Mahanajim sowie der Prophet Elisa im Krieg gegen die Aramäer (vgl. 1.Mose 32,2-3 i.V.m. 2.Könige 6,17).

1.Mose 32,2-3:
2 Jakob aber zog seinen Weg. Und es begegneten ihm die Engel Gottes.
3 Und als er sie sah, sprach er: Hier ist Gottes Heerlager, und nannte diese Stätte Mahanajim.

2.Könige 6,17:
17 Und Elisa betete und sprach: HERR, öffne ihm die Augen, dass er sehe! Da öffnete der HERR dem Diener die Augen und er sah, und siehe, da war der Berg voll feuriger Rosse und Wagen um Elisa her.

Das Kreuz von Jesus ist der Sieg, die Ruhe und die Herrlichkeit, aus dem wir als Kinder Gottes auf der Erde im Auftrag des Vaters dienen!

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm

Einleitung

Dieses Wort ist eine auffordernde Botschaft an uns als Volk Gottes in dieser Zeit in der Wachsamkeit und Nüchternheit des Geistes zu bleiben (vgl. 1.Petrus 5,8 i.V.m. Markus 14,38).

1.Petrus 5,8:
8 Seid nüchtern und wacht; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge.

Markus 14,38:
38 Wachet und betet, dass ihr nicht in Versuchung fallt! Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach.

Bevor ich dieses Wort freigebe, möchte ich jedem Leser mitteilen, dass es nicht meine Absicht ist, Angst unter den Gläubigen zu schüren, sondern dazu aufzurufen in dieser Zeit wachsam zu bleiben und sich von falschen Herzensmotiven zu lösen.

Der Traum: Die vier Eulenwesen

Vor einigen Tagen wurde mir ein Traum mitgeteilt, von dem ich empfinde, dass er für uns als Volk Gottes in dieser Zeit von Bedeutung ist.
Der Träumer sah den Traum aus der Vogelperspektive.
Es war an einem helllichten und sonnigen Tag als plötzlich aus verschiedenen Regionen vier mönchähnliche Wesen, die Federkleidkutten aus Eulenfedern trugen in folgender Reihenfolge heraustraten.:

Das erste Wesen kam aus einem Wald, der sich im Osten befand. Das zweite Wesen trat aus einem Stadtgebäude in einem Stadtgebiet heraus, das sich im Süden befand. Das dritte Wesen kam aus dem Nichts, das sich im Norden befand. Und das vierte Wesen kam aus dem Wasser hervor, das sich in der Mitte befand.
Das letzte Eulenwesen hob sich von den anderen ab, da es ein Federkleid besaß, das wie ein Leopardenfell strukturiert war. Der Träumer wusste, dass es sich bei diesem Wesen, um den Anführer handelte.

Während sie aus den jeweiligen Regionen heraustraten, fingen sie an zu fliegen und formierten sich zu einer horizontalen Linie, um gemeinsam zu einer Stadt im Westen zu fliegen, was sie auch taten.
Als die Eulenwesen in der Stadt ankamen, flogen sie absichtlich gegen die Fenster der Wohnhäuser bzw. Wohnungen, um die dort lebenden Menschen zu erschrecken.

Der Träumer war für die Wesen nicht wahrzunehmen, obwohl er sie beobachtend im Flug begleitete.
Als er in der Stadt ankam, begegnete ihm ein undurchsichtiges Hindernis, das wie eine Glasmauer aussah, der er nach unten hin auswich und durch diesen Schwung wieder in die richtige Flugposition gelang, ohne abzustürzen.
Bevor das Ausweichmanöver stattfand, sprach eine Stimme, dass er sich nicht zu sorgen brauche, nach unten abzudrehen, da er genügend Schwung habe wieder in die richtige Position zu gelangen.
Dann endete der Traum.
 
Interpretation des Traumes

Der Traum offenbart, dass vier dunkle Fürsten vereint die Gemeinde Jesu angreifen, um Schrecken zu verbreiten und sie zum Aufgeben bzw. zum Stillstand zu zwingen.
Es sind vier verschiedene Einflüsse, die auf die Herzen der Gläubigen einwirken sollen.

Die vier Einflüsse

Der erste Einfluss

Hierbei handelt es sich um den zunehmenden religiösen Geist, der aus dem religiösen Babylon (vgl. Offenbarung 17) kommt, wofür das erste Eulenwesen aus dem Osten steht.

Der zweite Einfluss

Der zweite Einfluss ist ein falsches Feuer, das aus dem kommerziellen Babylon kommt und die Lust des Fleisches (Anm.: unter anderem Kaufrausch) schürt, wofür das Eulenwesen aus dem Süden steht.
 
Wenn man die Kapitel 17 und 18 aus dem Buch der Offenbarung genauer betrachtet, kann man erkennen, dass zwei „Arten“ von Babylon existieren, nämlich das religiöse Babylon (Anm.: Hure) und das wirtschaftliche Babylon (Anm.: Stadt).
 
=> Es braucht eine bestimmte Zeitspanne, damit das erste Babylon der Zerstörung anheim fällt, wobei die Kooperation der zehn Königreiche erforderlich sind (vgl. Offenbarung 17,16).
 
Offenbarung 17,16:
16 Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, und das Tier, die werden die Hure hassen und werden sie ausplündern und entblößen und werden ihr Fleisch essen und werden sie mit Feuer verbrennen.
 
Gemäß Offenbarung 17 wird deutlich, dass sich die Kaufleute nicht am Handel des „ersten Babylon“ bereichern, während sie es andererseits beim „zweiten Babylon“ tun (vgl. Offenbarung 18,15-17).
 
Offenbarung 18,15-17:
15 Die Kaufleute, die durch diesen Handel mit ihr reich geworden sind, werden fernab stehen aus Furcht vor ihrer Qual, werden weinen und klagen:
16 Weh, weh, du große Stadt, die bekleidet war mit feinem Leinen und Purpur und Scharlach und geschmückt war mit Gold und Edelsteinen und Perlen, 17 denn in einer Stunde ist verwüstet solcher Reichtum!
 
Bei dem einen Babylon halten sich die Menschen aus Furcht vor Zerstörung nicht fern, was jedoch beim zweiten Babylon der Fall ist (vgl. Offenbarung 18,10).
 
Offenbarung 18,10:
10 Sie werden fernab stehen aus Furcht vor ihrer Qual und sprechen: Weh, weh, du große Stadt Babylon, du starke Stadt, in einer Stunde ist dein Gericht gekommen!
 
Im ersten Babylon wird der Handel nicht beschrieben, wobei der Handel jedoch Teil des zweiten Babylons ist.
 
Das „erste Babylon“ wird über eine bestimmte Zeitspanne zerstört, wobei das „zweite Babylon“ an einem Tag zerstört wird (vgl. Offenbarung 18,10). <=
(Anm.: Der in "=>" gesetzte Text basiert auf einer Erklärung aus dem Buch “The Two Babylons” von Gordon Lindsey, Dallas, TX: Christ for the Nations, Inc.,1988; S.411)

Der dritte Einfluss

Der dritte Einfluss ist eine mystische, gottlose Kraft, die ihren Sitz in der Finsternis hat und den Menschen dazu animiert in der Kraft der Seele (Anm.: aus dem eigenen Willen) zu agieren.
Watchman Nee schrieb in seinem Buch “Die verborgene Kraft der Seele” (Anm.: erschienen in der TELOS-Verlagsgruppe, 1976) auf Seite 11,14,15,22 und 24 folgendes.:


„Und der Herr bildete den Menschen aus Staub vom Erdboden.“ (1. Mose 2,7)

Dies bezieht sich auf den menschlichen Leib. „Und hauchte in seine Nase den Odem des Lebens.“ Dies beschreibt, wie Gott dem Menschen den Geist gab, es war Adams Geist. So wurde der Leib des Menschen aus Staub des Erdbodens geformt, und der Geist wurde ihm von Gott gegeben. „Und der Mensch wurde eine lebendige Seele.“ Nachdem der Odem des Lebens zur Nase des Menschen eingegangen war, wurde dieser zur lebendigen Seele. Der Geist, die Seele und der Leib sind drei verschiedene Dinge.

„Und euer ganzer Geist und Seele und Leib werde tadellos bewahrt.“ (1. Thessalonicher 5,23)

„In der Schöpfungsgeschichte des Menschen lesen wir: ,Der Herr bildete den Menschen aus Staub vom Erdboden’ — so wurde sein Leib gemacht — , und hauchte in seine Nase den Odem des Lebens’ — so kam also sein Geist von Gott; und der Mensch wurde eine lebendige Seele’. Der Geist, der den Leib belebte, machte den Menschen zur lebendigen Seele, zu einer lebendigen Person mit Selbstbewusstsein. Die Seele war der Treffpunkt, der Punkt der Vereinigung von Leib und Geist. Durch den Leib konnte der Mensch, die lebendige Seele, in Verbindung stehen mit der äußerlichen Welt der Sinne; er konnte sie beeinflussen oder durch dieselbe beeinflusst werden. Durch den Geist stand er in Verbindung zur geistlichen Welt und zum Geist Gottes, von wo er seinen Ursprung hatte; er konnte der Empfänger und der Darreicher von dessen Kraft sein. Indem er so mitten zwischen zwei Welten stand und zu beiden gehörte, hatte sie, die lebendige Seele, Kraft, selber zu entscheiden, die Gegenstände, von welchen sie umgeben war und zu welchen sie in Beziehung stand, entweder zu wählen oder abzulehnen.
In der Zusammensetzung dieser drei Teile des Menschen stand der Geist, der ihn mit dem Göttlichen verband, an erster Stelle; der Leib, der ihn mit dem Tierischen und Sinnlichen verband, der untergeordnete; dazwischen stand die Seele, Teilhaber beider andern Naturen, das Band, das sie vereinigte und durch welches diese zwei aufeinander einwirken konnten. Ihre Aufgabe als die zentrale Kraft war, diese zwei in ihrem rechten Verhältnis zueinander zu bewahren; den Körper dem Geist zu unterwerfen; die Seele selbst sollte durch den Geist vom göttlichen Geist das empfangen, was ihm zur Vollendung gereichte: und so das an den Leib weiterreichen, was diesen an der Perfektion des Geistes teilhaben lässt, damit dadurch ein geistlicher Leib werden konnte.“ *

*Andrew Murray, The Spirit of Christ. Fort Washington, Pa., Christian Literature Crusade, 1964

Der Geist ist Gott-gegeben; die Seele ist eine lebendige Seele; der Leib ist Gott-geformt.

Was ist der Geist?

Das, was uns Gottesbewusstsein gibt und uns mit Gott verbindet.

Was ist die Seele?

Das, was uns mit uns selbst verbindet und uns Selbstbewusstsein gibt.

Was ist der Leib?

Der Leib stellt unsere Verbindung zur Welt her. C. I. Scofield erklärt in seinen Anmerkungen zur Bibel, dass der Geist Gottesbewusstsein gibt, die Seele Selbstbewusstsein, der Leib Weltbewusstsein. Pferd und Ochs haben kein Gottesbewusstsein, weil sie keinen Geist haben.
Sie sind sich nur ihres eigenen Wesens bewusst. Der Leib verursacht es, dass wir die Welt spüren — z.B. sehen wir die Dinge der Welt, oder wir fühlen heiß und kalt.

Adam ist eine Seele. Sein Geist und Leib sind durch die Seele verbunden. Die erstaunliche Kraft, die wir soeben erwähnt haben, ist in Adams Seele vorhanden. Mit anderen Worten: die lebendige Seele, welche das Resultat aus dem Zusammentreffen von Geist und Leib ist, besitzt unvorstellbare Kraft. Diese Kraft ging beim Sündenfall verloren. Das bedeutet nicht, dass solche Kraft nicht mehr vorhanden ist. Es heißt nur, dass sie, wohl im Menschen vorhanden, jedoch „eingefroren“ oder stillgelegt ist. Gemäß 1. Mose 6 wird der Mensch nach dem Sündenfall Fleisch. Das Fleisch umschließt das ganze Wesen und unterwirft es. Der Mensch war ursprünglich eine lebendige Seele. Jetzt, nachdem er gefallen ist, wird er zu Fleisch. Seine Seele hätte der Kontrolle des Fleisches unterworfen sein sollen; jetzt ist sie der Herrschaft des Fleisches untergeben. Daher sagt der Herr:

„Mein Geist wird nicht ewiglich mit dem Menschen rechten, da er ja Fleisch ist.“ (vgl. 1. Mose 6,3)

Heute liegt diese adamitische Kraft in jeder Person, die auf der Erde lebt, obwohl sie in ihm eingeschlossen ist und sich nicht frei ausdrücken kann. Aber solche Kraft ist in jeder Menschenseele, genauso wie sie am Anfang in Adams Seele war. Das Werk des Teufels richtet sich darauf, die menschliche Seele zu erregen und die verborgene Kraft als eine Täuschung für geistliche Kraft freizulegen.
Ich erwähne diese Dinge uns zur Warnung in Bezug auf das besondere Verhältnis zwischen der Seele des Menschen und Satan in den letzten Tagen.
Zitat Ende

Der vierte Einfluss

Bei dem vierten Wesen handelt es sich um den führenden Einfluss des Fürsten von Griechenland, der die böse Macht ist, die den Heiligen Geist ausgrenzt, indem er sein Wirken durch humanistisches, logisches und intellektuelles Denken ersetzt (vgl. Daniel 7,6 i.V.m. Daniel 10,20).

Daniel 7,6:
6 Danach sah ich, und siehe, ein anderes Tier, gleich einem Panther (Anm.: Leopard), das hatte vier Flügel wie ein Vogel auf seinem Rücken und das Tier hatte vier Köpfe, und ihm wurde große Macht gegeben.

Daniel 10,20:
20 Und er sprach: Weißt du, warum ich zu dir gekommen bin? Und jetzt muss ich wieder hin und mit dem Engelfürsten von Persien kämpfen; und wenn ich das hinter mich gebracht habe, siehe, dann wird der Engelfürst von Griechenland kommen.

Der Leopard/ Panther

Wenn wir über den Leoparden bzw. Panther im Wort Gottes studieren, können wir feststellen, dass er für einen Urteilsspruch steht, der über Menschen ergeht, die sich in Rebellion gegen Gott üben. Das bedeutet, dass das Urteil an Menschen adressiert ist, die bewusst sündigen und von ihrer Sünde nicht ablassen wollen (vgl. Jeremia 5,6; Jeremia 13,23; Hosea 13,7).

Jeremia 5,6 (Gericht über das sündige Volk in Jerusalem):
6 Darum wird sie auch der Löwe aus dem Walde zerreißen, und der Wolf aus der Steppe wird sie verderben, und der Panther wird um ihre Städte lauern; alle, die von da herausgehen, werden zerfleischt. Denn ihrer Sünden sind zu viele, und sie bleiben in ihrem Ungehorsam.

Jeremia 13,23 (Gericht über Jerusalem):
23 Kann etwa ein Mohr seine Haut wandeln oder ein Panther seine Flecken? So wenig könnt auch ihr Gutes tun, die ihr ans Böse gewöhnt seid.

Hosea 13,7 (Gericht über Ephraim):
7 So will ich für sie wie ein Löwe werden und wie ein Panther am Wege auf sie lauern.

Der helllichte Tag

Da sich der Traum am helllichten Tag bei Sonnenschein abspielte, ist das ein Hinweis, dass der Angriff des Feindes bzw. die Umsetzung des Urteils zu einer Zeit geschieht, wo die Menschen, die sich nicht aus dem babylonischen System entfernt haben, denken im Frieden zu stehen. Es ist ein Anschein von Frieden, der den Menschen zum Verhängnis wird, wenn sie nicht aus dem System Babylons ausgezogen sind (vgl. Offenbarung 18,4).

Offenbarung 18,4:
4 Und ich hörte eine andre Stimme vom Himmel, die sprach: Geht hinaus aus ihr, mein Volk, dass ihr nicht teilhabt an ihren Sünden und nichts empfangt von ihren Plagen!

Die Stadt im Westen

Die Stadt im Westen ist ein Hinweis auf uns als Gemeinde Jesu in den letzten Tagen, die wir uns im Segen Gottes bewegen dürfen (vgl. Lukas 12,54).

Lukas 12,54:
54 Er sprach aber zu der Menge: Wenn ihr eine Wolke aufsteigen seht vom Westen her, so sagt ihr gleich: Es gibt Regen (Anm.: Symbol für Segen). Und es geschieht so.
 
Hierbei ist es jedoch wichtig, dass wir nicht unsere Herzen an Dinge hängen, weil wir sonst unter das Urteil des HERRN gelangen.
Das Volk Israel wurde durch das Gold der Ägypter von Gott gesegnet. Doch nach einiger Zeit verwendeten sie es, um mit ihrem Gold einen Götzen zu bauen und ihn anzubeten (vgl. 2.Mose 12,35-36 i.V.m. 2.Mose 32,2-6; Lukas 16,13).

2.Mose 12,35-36:
35 Und die Israeliten hatten getan, wie Mose gesagt hatte, und hatten sich von den Ägyptern silbernes und goldenes Geschmeide und Kleider geben lassen.
36 Dazu hatte der HERR dem Volk Gunst verschafft bei den Ägyptern, dass sie ihnen willfährig waren, und so nahmen sie es von den Ägyptern zur Beute.

2.Mose 32,2-6:
2 Aaron sprach zu ihnen: Reißt ab die goldenen Ohrringe an den Ohren eurer Frauen, eurer Söhne und eurer Töchter und bringt sie zu mir.
3 Da riss alles Volk sich die goldenen Ohrringe von den Ohren und brachte sie zu Aaron.
4 Und er nahm sie von ihren Händen und bildete das Gold in einer Form und machte ein gegossenes Kalb. Und sie sprachen: Das ist dein Gott, Israel, der dich aus Ägyptenland geführt hat!
5 Als das Aaron sah, baute er einen Altar vor ihm und ließ ausrufen und sprach: Morgen ist des HERRN Fest.
6 Und sie standen früh am Morgen auf und opferten Brandopfer und brachten dazu Dankopfer dar. Danach setzte sich das Volk, um zu essen und zu trinken, und sie standen auf, um ihre Lust zu treiben.

Lukas 16,13:
13 Kein Knecht kann zwei Herren dienen; entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird an dem einen hängen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.

Mit dem bösen Auge brechen

Es ist in dieser Zeit sehr wichtig, dass wir mit dem bösen Auge in uns brechen, welches mit Begierde und Lust in Verbindung steht.
Lasst uns nicht mit der Finsternis vermischen, sondern im Licht wandeln und handeln!
Wenn wir dies nicht tun, werden wir in Angst und Schrecken in den kommenden Zeiten geraten.
Lasst uns unsere Augenfenster schützen, indem wir uns im Licht des Gesalbten (Anm.: Jesus Christus) bewegen (vgl. Lukas 11,34-36).

Lukas 11,34-36:
34 Dein Auge ist das Licht des Leibes. Wenn nun dein Auge lauter ist, so ist dein ganzer Leib licht; wenn es aber böse ist, so ist auch dein Leib finster.
35 So schaue darauf, dass nicht das Licht in dir Finsternis sei.
36 Wenn nun dein Leib ganz licht ist und kein Teil an ihm finster ist, dann wird er ganz licht sein, wie wenn dich das Licht erleuchtet mit hellem Schein.

Seid getrost, dass wenn ihr auf eurem Weg eine hinterlistige Falle des Feindes vor euren Augen seht, ihr die nötige Kraft und Führung des Heiligen Geistes habt, um euch wieder richtig zu positionieren.

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm