Geliebtes Volk Gottes,
 
dieses prophetische Wort dient als Stückwerk und bietet Hinweise auf das folgende biblische Jahr 5784/2024, das vor uns liegt. Wir ermutigen jeden von euch über dieses Wort zu beten sowie den Plan des Vaters über das kommende Jahr zu proklamieren.
 
Der 15. September 2023 und das neue biblische Jahr 5784
 
Am Abend des 15. September 2023 sind wir als Leib Jesu gemeinsam mit dem jüdischen Volk in das neue biblische Jahr 5784 eingetreten, auch Segenszyklus oder „bürgerliches Jahr“ genannt. Der Grund für uns liegt in der Anerkennung des Wortes Gottes, indem wir als eingepfropfte wilde Ölzweige in den edlen Olivenbaum eingefügt sind. Auf dieser Grundlage ist es für uns von großer Bedeutung, indem wir Anteil an der Fettigkeit der Wurzel haben, an der in ihr liegenden Salbung (vgl. Römer 11,17-18).
 
Römer 11,17-18:
17 Wenn aber nun einige von den Zweigen ausgebrochen wurden und du, der du ein wilder Ölzweig warst, in den Ölbaum eingepfropft worden bist und teilbekommen hast an der Wurzel und dem Saft des Ölbaums, 18 so rühme dich nicht gegenüber den Zweigen. Rühmst du dich aber, so sollst du wissen, dass nicht du die Wurzel trägst, sondern die Wurzel trägt dich.
 
Der Augapfel Gottes
 
Gemäß Sacharja 2,12b ist Israel der Augapfel Gottes, von dem Jerusalem wie seine Pupille fungiert, so dass es für uns als Christen aus den Völkern von Heiden und Nationen gut ist, wenn wir durch Israel auf unser Leben sowie Umfeld schauen. Das führt uns dahin, dass wir mit der von der Gnade Gottes erleuchteten Augen zuversichtlich mit Jesus Christus in unsere Zukunft gehen können.
 
Sacharja 2,12b:
… 12b Wer euch (Anm.: Israel) antastet, der tastet meinen Augapfel an.
 
Offenbarungen, die wir durch diese Vorgehensweise erhalten, beinhalten Strategien, die uns helfen, unser Leben im Zentrum des Willens Gottes und seinem Frieden zu positionieren, so wie auch Epaphras betete (vgl. Kolosser 4,12).
 
Kolosser 4,12:
12 Es grüßt euch Epaphras, der einer von den Euren ist, ein Knecht Christi Jesu, der allezeit in seinen Gebeten für euch ringt, damit ihr fest steht, vollkommen und erfüllt mit allem, was Gottes Wille ist.
 
Die Ausdrucksweise von Erkenntnis
 
Wir befinden uns zeitlich derzeit als Volk Gottes im biblischen Zyklus der „80er“, welcher mit dem hebräischen Buchstaben „Pe“, was unter anderem „Mund” bedeutet, verbunden ist. Diese Dekade ist mit der mündlichen „Ausdrucksweise von Erkenntnis“ verknüpft und bringt das in Worten Gesprochene hervor.
 
Außerdem bildet sie demnach in ihrem Anfang auch die Grundlage für die weiteren Jahre innerhalb dieses biblischen Jahrzehnts (vgl. Habakuk 2,14 i.V.m. Sprüche 18,21).
 
Habakuk 2,14:
14 Denn die Erde wird voll werden von Erkenntnis der Ehre des HERRN, wie Wasser das Meer bedeckt.
 
Sprüche 18,21:
21 Tod und Leben stehen in der Zunge Gewalt; wer sie liebt, wird ihre Frucht essen.
 
Der hebräische Buchstabe „Daleth“ und der Tag des HERRN
 
Das biblische Jahr 5784 ist mit dem hebräischen Buchstaben „Daleth“ verknüpft, der ebenfalls den Zahlenwert „4“ trägt und mit einer geöffneten Zelttür in Verbindung gebracht wird, was uns als Volk Gottes aufruft dem HERRN näher zu kommen. Das erfolgt, indem wir uns entscheiden in einen höheren geistlichen Bereich seiner Gegenwart zu treten, verbunden mit seiner ewigen königlichen Regierung (vgl. Offenbarung 4,1-2).
 
Offenbarung 4,1-2:
1 Danach sah ich, und siehe, eine Tür war aufgetan im Himmel, und die erste Stimme, die ich mit mir hatte reden hören wie eine Posaune, die sprach: Steig herauf, ich will dir zeigen, was nach diesem geschehen soll.
2 Alsbald wurde ich vom Geist ergriffen. Und siehe, ein Thron stand im Himmel und auf dem Thron saß einer.
 
Der Apostel Johannes wurde im Bereich der Prophetie auf übernatürlichem Wege geschult, so dass auch wir heutzutage aus der Heimsuchung Gottes im Buch der Offenbarung lernen können. Johannes verstand es mit den Zeiten Gottes zusammenzuarbeiten, was durch die Erwähnung vom Tag des HERRN verdeutlicht wird, der mit dem Klang der Posaune einhergeht (vgl. Offenbarung 1,10.12a-b).
 
Offenbarung 1,10.12a-b:
10 Ich wurde vom Geist ergriffen am Tag des Herrn und hörte hinter mir eine große Stimme wie von einer Posaune, …
12a-b Und ich wandte mich um, zu sehen nach der Stimme, die mit mir redete. Und als ich mich umwandte, sah ich …
 
Es ist kein Zufall, dass jedes neue biblische Jahr im Segenszyklus Gottes mit dem Klang der Posaune, genauer dem Shofar, verbunden ist (vgl. 4.Mose 29,1).
 
4.Mose 29,1:
1 Und am ersten Tag des siebenten Monats soll heilige Versammlung sein; keine Arbeit sollt ihr an diesem Tage tun; ein Tag des Posaunenblasens soll er für euch sein.
 
Gott knüpft freigesetzte Offenbarung an seine von ihm erschaffenen Zeitzyklen, die die biblischen Feste enthalten.
 
Die Stimme, die für Johannes wie eine Posaune klang, sprach später nochmals wie bereits erwähnt zu Johannes, so dass dieser vom Bereich eines Botschafters an die sieben Gemeinden in einen höheren Offenbarungsbereich gerufen wurde. Dadurch wechselte Johannes von dem Offenbarungsbereich des Botschafters in den Offenbarungsbereich eines Zeugen der Regierungsherrschaft Gottes und der damit verbundenen geistlichen Bewegungen.
 
Damit Johannes in den Bereich des Botschafters der sieben Gemeinden eintreten konnte, war das von Gott bestimmte Zeitfenster erforderlich, entsprechend dem Klang der Posaune sowie der Bewegung der Umwendung von Johannes. Dieses Umwenden von ihm ist unter anderem ein Hinweis auf ein bußfertiges und demütiges Herz, um Gottes neue Offenbarung zu ergreifen (vgl. 1.Petrus 5,5b-6 i.V.m. Hebräer 12,14).
 
1.Petrus 5,5b-6:
… 5b Alle aber miteinander haltet fest an der Demut; denn Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.
6 So demütigt euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zu seiner Zeit.
 
Hebräer 12,14:
14 Jagt dem Frieden nach mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird, …
 
Darüber hinaus dient Johannes mit seiner Entscheidung sich umzuwenden als ein Aufruf für uns, die Zeiten Gottes anzuerkennen, sich bei Gott in Erinnerung zu bringen und auf die prophetischen Worte, die in der Vergangenheit über einen ergangen sind, zu achten.
 
Daraus erfolgt die Manifestation der Verheißung und die Güte Gottes in Form von mehr Zeit als ein zugefügtes Maß sowie Gnade (vgl. Jesaja 38,2-5 i.V.m. 1.Timotheus 1,18-19a; 1.Timotheus 4,14).
 
Jesaja 38,2-5:
2 Da wandte Hiskia sein Angesicht zur Wand und betete zum HERRN 3 und sprach: Gedenke doch, HERR, wie ich vor dir in Treue und ungeteilten Herzens gewandelt bin und habe getan, was dir gefallen hat. Und Hiskia weinte sehr. 4 Da geschah das Wort des HERRN zu Jesaja: 5 Geh hin und sage Hiskia: So spricht der HERR, der Gott deines Vaters David: Ich habe dein Gebet gehört und deine Tränen gesehen. Siehe, ich will deinen Tagen noch fünfzehn Jahre zulegen …
 
1.Timotheus 1,18-19a:
18 Diese Botschaft vertraue ich dir an, mein Sohn Timotheus, nach den Weissagungen, die früher über dich ergangen sind, damit du in ihrer Kraft einen guten Kampf kämpfst 19a und den Glauben und ein gutes Gewissen hast. …
 
1.Timotheus 4,14:
14 Lass nicht außer Acht die Gabe in dir, die dir gegeben ist durch Weissagung mit Handauflegung der Ältesten.
 
So wie sich Johannes im Geistbereich umdrehte, geht es für uns um eine horizontale Sichtweise, die auf die Bedeutung der Worte Gottes (Anm.: Prophetie – Verheißung) in der temporären Zeit sowie das „sich in Erinnerung bringen vor Gott“ hinweist. Wir verstehen aus dem Wort, dass sich auch die Charakteristiken der sieben Gemeinden auf den irdischen Bereich beziehen und somit die temporäre Zeit berühren.
 
Der Grenzbereich von Offenbarungsebenen und Gottes Zeiten
 
Als Johannes an diesen geistlichen Grenzbereich der Offenbarungsebene eines übernatürlichen Botschafters gelangt war, eröffnete ihm der HERR durch die gleiche Stimme, die zuvor zu ihm wie eine Posaune sprach, einen neuen Geistbereich, der mit der vertikalen Sicht des Apostels verbunden war. Nun sah Johannes eine Tür im Himmel geöffnet und die Stimme, die ihm als Klang der Ankündigung von Gottes Zeiten ertönte, forderte sein Geistwesen auf in einen höheren Geistbereich zu kommen (vgl. Offenbarung 4,1-2).
 
Offenbarung 4,1-2:
1 Danach sah ich, und siehe, eine Tür war aufgetan im Himmel, und die erste Stimme, die ich mit mir hatte reden hören wie eine Posaune, die sprach: Steig herauf, ich will dir zeigen, was nach diesem geschehen soll.
2 Alsbald wurde ich vom Geist ergriffen. Und siehe, ein Thron stand im Himmel und auf dem Thron saß einer.
 
Dieser Geistbereich umfasst den Regierungssitz Gottes und die damit verbundenen geistlichen Bewegungen und Pläne. In einem prophetischen Kontext gesprochen, handelt es sich bei der Stimme, die wie eine Posaune sprach, um „den Botschafter der Zeiten Gottes“ (Anm.: Jesus Christus als das Alpha und Omega; vgl. Offenbarung 22,13).
 
Die Zeiten Gottes sind aus der Ewigkeit an die irdische oder temporäre Zeit gekoppelt.
Als Johannes nach oben blickte, sah er nicht nur in einen Offenbarungsbereich, der mit der temporären Zeit verbunden war, sondern in den Bereich des Zeitkörpers der Ewigkeit Gottes. Dieser ist mit der ewigen Regierung des HERRN verbunden.
 
Die zwei Blickrichtungen und der Fluss des Geistes
 
Beide Blickrichtungen (Anm.: nach hinten und nach oben) von Johannes kreieren die Sicht der Propheten Gottes, die immer aus der Sicht des Opfertodes Jesu agieren und prophezeien.
 
Demnach ist es kein Zufall, dass das hebräische Wort „jôbēl“ für „Trompete/Posaune“ mit dem „Widder und dem dauerhaften Ertönen eines Horns“ (Anm.: Shofar) verbunden ist, „welches die Feste Gottes ankündigt“.
 
Weiterhin trägt dessen Wurzelwort „jābal“ die Bedeutung „richtig zu fließen; sinnvoll Dinge besonders mit Pracht zu übermitteln (Anm.: in Form von beeindruckend)“. (Anm.: Teilauszug aus der Strong’s Konkordanz mit der Wortschlüsselnummer: H3104, H2986)
 
Anhand dieser Worterklärung wird für uns deutlich, dass Gott vieles daran liegt, prophetische Äußerungen in der Ordnung des Heiligen Geistes und in Sorgfalt vonstattengehen zu lassen (vgl. 1.Korinther 14,32-33a).
 
1.Korinther 14,32-33a:
32 Die Geister der Propheten sind den Propheten untertan.
33a Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens. …
 
Dieses Prinzip der sorgfältigen prophetischen Äußerung wird anhand der ersten Flusseinteilung deutlich. Es war im Plan Gottes, dass der erste Fluss in der Region von Eden entsprang und dieser sich dann in dem von Gott vorherbestimmten Garten für Adam in vier Flüsse teilte, damit Adam durch seine Beziehung als dem Garten mit Gott, die Identität des ICH BIN – JAHWE reflektieren konnte. Der Name „JAHWE“ setzt sich aus vier hebräischen Buchstaben zusammen => „Jod, He, Waw, He“.
 
1.Mose 2,10:
10 Und es ging aus von Eden ein Strom, den Garten zu bewässern, und teilte sich von da in vier Hauptarme.
 
Diese vier Hauptarme sind eine Reflektion der Identität Gottes (Anm.: JAHWE) durch die Beziehung mit Jesus Christus in der ewigen Sohnschaft, repräsentiert durch den Garten.
 
Abraham und die Heimsuchung Gottes
 
Auch Abraham, unser Vorvater des Glaubens, der vor der Zeit der Übergabe der Thora lebte, hatte eine ähnliche Begegnung, indem er von der Präsenz Gottes heimgesucht wurde, während er vor der geöffneten Tür seines Zeltes saß als der Tag am heißesten war (vgl. 1.Mose 18,1).
 
1.Mose 18,1:
1 Und der HERR erschien ihm im Hain Mamre, während er an der Tür seines Zeltes saß, als der Tag am heißesten war.
 
Anhand der Position von Abraham können wir erkennen, dass uns der Heilige Geist zu Zeiten der Herausforderung bzw. Prüfung (Anm.: Zeitpunkt des Tages bei Hitze) aus unserer „Komfortzone“ herausruft, um unseren Fokus allein auf die kommende Gegenwart des HERRN zu richten (vgl. 1.Mose 18,2-3).
 
1.Mose 18,2-3:
2 Und als er seine Augen aufhob und sah, siehe, da standen drei Männer vor ihm. Und als er sie sah, lief er ihnen entgegen von der Tür seines Zeltes und neigte sich zur Erde 3 und sprach: Herr, hab ich Gnade gefunden vor deinen Augen, so geh nicht an deinem Knecht vorüber.
 
Darüber hinaus sollten wir die Erscheinungsweise, wie uns der HERR begegnet, willkommen heißen und ihn in unser Leben eintreten lassen (vgl. 1.Mose 18,4-5).
 
1.Mose 18,4-5:
4 Man soll euch ein wenig Wasser bringen, eure Füße zu waschen, und lasst euch nieder unter dem Baum.
5 Und ich will euch einen Bissen Brot bringen, dass ihr euer Herz labt; danach mögt ihr weiterziehen. Denn darum seid ihr bei eurem Knecht vorübergekommen. Sie sprachen: Tu, wie du gesagt hast.
 
Das hat eine Beschleunigung zur Folge, und zwar auf die Art, wie wir die bereits gewonnene Wahrheit seines Wortes anwenden und als Ekklēsia darin dienen (vgl. 1.Mose 18,6-8).
 
1.Mose 18,6-8:
6 Abraham eilte in das Zelt zu Sara und sprach: Eile und menge drei Maß feinstes Mehl, knete und backe Kuchen.
7 Er aber lief zu den Rindern und holte ein zartes, gutes Kalb und gab es dem Knechte; der eilte und bereitete es zu.
8 Und er trug Butter und Milch auf und von dem Kalbe, das er zubereitet hatte, und setzte es ihnen vor und blieb stehen vor ihnen unter dem Baum und sie aßen.
 
Wir dürfen erwarten, dass der HERR uns begegnet und nach der bereits in unserem Leben etablierten offenbarenden Wahrheit verlangt. Das bedeutet, dass wir sie ihm vertrauensvoll geben, um von ihm frisches Manna vom Himmel zu erhalten (vgl. Lukas 24,41-42 i.V.m. Johannes 21,9-10).
 
Lukas 24,41-42:
41 Als sie aber noch nicht glaubten vor Freude und sich verwunderten, sprach er zu ihnen: Habt ihr hier etwas zu essen?
42 Und sie legten ihm ein Stück gebratenen Fisch und eine Honigwabe vor.
 
Johannes 21,9-10:
9 Als sie nun ans Land stiegen, sahen sie ein Kohlenfeuer und Fische darauf und Brot.
10 Spricht Jesus zu ihnen: Bringt von den Fischen, die ihr jetzt gefangen habt!
 
Das „Freimachen“ des geistlichen Raums
 
Erst wenn wir den geistlichen Raum für ihn und seine Offenbarungserkenntnis für diese Zeit „freimachen“, werden wir befähigt in einem höheren Maß des Glaubens voranzuschreiten, um den Plan des Vaters in unserem Auftragsfeld, das uns zugeteilt ist, umzusetzen (vgl. Römer 10,17).
 
Römer 10,17:
17 So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi.
 
Das Wort Gottes offenbart uns, dass wir als Heilige nach dem übernatürlichen Bereich trachten sollen, wo sich Christus aufhält (vgl. Kolosser 3,1-3).
 
Kolosser 3,1-3:
1 Seid ihr nun mit Christus auferstanden, so sucht, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes.
2 Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist.
3 Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott.
 
Wie bereits zuvor erwähnt, lebte Abraham, unser Vorvater des Glaubens zur Zeit, wo es die Thora noch nicht in Schriftform gab. Anhand dessen können wir erkennen, dass Abraham Gott als JAHWE, den Gott Israels, durch Glauben fand, weil er aufrichtig nach ihm suchte (vgl. Matthäus 7,7 i.V.m. Hebräer 11,1-3.6.8).
 
Matthäus 7,7:
7 Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.
 
Hebräer 11,1-3.6.8:
1 Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.
2 Durch diesen Glauben haben die Vorfahren Gottes Zeugnis empfangen.
3 Durch den Glauben erkennen wir, dass die Welt durch Gottes Wort geschaffen ist, sodass alles, was man sieht, aus nichts geworden ist. …
6 Aber ohne Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, der muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn gibt. …
8 Durch den Glauben wurde Abraham gehorsam, als er berufen wurde, in ein Land zu ziehen, das er erben sollte; und er zog aus und wusste nicht, wo er hinkäme.
 
Der Glaube ist unter anderem die Kraft, die uns befähigt mit den Augen unseres Herzens im Licht des Geistes der Weisheit und Offenbarung in den übernatürlichen Bereich zu sehen (vgl. Epheser 1,17-18).
 
Epheser 1,17-18:
… 17 dass der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch gebe den Geist der Weisheit und der Offenbarung, ihn zu erkennen.
18 Und er gebe euch erleuchtete Augen des Herzens, damit ihr erkennt, zu welcher Hoffnung ihr von ihm berufen seid, wie reich die Herrlichkeit seines Erbes für die Heiligen ist …
 
Hierbei erkennen wir, was der Plan Gottes auf der Erde ist, was auch anhand der Erscheinung Gottes gegenüber Abraham in 1.Mose 18,1ff. deutlich wird.
Lasst uns in diesem neuen Jahr durch die Kraft der von Gott gegebenen offenbarenden Wahrheit für diese Zeit im Glauben zunehmen, um die übernatürlichen Heimsuchungen des HERRN zu erkennen und darauf richtig zu reagieren, ohne den abzuweisen, der da spricht (vgl. Hebräer 12,25).
 
Hebräer 12,25:
25 Seht zu, dass ihr den nicht abweist, der da redet. Denn wenn jene nicht entronnen sind, die den abwiesen, der auf Erden redete, wie viel weniger werden wir entrinnen, wenn wir den abweisen, der vom Himmel redet.
 
Jahreslosung für das gregorianische Jahr 2024
 
Die Herrnhuter Jahreslosung für das gregorianische Kalenderjahr 2024 ist aus 1.Korinther 16,14 worin es heißt:
 
„Alle eure Dinge lasst in der Liebe geschehen!“
 
Anhand der eben genannten Bibelstelle wird deutlich, dass wir in der Liebe Gottes, griechisch „agąpē“, in allen Angelegenheiten vorangehen sollten, um den richtigen Ton der Offenbarung zu tragen. In der Liebe führt es dazu, dass dieser zum Segen für die betreffenden Menschen wird, zu denen wir gesandt sind (vgl. 1.Korinther 13,1-2).
 
1.Korinther 13,1-2:
1 Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte die Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle.
2 Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte, und hätte die Liebe nicht, so wäre ich nichts.
 
Es ist die Liebe Gottes – agąpē, die sich in Langmütigkeit, Freundlichkeit, ohne in Rivalität zu stehen, demütig, vergebend, die Wahrheit liebend, nicht reizbar, glaubend und standhaft ausdrückt (vgl. 1.Korinther 13,4-7).
 
1.Korinther 13,4-7:
4 Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf, 5 sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, 6 sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit; 7 sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.
 
Zusammengefasst dürfen wir im neuen Zyklus mit dem Eintritt in eine neue Ebene der Gegenwart Gottes vorangehen, die mit der Zunahme von Herrlichkeit auf Erden verbunden ist, indem wir uns entscheiden uns auf den höheren Weg der Liebe Gottes als seine Braut und Ekklesia zu bewegen.
 
Amen und Amen.
 
Ein lebendiges und süßes Jahr 5784,
 
Daniel und Tina Glimm

PROPHEZEIT AM 08. JANUAR 2024 | 27. TEBET 5784, NAJOTH BERLIN – SPANDAU
 
„Da ist das Geräusch von „Knochen“, die brechen!

Es ist das Geräusch im Bereich innerhalb des Korrupten und Kriminellen, das sich in der „Höhe“ sicher fühlt, weil sie vom „System“ erhöht wurden (vgl. Johannes 19,31-32)!
 
Schluss, Schluss, Schluss! Jetzt ist Schluss damit!
 
Plötzlich, plötzlich, plötzlich kommt es zu einer Entscheidung, die zum „Absacken“ des Korrupten führt, so dass ihm der Atem genommen wird, spricht der Geist des Propheten!
 
Da ist die Präsenz Meines Plans, der wie ein Altar fungiert und an den die Kraft des Widersachers Hand anhalten will!

Weil du die Hand danach ausgestreckt hast, um die Gerechtigkeit aufzuhalten und zu korrumpieren, werde ICH dich handlungsunfähig machen, dass du deinen Arm nicht mehr bewegen kannst, spricht der HERR (vgl. 1.Könige 13,4)!
 
Mein ungebrochener Triumph der Gerechtigkeit führt zur Erlösung und zum Aufatmen (vgl. Johannes 19,33)!
 
Dieses Jahr ist ein Jahr der Konfrontation zwischen dem „Niedrigen/Einfachen“ und dem „Hohen/Stolzen“! Es ist ähnlich wie die Zeit von Mose und Aaron, als sie vor dem Pharao standen (vgl. 2.Mose 6,13)!
 
Es ist die Konfrontation, bei der es sich um eine Konfrontation von „Einfachheit“ gegenüber „Stolz“ handelt! Hierbei steht der HERR auf der Seite der „Einfachen“, um Seine GRÖSSE zur rechten Zeit zu offenbaren (vgl. 1.Korinther 1,18-21.23-25)!
 
Mein Volk, es ist wichtig, dass ihr mit Meiner Kraft in Form von gerechter Empörung handelt!

Dieses Vorgehen ist vergleichbar mit dem Stab von Mose und Aaron, der in eine Schlange verwandelt wurde (vgl. 2.Mose 7,10-12)!
 
Im Geist ist es ein Kampf zwischen zwei Drachen, spricht der HERR!
 
Achte darauf, dass du aus der Ruhe, der Mäßigung und der Kühnheit heraus handelst!
Lasse dich nicht von deinem eigenen Zorn und deinen Emotionen leiten (vgl. Epheser 4,26-27)!
 
Handle in der Liebe Gottes gepaart mit der Wahrheit Seines Wortes!
 
Gehe mit der richtigen Sensibilität und Kühnheit vor, ohne dass eigene Emotionen wie fleischliches Aufgebrachtsein oder ungezügelter Zorn involviert sind!“
 
Bibelstellen zu dem prophetischen Reden
 
Johannes 19,31-32:
31 Weil es aber Rüsttag war und die Leichname nicht am Kreuz bleiben sollten den Sabbat über – denn dieser Sabbat war ein hoher Festtag –, baten die Juden Pilatus, dass ihnen die Beine gebrochen und sie abgenommen würden.
32 Da kamen die Soldaten und brachen dem Ersten die Beine und auch dem andern, der mit ihm gekreuzigt war.
 
1.Könige 13,4:
4 Als aber der König (Anm.: Jerobeam) das Wort von dem Mann Gottes hörte, der gegen den Altar in Bethel rief, streckte er seine Hand aus auf dem Altar und sprach: Greift ihn! Und seine Hand verdorrte, die er gegen ihn ausgestreckt hatte, und er konnte sie nicht wieder an sich ziehen.
 
Johannes 19,33:
33 Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, dass er schon gestorben war, brachen sie ihm die Beine nicht; …
 
2.Mose 6,13:
13 So redete der HERR mit Mose und Aaron und ordnete sie ab an die Israeliten und an den Pharao, den König von Ägypten, um Israel aus Ägypten zu führen.
 
1.Korinther 1,18-21.23-25:
18 Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist es eine Gotteskraft.
19 Denn es steht geschrieben (vgl. Jesaja 29,14): „Ich will zunichte machen die Weisheit der Weisen, und den Verstand der Verständigen will ich verwerfen.“
20 Wo sind die Klugen? Wo sind die Schriftgelehrten? Wo sind die Weisen dieser Welt? Hat nicht Gott die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht?
21 Denn weil die Welt, umgeben von der Weisheit Gottes, Gott durch ihre Weisheit nicht erkannte, gefiel es Gott wohl, durch die Torheit der Predigt selig zu machen, die daran glauben.
… 23 wir aber predigen den gekreuzigten Christus, den Juden ein Ärgernis und den Griechen eine Torheit; 24 denen aber, die berufen sind, Juden und Griechen, predigen wir Christus als Gottes Kraft und Gottes Weisheit.
25 Denn die Torheit Gottes ist weiser, als die Menschen sind, und die Schwachheit Gottes ist stärker, als die Menschen sind.
 
2.Mose 7,10-12:
10 Da gingen Mose und Aaron hinein zum Pharao und taten, wie ihnen der HERR geboten hatte. Und Aaron warf seinen Stab hin vor dem Pharao und vor seinen Großen und er ward zur Schlange.
11 Da ließ der Pharao die Weisen und Zauberer rufen und die ägyptischen Zauberer taten ebenso mit ihren Künsten: 12 Ein jeder warf seinen Stab hin, da wurden Schlangen daraus; aber Aarons Stab verschlang ihre Stäbe.
 
Epheser 4,26-27:
26 Zürnt ihr, so sündigt nicht; lasst die Sonne nicht über eurem Zorn untergehen 27 und gebt nicht Raum dem Teufel.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm
 

Wenn wir uns persönlich oder auch als Volk Gottes in Bedrängnis sehen, ist es erforderlich, dass wir uns Gott, dem himmlischen Vater zuwenden und zu ihm rufen, auf ähnliche Weise wie es das Volk Israel zur Zeit Gideons tat, als dieses von den Midianitern bedrängt wurde (vgl. Richter 6,7).
 
Richter 6,7:
7 Und es geschah, als die Söhne Israel wegen Midian zu dem HERRN um Hilfe schrien, …
 
Die Wahrung von echter geistlicher Einheit in der Sohnschaft Gottes
 
Wenn man diese Bedrängnis in einem prophetischen Kontext beleuchtet, wird deutlich, dass das Volk Gottes der Zwietracht und Uneinigkeit gegenüberstand. Das wird anhand des Namens „Midian“ zum Ausdruck gebracht, was „Hader, Zank“ bedeutet.
 
Wenn Uneinigkeit unter Heiligen in Christus nicht Einhalt geboten wird, hat das zur Folge, dass die Salbung des Heiligen Geistes nicht in ihrer Fülle fließen kann und es somit zu einem wüsten geistlichen Status führt.
 
Psalm 133 macht deutlich, dass es die Einheit unter den Brüdern und somit Söhnen Gottes ist, die das Priestertum Gottes auf der Erde und seine Kommunikation (Anm.: Bart), sowie seine Werke und Wege (Anm.: Gewand) kraftvoll in ihrer Größe (Anm.: Hermon) offenbart.
 
Psalm 133,1-3:
1 Von David, ein Wallfahrtslied.
Siehe, wie fein und lieblich ist es, wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen!
2 Es ist wie das feine Salböl auf dem Haupte Aarons, das herabfließt in seinen Bart, das herabfließt zum Saum seines Kleides, 3 wie der Tau, der vom Hermon herabfällt auf die Berge Zions! Denn dort verheißt der HERR den Segen und Leben bis in Ewigkeit.
 
In Richter 6,8a ist von den Söhnen Israels zu lesen, worin man einen Bezug zur Bedeutung der Position in der Sohnschaft Gottes erkennen kann, die in Christus Jesus ist. Er ist der Erstgeborene unter vielen Brüdern, und in seiner Sohnschaft wird die herrliche Freiheit offenbar (vgl. Römer 8,21.29).
 
Richter 6,8a:
… 8a da sandte der HERR einen Propheten zu den Söhnen Israel. …
 
Römer 8,21.29:
… 21 denn auch die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der Vergänglichkeit zu der herrlichen Freiheit der Kinder (Anm.: Söhne) Gottes. …
29 Denn die er ausersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dass sie gleich sein sollten dem Bild seines Sohnes, damit dieser der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.
 
Der Schrei und die prophetische Intervention Gottes
 
Der Schrei des Volkes Israel zu Gott hatte zur Folge, dass der HERR einen Propheten zu den Israeliten sandte, der sie an die Intervention Gottes in der Vergangenheit erinnerte, um ihnen ein geistliches Vorgehen zu offenbaren (vgl. Richter 6,8).
 
Richter 6,8:
… 8 da sandte der HERR einen Propheten zu den Söhnen Israel. Dieser sagte zu ihnen: So spricht der HERR, der Gott Israels: Ich habe euch aus Ägypten heraufkommen lassen und habe euch herausgeführt aus dem Sklavenhaus.
 
Aus gemachter Erfahrung ist zu sagen, dass wenn ein wahrer Prophet bzw. Prophetin Gottes den Raum einer Gemeinschaft von Heiligen betritt, die verzweifelt bzw. sehnsüchtig nach Gott suchen und Ausschau halten, die Ehrfrucht und Präsenz des Wesens Gottes in Form des „fliegenden Adlers“ zunimmt (vgl. Offenbarung 4,7d).
 
Offenbarung 4,7d:
… 7d, und die vierte Gestalt war gleich einem fliegenden Adler.
 
Das hat unter anderem zur Folge, dass sich die prophetische Salbung über die jeweiligen Heiligen erstreckt und sie an Kraft und Vision zunehmen, in Hoffnung beflügelt und in ihrem Vorankommen beschleunigt werden (vgl. Jesaja 40,31).
 
Jesaja 40,31:
… 31 aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.
 
Gemäß dem Wort Gottes ist uns bekannt, dass der Prophet „ein Raum im Raum“ oder sogar „eine Stadt“ in einer Stadt sein kann (vgl. Jeremia 1,18-19).
 
Jeremia 1,18-19:
18 Denn ich will dich heute zur festen Stadt, zur eisernen Säule, zur ehernen Mauer machen im ganzen Lande wider die Könige Judas, wider seine Großen, wider seine Priester, wider das Volk des Landes, 19 dass, wenn sie auch wider dich streiten, sie dir dennoch nichts anhaben können; denn ich bin bei dir, spricht der HERR, dass ich dich errette.
 
Das deutet auf eine in sich eigene Kultur hin, bei der es sich um die prophetische Präsenz Gottes handelt, die wie ein Licht ist, die an einem finsteren oder sogar dreckigen Ort scheint (vgl. 2.Petrus 1,19 i.V.m. Johannes 17,16).
 
2.Petrus 1,19:
19 Umso fester haben wir das prophetische Wort, und ihr tut gut daran, dass ihr darauf achtet als auf ein Licht, das da scheint an einem dunklen Ort, bis der Tag anbreche und der Morgenstern aufgehe in euren Herzen.
 
Johannes 17,16:
16 Sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin.
 
Die prophetische Präsenz Gottes und die damit verbundene Ehrfurcht im Volk haben zur Folge, dass sich die Weisheit und Erkenntnis Gottes unter ihnen ausbreitet und zur Führung für die Zukunft beiträgt sowie diese absichert (vgl. Psalm 111,10; Sprüche 1,7a; Sprüche 9,10).
 
Psalm 111,10:
10 Die Furcht des HERRN ist der Weisheit Anfang. Klug sind alle, die danach tun.
Sein Lob bleibet ewiglich.
 
Sprüche 1,7a:
7a Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Erkenntnis. …
 
Sprüche 9,10:
10 Der Weisheit Anfang ist die Furcht des HERRN, und den Heiligen erkennen, das ist Verstand.
 
Der Aufruf sich an die Intervention Gottes zu erinnern
 
Durch die Sehnsucht des Volkes Israel zur Zeit Gideons in Form ihres Aufschreis zu Gott kam ein Prophet zu ihnen, der nicht mit Namen genannt ist, was auf Demut hinweist mit dem Ziel die Wegweisung Gottes zu überbringen.
Hierbei gebraucht der Prophet die Kraft des Aufschreis sich an die Intervention Gottes in der Vergangenheit zu erinnern, woraus sich ein geistliches Vorgehen ergibt.
Er sagte, dass Gott sie aus Ägypten heraufgeführt und aus dem Sklavenhaus herausgeführt hat.
 
Da Gott Geist ist (vgl. Johannes 4,24a) und das Heraufführen des Volkes Israel aus Ägypten mit dem Tragen auf seinen Adlerschwingen in seiner Gegenwart bezeichnet, kommt in diesem Kontext der prophetischen Salbung eine große Bedeutung zu (vgl. 2.Mose 19,4).
 
Johannes 4,24a:
24 Gott ist Geist, …
 
2.Mose 19,4:
4 Ihr habt gesehen, was ich mit den Ägyptern getan habe und wie ich euch getragen habe auf Adlerflügeln und euch zu mir gebracht.
 
Anhand der Aussage des Propheten wird deutlich, dass er das Volk Gottes an dessen geistliche Position erinnert. Hierbei lässt er sie wissen, dass es erforderlich ist, sich zuerst von der Kraft der Führung Gottes in ihrem Geist an einen höheren geistlichen Ort bringen lassen, um sich dann mit ihrer Seele aus dem Ort der einschüchternden Kommunikation zu entfernen. Das kann eine Gemeinschaft von Menschen (Anm.: Sklavenhaus) repräsentieren, die konträr zu dem geht, was der Wille Gottes in dieser Zeit ist.
 
Der Aufschrei des Volkes umfasst eine Zusammenziehung von Heiligen zu einer Versammlung in Form einer Armee in der Berufung des HERRN für diese Zeit. Das ist, was das hebräische Wort für „Schrei“ bedeutet, nämlich „berufen und versammeln“. (Anm.: Teilauszug aus der Elberfelder Studienbibel zu dem hebräischen Wort „Schrei – sā’aq“ mit der Wortschlüsselnummer: 2250)
 
Der Prophet erwähnt gegenüber dem Volk Israel zwei geographische Orte, bei dem es zuerst um das Land (Anm.: Geistebene) und dann um das Haus (Anm.: Beziehungsebene) geht.
 
Das Löschen von falschen Aussagen und das Rauschen vieler Wasser
 
Es ist erforderlich, dass wir die einschüchternde Kommunikation bzw. Worte von Menschen löschen, die in uns aus der Vergangenheit abgespeichert sind und konträr zu dem gehen, was der HERR sagt. Daraus erfolgt die Bereitschaft die Wegweisung Gottes für diese Zeit zu hören und entsprechend danach zu handeln.
 
Da die Kommunikation Gottes wie das Rauschen vieler Wasser ist (vgl. Hesekiel 1,24a i.V.m. Offenbarung 1,15c), kommt dem Wort aus Psalm 42,8 eine besondere Bedeutung zu.
 
Hesekiel 1,24a:
24a Und wenn sie gingen, hörte ich ihre Flügel rauschen wie große Wasser, wie die Stimme des Allmächtigen, …
 
Offenbarung 1,15c:
…, 15c und seine (Anm.: Jesus Christus) Stimme wie großes Wasserrauschen; …
 
Psalm 42,8:
8 Deine Fluten rauschen daher, und eine Tiefe ruft die andere; alle deine Wasserwogen und Wellen gehen über mich.
 
Im Kontext mit dieser Botschaft geht es um die dynamische und gewichtige Kommunikation Gottes, die von seinem Geist (Anm.: Tiefe) zu unserem Geist (Anm.: Tiefe) spricht, indem sie sich wie Wellen und Wogen über unseren inneren Menschen bewegen.
Hierbei sei anzumerken, dass auch Jesus zur Zeit von Sukkot (Anm.: Laubhüttenfest) vom Wasser in Form des Geistes in Verbindung mit dem Inneren sprach (vgl. Johannes 7,38-39a).
 
Johannes 7,38-39a:
38 Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib (Anm.: Inneren/Bauch) werden Ströme lebendigen Wassers fließen.
39a Das sagte er aber von dem Geist, den die empfangen sollten, die an ihn glaubten; …
 
Die Wellen und Wogen sind die Kräfte der Stimme Gottes, die dazu beitragen, dass wir unseren Geist und Sinn erneuern lassen, um in der Lage zu sein, den Plan Gottes zu erkennen und uns danach auszurichten. Seine Woge ist die Kraft, die uns in die Repositionierung gemäß seinem Willen bringt und uns sogar durch die Führung des Heiligen Geistes dort hineindrückt.
Denn es ist der Geist der Wahrheit, der von Christus und dem Vater nimmt und es uns verkündigt (vgl. Johannes 16,14-15).
 
Johannes 16,14-15:
14 Er wird mich verherrlichen; denn von dem Meinen wird er es nehmen und euch verkündigen.
15 Alles, was der Vater hat, das ist mein. Darum habe ich gesagt: Er wird es von dem Meinen nehmen und euch verkündigen.
 
Lasst uns wie es der Prophet Jona (Anm.: bedeutet „Taube“) tat im inneren Wesen der Größe Gottes positionieren und ihm erlauben zu uns zu sprechen sowie dort Erneuerung in unserem Geist und Sinn zu bringen, wo es erforderlich ist (vgl. Jona 2,1.4 i.V.m. Römer 12,2; Epheser 4,23-24).
 
Jona 2,1.4:
1 Aber der HERR ließ einen großen Fisch kommen, Jona zu verschlingen. Und Jona war im Leibe des Fisches drei Tage und drei Nächte. …
4 Du warfst mich in die Tiefe, mitten ins Meer, dass die Fluten mich umgaben.
Alle deine Wogen und Wellen gingen über mich, …
 
Römer 12,2:
2 Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.
 
Epheser 4,23-24:
23 Erneuert euch aber in eurem Geist und Sinn 24 und zieht den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit.
 
Das ist es, worauf wir uns konzentrieren sollten - die Erneuerung unseres Geistes und unseres Verstandes. In Zeiten großer Verwirrung und der Aufforderung, Ordnung zu schaffen, wo Chaos herrscht, können wir nur dann effektiv sein, wenn wir unsere Komfortzone (Anm.: gewohnte Traditionen, alte Muster und selbstgerechte Strukturen) verlassen und Christus folgen.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm