In unserer Bereitschaft den Heiligen Geist als die Gegenwart des Vaters im Licht seines Angesichts in Form des Stieres mit seinen Hörnern in unserem Leben bewusst einzuladen, liegt in Bezug auf seine Kraft eine Betonung auf der Bibelstelle aus Sprüche 14,4, worin es heißt:
 
Wo keine Rinder sind, da ist die Krippe leer; aber die Kraft des Ochsen [Anm.: Stieres] bringt reichen Ertrag.“
 
Es ist unsere Bereitschaft, die sich in Form der bewussten Einladung gegenüber dem Heiligen Geist zeigt, dass wir seine kraftvolle Kommunikation in Form der „hellblauen Flamme“ des HERRN empfangen, die mit seiner Kraft einhergeht. Auch führt seine Kraft zu reichlichen Ernten in der Zukunft. Hierbei geht es um eine dreifaltige Ernte, die sich in den Feldern vom Blut des Lammes (Anm.: Pessach), dem Feuer des Geistes auf der Grundlage der Prinzipien Gottes (Anm.: Schawuot – Fest der Wochen) und seiner Herrlichkeit (Anm.: Sukkot – Laubhüttenfest) befindet.
 
Das hebräische Wort für „Horn“ ist „qärän“ und offenbart Stärke und Kraft. Gemäß dem Wort Gottes wird es als Shofar verwendet und auch als Salbgefäß eingesetzt. Das hebräische Wort „strahlen – qāran“ so wie es in 2.Mose 34,29 verwendet wird, ist mit dem hebräischen Wort für „Horn – qärän“ verbunden.
 
2.Mose 34,29:
29 Als nun Mose vom Berge Sinai herabstieg, hatte er die zwei Tafeln des Gesetzes in seiner Hand und wusste nicht, dass die Haut seines Angesichts glänzte (Anm.: Hörner besaß), weil er mit Gott geredet hatte.
 
Das bedeutet demnach, dass Mose das Angesicht Gottes in Form des Stiers widerspiegelte, während er von der Vaterschaft Gottes in Form von Priesterschaft umgeben sowie von dem Geist der Stärke begleitet wurde. Gottes Gegenwart, die Mose umgeben hat, führte zu der Manifestation der Furcht des HERRN inmitten des Volkes Israel (vgl. 2.Mose 34,30).
 
2.Mose 34,30:
30 Als aber Aaron und ganz Israel sahen, dass die Haut seines Angesichts glänzte (hebr. „qāran“), fürchteten sie sich, ihm zu nahen.
 
Das in Sprüche 14,4 verwendete hebräische Wort für „Rinder“ ist „‘äläṗ“ und beinhaltet das „Gelehrt werden“ im Kontext einer Familie, indem man wie ein junger Ochse unter das Joch eines älteren Ochsen gespannt wird, um von ihm zu lernen. Diese Unterweisung steht mit der unermesslichen Fülle Gottes in Verbindung, da das Wort „‘äläṗ“ außerdem „Tausend“ bedeutet. Es ist beispielsweise die Gegenwart der Engel um den Thron Gottes, die in den „Tausendern“ in Periode multipliziert sind (vgl. Daniel 7,10a i.V.m. Offenbarung 5,11).
 
Daniel 7,10a:
10a Und von ihm ging aus ein langer feuriger Strahl. Tausendmal Tausende dienten ihm, und zehntausendmal Zehntausende standen vor ihm. …
 
Offenbarung 5,11:
11 Und ich sah, und ich hörte eine Stimme vieler Engel um den Thron und um die Gestalten und um die Ältesten her, und ihre Zahl war vieltausendmal tausend; …
 
Unter das sanfte Joch kommen
 
Anhand dieser Erklärung „unter das Joch zu kommen“, wird die Aussage Jesu deutlich, der von seinem sanften Joch sprach, das es gilt in Form von Verantwortung auf sich zu nehmen und von ihm zu lernen (vgl. Matthäus 11,29-30).
 
Matthäus 11,29-30:
29 Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.
30 Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.
 
Darüber hinaus steht der „Ochse“ mit dem ersten hebräischen Buchstaben „Aleph“ in Verbindung, der den Zahlenwert „1“ trägt und unter anderem „Rind, Führer, Stärke, Meister/HERR“ bedeutet. Bei der piktografischen Darstellung des hebräischen Buchstabens „Aleph“ handelt es sich um einen „Stierkopf“.

Das „Aleph“ ist der sogenannte „Vaterbuchstabe“, weil alles mit dem Vater beginnt, der als der Allmächtige Anfang und Ende von allem ist, und das hebräische Wort für „Vater – āb“ mit einem „Aleph“ beginnt (vgl. Offenbarung 1,8).
 
Offenbarung 1,8:
8 Ich bin das A und das O, spricht Gott der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige.
 
Das für „Stier“ verwendete hebräische Wort in Sprüche 14,4 ist „šôr“ und beschreibt unter anderem ein „abgesichertes Voranschreiten mit wachenden Augen als Karawane auf einer Reise“ (vgl. Hebräer 13,14).
 
Hebräer 13,14:
14 Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.
 
(Anm.: Teilauszug zu dem Wort „Stier – šôr“ und „reisende Karawane – šûr“ aus der Elberfelder Studienbibel mit der Worterklärungsnummer: 8103, 8104, 8105*)
 
Das Feuer Gottes und die Feuerzungen
 
Da wie wir wissen, dass bei Gott das Erste eine besondere Wertigkeit hat und alles mit der Kraft seines Wortes beginnt, liegt gemäß diesem Prinzip eine Betonung auf den ersten hebräischen Buchstaben der „Rinder“ und des „Stieres“, so wie sie in Sprüche 14,4 beide erwähnt sind (vgl. Johannes 1,1-3 i.V.m. 2.Mose 13,2; 2.Mose 23,19a).
 
Johannes 1,1-3:
1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.
2 Dasselbe war im Anfang bei Gott.
3 Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.
 
2.Mose 13,2:
2 Heilige mir alle Erstgeburt bei den Israeliten; alles, was zuerst den Mutterschoß durchbricht bei Mensch und Vieh, das ist mein.
 
2.Mose 23,19a:
19a Das Beste von den Erstlingen deines Feldes sollst du in das Haus des HERRN, deines Gottes, bringen. …
 
Wenn man nun jeweils den ersten hebräischen Buchstaben der Rinder und den des Stieres zusammenfügt, ergibt sich daraus das hebräische Wort אש – ‘ēš“, was „Feuer“ bedeutet.
 
Da der Heilige Geist zu Schawuot – Fest der Wochen in Form von Feuerzungen auf die etwa 120 Heiligen herabkam, indem er sich auf ihren Köpfen niederließ, ist für uns an dieser Stelle und verbunden mit der bereits erwähnten „hellbauen Flamme“ die Kommunikation in Worten der Kraft zu erkennen (vgl. Apostelgeschichte 2,1-4 i.V.m. Matthäus 10,20; Lukas 4,32; Johannes 6,63; 1.Korinther 2,4).
 
Apostelgeschichte 2,1-4:
1 Und als der Pfingsttag (Anm.: Schawuot) gekommen war, waren sie alle an einem Ort beieinander.
2 Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen.
3 Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt wie von Feuer; und er setzte sich auf einen jeden von ihnen, 4 und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen gab auszusprechen.
 
Matthäus 10,20:
20 Denn nicht ihr seid es, die da reden, sondern eures Vaters Geist ist es, der durch euch redet.
 
Lukas 4,32:
32 Und sie verwunderten sich über seine Lehre; denn er predigte mit Vollmacht.
 
Johannes 6,63:
63 Der Geist ist es, der lebendig macht; das Fleisch ist nichts nütze. Die Worte, die ich zu euch geredet habe, die sind Geist und sind Leben.
 
1.Korinther 2,4:
… 4 und mein Wort und meine Predigt geschahen nicht mit überredenden Worten menschlicher Weisheit, sondern in Erweisung des Geistes und der Kraft, …
 
Es ist kein Zufall, dass bei der Ausgießung des Heiligen Geistes zu Schawuot/Pfingsten der Wind vorausging und den Aufenthaltsort – das Haus, in dem die etwa 120 Heiligen saßen, erfüllte. Nachdem der Wind das Haus erfüllte, ließen sich Feuerzungen auf jeden einzelnen Heiligen nieder.
 
Der Wind ist ein Hinweis auf Gott, der Geist ist und alle Heiligen ummantelt, die auf die Instruktion des lebendigen Wortes reagieren und sich an einem höheren geistlichen Ort der Regierung (Anm.: sitzend) aufhalten (vgl. Johannes 4,24a i.V.m. Lukas 24,49; Epheser 2,6).
 
Johannes 4,24a:
24a Gott ist Geist, …
 
Lukas 24,49:
49 Und siehe, ich [Anm.: Jesus Christus] will auf euch herabsenden, was mein Vater verheißen hat. Ihr aber sollt in der Stadt bleiben, bis ihr ausgerüstet werdet mit Kraft aus der Höhe.
 
Epheser 2,6:
… 6 und er hat uns mit auferweckt und mit eingesetzt im Himmel in Christus Jesus, …
 
Daraus resultiert, dass sich der Heilige Geist mit jedem einzelnen Heiligen und deren von ihm zugeteilten Gaben identifiziert (vgl. 1.Korinther 12,11).
 
1.Korinther 12,11:
11 Dies alles aber wirkt derselbe eine Geist und teilt einem jeden das Seine zu, wie er will.
 
Diese Identifikation des Einzelnen führt dazu, brennend im Geist von dem zu sprechen, was der himmlische Vater eingibt (vgl. Römer 12,11).
 
Römer 12,11:
11 Seid nicht träge in dem, was ihr tun sollt. Seid brennend im Geist. Dient dem Herrn.
 
Es ist der Geist der Stärke, der mit der Farbe Hellblau gemäß Jesaja 11,2 verbunden ist und sich in der fünften Position der Menorah, dem siebenarmigen Leuchter befindet.
 
Jesaja 11,2:
2 Auf ihm wird ruhen der Geist des HERRN, der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Furcht des HERRN.
 
Unsere Bereitschaft und sein Licht entscheiden über die Zukunft
 
Somit sind wir dazu berufen, den Heiligen Geist durch unseren Hunger zu nähren, ähnlich, wie bei einem Ochsen, der mit Stroh gefüttert wird. Es ist mit inneren Prozessen verbunden und auch kann es zu Herausforderungen führen, wenn wir uns dem Wirken des Heiligen Geistes hingeben, indem wir unseren Eigenwillen ablegen.
 
Darüber hinaus sollten wir bereit sein, uns von ihm als geistliche Familie in Christus Jesus unter sein sanftes Joch spannen zu lassen, damit er uns in den Mittelpunkt des Willens Gottes, des Vaters führen kann, und wir von ihm lernen und das Gelernte in unserem Leben anwenden und tatkräftig umsetzen (vgl. Johannes 13,34-35; Johannes 16,13-15 i.V.m. Römer 8,15).
 
Johannes 13,34-35:
34 Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt.
35 Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.
 
Johannes 16,13-15:
13 Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.
14 Er wird mich verherrlichen; denn von dem Meinen wird er es nehmen und euch verkündigen.
15 Alles, was der Vater hat, das ist mein. Darum habe ich gesagt: Er wird es von dem Meinen nehmen und euch verkündigen.
 
Römer 8,15:
15 Denn ihr habt nicht einen knechtischen Geist empfangen, dass ihr euch abermals fürchten müsstet; sondern ihr habt einen kindlichen Geist empfangen, durch den wir rufen: Abba, lieber Vater!
 
In seiner Kraft dürfen wir jeden Versuch uns selbst oder anderen etwas beweisen oder zeigen zu können ablegen und ebenso wird uns das Annehmen der Gnade des Vaters möglich, der uns in seinem Wirken verändern will und dorthin führen kann, wo wir seit der Ewigkeit bestimmt sind. Nur die Liebe, die nicht das ihre (Anm.: auf sich selbst ausgerichtet ist) sucht, bleibt in der Ewigkeit bestehen.
 
Möge diese hellblaue Flamme brennen in uns und uns mit Stärke zur Ehre Gottes in der kommenden Zeit erfüllen!
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel und Tina Glimm

PROPHEZEIT AM 31. MAI 2026 | 15. SIWAN 5786, NAJOTH BERLIN – SPANDAU
 
„Da ist die Führung des Heiligen Geistes, die dich wie ein Wind an den von dir erwählten Ort bringt, von dem du nicht weißt, dass du dort in das Momentum Gottes eintrittst (vgl. Johannes 3,8)!
 
Es geht um eine Abnahme, die zur Zunahme führt! Die Abnahme bedeutet nicht, dass sich die Qualität von Kraft minimiert!
 
Du befindest dich gerade in der Zukunft aus der Perspektive dessen, der dich heimsucht!
 
Deine Identität in Christus ist dabei sich neu zu formieren, um in einer größeren Qualität und Nähe in der Beziehung zu Christus zu stehen, spricht der Geist des Propheten (vgl. Johannes 3,28-30.34)!
 
Das Licht innerhalb deiner geistlichen Perspektive wechselt, indem du aus dem überschattenden Licht des fliegenden Adlers in die Präsenz des Lichtes des Menschsohnes trittst!
 
Gott beendet eine Zeitspanne in deinem Leben, um dich in Seinen neuen Tag der Heimsuchung zu führen (vgl. Offenbarung 1,10)!
 
Es ist der Bereich, in dem sich der Prophet Hesekiel aufhielt und von Gott als Menschensohn angesprochen wurde!
 
Hierbei handelt es sich um die Stärke des Heiligen Geistes in dir, die mit einer engeren geistlichen Beziehung zu Jesus Christus verknüpft ist! Es geht um die Perspektive der Braut zu Christus als dem Bräutigam, spricht der Geist des Propheten!
 
Halte Ausschau nach dem Fluss des Geistes und Seiner großartigen Länge in der Struktur des feurigen Strahls (vgl. Daniel 7,10a)!
 
Es ist die gebündelte Kommunikationskraft der Urteile Gottes, die wie ein Laserstrahl Seine Gerechtigkeit auf der Erde etabliert (vgl. 2.Petrus 1,19-21 i.V.m. Jesaja 26,9)!
 
Da sind ein plötzliches Zurückgehen und Abebben von Dingen, die ein Hinweis auf die Zunahme der Kraft Gottes und Seiner Weisung sind!
 
Gott füllt den vorherbestimmten Ort mit der Gegenwart Seines Wesens, das Geist ist, um sich durch Seinen Geist im Feuer mit denen zu identifizieren, die sich der Instruktion Seines lebendigen Wortes unterstellt haben und darin regieren, spricht der Geist des Propheten (vgl. Apostelgeschichte 2,1-4)!
 
Meine Gegenwart ist dabei sich zu verschieben, so ähnlich wie es zur Zeit Hesekiels geschah!
 
Achte auf die Hitze, die den Neubeginn einläutet, den Ich mit Meiner Herrlichkeit bringe, spricht der HERR (vgl. Hesekiel 10,3-4.18)!
 
Es geht um die Symbiose zwischen dem Licht des Löwen und des Stiers, die mit der Ernährung durch Meine Thronraumgegenwart verbunden ist (vgl. Jesaja 11,7 i.V.m. Johannes 10,9; Offenbarung 4,3)!
Diese Nahrungsaufnahme trägt zur größeren Erkenntnis der Dimension von Melchisedek des ewigen Königs und Hohenpriesters bei, um in der Kraft dieses ewigen Lichtes zu wandeln (vgl. 1.Mose 14,18 i.V.m. Hebräer 7,1-3)!
 
Bibelstellen zu dem prophetischen Reden
 
Johannes 3,8:
8 Der Wind bläst, wo er will, und du hörst sein Sausen wohl; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er fährt. So ist es bei jedem, der aus dem Geist geboren ist.
 
Johannes 3,28-30.34:
28 Ihr selbst seid meine Zeugen, dass ich gesagt habe: Ich bin nicht der Christus, sondern vor ihm her gesandt.
29 Wer die Braut hat, der ist der Bräutigam; der Freund des Bräutigams aber, der dabeisteht und ihm zuhört, freut sich sehr über die Stimme des Bräutigams. Diese meine Freude ist nun erfüllt.
30 Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen. …
34 Denn der, den Gott gesandt hat, redet Gottes Worte; denn Gott gibt den Geist ohne Maß.
 
Offenbarung 1,10:
10 Ich wurde vom Geist ergriffen am Tag des Herrn und hörte hinter mir eine große Stimme wie von einer Posaune, …
 
Daniel 7,10a:
10a Und von ihm ging aus ein langer feuriger Strahl. …
 
2.Petrus 1,19-21:
19 Umso fester haben wir das prophetische Wort, und ihr tut gut daran, dass ihr darauf achtet als auf ein Licht, das da scheint an einem dunklen Ort, bis der Tag anbreche und der Morgenstern aufgehe in euren Herzen.
20 Und das sollt ihr vor allem wissen, dass keine Weissagung in der Schrift eine Sache eigener Auslegung ist.
21 Denn es ist noch nie eine Weissagung aus menschlichem Willen hervorgebracht worden, sondern getrieben von dem Heiligen Geist haben Menschen im Namen Gottes geredet.
 
Jesaja 26,9:
9 Von Herzen verlangt mich nach dir des Nachts, ja, mit meinem Geist suche ich dich am Morgen. Denn wenn deine Gerichte über die Erde gehen, so lernen die Bewohner des Erdkreises Gerechtigkeit.
 
Apostelgeschichte 2,1-4:
1 Und als der Pfingsttag [Anm.: Schawuot] gekommen war, waren sie alle an einem Ort beieinander.
2 Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen.
3 Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt wie von Feuer; und er setzte sich auf einen jeden von ihnen, 4 und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen gab auszusprechen.
 
Hesekiel 10,3-4.18:
3 Die Cherubim aber standen zur Rechten am Hause des Herrn, als der Mann hineinging, und die Wolke erfüllte den inneren Vorhof.
4 Und die Herrlichkeit des HERRN erhob sich von dem Cherub zur Schwelle des Hauses, und das Haus wurde erfüllt mit der Wolke und der Vorhof mit dem Glanz der Herrlichkeit des HERRN. …
18 Und die Herrlichkeit des HERRN ging wieder hinaus von der Schwelle des Tempels und stellte sich über die Cherubim.
 
Jesaja 11,7:
7 Kühe und Bären werden zusammen weiden, dass ihre Jungen beieinander liegen, und Löwen werden Stroh [Anm.: Gras] fressen wie die Rinder.
 
Johannes 10,9:
9 Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.
 
Offenbarung 4,3:
3 Und der da saß, war anzusehen wie der Stein Jaspis und Sarder; und ein Regenbogen war um den Thron, anzusehen wie ein Smaragd.
 
1.Mose 14,18:
18 Aber Melchisedek, der König von Salem, trug Brot und Wein heraus. Und er war ein Priester Gottes des Höchsten …
 
Hebräer 7,1-3:
1 Dieser Melchisedek aber war König von Salem, Priester Gottes des Höchsten; er ging Abraham entgegen, als der vom Sieg über die Könige zurückkam, und segnete ihn; 2 ihm gab Abraham auch den Zehnten von allem. Erstens heißt er übersetzt: König der Gerechtigkeit; dann aber auch: König von Salem, das ist: König des Friedens.
3 Er ist ohne Vater, ohne Mutter, ohne Stammbaum und hat weder Anfang der Tage noch Ende des Lebens. So gleicht er dem Sohn Gottes und bleibt Priester in Ewigkeit.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

Es darf uns stets bewusst sein, dass wir hier keine bleibende Stadt auf Erden besitzen, aber die zukünftige suchen, während wir uns der Führung des Heiligen Geistes unterstellen. Er ist der Geist der Wahrheit und führt uns in alle Wahrheit, weshalb es bereichernd ist die Menora, den siebenarmigen Leuchter in der Stifthütte näher zu betrachten (vgl. Hebräer 13,14 i.V.m. Johannes 16,13-15).
 
Hebräer 13,14:
14 Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.
 
Johannes 16,13-15:
13 Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.
14 Er wird mich verherrlichen; denn von dem Meinen wird er es nehmen und euch verkündigen.
15 Alles, was der Vater hat, das ist mein. Darum habe ich gesagt: Er wird es von dem Meinen nehmen und euch verkündigen.
 
Das nach vorne scheinende Licht der Menora
 
Es heißt in 4.Mose 8,1-4, dass der HERR mit Mose redete und ihn anwies in Bezug auf die Menora zu Aaron zu sprechen, indem Aaron die Lampen aufsetzen sollte, so dass alle sieben von dem Leuchter nach vorne scheinen sollten (vgl. 2.Mose 25,31-40).
 
4.Mose 8,1-4:
1 Und der HERR redete mit Mose und sprach: 2 Rede mit Aaron und sprich zu ihm: Wenn du die Lampen aufsetzt, sollst du sie so setzen, dass sie alle sieben von dem Leuchter nach vorwärts scheinen.
3 Und Aaron tat so und setzte die Lampen auf, dass sie von dem Leuchter nach vorwärts schienen, wie der HERR es Mose geboten hatte.
4 Der Leuchter aber war getriebenes Gold, sein Schaft und seine Blumen. Nach dem Bild, das der HERR dem Mose gezeigt hatte, machte er den Leuchter.
 
2.Mose 25,31-40:
31 Du sollst auch einen Leuchter aus feinem Golde machen, Fuß und Schaft in getriebener Arbeit, mit Kelchen, Knäufen und Blumen.
32 Sechs Arme sollen von dem Leuchter nach beiden Seiten ausgehen, nach jeder Seite drei Arme.
33 Jeder Arm soll drei Kelche wie Mandelblüten haben mit Knäufen und Blumen. So soll es sein bei den sechs Armen an dem Leuchter.
34 Aber der Schaft am Leuchter soll vier Kelche wie Mandelblüten haben mit Knäufen und Blumen 35 und je einen Knauf unter zwei von den sechs Armen, die von dem Leuchter ausgehen.
36 Beide, Knäufe und Arme, sollen aus einem Stück mit ihm sein, lauteres Gold in getriebener Arbeit.
37 Und du sollst sieben Lampen machen und sie oben anbringen, sodass sie nach vorn leuchten, 38 und Lichtscheren und Löschnäpfe aus feinem Golde.
39 Aus einem Zentner feinen Goldes sollst du den Leuchter machen mit allen diesen Geräten.
40 Und sieh zu, dass du alles machst nach dem Bilde, das dir auf dem Berge gezeigt ist.
 
Als Heilige, sind wir von Jesus Christus beauftragt als Licht in der Welt zu scheinen, ohne verborgen zu sein, indem wir unser Licht in Form von offenbarender Wahrheit, ähnlich wie die Menora nach vorne scheinen lassen, was mit unserer Lebensführung verbunden ist.
 
Das nach vorne scheinende Licht der Menora kann in einem geistlichen Kontext auf das wegweisende Wort bzw. Botschaften hindeuten, deren offenbarende Wahrheit dazu führt, dass wir in Zuversicht unseren Weg der Gerechtigkeit mit Christus Jesus gehen (vgl. Matthäus 5,14-16 i.V.m. 4.Mose 8,1-2; Psalm 119,105).
 
Matthäus 5,14-16:
14 Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein.
15 Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es allen, die im Hause sind.
16 So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.
 
4.Mose 8,1-2:
1 Und der HERR redete mit Mose und sprach: 2 Rede mit Aaron und sprich zu ihm: Wenn du die Lampen aufsetzt, sollst du sie so setzen, dass sie alle sieben von dem Leuchter nach vorwärts scheinen.
 
Psalm 119,105:
105 Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege.
 
Anhand der von Gott angeordneten Herstellung der Menora, die aus reinem Gold besteht, wird für uns deutlich, dass diese die Attribute des Mandelbaums trägt, was eine hohe Bedeutung beinhaltet.
 
Das reine Gold und die Attribute des Mandelbaums
 
Der Mandelbaum geht mit dem wachenden Wesen Gottes über seinem Wort einher, um es auszuführen, so wie er es gegenüber dem Propheten Jeremia offenbarte (vgl. 2.Mose 25,31.33 i.V.m. Jeremia 1,11-12).
 
2.Mose 25,31.33:
31 Du sollst auch einen Leuchter aus feinem Golde machen, Fuß und Schaft in getriebener Arbeit, mit Kelchen, Knäufen und Blumen. …
33 Jeder Arm soll drei Kelche wie Mandelblüten haben mit Knäufen und Blumen. So soll es sein bei den sechs Armen an dem Leuchter.
 
Jeremia 1,11-12:
11 Und es geschah des HERRN Wort zu mir: Jeremia, was siehst du? Ich sprach: Ich sehe einen erwachenden Zweig (Anm.: Das hebräische Wort für „Mandelbaum“ ist „šāqēd“ und ähnelt dem hebräischen Wort „šāqad“, was „wachsam zu sein“ bedeutet.)
12 Und der HERR sprach zu mir: Du hast recht gesehen; denn ich will wachen über meinem Wort, dass ich es tue.
 
Das wachende Wesen des Heiligen Geistes kann ebenfalls als die sieben Augen im Lamm Gottes bezeichnet werden, die auf der Erde umhergehen, um die zu stärken, die ungeteilten Herzens dem HERRN gegenüber sind (vgl. Offenbarung 5,6 i.V.m. 2.Chronik 16,9a).
 
Offenbarung 5,6:
6 Und ich sah mitten zwischen dem Thron und den vier Gestalten und mitten unter den Ältesten ein Lamm stehen, wie geschlachtet; es hatte sieben Hörner und sieben Augen, das sind die sieben Geister Gottes, gesandt in alle Lande.
 
2.Chronik 16,9a:
9a Denn des HERRN Augen schauen alle Lande, dass er stärke, die mit ganzem Herzen bei ihm sind. …
 
Unser ganzes oder eben ungeteiltes Herz beinhaltet eine ungeheuchelte Hingabe zur Wahrheit Gottes, die uns auch Nachteile in dieser Welt einbringen kann und unsere Furcht des HERRN offenbart, worin wir Gott mehr fürchten als das, was Menschen sagen oder meinen.
 
Es ist der wachende Wesenszug des Heiligen Geistes, der kämpferisch wird, wenn etwas unberechtigt in die Gegenwart des Höchsten eintreten will, um diese zu verletzen.
 
=> Alles, was den Maßstäben des Heiligen Geistes und seiner Überprüfung nicht standhält, wird der Zutritt verboten, so dass es dem HERRN nicht näherkommen kann.
 
Der Heilige Geist wird auf keinen Fall vor dem Thron des Himmels etwas präsentieren, was Gott ablehnt. Bei fremden oder nicht genehmigten Eintritten, die es versuchen, den Heiligen Geist zu umgehen, um nicht geweiht und missbilligend zu Gott, dem Vater und den Sohn zu gelangen, werden durch den Heiligen Geist blockiert. Hierbei agiert der Heilige Geist in gesunder Gegenwehr, so wie es jeder hohe, königliche Wächter in einem Palast tun würde.
 
Alles, was sich Gott nähert, muss den Heiligen Geist an Jesus, den Gekreuzigten, den Gestorbenen, den Auferstandenen und den Verherrlichten erinnern und an nichts anderes.
 
Das Beispiel von Usa, dem Diener Davids, der die Lade Gottes berührte und starb sowie von König Usija, der sich überhob und unberechtigt in die Gegenwart Gottes eintrat und daraufhin mit Aussatz geschlagen wurde, sollen uns an dieser Stelle als warnende Beispiele dienen (vgl. 1.Chronik 13,10; 2.Chronik 26,16-21a).
 
1.Chronik 13,10:
10 Da entbrannte der Grimm des HERRN über Usa und er schlug ihn, weil er seine Hand nach der Lade ausgestreckt hatte, sodass er dort starb vor Gott.
 
2.Chronik 26,16-21a:
16 Und als er mächtig geworden war, überhob sich sein Herz zu seinem Verderben; denn er verging sich gegen den HERRN, seinen Gott, und ging in das Haus des HERRN, um auf dem Räucheraltar zu räuchern.
17 Aber der Priester Asarja ging ihm nach und achtzig Priester des HERRN mit ihm, zuverlässige Leute, 18 und sie traten Usija, dem König, entgegen und sprachen zu ihm: Es gebührt nicht dir, Usija, dem HERRN zu räuchern, sondern den Priestern, den Söhnen Aaron, die geweiht sind zu räuchern. Geh hinaus aus dem Heiligtum; denn du vergehst dich und es wird dir keine Ehre bringen vor Gott, dem HERRN.
19 Da wurde Usija zornig, als er bereits ein Räuchergefäß in der Hand hatte, um zu räuchern; und wie er so über die Priester zornig wurde, brach der Aussatz aus an seiner Stirn vor den Augen der Priester im Hause des HERRN am Räucheraltar.
20 Und der Hohepriester Asarja wandte das Angesicht ihm zu und alle Priester, und siehe, da war der König aussätzig an seiner Stirn. Und sie stießen ihn fort und er eilte auch selbst hinauszugehen; denn seine Plage war vom HERRN.
21a So war der König Usija aussätzig bis an seinen Tod und wohnte als Aussätziger in einem besonderen Hause; denn er war verstoßen vom Hause des HERRN. ...
 
Diese beiden genannten Beispiele aus der Schrift machen die Unbesiegbarkeit und Souveränität des Heiligen Geistes deutlich, der sich zu nichts stellt, was versucht, Gottes aufgerichtete Ordnung zu bekämpfen oder im Eigenwillen durch Menschen anderweitig zu verletzen.
 
Als oberster „Wächter“ der Herrlichkeit Gottes setzt der Heilige Geist die Grenzen Gottes durch und erhält die Kommunikationswege zwischen Gott und seinem Volk aufrecht.
 
Ohne den Heiligen Geist, kann niemand eine Botschaft dem HERRN übermitteln, weshalb es für den himmlischen Vater so wichtig war, ihn in die Welt zu senden, um seine Gemeinde (Anm.: Ekklesia) zu bewohnen.
 
Das verdeutlicht, dass ohne den Heiligen Geist nichts geschieht, worauf ebenfalls die Anweisung Jesu nach seiner Auferstehung an seine Jünger aufmerksam macht, nämlich auf den Heiligen Geist zu warten (vgl. Lukas 24,49).
 
Lukas 24,49:
49 Und siehe, ich will auf euch herabsenden, was mein Vater verheißen hat. Ihr aber sollt in der Stadt bleiben, bis ihr ausgerüstet werdet mit Kraft aus der Höhe. <=
 
(Anm.: Der Textauszug in „=>“ gesetzt basiert auf einer Offenbarungslehre von Dr. Paula A. Price, Ph.D. aus dem Buch „Before The Garden – God‘s Eternal Continuum“, Seite 298, 302, 303, 305, 310, 315, 316.)
 
Der siebenarmige Leuchter wurde auf die Weise hergestellt, dass wie zuvor erwähnt zuerst ein Schaft in der Mitte entstand, von dem auf der rechten sowie auf der linken Seite jeweils drei Arme abgingen, so dass der Leuchter sieben Kelche wie Mandelblüten aufwies, auf denen sieben Lampen angebracht waren, um nach vorne zu leuchten (vgl. 2.Mose 25,31-33.36-37).
 
2.Mose 25,31-33.36-37:
31 Du sollst auch einen Leuchter aus feinem Golde machen, Fuß und Schaft in getriebener Arbeit, mit Kelchen, Knäufen und Blumen.
32 Sechs Arme sollen von dem Leuchter nach beiden Seiten ausgehen, nach jeder Seite drei Arme.
33 Jeder Arm soll drei Kelche wie Mandelblüten haben mit Knäufen und Blumen. So soll es sein bei den sechs Armen an dem Leuchter. ...
36 Beide, Knäufe und Arme, sollen aus einem Stück mit ihm sein, lauteres Gold in getriebener Arbeit.
37 Und du sollst sieben Lampen machen und sie oben anbringen, sodass sie nach vorn leuchten, …
 
Die Südseite und die Nordseite der Stiftshütte
 
Auf die Anweisung Gottes hin wurde die Menora im Heiligtum auf der Südseite positioniert, um nach vorne, in diesem Fall Richtung Norden zu scheinen, wo der Schaubrottisch stand, auf dem die zwölf Schaubrote, auch das Brot seines Angesichts, lagen (vgl. 2.Mose 26,35).
 
2.Mose 26,35:
35 Den Tisch aber setze außen vor den Vorhang und den Leuchter dem Tisch gegenüber an die Südseite in der Wohnung, dass der Tisch nach Norden zu steht.
 
Das bedeutet, dass Gottes Wille darin für uns besteht, dass wir ihn in Form des Brotes des Lebens, das Jesus Christus selbst ist, verinnerlichen, was unter anderem die apostolische Lehre umfasst. Sie wird darin repräsentiert, indem das Licht der Menora auf die zwölf Lagen des Schaubrotes leuchtete, um unseren geistlichen Hunger gestillt zu bekommen und Ausrichtung zu haben (vgl. Johannes 6,35).
 
Johannes 6,35:
35 Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.
 
Die Position der Menora sowie des Schaubrottisches tragen in sich das Licht und die Dunkelheit sowie den Hinweis auf Hitze und Kälte. Die Begründung liegt darin, weil die Menora im Süden steht, wo die Sonne ihren höchsten Stand erreicht und der Tag am wärmsten ist. Der Schaubrottisch ist im Norden positioniert, wo es am kältesten ist und der Bereich sinnbildlich mit der Nacht verbunden wird.
 
Damit offenbart der Platz der Menora und des Schaubrottisches die Wiederherstellung und Gottes verborgene Geheimnisse. Die verborgenen Geheimnisse in Form der Schaubrote im Norden sind mit dem geistlichen Schmecken verbunden, um Gott nach der Verinnerlichung zu erkennen (vgl. Maleachi 3,20a i.V.m. Psalm 34,9).
 
Maleachi 3,20a:
20a Euch aber, die ihr meinen Namen fürchtet, soll aufgehen die Sonne der Gerechtigkeit und Heil unter ihren Flügeln. …
 
Psalm 34,9:
9 Schmecket und sehet, wie freundlich der HERR ist. Wohl dem, der auf ihn trauet!
 
Die Distanz zwischen der Menora im Süden und dem Schaubbrottisch im Norden tragen in sich den Aufruf in Kompromisslosigkeit zu leben, so wie es für uns Offenbarung 3,15 deutlich macht.
 
Offenbarung 3,15:
15 Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch warm [Anm.: heiß] bist. Ach, dass du kalt oder warm [Anm.: heiß] wärest!
 
Der Stamm Ruben und der Stamm Dan
 
Darüber hinaus ruft uns der Süden auf, Christus in der Facette zu erkennen, wie er sich offenbaren möchte, weil der Stamm Ruben – „Sehet ein Sohn!“ – der Führungsstamm der zweiten Einheit der Stämme Israels ist, der im Süden um die Stiftshütte lagert (vgl. Johannes 1,14.29).
 
Johannes 1,14.29:
14 Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. …
29 Am nächsten Tag sieht Johannes, dass Jesus zu ihm kommt, und spricht: Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt!
 
Der Stamm Dan – „Richter“ – als Führungsstamm der vierten Einheit der Stämme Israels lagert im Norden um die Stifthütte und ruft uns auf die Gerichte Gottes durch die Führung des Heiligen Geistes zu verstehen, indem Gott Gerechtigkeit hervorbringt (vgl. Johannes 16,8-11 i.V.m. Johannes 3,18).
 
Johannes 16,8-11:
8 Und wenn er kommt, wird er der Welt die Augen auftun über die Sünde und über die Gerechtigkeit und über das Gericht; 9 über die Sünde: dass sie nicht an mich glauben; 10 über die Gerechtigkeit: dass ich zum Vater gehe und ihr mich hinfort nicht seht; 11 über das Gericht: dass der Fürst dieser Welt gerichtet ist.
 
Johannes 3,18:
18 Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.
 
Außerdem steht das Heiligtum, in dem sich unter anderem die Menora und der Schaubrottisch befinden, für das biblische Zeitfenster von Schawuot/Pfingsten. Dieses zweite, hohe von Gott angeordnete biblische Fest ist mit der zunehmenden Mondsichel verbunden. In diesem Zeitfenster wurden uns die Torah als offenbarende Versorgung, die Ernte in Form der Weizengabe als physische Versorgung und der Heilige Geist als Versorgung mit übernatürlicher Kraft gegeben.
 
Wie wir von den beiden hohen angeordneten Festen Pessach und Sukkot wissen, werden diese zu Vollmond gefeiert im biblischen Kalender. Die zunehmende Mondsichel zum Schawuotfest in der ersten Woche im Monat Siwan dient als Hinweis auf eine Phase des Wachstums, der Entscheidung und des Handelns. Dabei will uns der Vater auf die Entwicklung einer Strategie zur Frucht aufmerksam machen, so wie wir angehalten sind die Frucht des Heiligen Geistes zu entwickeln und hervorzubringen in seiner Wahrheit (vgl. Galater 5,22-23).
 
Galter 5,22-23:
22 Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, 23 Sanftmut, Keuschheit; gegen all dies ist das Gesetz nicht.
 
Wenn wir uns dem Heiligen Geist hingeben, lernen wir auf täglicher Basis in den verschiedenen Umständen und Situationen unseres Lebens die Perspektive Gottes tiefer kennen, um darin unseren Eigenwillen und unsere falschen Muster abzulegen. Lernen beinhaltet eine Haltung sich belehren zu lassen, was uns nur mit Demut und offenem Herzen möglich ist und auch Zeit braucht.
 
Auf diese Weise kommt durch unsere Entscheidungen in seiner Frucht die göttliche Liebe Gottes, die Weisheit Gottes, das Verständnis Gottes, der Rat Gottes, die Stärke Gottes, die Erkenntnis Gottes sowie die Furcht des HERRN zum Ausdruck. Andere erleben uns dadurch als Nachfolger Christi und als Menschen, die dem lebendigen Gott dienen. Dafür sind wir hier!
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm