Unser geistliches Leben (das Maß an geistlicher Reife, das wir bereits erlangt haben) ist weit mehr als bloß die Summe an geistlicher Information, die wir gesammelt haben, oder auch jede andere Aufsummierung unserer geistlichen Erfahrungen. Der Kern oder das Wesen unseres „Geistlich“-Seins bezieht sich auf das Maß an innerem Frieden und Harmonie, die das Ergebnis davon sind, dass wir auf dem Weg unserer geistlichen Reise die richtige Wahl und die richtigen Entscheidungen getroffen haben.
Da der Herr nach jenen Ausschau hält, die bereit sind, über das hinaus zu gehen, was sie bereits großzügig durch die Erlösung erhalten haben, wird es für uns niemals einfach sein, die richtige Wahl und die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Brüder, ich denke von mir selbst nicht, es ergriffen zu haben; eines aber tue ich: Ich vergesse, was dahinten, strecke mich aber aus nach dem, was vorn ist, und jage auf das Ziel zu, hin zu dem Siegespreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus. Philipper 3,13-14

Unsere Reaktion – sei ein Überwinder

Wer oder wo auch immer wir sind, wir müssen Entscheidungen treffen, wo es darum geht, was wir sehen, hören, tun werden und wo wir hingehen oder auch nicht hingehen werden. Die allgegenwärtige Versuchung liegt darin, Kompromisse einzugehen und mit fragwürdigen oder problematischen Situationen, denen wir auf unserem Weg oder in unseren Umständen begegnen, mitzuziehen.

Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen. Epheser 2,10

Beachtet, dass unsere Reaktion auf und unsere Kooperation mit diesen „guten Werken” ausschlaggebend sind (wir sollen in ihnen wandeln). Diese guten Werke sind vorherbestimmte Testpunkte, die feststellen werden, wie weit wir dem Herrn folgen werden.
Wir treffen einige wenige große Entscheidungen, doch treffen wir jeden Tag viele „kleine” (so scheint es uns) Entscheidungen, die entweder den fleischlichen oder den geistlichen Aspekt unseres Seins nähren. Die Summe dieser Entscheidungen führt dazu, dass wir entweder vorwiegend fleischlich oder geistlich werden. Wenn unsere geistlichen Entscheidungen überwiegen gegenüber unseren negativen Zügen und Reaktionen, werden wir zu einem „Überwinder“. In dem Maß, in dem wir unsere fleischlichen seelischen Begierden hinter uns lassen, werden wir an einen Ort der Gemeinschaft mit dem Herrn gehoben - und wir wachsen geistlich gesehen.

Wer überwindet, dem werde ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, wie auch ich überwunden und mich mit meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe. Offenbarung 3,21

Unsere Stellung bei Jesus in dieser „Thronbeziehung” ist das Ergebnis unseres Überwindens von allem (unseres Hinweghebens über alles), was irdisch und fleischlich ist. Als Folge dieser Aufsummierung der richtigen Entscheidungen, die wir getroffen haben, und dessen, wo wir richtig gewählt haben, also als Folge unseres Überwinder-Seins wird uns das Privileg oder die Ehre zuteil, mit Jesus (als Seine Braut) auf Seinem Thron zu sitzen.

Lasst uns freuen und fröhlich sein und ihm die Ehre geben; denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Braut hat sich bereitet. Offenbarung 19,7

Je mehr Entscheidungen wir treffen, die hin zum Herrn und Seinen Zielen gerichtet sind, desto leichter wird es uns fallen, diese Entscheidungen auch weiterhin zu treffen. Je weiter wir mit Jesus den Weg bereits gegangen sind, desto mehr werden wir von allem losgelöst werden, was fleischlich oder eine Versuchung für uns ist. Am Anfang mag es schwierig sein, doch je weiter wir vorwärtsgehen, desto leichter wird es werden.

Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe vor dir eine Tür aufgetan und niemand kann sie zuschließen; denn du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und hast meinen Namen nicht verleugnet.
Offenbarung 3,8

Eine Aufwärtsspirale


Der Pfad unseres geistlichen Lebens kann als Aufwärtsspirale verstanden werden.
Wenn wir eine größere Schraube nehmen und unseren Fingernagel in die Rille in der Nähe der Spitze platzieren und an der Oberfläche entlangfahren, werden wir uns kontinuierlich Richtung Kopf bewegen. Obwohl es vielleicht so aussehen mag, dass wir uns nur im Kreis drehen, bewegen wir uns, wenn wir weiterhin die richtigen Entscheidungen treffen, immer weiter bergauf. Wenn wir dies in die Gegenrichtung machen und den fleischlichen Aspekt unseres Wesens nähren, wird uns dies immer tiefer bergab führen.
Es gibt Menschen, die so ein Charakteristikum geistlichen Lebens in sich tragen (Göttliches, das unser Sein durchdringt). Es mag vielleicht nicht so offensichtlich sein, warum dies so ist. Doch wenn man sie fragt, werden sie bezeugen, dass sie in den Kämpfen, die das Leben so mit sich bringt, durchwegs gute Entscheidungen getroffen haben, die sie auf höhere Ebenen der Gemeinschaft mit dem Herrn auf Seinem Thron bringen.

Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude in dem Heiligen Geist. Wer darin Christus dient, der ist Gott wohlgefällig und bei den Menschen geachtet. Römer 14,17-18

Das Reich Gottes beginnt mit „Gerechtigkeit”. Wenn wir die richtigen Entscheidungen treffen, stellen wir uns auf diese „Plattform“, die Gerechtigkeit genannt wird. Durch diese Ansammlung richtiger Entscheidungen entdecken wir, dass ein bleibender „Friede“ in uns Wohnung genommen hat. Dies wird auch dazu führen, dass die Bestätigung oder die Gunst Gottes auf uns ruhen wird, und dann wird „Freude“ sichtbar werden.
Unsere Unterordnung unter die göttliche Herrschaft wird dazu führen, dass wir zu Anteilhabenden an Jesus und Seinem Thron werden. In diesen Gefilden geht es bei unseren Entscheidungen dann nicht mehr nur um richtig oder falsch, sondern vielmehr um die Motive, die dem Richtig oder Falsch zugrunde liegen. Hier findet die letzte Prüfung unserer Einheit mit dem Herrn seine Umsetzung. Wenn wir in diesem Bereich unseres Seins wahrhaftig überwinden, werden wir uns „an jenem Tag“ mit Jesus auf Seinem Thron sitzend wiederfinden.
Zuerst werden wir bezüglich der Wahl und der Entscheidungen, die wir treffen, getestet. Wenn wir uns in der Spirale höher hinauf bewegen, werden wir in Bezug auf die Motive unseres Herzens geprüft, die die Dinge, die dann als richtig oder falsch sichtbar werden, verursacht haben.
Es ist nicht genug, nur die „Sache an sich“ zu lassen und von sich zu weisen. Vielmehr müssen wir das jeweilige Prinzip dahinter überwinden, welches dieser Sache überhaupt ermöglicht, in uns zu wohnen und sich zu behaupten.
Jene, die sich damit zufrieden geben, gesegnet zu sein und schlussendlich in den Himmel zu kommen, haben ihren Lohn (goldene Straßen und Häuser). Doch für jene, die sich nach dieser höheren Ebene geistlicher Realität ausstrecken, gibt es noch so viel mehr. Diese werden, wenn sie unter Druck geraten, die Angelegenheiten ihres Herzens angehen, sodass sie sich an „jenem Tag“, da sie dadurch zu Überwinder wurden, mit Jesus auf dem Thron sitzend wiederfinden werden.

Und hast uns zu Königen und Priestern gemacht für unseren Gott, und wir werden herrschen auf Erden. Offenbarung 5,10

Wir leben in einer Zeit, in der diese „Autorität zu herrschen” immer mehr Wirksamkeit erlangen wird.

Lasst uns beten:

Herr, schenke uns das geistliche Wahrnehmungsvermögen und die Sensibilität, um richtig reagieren und mit dieser übertragenen Autorität, die sowohl auf die Gemeinde als auch auf die ganze Menschheit gewaltigen Einfluss haben wird, richtig umgehen zu können.
Nun können wir es angehen und mit Jesus zusammenarbeiten, indem wir uns Ihm in der Umsetzung Seiner ewigen Ziele anschließen.


Wade Taylor
Wade Taylor Ministries / Parousia Ministries

Übersetzung:
Karin Meitz

PROPHEZEIT AM 20. FEBRUAR 2014, NAJOTH BERLIN - SPANDAU

"Da ist die Herrlichkeit Jesu, die sich in der Dunkelheit verbirgt, um siegreich auf die neue Bewegung des himmlischen Vaters hinzuweisen!
Menschen warten auf den Geist des Elijas, der bereits gekommen ist und sprechen von der Ausgießung des Heiligen Geistes, die bereits geschehen ist (vgl. Matthäus 17,11-13)!
Jetzt ist die Zeit gekommen, an dem Gott sich nicht durch einen Namen offenbart, sondern durch Sein erstes Wesen, das auf die Sphäre des Ersten hinweist, weil sie mit der ersten Liebe vollkommen angefüllt ist!
Es geht um den ersten kreierten Himmel und die erste kreierte Erde, bevor sie wüst und wirr wurde, spricht der Geist des Propheten (vgl. 1.Mose 1,1)!
Wer Ohren hat zu hören, der höre! Wer Augen hat zu sehen, der sehe, was der Geist Gottes offenbart!
Da ist eine Erschütterung, die mit der Dunkelheit verbunden ist und das Erste offenbart!
Der Himmel und die Erde treten durch den triumphierenden Sieg von Jesus Christus in ein Erzittern ein, um die Herrlichkeit Gottes zu offenbaren (vgl. Haggai 2,6-9 i.V.m. Hebräer 12,26-29)!
Das, was tot war, wird lebendig und klopft an deine Tür, um dir dein Erbe zu offenbaren (vgl. Matthäus 27,50-53 i.V.m. Jesaja 26,19)!
Menschen sagen, es ist der Geist des Elijas aber der HERR sagt: "Es ist Mein dreifältiges Wesen, das sich in dieser Zeit in der ersten Liebe offenbart und unerschütterlich ist (vgl. Matthäus 27,46-47)! Es geht um die Familie! Es geht um die Familie! Es geht um die Familie!
Wo ist ein Sohn, wenn es keinen Vater und keine Mutter gibt?
Ich spreche von der Kraft Meiner Stimme und der Kraft Meiner Taube, die auf den Leib Meines Sohnes auf Erden in dieser Zeit niederkommt und den Leib Meines Sohnes umgibt (vgl. Lukas 3,21-22 i.V.m. Psalm 27,10)!"


Bibelstellen zu dem prophetischen Reden


Matthäus 17,11-13:
11 Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Elia soll freilich kommen und alles zurechtbringen.
12 Doch ich sage euch: Elia ist schon gekommen, aber sie haben ihn nicht erkannt, sondern haben mit ihm getan, was sie wollten. So wird auch der Menschensohn durch sie leiden müssen.
13 Da verstanden die Jünger, dass er von Johannes dem Täufer zu ihnen geredet hatte.

1.Mose 1,1:
1 Am Anfang schuf Gott (Anm.: `ằlōhîm) Himmel und Erde.

Haggai 2,6-9:
6 Denn so spricht der HERR Zebaoth: Es ist nur noch eine kleine Weile, so werde ich Himmel und Erde, das Meer und das Trockene erschüttern.
7 Ja, alle Heiden will ich erschüttern. Da sollen dann kommen aller Völker Kostbarkeiten, und ich will dies Haus voll Herrlichkeit machen, spricht der HERR Zebaoth.
8 Denn mein ist das Silber, und mein ist das Gold, spricht der HERR Zebaoth.
9 Es soll die Herrlichkeit dieses neuen Hauses größer werden, als die des ersten gewesen ist, spricht der HERR Zebaoth; und ich will Frieden geben an dieser Stätte, spricht der HERR Zebaoth.

Hebräer 12,26-29:
26 Seine Stimme hat zu jener Zeit die Erde erschüttert, jetzt aber verheißt er und spricht (vgl. Haggai 2,6): "Noch einmal will ich erschüttern nicht allein die Erde, sondern auch den Himmel."
27 Dieses "Noch einmal" aber zeigt an, dass das, was erschüttert werden kann, weil es geschaffen ist, verwandelt werden soll, damit allein das bleibe, was nicht erschüttert werden kann.
28 Darum, weil wir ein unerschütterliches Reich empfangen, lasst uns dankbar sein und so Gott dienen mit Scheu und Furcht, wie es ihm gefällt; 29 denn unser Gott ist ein verzehrendes Feuer.

Matthäus 27,50-53:

50 Aber Jesus schrie abermals laut und verschied.
51 Und siehe, der Vorhang im Tempel zerriss in zwei Stücke von oben an bis unten aus.
52 Und die Erde erbebte und die Felsen zerrissen, und die Gräber taten sich auf und viele Leiber der entschlafenen Heiligen standen auf 53 und gingen aus den Gräbern nach seiner Auferstehung und kamen in die heilige Stadt und erschienen vielen.

Jesaja 26,19:
19 Aber deine Toten werden leben, deine Leichname werden auferstehen. Wachet auf und rühmet, die ihr liegt unter der Erde! Denn ein Tau der Lichter ist dein Tau, und die Erde wird die Toten herausgeben.

Matthäus 27,46-47:
46 Und um die neunte Stunde schrie Jesus laut: Eli, Eli, lama asabtani? Das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
47 Einige aber, die da standen, als sie das hörten, sprachen sie: Der ruft nach Elia.

Lukas 3,21-22:
21 Und es begab sich, als alles Volk sich taufen ließ und Jesus auch getauft worden war und betete, da tat sich der Himmel auf, 22 und der Heilige Geist fuhr hernieder auf ihn in leiblicher Gestalt wie eine Taube, und eine Stimme kam aus dem Himmel: Du bist mein lieber Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen.

Psalm 27,10:
10 Denn mein Vater und meine Mutter verlassen mich, aber der HERR nimmt mich auf.

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm

Einleitung

Vor einigen Tagen offenbarte mir der Heilige Geist aufgrund eines prophetischen Ereignisses die Strategie, wie es für jeden Heiligen möglich ist, den jeweiligen "Starken" im eigenen Lebensumfeld zu besiegen bzw. zu überwinden.
Jeder Heilige hat auf die eine oder andere Weise einen Kampf gegen einen bösen Gegner zu kämpfen, den ich als den "Starken" betiteln würde. Es ist eine Macht, die den jeweiligen Gläubigen am meisten in seinem Leben angreift und starken Widerstand leistet.

Der böse "Starke"

Um den Hintergrund des sogenannten bösen "Starken" zu verstehen, der mit Satan gleichzusetzen ist, ist es notwendig zu wissen, dass Jesus den bösen "Starken" in Verbindung mit der Anklage der Pharisäer erwähnt, die ihn aufgrund der Freisetzung des blinden und zugleich stummen Mannes anklagen und ihm unterstellen mit dem höchsten Dämon "Beelzebul" diese Tat vollbracht zu haben.
Jesus hingegen offenbarte in diesem Zusammenhang die Vorgehensweise der Pharisäer und wies darauf hin, dass er mit der Kraft des Heiligen Geistes und dem Zeigefinger des himmlischen Vaters den Starken aus dem vermeintlichen Territorium vertrieb (vgl. Matthäus 12,22-30 i.V.m. Lukas 11,14-23).

Matthäus 12,22-30:
22 Da wurde ein Besessener zu Jesus gebracht, der war blind und stumm; und er heilte ihn, sodass der Stumme redete und sah.
23 Und alles Volk entsetzte sich und fragte: Ist dieser nicht Davids Sohn?
24 Aber als die Pharisäer das hörten, sprachen sie: Er treibt die bösen Geister nicht anders aus als durch Beelzebul, ihren Obersten.
25 Jesus erkannte aber ihre Gedanken und sprach zu ihnen: Jedes Reich, das mit sich selbst uneins ist, wird verwüstet; und jede Stadt oder jedes Haus, das mit sich selbst uneins ist, kann nicht bestehen.
26 Wenn nun der Satan den Satan austreibt, so muss er mit sich selbst uneins sein; wie kann dann sein Reich bestehen?
27 Wenn ich aber die bösen Geister durch Beelzebul austreibe, durch wen treiben eure Söhne sie aus? Darum werden sie eure Richter sein.
28 Wenn ich aber die bösen Geister durch den Geist Gottes austreibe, so ist ja das Reich Gottes zu euch gekommen.
29 Oder wie kann jemand in das Haus eines Starken eindringen und ihm seinen Hausrat rauben, wenn er nicht zuvor den Starken fesselt? Erst dann kann er sein Haus berauben.
30 Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich; und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.

Lukas 11,14-23:
14 Und er trieb einen bösen Geist aus, der war stumm. Und es geschah, als der Geist ausfuhr, da redete der Stumme. Und die Menge verwunderte sich.
15 Einige aber unter ihnen sprachen: Er treibt die bösen Geister aus durch Beelzebul, ihren Obersten.
16 Andere aber versuchten ihn und forderten von ihm ein Zeichen vom Himmel.
17 Er aber erkannte ihre Gedanken und sprach zu ihnen: Jedes Reich, das mit sich selbst uneins ist, wird verwüstet und ein Haus fällt über das andre.
18 Ist aber der Satan auch mit sich selbst uneins, wie kann sein Reich bestehen? Denn ihr sagt, ich treibe die bösen Geister aus durch Beelzebul.
19 Wenn aber ich die bösen Geister durch Beelzebul austreibe, durch wen treiben eure Söhne sie aus? Darum werden sie eure Richter sein.
20 Wenn ich aber durch Gottes Finger die bösen Geister austreibe, so ist ja das Reich Gottes zu euch gekommen.
21 Wenn ein Starker gewappnet seinen Palast bewacht, so bleibt, was er hat, in Frieden.
22 Wenn aber ein Stärkerer über ihn kommt und überwindet ihn, so nimmt er ihm seine Rüstung, auf die er sich verließ, und verteilt die Beute.
23 Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich; und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.

Während ich über diese Bibelstellen meditierte, führte der Heilige Geist mich zu drei unterschiedlichen Konfrontationen mit dem bösen "Starken" in seinem Wort, aus denen er eine Strategie offenbarte.

Die Konfrontation Gottes gegenüber dem bösen "Starken" im Garten von Eden


Die erste Konfrontation Gottes auf der Erde mit dem bösen Starken fand im Garten Eden statt als die Schlange Eva verführte von der Frucht des Baumes der Erkenntnis von Gut und Böse zu essen.
Nachdem sie davon aß, konfrontierte Gott nicht zuerst Eva oder Adam, sondern er konfrontierte den Angreifer und minimierte die Kraft seiner Vorgehensweise, indem er ihn auf die unterste Ebene degradierte (vgl. 1.Mose 3,1-6.14-15).

1.Mose 3,1-6.14-15:
1 Aber die Schlange war listiger als alle Tiere auf dem Felde, die Gott der HERR gemacht hatte, und sprach zu der Frau: Ja, sollte Gott gesagt haben: Ihr sollt nicht essen von allen Bäumen im Garten?
2 Da sprach die Frau zu der Schlange: Wir essen von den Früchten der Bäume im Garten; 3 aber von den Früchten des Baumes mitten im Garten hat Gott gesagt: Esset nicht davon, rühret sie auch nicht an, dass ihr nicht sterbet!
4 Da sprach die Schlange zur Frau: Ihr werdet keineswegs des Todes sterben, 5 sondern Gott weiß: an dem Tage, da ihr davon esst, werden eure Augen aufgetan, und ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist.
6 Und die Frau sah, dass von dem Baum gut zu essen wäre und dass er eine Lust für die Augen wäre und verlockend, weil er klug machte. Und sie nahm von der Frucht und aß und gab ihrem Mann, der bei ihr war, auch davon und er aß. ...
14 Da sprach Gott der HERR zu der Schlange: Weil du das getan hast, seist du verflucht, verstoßen aus allem Vieh und allen Tieren auf dem Felde. Auf deinem Bauche sollst du kriechen und Erde fressen dein Leben lang.
15 Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau und zwischen deinem Nachkommen und ihrem Nachkommen; der soll dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.

Wenn man über das griechische Wort des "Starken" (Anm.: griechisch "ischyrọs") gemäß Matthäus 12,29 studiert, findet man heraus, dass es sich bei dem "Starken" um eine "Person" handelt, die körperlich stark oder auch geistig fähig ist.
Deshalb ist es auch nach meiner Ansicht kein Zufall, dass die Schlange in 1.Mose 3 als listig beschrieben wird.

Gottes Wesen arbeitet nicht aus Anklage!

Gottes Wesen ist es nicht, uns aufgrund von gemachten Fehlern anzuklagen, sondern die Kraft des bösen "Starken" in unserem Leben auf die Ebene zu minimieren, so dass wir über ihn durch unsere von Gott zugeteilten Kraft aus dem errungenen Sieg von Jesus Christus am Kreuz von Golgatha regierend triumphieren.

Die Konfrontation Gottes durch David gegenüber dem bösen "Starken"- Goliath

Eine weitere Konfrontation mit dem bösen "Starken" fand zur Zeit von David statt als der philistäische Riese Goliath die Schlachtreihen Israels herausforderte und den Gott des Himmels verspottete.
David war ein Mann nach dem Herzen Gottes bzw. des Vaters und verstand es inmitten der Zeit von Krieg und Herausforderung in der Gegenwart des Vaters zu verweilen und aus seiner Gegenwart heraus zu kooperieren (vgl. Apostelgeschichte 13,22 i.V.m. 1.Samuel 17,15-22).

Apostelgeschichte 13,22:
22 Und als er diesen verstoßen hatte, erhob er David zu ihrem König, von dem er bezeugte (vgl. 1.Samuel 13,14): "Ich habe David gefunden, den Sohn Isais, einen Mann nach meinem Herzen, der soll meinen ganzen Willen tun."

1.Samuel 17,15-22:
15 Und David ging ab und zu von Saul hinweg nach Bethlehem, um die Schafe seines Vaters zu hüten.
16 Aber der Philister kam heraus frühmorgens und abends und stellte sich hin, vierzig Tage lang.
17 Isai aber sprach zu seinem Sohn David: Nimm für deine Brüder diesen Scheffel geröstete Körner und diese zehn Brote und bringe sie eilends ins Lager zu deinen Brüdern; 18 und diese zehn frischen Käse bringe dem Hauptmann und sieh nach deinen Brüdern, ob es ihnen gut geht, und bringe auch ein Unterpfand von ihnen mit.
19 Saul und sie und alle Männer Israels sind im Eichgrund und kämpfen gegen die Philister.
20 Da machte sich David früh am Morgen auf und überließ die Schafe einem Hüter, lud auf und ging hin, wie ihm Isai geboten hatte, und kam zum Lager. Das Heer aber war ausgezogen und hatte sich aufgestellt zum Kampf und sie erhoben das Kriegsgeschrei.
21 Und Israel und die Philister hatten sich aufgestellt, Schlachtreihe gegen Schlachtreihe.
22 Da ließ David sein Gepäck, das er trug, bei der Wache des Trosses und lief zu dem Heer, kam hin und fragte seine Brüder, ob es ihnen gut gehe.

Überbringe Segnung inmitten von geistlichem Kampf!

Der Auftrag, den David von seinem Vater Isai erhielt, war es nicht in den Krieg zu ziehen, sondern zu den Kämpfern Israels an die Front zu gehen, um einen besonderen Segen des Vaters ihnen zu überbringen und dann mit dem Bericht des Lebens zurück ins Haus des Vaters einzukehren.
David war sich der Liebe seines Vaters bewusst und das war der Grund, warum er sich nicht vor der Anklage seiner eigenen Brüder sowie der einschüchternden Worte des bösen "Starken" fürchtete (vgl. 1.Samuel 17,23.28-29).

1.Samuel 17,23.28-29:
23 Und als er noch mit ihnen redete, siehe, da kam herauf der Riese mit Namen Goliath, der Philister von Gat, von dem Heer der Philister und redete dieselben Worte und David hörte es.
28 Und als Eliab, sein ältester Bruder, ihn (Anm.: David) reden hörte mit den Männern, wurde er zornig über David und sprach: Warum bist du hergekommen? Und wem hast du die wenigen Schafe dort in der Wüste überlassen? Ich kenne deine Vermessenheit wohl und deines Herzens Bosheit. Du bist nur gekommen, um dem Kampf zuzusehen.
29 David antwortete: Was hab ich denn getan? Ich habe doch nur gefragt!

David war es zu dem Zeitpunkt der Herausforderung durch den Philister in seinem Herzen klar, dass die Liebe des Vaters alle Furcht besiegen bzw. vertreiben würde (vgl. 1.Johannes 4,18).

1.Johannes 4,18:
18 Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus; denn die Furcht rechnet mit Strafe. Wer sich aber fürchtet, der ist nicht vollkommen in der Liebe.

Stärke das Volk Gottes!

David verstärkte durch das Überbringen des Segens des Vaters die Kraft unter dem Volk Israel.
Die Segnung des Vaters zur Zeit Davids ist in unserer heutigen Zeit gleichzusetzen mit der Zunahme der Gegenwart des Heiligen Geistes, seines Wortes und seiner Ordnung (Anm.: die zehn frischen Käse, die zehn Brote, die gerösteten Körner).
Während David den Segen dem Volk Israel überbrachte, erhielt er einen neuen Auftrag und wusste, dass er durch die Liebe des Vaters den Philister ohne die benötigte Rüstung besiegen würde.

Eine höhere Ausrüstung

David war auf eine andere und höhere Art ausgerüstet und das war die Liebe des Vaters, die ihm Kühnheit und Erkenntnis gab seine Hirtentasche als Waffe zu sehen und die fünf Steine in dem Bach als Geschosse zu erkennen, um später die "Behauptung" den bösen "Starken" mit seinen eigenen Waffen zu "enthaupten" (vgl. 1.Samuel 17,40.49-51)

1.Samuel 17,40.49-51:
... 40 und nahm seinen Stab in die Hand und wählte fünf glatte Steine aus dem Bach und tat sie in die Hirtentasche, die ihm als Köcher diente, und nahm die Schleuder in die Hand und ging dem Philister entgegen.
49 Und David tat seine Hand in die Hirtentasche und nahm einen Stein daraus und schleuderte ihn und traf den Philister an die Stirn, dass der Stein in seine Stirn fuhr und er zur Erde fiel auf sein Angesicht.
50 So überwand David den Philister mit Schleuder und Stein und traf und tötete ihn. David aber hatte kein Schwert in seiner Hand.
51 Da lief er hin und trat zu dem Philister und nahm dessen Schwert und zog es aus der Scheide und tötete ihn vollends und hieb ihm den Kopf damit ab. Als aber die Philister sahen, dass ihr Stärkster tot war, flohen sie.

Anhand dieser Bibelstelle ist zu erkennen, dass die Liebe des Vaters den Unterschied inmitten von geistlichem Kampf macht. Es ist die Liebe Gottes, die uns innerlich schützt und Frieden gibt sowie uns kühn macht nicht durch Spott eingeschüchtert zu werden, sondern daraus unseren Auftrag zum Sieg zu erkennen!

Die Konfrontation Gottes durch Elija gegenüber dem bösen "Starken"- Baal

Die dritte und letzte Konfrontation mit dem bösen "Starken", die ich erwähnen möchte, fand zur Zeit des Propheten Elija statt als er auf dem Berg Karmel (Anm.: bedeutet "Fruchtgarten") den Einfluss des bösen "starken" Baal bloßstellte und zerstörte, indem kein falscher prophetischer Klang mehr gelöst werden konnte, weil er diesen mit der Kraft des Wortes Gottes auslöschte.
Es war der falsche prophetische Klang, der das Volk Israel irritierte, so dass sie nicht ausbalanciert waren und zweifelten (vgl. 1.Könige 18,20-21).

1.Könige 18,20-21:
20 So sandte Ahab hin zu ganz Israel und versammelte die Propheten auf den Berg Karmel.
21 Da trat Elia zu allem Volk und sprach: Wie lange hinkt ihr auf beiden Seiten? Ist der HERR Gott, so wandelt ihm nach, ist es aber Baal, so wandelt ihm nach. Und das Volk antwortete ihm nichts.

Baal war der Götze von Ekron, was soviel wie "Ausrottung, Entwurzelung" bedeutet.
Ekron war der Ort der zuerst dem Stamm Juda und später dem Stamm Dan als Erbe zugeteilt wurde, welche beide die Charaktere eines Löwen tragen (vgl. Josua 15,20.45; Josua 19,40.43 i.V.m. 1.Mose 49,8-11; 5.Mose 33,22).
Somit ist Baal der falsche Löwe, der danach aus ist zu verschlingen (vgl. 1.Petrus 5,8).

1.Petrus 5,8:
8 Seid nüchtern und wacht; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge.

Das bedeutet, das der Einfluss des bösen "starken" Baal es auf die Wurzel der Israeliten abgesehen hatte, was in erster Linie ihre Liebesbeziehung zu Gott beinhaltete, um sie dann dadurch in Leichtigkeit zu überwinden.
Doch der Prophet Elija wusste um die Kraft Gottes und seines prophetischen Amtes, so dass er darin einhundertprozentig fungierte, indem er aus der Zerstreuung der zwölf "Steine" eine apostolische Einheit in der Charaktere des Kampfes (Anm.: Israel) bildete, indem er die zwölf Steine erhob und richtig an ihrem Platz positionierte, so dass sie eine Anhöhe der wahren Anbetung des Vaters wurden!
Elija fundierte, brachte ins Zentrum und erhöhte das, was gering schien, um es mit der Fülle der Stimme Jesu zu umgeben, so dass es zu einer übernatürlichen Antwort Gottes mit Feuer kam (vgl. 1.Könige 18,30-38 i.V.m. Matthäus 19,30; Offenbarung 1,15)!

1.Könige 18,30-38:
30 Da sprach Elia zu allem Volk: Kommt her zu mir! Und als alles Volk zu ihm trat, baute er den Altar des HERRN wieder auf, der zerbrochen war, 31 und nahm zwölf Steine nach der Zahl der Stämme der Söhne Jakobs – zu dem das Wort des HERRN ergangen war: Du sollst Israel heißen – 32 und baute von den Steinen einen Altar im Namen des HERRN und machte um den Altar her einen Graben, so breit wie für zwei Kornmaß Aussaat, 33 und richtete das Holz zu und zerstückte den Stier und legte ihn aufs Holz.
34 Und Elia sprach: Holt vier Eimer voll Wasser und gießt es auf das Brandopfer und aufs Holz! Und er sprach: Tut es noch einmal! Und sie taten es noch einmal. Und er sprach: Tut es zum dritten Mal! Und sie taten es zum dritten Mal.
35 Und das Wasser lief um den Altar her und der Graben wurde auch voll Wasser.
36 Und als es Zeit war, das Speisopfer zu opfern, trat der Prophet Elia herzu und sprach: HERR, Gott brahams, Isaaks und Israels, lass heute kundwerden, dass du Gott in Israel bist und ich dein Knecht und dass ich das alles nach deinem Wort getan habe!
37 Erhöre mich, HERR, erhöre mich, damit dies Volk erkennt, dass du, HERR, Gott bist und ihr Herz wieder zu dir kehrst!
38 Da fiel das Feuer des HERRN herab und fraß Brandopfer, Holz, Steine und Erde und leckte das Wasser auf im Graben.

Matthäus 19,30:
30 Aber viele, die die Ersten sind, werden die Letzten und die Letzten werden die Ersten sein.

Offenbarung 1,15:
... 15 und seine (Anm.: Jesus) Füße wie Golderz, das im Ofen glüht, und seine Stimme wie großes Wasserrauschen; ...

Es sind die Propheten, die die Steine aus dem Weg räumen, um sie richtig auf ihren Plätzen der wahren Anbetung und in der apostolischen Lehre zu positionieren (vgl. 1.Könige 18,34-35 i.V.m. Apostelgeschichte 2,42).

1.Könige 18,34-35:

34 Und Elia sprach: Holt vier Eimer voll Wasser und gießt es auf das Brandopfer und aufs Holz! Und er sprach: Tut es noch einmal! Und sie taten es noch einmal. Und er sprach: Tut es zum dritten Mal! Und sie taten es zum dritten Mal.
35 Und das Wasser lief um den Altar her und der Graben wurde auch voll Wasser.

Apostelgeschichte 2,42:

2 Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet.

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit
,

Daniel Glimm