Wir nähern uns einer Phase, in der wir als Volk Gottes inmitten der apostolischen Dynamik des HERRN in eine neue Qualität von Beziehung geführt werden, die durch die Präsenz der Liebe Gottes gestiftet wird. Die einzige Voraussetzung hierfür ist, unsere Bereitschaft die Nähe des Vaters, der Geist ist, zuzulassen und ihm zu erlauben uns von ihm auf die Weise lieben zu lassen, wie er es möchte.
Wir wissen aus dem Wort Gottes, dass Gott, der Vater, Geist ist (vgl. Johannes 4,24a).
Johannes 4,24a:
24a Gott ist Geist, …
Deshalb geht es in erster Linie um unser Geistwesen, indem er sein lebendiges Wort mit einer für uns bestimmten Offenbarungskraft gibt. Dadurch zieht er uns in den Bereich seines Schildes und in die Kraft des von Gott ausgehenden Glaubens.
Daraus erfolgt für uns, dass wir in naher Zukunft in den von Gott für uns vorherbestimmten großen Lohn eintreten, der seine Gegenwart umfasst und uns im Segen vorangehen lässt (vgl. 1.Mose 15,1).
1.Mose 15,1:
1 Nach diesen Geschichten begab sich es, dass zu Abram das Wort des HERRN kam in einer Offenbarung: Fürchte dich nicht, Abram! Ich bin dein Schild und dein sehr großer Lohn.
Es handelt sich hierbei um ein Stehen in der Ummantelung der Kommunikation Gottes, die prophetisch ist und die dem Rauschen vieler Wasser ähnelt. Sie geht unter anderem mit den Flügelbewegungen der Kerubim einher, und daraus ergibt sich ein neuer Wandel in der Dimension des Glaubens, die durch das Wort Gottes in uns etabliert wird (vgl. Offenbarung 1,15b i.V.m. Hesekiel 1,24a; Römer 10,17).
Offenbarung 1,15b:
…, 15b und seine Stimme wie großes Wasserrauschen; …
…, 15b und seine Stimme wie großes Wasserrauschen; …
Hesekiel 1,24a:
24a Und wenn sie gingen, hörte ich ihre Flügel rauschen wie große Wasser, wie die Stimme des Allmächtigen, ein Getöse wie in einem Heerlager.
24a Und wenn sie gingen, hörte ich ihre Flügel rauschen wie große Wasser, wie die Stimme des Allmächtigen, ein Getöse wie in einem Heerlager.
Römer 10,17:
17 So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi.
Es ist das Zeugnis Jesu wie wir wissen, das der Geist der prophetischen Rede ist, woraus für uns als Jünger ersichtlich wird, dass es ein Rauschen vieler Wasser ist, wovon das Wort Gottes spricht (vgl. Offenbarung 19,10e i.V.m. Jeremia 10,13a).
Offenbarung 19,10e:
… 10e Das Zeugnis Jesu aber ist der Geist der Weissagung.
… 10e Das Zeugnis Jesu aber ist der Geist der Weissagung.
Jeremia 10,13a:
13a Wenn er donnert, so ist Wasser die Menge am Himmel; …
13a Wenn er donnert, so ist Wasser die Menge am Himmel; …
Die Bereitschaft sich von Gott lieben zu lassen und der große Lohn
Wenn wir bereit sind, uns von Gott als Vater lieben zu lassen, sind wir aufgerufen furchtlos voranzugehen und im Glauben weiterzugehen, selbst wenn es uns herausfordert (vgl. 1.Johannes 4,18).
1.Johannes 4,18:
18 Furcht ist nicht in der Liebe (gr. „agąpē“), sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus; denn die Furcht rechnet mit Strafe. Wer sich aber fürchtet, der ist nicht vollkommen in der Liebe.
Dieser große Lohn entspricht außerdem der abgeschnittenen Rebe im Tal Eschkol, worin apostolische Zweisamkeit in Form von Teamarbeit etabliert wurde, und Mose zwölf Kundschafter einzeln aussandte. Die Zahl „12“ weist in diesem Kontext auf den apostolischen Auftrag in ein neues Feld des großen Lohnes Gottes hin (vgl. 4.Mose 13,23-24).
4.Mose 13,23-24:
23 Und sie kamen bis in das Tal Eskol (Anm.: Traube) und schnitten dort eine Rebe ab mit einer Weintraube und trugen sie zu zweien auf einer Stange, dazu auch Granatäpfel und Feigen.
24 Der Ort heißt Eskol nach der Traube, die die Israeliten dort abgeschnitten hatten.
23 Und sie kamen bis in das Tal Eskol (Anm.: Traube) und schnitten dort eine Rebe ab mit einer Weintraube und trugen sie zu zweien auf einer Stange, dazu auch Granatäpfel und Feigen.
24 Der Ort heißt Eskol nach der Traube, die die Israeliten dort abgeschnitten hatten.
Hierbei kommt es zu einer apostolischen Intensivierung in Beziehung, bei denen, die die richtige geistliche Perspektive für diese und die kommende Zeit haben. Es ist die herrliche Liebe Gottes, die es gilt aus dem Geistbereich in unserem Leben zu implementieren, so dass seine Liebe in unserem gemeinsamen Voranschreiten von Menschen erkannt wird (vgl. Johannes 3,16 i.V.m. Johannes 13,35).
Johannes 3,16:
16 Denn also hat Gott [Anm.: der Vater] die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
Johannes 13,35:
35 Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.
Dies setzt ein Bündnis beziehungsweise eine Übereinkunft innerhalb von apostolischer Berufung voraus, denn sie lenkt unseren Blick von uns selbst weg auf den, den wir ehrfürchtig tragen. Auf diese Weise offenbart er uns die vielfältigen Qualitäten seines Leibes – wie eine Rebe, die viele Trauben trägt (vgl. Johannes 15,5 i.V.m. 1.Korinther 12,12-14).
Johannes 15,5:
5 Ich [Anm.: Jesus Christus] bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.
1.Korinther 12,12-14:
12 Denn wie der Leib einer ist und doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obwohl sie viele sind, doch ein Leib sind: so auch Christus.
13 Denn wir sind durch einen Geist alle zu einem Leib getauft, wir seien Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie, und sind alle mit einem Geist getränkt.
14 Denn auch der Leib ist nicht ein Glied, sondern viele.
Apostolische Übereinkunft
Das in 4.Mose 13,23-24 verwendete hebräische Wort für das „Abschneiden der Rebe“ ist „kārat“ und steht zudem mit dem „Schließen eines Bundes“ in Verbindung, wo ein Opfertier in zwei Teile geteilt wurde und Blut floss. Diese Erklärung soll uns als Hinweis auf den von Gott, dem Vater, durch Jesus Christus gestifteten Bund mit uns dienen, aus dem sich wahre geistliche Einheit ergibt.
Diese sogenannte apostolische Übereinkunft führt zu einem Umdenken; weg von einem apostolischen „Einzeldasein“ in ein Denken von apostolischer Zweisamkeit. Es ist der Eintritt in das Territorium der Verheißung Gottes, die zur Prüfung unseres Herzens führt, ob wir geistlich richtig ausgerichtet sind, um die Liebe zu finden, die der Vater für diese und die kommende Zeit bereithält.
Wir sind aufgefordert, gemeinsam mit denen, die diese Liebe erkennen, sie gemeinsam auf die Erde und in unsere geistliche Atmosphäre zu bringen. Dabei kommt es zu einer weiteren Prüfung unserer Herzen, ob unser geistlicher Blick lediglich nach vorne ausgerichtet ist, oder ob wir erkennen, dass sich der Sohn Gottes mit seiner erlösenden Herrlichkeit (Anm.: große Rebe mit vielen Trauben) im Zentrum befindet. Diese Herrlichkeit wird begleitet von der Kraft der königlichen Priesterschaft, wofür der Granatapfel steht, und der biblisch-hebräischen Denkweise in Form der Feigen.
Der Fokus liegt auf der geistlichen Symbiose zwischen der älteren und jüngeren Generation, die die Einwirkung des Geistes von Elija beinhaltet in der Hingabe zum Geist Gottes, die nicht seelischer Art ist. Es ist HERR selbst, der Heilige Geist, der das Herz der Väter zu den Söhnen und das Herz der Söhne zu den Vätern kehrt (vgl. Maleachi 3,23-24).
Maleachi 3,23-24:
23 Siehe, ich will euch senden den Propheten Elia, ehe der große und schreckliche Tag des HERRN kommt.
24 Der soll das Herz der Väter bekehren zu den Söhnen und das Herz der Söhne zu ihren Vätern, auf dass ich nicht komme und das Erdreich mit dem Bann schlage.
Dadurch kommt es zu einem großen Vertrauensbeweis durch die ältere Generation, die zwar der jüngeren Generation vorausgeht, aber mit ihrem Gesicht der jüngeren Generation zugewandt ist, während die Liebe des Vaters im Zentrum ist, die Jesus Christus ist.
Daraus entsteht eine kerubische Dynamik der Herrlichkeit Gottes, die die Heiligkeit des HERRN und den Thron seiner Gnade offenbart (vgl. Hebräer 4,16a).
Hebräer 4,16a:
16a Darum lasst uns hinzutreten mit Zuversicht zu dem Thron der Gnade, …
Die kerubische Dynamik der Herrlichkeit Gottes
Es verhält sich ähnlich wie die zwei goldenen Kerubim auf der Deckplatte der Bundeslade, die einander mit ihren Angesichtern zugewandt sind (vgl. 2.Mose 25,18-20).
2.Mose 25,18-20:
18 Und du sollst zwei Cherubim machen aus getriebenem Golde an beiden Enden des Gnadenthrones, 19 sodass ein Cherub sei an diesem Ende, der andere an jenem, dass also zwei Cherubim seien an den Enden des Gnadenthrones.
20 Und die Cherubim sollen ihre Flügel nach oben ausbreiten, dass sie mit ihren Flügeln den Gnadenthron bedecken und eines jeden Antlitz gegen das des andern stehe; und ihr Antlitz soll zum Gnadenthron gerichtet sein.
Für uns gilt es den Sieg von Jesus Christus, dem Sohn Gottes und die Liebe des Vaters, in apostolischer Zweisamkeit zu tragen und in dieser Phase darauf zu achten, in der Kraft des Heiligen Geistes in dem vom Vater zur Verfügung gestellten Glauben voranzugehen (vgl. 4.Mose 13,23; Galater 3,13-14).
4.Mose 13,23:
23 Und sie kamen bis in das Tal Eskol (Anm.: Traube) und schnitten dort eine Rebe ab mit einer Weintraube und trugen sie zu zweien auf einer Stange, dazu auch Granatäpfel und Feigen.
Galater 3,13-14:
13 Christus aber hat uns erlöst von dem Fluch des Gesetzes, da er zum Fluch wurde für uns; denn es steht geschrieben (vgl. 5.Mose 21,23): “Verflucht ist jeder, der am Holz hängt“, 14 damit der Segen Abrahams unter die Heiden komme in Christus Jesus und wir den verheißenen Geist empfingen durch den Glauben.
13 Christus aber hat uns erlöst von dem Fluch des Gesetzes, da er zum Fluch wurde für uns; denn es steht geschrieben (vgl. 5.Mose 21,23): “Verflucht ist jeder, der am Holz hängt“, 14 damit der Segen Abrahams unter die Heiden komme in Christus Jesus und wir den verheißenen Geist empfingen durch den Glauben.
Diese gewichtige Herrlichkeit der Liebe Gottes ist unaussprechlich kostbar und wert im König- und Priestertum Christi mit einer biblisch-hebräischen Denkweise in Ehrerbietung zu tragen (vgl. Markus 6,7-9 i.V.m. Lukas 10,1-2).
Markus 6,7:
7 Und er rief die Zwölf zu sich und fing an, sie auszusenden je zwei und zwei, und gab ihnen Macht über die unreinen Geister …
Lukas 10,1-2:
1 Danach setzte der Herr weitere zweiundsiebzig Jünger ein und sandte sie je zwei und zwei vor sich her in alle Städte und Orte, wohin er gehen wollte, 2 und sprach zu ihnen: Die Ernte ist groß, der Arbeiter aber sind wenige. Darum bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter aussende in seine Ernte.
1 Danach setzte der Herr weitere zweiundsiebzig Jünger ein und sandte sie je zwei und zwei vor sich her in alle Städte und Orte, wohin er gehen wollte, 2 und sprach zu ihnen: Die Ernte ist groß, der Arbeiter aber sind wenige. Darum bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter aussende in seine Ernte.
Somit geht es dem Vater bei der Erntearbeit und den beauftragten Arbeitern um Jünger, die nicht nur reden oder andere kommentieren, sondern im Wort gegründet geht es deutlich um tatkräftig liebende Diener und Verkündiger des Wortes. Glieder des Leibes in apostolischer Berufung und Auftrag, die dienen und tun, was Gott Ehre bringt, um seine Pläne auf Erden zu manifestieren, indem sie alles aus der Liebe des Vaters tun.
Amen und Amen.
In Seiner Weisheit,
Daniel Glimm
