Im Zusammenhang mit dem gregorianischen neuen Jahr 2026, dessen Jahreszahlen den Zahlenwert des Namens Gottes – „JAHWE“ (Anm.: im hebräischen Alphabet tragen Buchstaben einen Zahlenwert) tragen, legte der HERR seinen Schwerpunkt auf die Segnung des Stammes Joseph. Der Stamm Joseph schließt die Stämme Ephraim und Manasse mit ein und wurde durch Mose großzügig gesegnet, worin es in 5.Mose 33,16 unter anderem heißt, dass die Gnade dessen, der im Dornbusch wohnte auf sein Haupt kommen möge.
Mit diesem Segen ging ebenfalls die Proklamation der Segensfülle über Joseph einher, nämlich mit den köstlichsten Dingen, die vom Himmel, dem Tau, der unteren Wasser, dem Köstlichsten, was die Sonne und die Monde erzeugen, gesegnet zu sein. Und darüber hinaus noch gesegnet zu sein mit dem Köstlichsten der uralten Berge und ewigen Hügel sowie dem Köstlichsten der Erde und ihrer Fülle (vgl. 5.Mose 33,13-16).
5.Mose 33,13-16:
13 Und über Josef sprach er: Gesegnet vom HERRN ist sein Land mit dem Köstlichsten vom Himmel droben, dem Tau, und mit der Flut, die drunten liegt, 14 mit dem Köstlichsten, was die Sonne hervorbringt, und mit dem Köstlichsten, was die Monde erzeugen, 15 mit dem Besten uralter Berge und mit dem Köstlichsten der ewigen Hügel, 16 mit dem Köstlichsten der Erde und ihrer Fülle. Die Gnade dessen, der in dem Dornbusch wohnte, komme auf das Haupt Josefs, auf den Scheitel des Geweihten unter seinen Brüdern.
Wie wir wissen, ist Gott Geist und es ist seine souveräne Entscheidung, welchem Element er sich bedient, um seine Stimme oder etwas aus seinem Inneren zu offenbaren (vgl. Johannes 4,24a).
Johannes 4,24a:
24a Gott ist Geist, …
Zu Mose sprach er mitten in der Wüste durch einen brennenden Dornbusch, der nicht verbrannte, während er im Feuer brannte.
Die Stimme Gottes aus dem brennenden Dornbusch
Gott mit seinem verzehrenden Wesen, das Feuer ist, änderte Moses Fokus für die Zeit der Konversation, so dass er seine Augen von der Herde seines Schwiegervaters Jitro abwendete und sich diesem Dornbusch näherte, in dem sich Gott als JAHWE zu ihm redend befand (vgl. 2.Mose 3,1-5 i.V.m. 5.Mose 4,24).
2.Mose 3,1-5:
1 Mose aber hütete die Schafe Jitros, seines Schwiegervaters, des Priesters in Midian, und trieb die Schafe über die Steppe hinaus und kam an den Berg Gottes, den Horeb.
2 Und der Engel des HERRN erschien ihm in einer feurigen Flamme aus dem Dornbusch. Und er sah, dass der Busch im Feuer brannte und doch nicht verzehrt wurde.
3 Da sprach er: Ich will hingehen und die wundersame Erscheinung besehen, warum der Busch nicht verbrennt.
4 Als aber der HERR sah, dass er hinging, um zu sehen, rief Gott ihn aus dem Busch und sprach: Mose, Mose! Er antwortete: Hier bin ich.
5 Gott sprach: Tritt nicht herzu, zieh deine Schuhe von deinen Füßen; denn der Ort, darauf du stehst, ist heiliges Land!
5.Mose 4,24:
24 Denn der HERR, dein Gott, ist ein verzehrendes Feuer und ein eifernder Gott.
Wir können daraus lernen, dass zu Zeiten der Heimsuchung Gottes es erforderlich ist, dass wir uns nicht von unserer Umgebung der geistlichen „Trockenheit“ bzw. Prüfung vereinnahmen lassen, sondern wachsam im Geist auf die Begegnung Gottes ausgerichtet sind, der zu uns in einer vielfältigen und vereinten Weise sprechen möchte. Es ist das Ziel und Verlangen des HERRN, dass wir uns seinem Licht und seiner Wärme bzw. Hitze wie Mose zuwenden und nähern, um die für uns bereitgestellte offenbarende Wahrheit durch sein Wort zu erkennen (vgl. Psalm 36,10 i.V.m. Psalm 119,105).
Psalm 36,10:
10 Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Lichte sehen wir das Licht.
Psalm 119,105:
105 Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege.
Die Auswirkung der offenbarenden Wahrheit kommt einem Erbeben der Wüste von „Kadesch – die Wüste der Geweihten“ gleich, die unsere Trainingsphase des Geistes beinhaltet, in der wir uns aufhalten und darin ebenso geprüft werden (vgl. Psalm 29,8 i.V.m. Jakobus 1,3-4).
Psalm 29,8:
… 8 die Stimme des HERRN lässt die Wüste erbeben; der HERR lässt erbeben die Wüste Kadesch.
Jakobus 1,3-4:
… 3 und wisst, dass euer Glaube, wenn er bewährt ist, Geduld wirkt.
4 Die Geduld aber soll ihr Werk tun bis ans Ende, damit ihr vollkommen und unversehrt seid und kein Mangel an euch sei.
Wir empfinden, dass der Heilige Geist gerade dabei ist, den geistlichen Fokus inmitten seines Volkes, also der Ekklesia neu auszurichten, was uns dahin führt unseren Blick von den uns anvertrauten Angelegenheiten für eine gewisse Zeit abzuwenden und uns dem zuzuwenden, der zu uns spricht.
Die Neufokussierung und der Moment der Herrlichkeit Gottes
Das führt uns in eine neue Qualität der Fruchtbarkeit, die mit dem „Edlen“, was Gott gibt, verbunden ist. Es ist die Ernte, die eine größere Präsenz seiner Herrlichkeit trägt und mit den Schätzen, die in Christus Jesus verborgen liegen verbunden ist.
Darüber hinaus geht es um einen bestimmten Moment seiner Herrlichkeit sowie eine Phase der Entwicklung seiner glorreichen Gegenwart. Es handelt sich hierbei um aufeinander zukommende Lichtqualitäten, die dem Ausspruch des Propheten Jesaja entsprechen, der prophezeite, sich aufzumachen und licht zu werden, weil sich der Sohn in seiner Präsenz naht und die Herrlichkeit des Vaters in Form des ewigen „ICH BIN – JAHWE“ abdeckend darüber aufgeht (vgl. Jesaja 60,1).
Jesaja 60,1:
1 Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des HERRN geht auf über dir!
Diese Herrlichkeit tritt unerwartet und somit in einer Plötzlichkeit inmitten von scheinbarer Finsternis in der Welt auf, indem sich die Söhne Gottes in die Gemeinschaft mit dem Sohn Gottes begeben haben und in der Vaterschaft Gottes offenbar werden. Daraus resultiert, dass die, die JAHWE nicht kennen, ebenfalls in einen Annäherungsprozess treten, indem sie sich in das vor ihnen präsente Licht der offenbarenden Wahrheit begeben. Darunter werden sich auch Personen befinden, die in Führungsverantwortung sind (vgl. Jesaja 60,2-3).
Jesaja 60,2-3:
2 Denn siehe, Finsternis bedeckt das Erdreich und Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der HERR, und seine Herrlichkeit erscheint über dir.
3 Und die Heiden werden zu deinem Lichte ziehen und die Könige zum Glanz, der über dir aufgeht.
Das Offenbarwerden der Herrlichkeit Gottes lässt sich auch mit der Situation vergleichen, in der Rebekka die Kamele von Abrahams Diener Eliëser tränkte und daraufhin von ihm mit Schmuck gesegnet wurde (vgl. 1.Mose 24,15-20.22).
1.Mose 24,15-20.22:
15 Und ehe er ausgeredet hatte, siehe, da kam heraus Rebekka, die Tochter Betuëls, der ein Sohn der Milka war, die die Frau Nahors, des Bruders Abrahams, war, und trug einen Krug auf ihrer Schulter.
16 Und das Mädchen war sehr schön von Angesicht, eine Jungfrau, die noch von keinem Manne wusste. Die stieg hinab zum Brunnen und füllte den Krug und stieg herauf.
17 Da lief ihr der Knecht entgegen und sprach: Lass mich ein wenig Wasser aus deinem Kruge trinken.
18 Und sie sprach: Trinke, mein Herr! Und eilends ließ sie den Krug hernieder auf ihre Hand und gab ihm zu trinken.
19 Und als sie ihm zu trinken gegeben hatte, sprach sie: Ich will deinen Kamelen auch schöpfen, bis sie alle genug getrunken haben.
20 Und eilte und goss den Krug aus in die Tränke und lief abermals zum Brunnen, um zu schöpfen, und schöpfte allen seinen Kamelen. …
22 Als nun die Kamele alle getrunken hatten, nahm er einen goldenen Stirnreif, sechs Gramm schwer, und zwei goldene Armreifen für ihre Hände, hundertundzwanzig Gramm schwer, …
Unser Aktivsein in dieser Herrlichkeit geht mit der Heiligkeit Gottes und seinen gerechten Taten einher, um zur Verschiebung bezüglich der Angelegenheiten Gottes beizutragen. Diese kommen durch die Nachfolge und das Einschreiten der Ekklesia erst zum Ausdruck. Damit verbunden wird die zurückgehaltene Weisheit Gottes über die Zeitalter von Gott selbst, dem Gott der Zeitalter bzw. des Ewigen auf der Erde freigesetzt.
Hierbei handelt es sich um einen Geburtstag als einen Tag der Geburt inmitten von endzeitlicher Zeit, der dem Ausdruck „Gnadenjahr des HERRN“ und „ein Tag der Vergeltung unseres Gottes“ entspricht (vgl. 5.Mose 33,15 i.V.m. Daniel 12,3-4; Jesaja 61,2).
5.Mose 33,15:
… 15 mit dem Besten uralter Berge und mit dem Köstlichsten der ewigen Hügel, …
Daniel 12,3-4:
3 Und die da lehren, werden leuchten wie des Himmels Glanz, und die viele zur Gerechtigkeit weisen, wie die Sterne immer und ewiglich.
4 Und du, Daniel, verbirg diese Worte und versiegle dies Buch bis auf die letzte Zeit. Viele werden es dann durchforschen und große Erkenntnis finden.
Jesaja 61,2:
… 2 zu verkündigen ein gnädiges Jahr des HERRN und einen Tag der Vergeltung unsres Gottes, zu trösten alle Trauernden, …
Das Leuchten durch Weisheit
Es liegt jedoch an uns als Teil der Ekklesia, dass wir ähnlich wie Joseph uns an den Ort vom Heiligen Geist bringen lassen, so dass die dort vorhandene Gesellschaft uns indirekt dazu auffordert mit einem größeren Maß von Weisheit zu leuchten. Das bedeutet, dass sich unser Vokabular durch die Führung des Heiligen Geistes verändert, was auch unseren Wandel in der Kultur des Königreiches Gottes beinhaltet.
Da sind Gläubige, die sich freiwillig in einer dieser untergeordneten Kultur aufhalten, die von dem Licht der Weisheit und Erkenntnis des HERRN angezogen werden, jedoch können sie nicht den vollkommenen Zusammenhang verstehen. Es verhält sich ähnlich wie Joseph, in Ägypten, der seine zu ihm kommenden Brüder erkannte, während sie ihn aber nicht erkannten (vgl. 1.Mose 42,7a.8).
1.Mose 42,7a.8:
7a Und er sah sie an und erkannte sie, aber er stellte sich fremd gegen sie …
8 Aber wiewohl er sie erkannte, erkannten sie ihn doch nicht.
Ein ähnliches Prinzip wird in der Aussage Jesu in Bezug auf das Sprechen in Gleichnissen gegenüber seinen Jüngern deutlich, der sie wissen ließ, dass es ihnen gegeben war die Geheimnisse des Königreichs des Himmels zu verstehen, während es anderen verwehrt blieb (vgl. Matthäus 13,10-13).
Matthäus 13,10-13:
10 Und die Jünger traten zu ihm und sprachen: Warum redest du zu ihnen in Gleichnissen?
11 Er antwortete und sprach zu ihnen: Euch ist es gegeben, die Geheimnisse des Himmelreichs zu verstehen, diesen aber ist es nicht gegeben.
12 Denn wer da hat, dem wird gegeben, dass er die Fülle habe; wer aber nicht hat, dem wird auch das genommen, was er hat.
13 Darum rede ich zu ihnen in Gleichnissen. Denn mit sehenden Augen sehen sie nicht und mit hörenden Ohren hören sie nicht; und sie verstehen es nicht.
Dieses etablierte Licht der Weisheit Gottes inmitten seiner Ekklesia wird dazu führen, dass sein Ruf, wie ein weiteres Mal ertönt, der die Ekklesia in der Sohnschaft Christi und der Kraft seines Rates herausruft. Er ruft uns auf an einen neuen Ort zu treten und sich dort zu positionieren, um dem Gott Israels alle Ehre in der neuen Bewegung der Herrlichkeit Gottes zu geben (vgl. Matthäus 2,15).
Matthäus 2,15:
… 15 und blieb dort bis nach dem Tod des Herodes, damit erfüllt würde, was der Herr durch den Propheten gesagt hat, der da spricht (vgl. Hosea 11,1): „Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen.“
Jede Zuwendung Gottes ist biblisch mit Gnade verbunden, indem sich der ewige „JAHWE“ als der „ICH bin, der ICH bin“ offenbart, wem er sich offenbaren will und zu wem er sprechen will, um auszusenden und zu retten. Diese Gnade ist dem Wort Gottes auch damit verbunden, dass Gott bei uns im Herzen wahrhaftige Demut vorfindet.
Wir sind überzeugt, dass dort, wo bei uns echte Demut (Anm.: nicht falsche, selbstgerechte Bescheidenheit, Heuchelei in Form von Lippenbekenntnissen ohne authentische Handlungen) vorzufinden ist, der Geist Gottes Gnade freisetzt, die zu Ernte und der ersehnten Intervention Gottes führt, für die viele bereits seit Jahren beten.
Jesus ermutigt uns als seine Jünger Glauben zu haben in Zeiten, die -so wie aktuell weltweit- zutiefst aufwühlend und herausfordernd sind, indem er uns ebenso verspricht bei uns zu sein in allen kommenden Tagen. Es ist unsere Zeit gekommen, uns demütig vor dem HERRN in tiefem Vertrauen, was Glauben ist, auszurichten nach seinem verzehrenden und heiligen Wesen in diesem Jahr, indem wir uns IHM fokussiert nahen (vgl. Johannes 11,40; Lukas 18,7-8 i.V.m. Jakobus 4,6-8).
Johannes 11,40:
40 Jesus spricht zu ihr: Habe ich dir nicht gesagt: Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen?
Lukas 18,7-8:
7 Sollte Gott nicht auch Recht schaffen seinen Auserwählten, die zu ihm Tag und Nacht rufen, und sollte er es bei ihnen lange hinziehen?
8 Ich sage euch: Er wird ihnen Recht schaffen in Kürze. Doch wenn der Menschensohn kommen wird, meinst du, er werde Glauben finden auf Erden?
Jakobus 4,6-8:
… 6 und gibt umso reichlicher Gnade? Darum heißt es (vgl. Sprüche 3,34): „Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.“
7 So seid nun Gott untertan. Widersteht dem Teufel, so flieht er von euch.
8 Naht euch zu Gott, so naht er sich zu euch. Reinigt die Hände, ihr Sünder, und heiligt eure Herzen, ihr Wankelmütigen.
Es wird in diesem Jahr bei vielen Gläubigen darum gehen sich zu entscheiden, ob sie sich in der Zukunft zu den Jüngern zählen, die sich dem Heiligen Israels unterstellen, Altes loslassen und aufmachen, um ausgesendet zu werden oder zur zahlenmäßig größeren Gruppe von Menschen zählen werden, die Zeugen der Bewegung von der Herrlichkeit der Ekklesia sind.
Amen und Amen.
In Seiner Weisheit,
Daniel und Tina Glimm
