Ein Hirtenstab für das biblische Jahr 5782 und das gregorianische Jahr 2022 (2)

Pe Beth 5782
(Bild von Team CRAZYCHRISTIANS)
 
Geliebtes Volk Gottes,
 
dieses prophetische Wort dient als Stückwerk und Hinweis auf das derzeitige biblische Jahr 5782/2022. Wir ermutigen jeden von euch über diesem Wort zu beten sowie den Plan des Vaters über das kommende Jahr zu proklamieren.
 
Der 06. September 2021 und das neue biblische Jahr 5782
 
Mit Wirkung des Abends des 06.09.2021 sind wir als Leib Jesu gemeinsam mit dem jüdischen Volk in das neue biblische Jahr 5782 (Anm.: Segenszyklus oder „bürgerliches Jahr“) eingetreten. Dies anzuerkennen ist für uns als eingepfropfte wilde Ölzweige in den edlen Olivenbaum deshalb wichtig, indem wir Anteil an der Fettigkeit der Wurzel haben, an der in ihr liegenden Salbung (vgl. Römer 11,17-18).
 
Römer 11,17-18:
17 Wenn aber nun einige von den Zweigen ausgebrochen wurden und du, der du ein wilder Ölzweig warst, in den Ölbaum eingepfropft worden bist und teilbekommen hast an der Wurzel und dem Saft des Ölbaums, 18 so rühme dich nicht gegenüber den Zweigen. Rühmst du dich aber, so sollst du wissen, dass nicht du die Wurzel trägst, sondern die Wurzel trägt dich.
 
Der Augapfel Gottes
 
Gemäß Sacharja 2,12b ist Israel der Augapfel Gottes, von dem Jerusalem wie seine Pupille fungiert, so dass es für uns als Christen aus den Völkern von Heiden und Nationen gut ist, wenn wir durch Israel auf unser Leben und Umfeld schauen. Das führt uns dazu, dass wir mit erleuchteten Augen zuversichtlich in unsere Zukunft mit Jesus Christus gehen können.
 
Sacharja 2,12b:
… 12b Wer euch (Anm.: Israel) antastet, der tastet meinen Augapfel an.
 
Offenbarungen, die wir durch diese Vorgehensweise erhalten, beinhalten Strategien, die uns helfen, unser Leben im Zentrum des Willens Gottes und seinem Frieden zu positionieren, so wie auch Epaphras betete (vgl. Kolosser 4,12).
 
Kolosser 4,12:
12 Es grüßt euch Epaphras, der einer von den Euren ist, ein Knecht Christi Jesu, der allezeit in seinen Gebeten für euch ringt, damit ihr fest steht, vollkommen und erfüllt mit allem, was Gottes Wille ist.
 
Die Ausdrucksweise von Erkenntnis
 
Als Volk Gottes befinden wir uns derzeit im biblischen Zyklus der „80er“, welcher mit dem hebräischen Buchstaben „Pe“, was unter anderem „Mund” bedeutet, verbunden ist.
 
Es ist die Dekade, die mit der mündlichen „Ausdrucksweise von Erkenntnis“ verbunden ist. Sie bringt das in Worten Gesprochene hervor und bildet demnach in ihrem Anfang auch die Grundlage für die weiteren Jahre innerhalb dieses biblischen Jahrzehnts (vgl. Habakuk 2,14 i.V.m. Sprüche 18,21).
 
Habakuk 2,14:
14 Denn die Erde wird voll werden von Erkenntnis der Ehre des HERRN, wie Wasser das Meer bedeckt.
 
Sprüche 18,21:
21 Tod und Leben stehen in der Zunge Gewalt; wer sie liebt, wird ihre Frucht essen.
 
Der hebräische Buchstabe „Beth“
 
Das biblische Jahr 5782 ist mit dem hebräischen Buchstaben „Beth“ verknüpft, der ebenfalls den Zahlenwert „2“ trägt.
 
Der hebräische Buchstabe „Beth“ bedeutet „Haus“ und wird auch für den „Tempel Gottes“ verwendet. Weiterhin hat er die piktografische Darstellung vom „Grundriss eines Hauses“ und weist auf das „Innere eines Hauses“ hin.
 
Das Wort „Haus - bajit“ erscheint erstmalig in 1.Mose 7,1 und findet dort seine Verwendung im Kontext der Gemeinschaft innerhalb der Familie von „Noach“ (Anm.: „Ruhe“), was auf eine Gemeinschaft der Verheißung hinweist (vgl. Hebräer 4,1 ff.).
 
1.Mose 7,1:
1 Und der HERR sprach zu Noah: Geh in die Arche, du und dein ganzes Haus; denn dich habe ich gerecht erfunden vor mir zu dieser Zeit.
 
Da Jesus in „Bethlehem“, dem „Haus des Brotes“, geboren wurde und zudem das „Brot des Lebens“ und „Wort Gottes“ genannt wird, wird deutlich, dass es um die Qualität des Wortes Gottes innerhalb der Gemeinschaft von Heiligen geht, die sich in Christus Jesus voranbewegen (vgl. Micha 5,1 i.V.m. Johannes 6,35; Johannes 1,1; Offenbarung 19,13).
 
Micha 5,1:
1 Und du, Bethlehem Efrata, die du klein bist unter den Städten in Juda, aus dir soll mir der kommen, der in Israel Herr sei, dessen Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist.
 
Johannes 6,35:
35 Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.
 
Johannes 1,1:
1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.
 
Offenbarung 19,13:
13 Und er war angetan mit einem Gewand, das mit Blut getränkt war, und sein Name ist: Das Wort Gottes.
 
Darüber hinaus beginnt das Wort Gottes, die Thora, übersetzt auch Lehre Gottes, mit dem hebräischen Buchstaben „Beth“ (Anm.: „Bereschit“ – „im Anfang“). Er läutet somit den Anfang der Schöpfung Gottes ein.
 
Dieses „Haus“ umfasst ein „geistliches Haus“, da es aus dem Mund Gottes hervorkommt und Gott Geist ist (vgl. Johannes 4,24a).
 
Johannes 4,24a:
24a Gott ist Geist, …
 
Jeder von Gott eingeleitete „Anfang“ trägt die Besonderheit sein Eigentum zu sein, da alles „Erste“ dem HERRN gehört, und die kommenden Dinge heiligt sowie Segen hervorbringt (vgl. Römer 11,16 i.V.m. Hesekiel 44,30; Sprüche 3,9-10).
 
Römer 11,16:
16 Ist die Erstlingsgabe vom Teig heilig, so ist auch der ganze Teig heilig; und wenn die Wurzel heilig ist, so sind auch die Zweige heilig.
 
Hesekiel 44,30:
30 Und das Beste von allen ersten Früchten und die Abgaben von allem, wovon ihr Abgaben leistet, sollen den Priestern gehören. Ihr sollt den Priestern auch die Erstlinge eures Teiges geben, damit Segen auf deinem Hause ruhe.
 
Sprüche 3,9-10:
9 Ehre den HERRN mit deinem Gut und mit den Erstlingen all deines Einkommens, 10 so werden deine Scheunen voll werden und deine Kelter von Wein überlaufen.
 
Das hebräische Wort für „Anfang“ bedeutet auch „Erstes, bestes, Erstling, Geburtsort einer Zeitdimension in Form eines Ausgangspunktes“ mit dem das „Innere des Hauses“ gefüllt ist. (Worterklärung entnommen aus der Elberfelder Studienbibel zu dem Wort „Anfang – rē‘šît“ mit der Wortschlüsselnummer: 7395)
 
Somit weisen die o.g. Erklärungen auf die Qualität geistlicher Gemeinschaft von Heiligen hin, die sich von Gottes Geist als lebendige Steine zusammenfügen lassen, um gemeinsam seine königliche sowie priesterliche Gegenwart zu tragen und ihn als Vater zu verherrlichen (vgl. 1.Petrus 2,5 i.V.m. Johannes 4,24).
 
1.Petrus 2,5:
5 Und auch ihr als lebendige Steine erbaut euch zum geistlichen Hause und zur heiligen Priesterschaft, zu opfern geistliche Opfer, die Gott wohlgefällig sind durch Jesus Christus.
 
Johannes 4,24:
24 Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.
 
Die Einwirkung der Ewigkeit in Christus auf die temporäre Zeit
 
In Christus Jesus wirkt der übernatürliche Bereich als Ewigkeit in den natürlichen Bereich als temporäre Zeit ein, um von der Dimension des Vaters zu zeugen (vgl. Johannes 3,31 i.V.m. Johannes 14,9b).
 
Johannes 3,31:
31 Der von oben her kommt, ist über allen. Wer von der Erde ist, der ist von der Erde und redet von der Erde. Der vom Himmel kommt, der ist über allen …
 
Johannes 14,9b:
… 9b Wer mich sieht, der sieht den Vater! …
 
Die Einwirkung der übernatürlichen Welt durch Christus Jesus in den Bereich der natürlichen Welt offenbart den ewigen Maßstab Gottes, der zur Folge hat, dass jeder Mensch eine Entscheidung treffen muss, aus welcher Welt er lebt bzw. agieren möchte (vgl. Johannes 8,23).
 
Johannes 8,23:
23 Und er sprach zu ihnen: Ihr seid von unten her, ich bin von oben her; ihr seid von dieser Welt, ich bin nicht von dieser Welt.
 
Hierbei geht es um die Kommunikation des Vaters, der von seinem inneren Wesen in seiner Weisheit zur „Außenwelt“ spricht. Diese Weisheit kann für Menschen, die nicht geistlich gesinnt sind und sich im Humanismus bewegen, wie eine Mauer wirken, die ihnen entgegensteht, so dass sie nicht zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen, da sie sich über ihr eigenes Wissen sowie selbsternannte Maßstäbe definieren (vgl. 1.Korinther 1,20-25 i.V.m. 1.Petrus 5,5b).
 
1.Korinther 1,20-25:
20 Wo sind die Klugen? Wo sind die Schriftgelehrten? Wo sind die Weisen dieser Welt? Hat nicht Gott die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht?
21 Denn weil die Welt, umgeben von der Weisheit Gottes, Gott durch ihre Weisheit nicht erkannte, gefiel es Gott wohl, durch die Torheit der Predigt selig zu machen, die daran glauben.
22 Denn die Juden fordern Zeichen und die Griechen fragen nach Weisheit, 23 wir aber predigen den gekreuzigten Christus, den Juden ein Ärgernis und den Griechen eine Torheit; 24 denen aber, die berufen sind, Juden und Griechen, predigen wir Christus als Gottes Kraft und Gottes Weisheit.
25 Denn die Torheit Gottes ist weiser, als die Menschen sind, und die Schwachheit Gottes ist stärker, als die Menschen sind.
 
1.Petrus 5,5b:
… 5b Alle aber miteinander haltet fest an der Demut; denn Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.
 
Was ist Humanismus?
 
=> Humanismus ist die Regierung des Fleisches und des Seelischen über dem Geistlichen sowie die Erhöhung der Erde und ihre Verfolgung über dem Himmlischen.
Das Ziel von Humanismus ist, die Bestimmung Gottes durch ein stolzes Gedankenmuster, die sich über die Erkenntnis Gottes erhebt, zu rauben.
Humanistische Behauptungen unterstützen die Ansicht, dass die Menschen ihr eigener Gott sind und somit die Schöpfer und Meister ihrer eigenen Bestimmung. Daraus resultiert eine Brutstätte für Atheismus, der mit einem Zurückfallen zu altertümlichen Anbetungsformen im Zusammenhang steht und den Zustrom von geistlichen Mächten der Finsternis fördert, die sie unterstützen bzw. inspirieren.
Humanismus ist von Satan dazu bestimmt, die Unabhängigkeit der Schöpfung gegenüber ihrem Schöpfer hervorzubringen, die Selbstverherrlichung umfasst sowie eine strenge sich selbst regierende Existenz ohne Rechenschaftspflicht gegenüber irgendetwas, das nicht durch den Intellekt der fünf Sinne berührt oder geschmeckt wurde. <= (Die in „=>“ gesetzte Erklärung basiert auf einer Definition zu dem Begriff „Humanism“ aus dem „Prophet’s Dictionary„ von Paula A. Price, Ph. D.; Seite 269)
 
Da wir uns in der Dekade von „Pe – Mund“ bewegen, aus der das „Beth – Haus“ hervorgeht, wird deutlich, dass das „Haus der Schöpfung“ das Leben in der „Fülle Gottes“ umfasst, die sich wie das Universum kontinuierlich ausdehnt.
 
Die Dimension des „Beth“ umfasst auch die „apostolische Qualität“, die ihren Sitz in der Weisung Gottes und im „Triumph Jesu“ hat, da das hebräische Wort für „Haus“ den Zahlenwert „412“ trägt, was sich auf andere Elemente der Werte in Gottes Kommunikation stützt (vgl. Apostelgeschichte 2,42.46; Apostelgeschichte 5,42).
 
Apostelgeschichte 2,42.46:
42 Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet. ...
46 Und sie waren täglich einmütig beieinander im Tempel und brachen das Brot hier und dort in den Häusern, hielten die Mahlzeiten mit Freude und lauterem Herzen …
 
Apostelgeschichte 5,42:
… 42 und sie hörten nicht auf, alle Tage im Tempel und hier und dort in den Häusern zu lehren und zu predigen das Evangelium von Jesus Christus.
 
Der Geburtsort Jesu und das „Beth“
 
Unser Herr Jesus wurde in einer einfachen Unterkunft geboren, die gemäß Jesaja 1,3a mit einer Krippe und zwei Tieren, nämlich einem Ochsen und einem Esel verbunden ist (vgl. Lukas 2,12).
 
Jesaja 1,3a:
3a Ein Ochse kennt seinen Herrn und ein Esel die Krippe seines Herrn; …
 
Lukas 2,12:
12 Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.
 
Es ist in den zwei genannten Tieren ein Bezug zu dem hebräischen Buchstaben „Beth“ erkennbar, so dass es hierbei um die Gemeinschaft in der Zeit des Vaters geht. Das hebräische Wort für Vater ist „Abba“ und beginnt und endet jeweils mit einem „Aleph“, was auch „Stier“ bedeutet, und das Angesicht des „Stiers/Ochsen“ wird mit der „Kraft des Vaters“ verknüpft. Der „Esel“ ist mit dem „Erkennen der Zeiten“ verbunden, da das Symbol des Esels im Zusammenhang mit dem Stamm Issaschar steht, der die Zeiten erkannte und verstand (vgl. 1.Mose 49,14 i.V.m. 1.Chronik 12,33).
 
1.Mose 49,14:
14 Issaschar wird ein knochiger Esel sein und sich lagern zwischen den Sattelkörben.
 
1.Chronik 12,33:
… 33 der Männer von Issaschar, die erkannten und rieten, was Israel zu jeder Zeit tun sollte, 200 Hauptleute, und alle ihre Brüder folgten ihrem Befehl; …
 
Darüber hinaus waren es zwei Personenkreise, die Jesus zu Beginn seines Dienstes ehrten. Es handelte sich bei ihnen um die Weisen und Hirten.
 
Diese zwei Personenkreise sind ein Hinweis auf das Erkennen der Zeiten und der treuen Führung, sowie dem richtigen Verständnis vom Geben ins Königreich und der Mitteilung göttlicher Offenbarung (vgl. Matthäus 2,9-11 i.V.m. Lukas 2,8.15-19).
 
Matthäus 2,9-11:
9 Als sie nun den König gehört hatten, zogen sie hin. Und siehe, der Stern, den sie im Morgenland gesehen hatten, ging vor ihnen her, bis er über dem Ort stand, wo das Kindlein war.
10 Als sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut 11 und gingen in das Haus und fanden das Kindlein mit Maria, seiner Mutter, und fielen nieder und beteten es an und taten ihre Schätze auf und schenkten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe.
 
Lukas 2,8.15-19:
8 Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. …
15 Und als die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Lasst uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat.
16 Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen.
17 Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das zu ihnen von diesem Kinde gesagt war.
18 Und alle, vor die es kam, wunderten sich über das, was ihnen die Hirten gesagt hatten.
19 Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen.
 
Die Jahreslosung für das gregorianische Jahr 2022
 
Die Herrenhuter Jahreslosung für das gregorianische Kalenderjahr 2022 ist aus dem Evangelium des Johannes 6,37, worin es heißt:
 
Johannes 6,37:
37 Alles, was mir mein Vater gibt, das kommt zu mir; und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.
 
Anhand dieser Bibelstelle für das neue gregorianische Jahr 2022 wird deutlich, dass wir als Ekklesia dazu ermutigt sind in der Qualität des Wortes Gottes, das Jesus Christus ist, und seiner daraus resultierenden Weisung zuversichtlich voranzugehen. Nur darin wird uns möglich, dass wir aus der Gegenwart der Sohnschaft Gottes die Kraft der Ewigkeit in die temporäre Zeit fließen lassen.
 
Das hat zur Folge, dass sich Menschen für oder auch gegen die Wahrheit Gottes entscheiden und somit ihren Aufenthalt wählen in der „oberen“ erleuchteten oder in der „unteren“ unerleuchteten Welt zu leben.
 
Amen und Amen.
 
Ein lebendiges und süßes Jahr 5782,
 
Daniel und Tina Glimm