Das geheime und ewige Wesen Gottes

Einleitung
 
Da wir uns als Volk Gottes in Kürze dem Weihnachtsfest nähern, bei dem es sich um das Fest handelt, das in unserer Region in der kalten Jahreszeit (Anm.: weniger Sonnenlicht präsent) stattfindet, möchte ich auf das geheime bzw. unbekannte Wesen Gottes eingehen.
 
Das Verlangen Gottes, Licht zunehmen zu lassen
 
Auch wenn das Sonnenlicht und die Wärme in dieser Zeit draußen abnehmen, ist es Gottes Verlangen, das Licht von innen zunehmen zu lassen, was mit der Gegenwart seines Feuers in unserem Leben verbunden ist.
 
Das Feiern von Weihnachten
 
Auch wenn Jesus nicht im Zeitraum vom 24.-26. Dezember geboren wurde, bedeutet das nicht, dass wir kein Weihnachten feiern dürfen.
Die Advents-/ Weihnachtszeit ist der Zeitraum, in dem Jesus von Maria durch den Heiligen Geist empfangen wurde.
Deshalb ist es gut sich in dieser Zeit daran zu erinnern, dass der himmlische Vater Jesus Christus auf die Erde sandte, um als Licht zu leuchten und viele Menschen mit seinem Licht zu entzünden (vgl. Johannes 8,12 i.V.m. Matthäus 5,14).
 
Johannes 8,12:
12 Da redete Jesus abermals zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.
 
Matthäus 5,14:
14 Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein.
 
Als Heilige in Jesus Christus sollten wir uns besonders in dieser Zeit an die Liebe Gottes, die JESUS ist erinnern, dankbar sein und davon zeugen.
Die Weihnachtszeit ist eine wunderbare Zeit, um Gottes Liebe zu feiern.
 
Die Dunkelheit Gottes
 
Auf die Weise, wie es eine kalte bzw. dunkle Jahreszeit gibt, bei der das Adjektiv „dunkel“ nicht als negativ gewertet werden kann, existiert ebenfalls eine geistliche Zeit, die mit Dunkelheit verbunden ist und zwar der Dunkelheit, die als Träger des Wohnsitzes Gottes fungiert (vgl. 2.Mose 20,21 i.V.m. 1.Könige 8,12).
 
2.Mose 20,21:
21 So stand das Volk von ferne, aber Mose nahte sich dem Dunkel, darinnen Gott war.
 
1.Könige 8,12:
12 Da sprach Salomo: Die Sonne hat der HERR an den Himmel gestellt; er hat aber gesagt, er wolle im Dunkel wohnen.
 
Diese Dunkelheit spricht von der äußeren Präsenz Gottes, weil sein inneres Wesen voller Licht und keine Finsternis in ihm ist (vgl. 1.Johannes 1,5)!
 
1.Johannes 1,5:
5 Und das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen: Gott ist Licht, und in ihm ist keine Finsternis.
 
Die äußere Dunkelheit Gottes ist ein Hinweis auf sein verborgenes Wesen bzw. sein Geheimnis, in dem alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis verborgen liegen (vgl. Kolosser 2,2-3).
 
Kolosser 2,2-3:
… 2 damit ihre Herzen gestärkt und zusammengefügt werden in der Liebe und zu allem Reichtum an Gewissheit und Verständnis, zu erkennen das Geheimnis Gottes, das Christus ist, 3 in welchem verborgen liegen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis.
 
Der neue Raum und die neue Zeit
 
Der HERR ließ mich wissen, dass wir in den kommenden Zeiten mit dem geheimen Wesen Gottes in Berührung gelangen, was mit der Kraft seiner Ewigkeit verbunden ist, die einen neuen Raum und eine neue Zeit für uns auf Erden kreiert.
Hierbei geht es um etwas, was noch nie zuvor in unserem Leben dagewesen ist.
Weiterhin sprach der HERR zu mir, dass er Menschen aus dem Lager der Ungläubigen und Menschen aus dem religiösen Lager dazu benutzen wird, um den Ort seiner Gegenwart und die Wahrheit seines Wortes in dieser Zeit zu bestätigen (vgl. Matthäus 2,1-2.4-6).
 
Matthäus 2,1-2.4-6:
1 Als Jesus geboren war in Bethlehem in Judäa zur Zeit des Königs Herodes, siehe, da kamen Weise (Anm.: Magier) aus dem Morgenland nach Jerusalem und sprachen: 2 Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern gesehen im Morgenland und sind gekommen, ihn anzubeten. …
… 4 und er (Anm.: Herodes) ließ zusammenkommen alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes und erforschte von ihnen, wo der Christus geboren werden sollte.
5 Und sie sagten ihm: In Bethlehem in Judäa; denn so steht geschrieben durch den Propheten (vgl. Micha 5,1): 6 „Und du, Bethlehem im jüdischen Lande, bist keineswegs die kleinste unter den Städten in Juda; denn aus dir wird kommen der Fürst, der mein Volk Israel weiden soll.“
 
Politische und gesellschaftliche „Schockwellen“
 
Durch die o.g. Bestätigung wird es zu politischen und gesellschaftlichen „Schockwellen“ kommen, die mit der Kraft des ewigen Evangeliums einhergeht, das von einer besonderen Engelsgegenwart getragen wird und nicht aufgehalten werden kann (vgl. Matthäus 2,3 i.V.m. Offenbarung 14,6).
 
Matthäus 2,3:
3 Als das der König Herodes (Anm.: Politik) hörte, erschrak er und mit ihm ganz Jerusalem (Anm.: Gesellschaft), …
 
Offenbarung 14,6:
6 Und ich sah einen andern Engel fliegen mitten durch den Himmel, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen denen, die auf Erden wohnen, allen Nationen und Stämmen und Sprachen und Völkern.
 
Diese spezielle Engelsgegenwart hat die Furcht des HERRN und eine höhere Anbetung aufgrund der gerechten Präsenz Gottes unter den Menschen zur Folge (vgl. Offenbarung 14,7).
 
Offenbarung 14,7:
7 Und er (Anm.: der Engel) sprach mit großer Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre; denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen! Und betet an den, der gemacht hat Himmel und Erde und Meer und die Wasserquellen!
 
Die Bestätigung der Geburt Jesu durch einen besonderen Engel
 
Auch die Geburt Jesu, die den Beginn einer neuen Zeit, nämlich die Zeit des Evangeliums ankündigte, wurde durch die Gegenwart und das Zeugnis eines besonderen Engels bestätigt (vgl. Lukas 2,8-9).
 
Lukas 2,8-9:
8 Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde.
9 Und der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr.
 
Paulus und das Zeichen des „unbekannten Gottes“
 
Ebenfalls wurde der Apostel Paulus als er sich zu seiner Zeit auf dem Areopag aufhielt durch die ungläubigen Griechen von dem ihr aufgestellten „Zeichen des unbekannten Gottes“ dazu gebracht, von der Schöpferkraft Gottes und seiner Gerechtigkeit zu zeugen (vgl. Apostelgeschichte 17,23).
 
Apostelgeschichte 17,23:
23 Ich bin umhergegangen und habe eure Heiligtümer angesehen und fand einen Altar, auf dem stand geschrieben: Dem unbekannten Gott. Nun verkündige ich euch, was ihr unwissend verehrt.
 
Die Geburt Jesu und der dunkle Nachthimmel
 
Weiterhin gefiel es Gott zur Geburt seines Sohnes Jesus die Ausdehnung des dunklen Nachthimmels dazu zu gebrauchen, um durch ein kleines, leuchtendes Licht am großen Nachthimmel (Anm.: Morgenstern) den Menschen, die Jesus Christus noch nicht persönlich kannten, dazu zu bringen, Jesus in seiner Königsherrschaft zu bestätigen.
Das geschah durch die Übergabe der drei Geschenke durch die drei Weisen/Magier (vgl. Matthäus 2,9-11).
 
Matthäus 2,9-11:
9 Als sie nun den König gehört hatten, zogen sie hin. Und siehe, der Stern, den sie im Morgenland gesehen hatten, ging vor ihnen her, bis er über dem Ort stand, wo das Kindlein war.
10 Als sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut 11 und gingen in das Haus und fanden das Kindlein mit Maria, seiner Mutter, und fielen nieder und beteten es an und taten ihre Schätze auf und schenkten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe.
 
Die kleinen Dinge offenbaren Gottes Größe!
 
Anhand der o.g. Erklärung wird deutlich, dass es Gott gefällt, die Existenz von Dunkelheit dazu zu gebrauchen, damit die kleinen, unscheinbaren Dinge seine Größe und seine Geheimnisse offenbaren (vgl. 1.Korinther 1,27-29)!
 
1.Korinther 1,27-29:
27 Sondern was töricht ist vor der Welt, das hat Gott erwählt, damit er die Weisen zuschanden mache; und was schwach ist vor der Welt, das hat Gott erwählt, damit er zuschanden mache, was stark ist; 28 und das Geringe vor der Welt und das Verachtete hat Gott erwählt, das, was nichts ist, damit er zunichte mache, was etwas ist, 29 damit sich kein Mensch vor Gott rühme.
 
Das der ewige Gott die Existenz von „Dunkelheit“ dazu gebraucht, um auf seine Geheimnisse hinzuweisen, wird ebenfalls an dem hebräischen Wort „'ôlām“ deutlich, das mit dem verborgenen bzw. ewigen Wesen Gottes verbunden ist.
'ôlām“ bedeutet „ewig, immer, fernste Zeit, Dauer, Ewigkeit.“
Das hebräische Wurzelwort von „'ôlām“ ist „'ālam“ und bedeutet „verborgen sein, heimlich sein“. Dieses Wort meint einen „verhüllten, unabsehbaren Zeitraum“, der sich auf die Vergangenheit im Sinne von „uralt, vorzeiten, seit jeher, von alters“ und auf die Zukunft im Sinne von „für immer, unbegrenzt, andauernd, unwiderruflich“ bezieht. (Teilauszug aus der Elberfelder Studienbibel zu dem hebräischen Wort „'ôlām“ mit der Sprachschlüsselnummer 5886).
 
Das bedeutet, dass wenn Gott seine Geheimnisse offenbart, diese immer einen Ewigkeitscharakter besitzen, der dazu bestimmt ist, ihn in seiner Größe zu verherrlichen.
 
Gott, der Ewige
 
Erstmalig erscheint Gott, der Ewige in 1.Mose 21, wo von Abraham berichtet wird, der mit Abimelech, dem König der Philister einen Vertrag bzw. Bund schloss, bei dem es um den Brunnen von Beerscheba ging, den er (Anm.: Abraham) gegraben hatte.
In diesem Zusammenhang übergab Abraham dem Abimelech als Zeugnis sieben Lämmer und pflanzte an dem Ort einen Tamariskenbaum und rief den Namen des ewigen Gottes an (vgl. 1.Mose 21,25-32a.33).
 
1.Mose 21,25-32a.33:
25 Und Abraham stellte Abimelech zur Rede um des Wasserbrunnens willen, den Abimelechs Knechte mit Gewalt genommen hatten.
26 Da antwortete Abimelech: Ich habe es nicht gewusst, wer das getan hat; weder hast du mir es angesagt noch hab ich es gehört bis heute.
27 Da nahm Abraham Schafe und Rinder und gab sie Abimelech, und die beiden schlossen einen Bund miteinander.
28 Und Abraham stellte sieben Lämmer besonders.
29 Da sprach Abimelech zu Abraham: Was sollen die sieben Lämmer, die du besonders gestellt hast?
30 Er antwortete: Sieben Lämmer sollst du von meiner Hand nehmen, damit sie für mich ein Zeugnis seien, dass ich diesen Brunnen gegraben habe.
31 Daher heißt die Stätte Beerscheba, weil sie beide miteinander da geschworen haben.
32a Und so schlossen sie den Bund zu Beerscheba. …
33 Abraham aber pflanzte einen Tamariskenbaum in Beerscheba und rief dort den Namen des HERRN, des ewigen Gottes (Anm.: „'ēl 'ôlām“) an.
 
Es ist kein Zufall, dass es bei dem Vertrag um eine besondere Tiefe ging, bei der es sich um einen Brunnen handelte, der „tiefes Wasser“ trug (Anm.: der Brunnen von Beerscheba – Siebenbrunnen/Brunnen des Eides). Dieser Vertrag wurde durch die Gabe von sieben Lämmern gegenüber dem König der Philister sowie der Pflanzung eines Baumes durch Abraham vor Gott abgeschlossen.
Jesus Christus ist das perfekte Lamm Gottes und der Baum des Lebens, der in die Welt gekommen ist (Anm.: dort, wo der Fürst der Welt regiert; vgl. Johannes 12,31; Johannes 14,30; Johannes 16,11) sowie den Eid seines himmlischen Vaters trägt, jeden Menschen, der an ihn glaubt zu erretten und ewiges Leben zu geben (vgl. Johannes 3,16).
 
Johannes 3,16:
16 Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm