Die Zusammenarbeit zwischen Mann und Frau in dieser Zeit

Diese Botschaft ist von hoher Priorität für den Leib Christi in dieser Zeit der Zeitspanne irdischer Endzeit, die geprägt ist von der übernatürlichen Führung der einzelnen Glieder im Leib, um als Armee des HERRN auszuführen, was uns als Trägern seiner Salbung (Anm.: Christus, der Gesalbte) aufgetragen ist.
 
Grund für die Relevanz dieser Botschaft ist die Tatsache, dass sich Bewegungen Gottes zu verschiedenen Zeiten formieren und mit Umbruch einhergehen, was Konfrontation mit der Auffassung von Wahrheit (Anm.: Wahrheit = Christus, der Gesalbte) über die Gegenwart oder sogar Berechtigung seiner sich bewegenden Gegenwart bedeuten kann.
 
Mit diesem Aspekt möchte ich auf die ebenso vorhandene Tatsache hinweisen, dass Gott seine Prinzipien niemals ändert, auch wenn Menschen diese nicht befürworten. Die Geschichte der Menschheit bezeugt mehr als deutlich, worin Gott sich selbst durch einzelne mit ihren Leben in seinen höheren Gedanken offenbart und den Menschen von eigenen Vorannahmen und vorgefassten Anschauungen überführt.
 
Gott ist dabei in dieser Zeit von Zeiten in seinem Leib Wiederherstellung und Heiligkeit zu bringen, um die Braut Christi (Anm.: alle Heiligen in Christus im Bund mit ihm) und seine Söhne als Söhne Gottes (Anm.: alle Heiligen in Christus in der Sohnschaft mit ihm) in Reinheit, Autorität und Triumph hervor strahlen zu lassen.
 
Dieser Prozess übernatürlicher Führung erfordert unsere Zusammenarbeit mit dem Geist Gottes und dessen Absicht, uns zu helfen Gott als Vater in Ewigkeit, der Liebe ist, allein zur Ehre zu leben.
 
Geschaffen nach Gottes Ebenbild
 
Aus 1.Mose 1,26-27 können wir entnehmen, dass Gott in der Form seiner Dreieinigkeit (Anm.: Vater, Sohn, Heiliger Geist) den Menschen nach seinem Bilde erschaffen hat, das seinem Aussehen entsprechen sollte.
 
1.Mose 1,26-27:
26 Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alle Tiere des Feldes und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht.
27 Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.
 
Da es im Wort Gottes heißt, das Gott den Menschen geschaffen hat, wird durch das an dieser Stelle verwendete hebräische Wort für „Menschen“ deutlich, dass es sich hierbei um die „Menschheit“ handelt, was beide Geschlechter (Anm.: Mann und Frau) beinhaltet.
 
Im Wort Gottes heißt es weiterführend, dass Gott den Menschen als „Mann und Frau erschuf“.
Das an dieser Stelle verwendete hebräische Wort für „Mann“ ist das Wort„sākar“, das sich speziell auf das männliche Geschlecht bezieht. Somit war das „Männliche“ eine Komponente der „Menschheit“, die zugleich auch eine weitere Komponente beinhaltet, die von Gott als „nĕqēbāh“, „weiblich“ oder als „Frau“ bezeichnet wurde.
(Anm.: Teilauszug aus der Elberfelder Studienbibel zu dem hebräischen Wort für „Mann – sākar“ und für „Frau – nĕqēbāh“ mit der Wortschlüsselnummer: 2194 und 5437)
 
Mann und Frau

In 1.Mose 1,26-27 wird erstmalig im Wort Gottes der Begriff von Mann und Frau erwähnt. Deshalb ist es wichtig zu wissen, was die Bibel an dieser Stelle über den Mann und die Frau sagt.
 
Bei der o.g. Bibelstelle wird von beiden Geschlechtern im Maßstab von vorhandener Gleichwertigkeit gesprochen, ohne hierbei das andere Geschlecht auf irgendeine Weise zu dezimieren (Anm.: im Wert zu vermindern). Beide Geschlechter haben den Auftrag von Gott, sein Angesicht und Aussehen widerzuspiegeln.
 
Gott sprach in 1.Mose 1,26-27 nicht alleine über den Mann, sondern in gleicherweise über die Frau. Das bedeutet, dass Gottes Angesicht und Aussehen nur richtig in der Welt reflektiert werden kann, wenn sich Männer sowie auch Frauen gegenseitig gleichwertig achten und keinesfalls konkurrierend (Anm.: in Rivalität) gegeneinander arbeiten.
 
Das im Hebräischen verwendete Wort in der o.g. Bibelstelle für „Bild“ ist „ẓäläm“ und trägt einen maskulinen Charakter, wobei das Wort „gleiches Aussehen – dĕmût einen weiblichen Charakter hat. (Anm.: Teilauszug aus der Elberfelder Studienbibel zu dem hebräischen Wort für „Bild – ẓäläm“ und „gleiches Aussehen – dĕmût mit der Wortschlüsselnummer: 6899, 1865)
 
Daraus wird für uns deutlich, dass es im Interesse Gottes liegt, sein Wesen durch den Mann sowie auch die Frau auszudrücken, damit sie als eine Einheit, auch wenn sie unterschiedlich gemacht waren vor ihm wandeln und gemeinsam dienen würden. Jeder von ihnen wurde von Gott auf die Weise geschaffen, um eine Facette Gottes darzustellen. Es ist Gottes Ziel, dass der Mann sowie auch die Frau gemeinsam die Offenbarung über sein Wesen als Schöpfer reflektieren.
 
Die weibliche Facette Gottes
 
Der Tenach (Anm.: Akronym für die fünf Bücher Mose, die Prophetenbücher, sowie die anderen Bücher des Wortes Gottes) sowie auch das Neue Testament offenbaren uns viele Facetten Gottes in einem Kontext von Weiblichkeit, wie z.B. Jesaja 49,15; Jesaja 66,13 und Matthäus 23,37b.
 
Jesaja 49,15:
15 Kann auch eine Frau ihr Kindlein vergessen, dass sie sich nicht erbarme über den Sohn ihres Leibes? Und ob sie seiner vergäße, so will ich doch deiner nicht vergessen.
 
Jesaja 66,13:
13 Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet; ja, ihr sollt an Jerusalem getröstet werden.
 
Matthäus 23,37b:
… 37b Wie oft habe ich (Anm.: Jesus Christus) deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne ihre Küken versammelt unter ihre Flügel; …
 
Daraus wird deutlich, dass wenn wir als Volk Gottes auf die männliche Facette Gottes unseren Schwerpunkt legen und diesen sogar präferiert betonen, wir Gott nur auf eine halbe Weise erkennen können. Das hat zur Folge, dass wir Gottes Wirken womöglich verpassen zu erkennen.
 
Als Gott Mann und Frau erschuf, lag sein Ziel darin, uns dabei zu helfen, ihn in seinem Wesen besser zu verstehen, um ihn richtig in der Welt repräsentieren zu können.
 
Diese beiden einzigartigen Geschöpfe (Anm.: Mann und Frau => besitzen jeweils Geist, Seele und Leib) agieren als eine Einheit und formen das Bild wie der Vater, der Sohn und der Heilige Geist zusammenarbeiten.
 
Die richtige Hilfe an der Seite des Mannes
 
Ein weiterer Grund, warum es Gott wichtig war, Mann und Frau zu erschaffen, liegt in 1.Mose 2,18 verborgen, wo der HERR erkannte, dass es für den Mensch nicht gut sei, alleine zu sein. Aufgrund dessen entschied sich Gott, dem Menschen Adam eine Hilfe an seine Seite zu geben.
 
1.Mose 2,18:
18 Und Gott der HERR sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Gehilfin machen, die um ihn sei.
 
Das hebräische Wort für „Hilfe“ in diesem Kontext ist „`ēsär“ und beschreibt unter anderem die „Unterstützung im Kampf“ sowie „die Hilfe Gottes als Helfer Israels, um sein Volk aus widrigen Umständen zu erretten“.
 
Somit ist ein biblisches Verständnis über dieses Wort „Hilfe – `ēsär“ das Bild von dem Gott Israels, der mit seiner Kraft zu seinem Volk kommt, um es dazu zu befähigen, siegreich aus dem Kampf hervorzugehen.
 
Und das ist, was die Qualität der Frau für den Mann ist! Sie ist eine siegreiche Unterstützung im Kampf, von dem gleichen Wert, wie der Mann.
 
Das hebräische Wort in der o.g. Bibelstelle für „um ihn/passend/entsprechend für ihn“ ist „näḡäd und bedeutet „das richtige Gegenüber, welches ihm entspricht.“ Dieses Wort beinhaltet auch „die Position einer Person in Bezug auf eine andere Person oder ein anderes Objekt.“
(Anm.: Teilauszug aus der Elberfelder Studienbibel zu dem hebräischen Wort „näḡäd mit der Wortschlüsselnummer: 5126)
 
Zum Beispiel wird dieses Wort in Prediger 4,12 dafür verwendet, um gemeinsam standhaft im Kampf zu stehen.
 
Prediger 4,12:
12 Einer mag überwältigt werden, aber zwei können widerstehen, und eine dreifache Schnur reißt nicht leicht entzwei.
 
Folglich wird im Zusammenhang mit der „richtigen Hilfe“ der Frau für den Menschen Adam deutlich, dass es sich hierbei um einen weiblichen Menschen (Anm.: Frau) handelt, der vor oder gegenüber Adam steht, um in Zeiten von Schwierigkeiten zu helfen oder mit ihm zusammen zu arbeiten, damit ein gemeinsames Ziel erreicht werden kann. Wie bereits erwähnt, macht auch das Buch Prediger diese Bedeutung und das Prinzip von zwei sich unterstützenden Menschen deutlich.
 
Prediger 4,9-12:
9 So ist es ja besser zu zweien als allein; denn sie haben guten Lohn für ihre Mühe.
10 Fällt einer von ihnen, so hilft ihm sein Gesell auf. Weh dem, der allein ist, wenn er fällt! Dann ist kein anderer da, der ihm aufhilft.
11 Auch, wenn zwei beieinander liegen, wärmen sie sich; wie kann ein Einzelner warm werden?
12 Einer mag überwältigt werden, aber zwei können widerstehen, und eine dreifache Schnur reißt nicht leicht entzwei.
 
Die weibliche Hilfe beinhaltet nicht in erster Linie für den Zweck zur Verfügung zu stehen, um eine Hausfrau zu sein (Anm.: was Satan in Festungen von Unterdrückung kultiviert und bis heute von Christen als Doktrin gelebt wird), sondern sie ist vielmehr eine kompetente Unterstützung in herausfordernden Zeiten bzw. im geistlichen Kampf, damit der Sieg garantiert ist.
 
Hierbei kommt dem Prinzip der Übereinstimmung mit Gott und darauf basierend zueinander eine hohe Bedeutung zu, um dem Feind siegreich zu widerstehen, so dass er fliehen muss (vgl. Jakobus 4,7 i.V.m. Matthäus 22,37-39)
 
Jakobus 4,7:
7 So seid nun Gott untertan. Widersteht dem Teufel, so flieht er von euch.
 
Matthäus 22,37-39:
37 Jesus aber antwortete ihm: „Du sollst den HERRN, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt.“ (vgl. 5.Mose 6,5)
38 Dies ist das höchste und größte Gebot.
39 Das andere aber ist dem gleich: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ (vgl. 3.Mose 19,18)
 
Das Prinzip von Übereinstimmung
 
Dem Widersacher (Anm.: Satan) ist die Bedeutung des Prinzips der Übereinstimmung bewusst. Aus diesem Grund griff er Adam und seine Frau in ihrer Übereinstimmung mit Gott, nämlich zu regieren, an und wollte sie durch verführerische Worte aus ihrer göttlichen Übereinstimmung herausreißen.
 
Erst durch die Übereinkunft/Übereinstimmung mit dem Widersacher gelangten die beiden ersten Menschen unter die Hand des Feindes, so dass sie ihre Herrschaft verloren und Autoritätsebenen abtreten mussten. Dadurch wurde ihre ungehinderte Gemeinschaft mit Gott (Anm.: ihr bisheriges Recht, um über die Erde zu regieren) gebrochen und ihr gemeinsamer Zusammenschluss zwischen Mann und Frau, um gegen den Feind zu stehen, zerstört.
 
Getäuscht-sein und Ungehorsam
 
An dieser Stelle sei in feiner Unterscheidung festzuhalten, dass die Frau durch den Widersacher in Form der Schlange und dessen Worte lediglich getäuscht und entsprechend verführt wurde. Es war jedoch der Mann, der durch seinen Ungehorsam, dem Befehl Gottes gegenüber, den er erhalten hatte, die Sünde in die Welt brachte (vgl. 1.Mose 3,6 i.V.m. 1.Timotheus 2,14; Römer 5,12.14).
 
1.Mose 3,6:
6 Und die Frau sah, dass von dem Baum gut zu essen wäre und dass er eine Lust für die Augen wäre und verlockend, weil er klug machte. Und sie nahm von der Frucht und aß und gab ihrem Mann, der bei ihr war, auch davon und er aß.
 
1.Timotheus 2,14:
14 Und Adam wurde nicht verführt (Anm.: getäuscht), die Frau aber hat sich zur Übertretung verführen (Anm.: täuschen) lassen.
 
Römer 5,12.14:
12 Deshalb, wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und der Tod durch die Sünde, so ist der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, weil sie alle gesündigt haben. …
14 Dennoch herrschte der Tod von Adam an bis Mose auch über die, die nicht gesündigt hatten durch die gleiche Übertretung wie Adam, welcher ist ein Bild dessen, der kommen sollte.
 
Adams Frau wurde durch die Schlange getäuscht, so dass Gott zuerst die Schlange verflucht hat. Danach erst wurde aufgrund von Adams willentlichen Ungehorsam Gott gegenüber die gesamte Erde verflucht (vgl. 1.Mose 3,14.17).
 
1.Mose 3,14.17:
14 Da sprach Gott der HERR zu der Schlange: Weil du das getan hast, seist du verflucht, verstoßen aus allem Vieh und allen Tieren auf dem Felde. Auf deinem Bauche sollst du kriechen und Erde fressen dein Leben lang. …
17 Und zum Mann sprach er: Weil du gehorcht hast der Stimme deiner Frau und gegessen von dem Baum, von dem ich dir gebot und sprach: Du sollst nicht davon essen –, verflucht sei der Acker um deinetwillen! Mit Mühsal sollst du dich von ihm nähren dein Leben lang.
 
Der Mann und seine Verantwortung
 
Nachdem Adam und seine Frau von der Frucht des Baumes der Erkenntnis von Gut und Böse gegessen hatten (Anm.: Sündenfall), sprach Gott zuerst Adam an und nicht dessen Frau, was darauf hinweist, dass der Mann die Verantwortung dafür trug, indem er die Autorität von Gott übertragen bekommen hatte, den Garten zu bebauen sowie zu bewachen (vgl. 1.Mose 2,15 i.V.m. 1.Mose 3,9).
 
1.Mose 2,15:
15 Und Gott der HERR nahm den Menschen (Anm.: Adam) und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte.
 
1.Mose 3,9:
9 Und Gott der HERR rief Adam und sprach zu ihm: Wo bist du?
 
Eine Notwendigkeit etwas zu bewachen ist nur dann gegeben, wenn potentiell Gefahr besteht, dass es zu einer rechtswidrigen Tat oder auch zu einem schädigenden Ereignis im betreffenden Bereich kommen könnte. Und das war im von Gott gepflanzten Garten in Eden für den Menschen der Fall, weil sich dort die listige Schlange aufhalten konnte (vgl. 1.Mose 3,1a).
 
1.Mose 3,1a:
1a Aber die Schlange war listiger als alle Tiere auf dem Felde, die Gott der HERR gemacht hatte, …
 
Die Ursache, dass die gesamte Menschheit durch den Sündenfall unter einen Fluch gefallen war, geschah erst durch Adams Ungehorsam, nicht durch seine Frau.
 
Das ist der Grund, warum Gott durch Jesus Christus, den zweiten bzw. letzten Adam die Erlösung vom Fluch brachte und nicht durch eine zweite „Eva“ (vgl. Römer 5,17 i.V.m. 1.Korinther 15,45).
 
Römer 5,17:
17 Denn wenn wegen der Sünde des Einen (Anm.: Adam) der Tod geherrscht hat durch den Einen, um wie viel mehr werden die, welche die Fülle der Gnade und der Gabe der Gerechtigkeit empfangen, herrschen im Leben durch den Einen, Jesus Christus.
 
1.Korinther 15,45:
45 Wie geschrieben steht: Der erste Mensch, Adam, „wurde zu einem lebendigen Wesen“ (vgl. 1.Mose 2,7), und der letzte Adam zum Geist, der lebendig macht.
 
Das Ergebnis vom Angriff des Widersachers wirkt sich bis hin in unsere heutige Zeit aus, was dadurch erkennbar ist, dass die Frau vom Mann niedrig (Anm.: abgewertet, im Wert vermindert angesehen) gehalten wird oder es sogar zu Rivalität zwischen den Geschlechtern kommt.
Doch gepriesen sei Gott, der in dieser Zeit dabei ist, die Beziehung zwischen Mann und Frau gemäß seines Maßstabs wiederherzustellen, indem Männer und Frauen in Christus ihre Autorität und Wertigkeit im Licht Gottes erkennen und miteinander zusammenarbeiten.
 
Diese göttliche Zusammenarbeit von Mann und Frau führt dazu, dass der Feind mit seiner bösen Armee einen herben Verlust erlebt. Dieser Verlust geschieht, weil gläubige Männer und Frauen gemeinsam den Triumph von Jesus Christus am Kreuz anwenden und zugleich in wahrhaftiger Beziehung sowie Übereinkunft mit Gott zueinander stehen, so dass die Feinde des HERRN zum Schemel der Füße Jesu werden (vgl. Psalm 110,1 i.V.m. Hebräer 10,12-13).
 
Psalm 110,1:
1 Ein Psalm Davids.
Der HERR sprach zu meinem Herrn: „Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde zum Schemel deiner Füße mache.“
 
Hebräer 10,12-13:
12 Dieser aber hat ein Opfer für die Sünden dargebracht und sitzt nun für immer zur Rechten Gottes 13 und wartet hinfort, bis seine Feinde zum Schemel seiner Füße gemacht werden.
 
Es ist wichtig, dass wir als Heilige die Hand des Vaters in dessen Bewegungen erkennen, um die Auswirkungen seiner Berührung zu erfahren und anderen zugänglich zu machen (Anm.: als Leiterschaft). Jede Lehre, Doktrin und denominationelle Prägung kann diesen Prozess blockieren, wenn es die Sicht für die übernatürliche Weisung Gottes für diese Zeit vernebelt.
 
Derzeit leben so viele Menschen wie nie zuvor auf der Erde und die große Ernte wird nur von wenigen Arbeitern eingebracht, die ihr Leben für dieses Ziel des Dienstes für den HERRN der Ernte hingeben. Unabhängig von unterschiedlichen Salbungsmänteln, geistlichen Gaben und Funktionen im Königreich Gottes, ist Autorität von Gott übertragen und der Wert einer Person von Gott festgelegt.
 
Gottes Maßstab ist für Menschen, die er geschaffen hat, dass alle gleich wertvoll sind. Wer das aus den Augen (Anm.: des Herzens) verliert, kann auch Autorität nicht begreifen, wie Gott sie meint.
 
Autorität im Wort Gottes, welche dem Mann innerhalb der menschlichen Schöpfung allein von Gott übertragen ist (Anm.: wie Adam, Sohn, Vater), schließt nicht aus, dass unter dessen Schutz Autorität (Anm.: die Frau) eingesetzt werden kann. Die Charakteristik von Führung, die dem männlichen Wesenszug Gottes entspringt, erfordert ihre Anerkennung durch eine aufrichtige, freiwillige Unterordnung. Erst in dieser Anerkennung von Autorität wird diese wirksam und Schutz kann daraus hervorkommen.
 
Der Durcheinanderbringer konnte viel Schaden in der Gemeinde Jesu dadurch anrichten, dass Menschen dieses Prinzip von Gottes festgelegtem Maßstab über den Wert und Wertigkeit von Mann und Frau missachteten, in dem Wert mit Autorität verwechselt wurde.
 
(Anm.: Diese Botschaft beruht auf einer Offenbarungserkenntnis von Linda Heidler aus dem Buch „The Apostolic Woman – Die apostolische Frau“, Kapitel 2; GZI Publishing 2018)
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm