''Blue Moon''- der zweifache Vollmond und Gottes Reden

Einleitung

Aufgrund eines selten auftretenden astronomischen Ereignisses (Anm.: alle 2 ½ Jahre), das uns der HERR in dem Monat August zuteil werden lässt, was beinhaltet, dass es zu einem zweimaligen Erscheinen des Vollmondes am 02.August 2012 und am 31.August 2012 kommt, möchte ich ein Stückwerk von Offenbarung in diesem Zusammenhang mitteilen, das uns dabei helfen soll die Zeiten, in denen wir sind, besser zu verstehen.

Abrahams Blick in den Nachthimmel

Da Abraham unser Vorvater des Glaubens ist und auch Gott zu ihm über sein zugeteiltes Erbe sprach, in dem er Abraham unter den Nachthimmel treten und in den offenen Himmel blicken ließ, um die Sterne zu zählen, ist es wichtig, dass wir Gottes “Handarbeit” am Himmel richtig verstehen (vgl. 1.Mose 15,4-6).

1.Mose 15,4-6:
4 Und siehe, der HERR sprach zu ihm: Er soll nicht dein Erbe sein, sondern der von deinem Leibe kommen wird, der soll dein Erbe sein.
5 Und er hieß ihn hinausgehen und sprach: Sieh gen Himmel und zähle die Sterne; kannst du sie zählen? Und sprach zu ihm: So zahlreich sollen deine Nachkommen sein!
6 Abram glaubte dem HERRN und das rechnete er ihm zur Gerechtigkeit.

Gott erschuf besondere Lichter am Himmel, die dazu da sind uns besseres Verständnis über die Zeiten zu geben (vgl. 1.Mose 1,14-19).

1.Mose 1,14-19:
14 Und Gott sprach: Es werden Lichter an der Feste des Himmels, die da scheiden Tag und Nacht und geben Zeichen, Zeiten, Tage und Jahre 15 und seien Lichter an der Feste des Himmels, dass sie scheinen auf die Erde. Und es geschah so.
16 Und Gott machte zwei große Lichter: ein großes Licht, das den Tag regiere, und ein kleines Licht, das die Nacht regiere, dazu auch die Sterne.
17 Und Gott setzte sie an die Feste des Himmels, dass sie schienen auf die Erde 18 und den Tag und die Nacht regierten und schieden Licht und Finsternis. Und Gott sah, dass es gut war.
19 Da ward aus Abend und Morgen der vierte Tag.

An dieser Stelle möchte ich festhalten, dass diese Botschaft nichts mit der unerleuchteten Astrologie zu tun hat, sondern die Botschaft soll uns nach den Prinzipien Gottes ein besseres Verständnis über Gottes Zeiten geben.
Auch Jesus ermahnte die Menschen zu seiner Zeit die Zeiten zu erkennen und diese richtig zu beurteilen, indem er von den Zeichen am Himmel sprach (vgl. Lukas 12,54-56).

Lukas 12,54-56:
54 Er (Anm.: Jesus) sprach aber zu der Menge: Wenn ihr eine Wolke aufsteigen seht vom Westen her, so sagt ihr gleich: Es gibt Regen. Und es geschieht so.
55 Und wenn der Südwind weht, so sagt ihr: Es wird heiß werden. Und es geschieht so.
56 Ihr Heuchler! Über das Aussehen der Erde und des Himmels könnt ihr urteilen; warum aber könnt ihr über diese Zeit nicht urteilen?

Ebenfalls weissagte der Prophet Joel von astronomischen Ereignissen in der letzten Zeit, die ebenfalls der Apostel Petrus zur Zeit von Schawuot/ Pfingsten in seiner Predigt an die Juden in Jerusalem aufgriff, welche als Vorboten von Gott auf die herrliche Erscheinung seines Sohnes Jesus gedacht sind (vgl. Joel 3,3-5).

Joel 3,3-5:
3 Und ich will Wunderzeichen geben am Himmel und auf Erden: Blut, Feuer und Rauchdampf.
4 Die Sonne soll in Finsternis und der Mond in Blut verwandelt werden, ehe denn der große und schreckliche Tag des HERRN kommt.
5 Und es soll geschehen: Wer des HERRN Namen anrufen wird, der soll errettet werden. Denn auf dem Berge Zion und zu Jerusalem wird Errettung sein, wie der HERR verheißen hat, und bei den Entronnenen, die der HERR berufen wird.

Verständnis der Zeichen am Himmel

Deshalb ist es wichtig, dass wir als Volk Gottes bezüglich der Zeichen am Himmel bzw. der Sterne eine biblische Perspektive haben.
Sonne, Mond und Sterne sind gemäß des Wortes Gottes von Gott geschaffen und an ihren Ort gesetzt worden, um seine Herrlichkeit ans Licht zu bringen (vgl. Psalm 8,2.4.10; Psalm 19,2; Hiob 9,8-9; Hiob 38,31-33).

Psalm 8,2.4.10:
2 HERR, unser Herr, wie herrlich ist dein Name auf der ganzen Erde, der du deine Hoheit gelegt hast auf den Himmel!
4 Wenn ich anschaue deinen Himmel, deiner Finger Werk, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast: …
10 HERR, unser Herr, wie herrlich ist dein Name auf der ganzen Erde!

Psalm 19,2:
2 Der Himmel erzählt die Herrlichkeit Gottes, und das Himmelsgewölbe verkündet seiner Hände Werk.

Hiob 9,8-9:
8 Er allein breitet den Himmel aus und geht auf den Wogen des Meers.
9 Er macht den Wagen am Himmel und den Orion und das Siebengestirn und die Sterne des Südens.

Hiob 38,31-33:
31 Kannst du die Bande des Siebengestirns zusammenbinden oder den Gürtel des Orion auflösen?
32 Kannst du die Sterne des Tierkreises aufgehen lassen zur rechten Zeit oder die Bärin samt ihren Jungen heraufführen?
33 Weißt du des Himmels Ordnungen, oder bestimmst du seine Herrschaft über die Erde?

Wenn wir diese Bibelstellen betrachten, zeigen sie uns eindeutig auf, dass dies nichts mit der unerleuchteten Astrologie zu tun hat, sondern dass die Lichter am Himmel ein Bestandteil von Gottes Schöpfung sind.

Was ist Astrologie?

Dr. Robert Heidler schrieb in dem dem Buch “A Time to Advance” (Anm.: "Eine Zeit voranzukommen”) in Kapitel 5 auf den Seiten 81-84 folgendes:

Die Wissenschaft der Astrologie ist es, das Bestreben der Menschen für ihre Zukunft durch die Zusam-menstellung der Sterne zu erkennen und Offenbarung zu erhalten, ohne Gott zu suchen oder seine Stimme zu hören. Astrologie ist eine Form von Wahrsagerei, die eine Sünde ist. Sie beinhaltet ein Aufblicken mit unerleuchteten Augen, das Gott verboten hat (vgl. 5.Mose 4,19; 5.Mose 17,3).

5.Mose 4,19:
19 Hebe auch nicht deine Augen auf gen Himmel, dass du die Sonne sehest und den Mond und die Sterne, das ganze Heer des Himmels, und fallest ab und betest sie an und dienest ihnen. Denn der HERR, dein Gott, hat sie zugewiesen allen andern Völkern unter dem ganzen Himmel; …

5.Mose 17,3:
… 3 und hingeht und dient andern Göttern und betet sie an, es sei Sonne oder Mond oder das ganze Heer des Himmels, was ich nicht geboten habe, …

An dieser Stelle ist es wichtig festzuhalten, dass der Mensch, der Astrologie praktiziert, Tor und Tür für dämonische Bedrückung öffnet.
Diese Täuschung der Finsternis sollte jedoch geisterfüllten Gläubigen nicht den Anlass dazu geben, die Himmel und ihre Himmelskörper als etwas Böses zu betrachten, weil Gott diese erschaffen hat, um uns mit seinen guten Gaben von Offenbarung über wer er ist zu versorgen und uns an seine Zeiten, die er erschaffen hat, damit wir ihn suchen, zu erinnern (vgl. 1.Mose 1,14).


1.Mose 1,14:
14 Und Gott sprach: Es werden Lichter an der Feste des Himmels, die da scheiden Tag und Nacht und geben Zeichen, Zeiten, Tage und Jahre …

Dieser Bibelvers gebraucht zwei bezeichnende Worte, um die Himmel zu beschreiben. Als erstes sagt Gott, dass die Himmel dafür da sind, um Zeichen zu geben.
Das hebräische Wort dafür ist “owth”, was “ein Signal, Omen (Vorzeichen) oder Warnung” bedeutet.
So wissen wir, dass Gott Zeichen und Signale am Himmel gibt. Die drei Weisen sahen z.B. zur Zeit der Geburt Jesu einen hellen Morgenstern im Osten, der ein Signal von Gott war, dass der Messias gekommen war. Die Bibel sagt, dass in den letzten Tagen “Zeichen am Himmel” sein werden (vgl. Apostelgeschichte 2,19; Matthäus 24,30).


Apostelgeschichte 2,19:
19 Und ich will Wunder tun oben am Himmel und Zeichen unten auf Erden, Blut und Feuer und Rauchdampf; …

Matthäus 24,30a:
30a Und dann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohns am Himmel.

Das zweite Wort, das in 1.Mose 1,14 genannt wird, ist Zeiten. Das hebräische Wort dafür ist “mow` ed”, was ein festgesetzter Termin, eine Verabredung, eine feste Zeit oder Saison” bedeutet. “Mow` ed” ist das gleiche Wort, das für biblische Feste und Feiern gebraucht wird.
Gott sagt uns, dass die Sterne dafür da sind, um unsere Zeiten zu markieren bzw. uns an die festgesetzten Verabredungen zu erinnern, um ihn zu treffen.
Deshalb sind die Himmel eine Offenbarung von Gottes Zeiten. Die Juden verstanden dies.
Die meisten Menschen blicken heutzutage, um die Zeiten zu wissen auf einen Kalender. Aber die Juden, die die Zeiten oder Tage wissen wollten, schauten in den Himmel.
Abraham schaute zum Beispiel mit erleuchteten Augen des Glaubens in den dunklen Nachthimmel, um seine Verheißung von Gott zu erhalten (vgl. 1.Mose 15,5).


1.Mose 15,5:
5 Und er hieß ihn hinausgehen und sprach: Sieh gen Himmel und zähle die Sterne; kannst du sie zählen? Und sprach zu ihm: So zahlreich sollen deine Nachkommen sein!

Gott hat die Sonne, den Mond und Sterne in den Himmeln so angeordnet, um seine Zeiten in unserem Leben zu etablieren.

Gottes Uhr im Himmel


Für die Juden ist das Universum wie eine große Uhr, die dafür geschaffen wurde, um Gottes festgesetzte Zeiten zu offenbaren.
In der Vergangenheit gab es keine Kalender und Uhren, wie wir sie heutzutage kennen, deshalb blickten die Juden in den Himmel, um die Zeiten zu erkennen.
Der Zyklus der Sonne markierte die Zeit des Tages. Der Zyklus des Mondes offenbarte die Zeit des Monats. Die jährliche Abfolge von den Konstellationen im Himmel markierten die Zeiten des Jahres.
Der komplette Himmel macht um uns herum jedes Jahr einen Zyklus, der uns jeden Monat im Jahr eine neue Konstellation von Sternen sehen lässt. Diese zwölf Konstellationen machen einen vollständigen Zyklus und wurden Symbole der zwölf Monate des Jahres. Das ist nicht Astrologie. Gott hat absichtlich die Sterne gebraucht, um die Zeiten und Jahreszeiten zu markieren.
In der westlichen Welt mit dem “griechischen Gedankengut” hängen sich die meisten Menschen Kalender an die Wand, deren Monate, die Namen von heidnischen Götzen tragen (z.B.: März war der Monat, der dem Mars geweiht war, welcher der römische “Gott” des Krieges war. Mai, war der Monat, der dem römischen Götzen Maia zugeordnet war.)
Die Juden hingegen benötigten es nicht einen Kalender zu besitzen, um zu erkennen, wo sie sich im Jahr befanden. Sie schauten über sich in den Himmel. Ebenfalls identifizierten sie ihre Monate nicht nach heidnischen Göttern. Sie verbanden jeden Monat mit einer Konstellation, die durch Gott erschaffen wurde.
Die Tage sind markiert durch den Zyklus der Sonne, die Zeit jedoch durch die Position der Sonne am Himmel.

Wenn wir die Tage zählen, gelangen wir in Gottes wöchentlichen Zyklus der Ruhe “Sabbat”. Gott sagte: “Zähle sechs Tage und ruhe am siebenten Tag.”
Die 12 Zeiten im Jahr ordnete er dem Mond und seinem kompletten Zyklus an, der unser Jahr in 12 Monate einteilt. Das Wort “Monat” kommt von der selben Wurzel wie das Wort “Mond”. Ein Monat beinhaltet die Zeit, die der Mond benötigt, um seinen kompletten Zyklus abzuschließen.
Jeder neue Monat begann, wenn der Mond am Himmel erschien (Anm.: Sichelform), um einen neuen Mondzyklus zu beginnen.
(Anm.: Teilauszug Ende)

Der doppelte Vollmond im August 2012

Mit diesem Wissen über die Zeiten, möchte ich an dieser Stelle Bezug auf das im Anfang erwähnte Ereignis des zweifachen Vollmondes im Monat August 2012 nehmen.
Das Jahr 2012 ist nicht das Ende der Welt, sondern der Beginn einer neuen Ära Gottes, die er für sein Volk, das nahe an seinem Herzen ist, festgesetzt hat und in die wir eintreten.
Um das Geheimnis des Reden Gottes zu entschlüsseln, ist es notwendig zu wissen, dass Gott seine Zeit an das Volk Israel gebunden hat, was bedeutet, dass wir uns den hebräischen Monaten im Kalender Gottes bewusst sein müssen.
Das Ereignis des zweifachen Vollmondes im Monat August 2012 berührt zwei hebräische Monate, den fünften und sechsten Monat im heiligen Jahr bzw. in dem Zyklus der Erlösung. Hierbei handelt es sich um den Monat “Aw- Fülle/ Frucht/ Vater” und den Monat “Elul- nichtig/ gut für nichts/ Traube”, die ebenfalls mit den israelischen Stämmen “Simeon- Gott erhört.” und “Gad- Glück/ Gunst/ Segen oder Bedrängung” im Zusammenhang stehen und einen Teil der zweiten Einheit in der Armee des HERRN gemäß 4.Mose 2 und 4.Mose 10 ergeben (Anm.: Näheres kann in dem Buch “Der prophetische Esel Issaschar” erhalten werden.).
Diese beiden Stämme haben als Bannersymbole Attribute, die mit Kampf im Zusammenhang stehen.
Simeon hat das Schwert bzw. die Waffe und Gad das Kriegerzelt als Symbol, weil er ein kämpfender Stamm war, der bedrängt wurde und Gerechtigkeit etablierte (vgl. 1.Mose 49,5.19 i.V.m. 5.Mose 33,20-21).

1.Mose 49,5.19:
5 Die Brüder Simeon und Levi, ihre Schwerter sind mörderische Waffen.
19 Gad wird gedrängt werden von Kriegshaufen, er aber drängt ihnen nach auf der Ferse.

5.Mose 33,20-21:
20 Und über Gad sprach er: Gelobt sei, der Gad Raum schafft! Gad liegt da wie ein Löwe und zerreißt Schenkel und Scheitel.
21 Und er ersah sich ein Erstlingserbe; denn daselbst war für ihn eines Anführers Teil. Und es versammelten sich die Häupter des Volks und er vollstreckte die Gerechtigkeit des HERRN und seine Gerichte zusammen mit Israel.

Der Klang der Trompeten

Da diese beiden Stämme Israels mit dem Kampf im Zusammenhang stehen, ist es von Bedeutung zu wissen, dass immer wenn Israel in den Krieg zog, der Klang der zwei silbernen Trompeten oder auch Schofare zu hören waren. Es war der Klang, um das Volk Israel zu sammeln, in Bewegung zu setzen, sich bei Gott in der Zeit von Bedrängnis in Erinnerung zu bringen oder auch auf die Zeiten der Feste also der Freude Gottes hinzuweisen (vgl. 4.Mose 10,1-10).

4.Mose 10,1-10:
1 Und der HERR redete mit Mose und sprach: 2 Mache dir zwei Trompeten von getriebenem Silber und gebrauche sie, um die Gemeinde zusammenzurufen und wenn das Heer aufbrechen soll.
3 Wenn man mit beiden bläst, soll sich bei dir versammeln die ganze Gemeinde vor der Tür der Stiftshütte.
4 Wenn man nur mit einer bläst, so sollen sich bei dir versammeln die Fürsten, die Häupter über die Tausende in Israel.
5 Wenn ihr aber laut trompetet, so sollen die Lager aufbrechen, die nach Osten zu liegen.
6 Und wenn ihr zum zweiten Mal laut trompetet, so sollen die Lager aufbrechen, die nach Süden zu liegen. Denn wenn sie weiterziehen sollen, so sollt ihr laut trompeten.
7 Wenn aber die Gemeinde zu versammeln ist, sollt ihr nur blasen und nicht laut trompeten.
8 Es sollen aber blasen mit den Trompeten die Söhne Aarons, die Priester; und das soll eine ewige Ordnung sein für euch und eure Nachkommen.
9 Wenn ihr in den Krieg zieht in eurem Lande gegen eure Feinde, die euch bedrängen, so sollt ihr laut trompeten mit den Trompeten, dass euer gedacht werde vor dem HERRN, eurem Gott, und ihr errettet werdet vor euren Feinden.
10 Desgleichen, wenn ihr fröhlich seid an euren Festen und an euren Neumonden, sollt ihr mit den Trompeten blasen bei euren Brandopfern und Dankopfern, damit euer Gott an euch denke. Ich bin der HERR, euer Gott.

Das Silber der Trompeten in 4.Mose 10 ist ein Hinweis auf das reine, kraftvolle, prophetische Wort Gottes, da Silber gemäß Psalm 12,7 mit dem reinen Wort Gottes im Zusammenhang steht.

Psalm 12,7:
7 Die Worte des HERRN sind lauter wie Silber, im Tiegel geschmolzen, geläutert siebenmal.

Der zweifache Vollmond und die zweifachen Dinge

Es ist kein Zufall, dass bei dem Ereignis des zweifachen Vollmondes im Monat August 2012 zwei hebräische Monate sowie zwei Stämme Israels indirekt involviert sind und auch die zwei silbernen Trompeten mit der kämpferischen Marschordnung des Volkes Gottes zu tun haben, der gemäß Epheser 6,12 kein Kampf gegen Fleisch und Blut ist, sondern gegen die Mächtigen und Gewaltigen, den Herren der Welt, die in dieser Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel.
Wenn wir den Klang des Schofars, der Trompeten oder der Posaunen im Wort Gottes studieren, haben diese gemäß dem Buch der Offenbarung mit einer Ankündigung von einer neuen Ära von Offenbarung zu tun, weil nach der Öffnung des siebten Siegels durch das geschlachtete Lamm Gottes die sieben Engel mit den Posaunen ihre von Gott zugeteilte Position einnahmen, um mit ihrem Klang neue Offenbarung und Geschehnisse auf der Erde aus dem Himmel freizusetzen.
Doch bevor das geschah, wurden die Gebete der Heiligen vor den Thron Gottes gebracht und mit Weihrauch und den feurigen Kohlen vermischt, so dass es eine gewaltige Erschütterung im Himmel und auf der Erde gab durch Blitze, Donner, Stimmen und Erdbeben (vgl. Offenbarung 8,1-6).

Offenbarung 8,1-6:
1 Und als das Lamm das siebente Siegel auftat, entstand eine Stille im Himmel etwa eine halbe Stunde lang.
2 Und ich sah die sieben Engel, die vor Gott stehen, und ihnen wurden sieben Posaunen gegeben.
3 Und ein anderer Engel kam und trat an den Altar und hatte ein goldenes Räuchergefäß; und ihm wurde viel Räucherwerk gegeben, dass er es darbringe mit den Gebeten aller Heiligen auf dem goldenen Altar vor dem Thron.
4 Und der Rauch des Räucherwerks stieg mit den Gebeten der Heiligen von der Hand des Engels hinauf vor Gott.
5 Und der Engel nahm das Räuchergefäß und füllte es mit Feuer vom Altar und schüttete es auf die Erde. Und da geschahen Donner und Stimmen und Blitze und Erdbeben.
6 Und die sieben Engel mit den sieben Posaunen hatten sich gerüstet zu blasen.

Der Doppelpunkt Gottes im August 2012

Was bedeutet nun das Zeichen der Zeit im August 2012 durch den zweifachen Vollmond?
Es bedeutet, dass alle, die nahe am Herzen Gottes stehen ihre Gebete in den kommenden Zeiten erhört sehen, was mit plötzlichen Offenbarungen und der Zunahme von prophetischer Erkenntnis einhergeht sowie beinhaltet, dass die Worte Gottes ein hohes Offenbarungspotential tragen, so dass in dem Weg stehende Felsen nicht nur aus dem Weg der Heiligen durch ihren Glauben gehoben werden, sondern dazu beiträgt, dass Felsen zerbrechen und Berge durch Feuer zerschmelzen, so dass Menschen ein fleischernes Herz erhalten (vgl. Jeremia 23,29 i.V.m. Hesekiel 36,24-27).

Jeremia 23,29:
29 Ist mein Wort nicht wie ein Feuer, spricht der HERR, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmeißt?

Hesekiel 36,24-27:
24 Denn ich will euch aus den Heiden herausholen und euch aus allen Ländern sammeln und wieder in euer Land bringen, 25 und ich will reines Wasser über euch sprengen, dass ihr rein werdet; von all eurer Unreinheit und von allen euren Götzen will ich euch reinigen.
26 Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben und will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben.
27 Ich will meinen Geist in euch geben und will solche Leute aus euch machen, die in meinen Geboten wandeln und meine Rechte halten und danach tun.

Die Umstrukturierung der Herzenssubstanz

Es wird zu einer Umformung der Substanz in den Herzen der Menschen kommen, die dem Unterschied zwischen dem Fleisch der Menschen und der Fische gleichkommt.
Das bedeutet, dass alle Menschen die die Substanz des “Fisches” tragen, vor den Gerichten Gottes geschützt sind, so wie es die Fische in der Zeit von Noah waren, weil wir uns als Menschheit wieder in solch einer ähnlichen Zeit befinden (vgl. Matthäus 24,37-39).

Matthäus 24,37-39:
37 Denn wie es in den Tagen Noahs war, so wird auch sein das Kommen des Menschensohns.
38 Denn wie sie waren in den Tagen vor der Sintflut – sie aßen, sie tranken, sie heirateten und ließen sich heiraten bis an den Tag, an dem Noah in die Arche hineinging; 39 und sie beachteten es nicht, bis die Sintflut kam und raffte sie alle dahin –, so wird es auch sein beim Kommen des Menschensohns.

Das ist unter anderem auch der Grund, warum Jesus seine ersten Jünger von Fischern zu Menschenfischern berief (vgl. Matthäus 4,18-20).

Matthäus 4,18-20:
18 Als nun Jesus am Galiläischen Meer entlangging, sah er zwei Brüder, Simon, der Petrus genannt wird, und Andreas, seinen Bruder; die warfen ihre Netze ins Meer; denn sie waren Fischer.
19 Und er sprach zu ihnen: Folgt mir nach; ich will euch zu Menschenfischern machen!
20 Sogleich verließen sie ihre Netze und folgten ihm nach.

Die Stimme Gottes in der neuen Ära

Auch wenn es auf der Erde moralisch dunkel ist, dürfen wir als Volk Gottes die neue Ära der Stimme Gottes einläuten und seine Worte des Lebens tragen.
Wir dürfen uns sicher sein, dass der Vater das Maß von seiner Offenbarung mit dem Maß unserer Bereitschaft und Vorbereitung auf der Erde füllt, so dass seine Herrlichkeit die Erde bedecken kann, so wie das Wasser das Meer bedeckt (vgl. 1.Mose 7,11 i.V.m. Habakuk 2,14 ).

1.Mose 7,11:
11 In dem sechshundertsten Lebensjahr Noahs am siebzehnten Tag des zweiten Monats, an diesem Tag brachen alle Brunnen der großen Tiefe auf und taten sich die Fenster des Himmels auf, …

Habakuk 2,14:
14 Denn die Erde wird voll werden von Erkenntnis der Ehre des HERRN, wie Wasser das Meer bedeckt.

Gott will als der höchste Vater in dieser Zeit in Fülle segnen!

Wir müssen uns dessen bewusst sein, dass Gott als höchster Vater uns liebt, erhört und uns segnen möchte auch wenn seine gerechten Urteile die Erde treffen.
Gott wird beginnend mit dem Monat August alte Strukturen in seiner Gemeinde auf der Erde, die in dieser Zeit ausgedient haben, beenden und eine neue Ära und Struktur in seiner Gemeinde einläuten.
Es geht von der Schiffsstruktur in die Fischstruktur (vgl. Jona 1,15 i.V.m. Jona 2,1)!
Weiterhin ist es wichtig, dass wir die neue, lebendige Struktur, die Gott gibt schützen, so dass es nicht zu einer Zerstörung kommt. Hierbei ist die Beachtung des Wortes Gottes entscheidend, dass wie eine feurige Mauer schützt.
Er möchte uns seine Fülle in dieser Zeit offenbaren, die nicht irdisch gewirkt ist, sondern übernatürlich auf die Erde trifft, so wie es zu der Zeit von Jehoschaphat, dem König von Juda geschah als er in den Krieg gegen die Moabiter zog und der Prophet Elischa über ihn und seine Verbündeten eine übernatürliche Ausgießung weissagte (vgl. 2.Könige 3,14-18.20)

2.Könige 3,14-18.20:
14 Elisa sprach: So wahr der HERR Zebaoth lebt, vor dem ich stehe: Wenn ich nicht Jehoschaphat, den König von Juda, ehrte, ich wollte dich nicht ansehen noch achten.
15 So bringt mir nun einen Spielmann!
Und als der Spielmann auf den Saiten spielte, kam die Hand des HERRN auf Elisa 16 und er sprach: So spricht der HERR: Macht hier und da Gruben in diesem Tal.
17 Denn so spricht der HERR: Ihr werdet weder Wind noch Regen sehen; dennoch soll das Tal voll Wasser werden, dass ihr und euer Heer und euer Vieh trinken könnt.
18 Und das ist noch ein Geringes vor dem HERRN; er wird auch die Moabiter in eure Hände geben, ...
20 Aber am nächsten Morgen, zur Zeit, da man Speisopfer opfert, siehe, da kam Wasser von Edom her und füllte das Land mit Wasser.

Es war aufgrund von “Jehoschaphat- JAHWE schafft Recht“ , dem König von “Juda- Lob, Preis“, der den Propheten Elischa (Anm.: hatte den doppelten Anteil von dem Propheten Elija, vgl. 2.Könige 2,9) dazu veranlasste unter musikalischer Führung von der Ausgießung Gottes zu prophezeien.
Gott wird in den kommenden Zeiten seinem anbetenden Volk, das ihn von Herzen liebt, Recht verschaffen und es vor den Augen der Welt zu Ehren bringen.
Eine große Ausgießung der Kraft Gottes steht bevor, die einem Schleudern gleichkommt, um die Riesen zu Boden zu bringen und mit der Kraft des Wortes Gottes zu entmachten (vgl. Offenbarung 8,3 i.V.m. 1.Samuel 17,40-51).

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm