Die Propheten und die Fesselung Gottes

Einleitung

Ich möchte die Botschaft zum Anlass nehmen, um dazu beizutragen mehr Verständnis über das Leben der Menschen zu geben, die von Gott als Propheten im Leib Jesu eingesetzt sind (vgl. 1.Korinther 12,28).

1.Korinther 12,28:
28 Und Gott hat in der Gemeinde eingesetzt erstens Apostel, zweitens Propheten, drittens Lehrer, dann Wundertäter, dann Gaben, gesund zu machen, zu helfen, zu leiten und mancherlei Zungenrede.

Die von Gott übertragenen Lasten

Die Personen, egal ob Mann oder Frau, die sich von Gott in dem prophetischen Amt bewegen, haben es nicht immer leicht, da Gott seine „Lasten“, die er auf dem Herzen trägt mit ihnen auf eine besondere Weise teilt und es deshalb dazu kommt, dass sie diese meistens stärker spüren als andere Menschen im Leib Jesu, weil sie sich in einer spezifischen Nähe zu Gott befinden, die sich aus dem prophetischen Amt ergibt (vgl. Lukas 12,48b).

Lukas 12,48b:
48b Denn wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man umso mehr fordern.

Das Ziel der übernatürlichen „Lastenübertragung“ ist von Gott gewollt, weil er möchte, dass die Menschen, die er erschaffen hat wieder zu ihm finden.
Gott weiß, dass er seinen Propheten eine besondere Fähigkeit zugeteilt hat, um die Lasten tragen zu können.

Hesekiel, ein „Lastenträger“ Gottes

Ich möchte anhand des Beispiels vom Leben des Propheten Hesekiel die Lastenübertragung Gottes erklären, die eine ähnliche Last war, wie sie auch Simon von Kyrene trug, der dazu verhalf, dass das Kreuz von Jesus Christus auf der richtigen Anhöhe in der Mitte vor aller Öffentlichkeit aufgerichtet wurde, um bis in unsere heutige Zeit die Liebe Gottes zu den Menschen zu prophezeien (vgl. Lukas 23,26 i.V.m. Johannes 3,16).

Lukas 23,26:
26 Und als sie ihn (Anm.: Jesus Christus) abführten, ergriffen sie einen Mann, Simon von Kyrene, der vom Feld kam, und legten das Kreuz auf ihn, dass er es Jesus nachtrüge.

Johannes 3,16:
16 Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

Hesekiel befand sich mit dem Volk Israel in babylonischer Gefangenschaft, was Gott jedoch nicht davon abhielt seinem Propheten mit seiner herrlichen Gegenwart zu begegnen, so dass Hesekiel in der Lage war, dem Volk Israel auch in der Gefangenschaft die Worte Gottes mitzuteilen (vgl. Hesekiel 1,1-3).

Hesekiel 1,1-3:
1 Im dreißigsten Jahr am fünften Tage des vierten Monats, als ich unter den Weggeführten am Fluss Kebar war, tat sich der Himmel auf, und Gott zeigte mir Gesichte.
2 Am fünften Tag des Monats – es war das fünfte Jahr, nachdem der König Jojachin gefangen weggeführt war –, 3 da geschah das Wort des HERRN zu Hesekiel, dem Sohn des Busi, dem Priester, im Lande der Chaldäer am Fluss Kebar. Dort kam die Hand des HERRN über ihn.

Hesekiel war geistlich und charakterlich von Gott auf die Weise ausgerüstet, so dass er in der Lage war, die Offenbarungen Gottes zu empfangen und damit richtig umzugehen.
Er war nicht darüber verärgert, dass er in babylonischer Gefangenschaft war und dort sogar von Gott für einen gewissen Zeitraum gefangengenommen wurde.
Hesekiel verstand die „Gefangenschaft Gottes“ inmitten der Gefangenschaft von Babylon, was darin deutlich wird, dass Hesekiel mit göttlichen Stricken gebunden wurde, so dass er wie eine Art übernatürlichen „Stubenarrest“ erlebte, der ihn weiterhin zum Schweigen brachte, indem Gott die Zunge des Propheten über einen gewissen Zeitraum an seinem Gaumen hatte "kleben" lassen (vgl. Hesekiel 3,22-27).

Hesekiel 3,22-27:
22 Und dort kam des HERRN Hand über mich und er sprach zu mir: Mach dich auf und geh hinaus in die Ebene; da will ich mit dir reden.
23 Und ich machte mich auf und ging hinaus in die Ebene; und siehe, dort stand die Herrlichkeit des HERRN, wie ich sie am Fluss Kebar gesehen hatte; und ich fiel nieder auf mein Angesicht.
24 Und der Geist kam in mich und stellte mich auf meine Füße. Und er redete mit mir und sprach zu mir: Geh hin und schließ dich ein in deinem Hause!
25 Und du, Menschenkind, siehe, man wird dir Stricke anlegen und dich damit binden, dass du nicht unter die Leute gehen kannst.
26 Und ich will dir die Zunge an deinem Gaumen kleben lassen, dass du stumm wirst und sie nicht mehr zurechtweisen kannst; denn sie sind ein Haus des Widerspruchs.
27 Wenn ich aber mit dir reden werde, will ich dir den Mund auftun, dass du zu ihnen sagen sollst: „So spricht Gott der HERR!“ Wer es hört, der höre es; wer es lässt, der lasse es; denn sie sind ein Haus des Widerspruchs.

Hesekiels übernatürliche „Unfähigkeit“ unter die Menschen in der Öffentlichkeit zu treten, diente als Hinweis an die Personen seines direkten Umfelds, dass zuerst die Gemeinschaft mit Gott im Vordergrund stehen musste, um später fähig sein zu können, die Worte Gottes in der Öffentlichkeit in Kühnheit auszusprechen.
Jesus Christus sprach ebenfalls von der Notwendigkeit des gesalbten Alleinseins, um mit Gott richtig kommunizieren zu können, was in erster Linie das Reden Gottes an uns beinhaltet (vgl. Matthäus 6,6.17-18).

Matthäus 6,6.17-18:
6 Wenn du aber betest, so geh in dein Kämmerlein und schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir es vergelten.
17 Wenn du aber fastest, so salbe dein Haupt und wasche dein Gesicht, 18 damit du dich nicht vor den Leuten zeigst mit deinem Fasten, sondern vor deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir es vergelten.

Die Zunahme des Gewichts in den Worten

In der Zeit des „göttlichen Arrestes“ erhielt die „Waffe“ von Hesekiel, die seine Zunge war (vgl. Hebräer 4,12 i.V.m. Offenbarung 19,15), mit der der Prophet die Worte Gottes zu den Menschen sprach, eine besondere Ausrüstung, die ihn zu einem Mann mit gewichtigen Worten machte.
Hesekiel erhielt während seines Verstummens die Worte Gottes direkt auf seine Zunge, die wie auf einer Rutsche in seinen Geist hinunterrutschten, um diese zur richtigen Zeit in Fülle auszusprechen.
Der Gaumen des Propheten repräsentierte bei diesem Geschehen den Himmel, was bedeutete, das immer dann, wenn Hesekiel die Worte Gottes laut und deutlich zum Volk sprechen sollte, er den Himmel auf der Erde manifestierte.

Die Fesselung von Simson

Ebenfalls erlebte der Richter Simson zu seiner Zeit eine ähnliche Fesselung an die möglicherweise auch Hesekiel erinnert wurde und dadurch Zuversicht in seiner Gefangenschaft erhielt (vgl. Richter 15,9-20).
Während sich Simson in der Felsenhöhle von Etam (Anm.: bedeutet „Ort der Raubvögel“) aufhielt, besetzten die Philister die Region Lehi (Anm.: bedeutet „Kinnbacken, Kinnladen“) im Land Juda, so dass das Volk des Lobpreises (Anm.: „Juda“ bedeutet „Lob, Preis“) Angst bekam.
Aufgrund der Angst begannen die Männer von Juda Simson zu bedrängen, indem sie ihn nach gemeinsamer Absprache mit zwei neuen Stricken fesselten.
Simson war sich während dieser ganzen Zeit der Gegenwart Gottes bewusst und im Klaren darüber, dass er die Philister als Beute aus der Hand Gottes erhalten würde, weil er sich in der Region des „heiligen Raubes“ (Anm.: Etam) aufhielt.
Als er durch die Männer von Juda aus Etam in die Gegend von Lehi gefangen hinausgeführt wurde, verstärkte sich die Bedrängnis durch die Philister, was Simson jedoch nicht einschüchterte, weil er sich der Kraft Gottes (Anm.: Salbung) auf seinen Schultern (Anm.: Simson trug als Nasiräer langes Haar) bewusst war.
Während die Philister sich mit ihrem Triumphgeschrei auf Simson zubewegten, aktivierte sich die Salbung des Heiligen Geistes über Simson, so dass alle Worte des Unglaubens und der Anklage mit dem ihn seine eigenen Geschwister im Glauben (Anm.: Männer von Juda) banden von ihm abfielen, so dass die Kraft des Zeugnisses Jesu in der Situation ertönte und die wahre Zeit offenbarte (vgl. Richter 15,14-16 i.V.m. Offenbarung 12,11; Offenbarung 19,10e).

Richter 15,14-16:
14 Und als er nach Lehi kam, jauchzten die Philister ihm entgegen. Aber der Geist des HERRN geriet über ihn, und die Stricke an seinen Armen wurden wie Fäden, die das Feuer versengt hat, sodass die Fesseln an seinen Händen zerschmolzen.
15 Und er fand einen frischen (Anm.: blutigen) Eselskinnbacken. Da streckte er seine Hand aus und nahm ihn und erschlug damit tausend Mann.
16 Und Simson sprach: Mit eines Esels Kinnbacken hab ich sie geschunden; mit eines Esels Kinnbacken hab ich tausend Mann erschlagen.

Offenbarung 12,11:

11 Und sie haben ihn überwunden durch des Lammes Blut und durch das Wort ihres Zeugnisses und haben ihr Leben nicht geliebt bis hin zum Tod.

Offenbarung 19,10e:
10e Das Zeugnis Jesu aber ist der Geist der Weissagung.

Ohne den prophetischen „Unterkiefer“ (Anm.: die Propheten des HERRN auf der Erde), ist es uns als Volk Gottes nicht möglich effektiv auf der Erde zu leben, weil der Unterkiefer im natürlichen Bereich zum Essen und zum deutlichen Sprechen notwendig ist.
Simson offenbarte aufgrund seiner Salbung und Nähe zu Gott, dass nicht die Philister im Triumph waren, sondern das Volk Gottes!
Dieser triumphale Sieg von Simson führte dazu, dass die Region zu einem Sprachrohr der Stimme Gottes wurde, dessen Klang wie das Rauschen vieler Wasser ist (vgl. Richter 15,19 i.V.m. Hesekiel 1,24; Offenbarung 1,15).

Richter 15,19:
19 Da spaltete Gott die Höhlung im Kinnbacken, dass Wasser herausfloss. Und als er trank, kehrte sein Geist zurück und er lebte wieder auf. Darum heißt der Ort „Quelle des Rufenden“; die ist in Lehi bis auf den heutigen Tag.

Hesekiel 1,24:
24 Und wenn sie gingen, hörte ich ihre Flügel rauschen wie große Wasser, wie die Stimme des Allmächtigen, ein Getöse wie in einem Heerlager. Wenn sie aber stillstanden, ließen sie die Flügel herabhängen …

Offenbarung 1,15:
… 15 und seine (Anm.: Jesus Christus) Füße wie Golderz, das im Ofen glüht, und seine Stimme wie großes Wasserrauschen; …

Verschiedene prophetische Charakterzüge

Wir sollten uns als Volk Gottes dessen bewusst sein, dass es unterschiedliche Charakterzüge von Propheten im Leib Jesu gibt, die Gott mit ihren verschiedenen Aufgabenfeldern, in denen sie dienen, abgestimmt hat.
Deshalb ist es auch kein Zufall, dass das Wort Gottes im Buch des Propheten Maleachi von dem Geist Elijas spricht und im Buch der Offenbarung die zwei Zeugen bzw. Propheten erwähnt werden, die die gleichen Zeichen tun werden, so wie es Mose und Elija in der Vergangenheit im Auftrag Gottes taten (vgl. Maleachi 3,23-24; Offenbarung 11,3-6).

Maleachi 3,23-24:
23 Siehe, ich will euch senden den Propheten Elia, ehe der große und schreckliche Tag des HERRN kommt.
24 Der soll das Herz der Väter bekehren zu den Söhnen und das Herz der Söhne zu ihren Vätern, auf dass ich nicht komme und das Erdreich mit dem Bann schlage.

Offenbarung 11,3-6:
3 Und ich will meinen zwei Zeugen Macht geben, und sie sollen weissagen tausendzweihundertundsechzig Tage lang, angetan mit Trauerkleidern.
4 Diese sind die zwei Ölbäume und die zwei Leuchter, die vor dem Herrn der Erde stehen.
5 Und wenn ihnen jemand Schaden tun will, so kommt Feuer aus ihrem Mund und verzehrt ihre Feinde; und wenn ihnen jemand Schaden tun will, muss er so getötet werden.
6 Diese haben Macht, den Himmel zu verschließen, damit es nicht regne in den Tagen ihrer Weissagung, und haben Macht über die Wasser, sie in Blut zu verwandeln und die Erde zu schlagen mit Plagen aller Art, sooft sie wollen.

Die zwei Zeugen

Diese zwei Zeugen haben eine solche charakterliche geistliche Reife und Hingabe Gott gegenüber, dass sie den Menschen wie Mose und Elija erscheinen.
Es ist kein Zufall, dass sich Gott gerade diese beiden Geister (Anm.: Kraft des Heiligen Geistes in Mose und Elija) der kraftvollen Propheten für die letzte Zeit erwählt hat und keine anderen Propheten.
Ich denke, dass der Grund darin liegt, weil Gott ein Gott der Generationen ist und Mose sowie auch Elija eine neue Generation von Männern bzw. Propheten Gottes auf der Erde hervorgebracht haben (Anm.: Josua und Elischa; vgl. 5.Mose 31,7-8 i.V.m. 1.Könige 19,19-21).

5.Mose 31,7-8:
7 Und Mose rief Josua und sprach zu ihm vor den Augen von ganz Israel: Sei getrost und unverzagt; denn du wirst dies Volk in das Land bringen, das der HERR ihren Vätern geschworen hat, ihnen zu geben, und du wirst es unter sie austeilen.

1.Könige 19,19-21:
19 Und Elia ging von dort weg und fand Elisa, den Sohn Schafats, als er pflügte mit zwölf Jochen vor sich her, und er war selbst bei dem zwölften. Und Elia ging zu ihm und warf seinen Mantel über ihn.
20 Und er verließ die Rinder und lief Elia nach und sprach: Lass mich meinen Vater und meine Mutter küssen, dann will ich dir nachfolgen. Er sprach zu ihm: Wohlan, kehre um! Bedenke, was ich dir getan habe!
21 Und Elisa wandte sich von ihm weg und nahm ein Joch Rinder und opferte es, und mit den Jochen der Rinder kochte er das Fleisch und gab es den Leuten, dass sie aßen. Und er machte sich auf und folgte Elia nach und diente ihm.
 
Im Zusammenhang mit dieser Botschaft möchte ich an dieser Stelle zwei prophetische Worte erwähnen, die der HERR mir vor einigen Jahren gab.:

1. prophetisches Wort „Die Ebene und das prophetische Schweigen“

PROPHEZEIT AM 26. APRIL 2010, NAJOTH BERLIN - SPANDAU

“Da ist die Kammer der Propheten im Tal, die sich verschließt, um die fürchterliche Herrlichkeit zu sehen, spricht der Geist des Propheten!
Da ist ein gleißendes Licht, das die Propheten in dieser Zeit heimsucht, um ihre alte Vorgehensweise des Prophezeiens zu beenden!
Und das Zeichen ist, das sich viele Propheten einschließen, weil sie in einen transformierenden Umstand eintreten, der ein größeres Gewicht der Autorität auf ihre Worte legt!
Da ist die Zunge der Propheten, die am Gaumen klebt, um die Worte des HERRN zu empfangen und erst dann zu reden!
Da sind Menschen, die auf den Klang der silbernen Posaunen verlangend warten!
Und der Geist des HERRN spricht: “Seid geduldig und betet für die Propheten! Sie sind an einem Ort der Geburt und Umwandlung!”
Da sind Geburtsschmerzen, die über sie kommen, um das, was Ich ihnen sage zu empfangen und auszusprechen, spricht der HERR!
Da ist das Tal und das “Tiefer-Gehen” der Propheten, um mit Meiner frischen Kraft der Kühnheit gefüllt zu werden (vgl. Hesekiel 3,22-24)!
Da ist ein Stehenbleiben und Verstummen, weil Ich ein starkes und leidenschaftliches Feuer Meiner Worte in ihren Herzen und Knochen aufsteigen lasse, um die Stricke zu verbrennen, damit sie in frischer prophetischer Kraft auf den Anhöhen stehen und weissagen (vgl. Hesekiel 3,25-27; Jeremia 20,9; Richter 15,14-15)!
Ihr werdet in der nächsten Zeit viel Durst haben, weil ein neues Verlangen nach dem Wasser aus der Mundhöhle Christi freigesetzt wird, spricht der Geist des Propheten (vgl. Hesekiel 1,24; Offenbarung 1,15)!
Es ist der Felsen, aus dem die frischen Worte Gottes kommen, um die Geister der Propheten zu beleben, damit sie in Frische die Offenbarungen Gottes für diese Zeit prophezeien (vgl. Richter 15,18-19)!”


2. prophetisches Wort „Verhelfe zum Durchbruch im Feld der prophetischen Anbetung!“

PROPHEZEIT AM 04. APRIL 2011, NAJOTH BERLIN - SPANDAU

“Da ist die Zeit deines Kampfes, die zu Ende gegangen ist!
Du bist in ein neues Feld der Anbetung eingetreten, wo du den königlichen Eigenschaften des Raubes begegnest! Es geht um den Löwen und den Adler! Es geht um deine Ernte im natürlichen und geistlichen Bereich, spricht der Geist des Propheten!
Weil du einen großen Schlag gegen die Horde der Finsternis durchgeführt hast, ergeht jetzt Mein Befehl an dich, das eingenommene Feld der prophetischen Anbetung zu sichern!
Fürchte dich nicht vor deinen eigenen Hausgenossen, die deine Vorgehensweise nicht verstanden haben und deshalb vor der aufstehenden Bedrängnis des Feindes flüchten, um dir in den Rücken zu fallen!
Fürchte dich nicht, spricht der HERR! Ich habe in dein Leben, die Kraft Meines Heiligen Geistes hineingelegt und das ist der Grund, warum du deinen in Angst stehenden Hausgenossen überraschend in Kühnheit antwortest, dich mit ihrer Bedrängnis zu konfrontieren, um die Kraft des prophetischen Schattens zu offenbaren!
Es geht um den schützenden Schatten des GROßEN ADLERS (vgl. Psalm 91,1-2.4 i.V.m. Offenbarung 12,14)!
Menschen sagen von dir, dass du jetzt gefangen bist, doch der HERR spricht: “Es ist die Situation, in der Ich die Kraft des Löwen von Juda in dir aufstehen lasse und Verrat in deinem Umfeld zerreiße (vgl. Richter 15,9-17)!”
Weil sich deine Hände von der Faust im horizontalen Bereich geöffnet und sich nach oben zum Lobpreis und Empfang ausgestreckt haben, verlässt jetzt die Kraft des Verrats und der Einschüchterung das Feld des hohen Lobpreises, was dazu führt, dass deine Hausgenossen, die dich überliefert haben, nun erkennen und in den Einklang mit dem hohen Lobpreis kommen, den Ich aus dir ertönen lasse!
Sie singen gemeinsam mit dir in der Kraft des blutigen Eselskinnbacken, spricht der Geist des HERRN!
Kühner Befreier, da ist ein Felsen, der mitten in deinem Weg steht aber kein Hindernis ist! Es ist der Fels der Zeitalter, der vor dir und auf deinem Weg zu einem großen Segen wird!
Da ist die Zunahme der Kraft Gottes in dir, die nach deiner Handlung zur Befreiung auf dich zufließt, weil du das Beste für deine Hausgenossen gegeben und dich für sie vollkommen ausgegossen hast!
Jetzt sollst du erleben, wie Ich deine entleerten Kammern noch mehr mit Meiner Kraft fülle, spricht der Geist des HERRN (vgl. Richter 15,18-19; Philipper 2,17)!”


Amen und Amen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm