Der Prophet „Hesekiel – Gott stärkt“ offenbart in der Qualität des himmlischen Vaters in der Facette von „El Schaddai – Der Allmächtige“, dass es für uns als Leib Jesu, der „ekklēsia“ erforderlich ist, dass wir uns in Jesus Christus als dem Alpha und dem Omega positionieren (vgl. Hesekiel 1,1-3 i.V.m. Offenbarung 1,8; Offenbarung 22,13).
 
Hesekiel 1,1-3:
1 Im dreißigsten Jahr am fünften Tage des vierten Monats, als ich unter den Weggeführten am Fluss Kebar war, tat sich der Himmel auf, und Gott zeigte mir Gesichte.
2 Am fünften Tag des Monats – es war das fünfte Jahr, nachdem der König Jojachin gefangen weggeführt war –, 3 da geschah das Wort des HERRN zu Hesekiel, dem Sohn des Busi, dem Priester, im Lande der Chaldäer am Fluss Kebar. Dort kam die Hand des HERRN über ihn.
 
Offenbarung 1,8:
8 Ich bin das A und das O, spricht Gott der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige.
 
Offenbarung 22,13:
13 Ich (Anm.: Jesus Christus) bin das A und das O, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.
 
Die Positionierung im Alpha und Omega und das Licht des HERRN
 
Die Positionierung in der Zeit des Alpha und Omega, die die göttliche Vater-/ und Sohnschaft umfasst, geht einher mit der richtigen Erkenntnis des Moments inmitten der temporären Zeit. Es ist die temporäre Zeit, die mit dem Anfang und dem Ende verbunden ist und in einer linearen Form, ähnlich wie ein Fluss angeordnet ist.
 
Hierbei kommt dem Fluss „Kebar – Länge“, so wie er in Hesekiel 1,3 genannt wird eine besondere Bedeutung zu, dessen Name auch „längst, schon, eine in der richtigen Anordnung von Länge gesetzte Zeit“ bedeutet. (Anm.: Teilauszug aus der Elberfelder Studienbibel zu dem Wort „Kebar“ mit der Wortschlüsselnummer: 3602*, 3603*)
 
Es ist das Verlangen des himmlischen Vaters, dass wir das richtige Verständnis des Beginns und des Endes von Zeit in ihm als dem Alpha und Omega haben, um aus dieser richtigen Anordnung mit der Fülle Gottes in die neue Dimension von Zeit zu treten. Daraus resultiert, dass wir die dort von Gott bereits vorherbestimmten Menschen an den von ihm festgelegten Orten antreffen und mit seiner Stärke in Berührung bringen.
 
Diese Berührung beinhaltet seine Herrlichkeit, die sich in Form von Salbung aus der Struktur seines herrlichen Lichtes ergießt, so dass der Widerstand des Feindes in Form von Schwäche gebrochen wird (vgl. 1.Johannes 1,5 i.V.m. 2.Mose 34,29; Jesaja 10,27).
 
1.Johannes 1,5:
5 Und das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen: Gott ist Licht, und in ihm ist keine Finsternis.
 
2.Mose 34,29:
29 Als nun Mose vom Berge Sinai herabstieg, hatte er die zwei Tafeln des Gesetzes in seiner Hand und wusste nicht, dass die Haut seines Angesichts glänzte (Anm.: hatte Hörner), weil er mit Gott geredet hatte.
 
Jesaja 10,27 (Rev. Elberfelder):
27 An jenem Tag wird es geschehen, da weicht seine Last von deiner Schulter, und sein Joch wird von deinem Hals weggerissen, und vernichtet wird das Joch vor dem Fett (Anm.: durch die Salbung).
 
Die Freude des HERRN und das Angesicht des Stiers
 
Die Salbung von Stärke steht im Zusammenhang mit der Freude des HERRN und dem Angesicht des Stiers (vgl. Nehemia 8,10b i.V..m. Psalm 45,8).
 
Nehemia 8,10b:
… 10b Und seid nicht bekümmert; denn die Freude am HERRN ist eure Stärke.
 
Psalm 45,8:
8 Du liebst Gerechtigkeit und hassest gottloses Treiben; darum hat dich der Herr, dein Gott, gesalbt mit Freudenöl wie keinen deinesgleichen.
 
Der „Stier“ wird im Hebräischen „šôr“ genannt und trägt Hörner, die direkt nach vorne ausgerichtet sind, so wie es in 5.Mose 33,17 über die Stämme Ephraims und Manasse geschrieben steht.
 
5.Mose 33,17:
17 Sein erstgeborener Stier ist voll Herrlichkeit, und seine Hörner sind wie die Hörner wilder Stiere; mit ihnen wird er die Völker stoßen bis an die Enden der Erde. Das sind die Zehntausende Ephraims und die Tausende Manasses.
 
Das hebräische Wort für „Horn“ ist „qärän“ und offenbart Stärke und Kraft. Gemäß dem Wort Gottes wird es als Shofar und auch als Salbgefäß verwendet.
Das hebräische Wort „zu strahlen – qāran“ so wie es in 2.Mose 34,29 verwendet wird, steht im engen Zusammenhang mit dem hebräischen Wort für „Horn – qärän“. Das bedeutet, dass Mose das Angesicht Gottes in Form des Stiers widerspiegelte während er von der Vaterschaft Gottes in Form von Priesterschaft umgeben sowie von dem Geist der Stärke begleitet wurde. Die Präsenz Gottes mit der Mose umgeben war, hatte die Manifestation der Furcht des HERRN inmitten des Volkes Israel zur Folge (vgl. 2.Mose 34,30).
 
2.Mose 34,30:
30 Als aber Aaron und ganz Israel sahen, dass die Haut seines Angesichts glänzte (hebr. „qāran“), fürchteten sie sich, ihm zu nahen.
 
Der hebräische Buchstabe „Aleph“
 
Darüber hinaus steht der „Stier“ mit dem hebräischen Buchstaben „Aleph“ in Verbindung, der den Zahlenwert „1“ trägt und unter anderem „Rind, Führer, Stärke, Meister/ HERR“ bedeutet. Bei der piktografischen Darstellung des hebräischen Buchstabens „Aleph“ handelt es sich um einen „Stierkopf“.
Das „Aleph“ ist der sogenannte „Vaterbuchstabe“, weil alles mit dem Vater beginnt, der als der Allmächtige Anfang und Ende von allem ist, und das hebräische Wort für „Vater – āb“ mit einem „Aleph“ anfängt (vgl. Offenbarung 1,8).
 
Offenbarung 1,8:
8 Ich bin das A und das O, spricht Gott der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige.
 
Auch Jesus sagte, dass er nicht in seinem eigenen Namen kam und auch nicht seine eigenen Werke vollbrachte, sondern nur das tat, was er den Vater tun sah (vgl. Johannes 5,19.43).
 
Johannes 5,19.43:
19 Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn. …
43 Ich bin gekommen in meines Vaters Namen und ihr nehmt mich nicht an.
 
Und genau auf diese Weise reflektierte Mose die Dimension des Vaters gegenüber dem Volk Israel, die ihnen noch unbekannt war.
 
Als Leib Jesu – „ekklēsia“ ist es erforderlich, dass wir uns mit der Kraft des Atem Gottes in der Dynamik des Dienstes Jesu als er ungefähr dreißig Jahre alt war, voranbewegen (vgl. Lukas 3,23a i.V.m. Lukas 4,18-19).
 
Lukas 3,23a:
23a Und Jesus war, als er auftrat, etwa dreißig Jahre alt …
 
Lukas 4,18-19:
18 „Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, zu verkündigen das Evangelium den Armen; er hat mich gesandt, zu predigen den Gefangenen, dass sie frei sein sollen, und den Blinden, dass sie sehen sollen, und den Zerschlagenen, dass sie frei und ledig sein sollen, 19 zu verkündigen das Gnadenjahr des Herrn (vgl. Jesaja 42,7).“
 
Das ist auch, was uns das dreißigste Jahr und der fünfte Tag des vierten Monats im fünften Jahr im Buch Hesekiel 1,1-3 offenbart (Anm.: Auch Jesus diente in einer Zeit von Bedrängnis, da das Volk Israel von den Römern besetzt war und regiert wurde.)
 
Hesekiel 1,1-3:
1 Im dreißigsten Jahr am fünften Tage des vierten Monats, als ich unter den Weggeführten am Fluss Kebar war, tat sich der Himmel auf, und Gott zeigte mir Gesichte.
2 Am fünften Tag des Monats – es war das fünfte Jahr, nachdem der König Jojachin gefangen weggeführt war –, 3 da geschah das Wort des HERRN zu Hesekiel, dem Sohn des Busi, dem Priester, im Lande der Chaldäer am Fluss Kebar. Dort kam die Hand des HERRN über ihn.
 
Das Zunutzemachen der erfüllten Zeit
 
Wir als Heilige dürfen uns die Dynamik der Fülle von Zeit, nämlich bereits die Kraft der erfüllten Zeit, zu nutze machen und mit dieser Kraft vorangehen, die Tage, Wochen, Monate und Jahre einschließt, um den Durchbruch zu bringen, den der himmlische Vater bereits vorbereitet hat.
Gemäß dem Wort Gottes steht die Erfüllung von Zeit mit der apostolischen Kraft Gottes in Verbindung, indem diese das „Gesandtsein“ umfasst (vgl. Galater 4,4a).

Galater 4,4a:
4a Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, …
 
Die uns bevorstehende Zeit umfasst eine Zeitspanne (Anm.: Länge von Zeit), in der es gilt, sich im Zentrum des Willens Gottes, so wie es Hesekiel tat zu positionieren, um in Übereinstimmung mit der Regierungsgegenwart des himmlischen Vaters in der Sohnschaft Christi zu sein sowie mit ihr zu interagieren.
Dadurch wird das bevorstehende Werk Gottes aufgerichtet und in der offenbarenden Wahrheit des Wortes Gottes befestigt, was mit Herausforderung einhergeht. Diese kommt der Aufgabe gleich, der Nehemia gegenüberstand als er die Mauern Jerusalems wieder aufbaute (vgl. Nehemia 2 ff.).
 
Nehemia trat durch die Berufung Gottes in ein neues Auftrags-/Berufsfeld ein, indem er vom Mundschenk des Königs zum „Bauherr“ der Wiederherstellung der Königsstadt Israels – Jerusalem wurde. Anhand dessen wird deutlich, dass sich mit der göttlichen Erfüllung von Zeit auch unser Auftrags-/ Aufgabenfeld, ja sogar Berufsfeld ändern kann.
 
Deshalb ist es überaus wichtig, dass wir wachen und beten. Nur so wird uns möglich, mit unseren geistlichen Augen des Herzens die Regierungsgegenwart Gottes zu sehen und daraufhin die Dinge in Existenz zu sprechen sowie dementsprechend im Glauben zu handeln.
 
Die Heimsuchung Gottes der Ekklēsia – Gemeinde Jesu
 
Unsere Positionierung als Gemeinde Jesu, der „ekklēsia“, im Zentrum des Willens Gottes in der von ihm festgelegten Zeitspanne und seine damit verbundene Heimsuchung entspricht der Gemeinschaft von Lydia, die sich an einem Fluss aufhielt.
 
Die Apostel waren auf der Suche nach einer Gebetsstätte (Anm.: Ort einer geistlichen Geburt), gingen durch das Stadttor der Führungsstadt „Philippi – Pferdefreund“ (Anm.: Hinweis auf die Qualität des Dienstes von Engeln) und trafen am Fluss auf die Gemeinschaft von Frauen unter der Führung von Lydia (Anm.: Symbol für die Gemeinde Jesu) (vgl. Apostelgeschichte 16,12-15).
 
Apostelgeschichte 16,12-15:
… 12 und von da nach Philippi, das ist eine Stadt des ersten Bezirks von Mazedonien, eine römische Kolonie. Wir blieben aber einige Tage in dieser Stadt.
13 Am Sabbattag gingen wir hinaus vor die Stadt an den Fluss, wo wir dachten, dass man zu beten pflegte, und wir setzten uns und redeten mit den Frauen, die dort zusammenkamen.
14 Und eine gottesfürchtige Frau mit Namen Lydia, eine Purpurhändlerin aus der Stadt Thyatira, hörte zu; der tat der Herr das Herz auf, sodass sie darauf Acht hatte, was von Paulus geredet wurde.
15 Als sie aber mit ihrem Hause getauft war, bat sie uns und sprach: Wenn ihr anerkennt, dass ich an den Herrn glaube, so kommt in mein Haus und bleibt da. Und sie nötigte uns.
 
Diese Begegnung führte dazu, dass die Apostel den Zeitraum ihres Aufenthalts in der Stadt Philippi, einer Stadt des ersten Bezirks von Mazedonien (Anm.: Hinweis auf die besondere Stellung der Stadt in Form einer Erstlingsfrucht sowie repräsentativ für das Maß der übernatürlichen Unterweisung durch den Dienst der Engel im Auftrag Gottes; vgl. Hebräer 1,14) und die daraus gewonnene Offenbarungserkenntnis in das Leben von Lydia und das ihrer Gemeinschaft implementierten.
 
Daraus resultierte auch, dass Lydia mit ihrer Gemeinschaft sowie ihrem Haus in eine größere Dimension der Gegenwart und Offenbarungserkenntnis Gottes eintrat, um die geistlichen Dinge in der vor ihr liegenden Zeit richtig administrieren zu können.
 
Es war das Angesicht des HERRN, der sich durch die Apostel in Form des Löwen den Frauen zeigte. Diese Gemeinschaft von Frauen, die sich im Zentrum der festgelegten Zeitspanne Gottes aufhielten, fungierte wie eine Art geistliche Gebärmutter, um den geistlichen Samen, den der HERR durch die Apostel freisetzte zu empfangen. Jenes von Gott freigesetzte Saatgut an Offenbarung konnte somit in ihrer Gemeinschaft eingepflanzt werden, um diesen in der Kraft des „gebärenden Gebets“ zum richtigen Zeitpunkt hervorzubringen.
 
Der Apostel ist als der erstgenannte Amtsträger in der Gemeinde Jesu verbunden mit Königlichkeit, weshalb man dieses Amt mit dem Angesicht des Löwen vergleichen kann (vgl. 1.Korinther 12,28a i.V.m. Epheser 4,11).
 
1.Korinther 12,28a:
28 Und Gott hat in der Gemeinde eingesetzt erstens Apostel, …
 
Epheser 4,11:
11 Und er hat einige als Apostel eingesetzt, einige als Propheten, einige als Evangelisten, einige als Hirten und Lehrer …
 
Es erfordert unsere Bereitschaft, unser Leben im Willen des Vaters im Sohn zu zentrieren, damit wir die von Gott bereits vorherbestimmten Menschen an den von ihm festgelegten Orten antreffen und mit seiner neuen Stärke in Berührung bringen können.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

Als Volk Gottes gelangen wir in Zeitabschnitte in der Jesus Christus als das lebendige Wort Gottes in unsere Zeit eintritt, um uns in undurchsichtigen Umständen mit der Kraft seines prophetischen Wortes und der uns vom Vater zugeteilten Verheißung zu begegnen.
 
Dies tut er, indem er uns ähnlich wie dem von Geburt an blinden Mann begegnet, dessen Augen er mit seinem Speichel bestrich, den er vorher mit dem Sand des Ortes vermischt hatte (vgl. Johannes 9,1.5-7 i.V.m. Offenbarung 1,15b; Offenbarung 19,10e).
 
Johannes 9,1:
1 Und Jesus ging vorüber und sah einen Menschen, der blind geboren war. …
5 Solange ich (Anm.: Jesus Christus) in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt (Anm.: Erleuchtung).
6 Als er das gesagt hatte, spuckte er auf die Erde, machte daraus einen Brei und strich den Brei auf die Augen des Blinden.
7 Und er sprach zu ihm: Geh zum Teich Siloah – das heißt übersetzt: gesandt – und wasche dich! Da ging er hin und wusch sich und kam sehend wieder.
 
Offenbarung 1,15b:
… 15b und seine Stimme wie großes Wasserrauschen (Anm.: Symbol für den Speichel); …
 
Offenbarung 19,10e:
… 19e Das Zeugnis Jesu aber ist der Geist der Weissagung.
 
Das Wort Gottes und prophetische Erkenntnis
 
Es gibt Zeitphasen in unserem Leben, in denen wir uns dem Wort Gottes nähern aber auch Zeitfenster, in denen Christus als das Wort Gottes in unseren Bereich von Zeit eintritt, um zur prophetischen Erkenntnis beizutragen und uns anzuweisen im Glauben tätig zu werden.
 
Dieses Tätigwerden umfasst, dass wir seine prophetische Offenbarung mit der Wahrheit des Wortes Gottes vereinen, um von offenbarender Wahrheit ummantelt zu sein und mit einem Mandat als „Gesandter“ voranzugehen (vgl. 2.Petrus 1,19-21; Epheser 5,26b-27 i.V.m. Jakobus 2,17).
 
2.Petrus 1,19-21:
19 Umso fester haben wir das prophetische Wort, und ihr tut gut daran, dass ihr darauf achtet als auf ein Licht, das da scheint an einem dunklen Ort, bis der Tag anbreche und der Morgenstern aufgehe in euren Herzen.
20 Und das sollt ihr vor allem wissen, dass keine Weissagung in der Schrift eine Sache eigener Auslegung ist.
21 Denn es ist noch nie eine Weissagung aus menschlichem Willen hervorgebracht worden, sondern getrieben von dem Heiligen Geist haben Menschen im Namen Gottes geredet.
 
Epheser 5,26b-27:
… 26b Er hat sie gereinigt durch das Wasserbad im Wort, damit er 27 sie vor sich stelle als eine Gemeinde, die herrlich sei und keinen Flecken oder Runzel oder etwas dergleichen habe, sondern die heilig und untadelig sei.
 
Jakobus 2,17:
17 So ist auch der Glaube, wenn er nicht Werke hat, tot in sich selber.
 
Daraus wird für uns deutlich, dass es nicht ausreicht, lediglich ein persönliches prophetisches Wort in Verbindung mit der von Gott gegebenen Verheißung zu erhalten, sondern sich im Zentrum der Wahrheit des Wortes Gottes zu positionieren.
 
Es ist demnach erforderlich die Beschneidung am Herzen zu erfahren, um mit erleuchteten Augen des Herzens in hoffnungsvoller Zuversicht in die Zukunft zu gehen, und die Präsenz des „ICH BIN ES! – JAHWE“ gegenüber den Menschen zu offenbaren, um sie in seinem Auftrag zu rufen. Dieser Ruf hat eine Sinnesänderung zur Folge (vgl. Johannes 9,8-9; 2.Mose 3,14 i.V.m. Römer 12,2; Epheser 4,23-24).
 
Johannes 9,8-9:
8 Die Nachbarn nun und die, die ihn früher als Bettler gesehen hatten, sprachen: Ist das nicht der Mann, der dasaß und bettelte?
9 Einige sprachen: Er ist es; andere: Nein, aber er ist ihm ähnlich. Er selbst aber sprach: Ich bin es.
 
2.Mose 3,14:
14 Gott sprach zu Mose: Ich werde sein, der ich sein werde. Und sprach: So sollst du zu den Israeliten sagen: „Ich werde sein“, der hat mich zu euch gesandt.
 
Römer 12,2:
2 Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.
 
Epheser 4,23-24:
23 Erneuert euch aber in eurem Geist und Sinn 24 und zieht den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit.
 
Die Beleidigung der Abgesandten Davids
 
Im Zusammenhang mit dem „Gesandtsein“ führte mich der HERR zu der Bibelstelle aus 2.Samuel 10,1-5, wo es um die Beleidigung der Abgesandten Davids geht, die er zu Hanun, dem König der Ammoniter sandte, um ihm sein Beileid und seine Güte zu zeigen, da sein Vater Nachasch gestorben war, der zu seiner Lebenszeit David gegenüber Güte erwies.
 
Wir befinden uns als Volk Gottes in einer Zeit, in der der HERR Zeiten von Regierungsherrschaft beendet und an unser geistliches Erbe denkt, um uns Gutes zu tun (vgl. Jeremia 29,11).
 
Jeremia 29,11:
11 Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der HERR: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung.
 
Das ist der Grund, warum der Widersacher weltweit all sein Arsenal auffährt, um der Ekklēsia – die Herausgerufenen in Christus Jesus den Weg zu versperren bzw. sie in ihrer Qualität zu dezimieren, um sie beschämt und anscheinend kraftlos dastehen zu lassen.
 
Satan hat sich die Waffe der „falschen Beratung“ zu Nutze gemacht, um Regierungen falsche Entscheidungen treffen zu lassen, die konträr zu dem Maßstab des Willens Gottes gehen.
Es heißt in 2.Samuel 10, dass die Obersten der Ammoniter mitbekommen hatten, dass David seine Abgesandten zu ihrem König Hanun sandte, worauf sie ihren König falsch berieten, was später verheerende Folgen für sie als ammonitisches Volk hatte.

Sie veranlassten ihren König durch zwei Fragen dazu, die Abgesandten Davids als Feinde zu betrachten, weil sie nach ihrer Auffassung eine böse Absicht hatten, nämlich das Land auszuspionieren, um es zu zerstören, was jedoch nicht den Tatsachen entsprach.
 
Die Obersten der Ammoniter blickten durch ihr verunreinigtes Bewusstsein, was dazu führte, dass sie den König Hanun zu einer ungerechten Tat anstifteten, indem er den Abgesandten Davids die Bärte halb abscheren und ihre Gewänder bis unter den Gürtel abschneiden ließ, um sie danach gehen zu lassen.
 
Als David davon hörte, ohne seine Abgesandten zu Gesicht zu bekommen, sandte er Boten ihnen entgegen, um seinen gedemütigten Dienern sagen zu lassen, sich in der Stadt Jericho aufzuhalten, bis ihre Bärte wieder gewachsen waren.
 
2.Samuel 10,1-5:
1 Und es begab sich danach, dass der König der Ammoniter starb und sein Sohn Hanun wurde König an seiner statt.
2 Da sprach David: Ich will Hanun, dem Sohn des Nahasch, Freundschaft erweisen, wie sein Vater mir Freundschaft erwiesen hat. Und er sandte hin und ließ ihn durch seine Gesandten über seinen Vater trösten. Als nun die Gesandten Davids ins Land der Ammoniter kamen, 3 sprachen die Obersten der Ammoniter zu ihrem Herrn Hanun: Meinst du, dass David deinen Vater vor deinen Augen ehren wolle, wenn er Tröster zu dir gesandt hat? Meinst du nicht, dass er dazu seine Boten zu dir gesandt hat, damit er die Stadt erforsche und erkunde und zerstöre?
4 Da nahm Hanun die Gesandten Davids und ließ ihnen den Bart halb abscheren und die Kleider halb abschneiden bis unter den Gürtel und ließ sie gehen.
5 Als das David angesagt wurde, sandte er ihnen Boten entgegen; denn die Männer waren sehr geschändet. Und der König ließ ihnen sagen: Bleibt in Jericho, bis euer Bart gewachsen ist; dann kommt zurück.
 
Gottes Wissen über die Umstände
 
Hinter dieser Geschichte aus 2.Samuel 10,1-5 verbirgt sich ein Geheimnis Gottes, das für uns als Ekklēsia – die Herausgerufenen in Christus Jesus in dieser Zeit eine Richtungsweisung beinhaltet.
 
Wir dürfen uns sicher sein, dass der himmlische Vater und Jesus Christus alle erniedrigenden Eingriffe sieht und sogar wusste, dass diese kommen würden. In dieser Zeit gilt es in erster Linie Gnade vor den Augen Gottes zu haben und nicht danach Ausschau zu halten, Gnade vor den Augen der Welt zu suchen. Wenn wir Gunst vor den Augen Gottes haben, wird er uns auch Gunst bei den Menschen geben, die er dazu erwählt (vgl. Lukas 2,52).
 
Lukas 2,52:
52 Und Jesus nahm zu an Weisheit, Alter und Gnade bei Gott und den Menschen.
 
Es ist unabdingbar, dass wir uns stets der Liebe des himmlischen Vaters bewusst sind, mit der er uns in allen Umständen ummantelt, so wie es der Name „David“ offenbart, was „der Geliebte“ bedeutet.
 
Wir bewegen uns durch die Anweisung der Liebe Gottes, die Jesus Christus ist, in die Zeit und das Auftragsfeld, in das uns der Vater sendet, ohne uns durch irgendwelche Art von Kommunikation, irreführende Informationen oder Falschbehandlung einschüchtern zu lassen.

Selbst wenn es zu beschämenden bzw. demütigenden Situationen kommt, müssen uns diese zum Besten dienen, weil wir Gott lieben und nach seinem Ratschluss berufen sind (vgl. Römer 8,28).
 
Römer 8,28:
28 Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind.
 
Jericho und die hohe Anbetung
 
Das bedeutet anhand von 2.Samuel 10,1-5, dass sich darin eine erlösende Strategie befindet, die darauf hindeutet, dass wir trotz des Widerstands des Feindes auf die bevorstehende Weisung Gottes achten, um in das Zentrum des Besten zu gelangen, wofür die Stadt „Jericho – Ort der Düfte oder Mondstadt“ steht, in die die Abgesandten Davids von ihm angewiesen wurden zu gehen bis ihre „Herrlichkeit“ wiederhergestellt war.
 
Jericho war die erste Stadt, die das Volk Israel unter der Führung von Josua einnahm und Gott in Form einer „Erstlingsfrucht“ weihte, da alles Erste dem HERRN gehört (vgl. Josua 6,17a.19).
 
Josua 6,17a.19:
17 Aber diese Stadt und alles, was darin ist, soll dem Bann des HERRN verfallen sein. …
19 Aber alles Silber und Gold samt dem kupfernen und eisernen Gerät soll dem HERRN geheiligt sein, dass es zum Schatz des HERRN komme.
 
In einem prophetischen Kontext weist „Jericho“ auf die hohe Anbetung hin, die ein Wohlgeruch für Gott ist. Der hohe Lobpreis beinhaltet unter anderem die Anbetung des Vaters im Geist und in der Wahrheit (vgl. Johannes 4,23)
 
Johannes 4,23:
23 Aber es kommt die Zeit und ist schon jetzt, in der die wahren Anbeter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn auch der Vater will solche Anbeter haben.
 
Da David die Dimension des Lobpreis verstand und wusste, was dieser für positive Auswirkung auf den Geist und die Seele des jeweiligen Anbeters hat, nämlich Zuversicht und Kühnheit im Geistmenschen hervorzubringen, ließ er in Jericho die Zeit der „Schmach und Schande“ von seinen Abgesandten entfernen, indem die Zeit des Aufenthalts in Jericho ihre Bärte wieder wachsen ließ.
 
Man kann ebenso davon ausgehen, dass David sie mit neuen Gewändern bekleiden ließ, um ihre Bloßstellung zu bedecken. Die Anweisung Davids umfasst die Zunahme einer größeren Weisheit und Herrlichkeit in der bereits vorhandenen Wahrheit (Anm.: Gürtel => vgl. Epheser 6,14a; Die Gewänder der Abgesandten Davids waren unterhalb des Gürtels vom König Hanun abgetrennt worden.).
 
Das hebräische Wurzelwort für „Bart“ ist „sāqēn“ und bedeutet „alt geworden sein, älter werden“ und ist ein Hinweis auf die Kommunikation der Weisheit Gottes. (Anm.: Worterklärung aus der Elberfelder Studienbibel mit der Sprachschlüsselnummer 2256 entnommen)
 
Jericho repräsentiert im Kontext mit 2.Samuel 10,1-5 den Ruf Gottes an jeden Heiligen in seine Gegenwart (Anm.: Duft) sowie in seine Zeit einzutreten, um befähigt zu sein, Gottes Zeitpunkt zu erkennen, um zur richtigen Zeit weiter mit göttlicher Weisheit, Verständnis und geistlicher Reife voranzugehen.
Gottes Zeitzyklus ist ein Mondzyklus (Anm.: an den Mond gekoppelt), der die Zeit der biblischen Monate ankündigt und anzeigt.
 
Im prophetischen Kontext gesprochen, traten die Abgesandten Davids auf den Befehl ihres Königs in das „Uhrwerk Gottes“ ein, um mit größerer Weisheit und Verständnis über die Zeit Gottes zu ihrem König David zurückzukehren.
 
Es ist das Verlangen von Jesus Christus, dass wir als seine Gesandten die Zeit des himmlischen Vaters verstehen, so wie er es verstand als er auf Erden lebte.
 
Offenbarende Wahrheit, schöpferische Kraft, größere Weisheit und Herrlichkeit
 
Die Bewegung der Abgesandten Davids kommt dem Voranschreiten der Ekklēsia in der heutigen Zeit gleich, die in ein falsches Licht von der Gesellschaft dieser Zeit gerückt wird. Doch Gott ermutigt uns als sein Volk in der offenbarenden Wahrheit seines Wortes voranzugehen, um darauf hinzuweisen, dass eine Zeit komplettiert ist.
 
Das macht es erforderlich, in seiner schöpferischen Kraft voranzugehen und die Weisheit sowie Herrlichkeit Gottes für die bevorstehende Zeit zu empfangen, so dass wir uns in einer größeren Herrlichkeit und Weisheit des HERRN in der Welt voranbewegen. Auf diese Weise wird sein Licht der Wahrheit gesehen und von den Menschen erkannt werden.
Hinter der Demütigung der Abgesandten Davids können wir als Volk Gottes in dieser Zeit eine Weisung des HERRN sehen, die beinhaltet, dass Jesus Christus, unser König einen Ort festgelegt hat, wo wir noch stärker an Weisheit und Verständnis zunehmen, indem wir vergeben und es der Bitterkeit, die durch negative Erfahrungen auftreten kann, nicht erlauben in uns irgendeine Wurzel zu fassen.
 
Auch wenn wir Jesus Christus nicht buchstäblich vor unseren Augen sehen, sendet er uns Helfer, die uns im Zentrum seines Willens für diese Zeit positionieren, um weiter zu ihm, der das Haupt ist hinzuwachsen (vgl. Epheser 4,15).
 
Epheser 4,15:
15 Lasst uns aber wahrhaftig sein in der Liebe und wachsen in allen Stücken zu dem hin, der das Haupt ist, Christus, …
 
Diese Hilfe und Orientierung in dieser Zeit wird uns im richtigen Zusammenschluss zuteil, den es gilt als Heilige der Ekklēsia für die kommende Zeitphase zu haben.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

Anhand der Bibelstelle aus Matthäus 5,1-2 offenbarte der Heilige Geist, dass es im Plan des Vaters ist, sein Wort von einer höheren geistlichen Ebene aus zu den Menschen zu kommunizieren.
 
Dieser höhere geistliche Bereich ist verbunden mit dem Bereich der Söhne Gottes, die sich vom Geist der Weisheit leiten lassen (vgl. Matthäus 5,1-2 i.V.m. Römer 8,14).
 
Matthäus 5,1-2:
1 Als er aber das Volk sah, ging er auf einen Berg und setzte sich; und seine Jünger traten zu ihm.
2 Und er tat seinen Mund auf, lehrte sie und sprach: …
 
Römer 8,14:
14 Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Söhne Gottes.
Diese Weisheit fungiert wie ein helles Licht, das aus der Ebene der Söhne Gottes strahlt, so wie die Sterne am dunklen Firmament leuchten (vgl. Daniel 12,3 i.V.m. Weisheit 7,26-30).
 
Daniel 12,3:
3 Und die da lehren, werden leuchten wie des Himmels Glanz, und die viele zur Gerechtigkeit weisen, wie die Sterne immer und ewiglich.
 
Weisheit 7,26-30:
26 Denn sie (Anm.: die Weisheit) ist ein Abglanz des ewigen Lichts und ein fleckenloser Spiegel des göttlichen Wirkens und ein Bild seiner Güte.
27 Obwohl sie nur eine ist, kann sie doch alles. Und obwohl sie bei sich selbst bleibt, erneuert sie das All, und von Geschlecht zu Geschlecht geht sie in heilige Seelen ein und macht sie zu Freunden Gottes und zu Propheten.
28 Denn niemanden liebt Gott außer dem, der mit der Weisheit lebt.
29 Denn sie ist herrlicher als die Sonne und übertrifft alle Sternbilder. Verglichen mit dem Licht hat sie den Vorrang.
30 Denn das Licht muss der Nacht weichen, aber die Bosheit kann die Weisheit nicht überwältigen.
 
Daraus wird für uns deutlich, dass die Dunkelheit dazu beitragen muss, dass sich das Potential der Weisheit Gottes in Form des reinen Lichts durch seine Sohnschaft offenbaren kann (vgl. 2.Korinther 4,6 i.V.m. Kolosser 1,13).
 
2.Korinther 4,6:
6 Denn Gott, der sprach: Licht soll aus der Finsternis hervorleuchten, der hat einen hellen Schein in unsre Herzen gegeben, dass durch uns entstünde die Erleuchtung zur Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes in dem Angesicht Jesu Christi.
 
Kolosser 1,13:
13 Er hat uns errettet von der Macht der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich seines lieben Sohnes, …
Somit wird der Weg der Gerechtigkeit für viele Menschen sichtbar, so dass sie durch das von oben scheinende Licht den Weg der Ungerechtigkeit verlassen und auf den Weg der Gerechtigkeit wechseln (vgl. Matthäus 13,43 i.V.m. Apostelgeschichte 26,18).
 
Matthäus 13,43:
43 Dann werden die Gerechten leuchten wie die Sonne in ihres Vaters Reich. Wer Ohren hat, der höre!
 
Apostelgeschichte 26,18:
… 18 um ihnen die Augen aufzutun, dass sie sich bekehren von der Finsternis zum Licht und von der Gewalt des Satans zu Gott. So werden sie Vergebung der Sünden empfangen und das Erbteil samt denen, die geheiligt sind durch den Glauben an mich.
 
Der Wechsel des Weges kommt deshalb zustande, weil es zu einem geistlichen Hunger im Herzen der Menschen kommt und dazu führt, dass das Potential des Wortes Gottes innerhalb des Leibes Jesu auf Erden auf eine höhere geistliche Ebene tritt.
 
Die Spitze des Berges und die Salbung des Stammes Issaschar
 
Diese Ebene kommt dem Berg gleich, auf den Jesus mit seiner Jüngern bzw. Aposteln ging und sich dort setzte. Das umfasst eine geistliche Dimension, die mit dem Erkennen des Beginns einer neuen Zeit und deren Qualität in Verbindung steht.
 
Gemäß dem hebräischen-biblischen Verständnis ist jeder neue Beginn bzw. Anfang von Zeit (Anm.: Jahres-/ und Monatsbeginn) mit der „Spitze“ oder dem „Haupt“ verbunden (Anm.: hebr. „rō’š“).
 
Somit kann der Berg, auf den sich Jesus setzte mit dem Bereich der Salbung des Stammes Issaschar verglichen werden. Die Salbung des Stammes Issaschar beinhaltet, die Zeiten zu erkennen, dem Volk Gottes den richtigen Rat zu geben und es auf eine höhere Ebene in den Bereich der Schätze in Christus Jesus zu bringen, bei denen es sich um Weisheit und Erkenntnis handelt (vgl. 1.Chronik 12,33; 5.Mose 33,18b-19; Kolosser 2,2-3).
 
1.Chronik 12,33:
… 33 der Männer von Issaschar, die erkannten und rieten, was Israel zu jeder Zeit tun sollte, 200
Hauptleute, und alle ihre Brüder folgten ihrem Befehl; …
 
5.Mose 33,18b-19:
… 18b und Issaschar, freue dich deiner Zelte.
19 Sie (Anm.: Sebulon und Issaschar) werden die Stämme auf den Berg rufen und daselbst opfern rechte Opfer. Denn sie werden den Reichtum des Meeres gewinnen und die verborgenen Schätze im Sande.
 
Kolosser 2,2-3:
… 2 damit ihre Herzen gestärkt und zusammengefügt werden in der Liebe und zu allem Reichtum an Gewissheit und Verständnis, zu erkennen das Geheimnis Gottes, das Christus ist, 3 in welchem verborgen liegen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis.
 
Dieser verborgene Bereich der Weisheit und Erkenntnis in Christus Jesus entspricht dem Gebiet der Niederlassung von Issaschar, der sich wie ein Esel zwischen zwei Sattelkörben niederlässt und durch Offenbarungserkenntnis die Dimension des Landes der Ruhe Gottes erkennt, um in der Dienerschaft des Friedefürsten Jesus Christus tätig zu sein (vgl. 1.Mose 49,14-15 i.V.m. Hebräer 4,3a.9-10).
 
1.Mose 49,14-15:
14 Issaschar wird ein knochiger Esel sein und sich lagern zwischen den Sattelkörben.
15 Und er sah die Ruhe, dass sie gut ist, und das Land, dass es lieblich ist; da hat er seine Schultern geneigt, zu tragen, und ist ein fronpflichtiger Knecht geworden.
 
Hebräer 4,3a.9-10:
3a Denn wir, die wir glauben, gehen ein in die Ruhe, wie er gesprochen hat: …
9 Es ist also noch eine Ruhe vorhanden für das Volk Gottes.
10 Denn wer zu Gottes Ruhe gekommen ist, der ruht auch von seinen Werken so wie Gott von den seinen.
 
Somit wird deutlich, dass die Spitze des Berges mit dem Beginn einer neuen Zeitphase und dem erkennen der Zeiten einhergeht, in der das Wort Gottes aufgrund der freigesetzten Weisheit und Erkenntnis gewichtiger ist und in die Herzen der Menschen vordringt, so dass sie ihre Wege überdenken und sich neu in ihrem Leben gemäß dem Wort Gottes ausrichten.
 
Der Geist der Weisheit und der Erkenntnis
 
=> Der Geist der Weisheit rüstet uns für die Position aus und bringt Gedeihen und Freude gegenüber Gott hervor. Er lehrt uns, wie man gerecht urteilt und Urteile hervorbringt.
Weiterhin lehrt er uns, wie wir als Söhne Gottes diese Dinge vom Thron aus in unserem von Gott zugeteilten Verantwortungsfeld ausüben und wie wir göttliche Ordnung sowie Autorität in den Geistbereich und göttliche Gerechtigkeit aus diesem heraus bringen.

Der Geist der Weisheit trainiert uns, was wir im Regierungsbereich als Söhne Gottes zu tun haben und setzt Zufriedenheit sowie Freude in unserem Leben und in unserem Umfeld frei.
Der Geist der Erkenntnis lehrt uns wie wir die Erkenntnis Gottes erhalten und wie wir sie gegenüber der Welt, um uns herum anwenden. Er befähigt uns aufmerksam in Bezug auf unsere Stellung und Regierung als Söhne Gottes zu werden und was wir mit den Dingen tun, die wir wissen.

Weiterhin ermöglicht uns der Geist der Erkenntnis Zugang zur Erkenntnis über den übernatürlichen Bereich Gottes zu erhalten und wie man dort agiert und die Dinge umsetzt.
Er lehrt uns ebenfalls wie wir die Dinge behalten, die wir sehen und wie wir sie verarbeiten sowie die Information absichern bis wir sie dauerhaft in uns tragen.

Der Geist der Erkenntnis unterweist uns wie wir nachsinnen und göttliche Einsicht sowie Offenbarung in unsere Umstände durch Visionen, Heimsuchungen und Träume erhalten.
Weiterhin befähigt er uns Gottes Willen auf der Erde hervorzubringen. <= (Anm.: Der in „=>“ gesetzte Text basiert auf einer Erklärung von Ian Clayton aus dem Buch „Realms of The Kingdom Volume I“, Seite 188-190)
 
Weisheit und Erkenntnis ermöglichen uns außerdem die Liebe des Vaters in seinen Prinzipien des Wortes Gottes in der Anerkennung der Wahrheit als unteilbare Person (Anm.: Jesus Christus) praktisch und konkret anzuwenden – in allen Entscheidungen in unserem täglichen Leben.
 
Übernatürlicher Hunger und Durst nach dem Wort Gottes
 
Es ist ein übernatürlicher Hunger, den der HERR mit einer bestimmten Zeit verbindet und freisetzt, der die Menschen in die Präsenz Jesu zieht, um seine Worte in Form von offenbarender Lehre zu verinnerlichen, die wie das Tau benetzte Manna ist, dass das Volk Israel in der Wüste aß (vgl. Amos 8,11 i.V.m. 2.Mose 16,13b-15; Matthäus 4,4).
 
Amos 8,11:
11 Siehe, es kommt die Zeit, spricht Gott der HERR, dass ich einen Hunger ins Land schicken werde, nicht einen Hunger nach Brot oder Durst nach Wasser, sondern nach dem Wort des HERRN, es zu hören; …
 
2.Mose 16,13b-15:
… 13b Und am Morgen lag Tau rings um das Lager.
14 Und als der Tau weg war, siehe, da lag es in der Wüste rund und klein wie Reif auf der Erde.
15 Und als es die Israeliten sahen, sprachen sie untereinander: Man hu? Denn sie wussten nicht, was es war. Mose aber sprach zu ihnen: Es ist das Brot, das euch der HERR zu essen gegeben hat.
 
Matthäus 4,4:
4 Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben (vgl. 5.Mose 8,3): „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes geht.“
 
Die offenbarende Lehre Jesu entspringt aus dem verborgenen Bereich seiner Sohnschaft, die dem dunklen Firmament mit seinen funkelnden Sternen gleichkommt, denn es war das Manna, das über Nacht fiel und zur Fragestellung des Volkes führte.
 
Daraus wird deutlich, dass die Lehre Jesu das Potential von Offenbarung trägt, die zuvor auf diese Weise noch nicht gehört wurde. Seine freigesetzte Offenbarung für diese und die kommende Zeit geht im Einklang mit dem heiligen Maßstab des Wortes Gottes (vgl. Jesaja 48,6b-7).
 
Jesaja 48,6b-7:
… 6b Von nun an lasse ich dich Neues hören und Verborgenes, das du nicht wusstest.
7 Jetzt ist es geschaffen und nicht vorzeiten, und vorher hast du nicht davon gehört, auf dass du nicht sagen könntest: Siehe, das wusste ich schon.
 
Es ist das Wort Gottes, das die Offenbarung behütend umzäunt und nur in den Bereich freisetzt, wo Menschen die Bereitwilligkeit besitzen das Gehörte umzusetzen, da es heilig ist (vgl. Matthäus 7,6).
 
Matthäus 7,6:
6 Ihr sollt das Heilige nicht den Hunden geben und eure Perlen sollt ihr nicht vor die Säue werfen, damit die sie nicht zertreten mit ihren Füßen und sich umwenden und euch zerreißen.
Der Bereich der „Hunde“ und „Säue“ in der genannten Bibelstelle beinhaltet die Herzenshaltung von Torheit, die sich jeglicher Erziehung durch das Wort Gottes und kompetenter geistlicher Leiterschaft widersetzt (vgl. Sprüche 1,7b).
 
Sprüche 1,7b:
… 7b Die Toren verachten Weisheit und Zucht.
 
Demnach ist es erforderlich, dass wir uns vom Heiligen Geist durch die Kraft der offenbarenden Wahrheit seines Wortes an einen höheren geistlichen Ort begeben und uns im Momentum Gottes in seiner Regierungsherrschaft positionieren. Das entspricht einem neuen Zeitpunkt Gottes in Form eines Ausgangspunktes zu verlassen und auf dem Berg Platz zu nehmen wie Jesus dies tat.
 
Die von Gott zugeteilte Offenbarung und das leuchtende Angesicht des Löwen
 
Es gilt, die uns zugeteilte Offenbarung im Licht des Angesichts Gottes, das in diesem Fall die Facette des Löwen beinhaltet, den Menschen gegenüber mitzuteilen, die bereit sind zu hören und daraufhin zu handeln.
 
Die freigesetzte Offenbarung führt dazu, dass die betreffenden Menschen vom „Tal“ auf den „Berg“ gerufen werden, um in die wahre Anbetung des Vaters geführt zu werden, die mit seinen Schätzen, die in Christus Jesus verborgen liegen und mit der Verheißung in den Generationen verbunden ist (vgl. 5.Mose 33,18b-19 i.V.m. 1.Mose 32,13).
 
5.Mose 33,18b-19:
… 18b und Issaschar, freue dich deiner Zelte.
19 Sie (Anm.: Sebulon und Issaschar) werden die Stämme auf den Berg rufen und daselbst opfern rechte Opfer. Denn sie werden den Reichtum des Meeres gewinnen und die verborgenen Schätze im Sande.
 
1.Mose 32,13:
13 Du hast gesagt: Ich will dir wohltun und deine Nachkommen machen wie den Sand am Meer, den man der Menge wegen nicht zählen kann.
 
Die Präsenz der Apostel des Lammes bildet die edle Grundlage, um die vorherbestimmte geistliche Nahrung (Anm.: Offenbarungslehre), die aus dem Mund Gottes ergeht in der Anwesenheit seines verzehrenden feurigen Wesens in Form des brüllenden feurigen Löwens in willigen Herzen zu implementieren (vgl. Offenbarung 21,14.19-20 i.V.m. Offenbarung 5,5b-6).
 
Offenbarung 21,14.19-20:
14 Und die Mauer der Stadt hatte zwölf Grundsteine und auf ihnen die zwölf Namen der zwölf Apostel des Lammes. …
19 Und die Grundsteine der Mauer um die Stadt waren geschmückt mit allerlei Edelsteinen. Der erste Grundstein war ein Jaspis, der zweite ein Saphir, der dritte ein Chalzedon, der vierte ein Smaragd, 20 der fünfte ein Sardonyx, der sechste ein Sarder, der siebente ein Chrysolith, der achte ein Beryll, der neunte ein Topas, der zehnte ein Chrysopras, der elfte ein Hyazinth, der zwölfte ein Amethyst.
 
Offenbarung 5,5b-6:
… 5b Siehe, es hat überwunden der Löwe aus dem Stamm Juda, die Wurzel Davids, aufzutun das
Buch und seine sieben Siegel.
6 Und ich sah mitten zwischen dem Thron und den vier Gestalten und mitten unter den Ältesten ein Lamm stehen, wie geschlachtet; es hatte sieben Hörner und sieben Augen, das sind die sieben Geister Gottes, gesandt in alle Lande.
 
Es ist das Angesicht des Löwen, das in Verbindung mit dem Geist des HERRN sowie dem Geist der Furcht des HERRN steht. Und es ist der Heilige Geist, der in alle Wahrheit führt und die Furcht des HERRN, die der Anfang der Weisheit sowie der Erkenntnis ist (vgl. Johannes 16,13 i.V.m. Psalm 111,10; Sprüche 1,7a).
 
Johannes 16,13:
13 Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.
 
Psalm 111,10:
10 Die Furcht des HERRN ist der Weisheit Anfang. Klug sind alle, die danach tun. Sein Lob bleibet ewiglich.
 
Sprüche 1,7a:
7 Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Erkenntnis. …
Deshalb lasst uns mit einer demütigen Herzenshaltung vorangehen und hören, was der Geist des HERRN der Gemeinde Jesu – „ekklēsia“ sagt, um daraufhin zu agieren und nicht passiv zu sein.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm