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Die Reinigung der Gemeinde Jesu in der westlichen Welt

01.06.2020, Daniel Glimm


Vor einiger Zeit erhielt ich einen Traum, der sich in lebendigen Farben abspielte und von dem ich empfinde, dass dieser in dieser Zeit von Wichtigkeit ist.
 
Das Kunstwerk „Elliot“ und der messianische Kalender
 
Einen Tag bevor ich den Traum erhielt, sandte mir eine an Christus gläubige Künstlerin, die eine gemeinsame Freundin von meiner Frau und mir ist, ein Foto von ihrem letzten gemalten Bild auf mein Mobilfunktelefon.
Als ich das Bild betrachtete, sah ich einen Seraphim – Engel (Anm.: bedeutet „Die Verbrennenden, die Läuternden“ oder auch „Feuerdrachen“) und hörte fast zeitgleich den Namen „Elliot“ in meinem Geist. Der Name „Elliot“ ist abgleitet vom Namen des Propheten Elija und bedeutet „Gott ist JAHWE.“
 
Nachdem ich das Bild meiner Frau in der Küche zeigte, blickte ich auf den bei uns an der Küchenwand hängenden messianischen Kalender, auf dem im Vordergrund das Foto eines Kirchengebäudes mit mehreren goldenen Zwiebeltürmen abgebildet war. Auf den jeweiligen Spitzen der Zwiebeltürme befand sich ein Kreuz und im Hintergrund war die Stadt Jerusalem zu sehen.
Unter dem Bild war die Bibelstelle aus Markus 16,9 zu lesen, wo es heißt:
 
Als aber Jesus auferstanden war früh am ersten Tag der Woche, erschien er zuerst Maria von Magdala, von der er sieben böse Geister ausgetrieben hatte.“
 
Die zwei Träume
 
Nachdem meine Frau und ich an diesem Tag schlafen gingen, hatte sie in der Nacht einen Traum, in dem zweimal die o.g. Bibelstelle aus Markus 16,9 betont wurde.
 
In der selben Nacht erhielt ich, wie bereits erwähnt einen Traum, der sich zur Sommerzeit bei Sonnenuntergang abspielte. Hierbei leuchtete der Himmel aufgrund der untergehenden Sonne in zarten Orangetönen. Während ich das sah, nahm ich am Horizont wahr, wie sich eine Sturmfront kommend von Norden bildete. Sie bestand aus einer dunklen Wolkendecke, die sich horizontal in die Länge erstreckte und auf mich wie eine ans Ufer kommende Welle wirkte, bei der sich in der Mitte ein Seraphim – Engel aus der dunklen Wolkendecke formierte.
Daraufhin hörte ich zum wiederholten Mal den Namen „Elliot“.
 
Danach wechselte die Traumsequenz und ich sah eine männliche Person, die mit seinem an Christus gläubigen Freund auf einem bepflanzten Flachdach eines in die Länge gezogenen Gebäudes spazieren ging.
 
Während sich die Personen miteinander unterhielten, sah ich rechts (Anm.: Ostrichtung) von ihnen auf der Dachterrasse eines Nachbargebäudes ein aus der westlichen Welt kommendes Ehepaar in Sonnenstühlen liegen, das sich in englischer Sprache lebendig über ihren Dienst in der Gemeinde Jesu unterhielt.
Anhand des Gesagten realisierte ich, dass der Mann ein ungesundes Selbstbewusstsein hatte, das von Stolz geprägt war.
 
Dann schwenkte mein Blick auf die linke Seite zum Horizont (Anm.: westliche Richtung), wo gerade die Sonne unterging und durch deren Licht der Himmel in ein warmen Orangeton eingehüllt wurde.
Während ich nach links schaute, bemerkte ich, dass sich drei Sturmfronten am Horizont hintereinander bildeten, die sich nacheinander kraftvoll von Westen nach Osten bewegten.
Als ich die erste Sturmfront sah, realisierte ich, dass die beiden gläubigen Personen, die sich beim Spazierengehen unterhielten, sich versuchten der Sturmfront zu entziehen, was ihnen aufgrund der Geschwindigkeit des Sturms nicht gelang. In der Mitte der dunklen Wolkenformation sah ich einen Pferdekopf und dessen Nackenbereich, der eine weiß – blaue Kontur aufwies, von der elektrische Kraft (Anm.: wie Blitze) ausging. Aus den Nüstern des Pferdekopfes kam ein starkes Schnauben.
 
Danach folgten zwei weitere Sturmfronten, die genauso aussahen, wie die erste Sturmfront, die ich zuvor von Norden hatte kommen sehen, bei der sich in der Mitte ein Seraphim – Engel aus der dunklen Wolkendecke formierte, der den Namen „Elliot“ trug.
 
Nachdem die Sturmfronten über die Region, die ich sah, gezogen waren, herrschte eine friedvolle Ruhe wie nach einem Sommergewitter, wo der heruntergefallene Regen als weißer Nebel vom warmen Boden in die Luft steigt.
 
Während ich das sah, erkannte ich den einen gläubigen Mann, der sich zuvor auf dem Dach mit seinem Freund unterhielt, wie er eine ihm bekannte Nachbarin (Anm.: schien nicht gläubig) ansprach, ob sie die Sturmfronten mitbekommen hätte, was sie verneinte.
Danach endete der Traum.
 
Die vier Sturmfronten und der Geist Elijas
 
Als ich über diesen Traum sowie den Traum meiner Frau nachdachte und den HERRN diesbezüglich um Offenbarungserkenntnis bat, ließ er mich wissen, dass es sich bei den Sturmfronten um geistliche Bewegungen im Geist des Elijas handelt, die mit der Vater – und Sohnschaft verbunden sind (vgl. Maleachi 3,23-24).
 
Maleachi 3,23-24:
23 Siehe, ich will euch senden den Propheten Elija, ehe der große und schreckliche Tag des HERRN kommt.
24 Der soll das Herz der Väter bekehren zu den Söhnen und das Herz der Söhne zu ihren Vätern, auf dass ich nicht komme und das Erdreich mit dem Bann schlage.
 
Bei den vier Sturmfronten handelt es sich um:
  1. die Bewegung des himmlischen Vaters (Anm.: geistliche Vaterschaft),
  2. die Bewegung seines Volkes Israel (Anm.: der eine neue Mensch/die messianische Gemeinde Jesu; vgl. Epheser 2,13-18),
  3. die Bewegung des Sohnes Gottes – Jesus Christus (Anm.: geistliche Sohnschaft) und
  4. die Bewegung des Heiligen Geistes (Anm.: geistliche Fürsorge, ähnlich wie die einer Mutter).
Damit im Zusammenhang offenbarte mir der himmlische Vater, dass er die westlich geprägte Gemeinde von den Einflüssen der Dunkelheit (z.B. Religion, Stolz, …) auf ähnliche Weise befreien wird, wie er es durch seinen Sohn Jesus Christus vollzog als er auf der Erde in Fleisch und Blut lebte und den Tempel in Jerusalem von den Händlern und Geldwechslern befreite (vgl. Johannes 2,13-19).
 
Johannes 2,13-19:
13 Und das Passafest der Juden war nahe, und Jesus zog hinauf nach Jerusalem.
14 Und er fand im Tempel die Händler, die Rinder, Schafe und Tauben verkauften, und die Wechsler, die da saßen.
15 Und er machte eine Geißel aus Stricken und trieb sie alle zum Tempel hinaus samt den Schafen und Rindern und schüttete den Wechslern das Geld aus und stieß die Tische um 16 und sprach zu denen, die die Tauben verkauften: Tragt das weg und macht nicht meines Vaters Haus zum Kaufhaus!
17 Seine Jünger aber dachten daran, dass geschrieben steht (vgl. Psalm 69,10): „Der Eifer um dein Haus wird mich fressen.“
18 Da fingen die Juden an und sprachen zu ihm: Was zeigst du uns für ein Zeichen, dass du dies tun darfst?
19 Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Brecht diesen Tempel ab und in drei Tagen will ich ihn aufrichten.
 
Darüber hinaus hörte ich, wie der HERR sprach:
 
Eine Zeit hat sich dem Ende geneigt, um eine neue Zeit anzukündigen!
Ich habe Mein Haus inmitten Meines Volkes Israel durch Meinen Sohn Jesus Christus, der als König und Hohepriester zu ihnen kam, gereinigt.
Auf die gleiche Weise reinige Ich in diesem Zeitalter Meine Gemeinde durch die Gegenwart Meines auferstandenen Sohnes, der der König der Könige und Priester des Höchsten nach der Ordnung Melchisedeks ist (vgl. 1.Mose 14,18 i.V.m. Psalm 110,4; Hebräer 5,5-6).
Diese Reinigung ist eine Reinigung der geistlichen Ebene.
Jesus handelt diesmal aus Seiner Struktur als Geistmensch und fordert durch ungewöhnliche Wunder dazu auf, die Herzen zu reinigen (vgl. Offenbarung 1,12-16 i.V.m. Jakobus 4,8; 1.Petrus 4,17).“
 
Diese Erscheinungsform Jesu als der Erste und der Letzte und der Lebendige, wird dazu führen, dass er die westlich geprägte Gemeinde als Priester des Höchsten reinigt, um die Gerechtigkeit in seinem Haus wieder herzustellen.
 
Dort, wo aufgrund von Ignoranz gegenüber seinem jetzigen und kommenden Wirken Dunkelheit herrscht, wird Jesus Christus mit offenbarendem Licht antworten, was unter anderem zur Folge hat, dass sich die Wirtschaft innerhalb seines Hauses verändern wird.
 
Die Kraft der Gnade Gottes wird dazu führen, dass die Gläubigen, die sich über ihre Gaben und Ämter definieren, plötzlich zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen und die Möglichkeit erhalten Jesus Christus bei seinem Reinigungsprozess behilflich zu sein. Das macht die Aufforderung Jesu an die Taubenhändler deutlich (vgl. Johannes 2,16).
 
Das Ergebnis dessen wird sein, dass die Beziehung zum himmlischen Vater im Vordergrund steht und Finanzen nicht mehr für die eigenen Visionen und Pläne verwendet werden, sondern für die Visionen und Pläne des Vaters. Diese Umsetzung entspringt aus der wahren Beziehung mit Gott, dem Vater, die seinen Plan im Mittelpunkt hat.
 
An dieser Stelle ist festzuhalten, dass während Jesus den Tempel in Jerusalem mit dem Eifer Gottes von den unaufrichtigen Händlern und Käufern reinigte, er auf den wahren Handel/das wahre „Tauschgeschäft“ im Himmel aufmerksam machte. Dieser kann nur mit einem aufrichtigen Herzen durch die Beziehung zum himmlischen Vater vonstatten gehen. Darauf weisen die von Jesus Christus umgeworfenen Tische (Anm.: Symbol für Gemeinschaft) hin, bei denen die Tischbeine wie Zeigefinger nach oben in den Himmel zeigten und somit auf den wahrhaftigen himmlischen Handel in der Beziehung mit dem himmlischen Vater durch Jesus Christus hinweisen.
 
Das „Tauschgeschäft“ beinhaltet, die Zeit auf die Weise einzusetzen, um wahrhaftige Beziehung mit dem himmlischen Vater zu verbringen und auch Finanzen gemäß dem Willen und Plan des Vaters zu verwenden.
 
Die ungewöhnliche Erscheinungsform von Jesus Christus
 
Jesus Christus erscheint auf ungewöhnliche Weise und wird sich mit der jeweiligen Region des Landes, in die er eintritt verbinden, so dass er sich in der Facette gemäß des geistlichen von Gott zugeteilten Erbes der Region offenbart.
Melchisedek war der König der Gerechtigkeit und wurde durch die Stadt „Salem“ als Friedefürst erkennbar.
 
Fazit
 
Die Bewegung bzw. der Eintritt von Jesus Christus als König der Gerechtigkeit und Priester des höchsten Gottes in die westlich geprägte Gemeinde wird mit einer frischen Salbung einhergehen, die von Führungsengeln/Winden getragen wird und ungewöhnliche Wunder zur Folge hat, die herausfordern (vgl. Matthäus 21,1-2.4-5).
 
Matthäus 21,1-2.4-5:
1 Als sie nun in die Nähe von Jerusalem kamen, nach Betfage an den Ölberg, sandte Jesus zwei Jünger voraus 2 und sprach zu ihnen: Geht hin in das Dorf, das vor euch liegt, und gleich werdet ihr eine Eselin angebunden finden und ein Füllen bei ihr; bindet sie los und führt sie zu mir! …
4 Das geschah aber, damit erfüllt würde, was gesagt ist durch den Propheten, der da spricht (vgl. Sacharja 9,9): 5 „Sagt der Tochter Zion: Siehe, dein König kommt zu dir sanftmütig und reitet auf einem Esel und auf einem Füllen, dem Jungen eines Lasttiers.“
 
Das Ergebnis dieser Reinigung wird sein, dass die Gemeinde Jesu weltweit als der eine neue Mensch – messianische Gemeinde aufsteigt und in seinem Triumph und seiner Auferstehungskraft für dieses Zeitalter wandelt.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm




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