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Fürchtet euch nicht!

15.03.2020, Daniel Glimm


In Anbetracht der weltweiten Lage mit den Auswirkungen zum Coronavirus möchte ich ein Wort der Orientierung an alle Heiligen geben, die sich mit uns verbunden fühlen.
 
Als Leib Jesu ist es in dieser Zeit von hoher Bedeutung, dass wir nicht die Medien zum Anlass nehmen, um wie sie die Zukunft zu „prognostizieren“, sondern wir sollten uns in der Kraft des Zeugnisses Jesu im Glauben voranbewegen. Dieses Zeugnis ist der Geist der Prophetie.
 
Es ist unsere Aufgabe als Leib Jesu Orientierung und Hoffnung zu bringen (vgl. Offenbarung 19,10e i.V.m. Jeremia 29,11).
 
Offenbarung 19,10e:
… 10e Das Zeugnis Jesu aber ist der Geist der Weissagung.
 
Jeremia 29,11:
11 Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der HERR: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe das Ende, des ihr wartet.
 
Die Kraft der Prophetie
 
Prophetie ist ein Licht, dass an einem dunklen bzw. dreckigen Ort scheint, um den Plan des himmlischen Vaters zu offenbaren und Orientierung zu geben (vgl. 2.Petrus 1,19).
 
2.Petrus 1,19:
19 Umso fester haben wir das prophetische Wort, und ihr tut gut daran, dass ihr darauf achtet als auf ein Licht, das da scheint an einem dunklen Ort, bis der Tag anbreche und der Morgenstern aufgehe in euren Herzen.
 
Es ist demnach nicht in erster Linie der Coronavirus, der gefährlich ist, sondern die damit verbundene „Seuche“ der sich verbreitenden Angst, die damit einhergeht und Menschen lähmt.
 
Die Gegenwart von Angst ist ein Anzeichen der Abwesenheit der Liebe Gottes in den Herzen der Menschen (Anm.: innerhalb der Gesellschaft). Es ist höchste Zeit, dass die Gemeinde Jesu die offenbarende Wahrheit in Liebe spricht, im Glauben vorangeht und dadurch Zuversicht gibt.
 
Denn es ist die Liebe Gottes, die alle Furcht austreibt (vgl. 1.Johannes 4,18a). Diese Liebe ist in unsere Herzen und damit verbunden in unsere Leben ausgegossen (vgl. Römer 5,5).
 
1.Johannes 4,18a:
18a Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus; …
 
Römer 5,5:
5 Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.
 
Jesus Christus sagte, dass dort, wo wir in der Welt Angst haben, wir dazu aufgefordert sind, uns im Bereich der Zuversicht bzw. des Trostes aufzuhalten, der durch die Gewissheit etabliert wird, dass Jesus diese Welt mit allen Nöten überwunden hat (vgl. Johannes 16,33b).
 
Johannes 16,33b:
… 33b In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.
 
Die Finsternis ist durch Christus entkleidet!
 
Auch wenn durch die Mächte der Finsternis in Form von Manipulation/Zauberei und Hexerei, die Erde mit Dunkelheit bedeckt wurde, hat der HERR bereits durch Christus diese Mächte öffentlich am mittleren Kreuz von Golgatha entkleidet und öffentlich zur Schau gestellt, um den wahrhaftigen Triumph über sie zu offenbaren (vgl. Kolosser 2,15)!
 
Kolosser 2,15:
15 Er hat die Mächte und Gewalten ihrer Macht entkleidet und sie öffentlich zur Schau gestellt und hat einen Triumph aus ihnen gemacht in Christus.
 
Es ist an der Zeit, dass wir in der Macht Elijas und Jehus vorangehen und die Kanäle der Zauberei und Hexerei im Geistbereich durch den Triumph Christi am Kreuz eliminieren.
 
Hierbei ist es wichtig, dass wir uns auf den feurigen Wagen mit den angespannten feurigen Pferden der vier Winde (Anm.: Pläne Gottes für die Erde) begeben, die die Richtlinie und den Maßstab des Wortes Gottes in Verbindung mit seinem Plan für die Erde offenbaren (vgl. 2.Könige 9,16-17a).
 
2.Könige 9,16-17a:
16 Und er stieg auf seinen Wagen und fuhr nach Jesreel, denn Joram lag dort. Und Ahasja, der König von Juda, war hinabgezogen, um Joram zu besuchen.
17a Aber der Wächter, der auf dem Turm in Jesreel stand, sah die Staubwolke, als Jehu herankam, und sprach: Ich sehe eine Staubwolke. …
 
Dieser feurige Wagen mit den feurigen Pferden ist die Trennlinie zwischen dem Fleisch und dem Geist, zwischen dem natürlichen und übernatürlichen Bereich (vgl. 2.Könige 2,11).
 
2.Könige 2,11:
11 Und als sie miteinander gingen und redeten, siehe, da kam ein feuriger Wagen mit feurigen Rossen, die schieden die beiden voneinander. Und Elia fuhr im Wetter gen Himmel.
 
Die Kraft „Kalebs“ und die Zerstörung von Hexerei
 
Gott hat bereits „Hunde“ (Anm.: die Generation Kalebs) als seine Helfer aktiviert, die jegliches Leben von Zauberei und Hexerei „verschlingen“, so dass aus dem Portal des Erwachens die offenbarende Wahrheit Gottes uneingeschränkt auf die Erde Einfluss nimmt. Die Macht der Zauberei und Hexerei (Anm.: auch Massenmanipulation), die eine Regierung der Finsternis bedeutet, wird abstürzen (vgl. 2.Könige 9,32-37).
 
2.Könige 9,32-37:
32 Und er (Anm.: Jehu) hob sein Angesicht auf zum Fenster und sprach: Wer hält es hier mit mir? Da sahen zwei oder drei Kämmerer zu ihm heraus.
33 Er sprach: Stürzt sie hinab! Und sie stürzten Isebel hinab, sodass die Wand und die Rosse mit ihrem Blut besprengt wurden; und sie wurde zertreten. …
36 Und sie kamen zurück und sagten es Jehu an. Er aber sprach: Das ist es, was der HERR geredet hat durch seinen Knecht Elia, den Tischbiter, als er sprach: Auf dem Acker von Jesreel sollen die Hunde das Fleisch Isebels fressen, 37 und der Leichnam Isebels soll wie Mist auf dem Felde sein im Gefilde von Jesreel, dass man nicht sagen könne: Das ist Isebel.
 
Jetzt ist der Zeitpunkt mit Christus in den neuen Tag und auf die neue Seite hinüberzufahren, die mit dem Wandel im Geist verknüpft ist, die die Förderung des Fleisches unterbindet (vgl. Markus 4,35 i.V.m. Galater 5,16).
 
Markus 4,35:
35 Und am Abend desselben Tages sprach er (Anm.: Jesus Christus) zu ihnen (Anm.: seinen 12 Jüngern): Lasst uns hinüberfahren.
 
Galater 5,16:
16 Ich sage aber: Lebt im Geist, so werdet ihr die Begierden des Fleisches nicht vollbringen.
 
Als Heilige und somit Nachfolger Christi müssen wir uns dessen bewusst sein, dass Personen unseres Umfelds auf uns achten. Und deshalb ist es von höchster Bedeutung darauf bedacht zu sein aus welchem „Horn“ (Anm.: Sprachrohr) man spricht. Ist es das Horn (Anm.: Sprachrohr) der Angst (Anm.: Zauberei/Hexerei) oder das Horn des Heils?
 
Gemäß Markus 4,35 wird für uns deutlich, dass Jesus Christus mit seinen zwölf Jüngern in den neuen Tag und auf die andere Seite des Sees hinüberfuhr. Das wird daran erkennbar, weil der Tag bei Gott mit dem Abend beginnt (vgl. 1.Mose 1,5b).
 
Markus 4,35:
35 Und am Abend desselben Tages sprach er (Anm.: Jesus Christus) zu ihnen (Anm.: seinen 12 Jüngern): Lasst uns hinüberfahren.
 
1.Mose 1,5b:
5b … Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.
 
Apostolische Qualität und die Liebe Gottes
 
Weiterhin heißt es in Markus 4, dass Jesus Christus mit seinen Jüngern die Menschenmenge verließ und in einen kleineren Bereich von Gemeinschaft trat, was die apostolische Qualität und die Liebe Gottes umfasst. Das ist es, worauf Jesus Christus mit seinen zwölf Jüngern im Boot hinweist (Anm.: 1+12=13; vgl. Markus 4,36).
 
Markus 4,36:
36 Und sie ließen das Volk gehen und nahmen ihn mit, wie er im Boot war, und es waren noch andere Boote bei ihm.
 
Diese apostolische Qualität beinhaltet den höheren Weg der Offenbarung, von dem Paulus sprach (vgl. 1.Korinther 12,31b; 1.Korinther 13,1-8a).
 
1.Korinther 12,31b:
… 31b Und ich will euch einen noch besseren (Anm.: höheren) Weg zeigen.
 
1.Korinther 13,1-8a:
1 Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte die Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle.
2 Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte, und hätte die Liebe nicht, so wäre ich nichts.
3 Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und ließe meinen Leib verbrennen und hätte die Liebe nicht, so wäre mir es nichts nütze.
4 Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf, 5 sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, 6 sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit; 7 sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.
8a Die Liebe hört niemals auf, …
 
Anhand der Überfahrt Jesu mit seinen Jüngern auf die andere Seite des Sees wird deutlich, dass viele andere kleine Gemeinschaften sich entschieden auf die Liebe Gottes und die apostolische Qualität der Gegenwart Jesu zu fokussieren und diese im Zentrum zu haben sowie sich auf dieselbe Weise in Gemeinschaft voranzubewegen, wie es Jesus Christus tat (Anm.: in einem Boot; vgl. Markus 4,36-41).
 
Markus 4,36-41:
36 Und sie ließen das Volk gehen und nahmen ihn mit, wie er im Boot war, und es waren noch andere Boote bei ihm.
37 Und es erhob sich ein großer Windwirbel und die Wellen schlugen in das Boot, sodass das Boot schon voll wurde.
38 Und er war hinten im Boot und schlief auf einem Kissen. Und sie weckten ihn auf und sprachen zu ihm: Meister, fragst du nichts danach, dass wir umkommen?
39 Und er stand auf und bedrohte den Wind und sprach zu dem Meer: Schweig und verstumme! Und der Wind legte sich und es entstand eine große Stille.
40 Und er sprach zu ihnen: Was seid ihr so furchtsam? Habt ihr noch keinen Glauben?
41 Sie aber fürchteten sich sehr und sprachen untereinander: Wer ist der? Auch Wind und Meer sind ihm gehorsam!
 
Während sich Jesus mit seinen Jüngern im Boot befand und auch die anderen Menschen sich in den Booten entschieden in den neuen Tag und an den neuen Ort mit Christus hinüberzuwechseln, nahm die Herausforderung zu. Es wurde dunkler (Anm.: nach dem Abend folgt die Nacht) und ein großer Sturm zog auf, der das Wasser des Sees in große Wallung brachte, so dass die Wellen ins Boot schlugen, während Jesus Christus darin auf einem Kissen ruhig schlief (vgl. Markus 4,37-38a).
 
Markus 4,37-38a:
37 Und es erhob sich ein großer Windwirbel und die Wellen schlugen in das Boot, sodass das Boot schon voll wurde.
38a Und er war hinten im Boot und schlief auf einem Kissen. …
 
Da die Menschen in den anderen Booten dem Boot mit Jesus und seinen Jüngern folgten, kamen sie in die gleiche Herausforderung wie Jesus und seine Jünger.
 
Hierdurch lernten die verschiedenen Gemeinschaften (Anm.: Boote), was es bedeutete in der Autorität des Geistes voranzugehen und sich zu entscheiden aus dem Bereich des Glaubens auf der Grundlage des Wortes Gottes zu den Elementen (Anm.: Wind und Wasser) sowie zu den Menschen zu sprechen.
 
Jesus schlafend im hinteren Teil des Bootes
 
Jesus schlief im hinteren Teil des Bootes, wo sich das Ruder befindet, welches dazu bestimmt ist, das Boot zu steuern. Das Ruder ist ein Hinweis auf die Kraft der Zunge (vgl. Jakobus 3,4-5a).
 
Jakobus 3,4-5a:
4 Siehe, auch die Schiffe, obwohl sie so groß sind und von starken Winden getrieben werden, werden sie doch gelenkt mit einem kleinen Ruder, wohin der will, der es führt.
5a So ist auch die Zunge ein kleines Glied und richtet große Dinge an. …
 
Wir sollten es dem Einfluss von Zweifel und Angst nicht erlauben, unsere Worte zu formen, auch wenn es so scheint, dass dieser uns überwältigen will.
 
Es ist unser Auftrag aus dem Zentrum des Friedefürsten Gottes, der Jesus Christus ist zu handeln und unsere Worte bewusst zu sprechen.
 
Das griechische Wurzelwort des Wortes „Ruder“ ist „pedē“ und bedeutet „eine Fußfessel“. (Anm.: Teilauszug zu dem griechischen Wurzelwort von Ruder „pedē“ aus der Strong‘s Konkordanz mit der Wortschlüsselnummer: G3976).
 
Daraus wird deutlich, dass wir uns vollkommen vom Wort Gottes „fesseln“ lassen müssen, um in der Kraft von offenbarender Wahrheit zu den Umständen zu sprechen, selbst wenn unsere Seele sich sorgt oder ängstigt.
 
Die Jünger Jesu im Boot fokussierten inmitten des Sturms mehr auf die Umstände als auf ihren Meister (Anm.: das Wort Gottes; vgl. Johannes 1,1-5 i.V.m. Offenbarung 19,13) und deshalb kommunizierten sie aus Zweifel in der Stimme von Furcht.
 
Es ist wichtig, dass wir keiner Stimme des Zweifels und der Angst, egal wie nahe sie zu sein scheinen mag, erlauben dürfen, Einfluss auf unser Leben zu nehmen, sondern im Geist aufzustehen und mit der Gegenwart des offenbarenden Wortes Gottes zu agieren.
 
Jesus Christus erhob sich und befahl den Elementen (Anm.: Wind und Wellen) sich zu legen, so dass die Gegenwart des „Shaloms – Frieden“ gesichert war.
 
Das hebräische Wort šālôm“ steht im engen Zusammenhang mit JAHWE als „SHALOM“ zur Zeit von Gideon aber auch mit Jesus Christus, dem Fürst des Friedens (vgl. Richter 6,24; Jesaja 9,5).
Shalom bedeutet „Vollständigkeit, einwandfreier Zustand, Wohlergehen, Frieden sowie Frieden in der Beziehung zu Gott und zu den Menschen, Sicherheit, Gesundheit, Erfolg, Ruhe, Zufriedenheit und Übereinstimmung“. (Teilauszug aus der Strong's Konkordanz Nr. H7965).
 
Das ist es, was Jesus Christus in den Herzen seiner Jünger und der Menschen, die ihn in den Booten begleiteten etablierte, so dass sie in der Lage waren mit dem Umstand der Furcht der Menschen auf der anderen Seite des Sees (Anm.: Gegend der Gerasener; vgl. Markus 5,1-20) umzugehen.
 
Gottes Plan des Sich-Nicht-Fürchtens
 
Deshalb lasst uns in der Kraft der Liebe Gottes und der Besonnenheit vorangehen und die offenbarende Wahrheit aussprechen und in Taten Hoffnung leben.
 
2.Timotheus 1,7:
7 Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm




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