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Der richtige Umgang mit der Anerkennung von Maria, der Mutter Jesu

02.12.2019, Steve Shultz

Übersetzung: Daniel Glimm

Vom Schreibtisch von Daniel Glimm:
 
Da wir uns der Chanukka– und Weihnachtszeit nähern, die mit der übernatürlichen Empfängnis Jesu im Mutterleib von Maria in Verbindung steht, soll uns die folgende Botschaft von Steve Shultz in Bezug auf Maria, die Mutter Jesu als Bereicherung dienen.
 
Gottes Segen,
 
Daniel Glimm
 
Einleitung
 
Ich wurde protestantisch erzogen, und obwohl ich immer an die jungfräuliche Geburt glaubte und dass Maria die Mutter Jesu war, blieb ich dort mehr oder weniger stehen. Ich respektierte Marias mütterliche Rolle bei der Erziehung des Erlösers und auch, dass sie bei der Kreuzigung dabei war, um den letzten Atemzug ihres Sohnes zu unterstützen, aber ich wurde, wie die Gläubigen in anderen protestantischen Konfessionen, mehr oder weniger gelehrt, nicht darüber hinauszugehen. Es war wie eine Angst davor, Maria anzubeten.

Schließlich gab es eine große Glaubensgemeinschaft, die durch und zu Maria betete. Natürlich habe ich nicht daran geglaubt, und das tue ich immer noch nicht. Deshalb habe ich meine Theologie auf die oben genannten Dinge konzentriert.

Die Prophezeiung von Maria

Aber mit dieser Anschauung gibt es ein Problem. Denn es heißt in der Bibel, dass ein prophetischer Engel (Anm.: Gabriel) Maria, der Mutter des Messias erschien und prophezeite, dass sie den Verheißenen tragen würde.

Später tauchte Maria im Haus von Elisabeth auf, wo sie selbst prophetisch wurde und über sich selbst die folgenden Worte prophezeite: „Meine Seele erhebt den Herrn, und mein Geist freut sich Gottes, meines Heilandes; denn er hat die Niedrigkeit seiner Magd angesehen. Siehe, von nun an werden mich selig preisen alle Kindeskinder. Denn er hat große Dinge an mir getan, der da mächtig ist und dessen Name heilig ist.
Und seine Barmherzigkeit währt von Geschlecht zu Geschlecht bei denen, die ihn fürchten.“ – Lukas 1,46-50 (Anm.: Betonung hinzugefügt)
 
Es ist ersichtlich, dass einige Gläubige Angst davor haben, Marias eigene Prophezeiung zu erfüllen. Diese Angst ist darin begründet, Maria zu viel Aufmerksamkeit zu schenken. Trotz der Prophezeiung von Maria, dass ALLE Generationen sie selig nennen würden, ist diese Angst in den Herzen von Gläubigen gegenwärtig, so dass sie sich bezüglich der ehrbaren Anerkennung der Mutter Jesu zurückhalten.
 
Also, wo ist die Logik?
 
Nun, all das oben Gesagte ist „Theologie“. Das heißt, es steht in der Bibel und ist somit von Gott.
 
Deshalb möchte ich etwas menschliche Logik zum Verständnis anwenden, die dazu ermutigt weiterzudenken.
Als Maria starb, ging sie sicherlich zu ihrem Retter und ihrem Sohn – dem Sohn Gottes! Und meine logische Erkenntnis ist, dass ihr Sohn, Jesus (Anm.: Jeschua), seine irdische Mutter liebt und sie ihn liebt.
 
Deshalb würde ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sagen (Anm.: das ist nur meine Einschätzung), dass Jesus ihr einen besonderen Platz in der Nähe von ihm im Himmel gegeben hat. Es ist nicht in der Bibel verzeichnet – aber es ist eine ziemlich gute Schlussfolgerung.
 
Da Gott seinen Sohn liebt, ist ebenfalls davon auszugehen, dass er auch die junge Frau sehr liebt, die er zur Mutter seines einzigen Sohnes erwählt hat.
 
Was für eine Villa sie haben muss!
 
Eine unserer Aufgaben – unser „Muss“ als Christen – ist es, die richtige Herzenshaltung gegenüber der Mutter Jesu zu haben, die dazu beiträgt, ihr die Anerkennung zu geben, die ihr der HERR gegeben hat, nämlich sie selig zu nennen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass dies unseren „Bräutigam“ glücklich machen würde, wenn wir die eigene Mutter Jesu, Maria, mit der richtigen Achtung und Anerkennung beschenken, die ihr von Gott zugeteilt ist.
 
Wie würde das aussehen?
 
Seine ausgeweitete Gnade
 
Nun, wenn wir nicht „Ave Maria“ singen, was wäre, wenn wir mehr Lieder über Maria schreiben, nach ihrer eigenen Prophezeiung über sich selbst. Wir verehren Maria nicht, aber wir sollten sie achten und anerkennen.
 
Was wäre, wenn wir sogar Botschaften über Maria predigen würden, ohne Angst dabei zu haben, zu viel Segen auf die Mutter unseres HERRN zu legen?
 
Wir sollten uns daran erinnern, dass es Maria war, die in ihrer Prophetie diesen wichtigen Aspekt prophezeit hat: „Siehe, von nun an werden mich selig preisen alle Kindeskinder.“
 
Eine Sache (von vielen), die ich gelernt habe, ist, dass Gott nie seine Zeit damit verschwendet, unwichtige Dinge zu sagen. Er möchte immer, dass wir jedes einzelne Wort, das er durch prophetische Stimmen ausspricht, zur Kenntnis nehmen.
 
Wir sollten es nicht vergessen, dass Gott durch Maria sagte: „Siehe, von nun an werden mich selig preisen alle Kindeskinder.“
Warum sollte Gott die Mutter Jesu das prophezeien lassen?
Ganz einfach – weil Er wollte, dass wir das wissen und glauben.
 
Gott liebt Gnade, und diejenigen, die ihn fürchten, sind Träger seiner ausgeweiteten Gnade. So steht es in der Prophetie von Maria.
 
Maria muss eine so überwältigende Gnade empfunden haben, dass Gott sie im Galiläa der Heiden als lebende Frau auswählen würde, um den einzigen Sohn des himmlischen Vaters zu gebären.
 
Ehre erweisen
 
Ich habe mich oft gefragt, was es in Maria war, die in einem heidnischen Gebiet lebte, das Gott dazu bringen würde, sie auszuwählen. Eines Tages werden wir es wohl herausfinden.
 
Vielleicht war sie nur reinen Herzens (und natürlich war sie in der Linie von Juda). Aber vielleicht lag es daran, dass Gott wusste, dass sie nur „Ja“ sagen würde, weil sie die Worte Gottes fürchtete – das heißt, sie respektierte.
 
Wie auch immer man es betrachtet, Gott macht mehrere Aussagen durch Maria: Wir sollen Maria, die Mutter Jesu, achten. Wir sollen sie selig nennen, von Generation zu Generation. Maria hat es prophezeit. Das geht über das alleinige Bekenntnis hinaus, dass sie Jungfrau war. Es bedeutet, dass wir sie über vielen achten sollen. Wir sollten aufhören, Angst davor zu haben.
 
Darüber hinaus sollten wir uns daran erinnern, dass Gott fast „nichts“ nimmt (Anm.: damit sind du und ich gemeint) und uns gebraucht - uns darin Gnade erweist, wenn wir einfach bereit „Ja“ zu Ihm sagen - egal in welchen scheinbar niedrigen Umständen wir uns befinden. Das ist es, was es unter anderem bedeutet, ihn zu „fürchten“.
 
Deshalb besteht meine Herausforderung darin, die Gemeinde insgesamt darauf zu sensibilisieren, die irdische Mutter von Jesus Christus nach ihrem eigenen prophetischen Wort zu achten; eine Mutter, die sich wahrscheinlich im Himmel in ihrer persönlichen Villa befindet - ganz in der Nähe von Jesus.
 
Ja, das ist Spekulation, aber was würde jemand für seine eigene Mutter tun, wenn er selbst der Retter der Welt wäre?
 
(Diese Botschaft ist aus der Dezemberausgabe 2007 des prophetischen Magazins „ELIJAH Rain“ mit dem englischen Titel „No Longer Afraid of the Virgin Mary“, Seite 24-25 von Steve Shultz).




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