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Das biblische Verständnis des Gebens

21.05.2019, Daniel Glimm


Gott sehnt sich danach, dass wir uns als sein Königreichsvolk auf seinen Wegen aufhalten und seine hohen Gedanken in uns kultivieren. Dadurch wird uns möglich, die Dinge von ihm in Empfang zu nehmen, um zu dem zu werden, was er für uns seit jeher bereitet hat (vgl. Jesaja 55,8-9 i.V.m. 1.Korinther 2,9).
 
Jesaja 55,8-9:
8 Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR, 9 sondern so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.
 
1.Korinther 2,9:
9 Sondern es ist gekommen, wie geschrieben steht (vgl. Jesaja 64,3): „Was kein Auge gesehen hat und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die ihn lieben.“
 
Hierfür ist es von großer Bedeutung, dass wir als Heilige voranschreiten und uns voll und ganz auf die Verheißungen Gottes konzentrieren, die mit Zunahme, Fülle und Wohlstand (Anm.: in Form von facettenreichen Reichtum nach Geist, Seele und Leib) verknüpft sind.
 
Wenn wir nicht beständig unseren Geist erneuern und eine biblische Denkweise annehmen, um in die Fülle Gottes zu gelangen, können wir in alten Denkweisen gefangen genommen werden und kommen im Segnungszyklus Gottes nicht voran (vgl. Römer 12,2 i.V.m. Epheser 4,23).
 
Römer 12,2:
2 Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.
 
Epheser 4,23:
23 Erneuert euch aber in eurem Geist und Sinn …
 
Deshalb sollten wir:
Armut erzeugt eine Atmosphäre!
 
Es ist der Geist der Armut, der von Satan dazu bestimmt ist, die Autoritätssphäre der Heiligen zu umgeben, um Mangel zu erzeugen. Unabhängig davon mit welcher Intensität und Art es dieser Geist versucht, Einfluss im Leben von Heiligen zu nehmen, ist es entscheidend, sich dessen bewusst zu sein, dass eine Armutsatmosphäre mit der Atmosphäre des Segens und der Herrlichkeit des Himmels erfüllt werden muss, so dass Armut dadurch verdrängt wird.
 
Es war z.B. Noah, der Gnade in den Augen Gottes fand, so dass sich Himmel und Erde in den Tagen von Noah neu ordneten (vgl. 1.Mose 6,8).
 
1.Mose 6,8:
8 Aber Noah fand Gnade vor dem HERRN.
 
Anhand des Lebens von Noah wird für uns deutlich, dass wir bei Gott Gnade finden können, so dass der Himmel auf unsere Atmosphäre einwirkt und dadurch Armut (Anm.: Mangel) besiegt wird. Das hat zum Ergebnis, dass wir Gottes Herrlichkeit in unserem Leben sehen und darin wandeln.
 
=> Der Wandel in der Herrlichkeit Gottes beinhaltet das Leben in der Kraft und dem Glanz Gottes, die von seiner Gunst und Gnade zeugen.
Hierbei geht es um die Ehre des himmlischen Vaters, sein Ansehen, seine Kraft und sein Segen.
Die vom Vater gegebene Herrlichkeit hat zum Ziel, dass wir als Söhne Gottes im geistlichen Bereich zu bedeutenden Personen “mit Gewicht” gemacht bzw. etabliert werden. Seine Herrlichkeit (Anm.: Gegenwart des Vaters) bringt automatisch eine Zunahme in jedem Bereich, weil irdischer Reichtum und Wohlstand ihren Sitz in der geistlichen Welt haben.
Weiterhin ist Gottes Herrlichkeit ein automatischer Aufbewahrungsort der Salbung. <= (Anm.: Der in „=>“ gesetzte Text basiert auf einer Erklärung aus dem „Prophet`s Dictionary„ von Paula A. Price, Ph. D.; Seite 237.)
 
Deshalb ist es erforderlich, dass der Leib Jesu die Wiederherstellung im Bereich der Versorgung erlebt! Diese Wiederherstellung ist immer mit einer Multiplikation verbunden, so dass betreffende Gläubige ihre Schulden begleichen und vergangene finanzielle Niederlagen im Leben rückgängig machen.
 
Wo der Geist der Armut in der Generationsblutlinie von Gläubigen präsent ist und die Wirtschaft von Gläubigen in Gefangenschaft hält, so dass sie gehindert sind, in die Fülle des von Gott vorherbestimmten Segens (Anm.: Wohlstand) einzutreten, kann dieser dämonische Einfluss gebrochen werden.
 
Es ist der HERR, der die Bettlermentalität in seinem Volk zerbricht und es zu einem Volk des Glaubens macht (vgl. Apostelgeschichte 3,2-8).
 
Apostelgeschichte 3,2-8:
2 Und es wurde ein Mann herbeigetragen, lahm von Mutterleibe; den setzte man täglich vor die Tür des Tempels, die da heißt die Schöne, damit er um Almosen bettelte bei denen, die in den Tempel gingen.
3 Als er nun Petrus und Johannes sah, wie sie in den Tempel hineingehen wollten, bat er um ein Almosen.
4 Petrus aber blickte ihn an mit Johannes und sprach: Sieh uns an!
5 Und er sah sie an und wartete darauf, dass er etwas von ihnen empfinge.
6 Petrus aber sprach: Silber und Gold habe ich nicht; was ich aber habe, das gebe ich dir: Im Namen Jesu Christi von Nazareth steh auf und geh umher!
7 Und er ergriff ihn bei der rechten Hand und richtete ihn auf. Sogleich wurden seine Füße und Knöchel fest, 8 er sprang auf, konnte gehen und stehen und ging mit ihnen in den Tempel, lief und sprang umher und lobte Gott.
 
Das bedeutet, dass sich die Identität seines Volkes vom Bettler zum König verwandelt!
Es ist wichtig, dass wir den Heiligen Geist darum bitten, Armut zu enthüllen und auch die Vorgehensweise von Armut offenzulegen, um diesem Einfluss der Finsternis das Handwerk legen zu können.
 
Die Salbung des Stammes Issaschar
 
Hierbei kann uns die Salbung des Stammes Issaschar behilflich sein, die mit dem Erkennen der Zeiten verbunden ist und offenbart, auf welche Weise und zu welchem Zeitpunkt man ins Königreich Gottes investieren kann (vgl. 1.Chronik 12,33).
 
1.Chronik 12,33:
… 33 der Männer von Issaschar, die erkannten und rieten, was Israel zu jeder Zeit tun sollte, 200 Hauptleute, und alle ihre Brüder folgten ihrem Befehl; …
 
=> Kurz erwähnt, verstehen es die Söhne Issaschars die Tür der Zeit auf die Weise offen zu halten, dass die Dinge, die Gott für die jeweilige Zeit offenbart, vom Volk Gottes gesehen werden können und sich somit durch Erkenntnis manifestieren. Hierbei geht es um die Einwirkung der Ewigkeit in die temporäre Zeit. Das macht das Wort Gottes deutlich, wenn es von „der Fülle der Zeit“ oder vom „Tag des Herrn“ spricht. (vgl. Lukas 9,51; Markus 1,15; Galater 4,4; Offenbarung 1,10).
 
Lukas 9,51:
51 Es begab sich aber, als die Zeit erfüllt war, dass er hinweg genommen werden sollte, da wandte er sein Angesicht, stracks nach Jerusalem zu wandern.
 
Markus 1,15:
… 15 und sprach: Die Zeit ist erfüllt und das Reich Gottes ist herbeigekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium!
 
Galater 4,4 (Jüdisches Neues Testament):
… 4 als aber die festgesetzte Zeit kam, sandte Gott seinen Sohn. Er wurde aus einer Frau geboren, hineingeboren in eine Kultur, in der die Entstellung der Torah zur Gesetzlichkeit die Norm war, …
 
Offenbarung 1,10:
10 Ich wurde vom Geist ergriffen am Tag des Herrn und hörte hinter mir eine große Stimme wie von einer Posaune, …
 
Es ist die Salbung der Stämme Issaschar und Sebulon, die berufen sind, ein biblisches Verständnis über den Reichtum des Königreiches Gottes in der Gemeinde Jesu zu etablieren.
 
Das hat zum Ergebnis, dass der Reichtum für Gottes Königreich eingebracht wird und gerechte Opfer von einem Ort der Vision aus dem HERRN dargebracht werden (vgl. 5.Mose 33,18-19).
 
5.Mose 33,18-19:
18 Und über Sebulon sprach er: Sebulon, freue dich deiner Fahrten (Anm.: international); und Issachar, freue dich deiner Zelte (Anm.: regional).
19 Sie werden die Stämme auf den Berg rufen und daselbst opfern rechte Opfer. Denn sie werden den Reichtum des Meeres gewinnen und die verborgenen Schätze im Sande.
 
Als Sohn erhielt Issaschar von seinem Vater Jakob den Segen, ein Esel mit einem starken Knochengerüst zu sein, der befähigt ist, den Ort der Ruhe zu erkennen und Lasten zu tragen (vgl. 1.Mose 49,14-15).
 
1.Mose 49,14-15:
14 Issaschar wird ein knochiger Esel sein und sich lagern zwischen den Sattelkörben.
15 Und er sah die Ruhe, dass sie gut ist, und das Land, dass es lieblich ist; da hat er seine Schultern geneigt, zu tragen, und ist ein fronpflichtiger Knecht geworden.
 
Somit ist Issaschar befähigt, die richtigen Zeitpunkte und den Ort der Ruhe Gottes zu erkennen, um aus der Herrlichkeit Gottes (Anm.: dem Zelt; vgl. 5.Mose 33,18 i.V.m. 2.Mose 40,34-35) heraus zu agieren und das Volk Gottes mit dem richtigen biblischen Gedankengut über Wohlstand (Anm.: die Wirtschaft des Königreichs) durch die Phase des Übergangs zu führen.
 
Solch ein Übergang der Gedankenerneuerung wird anhand der Bibelstelle aus Matthäus 21,1-11 deutlich, wo im übertragenen Sinn der „Esel Issaschar“ in ein neues wirtschaftliches Denken des Königreichs Gottes eintrat.
 
Die Begründung finden wir darin, weil der „Esel“ durch die apostolische Anweisung des Sohnes Gottes vom Bereich des Dorfes in den Bereich der ewigen Königsherrschaft von Jesus Christus geführt wurde und mit ihm gemeinsam in die ewige Hauptstadt Jerusalem wechselte.
 
Hierbei sei angemerkt, dass eine Stadt gegenüber einem Dorf über eine höhere Anzahl von Einwohnern verfügt und somit auch eine größere Wirtschaftskapazität trägt (vgl. Matthäus 21,1-2.4-7.10).
 
Matthäus 21,1-2.4-7.10:
1 Als sie nun in die Nähe von Jerusalem kamen, nach Betfage an den Ölberg, sandte Jesus zwei Jünger voraus 2 und sprach zu ihnen: Geht hin in das Dorf, das vor euch liegt, und gleich werdet ihr eine Eselin angebunden finden und ein Füllen bei ihr; bindet sie los und führt sie zu mir! …
4 Das geschah aber, damit erfüllt würde, was gesagt ist durch den Propheten, der da spricht (vgl. Sacharja 9,9): 5 „Sagt der Tochter Zion: Siehe, dein König kommt zu dir sanftmütig und reitet auf einem Esel und auf einem Füllen, dem Jungen eines Lasttiers.“
6 Die Jünger gingen hin und taten, wie ihnen Jesus befohlen hatte, 7 und brachten die Eselin und das Füllen und legten ihre Kleider darauf und er setzte sich darauf. …
10 Und als er in Jerusalem einzog, erregte sich die ganze Stadt und fragte: Wer ist der?
 
Es ist Gott ein Anliegen, dass wir als sein Volk auf die Söhne Issaschars hören, um mit einem besseren Verständnis von der Wirtschaft seines Königreichs voranzugehen und dadurch selbst in eine größere Wirtschaft eintreten zu können.
 
Deshalb ist es bedeutsam, die Bereitschaft zu haben, ein geringeres Verständnis über die Wirtschaft des Königreichs (Anm.: Geben ohne das Verständnis über biblische Zeiten und Feste Gottes) hinter sich zu lassen, wenn Jesus Christus als ewiger König in ein größeres Verständnis von seinem Wirtschaftsbereich im Königreich (Anm.: großzügiges/extravagantes Geben mit dem Verständnis über die biblischen Zeiten Gottes) ruft.
 
Das Gold und der Dienst des Königreichs
 
Erforderlich ist hierbei zu verstehen, dass Geld für den Dienst am Königreich Gottes wichtig ist. Wir können es nicht ohne „Gold“ schaffen.
 
Dies zeigt sich daran, dass Gott die Wirtschaft im Garten von Eden auf die Weise gesichert hat, indem er den Hauptfluss mit seinen vier Flüssen schuf, wo der erste Fluss Pishon mit reinem Gold, aromatischem Harz und Onyx-Edelsteinen verbunden war (vgl. 1.Mose 2,11-12).
 
1.Mose 2,11-12:
11 Der erste heißt Pischon, der fließt um das ganze Land Hawila und dort findet man Gold; 12 und das Gold des Landes ist kostbar. Auch findet man da Bedolachharz und den Edelstein Schoham.
 
Auch der Beginn des Dienstes Jesu auf Erden war mit Gold und aromatischem Harz verbunden, das von drei Weisen überreicht wurde (vgl. Matthäus 2,10-11).
 
Matthäus 2,10-11:
10 Als sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut 11 und gingen in das Haus und fanden das Kindlein mit Maria, seiner Mutter, und fielen nieder und beteten es an und taten ihre Schätze auf und schenkten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe.
 
In der Folgezeit wurde der Dienst Jesu unter anderem von prominenten Frauen unterstützt (vgl. Lukas 8,2-3).
 
Lukas 8,2-3:
… 2 dazu einige Frauen, die er gesund gemacht hatte von bösen Geistern und Krankheiten, nämlich Maria, genannt Magdalena, von der sieben böse Geister ausgefahren waren, 3 und Johanna, die Frau des Chuzas, eines Verwalters des Herodes, und Susanna und viele andere, die ihnen dienten mit ihrer Habe.
 
Auch nach der Himmelfahrt Jesu wurde das Amt der Apostel von wohlhabenden als auch prominenten Menschen unterstützt (vgl. Apostelgeschichte 4,34-37 i.V.m. Apostelgeschichte 17,12).
 
Apostelgeschichte 4,34-37:
34 Es war auch keiner unter ihnen, der Mangel hatte; denn wer von ihnen Äcker oder Häuser besaß, verkaufte sie und brachte das Geld für das Verkaufte 35 und legte es den Aposteln zu Füßen; und man gab einem jeden, was er nötig hatte.
36 Josef aber, der von den Aposteln Barnabas genannt wurde – das heißt übersetzt: Sohn des Trostes –, ein Levit, aus Zypern gebürtig, 37 der hatte einen Acker und verkaufte ihn und brachte das Geld und legte es den Aposteln zu Füßen.
 
Apostelgeschichte 17,12:
12 So glaubten nun viele von ihnen, darunter nicht wenige von den vornehmen griechischen Frauen und Männern.
 
Diese biblischen Schriften machen deutlich, dass die Vermögensbildung für die nächste Bewegung Gottes wichtig sein wird.
 
Die Berufung Issaschars und himmlische Investition
 
Gemäß dem Wort Gottes ruft Issaschar das Volk auf den Berg, um Opfer zu bringen. Diese Opfer sind ein himmlischer Handel in den Augen Gottes, der durch den Geist ohne eine irdische Perspektive erfolgt, die durch Emotionen handelt.
 
Issaschar ruft die Menschen auf, auf einer anderen und höheren Ebene zu investieren.
Auf einer höheren Ebene zu investieren bedeutet, nicht auf Emotionen zu gründen, sondern auf die Art und Weise zu geben, wie Abraham es tat. Er war bereit, seinen Sohn aus Gehorsam zu geben und erhielt stattdessen einen Widder von Gott (vgl. 1.Mose 22,1-2.9-13).
 
1.Mose 22,1-2.9-13:
1 Nach diesen Geschichten versuchte (Anm.: prüfte) Gott Abraham und sprach zu ihm: Abraham! Und er antwortete: Hier bin ich.
2 Und er sprach: Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde. …
9 Und als sie an die Stätte kamen, die ihm Gott gesagt hatte, baute Abraham dort einen Altar und legte das Holz darauf und band seinen Sohn Isaak, legte ihn auf den Altar oben auf das Holz 10 und reckte seine Hand aus und fasste das Messer, dass er seinen Sohn schlachtete.
11 Da rief ihn der Engel des HERRN vom Himmel und sprach: Abraham! Abraham! Er antwortete: Hier bin ich.
12 Er sprach: Lege deine Hand nicht an den Knaben und tu ihm nichts; denn nun weiß ich, dass du Gott fürchtest und hast deines einzigen Sohnes nicht verschont um meinetwillen.
13 Da hob Abraham seine Augen auf und sah einen Widder hinter sich in der Hecke mit seinen Hörnern hängen und ging hin und nahm den Widder und opferte ihn zum Brandopfer an seines Sohnes statt.
 
Dieser höhere Bereich des Opferns ist die Ebene, auf der Heilige aus der Haltung als Könige (Anmerkung: durch das Blut des Lammes; vgl. Offenbarung 1,5-6) ihre Investition vor Gott in Form eines Opfers geben.
 
Auf einer höheren Ebene zu „investieren“ bedeutet, mit der richtigen emotionalen Bindung zu handeln, die durch Gehorsam entsteht, der ein Ausdruck von der Liebe zu Gott ist (vgl. Johannes 14,23 i.V.m. Matthäus 6,24).
 
Johannes 14,23:
23 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen.
 
Matthäus 6,24:
24 Niemand kann zwei Herren dienen: Entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird an dem einen hängen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.
 
Das richtige Opfer (Anm.: Investition) zu geben, basiert auf dem Verständnis des Stammes Issaschar, der die Zeiten und Jahreszeiten richtig erkannte, um ewigen „Reichtum“ nach Gottes Willen für das Königreich Gottes hervorzubringen (vgl. Matthäus 6,19-21).
 
Matthäus 6,19-21:
19 Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo sie die Motten und der Rost fressen und wo die Diebe einbrechen und stehlen.
20 Sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo sie weder Motten noch Rost fressen und wo die Diebe nicht einbrechen und stehlen.
21 Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.
 
Gott befahl Israel unter anderem, während des Neumondes zu opfern ( Anm.: Rosch Chodesch; vgl. 4.Mose 28,11-15) und besonders dann zu opfern, wenn die Sternensysteme sich in bestimmten Konstellationen befanden (Anm.: verbunden mit den biblischen Festen - Pessach/Frühling => Widder/der Widder (Lamm) = Opfer/Liebe des Vaters, Schawuot – Sommer => Zwillinge (2 Steintafeln/Torah auf dem Sinai gegeben) = Standard/Ordnung des Wertesystems Gottes, Sukkot – Herbst => Waage = Recht und Gerechtigkeit Gottes), weil es der Weg ist, eine Kapazität zu schaffen, um sich mit dem zu verbinden, was auf die Erde kommt und auf sie übertragen wird. <= (Anm.: Der in „=>“ gesetzte Text basiert auf einer Erklärung aus dem Buch „Hashamayim 1A“ von Dr. Adonijah Ogbonnaya)
 
Das Buch des Propheten Maleachi
 
Das Buch Maleachi ist eines der Bücher des Übergangs, das wir in der Bibel finden. Als dieses Buch geschrieben wurde, geriet das Volk Gottes in Besessenheit.
 
Diese Form der Besessenheit beinhaltet, sich übermäßig mit dem Versuch zu beschäftigen, etwas zu verändern, aber nie wirklich die Frucht der Veränderung zu erleben. Dabei konzentriert man sich auf einen Aspekt eines verschiedenartigen Beispiels, bei der man jedoch nie die ganze Form erkennt. Ein solcher Zustand von Besessenheit wird durch religiöse Geister hervorgerufen.
 
Auf die eine oder andere Weise hatten die Menschen zur Zeit von Maleachi eine Form der Frömmigkeit, jedoch hatten sie das wirkliche Verständnis von Gottes Herz verloren.
 
Es ist das Herz Gottes, dass eng mit der Mentalität des Gebens und der Dienerschaft verbunden ist, weil Geben mit Anbetung verknüpft ist (vgl. Johannes 3,16 i.V.m. Lukas 6,38; Matthäus 23,11).
 
Johannes 3,16:
16 Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
 
Lukas 6,38:
38 Gebt, so wird euch gegeben. Ein volles, gedrücktes, gerütteltes und überfließendes Maß wird man in euren Schoß geben; denn eben mit dem Maß, mit dem ihr messt, wird man euch wieder messen.
 
Matthäus 23,11:
11 Der Größte unter euch soll euer Diener sein.
 
Dementsprechend kommt es darauf an, anzuerkennen, dass sich Jesus Christus, der Sohn der Gerechtigkeit nicht in uns erheben kann, wenn wir nicht bereit sind, Gott seinen Teil zu geben.
 
Wenn wir das Geben gemäß dem biblischen Maßstab nicht umsetzen, dann beten wir Gott, den Vater nicht wahrhaftig an. Das bedeutet, dass wir nicht in unseren neuen Anteil der Verheißung gelangen können, wenn wir ihm seinen Anteil vorenthalten oder rauben (vgl. Maleachi 3,8).
 
Maleachi 3,8:
8 Ist es recht, dass ein Mensch Gott betrügt, wie ihr mich betrügt? Ihr aber sprecht: „Womit betrügen wir dich?“ Mit dem Zehnten und der Opfergabe!
 
Gott hat uns mit seinem Sohn Jesus Christus sein Bestes gegeben und deshalb sollten wir ihm dementsprechend antworten und ihm gegenüber mit Dank unser Bestes geben.
 
Diese Botschaft soll dazu ermutigen, in ein neues Verständnis der Dimension des Gebens einzutreten.
 
Es existieren fünf verschiedene Arten des Gebens:
 
1. Erstlingsfrüchte. Betrachte deinen dir gegebenen Segen und gib dem HERRN. Schau dir den besten Teil an, den du ihm geben kannst. Feiere in diesem Zusammenhang den Beginn eines jeden biblischen Monats (Anm.: Rosch Chodesch; vgl. 4.Mose 28,11-15).
 
2. Der Zehnte. Der Zehnte war eine eingeführte Bündnispraxis im „Alten Bund“. Im „Neuen Bund“ nutzte Jesus Christus selbst das Konzept des Zehnten, um den Menschen zu zeigen, wo der Schatz ihres Herzens war. Er wandte sich an die Pharisäer und sagte, dass der Zehnte das Mindeste sei, was sie tun könnten, und dass sie es nach dem Gesetz täten. Allerdings fehlte ihnen der größte Teil an Gerechtigkeit und Gnade (vgl. Matthäus 23,23).
 
3. Almosen. Jeder Heilige sollte denen helfen, die weniger begünstigt sind als man selbst. Wenn man Almosen investiert, ist es garantiert, dass man Hilfe erhält, wenn man selbst in Not geraten würde (vgl. Matthäus 6,3-4).
 
4. Besondere Opfer und Gedenkopfer. Diese Art von Investitionen drücken die Erinnerung dem HERRN gegenüber aus, dass es nicht in Vergessenheit geraten ist, was er einem Gutes getan hat, indem er aus der Gefangenschaft herausgeführt und gesegnet hat (vgl. Psalm 103,2). Die Investition der Gabe kann auf Prinzipien und eigenen Erfahrungen beruhen, die man z.B. in einer Predigt bestätigt hört, um Gott auf diese Weise seinen Dank auszudrücken.
 
5. Die letzte Art des Gebens ist das großzügige Geben, von dem Paulus spricht.
 
In 2.Korinther 9,6-11 sagt Paulus sinngemäß: „Hier ist mein Standpunkt. Ein geiziger Sämann wird eine magere Ernte einfahren, aber wer aus einem großzügigen Geist sät, wird eine reiche Ernte einbringen. Lasse das Geben aus deinem Herzen fließen, nicht aus einem Gefühl der religiösen Pflicht. Lasse es frei aus der Freude am Geben entspringen – alles, weil Gott freudige Großzügigkeit liebt! Ja, Gott ist mehr als bereit, dich mit jeder Form von Gnade zu überwältigen, so dass du von allem mehr als genug hast – jeden Moment und in jeder Hinsicht. Er wird dich in allem Guten, was du tust, mit Fülle überfließen lassen. So wie es im Wort Gottes steht über den, der auf ihn vertraut.:
 
Weil er großzügig gesät und den Armen gegeben hat, werden seine Freundlichkeit und seine großzügigen Taten nie vergessen werden.
Dieser großzügige Gott, der reichlich Samen für den Bauern und Brot für unsere Mahlzeiten liefert, ist dir gegenüber noch großzügiger. Zuerst liefert er jeden Bedarf, plus mehr. Dann vermehrt er den Samen, damit die Ernte deiner Großzügigkeit wächst. Du wirst in jeder Hinsicht reich bereichert werden, indem du bei jeder Gelegenheit großzügig gibst, denn wenn wir unsere Gaben an die Bedürftigen weitergeben, bringt es viele dazu, Gott zu danken.“ (Anm.: Diese Botschaft beruht auf einer Lehre aus dem Gebetsbrief von Chuck D. Pierce mit dem englischen Titel „Prove Me Now!“ aus dem Monat Februar 2019)
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm




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