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Die neue geformte göttliche Struktur

12.02.2019, Daniel Glimm


Einleitung
 
Mit dieser Botschaft möchte ich auf die Formung der neuen Struktur durch die Hand Gottes eingehen.
Bei dieser Struktur handelt es sich um neue Zusammenschlüsse von Heiligen, die eine göttliche Gemeinschaft ergeben, damit die Gegenwart Gottes für diese Zeit empfangen und getragen werden kann, um den Menschen zu dienen.
Wenn Gott etwas Neues formt, steht es unter anderem mit der feuchten Erde bzw. dem feuchten Ton und seinem gegebenen biblischen Zeitzyklus in Verbindung.
Das wird anhand der Erschaffung des ersten Menschen Adam und auch an der Begegnung von Jeremia im Haus des Töpfers deutlich, der gerade dabei war einen Tontopf auf der Töpferscheibe zu formen (vgl. 1.Mose 2,6-7 i.V.m. Jeremia 18,1-6).
 
1.Mose 2,6-7:
… 6 aber ein Nebel stieg auf von der Erde und feuchtete alles Land.
7 Da machte Gott der HERR den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen.
 
Jeremia 18,1-6:
1 Dies ist das Wort, das geschah vom HERRN zu Jeremia: 2 Mach dich auf und geh hinab in des Töpfers Haus; dort will ich dich meine Worte hören lassen.
3 Und ich ging hinab in des Töpfers Haus, und siehe, er arbeitete eben auf der Scheibe.
4 Und der Topf, den er aus dem Ton machte, missriet ihm unter den Händen. Da machte er einen andern Topf daraus, wie es ihm gefiel.
5 Da geschah des HERRN Wort zu mir: 6 Kann ich nicht ebenso mit euch umgehen, ihr vom Hause Israel, wie dieser Töpfer?, spricht der HERR. Siehe, wie der Ton in des Töpfers Hand, so seid auch ihr vom Hause Israel in meiner Hand.
 
Der Tau Gottes
 
Gottes Plan ist es immer in unser Geistwesen seine Gegenwart sowie hohen Wege und Gedanken des „unberührten Landes (Anm.: der Nebel bzw. Tau, der aus dem Boden aufsteigt; vgl. 1.Mose 2,6) unserer zugeteilten Verheißung“ hineinzuweben, so dass wir uns damit identifizieren können.
Diese Pläne und Gedanken Gottes sind unberührt, weil er uns dazu gebrauchen möchte diese erstmals zu berühren. Das tut Gott auf die Weise, indem er unser irdisches Leben mit seinem überirdischen Plan vermischt, um uns dann in unser Territorium auf der Erde hineinzusetzen, genauso wie er Adam in sein Feld von Eden mit seiner Hand einsetzte (vgl. 1.Mose 2,5-8).
 
1.Mose 2,5-8:
5 Und alle die Sträucher auf dem Felde waren noch nicht auf Erden, und all das Kraut auf dem Felde war noch nicht gewachsen; denn Gott der HERR hatte noch nicht regnen lassen auf Erden, und kein Mensch war da, der das Land bebaute; 6 aber ein Nebel stieg auf von der Erde und feuchtete alles Land.
7 Da machte Gott der HERR den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen.
8 Und Gott der HERR pflanzte einen Garten in Eden gegen Osten hin und setzte den Menschen hinein, den er gemacht hatte.
 
Der Tau, der aus dem unberührten Boden aufsteigt (Anm.: es hatte noch nicht auf der Erde geregnet) und in unser Leben durch die Hand Gottes hinein gewoben wird, ist die Liebe und Gunst Gottes, die uns in unserem Alltagsleben ermutigen sollen, ihm zu danken.
Ich bezeichne diese Berührung des HERRN als die äußere Berührung durch das Wesen des himmlischen Vaters, die uns auf seine innere Berührung vorbereitet, so dass wir befähigt werden, ermutigt in Dankbarkeit aufzustehen, um uns in seiner Freude bzw. Wonne auf der Erde voranzubewegen (vgl. Psalm 97,12 i.V.m. Philipper 4,4).
 
Psalm 97,12:
12 Ihr Gerechten, freut euch des HERRN und danket ihm und preiset seinen heiligen Namen!
 
Philipper 4,4:
4 Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch!
 
Die äußere Berührung des Vaters formt uns und seine innere Berührung erfüllt uns durch seinen Atem, der der Heilige Geist ist.
Jesus Christus wurde als er sich von Johannes dem Täufer im Jordan taufen ließ von der Gegenwart des himmlischen Vaters (Anm.: durch seine Stimme) umgeben und mit dem Maß von der Gegenwart des Heiligen Geistes für seinen Öffentlichkeitsdienst erfüllt.
Es kam somit zu einer übernatürlichen äußeren und inneren Berührung (vgl. Lukas 3,21-23a i.V.m. Lukas 4,1).
 
Lukas 3,21-23a:
21 Und es begab sich, als alles Volk sich taufen ließ und Jesus auch getauft worden war und betete, da tat sich der Himmel auf, 22 und der Heilige Geist fuhr hernieder auf ihn in leiblicher Gestalt wie eine Taube, und eine Stimme kam aus dem Himmel: Du bist mein lieber Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen.
23a Und Jesus war, als er auftrat, etwa dreißig Jahre alt ...
 
Lukas 4,1:
1 Jesus aber, voll Heiligen Geistes, kam zurück vom Jordan und wurde vom Geist in die Wüste geführt ...
 
Diese Heimsuchung des himmlischen Vaters im Leben von Jesus, der der letzte Adam ist, trägt einen engen Bezug zu der „Amtseinsetzung“ des ersten Adams, der durch Gott in Eden positioniert wurde (vgl. 1.Korinther 15,45).
 
1.Korinther 15,45:
45 Wie geschrieben steht: Der erste Mensch, Adam, „wurde zu einem lebendigen Wesen“ (vgl. 1.Mose 2,7), und der letzte Adam zum Geist, der lebendig macht.
 
Die Positionierung durch die Hand Gottes
 
Die Positionierung bzw. Einsetzung durch die Hand Gottes findet erst nach seiner äußeren und inneren Berührung statt, weil wir nur auf diese Weise effektiv im Königreich Gottes dienen können.
Diese Positionierung steht immer mit Erhebung und Befestigung in Verbindung, die uns auf einer höheren Ebene Gott hören und erkennen lässt.
Das wird z.B. anhand des Propheten Hesekiels sowie des Sehers Johannes deutlich, die von der Hand Gottes berührt wurden und auf einer höheren Ebene die neuen Offenbarungen des Vaters hörten und sahen (vgl. Hesekiel 3,12; Hesekiel 8,3a-b; Hesekiel 37,1 i.V.m. Offenbarung 4,2).
 
Hesekiel 3,12:
12 Und der Geist hob mich empor, und ich hörte hinter mir ein Getöse wie von einem großen Erdbeben, als die Herrlichkeit des HERRN sich erhob von ihrem Ort.
 
Hesekiel 8,3a-b:
3a-b Und er streckte etwas wie eine Hand aus und ergriff mich bei dem Haar meines Hauptes. Da führte mich der Geist fort zwischen Himmel und Erde ...
 
Hesekiel 37,1:
1 Des HERRN Hand kam über mich und er führte mich hinaus im Geist des HERRN und stellte mich mitten auf ein weites Feld; das lag voller Totengebeine.
 
Offenbarung 4,2:
2 Alsbald wurde ich vom Geist ergriffen. Und siehe, ein Thron stand im Himmel und auf dem Thron saß einer.
 
Der Tau und das Manna
 
Damit wir verstehen, wie Gott, der Vater uns mit unserem irdischen Territorium verwebt, um seine Pläne auf der Erde durch uns zu offenbaren, möchte ich nochmals auf den Tau eingehen, der im Wort Gottes eng mit dem Manna, das auch das Brot des Himmels genannt wird sowie mit der Errettung Israels durch die Hand von Gideon im Zusammenhang steht (vgl. 2.Mose 16,13-14; 4.Mose 11,7-9; Richter 6,36-40 i.V.m. Johannes 6,31-35).
 
2.Mose 16,13-14:
13 Und am Abend kamen Wachteln herauf und bedeckten das Lager. Und am Morgen lag Tau rings um das Lager.
14 Und als der Tau weg war, siehe, da lag es in der Wüste rund und klein wie Reif auf der Erde.
 
4.Mose 11,7-9:
7 Es war aber das Manna wie Koriandersamen und anzusehen wie Bedolachharz (Anm.: wie weiße Perlen aussehendes Harz).
8 Und das Volk lief hin und her und sammelte und zerrieb es mit Mühlen oder zerstieß es in Mörsern und kochte es in Töpfen und machte sich Kuchen daraus; und es hatte einen Geschmack wie Ölkuchen.
9 Und wenn bei Nacht der Tau über das Lager fiel, so fiel das Manna mit darauf.
 
Johannes 6,31-35:
31 Unsre Väter haben in der Wüste das Manna gegessen, wie geschrieben steht (vgl. Psalm 78,24): „Er gab ihnen Brot vom Himmel zu essen.“
32 Da sprach Jesus zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Nicht Mose hat euch das Brot vom Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel.
33 Denn Gottes Brot ist das, das vom Himmel kommt und gibt der Welt das Leben.
34 Da sprachen sie zu ihm: Herr, gib uns allezeit solches Brot.
35 Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.
 
Richter 6,36-40:
36 Und Gideon sprach zu Gott: Willst du Israel durch meine Hand erretten, wie du zugesagt hast, 37 so will ich abgeschorene Wolle auf die Tenne legen: Wird der Tau allein auf der Wolle sein und der ganze Boden umher trocken, so will ich daran erkennen, dass du Israel erretten wirst durch meine Hand, wie du zugesagt hast.
38 Und so geschah es. Und als er am andern Morgen früh aufstand, drückte er den Tau aus der Wolle, eine Schale voll Wasser!
39 Und Gideon sprach zu Gott: Dein Zorn entbrenne nicht gegen mich, wenn ich noch einmal rede. Ich will es nur noch einmal versuchen mit der Wolle: Es sei allein auf der Wolle trocken und Tau auf dem ganzen Boden.
40 Und Gott machte es so in derselben Nacht, dass es trocken war allein auf der Wolle und Tau überall auf dem Boden.
 
Durch diese o.g. Bibelstellen wird deutlich, dass der himmlische Vater uns mit seinem lebendigen Wort, welches Jesus Christus ist versorgt und uns die nötige Richtungsweisung sowie Kühnheit gibt, um den Menschen Errettung/Befreiung zu bringen, damit sie durch das Tor der kostbaren Perle, die Jesus Christus ist, hindurchgehen können (vgl. Johannes 10,9; Matthäus 13,45-46 i.V.m. Offenbarung 21,12-14.21).
 
Johannes 10,9:
9 Ich (Anm.: Jesus Christus) bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.
 
Matthäus 13,45-46:
45 Wiederum gleicht das Himmelreich einem Kaufmann, der gute Perlen suchte, 46 und als er eine kostbare Perle fand, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie.
 
Offenbarung 21,12-14.21:
... 12 sie (Anm.: die Stadt; die Frau, Braut des Lammes) hatte eine große und hohe Mauer und hatte zwölf Tore und auf den Toren zwölf Engel und Namen darauf geschrieben, nämlich die Namen der zwölf Stämme der Israeliten: 13 von Osten drei Tore, von Norden drei Tore, von Süden drei Tore, von Westen drei Tore.
14 Und die Mauer der Stadt hatte zwölf Grundsteine und auf ihnen die zwölf Namen der zwölf Apostel des Lammes. ...
21 Und die zwölf Tore waren zwölf Perlen, ein jedes Tor war aus einer einzigen Perle, und der Marktplatz der Stadt war aus reinem Gold wie durchscheinendes Glas.
 
Jesus, die kostbare Perle
 
Jesus Christus ist der mitfühlende Hohepriester, der als kostbare Perle die Tore der Stämme und sein apostolisches Grundverständnis auf seiner Brust trägt, um uns Zutritt zu seinem Herzen zu geben und ihn richtig zu verstehen (vgl. Hebräer 4,14-15).
 
Hebräer 4,14-15:
14 Weil wir denn einen großen Hohenpriester haben, Jesus, den Sohn Gottes, der die Himmel durchschritten hat, so lasst uns festhalten an dem Bekenntnis.
15 Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht könnte mit leiden mit unserer Schwachheit, sondern der versucht worden ist in allem wie wir, doch ohne Sünde.
 
Das feuchte Tongefäß und die Töpferscheibe
 
Anhand der Umformung des feuchten Tongefäßes auf der Töpferscheibe zur Zeit des Propheten Jeremia als dieser sich im Haus des Töpfers befand (vgl. Jeremia 18,1-6), zeigte mir der HERR, dass er dabei ist, Heilige, im Zentrum seines biblischen Zeitzyklus zu positionieren, indem sie den Zeitzyklus des himmlischen Vaters erkennen und beginnen seine Wichtigkeit zu verstehen, was eng mit dem Wandel im Zentrum des Willens Gottes verknüpft ist.
Dadurch kommt es zu einem neuen Tongefäß, das auf einen Gott geführten Zusammenschluss von Heiligen hinweist, der zu einer Gemeinschaft überleitet, die sich im Feuer Gottes aufhält und siegreich daraus hervorkommt (vgl. Hohelied 3,6-7; Hohelied 8,5 i.V.m. Matthäus 3,11).
 
Hohelied 3,6-7 (Anm.: Dienerschaft des Königs):
6 Was steigt da herauf aus der Wüste wie ein gerader Rauch, wie ein Duft von Myrrhe, Weihrauch
und allerlei Gewürz des Krämers?
7 Siehe, es ist die Sänfte Salomos; sechzig Starke sind um sie her von den Starken in Israel.
 
Hohelied 8,5 (Anm.: Braut des Königs/Liebe für den König):
5 Wer ist sie, die heraufsteigt von der Wüste und lehnt sich auf ihren Freund?
 
Matthäus 3,11:
11 Ich taufe euch mit Wasser zur Buße; der aber nach mir kommt, ist stärker als ich, und ich bin nicht wert, ihm die Schuhe zu tragen; der wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen.
 
Der Heilige Geist und das Feuer Gottes
 
Um Ton formen zu können, bedarf es, dass dieser feucht ist.
Damit der richtig geformte Ton als Gefäß zum Dienst in Gebrauch genommen werden kann, ist es notwendig, dass das Tongefäß durch große Hitze gegangen ist.
Diese Tatsache macht deutlich, dass wir als Volk Gottes den Heiligen Geist und das Feuer Gottes benötigen, um wahrhaftig bzw. mit Bestand vor den Augen des himmlischen Vaters in der Welt zu dienen.
 
Die Prüfung auf Herz und Nieren
 
Es ist der Heilige Geist, der uns dabei behilflich ist, unsere Gedanken und unseren Geist zu erneuern, um flexibel zu bleiben und den Willen Gottes für diese Zeit zu tun (vgl. Römer 12,2 i.V.m. Epheser 4,23-24).
 
Römer 12,2:
2 Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.
 
Epheser 4,23-24:
23 Erneuert euch aber in eurem Geist und Sinn 24 und zieht den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit.
 
Das Feuer Gottes hingegen, bringt Bestand in unserem inneren Menschen hervor, weil es die Prüfung auf Herz und Nieren beinhaltet (vgl. Psalm 26,2 i.V.m. Jeremia 20,12a).
 
Psalm 26,2:
2 Prüfe mich, HERR, und erprobe mich, erforsche meine Nieren und mein Herz!
 
Jeremia 20,12a:
12a Und nun, HERR Zebaoth, der du die Gerechten prüfst, Nieren und Herz durchschaust: ...
 
Das hebräische Wort für „Herz“ ist „lēb“ und ich betrachte es als keinen Zufall, dass der letzte hebräische Buchstabe im fünften Buch Mose ein „Lamed- (L)“ und der erste hebräische Buchstabe im ersten Buch von Mose ein „Beth- (B)“ ist, die zusammengefasst das hebräische Wort „lēb“ ergeben und auf das höchste Gebot Gottes aufmerksam machen (vgl. Matthäus 22,37-38).
 
Matthäus 22,37-38:
37 Jesus aber antwortete ihm: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt“ (vgl. 5.Mose 6,5).
38 Dies ist das höchste und größte Gebot.
 
Die geistigen Funktionen des Herzens sind:

1. Erkenntnis (vgl. Sprüche 18,15)
2. Wiedererkennen (vgl. Jesaja 33,18)
3. Erinnerung (vgl. 5.Mose 4,9).

=> Das Herz ist das Organ der Einsicht (vgl. Sprüche 2,2; Jesaja 6,10) und Weisheit (vgl. 2.Mose 31,6; Sprüche 2,10).
Vom Herzen gehen die seelischen Regungen wie Schmerz (vgl. Psalm 38,9), Trauer (vgl. Nehemia 2,2), Freude (vgl. Jesaja 24,7), Angst (vgl. Psalm 55,5), Verzweiflung (vgl. Klagelieder 1,20), Mut (vgl. Psalm 40,13), Tapferkeit (vgl. 2.Samuel 17,10), Hochmut (vgl. 2.Chronik 26,16), Bosheit (vgl. Jeremia 4,14), Ablehnung, Verachtung (vgl. 2.Mose 8,28; 5.Mose 15,7; 1.Chronik 15,29) als auch Vertrauen und Zuneigung aus (vgl. 5.Mose 6,5; Richter 9,3; 2.Samuel 15,6). Die Nieren gelten als Sitz des Innersten und Geheimsten/die unbewussten Antriebe des Menschen sowie den Sitz des Gewissens.
<= (Anm.: Teilauszug aus der Elberfelder Studienbibel zu dem hebräischen Wort „lēb-Herz“ und dem hebräischen Wort „kiljāh-Niere“; Sprachschlüsselnummer: 3899, 3701)
 
Diese Worterklärungen machen deutlich, dass das Feuer Gottes dazu beiträgt, die neuen vom Heiligen Geist gegebenen Offenbarungen/Werte, wie z.B. Erkenntnis, Einsicht, Weisheit etc. sowie die reinen Motive zu festigen bzw. abzusichern.
Alle negativen Eigenschaften bzw. Motive, wenn sie der Prüfung des Feuers Gottes unterzogen werden, werden verzehrt.
Das bringt übernatürliche Kühnheit hervor, um dem Ruf Gottes zu antworten wie es z.B. der Prophet Jesaja tat als seine Lippen mit der glühenden Kohle vom Altar Gottes in Berührung kam (vgl. Jesaja 6,5-8).
 
Jesaja 6,5-8:
5 Da sprach ich: Weh mir, ich vergehe! Denn ich bin unreiner Lippen und wohne unter einem Volk von unreinen Lippen; denn ich habe den König, den HERRN Zebaoth, gesehen mit meinen Augen.
6 Da flog einer der Seraphim zu mir und hatte eine glühende Kohle in der Hand, die er mit der Zange vom Altar nahm, 7 und rührte meinen Mund an und sprach: Siehe, hiermit sind deine Lippen berührt, dass deine Schuld von dir genommen werde und deine Sünde gesühnt sei.
8 Und ich hörte die Stimme des Herrn, wie er sprach: Wen soll ich senden? Wer will unser Bote sein? Ich aber sprach: Hier bin ich, sende mich!
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm




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