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Die feurige Substanz Gottes

01.11.2018, Daniel Glimm


Während einer Veranstaltung im apostolischen Zentrum Holy Place, bei der ich die Gnade erhielt prophetisch zu dienen, fing der Heilige Geist während der Anbetung an über den neuen Tag seiner Gemeinde auf der Erde zu mir zu sprechen.
 
Der neue Tag der Glut Gottes und die Erschaffung Adams
 
Hierbei sah ich Gottes Zeitzyklus in Form eines Kreises, wobei es aussah als würde im oberen rechten Bereich des Kreises ein Stern aufleuchten, der ein Zehntel dieser Kreislinie einnahm. Es sah einem Diamant-Ring Effekt bei einer Sonnenfinsternis ähnlich. Als ich das sah, erschien die Hand Gottes in Form eines ausgestreckten rechten Unterarms inklusive Hand, die in sich mit einer rotglühenden Masse, wie Lava gefüllt war (vgl. 5.Mose 4,24).
 
5.Mose 4,24:
24 Denn der HERR, dein Gott, ist ein verzehrendes Feuer und ein eifernder Gott.
 
Dann hörte ich die Stimme Gottes, die sprach:
 
Ich habe einen neuen Tag für Meine Gemeinde auf der Erde geschaffen, an dem Ich die Geister der Heiligen inmitten der Gemeinde erneuere, indem Ich sie zu neuen Gefäßen in der Struktur des einen neuen Geistmenschen umforme!“ (vgl. Epheser 2,13-18 i.V.m. Jeremia 18,3-6)
 
Epheser 2,13-18:
13 Jetzt aber in Christus Jesus seid ihr, die ihr einst Ferne wart, Nahe geworden durch das Blut Christi.
14 Denn er ist unser Friede, der aus beiden eines gemacht hat und den Zaun abgebrochen hat, der dazwischen war, nämlich die Feindschaft. Durch das Opfer seines Leibes 15 hat er abgetan das Gesetz mit seinen Geboten und Satzungen, damit er in sich selber aus den zweien einen neuen Menschen (Anm.: Gläubige aus den Heidenvölkern und Gläubige aus den Juden) schaffe und Frieden mache 16 und die beiden versöhne mit Gott in einem Leib durch das Kreuz, indem er die Feindschaft tötete durch sich selbst.
17 Und er ist gekommen und hat im Evangelium Frieden verkündigt euch, die ihr fern wart, und Frieden denen, die nahe waren.
18 Denn durch ihn haben wir alle beide in einem Geist den Zugang zum Vater.
 
Jeremia 18,3-6:
3 Und ich ging hinab in des Töpfers Haus, und siehe, er arbeitete eben auf der Scheibe.
4 Und der Topf, den er aus dem Ton machte, missriet ihm unter den Händen. Da machte er einen andern Topf daraus, wie es ihm gefiel.
5 Da geschah des HERRN Wort zu mir: 6 Kann ich nicht ebenso mit euch umgehen, ihr vom Hause Israel, wie dieser Töpfer?, spricht der HERR. Siehe, wie der Ton in des Töpfers Hand, so seid auch ihr vom Hause Israel in meiner Hand.
 
Während ich das hörte, wurde ich an die Erschaffung von Adam, des ersten Geistmenschen erinnert, der in direkter Beziehung mit Gott stand.
 
Aus 1.Mose 2,4b-7 ist zu entnehmen, dass Adam als fehlerlose Seele durch die Hand Gottes geformt und ihm sein Geist von Gott in die erschaffene Seelenstruktur eingehaucht wurde, bei der es sich zu diesem Zeitpunkt um keine schuldbeladene (Anm.: gefallene) Seele handelte.
Weiterhin wird uns in 1.Mose 2,4b-7 berichtet, dass es noch nicht auf Erden geregnet hatte und ein Nebel von der Erde aufstieg. Dieser Nebel befeuchtete alles Land, so dass Gott begann die Umrisse der Seele von Adam zu formen, bei der es sich um die Struktur eines reifen und ausgewachsenen Mannes handelte.
 
1.Mose 2,4b-7:
… 4b Es war zu der Zeit, da Gott der HERR Erde und Himmel machte.
5 Und alle die Sträucher auf dem Felde waren noch nicht auf Erden, und all das Kraut auf dem Felde war noch nicht gewachsen; denn Gott der HERR hatte noch nicht regnen lassen auf Erden, und kein Mensch war da, der das Land bebaute; 6 aber ein Nebel stieg auf von der Erde und feuchtete alles Land.
7 Da machte Gott der HERR den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen.
 
Der unberührte Erdboden und das Ebenbild Gottes
 
Zu dieser Zeit war der Boden der Erde unberührt, da noch kein Regen auf die Erde gefallen war, was unter anderem dafür steht, dass keine falsche Doktrin bzw. Lehrgrundlage auf der Erde Einzug gehalten hatte. Grund für diese Erklärung ist, dass nach dem Wort Gottes in der Gesamtheit Regen in Verbindung mit Lehre und gesprochenen Worten steht (vgl. 5.Mose 32,2; Jesaja 55,10-11).
 
5.Mose 32,2:
2 Meine Lehre rinne wie der Regen, und meine Rede riesele wie Tau, wie der Regen auf das Gras
und wie die Tropfen auf das Kraut.
 
Jesaja 55,10-11:
10 Denn gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, sondern feuchtet die Erde und macht sie fruchtbar und lässt wachsen, dass sie gibt Samen zu säen und Brot zu essen, 11 so soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: Es wird nicht wieder leer zu mir zurückkommen, sondern wird tun, was mir gefällt, und ihm wird gelingen, wozu ich es sende.
 
Es war Gottes Wille Adam fehlerlos bzw. makellos zu erschaffen. Durch den aufsteigenden Nebel wird deutlich, dass Gott seine Gegenwart, seine Grundsätze des Übernatürlichen als auch seine Verheißung in Adam hinein formte, ohne dass irgendein Mensch Adam darüber lehren musste.
 
Wenn wir als Menschen nach dem Ebenbild Gottes geschaffen sind und Gott Geist ist, dann sind wir ebenfalls in erster Linie Geist (vgl. 1.Mose 1,26-27 i.V.m. Johannes 4,24a).
 
1.Mose 1,26-27:
26 Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen
über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alle
Tiere des Feldes und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht.
27 Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als
Mann und Frau.
 
Johannes 4,24a:
24a Gott ist Geist, …
 
Das Geistwesen „Adam“ und sein fehlerloser Seelenleib
 
Zuerst wurde das Geistwesen „Adam“ vom himmlischen Vater erschaffen. Erst danach sein Seelenleib, weil Gott seinen bereits existierten Hauch „Adam“ (vgl. 1.Mose 1,26-27) später in den fehlerlosen Seelenleib von Adam einhauchte, was wir in 1.Mose 2,6-7 nachlesen können.
 
Als Gott den Hauch „Adam“ in den von ihm selbst kreierten fehlerlosen Seelenleib hineinblies, wurde Adam zu einer lebendigen Seele.
 
Die Seele ist der Rahmen, der im Geistbereich das Aussehen des jeweiligen Menschen auf die Weise widerspiegelt, wie er auf der Erde aussieht, weil Gott den Vater und die Mutter des Menschen ehrt (Anm.: der Mensch besteht aus 46 Chromosomen/Farbkörper – 23 Chromosomen vom Vater und 23 Chromosomen von der Mutter; vgl. 2.Mose 20,12).
 
Das bedeutet, dass der Geist von Adam, wie eine Art transparente Kugel (Anm.: Ewigkeitsleben) mit dem Leben Gottes vom Thronsaal (Anm.: gleißende, feurige Flüssigkeit) gefüllt und in den fehlerlosen Seelenleib von Adam eingehaucht wurde. So wurde dieser vollkommen mit Gottes gleißendem, flüssigen, feurigen und göttlichen Licht gefüllt.
 
Das lebendige Leben, der Nebel und der feurig-leuchtende Leib von Adam
 
Adam wurde zu einem lebendigen Licht/Leben, der nun begann in den ihm von Gott zugeteilten Garten im Gebiet von „Eden“, was „Wonne“ bedeutet, mit voller Freude zu leuchten. Gott, der himmlische Vater Adams erfreute sich an ihm und der Gemeinschaft mit ihm.
 
Die Begründung warum der fehlerlose Seelenleib Adams von Gott mit feurigem, reinen Licht gefüllt wurde, wird anhand des hebräischen Wortes für „Nebel – 'ēd“, das in 1.Mose 2,6 verwendet wird und dessen Wurzelwort „'ûd“ deutlich. Das hebräische Wurzelwort „'ûd“ bedeutet „Holzscheit“. Es steht ebenfalls in Verbindung mit „feurigen Kohlen bzw. Feuersteinen, die durch einen Schürhaken zusammengezogen werden“. (Anm.: Teilauszug aus der Elberfelder Studienbibel zu den Worten „Nebel – 'ēd, Holzscheit – 'ûd“ mit der Wortschlüsselnummer: *111 und *185 sowie aus der Strong's Konkordanz mit der Wortschlüsselnummer: H181).
 
Anhand der o.g. Worterklärung wird daraus deutlich, dass Gott, der himmlische Vater von Adam und Eva als feurige Kohlen (Anm.: befinden sich vor dem Thron Gottes; vgl. Jesaja 6,6; Hesekiel 1,13; Hesekiel 28,14) zusammenzog, um sie zuerst als ein Geistmensch zu erschaffen und einige Zeit später eine heilige „Zellteilung“ durchzuführen. Erst dadurch sollten sie in der Lage sein als zwei Geistmenschen in heiliger Gemeinschaft (Anm.: im heiligen Bund) vor Gott in reiner Intimität und göttlicher Liebe zu wandeln.
 
Durch die von Gott zusammengezogenen zwei feurigen „Thronraumkohlen“ oxidierte die im Erdboden befindliche Feuchtigkeit, so dass sie als Nebel durch die Hitze des Feuers Gottes in die Atmosphäre des Paradieses Gottes (Anm.: Eden ist der Garten Gottes) aufstieg. Somit hatte Gott einen feurigen, fehlerlosen und einheitlichen Seelenleib (Anm.: Mann und Frau), der seinem verzehrenden und einheitlichen Geistwesen entsprach, geformt (vgl. 1.Mose 1,26a i.V.m. 5.Mose 4,24; 5.Mose 9,3a; Hebräer 12,29).
 
1.Mose 1,26a:
26a Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, …
 
5.Mose 4,24:
24 Denn der HERR, dein Gott, ist ein verzehrendes Feuer und ein eifernder Gott.
 
5.Mose 9,3a:
3a So sollst du nun heute wissen, dass der HERR, dein Gott, vor dir hergeht, ein verzehrendes Feuer. …
 
Hebräer 12,29:
… 29 denn unser Gott ist ein verzehrendes Feuer.
 
Jesaja im Thronsaal Gottes und der neue Zeitkörper
 
Gott ist dabei, eine Erneuerung der Kontur der Geister der Heiligen innerhalb der Gemeinde Jesu durchzuführen, wie ich es bereits oben erwähnte. In diesem Zusammenhang erhielt ich die Bibelstelle aus Jesaja 6,1-7.
 
Hierin wird von dem Propheten Jesaja berichtet, der sich mit seinem Geist im Thronraum Gottes aufhielt und die feurige Facette der Gegenwart Gottes sowie seines Wesens sah, welche ein verzehrendes Feuer ist (vgl. Hebräer 12,29).
 
Jesaja 6,1-7:
1 In dem Jahr, als der König Usija starb, sah ich den Herrn sitzen auf einem hohen und erhabenen Thron und sein Saum füllte den Tempel.
2 Serafim standen über ihm; ein jeder hatte sechs Flügel: Mit zweien deckten sie ihr Antlitz, mit zweien deckten sie ihre Füße und mit zweien flogen sie.
3 Und einer rief zum andern und sprach: Heilig, heilig, heilig ist der HERR Zebaoth, alle Lande sind seiner Ehre voll!
4 Und die Schwellen bebten von der Stimme ihres Rufens und das Haus ward voll Rauch.
5 Da sprach ich: Weh mir, ich vergehe! Denn ich bin unreiner Lippen und wohne unter einem Volk von unreinen Lippen; denn ich habe den König, den HERRN Zebaoth, gesehen mit meinen Augen.
6 Da flog einer der Serafim zu mir und hatte eine glühende Kohle in der Hand, die er mit der Zange vom Altar nahm, 7 und rührte meinen Mund an und sprach: Siehe, hiermit sind deine Lippen berührt, dass deine Schuld von dir genommen werde und deine Sünde gesühnt sei.
 
Hebräer 12,29:
… 29 denn unser Gott ist ein verzehrendes Feuer.
 
Der HERR ließ mich in Verbindung mit der geistlichen Erfahrung Jesajas wissen, dass eine neue Zeit seiner Regierungsintensität begonnen hat, in der die Gemeinde mit der Zeit seines feurigen Wesens konfrontiert sein wird.
 
Diese Zeit ist die Zeit der Umformung der Geister der Gläubigen in Christus Jesus.
 
Während Jesaja sich in einer neuen Zeit im temporären Bereich befand (Anm.: König Usija starb => eine Königsherrschaft endete und eröffnete den Weg für eine neue Zeit der Königsherrschaft), wurde sein Geist sowie seine Seele in der feurigen Gegenwart Gottes erneuert (vgl. Römer 12,2 i.V.m. Epheser 4,23-24).
 
Römer 12,2:
2 Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.
 
Epheser 4,23-24:
23 Erneuert euch aber in eurem Geist und Sinn 24 und zieht den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit.
 
Diese Erneuerung wurde vollzogen, indem er von einem der Seraphim aus dem Regierungsbereich Gottes mit einer glühenden Kohle, die dieser vom Altar mit einer Zange nahm, berührt wurde. Diese Berührung impartierte die Erkenntnis in Jesaja über seinen derzeitigen geistlichen sowie seelischen Zustand.
 
Das führte dazu, dass Jesaja seinen sowie den Zustand seiner Adressaten (Anm.: das Volk Israel) erkannte, die sich in einem Zustand falscher Lippenbekenntnis (Anm.: unreine Lippen) befunden hatten. Da Jesaja, diese Erkenntnis im Geistbereich empfing, bezog sie sich auf sein inneres Wesen sowie die seines Volkes.
 
Somit erlaubte Gott dem Saraph (Anm.: Einzahl von Seraphim), den Erneuerungsprozess des Geistes von Jesaja in die Wege zu leiten, was zur Folge hatte, dass er von Dunkelheit freigesetzt wurde. Diese Freisetzung und dieser Prozess ermöglichte ihm für die Zukunft als glühender/feuriger Geistmensch weiter auf der Erde voranzugehen und die offenbarenden Worte des Geistes Gottes wegweisend zum Volk zu sprechen.
 
Der neue Zeitkörper, den Gott für uns als sein Volk festgelegt hat, kommt der Struktur eines Saraphs gleich, dessen Name auch als „Feuerdrache, Brennender, Verbrennender“ übersetzt werden kann und der über sechs Flügel verfügt. Dieser Korpus eines Saraphs soll uns als Volk Gottes heutzutage auf die Zeit des Geistes und Feuers Gottes hinweisen, das durch Jesus Christus in die Gemeinde vom Thron Gottes transferiert wird (vgl. Matthäus 3,11).
 
Matthäus 3,11:
11 Ich (Anm.: Johannes der Täufer) taufe euch mit Wasser zur Buße; der (Anm.: Jesus Christus) aber nach mir kommt, ist stärker als ich, und ich bin nicht wert, ihm die Schuhe zu tragen; der wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen.
 
Es war Adam, der von Gott als verzehrendes Feuer am sechsten Tag als Geistmensch erschaffen wurde (vgl. 1.Mose 1,27.31).
 
1.Mose 1,27.31:
27 Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau. …
31 Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. Da ward aus Abend und Morgen der sechste Tag.
 
In diesem Zusammenhang sollte es nicht als Zufall betrachtet werden, dass die Seraphim mit ihren sechs Flügeln in Jesaja 6 erwähnt werden.
 
Adam und die glühende Kohle Gottes
 
Die Identität Adams beinhaltet das rotglühende Wesen Gottes, weil der Name „Adam“ mit dem hebräischen Wort „‘ādam“ in Verbindung steht, was unter anderem soviel wie „Mensch, rot sein, rötlich schimmern“ bedeutet. (Anm.: Teilauszug aus der Elberfelder Studienbibel zu dem hebräischen Wort „‘ādam – Mensch, rot sein, rötlich schimmern“ mit der Wortschlüsselnummer 125, 124*).
 
Auf die Weise, wie Gott aus dem ersten glühenden Geistmenschen (Anm.: Adam) zwei Menschen (Anm.: Adam und Eva) formte, trägt Jesus Christus als letzter Adam zwei glühende Kohlen in sich verborgen, bei denen es sich um die Attribute seines Leibes sowie seines Blutes handelt.
 
Diese Attribute wurden durch den Feuerofen Gottes (Anm.: das Kreuz) entzündet und sind bis in Ewigkeit glühende Kohlen vor dem Thron Gottes.
Durch die zwei feurigen Kohlen (Anm.: sein Opfertod am Kreuz) hat Jesus Christus als letzter Adam den Weg für die Aufrichtung des einen neuen Geistmenschen geebnet (vgl. 1.Korinther 15,45).
 
1.Korinther 15,45:
45 Wie geschrieben steht: Der erste Mensch, Adam, „wurde zu einem lebendigen Wesen“ (vgl. 1.Mose 2,7), und der letzte Adam zum Geist, der lebendig macht.
 
Diese beiden glühenden heiligen Kohlen (Anm.: Jesu Leib und Blut) tragen das Potential aus zwei Menschengruppen einen neuen Menschen in Christus zu erschaffen (vgl. Epheser 2,13-18).
 
Epheser 2,13-18:
13 Jetzt aber in Christus Jesus seid ihr, die ihr einst Ferne wart, Nahe geworden durch das Blut Christi.
14 Denn er ist unser Friede, der aus beiden eines gemacht hat und den Zaun abgebrochen hat, der dazwischen war, nämlich die Feindschaft. Durch das Opfer seines Leibes 15 hat er abgetan das Gesetz mit seinen Geboten und Satzungen, damit er in sich selber aus den zweien einen neuen Menschen (Anm.: Gläubige aus den Heidenvölkern und Gläubige aus den Juden) schaffe und Frieden mache 16 und die beiden versöhne mit Gott in einem Leib durch das Kreuz, indem er die Feindschaft tötete durch sich selbst.
17 Und er ist gekommen und hat im Evangelium Frieden verkündigt euch, die ihr fern wart, und Frieden denen, die nahe waren.
18 Denn durch ihn haben wir alle beide in einem Geist den Zugang zum Vater.
 
Der rotglühende Teppich
 
Im Zusammenhang mit dieser Offenbarung sah ich einen rotglühenden Teppich, der sich in der Atmosphäre im Geistbereich ausrollte und Jesus Christus als einziger Weg zum himmlischen Vater repräsentierte (vgl. Johannes 14,6).
 
Johannes 14,6:
6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.
 
Während ich das sah, hörte ich wie der HERR sprach:
 
Dort, wo Mein lebendiges Wort existent ist, entsteht eine höhere geistliche Ebene, so dass es zur Bewegung von höherer geistlicher Autorität kommt!“ (vgl. Johannes 1,1.14; Offenbarung 19,13)
 
Johannes 1,1.14:
1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. …
14 Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.
 
Offenbarung 19,13:
13 Und er war angetan mit einem Gewand, das mit Blut getränkt war, und sein Name ist: Das Wort Gottes.
 
Der Wandel auf diesem rotglühenden ausgerollten Teppich beinhaltet das Voranschreiten im Priester-/ und Königtum des Sohnes Gottes nach der ewigen Ordnung Melchisedeks (vgl. Hebräer 5,5-6).
 
Hebräer 5,5-6:
5 So hat auch Christus sich nicht selbst die Ehre beigelegt, Hoherpriester zu werden, sondern der, der zu ihm gesagt hat (vgl. Psalm 2,7): „Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt.“
6 Wie er auch an anderer Stelle spricht (vgl. Psalm 110,4): „Du bist ein Priester in Ewigkeit nach der Ordnung Melchisedeks.“
 
Geistmenschen, die sich auf diesem „Teppich“ bzw. in diesem geistlichen Bereich bewegen, sind sich der Bedeutung des Opfers von Jesus Christus im Klaren und zeigen Bereitschaft noch mehr über das Geheimnis des Kreuzes Jesu zu lernen (vgl. Epheser 3,17-19).
 
Epheser 3,17-19:
… 17 dass Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne und ihr in der Liebe eingewurzelt und gegründet seid.
18 So könnt ihr mit allen Heiligen begreifen, welches die Breite und die Länge und die Höhe und die Tiefe ist, 19 auch die Liebe Christi erkennen, die alle Erkenntnis übertrifft, damit ihr erfüllt werdet mit der ganzen Gottesfülle.
 
Zusammenfassend ist diese Offenbarung ein Hinweis und Orientierung zugleich sich in dieser Zeit bewusst tiefer in die Gegenwart Gottes zu begeben, welche Einflüsse von Widerstand gegenüber Seinem Wort, Seinem Wesen sowie dessen souveränes Wirken konfrontiert und abweist. Dieser Prozess offenbart verstärkt, worin sich „Fleisch“ * in seelischer Kraft und worin sich Geist zeigt.
 
Das hat zur Folge, dass es für Heilige nicht angenehm bzw. schmeichelnd sein mag, konfrontiert zu werden, aber dieses Vorgehen Gottes beinhaltet die Erlösung von Lasten (Anm.: Haltungen), die Heilige als Geistmenschen in Christus nur abhalten würden, seine zunehmende Herrlichkeit tragen zu können.
 
* => Der Begriff “Fleisch” beschreibt in diesem Zusammenhang das Denken, Wollen und Handeln des Menschen, das nicht von Gott und seinem Willen bestimmt wird, sondern nur vom irdischen Wesen – von der Sünde (vgl. Römer 8,1-17; Galater 5,13-6,12; Epheser 2,3; Philipper 3,3-4). Fleisch beschreibt hier im Gegensatz zu Geist den Tatbestand, dass die Sünde sich des Menschen und seiner Glieder so bemächtigt, dass sein „Fleisch” wie eine fremde Macht sein ganzes Wesen bestimmt, was mit dem Tod verbunden ist (vgl. Römer 7,5-25). <= (Teilauszug aus der CD-ROM Bibel Edition zur Lutherbibel von 1984; Worterklärungsnummer 10)
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm




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