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Die Wiederherstellung von Zeit

18.10.2018, Daniel Glimm


Einleitung
 
Der Apostel Paulus sprach in Bezug auf die Wiederherstellung von Zeit zu den Gläubigen in Ephesus und rief sie dazu auf, die Zeit auszukaufen bzw. zu erlösen (vgl. Epheser 5,15-16).
 
Epheser 5,15-16:
15 So seht nun sorgfältig darauf, wie ihr euer Leben führt, nicht als Unweise, sondern als Weise, 16 und kauft (Anm.: erlöst) die Zeit aus; denn es ist böse Zeit.
 
Um das Auskaufen von Zeit richtig zu verstehen, ist es wichtig zu erkennen, dass Zeit aus der Sicht Gottes einen Wert besitzt. Es ist der Plan des Widersachers, diesen Wert zu rauben.
Der Raub des Widersachers besteht darin, das Volk Gottes mit den Dingen des Alltags zu überwältigen bzw. abzulenken, so dass es sich nicht der wahren Gemeinschaft mit dem himmlischen Vater widmet.
 
Der Beginn von Zeit
 
Um den Vorgang des Erlösens von Zeit tiefer zu begreifen, ist es gut zu wissen, wann die temporäre Zeit begann.
Die temporäre Zeit begann mit der Existenz des Himmels und der Erde.
Das erste Maß von Zeit entstand als Gott aus dem „Tohuwabohu – wüst und wirren Zustand“ der Erde, sein Wort ertönen ließ, indem er sprach, dass das Licht existent sein sollte, um den ersten Tag zu kreieren, der die Trennung von Licht und Finsternis beinhaltete (vgl. 1.Mose 1,1-5).
 
1.Mose 1,1-5:
1 Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.
2 Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.
3 Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.
4 Und Gott sah, dass das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis 5 und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.
 
Bei diesem Licht handelte es sich nicht um das Sonnenlicht, sondern um die Urquelle des Lichtes aus der Ewigkeit, weil die Lichter der temporären Zeit (Anm.: Sonne, Mond und Sterne) am vierten Tag von Gott erschaffen wurden (vgl. 1.Mose 1,14-19).
 
Das Geheimnis des Tageslichtes Gottes
 
Dieses ewige Licht Gottes ist Jesus Christus, der das Geheimnis des Zeitfensters vom ersten Tag der Schöpfung offenbart (vgl. Johannes 1,1-5).
 
Johannes 1,1-5:
1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.
2 Dasselbe war im Anfang bei Gott.
3 Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.
4 In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
5 Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht ergriffen.
 
Der erste Tag offenbart die Bewegung von Jesus vor seinem himmlischen Vater, der zwischen der Sphäre des Vaters und der Welt „spielte” während er bewegt war, die Dimension „Erde” in der vom Vater vorherbestimmten Ordnung wiederherzustellen.
 
Ich bin davon überzeugt, dass Jesus während der Schöpfungsperiode immer zu dem Zeitpunkt als er in der Sphäre auf der Erde zu Ende gespielt hatte in die Arme des Vaters zurückkehrte, was sich als Abend und Morgen auf der Erde widerspiegelte.
Um besser zu verstehen, wie Jesus vor Gott spielte und was er dabei kreierte, können wir aus dem hebräischen Wort für „Licht/Tageslicht”, das in 1.Mose 1,1-5 verwendet wird, entnehmen.
Das dort verwendete Wort heißt „ôr“ und bedeutet „hell, hell werden, leuchten, strahlen, anzünden; Es symbolisiert Leben, Freude, Wohlergehen, Führung, Gottes Macht, Herrlichkeit und Gnade.”
 
Was Jesus vollzog war, dass er das Leben Gottes, seine Herrlichkeit, seine leidenschaftliche Liebe und seine Freude in die Erde hinein wob, in die Adam und Eva später und auch alle noch kommenden Generationen eintreten sollten.
Deshalb können wir uns als Volk Gottes darauf freuen, dass wir in Ewigkeit in der vollkommenen Gegenwart seines ewigen Lichtes leben dürfen (vgl. Offenbarung 21,23)!
 
Offenbarung 21,23:
23 Und die Stadt bedarf keiner Sonne noch des Mondes, dass sie ihr scheinen; denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie, und ihre Leuchte ist das Lamm.
 
Der Wert in Zeit
 
Anhand dieser Erklärung wird deutlich, dass der Wert in unserer temporären Zeit erst in Existenz kommt, wenn wir das Wort der Wahrheit gepaart mit Liebe und der Offenbarung Gottes zu den Menschen sprechen, damit sie ihren wahren Wert von Zeit erkennen, um diesen erlösen zu können.
Wenn man keinen Wert in der Zeit erkennt, gibt es auch keinen Grund die Zeit auszukaufen bzw. zu erlösen.
 
Die Gemeinschaft mit Gott, dem Vater
 
Die Begründung, warum Gott, der Vater einen Wert in die temporäre Zeit gesetzt hat ist, weil er sich danach sehnt mit uns Gemeinschaft zu haben.
Um uns als Menschen dabei zu helfen auf die Gemeinschaft mit ihm hinzuweisen, hat er zur Orientierung Zeitpunkte der Verabredung in unsere Zeit hineingewoben, die er an den siebenten Tag gekoppelt hat und den das Wort Gottes auch Sabbat nennt (vgl. 1.Mose 2,2-3).
 
1.Mose 2,2-3:
2 Und so vollendete Gott am siebenten Tage seine Werke, die er machte, und ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken, die er gemacht hatte.
3 Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, weil er an ihm ruhte von allen seinen Werken, die Gott geschaffen und gemacht hatte.
 
Der ursprüngliche Sinn des Sabbats ist es, dass der Mensch durch diesen von Gott gesetzten Zeitrahmen vor ihm aufatmen darf, um auf diese Weise die Güte Gottes für ihn erfahrbar zu machen.
Das wird durch die Erschaffung Adams deutlich, der am sechsten Tag von Gott erschaffen wurde und zuerst in die Gemeinschaft mit Gott eintrat, bevor er anfing im Garten seiner Aufgabe nachzukommen.
Das bedeutet, dass es Gott, dem Vater nicht zuerst um unsere Werke geht, sondern um unser Herz und die Beziehung zu ihm.
Dieser Ausdruck von Liebe ist keine Pflichtaufgabe, sondern besteht darin, Gott im Geist und in der Wahrheit zu suchen bzw. anzubeten (vgl. Johannes 4,23-24).
 
Johannes 4,23-24:
23 Aber es kommt die Zeit und ist schon jetzt, in der die wahren Anbeter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn auch der Vater will solche Anbeter haben.
24 Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.
 
Der göttliche Verbund von Zeit
 
Deshalb war es Gott wichtig, uns als Menschen eine von ihm festgesetzte Zeit zur Orientierung zu geben, die er mit dem Volk Israel verknüpfte, um uns dadurch Offenbarungserkenntnis über die von ihm festgesetzten Zeiten und deren Wert zu geben.
Gott befahl es sogar durch Mose der Zeit sich richtig zu verbinden, so dass jeder Tag, jede Woche, jeder Monat und jedes Jahr sich im Blut seines Sohnes – dem Lamm Gottes bewegen muss, um uns zu helfen aus der Gefangenschaft in die herrliche Freiheit der Söhne Gottes zu treten (vgl. 2.Mose 12,1-2; 5.Mose 16,1 i.V.m. Römer 8,21)!
 
2.Mose 12,1-2:
1 Der HERR aber sprach zu Mose und Aaron in Ägyptenland: 2 Dieser Monat (Anm.: Abib/Nissan) soll bei euch der erste Monat sein, und von ihm an sollt ihr die Monate des Jahres zählen.
 
5.Mose 16,1:
1 Achte auf den Monat Abib, dass du Passa hältst dem HERRN, deinem Gott; denn im Monat Abib hat dich der HERR, dein Gott, bei Nacht aus Ägypten geführt.
 
Römer 8,21:
… 21 denn auch die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der Vergänglichkeit zu der herrlichen Freiheit der Kinder (Anm.: Söhne) Gottes.
 
Durch diese göttliche Anordnung der Monate, wurde die Zeit zu einem kraftvollen Werkzeug, das die Möglichkeit der Erlösung und des Lebens bis heute durch Jesus Christus, dem Lamm Gottes trägt!
Es war das Blut des Lammes, das im biblischen Monat Abib/Nissan an die obere Schwelle und die beiden Türpfosten durch das Volk Israel inmitten von Ägypten gestrichen wurde (vgl. 2.Mose 12,5-7).
 
2.Mose 12,5-7:
5 Ihr sollt aber ein solches Lamm nehmen, an dem kein Fehler ist, ein männliches Tier, ein Jahr alt. Von den Schafen und Ziegen sollt ihr es nehmen 6 und sollt es verwahren bis zum vierzehnten Tag des Monats. Da soll es die ganze Gemeinde Israel schlachten gegen Abend.
7 Und sie sollen von seinem Blut nehmen und beide Pfosten an der Tür und die obere Schwelle damit bestreichen an den Häusern, in denen sie es essen, …
 
Die freie Entscheidung in der temporären Zeit
 
Gott hat die temporäre Zeit für uns Menschen gegeben, damit wir uns freien Herzens für ihn entscheiden können, um mit ihm in eine Verabredung zu treten, die eine innige Liebesbeziehung bedeutet, welche Weisheit zur Folge hat und sich ihm gegenüber in Lob und Dank in Jesus Christus ausdrückt (vgl. Matthäus 22,35-40 i.V.m. Epheser 5,15-20).
 
Matthäus 22,35-40:
35 Und einer von ihnen, ein Schriftgelehrter, versuchte ihn und fragte: 36 Meister, welches ist das höchste Gebot im Gesetz?
37 Jesus aber antwortete ihm: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt (vgl. 5.Mose 6,5).“
38 Dies ist das höchste und größte Gebot.
39 Das andere aber ist dem gleich: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst (vgl. 3.Mose 19,18).“
40 In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.
 
Epheser 5,15-20:
15 So seht nun sorgfältig darauf, wie ihr euer Leben führt, nicht als Unweise, sondern als Weise, 16 und kauft (Anm.: erlöst) die Zeit aus; denn es ist böse Zeit.
17 Darum werdet nicht unverständig, sondern versteht, was der Wille des Herrn ist.
18 Und sauft euch nicht voll Wein, woraus ein unordentliches Wesen folgt, sondern lasst euch vom Geist erfüllen.
19 Ermuntert einander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern, singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen 20 und sagt Dank Gott, dem Vater, allezeit für alles, im Namen unseres Herrn Jesus Christus.
 
Die Gegenwart des Heiligen Geistes im menschlichen Körper
 
Auf die Weise wie Flüssigkeit, wenn sie in ein Behältnis gegossen wird, dieses ausfüllt, so füllt auch unser unsichtbares Wesen (Anm.: Geist und Seele) das uns von Gott gegebene Profil, den menschlichen Körper aus. Durch die Annahme von Jesus Christus fließt der Heilige Geist in unserem Leben, so dass unser Körper ein Tempel des Heiligen Geistes ist (vgl. Römer 8,9 i.V.m. 1.Korinther 3,16).
 
Römer 8,9:
9 Ihr aber seid nicht fleischlich, sondern geistlich, wenn denn Gottes Geist in euch wohnt. Wer aber Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein.
 
1.Korinther 3,16:
16 Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?
 
Es ist unser inneres von Gott gegebenes Wesen, das alles von unserem Körper inklusive jedes Körperteils und Organs ausfüllt, so dass wir die Kraft des göttlichen Lebens vor den Menschen zum Ausdruck bringen können.
Hierbei ist es egal welches Körperteil oder Organ gerade im Mittelpunkt aufgrund seiner Aufgabe steht. Wichtig ist festzuhalten, dass jedes Körperteil und Organ eine Begrenzung hat. Das ist, was Paulus meinte als er von der Gemeinde Jesu als Körper mit seinen verschiedenen Gliedern und Aufgaben sprach (vgl. 1.Korinther 12,12.14-20).
 
1.Korinther 12,12.14-20:
12 Denn wie der Leib einer ist und doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obwohl sie viele sind, doch ein Leib sind: so auch Christus. …
14 Denn auch der Leib ist nicht ein Glied, sondern viele.
15 Wenn aber der Fuß spräche: Ich bin keine Hand, darum bin ich nicht Glied des Leibes, sollte er deshalb nicht Glied des Leibes sein?
16 Und wenn das Ohr spräche: Ich bin kein Auge, darum bin ich nicht Glied des Leibes, sollte es deshalb nicht Glied des Leibes sein?
17 Wenn der ganze Leib Auge wäre, wo bliebe das Gehör? Wenn er ganz Gehör wäre, wo bliebe der Geruch?
18 Nun aber hat Gott die Glieder eingesetzt, ein jedes von ihnen im Leib, so wie er gewollt hat.
19 Wenn aber alle Glieder ein Glied wären, wo bliebe der Leib?
20 Nun aber sind es viele Glieder, aber der Leib ist einer.
 
Nichts geht in der Gemeinde Jesu vonstatten ohne sein Blut und Geist; genauso wie der menschliche Körper nicht ohne Sauerstoff und Blut leben kann. Es ist das Blut (Anm.: Jesu Opfertod am Kreuz), das den Sauerstoff (Anm.: Heiliger Geist) durch den Körper (Anm.: Gemeinde Jesu) transportiert.
 
Das „Gehirn“ der Gemeinde Jesu
 
In alledem ist es notwendig festzuhalten, dass hierbei dem Gehirn eine wichtige Rolle zukommt, weil von dort aus alles verwaltet und gelenkt wird, um den menschlichen Körper richtig mit Leben zu versorgen. Das „Gehirn“ des Leibes Jesu ist die Schaltzentrale, wo sich die Amtsträger des fünffältigen Dienstes befinden, um die Gemeinde Jesu in die Mündigkeit für die jeweilige Zeit zu führen (vgl. Epheser 4,11-13).
 
Epheser 4,11-13:
11 Und er hat einige als Apostel eingesetzt, einige als Propheten, einige als Evangelisten, einige als Hirten und Lehrer, 12 damit die Heiligen zugerüstet werden zum Werk des Dienstes. Dadurch soll der Leib Christi erbaut werden, 13 bis wir alle hingelangen zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes, zum vollendeten Mann, zum vollen Maß der Fülle Christi, …
 
Der Atem Gottes
 
Auf die Weise, wie Gott seinen Atem in den Körper von Adam einhauchte, genauso gebrauchte er zuvor die Kraft seines Atems (Anm.: der mit seiner Anweisung gefüllt war), um das Weltall mit den Planeten/Sternen, … sowie die Erde und das, was auf ihr ist zu erschaffen. Alle von Gott erschaffenen Bereiche tragen die Auswirkung seines Atems, die sein Leben auf gewisse Weise in ihren Aufgabenbereichen reflektieren bzw. zum Ausdruck bringen.
Das Leben Gottes drückt sich auch über unser inneres Wesen (Anm.: Geist und Seele) durch unseren Körper im sichtbaren Bereich innerhalb der temporären Zeit (Anm.: während wir auf der Erde leben) aus.
 
Das Potential der temporären Zeit
 
Deshalb ist es von Bedeutung den Wert von Zeit gemäß dem Wort Gottes richtig zu verstehen.
Es ist das Potential der temporären Zeit, die uns die Möglichkeit gibt, das ewige Leben des Vaters durch Jesus Christus im Heiligen Geist auf der Erde zu offenbaren.
Auch wenn Zeit augenscheinlich für uns nicht sichtbar ist, ist es die Weisheit und Einsicht Gottes, die uns dazu befähigt, den Wert von Zeit zu empfinden.
 
Der „Kopf“ und der „Körper“ von Zeit
 
Auf die Weise, wie die Gemeinde Jesu und wir als Menschen einen eigenen Kopf und Körper besitzen, besitzt auch die Zeit einen „Kopf“ und einen „Körper“.
Hierbei trägt der biblische Monat „Tischri/Ethanim“ im Segenszyklus Gottes die Charaktere wie die eines „Gehirn“, durch das Gott die Zeit des Segens innerhalb der darauffolgenden Monate (Anm.: den Körper von Zeit => Zeitraum) fließen lässt und somit den Segen auf der Erde über den Menschen arrangiert (vgl. Matthäus 5,45b).
 
Matthäus 5,45b:
… 45b Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.
 
Deshalb ist es auch kein Zufall, dass das jüdische Neujahr auch „Rosch ha-Schana – Kopf des Jahres“ genannt wird, den der biblische Monat „Tischri/Ethanim“ darstellt, weil es der Monat ist, in dem das jüdische Neujahr gefeiert wird.
 
Die Charakteren der zwölf biblischen Monate
 
Jeder biblische Monat trägt einen besonderen Charakter und ist einem der zwölf Stämme Israels nach dem Monatssystem des heiligen Jahres zugeordnet. Die Zuteilung der zwölf Stämme auf die Monate stehen in Verbindung mit der Lagerordnung des Volkes Israels aus 4.Mose 2, weil auch wir uns als Volk Gottes auf dem Weg des Königreiches befinden (vgl. Hebräer 13,14).
 
Hebräer 13,14:
14 Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.
 
Gott hat in jeden Monat des Jahres eine besondere Verheißung hineingelegt, die für sein jüdisches Volk und für uns als Braut Jesu auf der Erde Offenbarung enthält, damit wir uns jedes Jahr danach ausrichten bzw. geistlich positionieren, um die Fülle Gottes in Empfang zu nehmen.
So wie Gott jedem Monat verschiedene Witterungen, Wachstums- bzw. Ruhephasen im irdischen Bereich zugeteilt hat, genauso hat der HERR seine geistlichen Verheißungen in die Monatszyklen hineingelegt.
 
Der Ein-/ und Ausgang von Zeit
 
Anhand der zuvor gemachten Erklärung zu der Thematik von Zeit wird deutlich, dass Zeit einen Ein-/ und Ausgang besitzt.
Dieser Zeitpunkt des Endes und Neuanfangs ist gleichzusetzen mit dem zu Füßen sitzen vor Jesus Christus als unserem Rabbi in der Charaktere des Alpha und Omega (Anm.: der Zeitspanne unseres Lebens; vgl. Offenbarung 21,6; Offenbarung 22,13), um Weisheit und Einsicht für die zukünftige Zeit zu erhalten (vgl. Lukas 10,39.42 i.V.m. Johannes 6,68b-69).
 
Offenbarung 21,6:
6 Und er sprach zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.
 
Offenbarung 22,13:
13 Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.
 
Lukas 10,39.42:
39 Und sie hatte eine Schwester, die hieß Maria; die setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte seiner Rede zu. …
42 Eins aber ist Not. Maria hat das gute Teil erwählt (Anm.: erkannte den Wert von Zeit und kaufte ihn aus); das soll nicht von ihr genommen werden.
 
Johannes 6,68b-69:
… 68b Du hast Worte des ewigen Lebens; 69 und wir haben geglaubt und erkannt: Du bist der Heilige Gottes.
 
Die Vorbereitung auf die neue Zeit
 
Deshalb ist es wichtig, dass wir uns als Volk Gottes besonders am Ende eines Zeitzyklus auf die neue Zeit vorbereiten, um in der Lage zu sein, die Weisheit Jesu für den kommenden Zeitzyklus zu empfangen. Die Vorbereitung beinhaltet, dass wir die Dinge des vergangenen Zeitzyklus dort überdenken, wo uns der Heilige Geist Missstände offenbart und diese entfernen, um uns neu in ihm zu positionieren. Der Grund hierfür ist, weil der himmlische Vater durch seinen Sohn Jesus Christus das neue Maß der Zeit des Segens in unser Leben fließen lassen möchte. Wenn jedoch die Missstände der vergangenen Zeit nicht behoben werden, kann es zu einer Minimierung von Segen kommen.
Es ist der Wille des himmlischen Vaters uns gemäß seiner Zeitzyklen mit dem neuen Gewand von Zeit in Jesus Christus als dem Alpha und Omega zu umhüllen (vgl. Römer 13,14).
 
Römer 13,14:
… 14 sondern zieht an den Herrn Jesus Christus und sorgt für den Leib nicht so, dass ihr den Begierden verfallt.
 
Das Potential des biblischen Monats Tischri/Ethanim
 
Das größte Potential des biblischen Monats Tischri/Ethanim befindet sich in seinem Anfang innerhalb des Segenszyklus Gottes, weil Anfänge im engen Zusammenhang mit der Kreativität Gottes stehen (vgl. 1.Mose 1,1).
 
1.Mose 1,1:
1 Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.
 
Das Prinzip von Kreativität wird anhand des Entschlusses eines Menschen deutlich, der einen kreativen Gedankengang fasst. Dieser Zeitpunkt des Gedankens ist der Beginn von Kreativität, die später durch das Werk des betreffenden Menschen sichtbar wird.
 
Die Umsetzung der Kreativität Gottes
 
Gott möchte, dass wir die neue Zeit, die er uns gibt dazu gebrauchen, um seine Kreativität und seinen Plan vor den Menschen zu offenbaren und umzusetzen. Das ist es unter anderem, was es bedeutet, die Zeit auszukaufen.
Gott verlangt danach, dass wir mit ihm gemeinsam die Dinge erschaffen bzw. darin wandeln, die er im Voraus geplant hat (vgl. Epheser 2,10).
 
Epheser 2,10:
10 Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.
 
Möge die Gabe der neuen Zeit uns die nötige Weisheit und Einsicht in Jesus Christus geben, um seinen Plan für die kommende Zeit in voller Hingabe und Liebe ihm gegenüber zu erfüllen, so dass die Schöpfung in ihrer Sehnsucht nach den Söhnen Gottes gestillt wird (vgl. Römer 8,19).
 
Römer 8,19:
19 Denn das ängstliche Harren der Kreatur wartet darauf, dass die Kinder (Anm.: Söhne) Gottes offenbar werden.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm




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