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Der Platzregen Gottes und die zwei Häuser

15.09.2018, Daniel Glimm


Während einer Veranstaltung im apostolischen Zentrum Holy Place, bei der ich die Gnade erhielt prophetisch zu dienen, fing der Heilige Geist an zu mir über die kommende Ausgießung, der von oben geborenen Lehre Gottes für diese Zeit zu sprechen.
Diesbezüglich führte er mich zum Gleichnis vom Hausbau, von dem Jesus Christus als er auf Erden lebte zu den Menschen sprach und offenbarte mir dessen Bedeutung für diese Zeit (vgl. Matthäus 7,24-27).
 
Matthäus 7,24-27:
24 Darum, wer diese meine Rede (Anm.: Lehre) hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute.
25 Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, fiel es doch nicht ein; denn es war auf Fels gegründet.
26 Und wer diese meine Rede (Anm.: Lehre) hört und tut sie nicht, der gleicht einem törichten Mann, der sein Haus auf Sand baute.
27 Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, da fiel es ein und sein Fall war groß.
 
Im Zusammenhang mit der heutigen Zeit, in der wir leben, ließ mich der Geist der Wahrheit wissen, dass die von Jesus im Gleichnis erwähnten zwei Häuser für zwei Charaktereigenschaften der Gemeinschaft von Gläubigen stehen.
 
Das erste Haus auf dem Felsen
 
Das Haus, das auf dem Felsen gebaut ist, steht für die Gemeinschaft von Heiligen in dieser Zeit, die sich vollkommen in der Wahrheit des geschrieben Wortes Gottes voranbewegen und dadurch zuerst wahrhaftige Gemeinschaft in der Liebe zu Gott, dem Vater in Jesus Christus und dann zueinander haben. Dieser Wandel reflektiert das höchste bzw. größte Gebot, von dem Jesus sprach als er danach gefragt wurde (vgl. Matthäus 22,36-40).
 
Matthäus 22,36-40:
36 Meister, welches ist das höchste Gebot im Gesetz?
37 Jesus aber antwortete ihm: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt (vgl. 5.Mose 6,5).“
38 Dies ist das höchste und größte Gebot.
39 Das andere aber ist dem gleich: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst (vgl. 3.Mose 19,18).“
40 In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.
 
Das zweite Haus auf dem Sand
 
Das Haus, das auf Sand gebaut ist, steht für Gläubige in dieser Zeit, die lediglich auf irdische, zwischenmenschliche Beziehung bauen und diese im Vordergrund haben, anstatt sich zuerst in der Liebe und Beziehung zu Gott, dem Vater aufzuhalten.
Solch ein Verhaltensmuster hat zur Folge, dass die betreffenden Gläubigen nach der Anerkennung von Menschen trachten, dessen Wurzel Menschenfurcht ist. Und es ist Menschenfurcht, die zu Fall bringt (vgl. Sprüche 29,25 i.V.m. Matthäus 10,28).
 
Sprüche 29,25:
25 Menschenfurcht bringt zu Fall; wer sich aber auf den HERRN verlässt, wird beschützt.
 
Matthäus 10,28:
28 Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, doch die Seele nicht töten können; fürchtet euch aber viel mehr vor dem, der Leib und Seele verderben kann in der Hölle.
 
Das Verlangen Gottes
 
Es ist das Verlangen Gottes, dass die Heiligen in seinem Königreich in wahrhaftiger Beziehung zuerst zu ihm und dann zueinander stehen, was eine echte Übereinstimmung im Königreich bedeutet, so dass dadurch Jesus Christus offenbart wird (vgl. Matthäus 18,19-20 i.V.m. Matthäus 22,36-40).
 
Matthäus 18,19-20:
19 Wahrlich, ich sage euch auch: Wenn zwei unter euch eins werden auf Erden, worum sie bitten wollen, so soll es ihnen widerfahren von meinem Vater im Himmel.
20 Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.
 
Matthäus 22,36-40:
36 Meister, welches ist das höchste Gebot im Gesetz?
37 Jesus aber antwortete ihm: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt (vgl. 5.Mose 6,5).“
38 Dies ist das höchste und größte Gebot.
39 Das andere aber ist dem gleich: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst (vgl. 3.Mose 19,18).“
40 In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.
 
Es ist die wahrhaftige Beziehung und die Übereinstimmung der Heiligen in seinem Königreich, durch die die Menschen auf Erden die Gegenwart der Liebe Gottes erkennen (vgl. Johannes 13,34-35).
 
Johannes 13,34-35:
34 Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt (Anm.: „agapạō“ => göttliche-geistliche reine Liebe), wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt.
35 Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.
 
Die Intensität von wahrhaftiger geistlicher Beziehung
 
Wir befinden uns als Volk Gottes im Übergang von Beziehung, was bedeutet, dass die Intensität der Beziehung der Heiligen im Leib Jesu untereinander zunimmt.
 
Hierbei geht es darum, dass sich der Leib Jesu (Anm.: nicht nur einzelne Personen) aus der Struktur der Gemeinschaft des kirchlichen Lebens in die Struktur eines Beauftragten der Königreichskraft in der Welt bewegt, der Veränderung bringt (Anm.: Felsstruktur).
 
Gläubige, die sich in der Beziehung mit Heiligen in der Gemeindestruktur aufhalten, sehen stärker die Priorität in der Aufgabe der „Gemeinde“, anstatt in der Struktur des Königreichs.
 
Wenn wir jedoch die Versammlung innerhalb der Gemeinde vor dem Königreich priorisieren, hat das zur Folge, das wir eine Versammlungsstruktur anstelle der Gegenwart des HERRN bevorzugen und auf diese Weise in erster Linie nicht durch seine Gegenwart animiert werden, sondern eher Programm bezogen sind, um auf die Bedürfnisse von Menschen einzugehen (Anm.: Struktur des Sandes).
 
Die von Gott freigesetzte Ausgießung
 
Gott ist dabei mit einer großen Ausgießung seiner geisterfüllten (Anm.: vom Himmel geboren) Lehre für diese Zeit sein Volk bzw. seine Gemeinde auf der Erde heimzusuchen, die einem Platzregen gleichkommt und gepaart einhergeht mit seinem geschriebenen Wort (vgl. 5.Mose 32,2).
 
5.Mose 32,2:
2 Meine Lehre rinne wie der Regen, und meine Rede riesele wie Tau, wie der Regen auf das Gras und wie die Tropfen auf das Kraut.
 
Diese Ausgießung wird begleitet von der Gegenwart der Kraft seines Geistes, so dass nur die Heiligen, die in einer wahrhaftigen bzw. lebendigen Beziehung zum himmlischen Vater, seinem Wort (Anm.: Gottes für Ewigkeit bestehende Wahrheit) und alsdann zueinander stehen durch diese Krafteinwirkung Gottes bestehen, wobei die Gläubigen, die auf die Struktur von Sand gebaut haben, wegbrechen werden, was bedeutet, dass sie sich von dem abwenden, was Gott tut (vgl. Johannes 6,66-67 i.V.m. 1.Timotheus 4,1).
 
Johannes 6,66-67:
66 Von da an wandten sich viele seiner Jünger ab und gingen hinfort nicht mehr mit ihm.
67 Da fragte Jesus die Zwölf: Wollt ihr auch weggehen?
 
1.Timotheus 4,1:
1 Der Geist aber sagt deutlich, dass in den letzten Zeiten einige von dem Glauben abfallen werden und verführerischen Geistern und teuflischen Lehren anhängen …
 
Es wird sich ähnlich verhalten wie zur Zeit der Apostelgeschichte, wo die Krafterweise Gottes gepaart mit der Auferstehungslehre Jesu und dessen Gerechtigkeit dazu führte, dass sich viele Menschen fürchteten, sich den Heiligen anzuschließen, die sich darin sowie in der Gegenwart der Weisheit und des Friedens Gottes (Anm.: Halle Salomos) bewegten (vgl. Apostelgeschichte 5,12-13).
 
Apostelgeschichte 5,12-13:
12 Es geschahen aber viele Zeichen und Wunder im Volk durch die Hände der Apostel; und sie waren alle in der Halle Salomos einmütig beieinander.
13 Von den andern aber wagte keiner, ihnen zu nahe zu kommen; doch das Volk hielt viel von ihnen.
 
Der „PLATZregen“ Gottes
 
Der kommende „PLATZregen“ (Anm.: die von Gott aus dem Himmel geborene Lehre für diese Zeit), wird dazu führen, dass die Heiligen, die sich richtig im Zentrum des Willens Gottes platziert haben mit prophetischem Überblick förmlich in den neuen geistlichen Bereich und natürlichen Bestimmungsort hinein katapultiert werden. Hierbei geht es um den Wandel im zuvor geistlich Gehörten, weil es plötzlich materialisiert wird und nun ein Wandel in der Realität der Verheißung Gottes ist (vgl. 1.Könige 18,41.44-45a.46).
 
1.Könige 18,41.44-45a.46:
41 Und Elia sprach zu Ahab: Zieh hinauf, iss und trink; denn es rauscht, als wollte es sehr regnen. …
44 Und beim siebenten Mal sprach er: Siehe, es steigt eine kleine Wolke auf aus dem Meer wie eines Mannes Hand. Elia sprach: Geh hin und sage Ahab: Spann an und fahre hinab, damit dich der Regen nicht aufhält!
45a Und ehe man sich es versah, wurde der Himmel schwarz von Wolken und Wind und es kam ein großer Regen. …
46 Und die Hand des HERRN kam über Elia, und er gürtete seine Lenden und lief vor Ahab hin, bis er kam nach Jesreel.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm




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