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Der höhere Bereich in Christus

15.02.2018, Daniel Glimm


Einleitung
 
Der Apostel Paulus betete in Epheser 3,15-19, dass der himmlische Vater den Heiligen Kraft gebe nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit durch seinen Geist stark zu werden am inwendigen Menschen, so dass die Gegenwart des Gesalbten (Anm.: Christus) durch den Glauben in ihren Herzen wohne und sie in der Liebe verwurzelt und gegründet seien.
 
Das Ziel, das Paulus durch sein Gebet verfolgte war demnach, dass die Heiligen zu einem größeren Verständnis über das göttliche Maß (Anm.: Breite, Länge, Höhe und Tiefe) gelangen und die Liebe des Gesalbten erkennen würden, um zu erleben mit der Gottesfülle vollständig erfüllt zu werden.
 
Epheser 3,15-19:
… 15 der der rechte Vater ist über alles, was da Kinder (Anm.: Söhne) heißt im Himmel und auf Erden, 16 dass er euch Kraft gebe nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit, stark zu werden durch seinen Geist an dem inwendigen Menschen, 17 dass Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne und ihr in der Liebe eingewurzelt und gegründet seid.
18 So könnt ihr mit allen Heiligen begreifen, welches die Breite und die Länge und die Höhe und die Tiefe ist, 19 auch die Liebe Christi erkennen, die alle Erkenntnis übertrifft, damit ihr erfüllt werdet mit der ganzen Gottesfülle.
 
Die Höhe in Christus
 
In diesem Zusammenhang legte der HERR den Schwerpunkt auf das Maß der Höhe in Christus, so dass ich zur Bibelstelle von Hesekiel 1,18 geführt wurde, wo es unter anderem um die Größe der Radfelgen der vier Wesen des Thronwagens Gottes geht. Ihre Größe war so hoch, dass der Prophet Hesekiel in seinem Geist erschrak.
 
Hesekiel 1,18:
18 Und ihre Felgen, sie waren hoch (Anm.: furchterregend), und als ich sie anblickte, sah ich, dass ihre Felgen voller Augen waren rings herum bei den vieren.
 
Das in dieser Bibelstelle verwendete hebräische Wort für „hoch“ ist „gōbah“ und kommt von dem Wurzelwort „gābah“, was unter anderem „zu schweben, an Mut gewinnen“ bedeutet. (Anm.: Teilauszug aus der Elberfelder Studienbibel zu den Worten „gōbah-hoch“ und „gābah-zu schweben, an Mut gewinnen“ mit der Wortschlüsselnummer H1386 und H1384.)
 
Anhand der Bibelstelle und der Worterklärung wird deutlich, dass Gottes Größe dazu führt, dass man mit dem Geist der Furcht des HERRN in Berührung kommt. Dies bewirkt wiederum, dass man an göttlicher Weisheit zunimmt und gemäß des Geistes wandelt (vgl. Psalm 111,10a).
 
Psalm 111,10a:
10a Die Furcht des HERRN ist der Weisheit Anfang. …
 
Der Wandel in der Furcht des HERRN
 
Wenn man sich als Gläubiger in der Furcht des HERRN bewegt, leitet diese in den höheren Bereich des Geistes, der mit dem Angesicht des Löwen von Juda verbunden ist, so dass man mehr Mut vor Umständen sowie Menschen gewinnt und Menschenfurcht dadurch keinen Einfluss nehmen kann.
Es ist Menschenfurcht, die niedrig hält und Gottesfurcht, die höher bringt (vgl. Sprüche 29,25).
 
Sprüche 29,25:
25 Menschenfurcht bringt zu Fall; wer sich aber auf den HERRN verlässt, wird beschützt.
 
Die Ebene der ersten Liebe
 
Die höchste Ebene Gottes ist mit dem Wandel in der ersten Liebe zu Gott, dem Vater verknüpft, die Jesus Christus ist (vgl. Johannes 3,16).
 
Johannes 3,16:
16 Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
 
Deshalb ist es kein Zufall, dass es im Buch der Offenbarung an die erste adressierte Gemeinde (Anm.: Ephesus) lautet, sich daran zu erinnern, von wo man bzw. aus welcher Ebene man gefallen ist (vgl. Offenbarung 2,4-5a).
 
Offenbarung 2,4-5a:
4 Aber ich habe gegen dich, dass du die erste Liebe verlässt.
5a So denke nun daran, wovon du abgefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke! …
 
Der Wandel in der ersten Liebe ist mit der festen erhöhten Positionierung der Menora (Anm.: siebenarmige Leuchter) im persönlichen geistlichen Leben verbunden, die den Wandel im siebenfältigen Geist Gottes bedeutet, der Offenbarung, Erkenntnis, Rat, Einsicht, … gibt. Das wird anhand der Ermahnung Jesu aus Offenbarung 2,5b deutlich.
 
Offenbarung 2,5b:
… 5b Wenn aber nicht, werde ich über dich kommen und deinen Leuchter wegstoßen von seiner Stätte – wenn du nicht Buße tust.
 
Um sich in der Höhe Gottes aufhalten zu können, ist der Wandel in der Liebe Christi Voraussetzung, die das Leben gemäß seiner Anweisung beinhaltet (vgl. 2.Johannes 1,6).
 
2.Johannes 1,6:
6 Und das ist die Liebe, dass wir leben nach seinen Geboten; das ist das Gebot, wie ihr es gehört habt von Anfang an, dass ihr darin lebt.
 
Es ist die Liebe von Christus Jesus, die alle Erkenntnis übertrifft (vgl. Epheser 3,19).
 
Epheser 3,19:
… 19 auch die Liebe Christi erkennen, die alle Erkenntnis übertrifft, damit ihr erfüllt werdet mit der ganzen Gottesfülle.
 
Die Höhe Gottes und die Umwandlung
 
Die Ebene der Höhe Gottes ist ebenfalls mit der Umwandlung des inneren Menschen verbunden, was anhand der Bibelstelle aus Matthäus 17,1-3.5 deutlich wird.
 
Matthäus 17,1-3.5:
1 Und nach sechs Tagen nahm Jesus mit sich Petrus und Jakobus und Johannes, dessen Bruder, und führte sie allein auf einen hohen Berg.
2 Und er wurde verklärt vor ihnen, und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne, und seine Kleider wurden weiß wie das Licht.
3 Und siehe, da erschienen ihnen Mose und Elija; die redeten mit ihm. …
5 Als er noch so redete, siehe, da überschattete sie eine lichte Wolke. Und siehe, eine Stimme aus der Wolke sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe; den sollt ihr hören!
 
Es heißt in der o.g. Bibelstelle, dass Jesus Christus drei seiner Jünger (Anm.: Petrus, Jakobus und Johannes) mit auf einen sehr hohen Berg nahm, wo er vor ihren Augen verwandelt wurde.
 
Das verwendete griechische Wort für „verwandelt“ ist das Wort „metamorphọō“, von dem das Wort „Metamorphose“ stammt. Eine Metamorphose beinhaltet kurz erklärt, die Umwandlung einer Gestalt, und dazu bestimmt weiterhin Leben gewährleisten zu können.
 
Die Verwandlung von Jesus Christus fand nicht auf irgendeinem Berg statt, sondern auf einem hohen Berg, was den Wandel im Geist und in der Wahrheit bezeugt.
 
Aus diesem Grund nahm Jesus Christus zur Zeit als er die Samariterin am Brunnen traf, auf die wahre Anbetung Bezug, worauf sie ihm gegenüber von den Anhöhen entgegnete (vgl. Johannes 4,20.21-24).
 
Johannes 4,20-21.23-24:
20 Unsere Väter haben auf diesem Berge angebetet, und ihr sagt, in Jerusalem (Anm.: auf einer Anhöhe/Zion gebaut) sei die Stätte, wo man anbeten soll.
21 Jesus spricht zu ihr: Glaube mir, Frau, es kommt die Zeit, dass ihr weder auf diesem Berge noch in Jerusalem den Vater anbeten werdet. …
23 Aber es kommt die Zeit und ist schon jetzt, in der die wahren Anbeter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn auch der Vater will solche Anbeter haben.
24 Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.
 
Die wahrhaftige Umwandlung bzw. Transformation des inneren Menschen (Anm.: Geist und Seele) findet nur dann statt, wenn man sich für Jesus Christus entschieden hat und sich von ihm an den Ort der ersten Liebe des himmlischen Vaters führen lässt.
 
Der Aufenthalt an diesem Ort der ersten Liebe hat zur Folge, dass man in eine größere Herrlichkeit des HERRN eintritt und Jesus Christus in der Facette sieht, wie ihn der himmlische Vater offenbaren möchte mit dem Ziel, Wegweisung für die Zukunft zu geben. Dies kann mit einer Offenbarung verbunden sein, die gemäß dem Willen des HERRN erst einige Zeit später öffentlich gemacht werden darf (vgl. Matthäus 17,9).
 
Matthäus 17,9:
9 Und als sie vom Berge hinabgingen, gebot ihnen Jesus und sprach: Ihr sollt von dieser Erscheinung niemandem sagen, bis der Menschensohn von den Toten auferstanden ist.
 
An dem Ort, wo es zur Umwandlung kommt, ist die Herrlichkeit Gottes und die Gegenwart des Zeugnisses Jesu in hoher Intensität präsent, welches der Geist der Prophetie ist (vgl. Offenbarung 19,10e).
 
Offenbarung 19,10e:
… 10e Das Zeugnis Jesu aber ist der Geist der Weissagung.
 
Die drei Jünger, die mit Jesus auf den hohen Berg gingen, sahen ihn in seinem Geistwesen, das bereits auf die Zeit des Triumphs über Satan und seine (Anm.: Jesu) ewige Herrschaft hinwies, die zu jenem Zeitpunkt noch auf der Erde durch den Tod Jesu, seiner Auferstehung und Himmelfahrt etabliert werden musste.
 
Während Petrus, Jakobus und Johannes Jesus im verklärten Zustand sahen, verdichtete sich die Gegenwart Gottes und die prophetische Präsenz, die durch Mose und Elija repräsentiert ist.
Bedeutend hierbei ist, dass gemeinsam mit dieser prophetischen Gegenwart die Weisung des himmlischen Vaters an die Jünger erging auf Jesus Christus zu hören.
 
Matthäus 17,1-3.5:
1 Und nach sechs Tagen nahm Jesus mit sich Petrus und Jakobus und Johannes, dessen Bruder, und führte sie allein auf einen hohen Berg.
2 Und er wurde verklärt vor ihnen, und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne, und seine Kleider wurden weiß wie das Licht.
3 Und siehe, da erschienen ihnen Mose und Elija; die redeten mit ihm. …
5 Als er noch so redete, siehe, da überschattete sie eine lichte Wolke. Und siehe, eine Stimme aus der Wolke sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe; den sollt ihr hören!
 
Die Umwandlung von Jesus Christus ist für uns in dieser Zeit ein Hinweis auf die erforderliche Transformation in die Struktur der siegreichen Söhne Gottes, die den Wandel im Sieg, der Auferstehungskraft und der Regierungsherrschaft in Jesus Christus meint (vgl. Römer 8,14; Galater 3,26).
 
Römer 8,14:
14 Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder (Anm.: Söhne).
 
Galater 3,26:
26 Denn ihr seid alle durch den Glauben Gottes Kinder (Anm.: Söhne) in Christus Jesus.
 
Immer zu den Zeitpunkten, wenn Jesus Christus im geistlichen Bereich seine Vertrauten höher zieht, wird eine größere prophetische Gegenwart freigesetzt, die einer geöffneten Tür eines höheren Bereichs im Geist gleichkommt (vgl. Offenbarung 4,1-2)
 
Offenbarung 4,1-2:
1 Danach sah ich, und siehe, eine Tür war aufgetan im Himmel, und die erste Stimme, die ich mit mir hatte reden hören wie eine Posaune, die sprach: Steig herauf, ich will dir zeigen, was nach diesem geschehen soll.
2 Alsbald wurde ich vom Geist ergriffen. Und siehe, ein Thron stand im Himmel und auf dem Thron saß einer.
 
Um in den höheren geistlichen Bereich in Christus einzutreten, ist es erforderlich, den niedrigeren Bereich zu verlassen, was auch zugleich mit dem Knüpfen von neuen Beziehungen zu Heiligen verbunden sein kann.
 
Mose, Josua, der Seher Johannes und die höhere geistliche Ebene
 
Es war kein Zufall, dass auch Mose und sein Diener Josua in 2.Mose 24, nachdem sie auf der gehämmerten Saphirplatte in der Gegenwart Gottes mit Aaron und seinen zwei Söhnen sowie den siebzig Ältesten aßen und tranken, von Gott auf eine noch höhere Ebene im geistlichen Bereich gerufen wurden (vgl. 2.Mose 24,9-14a-b).
 
2.Mose 24,9-14a-b:
9 Da stiegen Mose und Aaron, Nadab und Abihu und siebzig von den Ältesten Israels hinauf 10 und sahen den Gott Israels. Unter seinen Füßen war es wie eine Fläche von Saphir und wie der Himmel, wenn es klar ist.
11 Und er reckte seine Hand nicht aus wider die Edlen Israels. Und als sie Gott geschaut hatten, aßen und tranken sie.
12 Und der HERR sprach zu Mose: Komm herauf zu mir auf den Berg und bleib daselbst, dass ich dir gebe die steinernen Tafeln, Gesetz und Gebot, die ich geschrieben habe, um sie zu unterweisen.
13 Da machte sich Mose auf mit seinem Diener Josua und stieg auf den Berg Gottes.
14a-b Aber zu den Ältesten sprach er: Bleibt hier, bis wir zu euch zurückkommen. …
 
Ebenfalls wurde der Seher Johannes in Offenbarung 21 von einem Engel im Geistbereich auf einen großen und hohen Berg geführt. Erst dort wurde ihm die Braut bzw. Frau des Lammes Gottes in ihrer Herrschaftsstruktur, die ihren Sitz in der ersten Liebe hat (Anm.: Braut => reine, geistliche Liebesbeziehung zu Jesus Christus), zu erkennen gegeben (vgl. Offenbarung 21,9-10).
 
Offenbarung 21,9-10:
9 Und es kam zu mir einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen mit den letzten sieben Plagen hatten, und redete mit mir und sprach: Komm, ich will dir die Frau zeigen, die Braut des Lammes.
10 Und er führte mich hin im Geist auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem herniederkommen aus dem Himmel von Gott, …
 
Aus diesen Schilderungen wird das Prinzip deutlich, dass das Geheimnis der Beziehung in der ersten Liebe und der daraus resultierenden Herrschaft von den Höhen Gottes auf größere Weise erkennbar als auch auch erlebbar wird.
 
Der Berg Tabor
 
Bei dem hohen Berg, auf dem Jesus verklärt wurde, handelt es sich um den Berg „Tabor“, dessen Name „Bruch, Steinbruch“ bedeutet. Im prophetischen Kontext weist der Name des Berges auf den Zustand eines zerbrochenen Herzens hin. Solch ein Herzenszustand beinhaltet, Dinge gehen zu lassen, um mit Gott auf einer höheren Ebene zu wandeln. Demnach steht ein bereitwilliges (Anm.: zerbrochenes) Herz, das sich demütig im Loslassen erweist, mit der Gegenwart Gottes in Verbindung (vgl. Psalm 34,19; Psalm 51,19; Psalm 119,71 i.V.m. Lukas 22,42b).
 
Psalm 34,19:
19 Der HERR ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind, und hilft denen, die ein zerschlagenes Gemüt haben.
 
Psalm 51,19:
19 Die Opfer, die Gott gefallen, sind ein geängsteter Geist, ein geängstetes, zerschlagenes Herz wirst du, Gott, nicht verachten.
 
Psalm 119,71:
71 Es ist gut für mich, dass du mich gedemütigt hast, damit ich deine Gebote lerne.
 
Lukas 22,42b:
… 42b doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe!
 
Die Kraft der Gesetzgebung und des Orakels Gottes
 
In der Verklärung Jesu sowie der Begegnung mit Mose und Elija auf dem Berg Tabor befindet sich eine weitere Offenbarungserkenntnis, die mit der Position der Söhne Gottes verbunden ist.
=> Es ist der himmlische Vater, der auf die Kraft seiner Gesetzgebung (Anm.: Mose brachte die Thora) sowie auf die Kraft seines Orakels (Anm.: Prophetie => der Prophet Elija) aufmerksam macht, die ihr Zentrum in der göttlichen Sohnschaft haben.
 
Das Wort Gottes macht deutlich, dass eine dreifache Schnur nicht leicht entzwei reißt (vgl. Prediger 4,12).
 
Prediger 4,12:
12 Einer mag überwältigt werden, aber zwei können widerstehen, und eine dreifache Schnur reißt nicht leicht entzwei.
 
Es ist wichtig, dass wir uns als Gläubige dessen bewusst sind, dass wir als Geistwesen in Jesus Christus in der ewigen Ordnung Melchisedeks als Könige und Priester beauftragt sind. Das hat zur Folge, dass das Amt des Gesetzgebers (Anm.: Wort Gottes) und das des Orakels Gottes (Anm.: Prophet) als Geistwesen neben uns stehen, so dass wir die Kommunikation der Pläne Gottes auf der Grundlage seines Wortes sehen und hören können (vgl. 2.Petrus 1,19-21).
 
2.Petrus 1,19-21:
19 Umso fester haben wir das prophetische Wort, und ihr tut gut daran, dass ihr darauf achtet als auf ein Licht, das da scheint an einem dunklen Ort, bis der Tag anbreche und der Morgenstern aufgehe in euren Herzen.
20 Und das sollt ihr vor allem wissen, dass keine Weissagung in der Schrift eine Sache eigener Auslegung ist.
21 Denn es ist noch nie eine Weissagung aus menschlichem Willen hervorgebracht worden, sondern getrieben von dem Heiligen Geist haben Menschen im Namen Gottes geredet.
 
Die DNS-Helix und die drei Samen
 
In diesem Zusammenhang sei anzumerken, dass wir als Menschen eine zweifache DNS-Helix auf der Erde besitzen, jedoch trägt unser Geistwesen, wenn wir Jesus Christus im Zentrum unseres Leben haben, eine dreifache „DNS-Helix“.
 
Ausschlaggebend hierfür ist, dass es die Übereinstimmung durch die Präsenz von Jesus Christus in unserem Geistwesen geben muss, die sagt: „Wie auf Erden, so auch im Himmel!“ (vgl. Matthäus 6,10)
 
Matthäus 6,10:
10 Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.
 
Es gibt einen Unterschied zwischen dem Samen der Schlange, dem Samen des ersten Adams und dem Samen des letzten Adams, welcher Jesus Christus ist (vgl. 1.Mose 3,15 i.V.m. 1.Korinther 15,45)!
 
1.Mose 3,15:
15 Und ich werde Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen; er wird dir den Kopf zermalmen, und du, du wirst ihm die Ferse zermalmen.
 
1.Korinther 15,45:
45 Wie geschrieben steht: Der erste Mensch, Adam, „wurde zu einem lebendigen Wesen (Anm.: Seele)“ (vgl. 1.Mose 2,7), und der letzte Adam zum Geist, der lebendig macht.
 
Der Samen des „Reptils“ trägt eine abwärts drehende DNS-Spirale mit dem alleinigen Erbgut, nur Böses zu tun sowie dem Guten zu widerstehen.
 
Der Samen des ersten Adams trägt eine temporär aufwärts drehende DNS-Spirale, die mit temporärem Leben und der freien Willensentscheidung von Gut und Böse verknüpft ist.
 
Der Samen des letzten Adams trägt eine ewig aufwärts drehende DNS-Spirale mit dem ewigen Erbgut des himmlischen Vaters, der (Anm.: Same des letzten Adams) als Geistwesen auf Erden sowie vom Himmel aus, die Gesetzgebung des Vaters befolgt, erfüllt und seine Worte spricht (vgl. Matthäus 5,17 i.V.m. Johannes 5,19.43a).
 
Matthäus 5,17:
17 Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen.
 
Johannes 5,19.43a:
19 Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn. …
43a Ich bin gekommen in meines Vaters Namen …
 
Diese dreifach im Himmel rotierende, geistliche „DNS-Helix“ trägt den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist in sich. Es ist die Dreieinigkeit Gottes, die ihren Herrschaftsbereich bezeugt, indem sie im irdischen Bereich entsprechend durch Jesus Christus in uns lebt. Durch diese Dreieinigkeit wird Jesus Christus auf der Erde durch uns sichtbar und gelangt in die Fülle des Zustands, von wo sie ausging (vgl. 1.Johannes 5,7-8; Offenbarung 21,2.9-11).
 
1.Johannes 5,7-8:
7 Denn drei sind, die das bezeugen: 8 der Geist und das Wasser und das Blut; und die drei stimmen überein.
 
Offenbarung 21,2.9-11:
2 Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann. …
9 Und es kam zu mir einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen mit den letzten sieben Plagen hatten, und redete mit mir und sprach: Komm, ich will dir die Frau zeigen, die Braut des Lammes.
10 Und er führte mich hin im Geist auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem herniederkommen aus dem Himmel von Gott, 11 die hatte die Herrlichkeit Gottes; ihr Licht war gleich dem alleredelsten Stein, einem Jaspis, klar wie Kristall; … <=
 
(Anm.: Der mit „=>“ versehende Abschnitt basiert auf einer Lehre über die Ordnung von Melchisedek aus dem Buch “The Order Of Melchizedek”; ISBN: 978-1-911251-08-8; Seite 181-182; SOT Publications, erschienen in englischer Sprache [auf Deutsch: “Die Ordnung von Melchisedek”, Anm. d. Übers.] von Ian Clayton.)
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm




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