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Die Befreiung von unreinen Bildern in den Gedanken

05.08.2017, Daniel Glimm


Einleitung
 
Diese Botschaft soll dabei behilflich sein, wie man als gläubiger Mensch in Jesus Christus mit Problemen im Bereich der Gedanken umgeht, wo sich unreine Bilder entwickeln oder immer wieder auftauchen.
In Hebräer 11,1 wird uns davon berichtet, dass „der Glaube eine feste Zuversicht auf das ist, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.“
 
Man kann diesen Satz auch wie folgt übersetzen: „Glaube ist eine konkrete Realität, von den Dingen, von denen man träumt (schwärmt/sich wünscht und/oder vorstellt), die sich gerade in visueller Form befinden.“
 
Der Glaube und das Wort Gottes
 
Gott trachtet danach zu sehen, was unser Herz fesselt, denn was auch immer unser Herz gefangennimmt, das beginnen wir (zunehmend) zu glauben, so dass wir den Glauben dafür haben, dass es in unserem Leben geschieht. Das ist der Grund, warum es wichtig ist, dem Wort Gottes zu erlauben, unser Herz in seiner Wahrheit zu fesseln.
 
Der einzige Weg, um über die Dinge des Wortes Gottes in unserem Leben zu „träumen“ ist, wenn wir einen Anker für diese Realität in unserem Herzen besitzen und uns am Platz der Wahrheit positionieren, so dass letztendlich die Dinge früher oder später ins Sichtbare kommen. Glaube ist demnach eine berührbare „Sache“ und nicht irgendetwas Unreelles. Er ist eine berührbare Substanz, die sich im Bereich des Geistes befindet.
 
Das Tor des Glaubens
 
Glaube fungiert wie ein Tor und es ist demnach bedeutend, dass es in unserem Leben richtig funktioniert. Das geschieht auf die Weise, wenn wir uns im Geist an diesem Ort aufhalten und beginnen damit zu arbeiten, was beinhaltet, dass wir das Wort Gottes besitzen und es glauben. Dadurch erlauben wir dem Wort Gottes unseren Verstand gefangenzunehmen, so dass wir beginnen darüber nachzusinnen und die darin enthaltenen „Informationen“ zu lernen bzw. zu verinnerlichen.
 
Was unser Herz fesselt, wird sich beginnen um unser Leben herum zu etablieren, weil das, was unseren inneren Menschen fesselt, beginnt für uns real zu werden. Somit ist der Glaube die Realität des Himmels sowie die Sphäre, die unser Leben umgibt.
 
Römer 11,17 sagt, dass „der Glaube aus dem Gehörten kommt und das Gehörte durch das Wort Christi.“
 
Das bedeutet, dass es das Wort Gottes ist, das redet und es der Geist des HERRN ist, der dem Wort Gottes die Stimme gibt, die anfängt das Wort zu sprechen. Das führt dazu, dass sich Weisheit in unserem Leben entfaltet.
 
Das Verlangen Gottes für uns
 
Was Gott, der HERR für uns als sein Volk möchte ist, dass wir glauben. Es ist Glauben, der damit verbunden ist über die Dinge im Wort Gottes zu „träumen“ bzw. nachzusinnen bis sie Realität in unserem Leben werden. Es ist das Nachsinnen, dass in unserer Vorstellung stattfindet, die der wesentliche Schlüsselpunkt für die Gegenwart Gottes und den Bereich des Himmels ist.
 
Die Bildersprache Gottes
 
Gott spricht immer in Bildern, weshalb auch unter anderem die hebräischen Buchstaben (Anm.: das Alphabet des von Gott auserwählten Volkes) eine piktographische Bedeutung besitzen.
 
Wenn das Wort Gottes von einer übernatürlichen Heimsuchung Gottes berichtet, kommt es häufiger vor, dass es von dem Wort des HERRN spricht, das zu Personen kam und sie daraufhin begannen zu sehen, so dass sie hörten (vgl. 1.Mose 15,1; Hiob 13,1; Hesekiel 1,3-4; Matthäus 13,17; Offenbarung 14,1-2).
 
1.Mose 15,1:
1 Nach diesen Geschichten begab sich es, dass zu Abram das Wort des HERRN kam in einer Offenbarung: Fürchte dich nicht, Abram! Ich bin dein Schild und dein sehr großer Lohn.
 
Hiob 13,1:
1 Siehe, das hat alles mein Auge gesehen und mein Ohr gehört, und ich hab es verstanden.
 
Hesekiel 1,3-4:
… 3 da geschah das Wort des HERRN zu Hesekiel, dem Sohn des Busi, dem Priester, im Lande der Chaldäer am Fluss Kebar. Dort kam die Hand des HERRN über ihn.
4 Und ich sah, und siehe, es kam ein ungestümer Wind von Norden her, eine mächtige Wolke und loderndes Feuer, und Glanz war rings um sie her, und mitten im Feuer war es wie blinkendes Kupfer.
 
Matthäus 13,17:
17 Wahrlich, ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben begehrt, zu sehen, was ihr seht, und haben es nicht gesehen, und zu hören, was ihr hört, und haben es nicht gehört.
 
Offenbarung 14,1-2:
1 Und ich sah, und siehe, das Lamm stand auf dem Berg Zion und mit ihm hundertvierundvierzigtausend, die hatten seinen Namen und den Namen seines Vaters geschrieben auf ihrer Stirn.
2 Und ich hörte eine Stimme vom Himmel wie die Stimme eines großen Wassers und wie die Stimme eines großen Donners, und die Stimme, die ich hörte, war wie von Harfenspielern, die auf ihren Harfen spielen.
 
Den HERRN sehen
 
Es ist wichtig festzuhalten, dass es nicht alleine, um das Hören der Stimme Gottes geht, sondern darum, den HERRN zu sehen (vgl. Hiob 42,5; Offenbarung 1,10.12).
 
Hiob 42,5:
5 Ich hatte von dir nur vom Hörensagen vernommen; aber nun hat mein Auge dich gesehen.
 
Offenbarung 1,10.12:
10 Ich wurde vom Geist ergriffen am Tag des Herrn und hörte hinter mir eine große Stimme wie von einer Posaune, …
12 Und ich wandte mich um, zu sehen nach der Stimme, die mit mir redete. Und als ich mich umwandte, sah ich sieben goldene Leuchter …
Bei Gott sind alle Dinge, die er spricht zuerst vor ihm sichtbar, um sie dann in die natürliche Welt zu transferieren (vgl. Römer 4,17).
 
Römer 4,17:
17 – wie geschrieben steht (vgl. 1.Mose 17,5): „Ich habe dich (Anm.: Abraham) gesetzt zum Vater vieler Völker“ – vor Gott, dem er geglaubt hat, der die Toten lebendig macht und ruft das, was nicht ist, dass es sei.
 
Das ist der Grund, warum auch Jesus während er auf Erden als Mensch lebte, nur das tat und sprach, was er den Vater tun sah (vgl. Johannes 5,19.43a.47; Johannes 12,49 Johannes 14,10)!
 
Johannes 5,19.43a.47:
19 Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn. …
43a Ich bin gekommen in meines Vaters Namen …
47 Wenn ihr aber seinen Schriften nicht glaubt, wie werdet ihr meinen Worten glauben?
 
Johannes 12,49:
49 Denn ich habe nicht aus mir selbst geredet, sondern der Vater, der mich gesandt hat, der hat mir ein Gebot gegeben, was ich tun und reden soll.
 
Johannes 14,10:
10 Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und der Vater in mir? Die Worte, die ich zu euch rede, die rede ich nicht von mir selbst aus. Und der Vater, der in mir wohnt, der tut seine Werke.
 
Dieses göttliche Prinzip ist unveränderbar und das ist auch der Grund, warum der Feind die Menschen im Bereich der Gedanken angreift, um sie dazu zu verleiten, seine bösen Impulse aufzugreifen und sie im sichtbaren Bereich umzusetzen.
 
Die Reinigung des Gewissens
 
Und mit diesem Hintergrund ist es so wichtig, dass wir als Volk Gottes das Blut von Jesus Christus anwenden, indem wir dadurch unser Gewissen reinigen, um im Dienst des lebendigen Gottes zu stehen (vgl. Hebräer 9,14 i.V.m. Römer 12,2; Epheser 4,23-24).
 
Hebräer 9,14:
… 14 um wie viel mehr wird dann das Blut Christi, der sich selbst als Opfer ohne Fehl durch den ewigen Geist Gott dargebracht hat, unser Gewissen reinigen von den toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott!
 
Römer 12,2:
2 Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.
 
Epheser 4,23-24:
23 Erneuert euch aber in eurem Geist und Sinn 24 und zieht den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit.
 
Die Unterordnung der Seele
 
Da, wo wir als Gläubige nicht den Glauben haben, für das, was das Wort Gottes sagt, ist demnach notwendig, dass sich unsere Seele der Ordnung des Geistes, die sich in uns befindet, unterordnet. Das hat zur Folge, dass wir beginnen, uns in der offenbarenden Wahrheit Gottes aufzuhalten und darüber nachzusinnen, so dass das, was wir denken gemäß dem Willen Gottes durch unsere innere Haltung (Anm.: für wahr haltend), Worte und Taten ins Sichtbare kommt.
 
Gott verlangt nach Unterordnung und Hingabe. Wenn wir untergeordnet in Hingabe zu ihm sind, dann verfügen wir über die Auferstehungskraft der Hingabe.
 
Der Kampf gegen die Sündhaftigkeit und die Kraft der Herrlichkeit Gottes
 
Der größte Kampf, dem wir als Menschen entgegenstehen ist der Kampf mit der Sünde/Sündhaftigkeit. Der Grund, warum wir mit Sünde zu kämpfen haben ist, weil wir es meistens versuchen diese von außen nach innen zu disziplinieren, anstatt diese von innen nach außen umzuwandeln.
 
Wenn man in bestimmten Bereichen von Sünde strauchelt, ist es wichtig den Fluss der Herrlichkeit Gottes zu erhalten, die vom Geistmenschen in diese Bereiche hineinfließt und die Dunkelheit eliminiert. Dadurch verändert sich das gesamte Leben und die Art der Vorgehensweise. Diese Veränderung findet nur dort statt, wo sich das Feuer Gottes bewegen darf, so dass alles, was sich gegen die Erkenntnis Gottes erhebt, verzehrt wird (vgl. 2.Korinther 10,3-5).
 
2.Korinther 10,3-5:
3 Denn obwohl wir im Fleisch leben, kämpfen wir doch nicht auf fleischliche Weise.
4 Denn die Waffen unsres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig im Dienste Gottes, Festungen zu zerstören.
5 Wir zerstören damit Gedanken und alles Hohe, das sich erhebt gegen die Erkenntnis Gottes, und nehmen gefangen alles Denken in den Gehorsam gegen Christus.
 
Die Erkenntnis Gottes und das Erheben gegen die Erkenntnis Gottes
 
Die Probleme, mit denen wir in unseren Gedanken zu kämpfen haben, sind die Dinge, die sich an den hohen Orten befinden und sich gegen die Erkenntnis Gottes erheben (Anm.: aufbegehren). Die Erkenntnis Gottes basiert auf Glauben und Offenbarung. Sie basiert auf der Realität, was das Wort Gottes sagt; nicht lediglich auf der geschriebene Erkenntnis, sondern auf Offenbarungserkenntnis.
 
Das falsche Erheben bzw. Aufbegehren von Dingen kann sich unter anderem dadurch bemerkbar machen, dass man sich in einer Zeit der Anbetung befindet, wo Gottes Gegenwart präsent ist, und plötzlich treten unreine Gedanken auf über die man nicht regiert, indem man sie unter den Gehorsam von Christus Jesus gefangennimmt.
 
Das führt dazu, dass plötzlich die Atmosphäre des HERRN abnimmt.
 
Es ist wichtig, dass man mit den Dingen bzw. unreinen Bildern umgeht, die einen davon abhalten Offenbarung von Gott zu empfangen, indem man diese unter den Einfluss der Herrlichkeit Gottes stellt, die man durch Jesus Christus in sich trägt.
 
Man unterstellt die Bilder nicht auf die Weise, indem man sie kontrolliert, sondern indem man diese dem Prozess des heiligen Verzehrens Gottes übergibt. (Anm.: Damit ist dieser Vorgang auch durch die Kraft Gottes gewirkt, nicht durch die eigene.)
 
Wie kann man unreine Vorstellungen aus den Gedanken entfernen?
 
Wie bereits oben erwähnt, ist gemäß Hebräer 9,14 die Anwendung des Blutes Jesu vonnöten. Die Anwendung erfordert den uneingeschränkten Glauben bzw. Vertrauen.
 
Hebräer 9,14:
… 14 um wie viel mehr wird dann das Blut Christi, der sich selbst als Opfer ohne Fehl durch den ewigen Geist Gott dargebracht hat, unser Gewissen reinigen von den toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott!
 
Damit das Blut Jesu aktiv werden kann, ist das Bekenntnis der falschen Bilder wichtig, die man hat und von denen man gefangen ist. Das geschieht auf die Weise, dass man es anerkennt, dass diese im Leben präsent sind und sie nicht mehr haben will oder loswerden möchte (vgl. 1.Johannes 1,7.9).
 
1.Johannes 1,7.9:
7 Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft untereinander, und das Blut Jesu, seines Sohnes, macht uns rein von aller Sünde. …
9 Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.
 
Das Bekenntnis und die Reinigung der drei inneren Ebenen
 
Der Prozess des Bekenntnisses berührt den Verstand (Anm.: Intellekt), die Emotionen und den Willen eines Menschen. Alle drei Bereiche müssen von dem „Abfall“ entsprechend befreit werden.
 
Wenn ein Bereich in der Seele (Anm.: Wille, Gefühl und Verstand) nicht gereinigt ist, besitzen diese unreinen Bilder immer noch Einfluss.
 
Wenn man z.B. nur im Intellekt befreit ist, jedoch nicht im Bereich der Emotionen, dann findet eine äußere Kontrolle auf die unreinen Bilder aus eigener Kraft statt, die eine eigene Disziplin hervorbringt, die nicht lange den Wandel im Sieg aufrechterhalten kann, weil der Bereich der Emotionen in der betreffenden Person nicht gereinigt ist, so dass die Person auf subtile Weise verführt wird.
 
Unsere Prägungen als auch nicht mit dem Wort Gottes übereinstimmende Vorstellungen entsprechen Kräften aus der Überzeugung, die durch unsere Emotionen (Anm.: Bereich der Gefühls- und Bedürfnisebene) verstärkt bzw. „genährt“ wird. Daher ist auch die Veränderung der Gefühlswelt erforderlich (vgl. Philipper 3,8).
 
Philipper 3,8:
8 Ja, ich erachte es noch alles für Schaden gegenüber der überschwänglichen Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn. Um seinetwillen ist mir das alles ein Schaden geworden, und ich erachte es für Dreck, damit ich Christus gewinne …
 
Es ist wichtig, dass der betreffende Mensch, der von unreinen Bildern befreit werden möchte, diese Bilder durch die Kraft des Bekenntnisses willentlich voll aus seinem Leben entfernt, indem er diese Bilder durch das Blut Jesu reinigt und somit in den Prozess der Wiederherstellung Gottes gelangt.
 
Jedes unreine Bild (Anm.: Vorstellung) sollte vollkommen mit dem Blut Jesu ausgefüllt werden, so dass nur noch eine rote Fläche auf dem Bild vorhanden ist. Das hat zur Folge, dass das Schlechte durch die Kraft des Blutes Jesu zerstört und mit der Gegenwart des Lebens ersetzt wird.
 
Auf diese Weise vergisst man die Vergangenheit und bewegt sich zuversichtlich mit Jesus Christus voran (vgl. Philipper 3,13-14). Voraussetzung ist hier entsprechend die Übereinstimmung mit sowie Unterordnung unter die Wahrheit, welche das Wort Gottes ist.
 
Philipper 3,13-14:
13 Meine Brüder, ich schätze mich selbst noch nicht so ein, dass ich es ergriffen habe. Eins aber sage ich: Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was da vorne ist, 14 und jage nach dem vorgesteckten Ziel, dem Siegespreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus.
 
Diesen Vorgang muss jeder einzelne Gläubige für sich selbst durchführen, auch wenn er hierbei von kompetenten Gläubigen begleitetet bzw. beraten wird. Das Resultat wird sein, dass der freigesetzte Gläubige ein persönliches und kraftvolles Zeugnis entwickelt (vgl. Offenbarung 12,11).
 
Offenbarung 12,11:
11 Und sie haben ihn überwunden durch des Lammes Blut und durch das Wort ihres Zeugnisses und haben ihr Leben nicht geliebt bis hin zum Tod.
 
Vorgehensweise zur Befreiung
 
Wenn ein Gläubiger von unreinen bzw. bösen Gedanken geplagt wird und wirklich davon befreit sein will, dann möchte ich den betreffenden Gläubigen dazu ermutigen, seine Hände auf die eigene Bauchgegend zu legen, weil dort der Sitz des Geistes ist (vgl. Johannes 7,38).
 
Johannes 7,38:
38 Wer an mich (Anm.: Jesus Christus) glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib (Anm.: Inneren) werden Ströme lebendigen Wassers fließen.
 
Nun sollte er sich dessen gewiss sein, dass er sich vor dem Thron der Gnade in Jesus Christus befindet, um die Kraft des Blutes Jesu in seinem Leben in Empfang zu nehmen, damit er dem lebendigen Gott auf neue Weise dienen kann (vgl. Hebräer 4,16 i.Vm. Jesaja 1,18; Hebräer 9,14).
 
Hebräer 4,16:
16 Darum lasst uns hinzutreten mit Zuversicht zu dem Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zu der Zeit, wenn wir Hilfe nötig haben.
 
Jesaja 1,18:
18 So kommt denn und lasst uns miteinander rechten, spricht der HERR. Wenn eure Sünde auch blutrot ist, soll sie doch schneeweiß werden, und wenn sie rot ist wie Scharlach, soll sie doch wie Wolle werden.
 
Hebräer 9,14:
… 14 um wie viel mehr wird dann das Blut Christi, der sich selbst als Opfer ohne Fehl durch den ewigen Geist Gott dargebracht hat, unser Gewissen reinigen von den toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott!
 
Wenn der Gläubige es sich bewusst gemacht hat, dass er sich durch das Werk von Jesus Christus am Kreuz vor dem Thron der Gnade befindet, möchte ich jeden, den es betrifft bitten (Anm.: sich angesprochen fühlt), das Bild bzw. die Bilder, mit denen du kämpfst in der Wahrheit Gottes in deinen Gedanken vor dem Thron der Gnade zu reflektieren. Nun solltest du dir des Bildes als auch der Sichtweise Gottes gemäß deiner uneingeschränkten Zustimmung seiner Sicht bewusst sein und es bekennen.
Sündige hernach nicht, habe keine Lust danach und sei dadurch nicht kontrolliert. Erkenne es einfach als Sünde vor Gott in deinem Leben an, weil wenn du etwas besitzt, kannst du dich auch von diesem entledigen (Anm.: im Sinne von „loswerden“, frei davon werden).
 
Es kann auch helfen, wenn du dir bewusst machst, dass du das unreine Bild in deinen Gedanken bedeckst als würdest du es mit einem Pinsel und roter Farbe übermalen. Nun nehme das mit dem Blut Jesu übermalte Bild und hänge es im Geistbereich auf, während du es dir anschaust. Nehme jetzt die Vergebungskraft des Blutes Jesu in Anspruch, was einem ganz neuen unbemalten weißen Bilderrahmen gleichkommt (vgl. Jesaja 1,18).
An dieser Stelle danke dem himmlischen Vater, dass er dich als geistliches Wesen in einen menschlichen Körper gesetzt und dich durch Jesus Christus berechtigt hat in seiner heiligen Gegenwart stehen zu dürfen sowie seine Gegenwart des Himmels in dir zu tragen. Danke dem himmlischen Vater, dass seine Autorität und Herrschaft sowie der Bereich des Himmels in deinem Geist lebt.
 
Das Gebet könntest du beispielsweise wie folgt sprechen (Anm.: in Gegenwart eines reifen, vertrauenswürdigen Gläubigen):
 
„Vater, heute nehme ich im Namen von Jesus Christus das Blut, das erlöst und reinigt in Anspruch.
Vater, da ist Kraft in diesem Blut, um meine Seele wieder herzustellen. Da ist die Kraft im Blut von Jesus, um mich von der Verunreinigung der Kontrolle meiner Seele zu reinigen.
Vater, heute nehme ich das unreine Bild im Namen von Jesus und nehme das Blut und beginne es vollkommen damit zu bestreichen. Danke Heiliger Geist!
Jesus, ich vernichte das Bild mit deinem Blut und spreche heute zu dem Bild, dass du erlöst bist von der Kraft des Feindes. Ich bin erlöst von dem unreinen Einfluss!
Ich erlasse, dass ich erlöst bin durch das Blut von dessen Kraft! Ich bin erlöst von dessen Einfluss! Ich bin frei von dieser unreinen Macht über meinem Leben im Namen von Jesus Christus!“
 
Diesen Prozess kannst du mit jedem Bild (oder „Gegenstand falscher Anbetung“) wiederholen, das dich bedrückt.
 
Sei dir sicher, dass du den Sieg Jesu in deinem Leben feierst, indem du ihn mit deinem Körper verherrlichst (vgl. Römer 6,13) und wenn du es möchtest, Freunde z.B. zu einem Essen einlädst, um ihnen von deinem Zeugnis zu berichten.
 
Römer 6,13:
13 Auch gebt nicht der Sünde eure Glieder hin als Waffen der Ungerechtigkeit, sondern gebt euch selbst Gott hin als solche, die tot waren und nun lebendig sind, und eure Glieder Gott als Waffen der Gerechtigkeit.
 
(Anm.: Die Botschaft beruht auf einer Offenbarungslehre aus dem Buch 'Realms of the Kingdom Volume I', ISBN: 978-1-911251-01-9 von Ian Clayton)
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm
 
Hinweis:
Im Zusammenhang mit dieser Botschaft möchte ich auf die prophetische Lehre „Die Falle von Pornographie und der Schlüssel, um von ihr befreit zu werden!“ hinweisen, die ebenfalls auf CRAZYCHRISTIANS erschienen ist.




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