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Gottes Gegenwart in herausfordernden Zeiten

24.07.2017, Daniel Glimm


Einleitung
 
Als Volk Gottes kommt es gelegentlich in unserem Leben vor, dass wir in herausfordernde Umstände gelangen, die uns an Grenzen bringen können und wir empfinden, dass es nicht weitergeht. Diese Botschaft soll uns dabei helfen in herausfordernden Umständen den richtigen Fokus beizubehalten.
 
Die Herrlichkeit und Offenbarung Gottes in der Zeit von Schwierigkeiten
 
Im Wort Gottes werde diverse Personen erwähnt, die sich in herausfordernden Umständen befanden. Einige von ihnen möchte ich als ermutigende Beispiele erwähnen.
 
Der Apostel Johannes befand sich z.B. während er die Eingangsvision des Buches der Offenbarung empfing in einer Zeitphase der Deportation auf der Insel Patmos. Der Zustand der Bedrängnis, in dem sich Johannes befand, hielt Gott nicht davon ab ihm seine Thronraumgegenwart und Herrschaft zu offenbaren (vgl. Offenbarung 1,9-16).
 
Offenbarung 1,9-16:
9 Ich, Johannes, euer Bruder und Mitgenosse an der Bedrängnis und am Reich und an der Geduld in Jesus, war auf der Insel, die Patmos heißt, um des Wortes Gottes willen und des Zeugnisses von Jesus.
10 Ich wurde vom Geist ergriffen am Tag des Herrn und hörte hinter mir eine große Stimme wie von einer Posaune, 11 die sprach: Was du siehst, das schreibe in ein Buch und sende es an die sieben Gemeinden: nach Ephesus und nach Smyrna und nach Pergamon und nach Thyatira und nach Sardes und nach Philadelphia und nach Laodizea.
12 Und ich wandte mich um, zu sehen nach der Stimme, die mit mir redete. Und als ich mich umwandte, sah ich sieben goldene Leuchter 13 und mitten unter den Leuchtern einen, der war einem Menschensohn gleich, angetan mit einem langen Gewand und gegürtet um die Brust mit einem goldenen Gürtel.
14 Sein Haupt aber und sein Haar war weiß wie weiße Wolle, wie der Schnee, und seine Augen wie eine Feuerflamme 15 und seine Füße wie Golderz, das im Ofen glüht, und seine Stimme wie großes Wasserrauschen; 16 und er hatte sieben Sterne in seiner rechten Hand, und aus seinem Munde ging ein scharfes, zweischneidiges Schwert, und sein Angesicht leuchtete, wie die Sonne scheint in ihrer Macht.
 
Der Prophet Hesekiel in der Zeit der Gefangenschaft
 
Auch der Prophet Hesekiel erhielt von Gott Einblick in die Thronraumgegenwart Gottes, während er sich mit dem Volk Israel in der Gefangenschaft in Babylon aufhielt, worin er zu bestimmten Zeitpunkten Zugang erhielt, die Gegenwart Gottes und seinen Thronsaal zu sehen.
 
Persönlich bin ich davon überzeugt, dass während der Zeit der Gefangenschaft in Babylon, Hesekiel die frischen Offenbarungen dem gefangenen Volk Israel mitteilte bzw. das Volk in den Augen des Propheten, das offenbarende Licht der übernatürlichen Heimsuchung Gottes wahrnahm (vgl. Hesekiel 1,1-4ff.; Hesekiel 10,1ff.; Hesekiel 43,1-3ff.).
 
Hesekiel 1,1-4:
1 Im dreißigsten Jahr am fünften Tage des vierten Monats, als ich unter den Weggeführten am Fluss Kebar war, tat sich der Himmel auf, und Gott zeigte mir Gesichte.
2 Am fünften Tag des Monats – es war das fünfte Jahr, nachdem der König Jojachin gefangen weggeführt war –, 3 da geschah das Wort des HERRN zu Hesekiel, dem Sohn des Busi, dem Priester, im Lande der Chaldäer am Fluss Kebar. Dort kam die Hand des HERRN über ihn.
4 Und ich sah, und siehe, es kam ein ungestümer Wind von Norden her, eine mächtige Wolke und loderndes Feuer, und Glanz war rings um sie her, und mitten im Feuer war es wie blinkendes Kupfer.
 
Hesekiel 10,1:
1 Und ich sah, und siehe, an der Himmelsfeste über dem Haupt der Cherubim glänzte es wie ein Saphir, und über ihnen war etwas zu sehen wie ein Thron.
 
Hesekiel 43,1-3:
1 Und er führte mich wieder zum Tor im Osten.
2 Und siehe, die Herrlichkeit des Gottes Israels kam von Osten und brauste, wie ein großes Wasser braust, und es ward sehr licht auf der Erde von seiner Herrlichkeit.
3 Und es war ganz so wie das Gesicht, das ich geschaut hatte, als der Herr kam, um die Stadt zu zerstören, und wie das Gesicht, das ich gesehen hatte am Fluss Kebar. Da fiel ich nieder auf mein Angesicht.
 
Die Propheten im Leib Jesu in der heutigen Zeit und ihre Aufgabe
 
Auch die Propheten in unser heutigen Zeit gehen gemeinsam mit dem Leib Jesu durch herausfordernde Perioden und sind von Gott dazu eingesetzt, den Menschen im Volk Gottes Hoffnung inmitten der Herausforderung zu geben, indem sie ihnen die herrliche Gegenwart Gottes näher bringen.
 
Die Harfen, die in den Bäumen hängen
 
Alle Heiligen sind von Gott mit wunderbaren Geistesgaben und Fähigkeiten ausgestattet worden (vgl. 1.Korinther 12,7-11), doch gelegentlich kommt es in Zeitphasen der Herausforderung dazu, dass sie Hoffnungslosigkeit empfinden und aufgrund dessen, ihre Gaben bzw. Befähigungen wie Harfen in die Bäume hängen, was einer „Stille“ von Anbetung gleichkommt (vgl. Psalm 137,1-2).
 
Psalm 137,1-2:
1 An den Wassern zu Babel saßen wir und weinten, wenn wir an Zion gedachten.
2 Unsere Harfen hängten wir an die Weiden dort im Lande.
 
In der letzten Zeit sprach der HERR zu mir, dass es an der Zeit ist, den derzeitigen Klang, der sich in jedem einzelnen Gläubigen im Volk Gottes befindet, in die Baumkrone vom Baum des Lebens -der Jesus Christus ist-, zu hängen. Vor allem weil sich dort der Beginn einer neuen Zeit befindet, die dazu führt, dass der Klang (Anm.: die Worte) ein höheres Maß an Autorität und Zuversicht erhält.
 
Jesus Christus ist das Alpha und das Omega (Anm.: die Zeitspanne unseres Lebens) und er möchte, dass wir unseren derzeitigen Klang in das Zeitfenster seines „Alphas“ hängen (vgl. Offenbarung 22,13 i.V.m. 5.Mose 30,20).
 
Offenbarung 22,13:
13 Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.
 
5.Mose 30,20 (Neue Jerusalemer):
20 Liebe den HERRN, deinen Gott, hör auf seine Stimme, und halte dich an ihm fest; denn er ist dein Leben. Er ist die Länge deines Lebens, das du in dem Land verbringen darfst, von dem du weißt: Der HERR hat deinen Vätern Abraham, Isaak und Jakob geschworen, es ihnen zu geben.
 
Das Ausstrecken der Hände im Vertrauen
 
Es ist wichtig, dass wir unsere Hände im Vertrauen dem HERRN gegenüber ausstrecken und ihm unser Herz mitteilen, selbst wenn uns innerlich nicht danach ist, ihn anzubeten. Das hat zur Folge, dass der HERR auf unseren Ausruf der „Stille“ antwortet.
 
Das Lamm Gottes und die halbe Stunde der Stille
 
Als z.B. das Lamm Gottes das siebente Siegel auftat, wurde eine Stille im Himmel freigesetzt, die sich über etwa eine halbe Stunde erstreckte.
 
Daraufhin folgte der Eingriff eines Engels, der einherging mit dem Zeitmaß der gesprochenen geisterfüllten Gebete der Heiligen, die mit dem leidenschaftlichen Eifer Gottes in Berührung gebracht wurden, so dass es zur Manifestation (Anm.: Beantwortung) im Himmel sowie auf der Erde kam (vgl. Offenbarung 8,1-5).
 
Offenbarung 8,1-5
1 Und als das Lamm das siebente Siegel auftat, entstand eine Stille im Himmel etwa eine halbe Stunde lang.
2 Und ich sah die sieben Engel, die vor Gott stehen, und ihnen wurden sieben Posaunen gegeben.
3 Und ein anderer Engel kam und trat an den Altar und hatte ein goldenes Räuchergefäß; und ihm wurde viel Räucherwerk gegeben, dass er es darbringe mit den Gebeten aller Heiligen auf dem goldenen Altar vor dem Thron.
4 Und der Rauch des Räucherwerks stieg mit den Gebeten der Heiligen von der Hand des Engels hinauf vor Gott.
5 Und der Engel nahm das Räuchergefäß und füllte es mit Feuer vom Altar und schüttete es auf die Erde. Und da geschahen Donner und Stimmen und Blitze und Erdbeben.
 
Die Salbung Davids zum König von Israel und der Klang des Durchbruchs in den Bäumen
 
Auch König David geriet durch die Philister in Bedrängnis, nachdem er zum König über Israel gesalbt wurde. Anhand der Vorgehensweise Davids, während er sich in Bedrängnis befand, können wir für uns eine Strategie entnehmen, die uns in Zeiten der Herausforderung dazu auffordert, den HERRN zu suchen.
 
Immer dann, wenn wir in eine größere Salbung eintreten, die zugleich mit höherer Verantwortung einhergeht, bleibt es nicht aus, dass der Feind es versucht, uns einzuschüchtern. Hierbei ist es wichtig, wenn wir persönlich nichts von Gott hören, dass es weise sein kann, sich zu dem Schritt zu entscheiden einen Propheten oder eine Prophetin des Vertrauens aufzusuchen, um zu hören, was Gott in der betreffenden Situation spricht.
 
Im Fall Davids suchte er persönlich den HERRN auf und bekam klare Richtungsweisung wie er in dieser Situation zu handeln hatte. Hierbei spielte der Wind in den Baumkronen einen wichtige Rolle (vgl. 2.Samuel 5,17-25).
 
2.Samuel 5,17-25:
17 Als die Philister hörten, dass man David zum König über Israel gesalbt hatte, zogen sie alle herauf, um sich Davids zu bemächtigen. Sobald das David erfuhr, zog er hinab nach der Bergfeste.
18 Aber die Philister kamen und breiteten sich aus in der Ebene Refaïm.
19 Und David befragte den HERRN und sprach: Soll ich hinaufziehen gegen die Philister? Wirst du sie in meine Hand geben? Der HERR sprach zu David: Zieh hinauf, ich werde die Philister in deine Hand geben.
20 Und David kam nach Baal-Perazim und schlug sie dort und sprach: Der HERR hat meine Feinde vor mir durchbrochen, wie Wasserfluten durchbrechen. Daher nannte man den Ort „Baal-Perazim“.
21 Und sie ließen ihre Götzenbilder dort zurück; David aber und seine Männer nahmen sie mit.
22 Die Philister aber zogen abermals herauf und breiteten sich aus in der Ebene Refaïm.
23 Und David befragte den HERRN; der sprach: Du sollst nicht hinaufziehen ihnen entgegen, sondern komm von hinten über sie, dass du sie angreifst vom Bakawalde her.
24 Und wenn du hörst, wie das Rauschen in den Wipfeln der Bakabäume einhergeht, so eile; denn dann ist der HERR ausgezogen vor dir her, zu schlagen das Heer der Philister.
25 David tat, wie der HERR ihm geboten hatte, und schlug die Philister von Gibeon an bis hin nach Geser.
 
Es ist notwendig, dass wir es dem Heiligen Geist erlauben sich durch unsere noch nicht erlebte Zukunft zu bewegen, damit wir später in unsere Durchbrüche der neuen Zeit (Anm.: Zukunft) eintreten können.
 
Der Wind in den Baumkronen beinhaltet, dass wir uns an die uns gegebenen Verheißungen (Anm.: durch Prophetie gegeben) erinnern, indem wir diese laut über unserem Leben aussprechen und sie in unserem Herzen sowie Gedanken verankern.
 
Dieses Vorgehen kommt dem guten Kampf gleich, von dem der Apostel Paulus gegenüber seinem geistlichen Sohn Timotheus sprach (vgl. 1.Timotheus 1,18-19a).
 
1.Timotheus 1,18-19a:
18 Diese Botschaft vertraue ich dir an, mein Sohn Timotheus, nach den Weissagungen, die früher über dich ergangen sind, damit du in ihrer Kraft einen guten „Kampf“ kämpfst 19a und den Glauben und ein gutes Gewissen hast. …
 
Die Gegenwart des geschlachteten Lammes in Ägypten und im Thronsaal
 
Es ist außerdem wichtig, dass wir uns in dieser Zeit im Thronsaal Gottes aufhalten (vgl. Kolosser 3,1-2), wo sich die Gegenwart des geschlachteten Lammes Gottes befindet, um in Zuversicht und Regierungsautorität zu handeln, ohne sich aus dem Territorium der Herausforderung zu entfernen.
 
Das geschlachtete Lamm in Ägypten trug zum Schutz und zur Befreiung des Volkes Israel bei (vgl. 2.Mose 12,7.11.13).
 
2.Mose 12,7.11.13:
7 Und sie sollen von seinem Blut nehmen und beide Pfosten an der Tür und die obere Schwelle damit bestreichen an den Häusern, in denen sie es essen, …
11 So sollt ihr es aber essen: Um eure Lenden sollt ihr gegürtet sein und eure Schuhe an euren Füßen haben und den Stab in der Hand und sollt es essen als die, die hinwegeilen; es ist des HERRN Passa.
13 Dann aber soll das Blut euer Zeichen sein an den Häusern, in denen ihr seid: Wo ich das Blut sehe, will ich an euch vorübergehen und die Plage soll euch nicht widerfahren, die das Verderben bringt, wenn ich Ägyptenland schlage.
 
Das geschlachtete Lamm Gottes im Thronsaal hingegen trägt zur Offenbarung und Regierungsherrschaft bei (vgl. Offenbarung 5,5-6).
 
Offenbarung 5,5-6:
5 Und einer von den Ältesten spricht zu mir: Weine nicht! Siehe, es hat überwunden der Löwe aus dem Stamm Juda, die Wurzel Davids, aufzutun das Buch und seine sieben Siegel.
6 Und ich sah mitten zwischen dem Thron und den vier Gestalten und mitten unter den Ältesten ein Lamm stehen, wie geschlachtet; es hatte sieben Hörner und sieben Augen, das sind die sieben Geister Gottes, gesandt in alle Lande.
7 Und es kam und nahm das Buch aus der rechten Hand dessen, der auf dem Thron saß.
 
Das Einsetzen der Gaben und die kommende Offenbarung
 
Durch den Siegestod Jesu am Kreuz, seinem Triumph über die Finsternis und seine ewige Regierungsherrschaft sind wir übernatürlich befähigt in Zuversicht unsere Gaben einzusetzen, indem wir sie dort, wo wir sie in die „Bäume“ gehängt haben, wieder abnehmen.
 
Es ist entscheidend, dass wir es dem Heiligen Geist erlauben, sich wie Wind durch unsere Gaben zu bewegen, um den Klang der Stimme Davids in uns zu aktivieren. Die Stimme Davids kommt dem Klang der Harfe gleich, die mit Lobpreis und Anbetung verbunden ist, damit der hohe Lobpreis Gottes ertönt und wir darin eintreten.
 
Damit im Zusammenhang wird das Lamm Gottes die zurückgehaltene Offenbarung für diese Zeit offenbaren (vgl. Offenbarung 5,7-9 i.V.m. Offenbarung 14,2-3a; Offenbarung 6,1; ), worin Strategie liegt!
 
Offenbarung 5,7-9:
7 Und es kam und nahm das Buch aus der rechten Hand dessen, der auf dem Thron saß.
8 Und als es das Buch nahm, da fielen die vier Gestalten und die vierundzwanzig Ältesten nieder vor dem Lamm, und ein jeder hatte eine Harfe und goldene Schalen voll Räucherwerk, das sind die Gebete der Heiligen, 9 und sie sangen ein neues Lied: Du bist würdig, zu nehmen das Buch und aufzutun seine Siegel; denn du bist geschlachtet und hast mit deinem Blut Menschen für Gott erkauft aus allen Stämmen und Sprachen und Völkern und Nationen …
 
Offenbarung 14,2-3a:
2 Und ich hörte eine Stimme vom Himmel wie die Stimme eines großen Wassers und wie die Stimme eines großen Donners, und die Stimme, die ich hörte, war wie von Harfenspielern, die auf ihren Harfen spielen.
3a Und sie sangen ein neues Lied vor dem Thron und vor den vier Gestalten und den Ältesten; …
 
Offenbarung 6,1:
1 Und ich sah, dass das Lamm das erste der sieben Siegel auftat, und ich hörte eine der vier Gestalten sagen wie mit einer Donnerstimme: Komm!
 
Nahe am Fluss bleiben
 
In Zeiten der Herausforderung ist es demnach entscheidend, dass wir uns als Volk Gottes nahe am Fluss des HERRN aufhalten. Es ist die Bewegung des Heiligen Geistes und das Erklingen der Stimme des HERRN, die uns Leben und Heilung bringen, damit wir in der Lage sind, andere Menschen zu stärken (vgl. Jeremia 17,7-8 i.V.m. Hesekiel 47,12; Offenbarung 22,1-2)!
 
Jeremia 17,7-8:
7 Gesegnet aber ist der Mann, der sich auf den HERRN verlässt und dessen Zuversicht der HERR ist.
8 Der ist wie ein Baum, am Wasser gepflanzt, der seine Wurzeln zum Bach hin streckt. Denn obgleich die Hitze kommt, fürchtet er sich doch nicht, sondern seine Blätter bleiben grün; und er sorgt sich nicht, wenn ein dürres Jahr kommt, sondern bringt ohne Aufhören Früchte.
 
Hesekiel 47,12:
12 Und an dem Strom werden an seinem Ufer auf beiden Seiten allerlei fruchtbare Bäume wachsen; und ihre Blätter werden nicht verwelken und mit ihren Früchten hat es kein Ende. Sie werden alle Monate neue Früchte bringen; denn ihr Wasser fließt aus dem Heiligtum. Ihre Früchte werden zur Speise dienen und ihre Blätter zur Arznei.
 
Offenbarung 22,1-2:
1 Und er zeigte mir einen Strom lebendigen Wassers, klar wie Kristall, der ausgeht von dem Thron Gottes und des Lammes; 2 mitten auf dem Platz und auf beiden Seiten des Stromes Bäume (Anm.: Baum) des Lebens, die tragen zwölfmal Früchte, jeden Monat bringen sie ihre Frucht, und die Blätter der Bäume dienen zur Heilung der Völker.
 
Der offene Himmel in Zeiten der Herausforderung
 
Wir sollten uns dessen bewusst sein, dass Gott inmitten von Zeiten der Herausforderung einen offenen Himmel bereitet hat, um uns höher in seine Gegenwart zu ziehen, so wie es z.B. bei Hesekiel, Daniel und dem Apostel Johannes geschah (vgl. Hesekiel 1,1; Daniel 8,1-2 i.V.m. Offenbarung 1,9-10).
 
Hesekiel 1,1:
1 Im dreißigsten Jahr am fünften Tage des vierten Monats, als ich unter den Weggeführten am Fluss Kebar (Anm.: Länge) war, tat sich der Himmel auf, und Gott zeigte mir Gesichte.
 
Daniel 8,1-2:
1 Im dritten Jahr der Herrschaft des Königs Belsazar erschien mir, Daniel, ein Gesicht, nach jenem, das mir zuerst erschienen war.
2 Ich hatte ein Gesicht und während meines Gesichtes war ich in der Festung Susa im Lande Elam am Fluss Ulai.
 
Offenbarung 1,9-10:
9 Ich, Johannes, euer Bruder und Mitgenosse an der Bedrängnis und am Reich und an der Geduld in Jesus, war auf der Insel, die Patmos heißt, um des Wortes Gottes willen und des Zeugnisses von Jesus.
10 Ich wurde vom Geist ergriffen am Tag des Herrn und hörte hinter mir eine große Stimme wie von einer Posaune, …
 
Das Näherkommen dem Fluss Gottes und die kommende Erleichterung
 
Die Annäherung zum Fluss Gottes geschieht einfach, indem man das Wort Gottes, welches der Heilige Geist in der entsprechenden Zeit betont, ausspricht. Das hat zur Folge, dass die zuversichtliche Gegenwart Gottes zunimmt und man seine Präsenz auf neue Weise erlebt.
 
Je tiefer man in sein geisterfülltes Wort hineingeht, umso leichter wird die Last (Anm.: Verantwortung), die man trägt (vgl. Hesekiel 47,3-5 i.V.m. Epheser 5,26b-27).
 
Hesekiel 47,3-5:
3 Und der Mann ging heraus nach Osten und hatte eine Messschnur in der Hand, und er maß tausend Ellen und ließ mich durch das Wasser gehen; da ging es mir bis an die Knöchel.
4 Und er maß abermals tausend Ellen und ließ mich durch das Wasser gehen: da ging es mir bis an die Knie; und er maß noch tausend Ellen und ließ mich durch das Wasser gehen: da ging es mir bis an die Lenden.
5 Da maß er noch tausend Ellen: da war es ein Strom, so tief, dass ich nicht mehr hindurchgehen konnte; denn das Wasser war so hoch, dass man schwimmen musste und nicht hindurchgehen konnte.
 
Epheser 5,26b-27:
… 26b Er hat sie gereinigt durch das Wasserbad im Wort, damit er 27 sie vor sich stelle als eine Gemeinde, die herrlich sei und keinen Flecken oder Runzel oder etwas dergleichen habe, sondern die heilig und untadelig sei.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm




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