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Das Zeitfenster des Übergangs und das Gefühl von Bedrängnis

12.05.2017, Daniel Glimm


Das Gefühl des Drucks
 
Da wir uns in einem Zeitfenster des Übergangs befinden, kann es vorkommen, dass wir als Heilige Druck von außen oder auch innerlich verspüren, was mit der Hand Gottes verbunden ist, die uns vergrößert, damit wir das Maß seines Geistes auf größere Weise tragen können (vgl. Jeremia 18,1-6 i.V.m. Apostelgeschichte 2,1-4).
Anhand dieses Empfindens möchte ich einen Teilauszug des Gebetsbriefes (März 2007) von Apostel Chuck D. Pierce erwähnen, der all denjenigen, die sich in der Phase des Übergangs befinden dabei behilflich sein kann, die Situation richtig zu beurteilen.
 
Was ist ein Übergang?
 
=> Ein Übergang ist der Ort des „Hinüberwechselns“.
Als Gläubige in Jesus Christus sind wir in den Bund Abrahams eingebettet. Abram, der Hebräer, war einer der in andauernden Übergängen lebte.
Das Wort „Hebräer“ heißt „’ābar“ und bedeutet unter anderem „Hinüberwechseln“. Deshalb sind wir ein bluterkauftes, erlöstes Volk, das immer wieder neu zum nächsten Ort des Sieges hinüberwechselt.
Ein Übergang ist auch eine Wegstrecke von einem Zustand, einer Etappe, einer Angelegenheit, oder einem Platz zum nächsten!
Weiterhin ist ein Übergang der Wechsel innerhalb einer Bewegung, Entwicklung von einer Form, einem Stadium, einer Art zur nächsten. Ein Übergang kann auch eine Veränderung im Klang oder eine musikalische Überleitung von einem Stück zum anderen beinhalten.
Die meisten Veränderungen im Leib Jesu beginnen mit einer Umwandlung in der Anbetungsdynamik eines jeweiligen Gläubigen.
Darüber hinaus ist ein Übergang ein abrupter Wechsel im Energiestatus, der mit dem Verlust oder der Zunahme von einer einzigen Energiemenge einhergeht.
In Phasen, wenn Gott neue Kraft und Macht in das Leben seiner Heiligen freisetzt, kommt es zu großen Veränderungen.
Die Kraft Gottes scheint sehr oft den gewohnten Wandel der jeweiligen Heiligen durcheinander zu bringen. Es ist bedeutend, dass wenn man sich in solch einer Veränderungsphase befindet, es lernt mit dem HERRN Schritt zu halten.
 
Die Phase eines Wechsels
 
Die Phase eines Wechsels beinhaltet ein Aufhören, ein zu Ende gehen oder ein Sterben von Etwas.
Dadurch kann viel Verwirrung entstehen. Der Zustand von Verwirrung ist für eine gewisse Zeit in Ordnung, denn es ist die Phase, um die Dinge im Leben neu zu ordnen.
Es ist wichtig, dass sich die kognitiven Prozesse (Gehirn, Denkprozesse) des im Übergang befindlichen betreffenden Gläubigen den neuen Ideen und Änderungen in dessen Umfeld anpassen.
Hierbei geschieht es, dass alte Bollwerke zerbrechen oder sich hartnäckig weigern den Gläubigen ganz loszulassen. Deshalb ist es in solchen Übergangsphasen notwendig, darauf fokussiert zu sein, sich weiter mit dem HERRN vorwärts zu bewegen. Dennoch kann es hierbei vorkommen, dass man nicht richtig weiß, wie man sich vorwärts bewegen soll, trotzdem trägt man in sich die innere Gewissheit, nie mehr ins Alte zurückkehren zu wollen.
Wenn man diese Phase im Zentrum des Willens Gottes durchlaufen hat, wird letztendlich der Übergangsort des Neuen sichtbar!
Es ist bedeutend feste Zuversicht in Jesus Christus zu besitzen, um weiterzugehen und mit ihm am neuen Ziel anzukommen.
 
Die Verwandlung der Phase von Traurigkeit in die Phase der Freude
 
Psalm 126,6 macht z.B. deutlich, dass aus einer Phase der Traurigkeit eine Zeit der Freude und Ernte werden kann.
 
Psalm 126,6:
6 Sie gehen hin und weinen und streuen ihren Samen und kommen mit Freuden und bringen ihre Garben.
 
Das bedeutet, dass es zu einer Zeit im Leben des Gläubigen kommt, in der die Gefangenschaft zerbricht und selbst wenn der Same aus dem Korb des betreffenden Gläubigen in mancherlei Weise geraubt wurde, dieser zu ihm zurückkommt und Frucht bringt.
Wenn man geweint hat, wird Freude ins Leben kommen. Wenn man gegeben hat, so wird man Wachstum erleben. Wenn man gepflanzt hat, dann werden die Dinge wachsen.
Es ist wichtig, nicht müde zu werden Gutes zu tun, denn zu seiner Zeit wird die Ernte kommen, wenn man nicht ermattet. Dann wird Freude die Sorgen überwiegen! (Anm.: Übersetzung ins Deutsche von Ingrid Duden) <=
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm




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