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Die Helden - Champions des HERRN

05.05.2017, Daniel Glimm


Das Hineingeborenwerden in die Zeit
 
Bevor ich auf das Thema der Helden Gottes in seinem Königreich eingehe, möchte ich zuerst auf die Zeiten Gottes eingehen, weil jeder werdende Held zuerst in den Zeitzyklus Gottes hineingeboren wird.
Die Begründung für diese Aussage liegt darin, weil Gott die Zeit bevor er der Schöpfung ins Dasein brachte, erschaffen hat.
Ohne Zeit konnte die Schöpfung nicht geschaffen werden.
Gottes Zeit wurde durch die Kraft seines Wortes und seines Lichts (Anm.: Das hebräische Wort für „Licht“ ist „'ôr“ und beschreibt die „Urquelle des Lichts.“; vgl. 1.Mose 1,3-5 i.V.m. Johannes 1,1-5) kreiert.
 
1.Mose 1,3-5:
3 Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.
4 Und Gott sah, dass das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis 5 und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.
 
Johannes 1,1-5:
1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.
2 Dasselbe war im Anfang bei Gott.
3 Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.
4 In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
5 Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht ergriffen.
 
Das Hineingeborenwerden in das Wort Gottes
 
Das bedeutet anhand der eben genannten Bibelstellen, dass auch wir als Menschen zuerst in das offenbarende Wort Gottes hineingeboren werden, auch wenn wir uns dessen nicht bewusst sind.
Das ist einer der Gründe, warum Gott sein Wort/Torah (Anm.: „Thora“ bedeutet „Lehre“) mit Licht verband, was darauf hinweist, dass Gott seine Zeit mit einem speziellen Anteil seines Wortes gefüllt hat, das mit dem Tag seiner Ruhe verbunden ist, der im hebräischen „Schabbat“ genannt wird. Und über den Schabbat ist Jesus Christus der HERR (vgl. Matthäus 12,8)!
 
Matthäus 12,8 (Rev. Elberfelder):
8 Denn der Sohn des Menschen ist Herr des Schabbats.
 
Die fünf Bücher Mose
 
Für das Volk Israel bedeutet die Thora die fünf Bücher Mose und diese sind in 54 Wochenabschnitte eingeteilt.
In jeder Woche wird im Volk Gottes ein Abschnitt der Thora gelesen, so dass die gesamten fünf Bücher Mose in einem Jahreszyklus durchgelesen werden.
Hierbei ist es kein Zufall, dass der letzte hebräische Buchstabe im fünften Buch Mose ein „Lamed- (L)“ und der erste hebräische Buchstabe im ersten Buch von Mose ein „Beth- (B)“ ist, die zusammengefasst das hebräische Wort „lēb“ ergeben, was „Herz“ bedeutet (vgl. Jeremia 31,33 i.V.m. Matthäus 22,37-38).
 
Jeremia 31,33:
… 33 sondern das soll der Bund sein, den ich mit dem Hause Israel schließen will nach dieser Zeit, spricht der HERR: Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben, und sie sollen mein Volk sein und ich will ihr Gott sein.
 
Matthäus 22,37-38:
37 Jesus aber antwortete ihm: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt“ (vgl. 5.Mose 6,5).
38 Dies ist das höchste und größte Gebot.
 
Anhand der o.g. Erklärung wird deutlich, dass jeder Mensch in die Rahmenbedingung des Wortes Gottes hinein geboren wird, auch wenn er sich dessen nicht bewusst ist, jedoch muss er im Laufe seines Lebens aus freiem Willen, seine eigene Entscheidung für Jesus Christus treffen und die Bereitschaft zeigen in die Reife eines Königs und Priesters hineinzuwachsen, indem er sich der Schulung des Heiligen Geistes unterzieht. Nur auf diese Weise kann der betreffende Mensch das Königreich Gottes sehen und es durch sein Leben auf der Erde reflektieren (vgl. Johannes 1,12-13; Johannes 3,3; Offenbarung 1,5b-6).
 
Johannes 1,12-13:
12 Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder (Anm.: Söhne) zu werden, denen, die an seinen Namen glauben, 13 die nicht aus dem Blut noch aus dem Willen des Fleisches noch aus dem Willen eines Mannes, sondern von Gott geboren sind.
 
Johannes 3,3:
3 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.
 
Offenbarung 1,5b-6:
Ihm (Anm.: Jesus Christus), der uns liebt und uns erlöst hat von unsern Sünden mit seinem Blut 6 und uns zu Königen und Priestern gemacht hat vor Gott, seinem Vater, ihm sei Ehre und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.
 
Das Hervorbrechen des Neuen
 
Der Heilige Geist möchte in uns als seinem Volk etwas Neues wachsen und zur richtigen Zeit hervorkommen lassen (vgl. Jesaja 43,19).
 
Jesaja 43,19:
19 Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr es denn nicht? Ich mache einen Weg in der Wüste und Wasserströme in der Einöde.
 
Männliche und weibliche Zeit
 
Der HERR zeigte mir, dass es zwei Arten von Zeit gibt, bei der es sich um die „männliche“ und die „weibliche“ Zeit handelt.
Die „männliche Zeit“ ist verbunden mit jedem Tag im Jahr, so ähnlich wie der Mann mit einer Vielzahl von Spermien ausgerüstet und jeden Tag fruchtbar ist.
Die „weibliche Zeit“ ist mit den biblischen Festzeiten Gottes im Jahr verknüpft, die wie die Eizelle einer Frau ist, wenn sie sich in ihrer Zeit der Fruchtbarkeit befindet.
Ich bin persönlich davon überzeugt, dass wenn wir als Heilige die Zeiten Gottes durch seine gegebene Gnade verstehen, wir in einem größeren Maß fruchtbar bzw. produktiv sind als wir es normalerweise wären.
Die Begründung liegt darin, weil wir durch göttliches Verständnis über die Zeiten und den Glauben in Jesus Christus, der das „Alpha“ und „Omega“ (Anm.: die lineare Zeit- temporäre Zeit auf der Erde) ist, in die festgelegten Zeiten des himmlischen Vaters eintreten.
Gottes Zeit bewegt sich in der Ewigkeit zirkular während sich die temporäre Zeit auf der Erde linear bewegt (vgl. Hebräer 7,3 i.V.m. Offenbarung 22,13).
 
Hebräer 7,3:
3 Er (Anm.: Melchisedek/Jesus Christus) ist ohne Vater, ohne Mutter, ohne Stammbaum und hat weder Anfang der Tage noch Ende des Lebens. So gleicht er dem Sohn Gottes und bleibt Priester in Ewigkeit.
 
Offenbarung 22,13:
13 Ich (Anm.: Jesus Christus) bin das A und das O, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.
 
Die Zeit ist gegenwärtig bevor die Helden kommen!
 
In Bezug auf die Zeit der Helden des HERRN möchte darauf hinweisen, dass die Zeit Gottes gegenwärtig ist, bevor einer seiner Helden durch den Geburtsprozess auf die Erde kommt.
Das soll uns auf den Weg der Demut aufmerksam machen, was bedeutet, dass ein Held demütig und sich den Regeln und Zeiten seines HERRN unterstellt.
Ein Held kann sich die Zeit nicht selbst aussuchen, sondern muss in Übereinstimmung mit seinem HERRN sein.
Wenn der Held das Prinzip versteht, ist er letztendlich fähig mit einem demütigen Herzen in einer führenden Position zu stehen (vgl. Sprüche 3,34 i.V.m. 1.Petrus 5,6; Jakobus 4,10).
 
Sprüche 3,34:
34 Er wird der Spötter spotten, aber den Demütigen wird er Gnade geben.
 
1.Petrus 5,6:
6 So demütigt euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zu seiner Zeit.
 
Jakobus 4,10:
10 Demütigt euch vor dem Herrn, so wird er euch erhöhen.
 
Der Zeitrahmen Gottes und die Verabredung
 
Ohne den erschaffenen Zeitrahmen Gottes kann keine göttliche Verabredung zwischen Menschen stattfinden.
 
Die verschiedenen Reifeprozesse eines Helden
 
Ein Held Gottes durchläuft wie jeder andere Mensch auch die verschiedenen Reifeprozesse des menschlichen Lebens.
Es beginnt mit der Form des Embryos (Anm.: bedeutet im griechischen auch „neugeborenes Lamm“).
Durch die Geburt auf der Erde wird das menschliche Leben zu einem neugeborenen Kind.
Um ein Held des HERRN zu werden, ist es wichtig die Zeit des WAHREN HELDEN, DER JESUS CHRISTUS ist und sein Leben als auch seine Vorgehensweise zu den festgelegten (Anm.: besonderen) Zeiten Gottes zu verstehen.
 
Das Wahrnehmen von Helden
 
Helden werden durch andere Führungspersonen erkannt, so ähnlich wie es bei der Geburt von Jesus Christus geschah als er von den drei Weisen und den Hirten als König erkannt wurde (vgl. Matthäus 2,9-11; Lukas 2,8.15-20).
Während Jesus sich im Reifestatus eines neugeborenen Kindes befand, das auf etwas Kleines (Anm.: Hinweis auf Demut), das groß wird hinwies, wurde er auf richtige Weise durch den Geist der drei Weisen und der Hirten als König erkannt.
Die Aussage von Paulus in 2.Korinther 5,16 verdeutlicht dieses.
 
2.Korinther 5,16:
16 Darum kennen wir von nun an niemanden mehr nach dem Fleisch; und auch wenn wir Christus gekannt haben nach dem Fleisch, so kennen wir ihn doch jetzt so nicht mehr.
 
Die anerkannten Helden Davids
 
Auch König David erkannte seine werdenden Helden nicht nach dem Fleisch und beurteilte sie deshalb nicht anhand ihres sozialen Status, sondern er erkannte sie durch den Geist.
Das wird daran deutlich, weil David sich mit ihnen gemeinsam in der Höhle Adullam befand, die die Gerechtigkeit Gottes, die Jesus Christus unter seinem Volk ist, repräsentiert (vgl. 1.Samuel 22,1-2 i.V.m. Römer 3,22a; 2.Korinther 5,17).
 
1.Samuel 22,1-2:
1 David ging von da hinweg und rettete sich in die Höhle Adullam (Anm.: bedeutet: „Gerechtigkeit des Volkes, Zuflucht“). Als das seine Brüder hörten und das ganze Haus seines Vaters, kamen sie zu ihm dahin.
2 Und es sammelten sich bei ihm allerlei Männer, die in Not und Schulden und verbitterten Herzens waren, und er wurde ihr Oberster; und es waren bei ihm etwa vierhundert Mann.
 
Römer 3,22a:
22a Ich rede aber von der Gerechtigkeit vor Gott, die da kommt durch den Glauben an Jesus Christus zu allen, die glauben.
 
2.Korinther 5,17:
17 Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.
 
In 2.Samuel 23,8-39 können wir über die Helden Davids lesen und daraus entnehmen, was aus einigen, der zuvor schwachen Menschen, die sich in der Höhle Adullam aufhielten, geworden ist.
 
Das hebräische Wort für „Held“
 
Das hebräische Wort für „Held“ ist „gibbôr“ und bedeutet „tapfer, stark, gewaltig, mächtig, Menschen, die Außergewöhnliches leisten“.
In Jesaja 9,5 erscheint das hebräische Wort „gibbôr“ mit Jesus Christus als dem neugeborenen Kind, der DER MÄCHTIGE GOTT ist.
 
Jesaja 9,5:
5 Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held („El Gibbôr“), Ewig-Vater, Friede-Fürst; …
 
Das hebräische Wurzelwort von „gibbôr“ ist „gābar“ und bedeutet „überragen, die Oberhand haben, stark sein, stärken, überlegen machen“.
Diese Erklärung macht deutlich, dass ein Held das Anfangsstadium seiner Reife achten sollte, um einflussreich zu werden, damit andere durch ihn in der ihm von Gott zugeteilten Kraft und Stärke, ausgerüstet werden.
Der Zehnte Teil der Helden Davids
 
Anhand der drei Helden von den dreißig Helden Davids, so wie sie in 2.Samuel 23,13-17 erwähnt werden, offenbarte mir der HERR eine strategische Vorgehensweise für uns als Volk Gottes in dieser Zeit.
 
2.Samuel 23,13-17:
13 Und drei von den dreißig Helden kamen zu Beginn der Ernte hinab zu David, zu der Höhle Adullam, und das Lager der Philister lag in der Ebene Refaïm.
14 David aber war damals in der Bergfeste und die Wache der Philister lag in Bethlehem.
15 Und David gelüstete es und er sprach: Wer will mir Wasser zu trinken holen aus dem Brunnen am Tor in Bethlehem?
16 Da brachen die drei Helden in das Lager der Philister ein und schöpften Wasser aus dem Brunnen am Tor in Bethlehem und trugen es und brachten es zu David. Aber er wollte es nicht trinken, sondern goss es aus für den HERRN 17 und sprach: Das lasse der HERR fern von mir sein, dass ich das tue! Ist es nicht das Blut der Männer, die ihr Leben gewagt haben und hingegangen sind? Und er wollte es nicht trinken. Das taten die drei Helden.
 
Die drei mächtigen Helden in der eben genannten Bibelstelle bildeten den zehnten Teil der dreißig Helden Davids und symbolisieren für uns heutzutage die Heldenkraft Gottes.
Da der zehnte Teil dem HERRN gehört (vgl. Maleachi 3,10), kommt der Bibelstelle mit den drei Helden eine besondere Bedeutung zu.
 
Aus der Schriftstelle von 2.Samuel 23,13-17 erhalten wir folgende Strategie:
 
  1. Es war der Beginn der Erntezeit. => Ein Hinweis auf die neue Zeit der Zunahme (Anm.: Ein neues Zeittor wurde geöffnet.)
  2. Die dreißig Helden Davids kamen zur Höhle Adullam. => Eine Symbolik auf das Demütigen unter die starke Hand Gottes und das zentrieren in Jesus Christus. (vgl. Jakobus 4,10; 1.Petrus 5,6)
  3. Das Lager der Philister befand sich in der Ebene von Refaïm (Anm.: bedeutet „Der Ort der Riesen“) und die Wache der Philister hielt sich am Tor von Bethlehem auf. => Es weist auf den bösen Plan des Feindes hin, die Heiligen zu überwältigen und ihre Versorgung als auch das geisterfüllte Wort durch ein stolzes-religiöses Gedankengut und Geiz zu kontrollieren (vgl. Lukas 11,52).
  4. König David befand sich in der Bergfestung. => Es ist ein Zeichen für Jesus Christus, den HERRN DER HERREN, DER sich im himmlischen Vater befindet und auch bereit ist für den Kampf (vgl. Offenbarung 19,11-14).
  5. König David ist durstig. => Es weist auf Jesus Christus hin, der nach apostolischem Lobpreis in Seinem Volk verlangt (Anm.: Löwen-Anbetung; vgl. 4.Mose 10,13-14 i.V.m. Richter 1,1-2; Richter 20,18).
  6. Das Wasser wurde von den drei Helden von der Quelle am Tor von Bethlehem zu David gebracht. => Es ist ein Hinweis für die Geheimnisse in Jesus Christus (vgl. Kolosser 2,3), die eine neue Zeitphase eröffnen, welche mit der apostolischen Ausgießung im Volk Gottes verbunden ist.
  7. König David trank das ihm durch seine drei Helden gebrachte Wasser nicht, sondern goss es aus. => Es repräsentiert die apostolische Ausgießung und Anbetung, welche auf dem Wort Gottes gegründet ist, um göttliche und königliche Erlasse auf der Erde freizusetzen.
 
Jesus Christus und die festgelegten Zeiten seines himmlischen Vaters
 
Aus der Bibel können wir lernen, dass Jesus Christus sich zu den festgesetzten Zeiten seines himmlischen Vaters bewegte. Diese Zeiten waren mit dem jüdischen/biblischen Kalender verbunden (vgl. Lukas 2,41-43a; Johannes 2,13; Johannes 7,2.10.37-38; Johannes 10,22-23).
 
Lukas 2,41-43a (Der Aufenthalt Jesu mit seinen Eltern zu Pessach in Jerusalem):
41 Und seine Eltern gingen alle Jahre nach Jerusalem zum Passafest.
42 Und als er zwölf Jahre alt war, gingen sie hinauf nach dem Brauch des Festes.
43a Und als die Tage vorüber waren und sie wieder nach Hause gingen, …
(Anm.: Jesus wurde zuerst durch seine Eltern in den Zeiten Gottes geschult.)
 
Johannes 2,13 (Jesus allein zu Pessach in Jerusalem):
13 Und das Passafest der Juden war nahe, und Jesus zog hinauf nach Jerusalem.
 
Johannes 7,2.10.37-38 (Jesus zu Sukkot/ Laubhüttenfest in Jerusalem):
2 Es war aber nahe das Laubhüttenfest der Juden. …
10 Als aber seine Brüder hinaufgegangen waren zum Fest, da ging auch er hinauf, nicht öffentlich, sondern heimlich. …
37 Aber am letzten Tag des Festes, der der höchste war, trat Jesus auf und rief: Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke!
38 Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen.
 
Johannes 10,22-23 (Jesus zu Chanukka, dem Tempelweihfest in Jerusalem):
22 Es war damals das Fest der Tempelweihe in Jerusalem und es war Winter.
23 Und Jesus ging umher im Tempel in der Halle Salomos.
 
Die Zeiten Gottes verstehen
 
Wenn wir die Vorgehensweise der Helden Gottes verstehen möchten, dann sollten wir die Zeiten DES CHAMPIONS, DER DER EINZIG WAHRE HELD JESUS CHRISTUS ist, verstehen.
Jesus vervollständigte die festgesetzten Zeiten seines himmlischen Vaters und erlöste sie durch sein Opfertod am Kreuz.
Er brachte Gnade in die „Zeit des Gesetzes“, die uns als Volk Gottes die Freiheit gibt, Gottes Festzeiten in Freude und in der Freiheit des Geistes zu feiern (vgl. Matthäus 5,17 i.V.m. Kolosser 2,16-17).
 
Matthäus 5,17:
17 Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen.
 
Kolosser 2,16-17:
16 So lasst euch nun von niemandem ein schlechtes Gewissen machen wegen Speise und Trank oder wegen eines bestimmten Feiertages, Neumondes oder Sabbats.
17 Das alles ist nur ein Schatten des Zukünftigen; leibhaftig aber ist es in Christus.
 
Der himmlische Vater besprenkelte mit dem Blut seines Sohnes Jesus Christus die Zeiten und machte sie heilig, damit wir als sein Volk diese in der Freiheit des Geistes feiern können!
Dadurch wurde die Zeit vollkommen vervollständigt, damit sie uns dient!
 
Die Helden Gottes und der übernatürliche Bereich
 
Die wahren Helden des HERRN kooperieren mit dem übernatürlichen Bereich, der mit den festgesetzten Zeiten Gottes inmitten der Ewigkeit verbunden ist.
Die festgesetzten Zeiten Gottes in der Ewigkeit sind die Festzeiten des HERRN in der temporären Zeit auf Erden.
Die Feste sind zugleich verbunden mit dem Zyklus des Mondes und der Sterne.
Wir sind als Volk Gottes dazu berufen im Triumph von Jesus Christus am Kreuz mit den Sternen in ihren festgelegten Bahnen gegen die bösen Mächte, die von Satan angeführt werden, zu kämpfen (vgl. Kolosser 2,15 i.V.m. 2.Korinther 10,4; Epheser 6,12; Richter 5,20; Josua 10,12).
 
Kolosser 2,15:
15 Er hat die Mächte und Gewalten ihrer Macht entkleidet und sie öffentlich zur Schau gestellt und hat einen Triumph aus ihnen gemacht in Christus.
 
2.Korinther 10,4:
4 Denn die Waffen unsres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig im Dienste Gottes, Festungen zu zerstören.
 
Epheser 6,12:
12 Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in dieser Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel.
 
Richter 5,20:
20 Vom Himmel her kämpften die Sterne, von ihren Bahnen stritten sie wider Sisera (Anm.: „Schlachtreihe, Anführer“).
 
Josua 10,12:
12 Damals redete Josua mit dem HERRN an dem Tage, da der HERR die Amoriter vor den Israeliten dahingab, und er sprach in Gegenwart Israels: Sonne, steh still zu Gibeon, und Mond, im Tal Ajalon!
 
Dieses Vorgehen ist nicht mit dem unerleuchteten Bereich der Astrologie verbunden, sondern mit dem erleuchteten Offenbarungsbereich Gottes.
 
Die Sterne in der rechten Hand von Jesus Christus
 
Wenn wir von den Sternen in einem positiven Kontext im Wort Gottes lesen, sind diese mit der Gegenwart der Führungsengel in der rechten Hand des Sohnes Gottes und deren Charakteristik verbunden (vgl. Offenbarung 1,16.20).
 
Offenbarung 1,16.20:
… 16 und er hatte sieben Sterne in seiner rechten Hand, und aus seinem Munde ging ein scharfes, zweischneidiges Schwert, und sein Angesicht leuchtete, wie die Sonne scheint in ihrer Macht. …
20 Das Geheimnis der sieben Sterne, die du gesehen hast in meiner rechten Hand, und der sieben goldenen Leuchter ist dies: Die sieben Sterne sind Engel der sieben Gemeinden, und die sieben Leuchter sind sieben Gemeinden.
 
Die Handfläche der rechten Hand des Sohnes Gottes ist verbunden mit dem göttlichen kreativen apostolischen Dienst gegenüber dem Leib Jesu auf Erden.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm




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