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Die „männliche“ und die „weibliche Zeit“

20.03.2017, Daniel Glimm


Einleitung

Jedes Mal, wenn Gott eine neue Zeit für seine Gemeinde einläutet, ist es wichtig, dass wir als Volk Gottes für die Bewegung des Heiligen Geistes in der von Gott festgelegten neuen Zeit bereit sind.
Diese neue Zeit hat eine Umwandlung für sein Haus im irdischen Bereich zur Folge, welche mit der größeren Herrlichkeit und der Gegenwart seines Friedens in Verbindung steht (vgl. Haggai 2,9).
 
Haggai 2,9:
9 Es soll die Herrlichkeit dieses neuen Hauses größer werden, als die des ersten gewesen ist, spricht der HERR Zebaoth; und ich will Frieden geben an dieser Stätte, spricht der HERR Zebaoth.
 
Hierbei ist es wichtig, dass wir als Volk Gottes die Charakteren der Zeiten Gottes richtig erfassen, die ich zum besseren Verständnis als „männliche“ und „weibliche Zeit“ bezeichnen möchte.
 
Die „männliche“ und „weichliche Zeit“
 
In Verbindung mit der „männlichen“ und „weiblichen Zeit“ führte mich der Heilige Geist zum Leben von Hiob, der sieben Söhne und drei Töchter hatte. Es wird von Hiobs Kindern berichtet, dass seine Töchter von seinen Söhnen jedes Jahr zu deren Geburtstagen eingeladen wurden, um mit ihnen zu feiern, was sie auch taten (vgl. Hiob 1,1-2.4).
 
Hiob 1,1-2.4:
1 Es war ein Mann im Lande Uz, der hieß Hiob. Der war fromm und rechtschaffen, gottesfürchtig und mied das Böse.
2 Und er zeugte sieben Söhne und drei Töchter, …
4 Und seine Söhne gingen hin und machten ein Festmahl, ein jeder in seinem Hause (Anm.: reihum) an seinem Tag, und sie sandten hin und luden ihre drei Schwestern ein, mit ihnen zu essen und zu trinken.
 
Der Schabbat – ein besonderer Tag der Gemeinschaft mit Gott
 
Der Heilige Geist ließ mich wissen, dass die jeweiligen Festtage (Anm.: Geburtstage) der sieben Söhne Hiobs repräsentativ für den Tag der persönlichen Beziehung mit Gott, dem Vater stehen (Anm.: Schabbat), weil dieser Tag – der Schabbat, der erste von Gott gesetzte Zeitpunkt war, in den er Adam eintreten ließ, um wahre Gemeinschaft mit ihm zu haben.
Die Begründung liegt darin, weil Gott den ersten Menschen Adam am sechsten Tag erschuf, um am siebten Tag mit Adam in eine innige Beziehung zu treten, damit er die von Gott erschaffenen Werke der sechs Tage und die Gemeinschaft mit seinem Schöpfer genießen konnte, was mit göttlicher Ruhe verbunden war (vgl. 1.Mose 1,26-27.31; 1.Mose 2,1-4).
 
1.Mose 1,26-27.31:
26 Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alle Tiere des Feldes und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht.
27 Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau. …
31 Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. Da ward aus Abend und Morgen der sechste Tag.
 
1.Mose 2,1-4:
1 So wurden vollendet Himmel und Erde mit ihrem ganzen Heer.
2 Und so vollendete Gott am siebenten Tage seine Werke, die er machte, und ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken, die er gemacht hatte.
3 Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, weil er an ihm ruhte von allen seinen Werken, die Gott geschaffen und gemacht hatte.
4 So sind Himmel und Erde geworden, als sie geschaffen wurden.
 
Auch wenn im Wort Gottes die wahrhaftige Gemeinschaft zwischen Gott und Adam nicht detaillierter beschrieben wird, kann man davon ausgehen, dass Adam durch die Beziehung bzw. Unterhaltung mit Gott viel Weisheit erhielt und auf diese Weise später in der Lage war, den ihm von Gott zugeteilten Garten zu bestellen und die Tiere beim Namen zu nennen (vgl. 1.Mose 2,19).
Daraus wird deutlich, dass die innige Beziehung zum himmlischen Vater ausschlaggebend ist, bevor wir als Christusgläubige ihm effektiv dienen können.
Diese innige Beziehung zum himmlischen Vater kann nur durch Jesus Christus beginnen, weil er der Weg zum Vater ist (vgl. Johannes 14,6).
 
Johannes 14,6:
6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.
 
Das Feiern zur richtigen Zeit
 
Wie bereits erwähnt, hatte Hiob sieben Söhne und drei Töchter, die jedes Jahr zum Geburtstag von den Söhnen eingeladen wurden, um mit ihnen zu feiern.
Das bedeutet, dass es den sieben Söhnen und drei Töchtern Hiobs bekannt war, wie man die Feste zum richtigen Zeitpunkt im richtigen Zyklus feierte.
An dieser Stelle möchte ich symbolisch die drei Töchter repräsentativ auf die drei von Gott bestimmten biblischen Festzeiten gebrauchen, bei denen es sich um:
  1. Pessach (Anm.: das Fest vom Blut des Lammes und Gottes garantierter Schutz zur Befreiung)
  2. Schawuot/das Fest der Wochen/Pfingsten (Anm.: das Fest der Erstlinge, des Gebens der Thora und des Heiligen Geistes)
  3. Sukkot/Laubhüttenfest (Anm.: das Fest der Ernte/Lese, das Fest der Herrlichkeit)
handelt.
Zu diesen drei Festzeiten sollten gemäß der Anordnung Gottes die Männer des Volkes Israel (Anm.: Symbol für Autorität und Verantwortlichkeit) nie mit leeren Händen vor ihm erscheinen (vgl. 2.Mose 23,14-17; 2.Mose 34,23-24; 5.Mose 16,16-17).
 
2.Mose 23,14-17:
14 Dreimal im Jahr sollt ihr mir ein Fest feiern: 15 Das Fest der Ungesäuerten Brote sollst du so halten, dass du sieben Tage ungesäuertes Brot isst, wie ich dir geboten habe, im Monat Abib, denn zu dieser Zeit bist du aus Ägypten gezogen – erscheint aber nicht mit leeren Händen vor mir! –, 16 und das Fest der Ernte, der Erstlinge deiner Früchte, die du auf dem Felde gesät hast, und das Fest der Lese am Ausgang des Jahres, wenn du den Ertrag deiner Arbeit eingesammelt hast vom Felde.
17 Dreimal im Jahre soll erscheinen vor dem HERRN, dem Herrscher, alles, was männlich ist unter dir.
 
2.Mose 34,23-24:
23 Dreimal im Jahr soll alles, was männlich ist, erscheinen vor dem Herrscher, dem HERRN, dem Gott Israels.
24 Denn ich werde die Heiden vor dir ausstoßen und dein Gebiet weit machen und niemand soll dein Land begehren, während du dreimal im Jahr hinaufgehst, um vor dem HERRN, deinem Gott, zu erscheinen.
 
5.Mose 16,16-17:
16 Dreimal im Jahr soll alles, was männlich ist in deiner Mitte, vor dem HERRN, deinem Gott, erscheinen an der Stätte, die der HERR erwählen wird: zum Fest der Ungesäuerten Brote, zum Wochenfest und zum Laubhüttenfest. Sie sollen aber nicht mit leeren Händen vor dem HERRN erscheinen, 17 sondern ein jeder mit dem, was er zu geben vermag, nach dem Segen, den dir der HERR, dein Gott, gegeben hat.
 
Ermutigung, um die Zeiten Gottes richtig zu erkennen
 
Leider existiert derzeit im Leib Jesu immer noch ein Mangel an Erkenntnis über die von Gott festgelegten biblischen Zeiten, die sich nach dem Mondzyklus ausrichten und nicht nach dem Zyklus der Sonne, weil Gott die Tage mit dem Abend beginnen lässt (vgl. 1.Mose 1,1-5).
 
1.Mose 1,1-5:
1 Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.
2 Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.
3 Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.
4 Und Gott sah, dass das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis 5 und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.
 
Es ist ebenfalls kein Zufall, dass Gott den Regelzyklus der Frau an den Zyklus des Mondes koppelte, der die Zeit der Fruchtbarkeit und Unfruchtbarkeit in sich trägt.
Es ist wichtig, dass wir es als Volk Gottes verstehen, dass Gott im geistlichen sowie im natürlichen Bereich Zeitfenster gegeben hat, die das Potential tragen, neues Leben zu spenden und somit neues Leben im Verborgenen in Empfang zu nehmen, damit es zum richtigen Zeitpunkt durch die Geburt hervorgebracht wird.
Um in den Segnungen Gottes und der Gebietserweiterung für diese Zeit leben zu können (vgl. 2.Mose 34,23-24), ist es ratsam, die festgelegten biblischen Zeitfenster der Feste Gottes richtig zu verstehen.
Die Zeitfenster der drei genannten biblischen Festzeiten verhalten sich im Geistbereich ähnlich, wie das Zeitfenster der natürlichen Empfängnis bei einer Frau.
Ohne den Samen eines Mannes, ist die Frau nicht in der Lage, menschliches Leben zu empfangen und dieses bis zum richtigen Zeitpunkt auszutragen.
 
Der Samen des Mannes und der Schabbat
 
Der männliche Same trägt in sich das Geheimnis von der Zeit des Schabbats, der die persönliche Zeit mit Gott beinhaltet, um in der Lage zu sein, das Potential zum Leben, das aus der persönlichen Zeit mit dem himmlischen Vater resultiert in die kooperative Festzeit Gottes zu bringen, die die drei o.g. genannten biblischen Feste beinhaltet.
Die von Gott festgelegten biblischen Feste sind in erster Linie keine persönlichen Feste, sondern Feste für das gesamte Volk Gottes, nämlich Feste der Gemeinschaft von Heiligen!
Deshalb betrachte ich die von Gott festgelegten biblischen Feste als eine Art geistliche „Gebärmutter“, die fruchtbar darauf wartet mit dem lebendigen Samen, die aus der wahren persönlichen Gemeinschaft mit Gott resultiert (Anm.: die man durch das gesamte Jahr mit Gott hat), gefüllt zu werden, um neues geistliches Leben zur richtigen Zeit hervorzubringen.
 
Die wichtige Rolle der drei Töchter Hiobs
 
Deshalb sehe ich es als keinen Zufall an, dass die drei Töchter von Hiob eine bedeutende Rolle zur Festzeit der Söhne Hiobs (Anm.: ihr persönlicher Geburtstag => persönlicher Tag) einnahmen.
Durch ihre Präsenz zur richtigen Zeit in den Häusern ihrer Brüder läuteten die drei Schwestern die jeweiligen Geburtstage ihrer Brüder ein, weil es heißt, dass sie daraufhin gemeinsam mit ihren Schwestern aßen und tranken (vgl. Hiob 1,4).
 
Hiob 1,4:
4 Und seine Söhne gingen hin und machten ein Festmahl, ein jeder in seinem Hause (Anm.: reihum) an seinem Tag (Anm.: Geburtstag), und sie sandten hin und luden ihre drei Schwestern ein, mit ihnen zu essen und zu trinken.
 
Dadurch wird deutlich, dass die Töchter Hiobs mit einer besonderen Gunst ausgestattet waren, die sie zu den Festen seiner Söhne mitbrachten, so dass Gott darauf antwortete.
Die Begründung liegt darin, weil durch die Gegenwart der drei Töchter das Maß der Weisung Gottes im Haus des jeweiligen Sohnes von Hiob etabliert wurde, was mit dem starken Atem Gottes, der aus seinem Munde kommt, verbunden ist (Anm.: 7 Söhne + 3 Töchter = 10 Kinder; die Zahl „10“ steht im Zusammenhang mit den 10 Geboten; das hebräische Wort für „Gebot“ ist verbunden mit dem Mund und dem Atem Gottes).
Die drei Töchter Hiobs waren Träger zur Aufrechterhaltung und Intensivierung der Gegenwart Gottes, so wie es uns Prediger 4,12 i.V.m. Matthäus 18,20 offenbart.
 
Prediger 4,12:
12 Einer mag überwältigt werden, aber zwei können widerstehen, und eine dreifache Schnur reißt nicht leicht entzwei.
 
Matthäus 18,20:
20 Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich (Anm.: Jesus Christus) mitten unter ihnen.
 
Das Ende eines Festzeitzyklus
 
Die sieben Söhne Hiobs lebten in einem Festzeitzyklus, den Gott durch einen starken Wind beendete, nachdem das Maß des ersten Festzeitzyklus vollständig erfüllt war (vgl. Hiob 1,4.18-19).
 
Hiob 1,4.18-19:
4 Und seine Söhne gingen hin und machten ein Festmahl, ein jeder in seinem Hause an seinem Tag, und sie sandten hin und luden ihre drei Schwestern ein, mit ihnen zu essen und zu trinken. …
18 Als der noch redete, kam einer und sprach: Deine Söhne und Töchter aßen und tranken im Hause ihres Bruders, des Erstgeborenen, 19 und siehe, da kam ein großer Wind von der Wüste her und stieß an die vier Ecken des Hauses; da fiel es auf die jungen Leute, dass sie starben, und ich allein bin entronnen, dass ich dir es ansagte.
 
Die göttliche dreifache Schnur und die Bewegung des Heiligen Geistes
 
Um die Verbindung zur kommenden, größeren Herrlichkeit gemäß Haggai 2,9 herzustellen, möchte ich auf das an dieser Stelle verwendete hebräische Wort für „groß“ (Anm.: in Bezug des Sturms) eingehen, das „gādôl“ ist und vom Wurzelwort „gādal“ abgeleitet wird, was unter anderem „groß werden, vergrößern, sich groß erweisen, wachsen, groß machen durch verbinden – in Form von Schnüren, die zusammen gewoben werden“ bedeutet (Anm.: Teilauszug aus der Elberfelder Studienbibel zur Sprachschlüsselnummer 1441, 1453).
Durch die Gegenwart der göttlichen „dreifachen Schnur“, die durch die Töchter Hiobs repräsentiert wird, antwortete Gott mit der großartigen Bewegung seines Geistes, um eine alte Festzeit abzuschließen und eine neue Festzeit der Freude zu beginnen.
 
Die größere Herrlichkeit und der Friedefürst
 
Die größere Herrlichkeit des neuen Hauses geht einher mit der Etablierung des Friedens Gottes, der durch Jesus Christus, dem Friedefürsten etabliert wird, weil der Friedefürst mit der neuen Struktur des Weinschlauchs (Anm.: dem Kind/Sohn) verbunden ist, so wie es der Prophet Jesaja prophezeite (vgl. Jesaja 9,5).
 
Jesaja 9,5:
5 Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst; …
 
Keine religiöse Gesetzlichkeit!
 
Jesus Christus kommt nicht in ein Haus von religiöser Gesetzlichkeit, sondern er sendet zuvor seinen Geist in kraftvoller Weise, um den Rahmen der gesetzlichen Gemeinschaft niederzureißen und die Struktur der Gemeinschaft des wahren Glaubens aufzurichten, die zuerst eine wahrhaftige Beziehung zu ihm bedeutet.
Jesus Christus, der Friedefürst fordert uns auf, dass wir für die intensivierte Bewegung des Heiligen Geistes bereit sein sollten und sie in unserem Leben sowie in unserer jeweiligen Gemeinschaft willkommen heißen.
Das hat zur Folge, dass sich die Gegebenheiten inmitten unserer Gemeinschaft verändern.
Immer dann, wenn Gott seinen „führenden Wind“ sendet, der mit den „vier Ecken/Winden“ verbunden ist, kommt es zur Erneuerung und zur lebendigen, einheitlichen Zusammenziehung, die auf den neuen Zeitzyklus Gottes aufmerksam macht (vgl. Hiob 1,19; Hesekiel 37,9-10).
 
Hiob 1,19:
… 19 und siehe, da kam ein großer Wind von der Wüste her und stieß an die vier Ecken des Hauses; da fiel es auf die jungen Leute, dass sie starben, und ich allein bin entronnen, dass ich dir es ansagte.
 
Hesekiel 37,9-10:
9 Und er sprach zu mir: Weissage zum Odem; weissage, du Menschenkind, und sprich zum Odem: So spricht Gott der HERR: Odem, komm herzu von den vier Winden und blase diese Getöteten an, dass sie wieder lebendig werden!
10 Und ich weissagte, wie er mir befohlen hatte. Da kam der Odem in sie und sie wurden wieder lebendig und stellten sich auf ihre Füße, ein überaus großes Heer.
 
Die Bewegung des Heiligen Geistes ist mit der Aktivität der Engel der vier Winde verbunden, die gemeinsam durch die Kraft des gesprochenen, prophetischen Wortes die Transformation des Himmels auf die Erde bringen, die mit einer größeren Herrlichkeit durchtränkt ist (vgl. Hebräer 1,7).
 
Hebräer 1,7:
7 Von den Engeln spricht er zwar (vgl. Psalm 104,4): „Er macht seine Engel zu Winden und seine Diener zu Feuerflammen“, …
 
Das Feiern der biblischen Feste nicht aus religiöser Gesetzlichkeit
 
Das Feiern der biblischen Feste sollte nicht aus religiöser Gesetzlichkeit geschehen, sondern aus Glauben (Anm.: wahrhaftige Beziehung mit Gott durch Jesus Christus unter der Führung des Heiligen Geistes).
Doch bevor wir als Volk Gottes geisterfüllt bzw. im Glauben die biblischen Feste feiern, ist es unabdingbar, dass wir durch das gesamte Jahr hindurch persönlich Zeit mit dem himmlischen Vater verbringen, um potentiellen geistlichen Samen in das Zeitfenster des gemeinsamen Feierns vor Gott zu bringen, so dass uns Gott, der Vater geistliches bzw. wahres Leben zuteilen kann.
Das ist der Grund, warum die Männer zu den drei o.g. biblischen Festen (Anm.: Pessach, Schawuot, Sukkot) nicht mit leeren Händen vor Gott erscheinen sollten, weil diese Zeit einen weiblichen Charakter von Fruchtbarkeit trägt!
 
Jesus Christus und die Zeitpunkte des himmlischen Vaters
 
Das Leben von Jesus Christus als er auf der Erde lebte, sollte uns dazu Anlass geben, unsere persönliche Zeit in die kooperativen Zeitpunkte des himmlischen Vaters zu bringen.
 
Jesus wurde zu Chanukka empfangen!
Jesus wurde zu Sukkot geboren!
Jesus starb und stand zur Pessachzeit von den Toten auf!
Jesus fuhr zum himmlischen Vater zur Schawuotzeit auf!
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm




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