zurück zur Übersicht


Die Zeit der reifen Söhne Gottes

06.02.2017, Daniel Glimm


Der Abschluss einer Qualität von prophetischer Salbung
 
Wir befinden uns als Volk Gottes in einer Zeit, in der der HERR eine Zeitphase in Bezug auf die Qualität der prophetischen Salbung in seiner Gemeinde abschließt.
Hierbei wird die prophetische Qualität vom Geist Gottes in ein höheres Autoritäts-/ und Verantwortungsfeld gestellt, wobei die reifen Heiligen, die sich treu seit längerer Zeit darin bewegen vom Geist Gottes aufgefordert werden in das höhere prophetische Autoritäts-/ und Verantwortungsfeld einzutreten.
 
Die Gefangensetzung der ausgedienten prophetischen Salbung
 
Im Zusammenhang mit dem Ende einer bestimmten Qualität von prophetischer Salbung erlaubte es mir der HERR zu sehen, dass die ausgediente Qualität der prophetischen Salbung wie eine Person gefangengesetzt wird und es ihr nicht erlaubt wird in den neuen prophetischen Salbungsbereich des Lammes Gottes mit den sieben Hörner und sieben Augen einzutreten (vgl. Johannes 1,29 i.V.m. Offenbarung 5,6).
 
Johannes 1,29:
29 Am nächsten Tag sieht Johannes (Anm.: der Täufer), dass Jesus zu ihm kommt, und spricht: Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt!
 
Offenbarung 5,6:
6 Und ich sah mitten zwischen dem Thron und den vier Gestalten und mitten unter den Ältesten ein Lamm stehen, wie geschlachtet; es hatte sieben Hörner und sieben Augen, das sind die sieben Geister Gottes, gesandt in alle Lande.
 
Diesbezüglich wurde ich zur Bibelstelle aus Lukas 7,11-19.24a.26-28 geführt, wo es um die Witwe aus der Stadt „Nain“ ging, die gerade dabei war ihren einzigen Sohn zu beerdigen, während Jesus dabei war sich dem Stadttor von „Nain“ zu nähern.
 
Lukas 7,11-19.24a.26-28:
11 Und es begab sich danach, dass er in eine Stadt mit Namen Nain ging; und seine Jünger gingen mit ihm und eine große Menge.
12 Als er aber nahe an das Stadttor kam, siehe, da trug man einen Toten heraus, der der einzige Sohn seiner Mutter war, und sie war eine Witwe; und eine große Menge aus der Stadt ging mit ihr.
13 Und als sie der Herr sah, jammerte sie ihn und er sprach zu ihr: Weine nicht!
14 Und trat hinzu und berührte den Sarg, und die Träger blieben stehen. Und er sprach: Jüngling, ich sage dir, steh auf!
15 Und der Tote richtete sich auf und fing an zu reden, und Jesus gab ihn seiner Mutter.
16 Und Furcht ergriff sie alle, und sie priesen Gott und sprachen: Es ist ein großer Prophet unter uns aufgestanden, und: Gott hat sein Volk besucht.
17 Und diese Kunde von ihm erscholl in ganz Judäa und im ganzen umliegenden Land.
18 Und die Jünger des Johannes verkündeten ihm das alles (Anm.: Johannes der Täufer befand sich zu dieser Zeit im Gefängnis.; vgl. Matthäus 11,2-6). Und Johannes rief zwei seiner Jünger zu sich 19 und sandte sie zum Herrn und ließ ihn fragen: Bist du, der da kommen soll, oder sollen wir auf einen andern warten? …
24a Als aber die Boten des Johannes fortgingen, fing Jesus an, zu dem Volk über Johannes zu reden: …
26 Oder was seid ihr hinausgegangen zu sehen? Wolltet ihr einen Propheten sehen? Ja, ich sage euch: Er ist mehr als ein Prophet.
27 Er ist es, von dem geschrieben steht (vgl. Maleachi 3,1): „Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der deinen Weg vor dir bereiten soll.“
28 Ich sage euch, dass unter denen, die von einer Frau geboren sind, keiner größer ist als Johannes; der aber der Kleinste ist im Reich Gottes, der ist größer als er.
 
Bei der o.g. Bibelstelle aus Lukas 7 wird deutlich, dass dort von drei Zeitebenen berichtet wird, auf die uns der Heilige Geist in dieser Zeit aufmerksam machen möchte:
 
  1. Ehemann verstarb – symbolisiert die alte abgelaufene Zeitspanne inmitten der temporären Zeit
  2. Witwe und Mutter des verstorbenen Sohnes – symbolisiert die gegenwärtige Zeit und das Verharren auf einer unteren Ebene von Erkenntnis aufgrund des Verbleibens vor dem Kreuz von Golgatha, ohne dort hindurchzugehen
  3. toter & auferstandener Sohn – Erkenntnis über Jesus Christus als den Gestorbenen, die Auferstehung und das Leben sowie die Regierungsherrschaft als Sohn Gottes in Jesus Christus (vgl. Johannes 11,25 i.V.m. Römer 8,34b; 2.Korinther 5,15)
 
Johannes 11,25:
25 Jesus spricht zu ihr (Anm.: Marta): Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; ...
 
Römer 8,34b:
... 34b Christus Jesus ist hier, der gestorben ist, ja vielmehr, der auch auferweckt ist, der zur Rechten Gottes ist und uns vertritt.
 
2.Korinther 5,15:
15 Und er (Anm.: Christus Jesus) ist darum für alle gestorben, damit, die da leben, hinfort nicht sich selbst leben, sondern dem, der für sie gestorben und auferstanden ist.
 
Der Abschluss von Trauer, Schmerz und Verlust
 
Anhand der o.g. Bibelstelle aus Lukas 7 machte mir der Heilige Geist deutlich, dass wir uns als Gemeinde Jesu in einer Zeit befinden, wo wir mit Trauer und Schmerz aufgrund von Verlust aus der Vergangenheit abschließen müssen, weil wir sonst verwirrt auf die Heimsuchungen Gottes in dieser Zeit reagieren und diese durch unser betrübtes Bewusstsein getrübt wahrnehmen.
Es ist notwendig, dass das Kleid der Witwenschaft, dort wo es gegenwärtig ist, abgelegt wird, was bedeutet, dass wir die Trauer und den Schmerz niederlegen und auf den Befehl von Jesus Christus, unserem König und Bräutigam hören, der in dieser Zeit spricht, dass wir nicht weinen bzw. trauern sollen.
Der Grund dafür ist, weil eine großartige Auferstehung unser zugeteilten Verheißung in Jesus Christus bevorsteht, die mit dem doppelten Anteil verbunden ist (vgl. Lukas 7,13 i.V.m. Jesaja 61,1-3.7; 5.Mose 21,17).
 
Lukas 7,13:
13 Und als sie (Anm.: die Witwe) der Herr sah, jammerte sie ihn und er sprach zu ihr: Weine nicht!
 
Jesaja 61,1-3.7:
1 Der Geist Gottes des HERRN ist auf mir, weil der HERR mich gesalbt hat. Er hat mich gesandt, den Elenden gute Botschaft zu bringen, die zerbrochenen Herzen zu verbinden, zu verkündigen den Gefangenen die Freiheit, den Gebundenen, dass sie frei und ledig sein sollen; 2 zu verkündigen ein gnädiges Jahr des HERRN und einen Tag der Vergeltung unsres Gottes, zu trösten alle Trauernden, 3 zu schaffen den Trauernden zu Zion, dass ihnen Schmuck statt Asche, Freudenöl statt Trauerkleid, Lobgesang statt eines betrübten Geistes gegeben werden, dass sie genannt werden „Bäume der Gerechtigkeit“, „Pflanzung des HERRN“, ihm zum Preise. ...
7 Dafür, dass mein Volk doppelte Schmach trug und Schande ihr Teil war, sollen sie doppelten Anteil besitzen in ihrem Lande und ewige Freude haben.
 
5.Mose 21,17:
... 17 sondern er soll den Sohn der ungeliebten Frau als den ersten Sohn anerkennen und ihm zwei Teile geben von allem, was vorhanden ist; denn dieser ist der Erstling seiner Kraft, und sein ist das Recht der Erstgeburt.
 
Dieser doppelte Anteil wie er in 5.Mose 21,17 erwähnt wird, beinhaltet die Kraft zu besitzen in die Verheißung Gottes für diese Zeit einzutreten und befähigt zu sein in diesem Feld der Verheißung andere Personen zuzurüsten.
 
Die Stadt „Nain“
 
Der hebräische Name der Stadt „Nain“ bedeutet „schön“ und kommt von dem hebräischen Wurzelwort „nā'āh“, was „anmutig sein, lieblich sein, geziemen, symbolisch auch eine grüne Wiese gemeint“ bedeutet (Anm.: Teilauszug aus der Elberfelder Studienbibel zu dem Wort „schön – Nain“ mit der Wortschlüsselnummer: 5076 sowie aus der Strong's Konkordanz mit der Wortschlüsselnummer: H4999).
Durch die o.g. Worterklärung wird deutlich, dass wir uns als Gemeinde Jesu in einer Phase befinden, in der es sehr wichtig ist zu erkennen, den Ort unserer Verheißung in Jesus Christus nicht zu verlassen, wofür die Stadt „Nain – Schönheit“ steht.
„Nain“ repräsentiert die schöne grüne Wiese von Eden, der der Garten Gottes ist und wo Gott als himmlischer Vater und Jesus Christus als der große Hirte gegenwärtig sind, um übernatürliche Vervielfältigung hervorzubringen (vgl. Johannes 10,9 i.V.m. Johannes 6,9-13).
 
Johannes 10,9:
9 Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.
 
Johannes 6,9-13:
9 Es ist ein Kind hier, das hat fünf Gerstenbrote und zwei Fische; aber was ist das für so viele?
10 Jesus aber sprach: Lasst die Leute sich lagern. Es war aber viel Gras an dem Ort. Da lagerten sich etwa fünftausend Männer.
11 Jesus aber nahm die Brote, dankte und gab sie denen, die sich gelagert hatten; desgleichen auch von den Fischen, soviel sie wollten.
12 Als sie aber satt waren, sprach er zu seinen Jüngern: Sammelt die übrigen Brocken, damit nichts umkommt.
13 Da sammelten sie und füllten von den fünf Gerstenbroten zwölf Körbe mit Brocken, die denen übrig blieben, die gespeist worden waren.
 
Das Statdttor von „Nain“ und der Sitz der Weisheit Gottes
 
Es war kein Zufall, dass Jesus Christus als er zur Stadt „Nain – Schönheit“ ging, sich in der Nähe des Stadttores aufhielt, weil das Stadttor ebenfalls der Ort der Weisheit Gottes und der Ort seiner kooperativen Weisheit ist, um über die Zugangsberechtigung von geistlichen Kräften zu entscheiden, die in eine Stadt eintreten wollen (vgl. Sprüche 8,34 i.V.m. Sprüche 31,23).
 
Sprüche 8,34:
34 Wohl dem Menschen, der mir (Anm.: der Weisheit) gehorcht, dass er wache an meiner Tür täglich, dass er hüte die Pfosten meiner Tore!
 
Sprüche 31,23:
23 Ihr Mann ist bekannt in den Toren, wenn er sitzt bei den Ältesten (Anm.: kooperative Weisheit in Christus Jesus) des Landes.
 
Mit seiner Präsenz am Stadttor von „Nain“ wollte Jesus in Form von Weisheit den Menschen mitteilen, dass es eine neue Möglichkeit gab, durch ihn als die Tür mit neuem Leben in die höhere Gegenwart seines himmlischen Vaters einzutreten (vgl. Johannes 14,6 i.V.m. Offenbarung 4,1).
 
Johannes 14,6:
6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.
 
Offenbarung 4,1:
1 Danach sah ich, und siehe, eine Tür war aufgetan im Himmel, und die erste Stimme, die ich mit mir hatte reden hören wie eine Posaune, die sprach: Steig herauf, ich will dir zeigen, was nach diesem geschehen soll.
 
Die Schönheit Gottes
 
Gottes Schönheit steht direkt mit dem Zentrum seiner königlichen Gegenwart, seinem Leben sowie seiner Versorgung in Verbindung, weil er und sein Thron von dem grünen Licht seiner Herrlichkeit umgeben ist, die seinen Liebesbund trägt (vgl. Offenbarung 4,2-3).
 
Offenbarung 4,2-3:
2 Alsbald wurde ich vom Geist ergriffen. Und siehe, ein Thron stand im Himmel und auf dem Thron saß einer.
3 Und der da saß, war anzusehen wie der Stein Jaspis und Sarder; und ein Regenbogen war um den Thron, anzusehen wie ein Smaragd (Anm.: ein grüner Edelstein).
 
Neues Leben und große Freude
 
Jesus Christus bewegt sich in dieser Zeit mit einem hohen Maß an Weisheit auf uns zu, so dass es zu einer neuen Möglichkeit für uns kommt, die mit neuem Leben und großer Freude verbunden ist.
Jesus reagiert nicht in erster Linie auf unseren Schrei von Selbstmitleid, sondern er antwortet auf den Ruf unserer Verheißung, indem er das, was in unserem Leben geistlich tot zu sein scheint, berührt und zum Leben erweckt (vgl. Lukas 7,14-15 i.V.m. 1.Mose 21,17)!
 
Lukas 7,14-15:
14 Und trat hinzu und berührte den Sarg, und die Träger blieben stehen. Und er sprach: Jüngling, ich sage dir, steh auf!
15 Und der Tote richtete sich auf und fing an zu reden, und Jesus gab ihn seiner Mutter.
 
1.Mose 21,17:
17 Da erhörte Gott die Stimme des Knaben. Und der Engel Gottes rief Hagar vom Himmel her und sprach zu ihr: Was ist dir, Hagar? Fürchte dich nicht; denn Gott hat gehört die Stimme des Knaben, der dort liegt.
 
Die noch nicht bekannte Offenbarung
 
Durch die Auferweckung des gestorbenen Sohnes, der aus der Stadt „Nain – Schönheit“ kam, trug der nun Auferweckte eine für die Einwohner der Stadt noch nicht bekannte Offenbarung über die Schönheit bzw. Herrlichkeit Gottes im Thronsaal.
Das, was sein Geistwesen während des Todes in der unsichtbaren Welt sah und erlebte, wurde nun den Menschen verkündigt.
Es war das Zeugnis über die Kraft und die Königsherrschaft Gottes sowie die göttliche Verheißung, die mit dem Schoß des himmlischen Vaters verwoben ist, wo sich Jesus Christus als der eingeborene Sohn im Geist aufhielt, während er auf der Erde wandelte, um zu sehen und zu tun, was sein himmlischer Vater tat (vgl. Johannes 1,18 i.V.m. Johannes 5,19; Lukas 16,22a).
 
Johannes 1,18:
18 Niemand hat Gott je gesehen; der Eingeborene, der Gott ist und in des Vaters Schoß ist, der hat ihn uns verkündigt.
 
Johannes 5,19:
19 Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn.
 
Lukas 16,22a:
22a Es begab sich aber, dass der Arme starb, und er wurde von den Engeln getragen in Abrahams Schoß. ...
 
Der geistliche Platzwechsel
 
Damit wir in eine neue Phase der Freude und manifestierten Verheißung des HERRN eintreten können, ist es unabdingbar, dass wir uns geistlich an einen höheren Ort mit Jesus Christus bewegen, der mit der Regierungsherrschaft der reifen Söhne Gottes verbunden ist.
Die Art, wie der HERR zu uns als Gemeinde in der Vergangenheit gesprochen hat, ist dabei sich zu verändern, weil es Gott um größere Autorität, Verantwortung und Einfluss geht (vgl. Offenbarung 4,1-2).
 
Offenbarung 4,1-2:
1 Danach sah ich, und siehe, eine Tür war aufgetan im Himmel, und die erste Stimme, die ich mit mir hatte reden hören wie eine Posaune, die sprach: Steig herauf, ich will dir zeigen, was nach diesem geschehen soll.
2 Alsbald wurde ich vom Geist ergriffen. Und siehe, ein Thron stand im Himmel und auf dem Thron saß einer.
 
Auf ähnliche Weise wie der Apostel Johannes von einem Boten (Anm.: Er schrieb an die sieben Gemeinden.) zu einem Zeugen sowie Handelnden der Regierungsherrschaft Gottes und seiner gerechten Urteile wurde (Anm.: ab Offenbarung 4), steht der Gemeinde Jesu ein ähnlicher Schritt bevor.
Dieser Schritt steht mit der Erkenntnis über den höheren geistlichen Bereich von Autorität und Verantwortung durch die volle Mannesreife in Christus in Verbindung (vgl. Epheser 4,13-14).
 
Epheser 4,13-14:
… 13 bis wir alle hingelangen zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes, zum vollendeten Mann, zum vollen Maß der Fülle Christi, 14 damit wir nicht mehr unmündig seien und uns von jedem Wind einer Lehre bewegen und umhertreiben lassen durch trügerisches Spiel der Menschen, mit dem sie uns arglistig verführen.
 
Reife Söhne Gottes
 
Nur die Heiligen, die sich der Schulung des Heiligen Geistes unterstellt und sich von ihm haben schulen lassen sowie in die geistliche Reife als Söhne Gottes mit allen Rechten und Pflichten eingetreten sind, gelangen an den Ort der Erkenntnis über die „drei Gewalten Gottes“ (Anm.: Exekutive – Verständnis darüber, den Willen Gottes auszuführen, Legislative – Verständnis darüber, die Gerechtigkeit Gottes zu erlassen und Judikative – Verständnis über die von Gott etablierten Rechte und Pflichten, die in seinem Wort fest verankert sind), um den Willen des himmlischen Vaters in dieser Zeit auf der Erde effektiv umzusetzen.
 
Die Bedeutung der sieben Geister Gottes
 
Hierbei kommt der Aufgabe der sieben Geister Gottes eine wichtige Bedeutung zu (vgl. Jesaja 11,1-2; Offenbarung 4,5; Offenbarung 5,6).
 
Jesaja 11,1-2:
1 Und es wird ein Reis hervorgehen aus dem Stamm Isais und ein Zweig aus seiner Wurzel Frucht bringen.
2 Auf ihm wird ruhen der Geist des HERRN, der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Furcht des HERRN.
 
Offenbarung 4,5:
5 Und von dem Thron gingen aus Blitze, Stimmen und Donner; und sieben Fackeln mit Feuer brannten vor dem Thron, das sind die sieben Geister Gottes.
 
Offenbarung 5,6:
6 Und ich sah mitten zwischen dem Thron und den vier Gestalten und mitten unter den Ältesten ein Lamm stehen, wie geschlachtet; es hatte sieben Hörner und sieben Augen, das sind die sieben Geister Gottes, gesandt in alle Lande.
 
Der Auftrag der sieben Geister Gottes ist es, uns zu ermächtigen, das Königreich des Himmels zu etablieren und es als Erben Gottes vor den Menschen, die ihn brauchen auf der Erde zu verkörpern.
Das Auftragsfeld vom Geist des HERRN ist es, dass er uns das Mandat für die Position in Jesus Christus gibt.
Der Geist der Weisheit rüstet uns für die Position in Jesus Christus aus.
Der Geist des Verstandes autorisiert uns für die Position in Jesus Christus.
Der Geist des Rates bereitet uns für die Position in Jesus Christus zu.
Der Geist der Stärke offenbart uns vor der unsichtbaren und sichtbaren Welt für die Postion in Jesus Christus.
Der Geist der Erkenntnis ermächtigt uns für die Position in Jesus Christus.
Der Geist der Furcht des HERRN bringt uns in die Verantwortlichkeit für die Position in Jesus Christus.
 
Nicht abbringen lassen von dem neuen Weg der reifen Söhne Gottes
 
Im Zusammenhang mit dem Wandel als Sohn Gottes in der vollen Mannesreife Christi ist es bedeutend, dass wir uns nicht von einem ausgedienten prophetischen Einfluss durch Neid, Missgunst oder Rivalität von unserem Weg der geistlichen Reife in Christus und der Anweisung des himmlischen Vaters abbringen lassen, den neuen prophetischen Weg der gerechten Wunderzeichen zu gehen (vgl. 1.Könige 13,1-6.9-17).
 
1.Könige 13,1-6.9-17 (Anm.: Der Mann Gottes und der alte Prophet in Bethel):
1 Und siehe, ein Mann Gottes kam von Juda auf das Wort des HERRN hin nach Bethel, während Jerobeam noch auf dem Altar stand und opferte.
2 Und er rief gegen den Altar auf das Wort des HERRN hin und sprach: Altar, Altar! So spricht der HERR: Siehe, es wird ein Sohn dem Hause David geboren werden mit Namen Josia; der wird auf dir schlachten die Priester der Höhen, die auf dir opfern, und wird Menschengebein auf dir verbrennen.
3 Und er gab an dem Tag ein Wunderzeichen und sprach: Das ist das Zeichen dafür, dass der HERR geredet hat: Siehe, der Altar wird bersten und die Asche verschüttet werden, die darauf ist.
4 Als aber der König das Wort von dem Mann Gottes hörte, der gegen den Altar in Bethel rief, streckte er seine Hand aus auf dem Altar und sprach: Greift ihn! Und seine Hand verdorrte, die er gegen ihn ausgestreckt hatte, und er konnte sie nicht wieder an sich ziehen.
5 Und der Altar barst und die Asche wurde verschüttet vom Altar nach dem Wunderzeichen, das der Mann Gottes gegeben hatte auf das Wort des HERRN hin.
6 Und der König hob an und sprach zu dem Mann Gottes: Flehe doch den HERRN, deinen Gott, an und bitte für mich, dass ich meine Hand wieder an mich ziehen kann. Da flehte der Mann Gottes den HERRN an und der König konnte seine Hand wieder an sich ziehen, und sie wurde, wie sie vorher war. ...
9 Denn das ist mir geboten durch des HERRN Wort: Du sollst kein Brot essen und kein Wasser trinken und nicht den Weg zurückgehen, den du gekommen bist.
10 Und er ging einen andern Weg und nicht wieder den Weg, den er nach Bethel gekommen war.
11 Es wohnte aber ein alter Prophet in Bethel; zu dem kamen seine Söhne und erzählten ihm alles, was der Mann Gottes getan hatte an diesem Tag in Bethel, und die Worte, die er zum König geredet hatte.
12 Und ihr Vater sprach zu ihnen: Wo ist der Weg, den er gezogen ist? Und seine Söhne zeigten ihm den Weg, den der Mann Gottes gezogen war, der von Juda gekommen war.
13 Er aber sprach zu seinen Söhnen: Sattelt mir den Esel! Und als sie ihm den Esel gesattelt hatten, ritt er auf ihm 14 und zog dem Mann Gottes nach und fand ihn unter einer Eiche sitzen und sprach zu ihm: Bist du der Mann Gottes, der von Juda gekommen ist? Er sprach: Ja.
15 Er sprach zu ihm: Komm mit mir heim und iss Brot mit mir!
16 Er aber sprach: Ich kann nicht mit dir umkehren und mit dir kommen; ich will auch nicht Brot essen noch Wasser trinken mit dir an diesem Ort.
17 Denn es ist zu mir geredet worden durch das Wort des HERRN: Du sollst dort weder Brot essen noch Wasser trinken; du sollst nicht den Weg zurückgehen, den du gekommen bist.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm




TOP