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Der Kampf gegen die Macht Amaleks

28.02.2018, Chuck D. Pierce

Web: http://www.glory-of-zion.org
Übersetzung: Ingrid Duden

Einleitung

Da wir uns als Volk Gottes in der Zeit von Purim befinden, in der Haman, der Feind Israels das Volk Gottes vernichten wollte, möchte ich einen Auszug aus dem 8 Tage Gebetsfokus von Chuck D. Pierce aus dem Jahr 2008 zitieren, der uns dabei behilflich ist, das derzeitige Zeitfenster richtig zu verstehen, um ordnungsgemäß in dem Zentrum des Willens Gottes positioniert zu sein.

Für Sein Königreich,

Daniel Glimm
CRAZYCHRISTIANS

Purim

In Esther 3,1 wird Haman als ein Abkömmling des Amalekiterkönigs Agag beschrieben (1. Samuel 15,8). Deshalb wird an Purim außer dem Buch Esther noch eine andere Stelle der Tenach (Anm.: die hebräische Bibel) vorgelesen: 2. Mose 17,8-16.

Der Sieg Josuas gegen Amalek

Dies ist der Bericht über Josuas Sieg gegen die Amalekiter bei Rephidim, als Hur und Aaron die erschöpften Arme von Mose hochhielten.
Als jedoch die Hände von Mose, die den Stab Gottes hielten, schwer wurden, da fingen die Soldaten Israels an auf dem Schlachtfeld zu verlieren.

Die Hände von Mose und die Zeit der Wunder

In Vers 12 heißt es, dass durch die Unterstützung von Aaron und Hur die Hände von Mose bis zum Sonnenuntergang standhaft blieben. Im Hebräischen ist das Wort für „standhaft“ „emuna“.
Das bedeutet, dass die Hände von Mose „TREU“ bis zum Sonnenuntergang blieben.
Nach dieser Schlacht baute Mose einen Altar und nannte ihn: „JAHWE NISSI, der HERR ist mein Banner, mein Feldzeichen.“
Das Wort „Banner“ kann ebenfalls mit „Wunder“ übersetzt werden.
Es ist die Zeit, in der wir als erkaufte Könige durch das Blut des Lammes erlassen sollten, dass Wunder anfangen in unserer Atmosphäre zu geschehen.

Amalek- der Geist des Antisemitismus

Der Geist von Amalek ist ein antisemitischer Geist.
2.Mose 17,16 sagt: „Der Herr hat geschworen, der Herr wird von Generation zu Generation Krieg mit Amalek führen.“
5.Mose 25,19 gibt die Anweisung, dass sich das Volk Israel mit Gott im Kampf gegen Amalek eins machen soll, bis das Gedächtnis an Amalek ausgelöscht ist.
Das bedeutet, dass der Einfluss von Amalek es auf das Volk Israel abgesehen hat, um es zu vernichten.
Das darf das Volk Israel und auch wir als Heilige des einen neuen Menschen nie vergessen (vgl. Epheser 2,14-16)!
 
Epheser 2,14-16:
14 Denn er ist unser Friede, der aus beiden eines gemacht hat und den Zaun abgebrochen hat, der dazwischen war, nämlich die Feindschaft. Durch das Opfer seines Leibes 15 hat er abgetan das Gesetz mit seinen Geboten und Satzungen, damit er in sich selber aus den zweien einen neuen Menschen schaffe und Frieden mache 16 und die beiden versöhne mit Gott in einem Leib durch das Kreuz, indem er die Feindschaft tötete durch sich selbst.

Die vom Feind gestreute Müdigkeit

5.Mose 25,17-18 beschreibt weiter die Taktik Amaleks: „Sie traten dir entgegen auf dem Weg und als du müde und matt warst, schnitten sie alle, die aus Schwäche hinter dir zurückblieben, von dir ab, ohne Gott zu fürchten.“

Das bedeutet, dass Amalek nicht nur versucht seinen Vorteil aus der Müdigkeit und Erschöpfung der Leiterschaft zu ziehen, sondern er lauert auch dem unerfahrenen Fußvolk auf, das müde und erschöpft hinterherhinkt, um es abzuschießen.
Um dem Abhilfe zu schaffen, bildete Israel eine Nachhut (vgl. 4.Mose 10,25-28).

4.Mose 10,25-28:
25 Danach brach auf das Banner des Lagers der Söhne Dan als letztes aller Lager, Heerschar nach Heerschar, und Ahiëser, der Sohn Ammischaddais, gebot über ihr Heer 26 und Pagiël, der Sohn Ochrans, über das Heer des Stammes der Söhne Asser 27 und Ahira, der Sohn Enans, über das Heer des Stammes der Söhne Naftali.
28 So brachen die Israeliten auf, Heerschar nach Heerschar.

Im Hebräischen heißt „Nachhut“ soviel wie „me’aseph“. Die Wortwurzel ist dieselbe, wie das Verb „sammeln“.
In früheren Armeen wurden die alten, erfahrenen Soldaten am hinteren Ende aufgestellt. Nicht nur zum Schutz vor feindlichen Attacken von hinten, sondern auch um das lose Ende zusammenzuhalten und die Nachzügler anzutreiben.
Der Name „Amalek“ bedeutet „raffendes Volk“. Das hebräische Wurzelwort von „'ămālēq“ ist „'āmāl“ und bedeutet „sich abmühen durch zwanghafte Auferlegung von Arbeit, die mit Unrecht und Betrug verbunden ist“.
Diese Worterklärung ist ein Aufruf Gottes an uns als sein Volk, dass es an der Zeit ist, dass wir aus gesetzlicher, harter Arbeit herausbrechen.
Die Amalekiter waren ein Nomadenstamm von beachtlichen Menschen, die Israel zuerst nach dem Auszug bei Rephidim angriffen.
Amalek, der Enkelsohn von Esau (vgl. 1.Mose 36,12) besaß die trostlose Wüste der nordwestlichen Sinaihalbinsel und des Negev.

1.Mose 36,12:
12 Und Timna war eine Nebenfrau des Elifas, des Sohnes Esaus; die gebar ihm Amalek. Das sind die Söhne von Ada, der Frau Esaus.

Sie waren die Ersten, die Israel nach dem Auszug aus Ägypten angriffen (vgl. 4.Mose 24,20).

4.Mose 24,20:
20 Und als er die Amalekiter sah, hob er an mit seinem Spruch und sprach: Amalek ist das erste unter den Völkern; aber zuletzt wird es umkommen.

Dort hatte sich der Herr als JAHWE-NISSI offenbart.
Er verkündete, dass wir als Volk Gottes von Generation zu Generation mit Amalek zu kämpfen hätten. Der antichristliche Geist heutzutage ist mit diesem Amalekitergeist verknüpft.
Israel gewann den allerersten Krieg gegen Amalek und wegen ihrer Gräueltaten befahl Gott dem König Saul, die Amalekiter völlig auszurotten (vgl. 2.Mose 17,8-16 i.V.m. 1.Samuel 15,2-3)

2.Mose 17,8-16:
8 Da kam Amalek und kämpfte gegen Israel in Refidim.
9 Da sprach Mose zu Josua: Erwähle uns Männer, zieh aus und kämpfe gegen Amalek. Morgen will ich oben auf dem Hügel stehen mit dem Stab Gottes in meiner Hand.
10 Und Josua tat, wie Mose ihm sagte, und kämpfte gegen Amalek. Mose aber und Aaron und Hur gingen auf die Höhe des Hügels.
11 Und wenn Mose seine Hand emporhielt, siegte Israel; wenn er aber seine Hand sinken ließ, siegte Amalek.
12 Aber Mose wurden die Hände schwer; darum nahmen die beiden einen Stein und legten ihn hin, dass er sich darauf setzte. Aaron aber und Hur stützten ihm die Hände, auf jeder Seite einer. So blieben seine Hände erhoben, bis die Sonne unterging.
13 Und Josua überwältigte Amalek und sein Volk durch des Schwertes Schärfe.
14 Und der HERR sprach zu Mose: Schreibe dies zum Gedächtnis in ein Buch und präge es Josua ein; denn ich will Amalek unter dem Himmel austilgen, dass man seiner nicht mehr gedenke.
15 Und Mose baute einen Altar und nannte ihn: Der HERR mein Feldzeichen.
16 Und er sprach: Die Hand an den Thron des HERRN! Der HERR führt Krieg gegen Amalek von Kind zu Kindeskind.

1.Samuel 15,2-3:
2 So spricht der HERR Zebaoth: Ich habe bedacht, was Amalek Israel angetan und wie es ihm den Weg verlegt hat, als Israel aus Ägypten zog.
3 So zieh nun hin und schlag Amalek und vollstrecke den Bann an ihm und an allem, was es hat; verschone sie nicht, sondern töte Mann und Frau, Kinder und Säuglinge, Rinder und Schafe, Kamele und Esel.

Sauls Ungehorsam

Saul war ungehorsam, und die Amalekiter wurden nicht völlig besiegt bis spät ins achte Jahrhundert vor Christus (vgl. 1.Chronik 4,43).

1.Chronik 4,43:
… 43 und sie erschlugen die übrig geblieben waren von den Entronnenen der Amalekiter und wohnten dort bis auf diesen Tag.

Hamans Hass gegen Israel

Haman, der Agagiter gedachte angesichts der Juden daran, dass er ein Nachkomme Amaleks war, worin sein Hass gegen ihre Rasse wurzelte (vgl. Esther 3,1-10; Esther 8,3-5).

Esther 3,1-10:
1 Nach diesen Geschichten erhob der König Ahasveros den Haman, den Sohn Hammedatas, den Agagiter, und machte ihn groß und setzte seinen Stuhl über alle Fürsten, die bei ihm waren.
2 Und alle Großen des Königs, die im Tor des Königs waren, beugten die Knie und fielen vor Haman nieder; denn der König hatte es so geboten. Aber Mordechai beugte die Knie nicht und fiel nicht nieder.
3 Da sprachen die Großen des Königs, die im Tor des Königs waren, zu Mordechai: Warum übertrittst du des Königs Gebot?
4 Und als sie das täglich zu ihm sagten und er nicht auf sie hörte, sagten sie es Haman, damit sie sähen, ob solch ein Tun Mordechais bestehen würde; denn er hatte ihnen gesagt, dass er ein Jude sei.
5 Und als Haman sah, dass Mordechai nicht die Knie beugte noch vor ihm niederfiel, wurde er voll Grimm.
6 Aber es war ihm zu wenig, dass er nur an Mordechai die Hand legen sollte, denn sie hatten ihm gesagt, von welchem Volk Mordechai sei; sondern er trachtete danach, das Volk Mordechais, alle Juden, die im ganzen Königreich des Ahasveros waren, zu vertilgen.
7 Im ersten Monat, das ist der Monat Nisan, im zwölften Jahr des Königs Ahasveros, wurde das Pur, das ist das Los, geworfen vor Haman, von einem Tage zum andern und von Monat zu Monat, und das Los fiel auf den dreizehnten Tag im zwölften Monat, das ist der Monat Adar.
8 Und Haman sprach zum König Ahasveros: Es gibt ein Volk, zerstreut und abgesondert unter allen Völkern in allen Ländern deines Königreichs, und ihr Gesetz ist anders als das aller Völker und sie tun nicht nach des Königs Gesetzen. Es ziemt dem König nicht, sie gewähren zu lassen.
9 Gefällt es dem König, so lasse er schreiben, dass man sie umbringe; so will ich zehntausend Zentner Silber darwägen in die Hand der Amtleute, dass man's bringe in die Schatzkammer des Königs.
10 Da tat der König seinen Ring von der Hand und gab ihn Haman, dem Sohn Hammedatas, dem Agagiter, dem Feind der Juden.

Esther 8,3-5:
3 Und Ester redete noch einmal vor dem König und fiel ihm zu Füßen und weinte und flehte ihn an, dass er zunichte mache die Bosheit Hamans, des Agagiters, und seine Anschläge, die er gegen die Juden erdacht hatte.
4 Und der König streckte das goldene Zepter gegen Ester aus. Da stand Ester auf und trat vor den König
5 und sprach: Gefällt es dem König und habe ich Gnade gefunden vor ihm, und dünkt es den König recht und gefalle ich ihm, so möge man die Schreiben mit den Anschlägen Hamans, des Sohnes Hammedatas, des Agagiters, widerrufen, die er geschrieben hat, um die Juden umzubringen in allen Ländern des Königs.

Die Weisheit und Kühnheit Esthers

Es ist an der Zeit, dass wir als Volk Gottes darauf vorbereitet sind und beobachten, wie Gott durch die Weisheit und Kühnheit, die er uns gegeben hat, unseren Feind in die eigne Falle tappen lässt, so dass er gerichtet ist (vgl. Sprüche 26,27 i.V.m. Esther 7,9-10).

Sprüche 26,27:
27 Wer eine Grube macht, der wird hineinfallen; und wer einen Stein wälzt, auf den wird er zurückkommen.

Esther 7,9-10:
9 Und Harbona, einer der Kämmerer vor dem König, sprach: Siehe, es steht ein Galgen beim Hause Hamans, fünfzig Ellen hoch, den er für Mordechai aufgerichtet hat, der doch zum Wohl des Königs geredet hat. Der König sprach: Hängt ihn daran auf!
10 So hängte man Haman an den Galgen, den er für Mordechai aufgerichtet hatte. Da legte sich des Königs Zorn.

Der Bruch mit Angst und Kompromiss

Es ist von hoher Bedeutung, dass wir mit jeder Angst und jedem Kompromiss brechen, so dass wir in der Lage sind unseren Feind übers Ziel hinausschießen zu sehen und wir dadurch im Sieg stehen!
(Anm.: Auszug aus dem 8 Tage Gebetsfokus aus dem Jahr 2008 von Glory of Zion International Ministries)

Chuck D. Pierce
Glory of Zion International Ministries




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