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Die Synchronisation der drei Himmel

11.05.2020, Daniel Glimm


Einleitung

Da es auf unserem Weg mit Jesus nicht immer ausbleibt, das alle drei Himmel (Anm.: 1.Erde, 2.Luft/ Atmosphäre und 3.Aufenthaltsort Gottes; vgl. 2.Korinther 12,2) synchron miteinander arbeiten, möchte ich dazu beitragen, dass wir den Zustand eines offenen Himmels besser verstehen.
 
Die drei Kreise

Um dies tun zu können, möchte ich in Verbindung mit der Bibelstelle aus Prediger 12,6-7 ein Beispiel von drei kreisförmigen Goldplatten gebrauchen, die an einer rotierenden silbernen Schnur befestigt sind, welche ihre Rotation von dem obersten Ende der Schnur durch die kreisende Bewegung einer Hand erhalten. Die kreisförmigen Goldplatten sind von oben nach unten angeordnet und befinden sich somit auf unterschiedlichen Ebenen. Jede Goldplatte ist mit einer runden Öffnung versehen, die von der oberen Ebene bis zur unteren Ebene in den Goldplatten größer wird.
Die oberste Goldplatte repräsentiert dabei den dritten Himmel, die Mittlere den zweiten Himmel und die Unterste den ersten Himmel.
 
Prediger 12,6-7:
6 ehe der silberne Strick zerreißt und die goldene Schale zerbricht und der Eimer zerschellt an der Quelle und das Rad zerbrochen in den Brunnen fällt.
7 Denn der Staub muss wieder zur Erde kommen, wie er gewesen ist, und der Geist wieder zu Gott, der ihn gegeben hat.
Gemäß der eben genannten Bibelstelle weist die rotierende silberne Schnur auf die Verbindung bzw. göttliche Berechtigung unseres Lebens auf der Erde hin, die wie eine Nabelschnur zu verstehen ist. Die silberne Schnur kann ebenfalls als ein von Gott zugeteiltes Maß des Lebens auf der Erde betrachtet werden, in dem wir uns als Heilige bewegen, so wie es auch Apostelgeschichte 17,28 beschreibt.
 
Apostelgeschichte 17,28:
28 Denn in ihm (Anm.: Gott) leben, weben und sind wir; wie auch einige Dichter bei euch gesagt haben: Wir sind seines Geschlechts.
 
Der dunkle „Prinz der Lüfte“

Da der Teufel auch der „Mächtige, der in der Luft herrscht“ genannt wird und sich in dem zweiten Himmel aufhält (vgl. Epheser 2,2 i.V.m. Offenbarung 12,7-9), um göttliche Transferierung zu den Menschen zu verhindern bzw. zu stören, ist es für uns als Volk Gottes notwendig, dass wir die Synchronisation der drei Himmel richtig verstehen.
Wenn die drei Himmel sich in vollkommener Synchronisation bewegen, hat das zur Folge, dass die Kraft des dritten Himmels direkt auf die Erde trifft und große Manifestationen von Zeichen und Wundern hervorbringt.
Ein offener Himmel macht es uns als Volk Gottes wesentlich leichter in unseren Geistesgaben zu fließen. Der Zustand des offenen Himmels ist vergleichbar wie Blitze, Donner, …, die uns zu diesem Zeitpunkt in unserer Atmosphäre umgeben, so ähnlich, wie es auch im Thronraum Gottes der Fall ist (vgl. Offenbarung 4,2-3.5).
 
Offenbarung 4,2-3.5:
2 Alsbald wurde ich vom Geist ergriffen. Und siehe, ein Thron stand im Himmel und auf dem Thron saß einer. 3 Und der da saß, war anzusehen wie der Stein Jaspis und Sarder; und ein Regenbogen war um den Thron, anzusehen wie ein Smaragd.
5 Und von dem Thron gingen aus Blitze, Stimmen und Donner; und sieben Fackeln mit Feuer brannten vor dem Thron, das sind die sieben Geister Gottes.
 
Die Erschütterungen im zweiten Himmel

Der größte Kampf oder die größten Erschütterungen finden im zweiten Himmel statt, weil Satan und sein Heer der Finsternis es verhindern wollen, dass Gottes Kraft auf der Erde durchbricht.
Das ist unter anderem auch der Grund, warum der Himmel und die Erde erschüttert werden müssen (vgl. Haggai 2,6; Hebräer 12,26).
 
Haggai 2,6:
6 Denn so spricht der HERR Zebaoth: Es ist nur noch eine kleine Weile, so werde ich Himmel und Erde, das Meer und das Trockene erschüttern.

Hebräer 12,26:
26 Seine Stimme hat zu jener Zeit die Erde erschüttert, jetzt aber verheißt er und spricht: „Noch einmal will ich erschüttern nicht allein die Erde, sondern auch den Himmel.“
Diese Art von übernatürlicher Erschütterung hat für das Volk Gottes auf der Erde eine große Zunahme der Herrlichkeit und Versorgung zur Folge (vgl. Haggai 2,7-9).
 
Haggai 2,7-9:
7 Ja, alle Heiden will ich erschüttern. Da sollen dann kommen aller Völker Kostbarkeiten, und ich will dies Haus voll Herrlichkeit machen, spricht der HERR Zebaoth.
8 Denn mein ist das Silber, und mein ist das Gold, spricht der HERR Zebaoth.
9 Es soll die Herrlichkeit dieses neuen Hauses größer werden, als die des ersten gewesen ist, spricht der HERR Zebaoth; und ich will Frieden geben an dieser Stätte, spricht der HERR Zebaoth.
 
Aus der „Baumkrone“ geschüttelt
 
Es ist unabdingbar, dass die Schlange aus der „Baumkrone“ geschüttelt wird, wo sich die Früchte Gottes (Anm.: Verheißung, …) für uns befinden. Der Verführer und böse Wächter ist schon besiegt, jedoch fällt er nur aus der „Baumkrone“, wenn wir ein erneuertes Gewissen durch das Blut von Jesus besitzen und uns unserer Stellung in Jesus Christus bewusst sind (vgl. Hebräer 9,14 i.V.m. Römer 12,2; Epheser 4,23-24).
 
Hebräer 9,14:
14 um wie viel mehr wird dann das Blut Christi, der sich selbst als Opfer ohne Fehl durch den ewigen Geist Gott dargebracht hat, unser Gewissen reinigen von den toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott!
 
Römer 12,2:
2 Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.
 
Epheser 4,23-24:
23 Erneuert euch aber in eurem Geist und Sinn 24 und zieht den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit.
 
Da Gott ein souveräner Vater ist und uns als seinen Kindern Autorität, einen Wandel im Triumph durch den Sieg von Jesus Christus am mittleren Kreuz von Golgatha gegeben hat und seine Bewegung sich nicht verändert, das heißt, dass er die silberne Schnur im selben Rhythmus rotieren lässt (vgl. Hebräer 13,8 i.V.m. Jakobus 1,17), ist es wichtig für uns zu verstehen, wie wir vorzugehen haben, wenn wir in unserem Leben einem verschlossenen Himmel begegnen, der nichts anderes beinhaltet als die Rebellion des Teufels und seiner dunklen Horde zwischen dem ersten und dritten Himmel.
 
Die Taufe von Jesus

Hierzu möchte ich auf die Taufe von Jesus eingehen, der durch den Propheten Johannes getauft wurde, welcher zugleich auch sein Cousin war.
Anhand der verschiedenen Bücher der Evangelien, ist es uns als Volk Gottes möglich den verschlossenen und offenen Himmel sowie das, was zu einem offenen Himmel beiträgt, besser zu verstehen (vgl. Matthäus 3,13-17; Markus 1,9-11; Lukas 3,21-22).
 
Matthäus 3,13-17:
13 Zu der Zeit kam Jesus aus Galiläa an den Jordan zu Johannes, dass er sich von ihm taufen ließe.
14 Aber Johannes wehrte ihm und sprach: Ich bedarf dessen, dass ich von dir getauft werde, und du kommst zu mir?
15 Jesus aber antwortete und sprach zu ihm: Lass es jetzt geschehen! Denn so gebührt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen. Da ließ er es geschehen.
16 Und als Jesus getauft war, stieg er alsbald herauf aus dem Wasser. Und siehe, da tat sich ihm der Himmel auf, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herabfahren und über sich kommen.
17 Und siehe, eine Stimme vom Himmel herab sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.
 
Markus 1,9-11:
9 Und es begab sich zu der Zeit, dass Jesus aus Nazareth in Galiläa kam und ließ sich taufen von Johannes im Jordan.
10 Und alsbald, als er aus dem Wasser stieg, sah er, dass sich der Himmel auftat und der Geist wie eine Taube herab kam auf ihn.
11 Und da geschah eine Stimme vom Himmel: Du bist mein lieber Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen.
 
Lukas 3,21-22:
21 Und es begab sich, als alles Volk sich taufen ließ und Jesus auch getauft worden war und betete, da tat sich der Himmel auf, 22 und der Heilige Geist fuhr hernieder auf ihn in leiblicher Gestalt wie eine Taube, und eine Stimme kam aus dem Himmel: Du bist mein lieber Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen.
Das im Markusevangelium an dieser Stelle verwendete griechische Wort für den offenen Himmel ist „schizo“ und meint „spalten, trennen, reißen, wegreißen, zerteilen, zerreißen, aufreißen, entzweit sein“.
Mit der Erklärung dieses Wortes kann man erkennen, dass es während der Taufe Jesu eine Art Erschütterung im zweiten Himmel gab, so ähnlich wie in der Zeit der Kreuzigung von Jesus als der Vorhang im Tempel von oben nach unten zerriss, um die Gegenwart und Herrlichkeit Gottes zu offenbaren (vgl. Matthäus 27,50-51).
 
Matthäus 27,50-51:
50 Aber Jesus schrie abermals laut und verschied. 51 Und siehe, der Vorhang im Tempel zerriss in zwei Stücke von oben an bis unten aus.

Das Zerreißen des Vorhangs war nichts anderes als die Kraft des Vaters, die der Menschheit die Möglichkeit gab in seine Herrlichkeit durch das Blut von Jesus Christus, seinem Sohn zu kommen.
Der unsichtbare Kampf im zweiten Himmel zur Zeit der Taufe Jesu wird darin deutlich, dass Johannes der Täufer zuerst Jesus nicht taufen wollte (vgl. Matthäus 3,13-15). Anhand von Hebräer 5,1-6 ist festzustellen, dass die Taufe die Priesterschaft von Jesus einläutete und somit die natürliche- übernatürliche Einsetzung in das priesterliche Amt war.
 
Hebräer 5,1-6:
1 Denn jeder Hohepriester, der von den Menschen genommen wird, der wird eingesetzt für die Menschen zum Dienst vor Gott, damit er Gaben und Opfer darbringe für die Sünden.
2 Er kann mitfühlen mit denen, die unwissend sind und irren, weil er auch selber Schwachheit an sich trägt. 3 Darum muss er wie für das Volk, so auch für sich selbst opfern für die Sünden.
4 Und niemand nimmt sich selbst die hohepriesterliche Würde, sondern er wird von Gott berufen wie auch Aaron.
5 So hat auch Christus sich nicht selbst die Ehre beigelegt, Hoherpriester zu werden, sondern der, der zu ihm gesagt hat (vgl. Psalm 2,7): „Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt.“
6 Wie er auch an anderer Stelle spricht (vgl. Psalm 110,4): „Du bist ein Priester in Ewigkeit nach der Ordnung Melchisedeks.“
Und genau diese priesterliche Einsetzung wollte der Teufel mit seiner Horde der Finsternis verhindern.
Um dies auf die drei rotierenden Goldplatten aus dem o.g. Gleichnis zu beziehen, bedeutet das nichts anderes, dass zur Zeit der Taufe von Jesus die kreisförmige Öffnung der obersten und die kreisförmige Öffnung der untersten Goldplatte synchron rotierten, jedoch die Mittlere aufgrund der Rebellion des Teufels ins Schwanken kam, so dass ihre Öffnung nicht im Einklang mit den anderen Öffnungen war.
Als alle drei kreisförmigen Öffnungen durch die Bewegung des Heiligen Geistes in Übereinstimmung waren, übertrugen sie wie ein Megafon die Weisung bzw. Aussage des Vaters auf die Erde.
 
Die Synchronisation des offenen Himmels
 
Wenn wir uns jetzt die Bibelstellen aus dem Markus- und Lukasevangelium anschauen, können wir die Vorgehensweise von Jesus erkennen, die zu der Synchronisation des offenen Himmels führte.
Das Markusevangelium berichtet uns, dass sich der Himmel öffnete als Jesus aus dem Wasser des Jordans stieg (vgl. Markus 1,10).
Aus dem Lukasevangelium können wir entnehmen, dass der Himmel sich während des Gebets von Jesus öffnete (vgl. Lukas 3,21).
An dieser Stelle möchte ich festhalten, dass es in diesem Moment zu einer hör- bzw. sichtbaren Manifestation der Dreieinigkeit Gottes kam, so ähnlich wie es auch bei der Erschaffung des ersten Adams war (vgl. 1.Mose 1,26).
 
1.Mose 1,26:
26 Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alle Tiere des Feldes und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht.
Deshalb war es auch kein Zufall, dass Paulus gegenüber den Korinthern Jesus als den letzten Adam beschrieb (vgl. 1.Korinther 15,45).
 
1.Korinther 15,45:
45 Wie geschrieben steht: Der erste Mensch, Adam, „wurde zu einem lebendigen Wesen“ (vgl. 1.Mose 2,7), und der letzte Adam zum Geist, der lebendig macht.
Gott etablierte durch seinen Sohn Jesus Christus sein rettendes, lebendiges Wesen auf der Erde.
Jesus spiegelte das Angesicht des himmlischen Vaters vor den Augen der Menschen wider (vgl. Johannes 14,9).
 
Johannes 14,9:
9 Jesus spricht zu ihm: So lange bin ich bei euch und du kennst mich nicht, Philippus? Wer mich sieht, der sieht den Vater! Wie sprichst du dann: Zeige uns den Vater?
 
Das Verlassen des Jordans und die Kraft des Gebets
 
Jesus wusste, dass es zum Zeitpunkt seiner Taufe, die ebenfalls eine übernatürliche, priesterliche Einsetzung war, zu einer Konfrontation im zweiten Himmel kommen würde, in der Satan durch seine Rebellion die Einsetzung Jesu und den offenen Himmel verhindern wollte, was sogar Auswirkungen auf Johannes den Täufer hatte, der Jesus zuerst nicht taufen wollte (vgl. Matthäus 3,13-14).

Jesus kannte das Geheimnis des offenen Himmels und gab uns mit seiner Vorgehensweise während und nach seiner Taufe eine Strategie, die uns offenbart, wie die drei Himmel in Synchronisation zu bringen sind, so dass Gott durch die drei „kreisförmigen Öffnungen“ wie durch ein Megafon zu uns durch Zeichen und Wunder sprechen kann.

Der offene Himmel wurde dadurch hergestellt, dass Jesus die Kraft des Gebetes und auch das Verlassen seines derzeitigen Aufenthaltsortes verstand. Jesus blieb nicht am bzw. im Jordan, sondern er verließ ihn. Da der Jordan ein Symbol für den Ort des Ablegens des alten Menschen ist und auch im hebräischen (Anm.: Isaak) „der Herabfließende, der Herabstürzende“ sowie im arabischen (Anm.: Ismael) „Tränkstelle, die große Tränkstelle“ genannt wird, weist das für uns als Heilige in dieser Zeit darauf hin, dass wir bereit sein müssen, durch das Kreuz von Jesus Christus hindurch zu gehen, um in den Verheißungen des himmlischen Vaters wandeln zu können.
Jesus war und ist der geschälte Stab in der „Tränke“, der uns ein neues Leben in Kraft und vielfältigen Reichtum gegeben hat, so ähnlich wie es Jakob mit den Ziegen erlebte als er sich bei seinem Schwiegervater Laban aufhielt (vgl. 1.Mose 30,37-43).
 
1.Mose 30,37-43:
37 Und Jakob nahm frische Stäbe von Pappeln, Mandelbäumen und Platanen und schälte weiße Streifen daran aus, sodass an den Stäben das Weiße bloß wurde, 38 und legte die Stäbe, die er geschält hatte, in die Tränkrinnen, wo die Herden hinkommen mussten zu trinken, dass sie da empfangen sollten, wenn sie zu trinken kämen.
39 So empfingen die Herden über den Stäben und brachten Sprenklige, Gefleckte und Bunte.
40 Da sonderte Jakob die Lämmer aus und machte sich eigene Herden; die tat er nicht zu den Herden Labans.
41 Wenn aber die Brunstzeit der kräftigen Tiere war, legte er die Stäbe in die Rinnen vor die Augen der Herde, dass sie über den Stäben empfingen.
42 Aber wenn die Tiere schwächlich waren, legte er sie nicht hinein. So wurden die schwächlichen Tiere dem Laban zuteil, aber die kräftigen dem Jakob.
43 Daher wurde der Mann über die Maßen reich, sodass er viele Schafe, Mägde und Knechte, Kamele und Esel hatte.
 
Gott, der Vater hat uns nicht dazu bestimmt vor dem Kreuz von Jesus stehen zu bleiben, sondern das alte Leben abzulegen, um dann durch das Kreuz hindurch zu gehen (vgl. Johannes 14,6).
 
Johannes 14,6:
6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.
Wenn wir unser altes Leben in Jesus Christus abgelegt haben, ist die Zeit vor dem Kreuz Jesu zu stehen vorbei und die Zeit der Bewegung in seinem Kreuz (Anm.: Siegestriumph) hat begonnen, die uns im Heiligen Geist immer stärker werden lässt, auch wenn uns der Feind versucht vom Weg der Wahrheit abzubringen.

Wir haben den Sieg und leben im Triumph durch Jesus Christus!
 
Jakob und der offene Himmel

Auch Jakob erlebte den Himmel offen, was nichts anderes als eine Synchronisation der drei Himmel bedeutete. Die Synchronisation hatte zur Folge, dass er die Engel Gottes über sich auf- und absteigen sah und Gott sprechen hörte (vgl. 1.Mose 28,10-17).
 
1.Mose 28,10-17:
10 Aber Jakob zog aus von Beerscheba und machte sich auf den Weg nach Haran 11 und kam an eine Stätte, da blieb er über Nacht, denn die Sonne war untergegangen. Und er nahm einen Stein von der Stätte und legte ihn zu seinen Häupten und legte sich an der Stätte schlafen.
12 Und ihm träumte, und siehe, eine Leiter stand auf Erden, die rührte mit der Spitze an den Himmel, und siehe, die Engel Gottes stiegen daran auf und nieder.
13 Und der HERR stand oben darauf und sprach: Ich bin der HERR, der Gott deines Vaters Abraham, und Isaaks Gott; das Land, darauf du liegst, will ich dir und deinen Nachkommen geben.
14 Und dein Geschlecht soll werden wie der Staub auf Erden, und du sollst ausgebreitet werden gegen Westen und Osten, Norden und Süden, und durch dich und deine Nachkommen sollen alle Geschlechter auf Erden gesegnet werden.
15 Und siehe, ich bin mit dir und will dich behüten, wo du hinziehst, und will dich wieder herbringen in dies Land. Denn ich will dich nicht verlassen, bis ich alles tue, was ich dir zugesagt habe.
16 Als nun Jakob von seinem Schlaf aufwachte, sprach er: Fürwahr, der HERR ist an dieser Stätte, und ich wusste es nicht!
17 Und er fürchtete sich und sprach: Wie heilig ist diese Stätte! Hier ist nichts anderes als Gottes Haus, und hier ist die Pforte des Himmels.
 
Die vier Freunde und der offene Himmel

Es mag vielleicht paradox klingen aber Gott kann einen widrigen Umstand gebrauchen, um den Himmel in unserem Leben aufzureißen, so wie es in Kapernaum geschah, wo sich Jesus in einem Haus aufhielt und vier Freunde ihren behinderten Freund durch das Hausdach niederließen, das sie zuvor gewaltsam öffneten, indem sie die Ziegel entfernten und dann die Decke des Hauses durchstachen (vgl. Markus 2,1-12).
 
Markus 2,1-12:
1 Und nach einigen Tagen ging er wieder nach Kapernaum; und es wurde bekannt, dass er im Hause war.
2 Und es versammelten sich viele, sodass sie nicht Raum hatten, auch nicht draußen vor der Tür; und er sagte ihnen das Wort.
3 Und es kamen einige zu ihm, die brachten einen Gelähmten, von vieren getragen.
4 Und da sie ihn nicht zu ihm bringen konnten wegen der Menge, deckten sie das Dach auf, wo er war, machten ein Loch und ließen das Bett herunter, auf dem der Gelähmte lag.
5 Als nun Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem Gelähmten: Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben. 6 Es saßen da aber einige Schriftgelehrte und dachten in ihren Herzen: 7 Wie redet der so? Er lästert Gott! Wer kann Sünden vergeben als Gott allein?
8 Und Jesus erkannte sogleich in seinem Geist, dass sie so bei sich selbst dachten, und sprach zu ihnen: Was denkt ihr solches in euren Herzen?
9 Was ist leichter, zu dem Gelähmten zu sagen: Dir sind deine Sünden vergeben, oder zu sagen: Steh auf, nimm dein Bett und geh umher?
10 Damit ihr aber wisst, dass der Menschensohn Vollmacht hat, Sünden zu vergeben auf Erden – sprach er zu dem Gelähmten: 11 Ich sage dir, steh auf, nimm dein Bett und geh heim!
12 Und er stand auf, nahm sein Bett und ging alsbald hinaus vor aller Augen, sodass sie sich alle entsetzten und Gott priesen und sprachen: Wir haben so etwas noch nie gesehen.

Ohne an dieser Stelle anklagen zu wollen, geschieht es leider manchmal in christlichen Versammlungen, dass Jesus zwar anwesend ist aber ein religiöser Geist oder ein erlebtes Ereignis, die Augen der anwesenden Gläubigen blind hält, wo es notwendig ist, dass sich Heilige erheben, die es verstehen den Himmel durch geisterfüllte Offenbarung und die Kraft des Wortes Gottes zu öffnen, indem sie die bedeckende Sklaverei entfernen (vgl. 2.Mose 1,14; Anm.: z.B. aus Taten gerecht zu werden), um zu einer Gedankenerneuerung beizutragen, die durch das angewendete Blut von Jesus Christus aktiviert wird (vgl. Hebräer 9,14).
 
2.Mose 1,14:
14 und machten ihnen ihr Leben sauer mit schwerer Arbeit in Ton und Ziegeln und mit mancherlei Frondienst auf dem Felde, mit all ihrer Arbeit, die sie ihnen auflegten ohne Erbarmen.
 
Hebräer 9,14:
14 um wie viel mehr wird dann das Blut Christi, der sich selbst als Opfer ohne Fehl durch den ewigen Geist Gott dargebracht hat, unser Gewissen reinigen von den toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott!
 
Ich bezeichne die vier Freunde, die das Dach des Hauses durchstachen, in dem sich Jesus befand als die vier Torwächter, die sich am „Parbar“ aufhielten, was den Anbau an der westlichen Seite des salomonischen Tempels meint (vgl. 1.Chronik 26,18), wobei sich Jesus Christus und der Gelähmte direkt am „Parbar“ (Anm.: im Zentrum des geplanten Aktivwerdens Gottes) aufhielten (vgl. 1.Chronik 26,18).
 
1.Chronik 26,18:
… 18 am Parbar aber im Westen: vier (Anm:.: die vier Freunde) an der Straße und zwei (Anm.. Jesus Christus und der Gelähmte) am Parbar selbst.
 
Das Wort „Parbar/ Parwar“ ist ein persisches Wort und bedeutet übersetzt „Licht-Bringer, offene Halle“.

Die vier Freunde waren, auch wenn sie vielleicht nicht das Bewusstsein trugen, Verwalter von frischer Offenbarungserkenntnis über die Vergebungskraft Jesu, die dazu führte, dass Menschen, die durch Anklage aus der Vergangenheit geschwächt wurden in den Prozess der Wiederherstellung in Jesus Christus eintraten und dadurch die bzw. den Ankläger zum Schweigen brachten.

Mögen wir das Denken des alten Tages ablegen und uns der Vorbereitung des neuen Tages zuwenden, der dabei ist anzubrechen!
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm




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